Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 85670
Vorher
KETTLER GmbH
Eingetragen
12.8.2015
Branche
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
die Herstellung, der Großhandel, der Import und Export von und mit Fahrrädern sowie Zweiradteilen und -zubehör, von Radsportbekleidung und artverwandte Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Begemann
seit 25.3.2025
Geschäftsführer
Michael D` Erme
seit 17.10.2024
Geschäftsführer
Vera Geller
seit 25.1.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KETTLER Alu-Rad GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der KETTLER Alu-Rad GmbH, Köln

A. Lagebericht

I Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft (Quelle: Zweirad-Industrie- Verband e.V.)

Das Jahr 2023 war von der Hoffnung auf Verbesserung der konjunkturellen Rahmenbedingungen getragen, die sich jedoch nicht erfüllt haben. Die deutsche Wirtschaft stagnierte, verbunden mit einem deutlichen Anstieg des Zinsniveaus und der Inflationsrate. Die Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise dämpften den privaten Konsum in Deutschland. Wurde zu Beginn des Berichtsjahres noch ein geringes Plus prognostiziert, so entwickelte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt letztlich leicht rückläufig.

Entgegen den Erwartungen und dem allgemeinen negativen Konsumklima haben 2023 sowohl die Fahrradproduktion wie auch die Fahrradverkäufe abermals ein sehr hohes Niveau erreicht; vergleichbar mit dem coronabedingten Fahrrad-Boomjahr 2020. Insgesamt ist der Fahrrad- bzw. E-Bike-Bestand in Deutschland 2023, wie in den vergangenen Jahren, weiter gewachsen auf 84 Millionen (2022: 82,8 Millionen), mit einem Anteil von ca. 11 Millionen E-Bikes. Der Trend geht dabei neben dem Neukauf vermehrt auch zur Anschaffung von Zweit- oder Dritträdern zum Beispiel für die Freizeit, den Sport oder den Transport. Eine Marktsättigung ist deshalb laut ZIV weiterhin nicht absehbar.

Nach dem Allzeithoch in der Fahrrad- und E-Bike-Produktion in Deutschland im Jahr 2022, das angesichts der zwischenzeitlich eingebrochenen Nachfrage zu übervollen Lägern beitrug, hat sich die Produktion 2023 mit 2,3 Millionen Einheiten auf dem Niveau des Boom-Jahres 2020 und damit auf einem sehr guten Wert eingependelt.

Mit Blick auf den Markt- und Innovationstreiber E-Bike nehmen die Unternehmen aus der deutschen Fahrradbranche inzwischen weltweit die Vorreiterrolle ein. ,Engineered in Germany' und ,Made in Europe' sind bei E-Bikes die Garanten für Ingenieurskunst, Design, Qualität, Nachhaltigkeit und Werterhalt.

Das E-Bike ist der Motor der Fahrradbranche und das in fast allen Produktsegmenten. 2023 wurden in Deutschland mit 53 % (2022 48 %) erstmals mehr E-Bikes als klassische Fahrräder (47 %) verkauft. 1,9 Millionen abgesetzte Fahrräder (47 %) stehen 2023 2,1 Millionen E-Bikes gegenüber. Damit ist die Verkaufsmenge insgesamt leicht rückläufig und ungefähr wieder auf dem Vor-Corona-Niveau.

Herausragend ist dabei der hohe Fachhandelsanteil, der 2023 um einen Prozentpunkt auf 77 % gestiegen ist, während SB-Warenhäuser, Baumärkte und Discounter mit einem Marktanteil von 1 % (minus 1 Prozentpunkt) weiter an Bedeutung verloren.

Insgesamt zeigen die Marktdaten sehr deutlich, dass die Menschen in Deutschland dem Radfahren im Alltag und in der Freizeit und den dazugehörigen hochwertigen Produkten einen großen Stellenwert zumessen.

Der Fahrradmarkt ist demnach auf einem hohen Niveau stabil und hat sich 2023 vom allgemeinen negativen Konsumklima entkoppelt. Fahrräder und vor allem E-Bikes in sehr guter Qualität und mit innovativer Technik werden von den Konsumentinnen und Konsumenten geschätzt, ebenso wie die Beratung und der Service durch qualifizierte Fachhändler und deren Werkstätten.

Zu einem wichtigen Markttreiber hat sich zudem das Fahrradleasing über den Arbeitgeber entwickelt. Von dieser Entwicklung profitiert insbesondere der stationäre Fachhandel stark.

2. Umsatzentwicklung

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR in %
Umsatzerlöse 213.676 193.693 19.983 10,3
Erlösschmälerungen -2.189 -1.072 -1.117 104,2
insgesamt 211.487 192.621 18.866 9,8

Die KETTLER Alu-Rad GmbH konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2023 um 9,8 % auf ca. 211,5 Mio. € steigern. Dabei erhöhte sich sowohl der inländische (+ 13.274 T€; + 7,5 %) als auch der ausländische Umsatz (5.592 T€; + 35,4%).

3. Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 245 nach 268 im Vorjahreszeitraum.

II. Lage der Gesellschaft

1. Vermögens- und Finanzlage

2023 2022
% %
Sachanlageintensität 27,8 33,8
Vorratsintensität 68,0 64,1
Eigenkapitalquote 6,3 5,8

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um ca. 42 Mio EUR bzw. 16 % auf 306 Mio EUR erhöht. Ursächlich hierfür ist in erster Linie der deutliche Anstieg der Vorratsbestände um 39,2 Mio EUR. Deren Finanzierung erfolgte auf der Passivseite durch eine um 65 Mio EUR höhere Verschuldung im Verbundbereich, während die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten planmäßig um 10 Mio EUR reduziert wurden. Außerdem konnten die Außenstände gegenüber Lieferanten um 14,5 Mio EUR vermindert werden.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2. Ertragslage

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR in %
Umsatzerlöse 211.487 192.621 18.866 9,8
Rohergebnis 45.918 47.115 -1.197 -2,5
Personal- und Sachaufwand inkl. sonstiger Steuern 27.328 35.608 8.280 23,3
Abschreibungen 6.782 3.850 -2.932 -76,1
Finanzergebnis -6.052 -1.966 -4.086 -207,8
Steuern 1.949 1.838 -111 -6,0
Jahresüberschuss 3.807 3.853 46 1,2

Die weiterhin gute Ertragslage zeigt sich in der Rohergebnisspanne von 21,7 % nach 24,5 % im Vorjahr bei einem praktisch unveränderten Jahresüberschuss. Dabei ist die deutliche Erhöhung des Abschreibungsaufwandes auf die Inbetriebnahme des neuen Werkes in St. Ingbert zurückzuführen, das in 2023 erstmalig mit einem vollen Jahresbetrag abzuschreiben war. In der Verschlechterung des Finanzergebnisses spiegelt sich die deutlich erhöhte Finanzierung innerhalb des Verbundbereiches wider.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken ist ein System eingerichtet, das im wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:

umfassendes Warenwirtschaftssystem

tagesgenaue Erfassung der Finanzbuchhaltungsdaten

monatliche kurzfristige Erfolgsrechnung

kurz- und mittelfristige Finanz- und Liquiditätsplanung

Festlegung risikopolitischer Ziele und Strategien

permanente Marktbeobachtung und -analyse

Entwicklung innovativer Produkte unter Einbeziehung von Mitgliedern und Lieferanten

Entwicklung und Umsetzung geeigneter Werbemaßnahmen

die Angemessenheit des Versicherungsschutzes wird regelmäßig durch unseren Versicherungsmakler überprüft

Zur Abdeckung von Risiken im Eigengeschäft wurden Abwertungen auf den Warenbestand vorgenommen

2. Risiko- und Chancenbericht

Als gesamtwirtschaftliche Risiken, die speziell unsere Branche betreffen, werten wir eine gewisse zeitliche Überbevorratung auf allen Handelsebenen sowie die weiterhin hohen Finanzierungskosten.

Die erhöhten Lagerbestände werden sich bis Ende 2024 durch Abverkaufsmaßnahmen und zurückhaltende Neubestellungen nivellieren.

Risiken im Bereich der IT-Sicherheit sind auch in diesem Jahr von großer Bedeutung. Hier gilt es, diese Risiken nicht nur durch entsprechende Organisationsstrukturen, sondern auch durch technische Maßnahmen wie bspw. regelmäßige Systemupdates und Support- Packages, mittels der erneuerten ERP-Systemlandschaft sowie durch ein permanentes und hochqualifiziertes Informationssicherheits-Management-System bestmöglich zu reduzieren.

Die Einhaltung der Compliance-Vorschriften im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern und externen Geschäftspartnern dient als Wertekompass für unser Handeln. Die Einhaltung der geltenden gesetzlichen Regelungen unterliegt ebenso der regelmäßigen Kontrolle durch die Führungsmitarbeiter wie die Prüfung aller neuen Vertragsbeziehungen und das Handeln unserer Mitarbeiter im Rahmen unserer bereits bestehenden, großenteils langjährigen Geschäftsbeziehungen.

Auch das vergangene Geschäftsjahr war weiterhin geprägt von geopolitischen Spannungen, die global in die Volkswirtschaften ausstrahlen. Ein Ende dieser durch Ungewissheit geprägten Situation ist nicht absehbar.

Bestandsgefährdende Liquiditätsrisiken erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr nicht. Wesentliche sonstige Risiken aus Preisänderung-, Ausfall- und Liquidität sowie Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht.

IV. Prognosebericht

Die KETTLER Alu-Rad GmbH ging aus der Heinz KETTLER GmbH & Co. KG hervor, die 2015 von Europas größtem Zweirad-Fachhandelsverband, der Zweirad-Einkaufsgenossenschaft eG (kurz: ZEG), aus der Insolvenz in Eigenverwaltung übernommen wurde.

Seither agiert das Unternehmen aus Köln mit zwei Produktionsstätten im Saarland und überzeugt mit innovativen Bikes "Made in Germany" sehr erfolgreich in der Fahrradbranche.

Neben hochwertigen City und Trekking- E- Bikes wird vor allem in Cargobikes investiert. Das Cargoline FS800 wurde zuletzt mehrfach prämiert, beispielsweise mit dem Eurobike Gold Award. Im Jahr 2023 wurden rund 650 Händler im In- und Ausland mit KETTLER Bikes beliefert.

Mit einer Investition von rund 100 Mio EURO begann 2022 die Produktion der ersten E- Bikes im neuen Werk in St. Ingbert um der hohen Nachfrage an KETTLER Bikes gerecht zu werden.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die 3. Produktionslinie nach St. Ingbert verlagert und In Betrieb genommen werden. Um die Effektivität weiter zu steigern, folgt in 2024 eine weitere Umlagerung der Produktionslinie von Hanweiler zum neuen Standort in St. Ingbert.

Mit Fussball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger ist ein bekannter Markenbotschafter das Gesicht der deutschen Marke.

Aufgrund der in der Vergangenheit getätigten und zukünftig geplanten Investitionen sind wir in der Lage, die Produktqualität gegenüber den Kunden weiter zu verbessern.

Auf Basis unserer Planungen erwarten wir für 2024 leicht steigende Umsatzerlöse und einen dementsprechend steigenden Rohertrag sowie ein leicht steigendes Ergebnis vor Steuern.

Welche Auswirkungen die geopolitischen Spannungen haben, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abschätzen.

 

Köln, 21. Mai 2024

Die Geschäftsführung

gez. G. Honkomp

gez. E. Hageböck

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.991,38 129.236,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 46.956.890,32 48.025.707,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.985.124,47 35.601.977,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.232.638,57 5.607.370,35
85.174.653,36 89.235.054,99
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 87.191,56 87.191,56
85.380.836,30 89.451.482,57
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 131.266.940,61 152.458.536,11
2. Unfertige Erzeugnisse 989.014,02 613.424,51
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 75.823.664,34 15.758.550,39
4. Geleistete Anzahlungen 398.178,49 406.275,65
208.477.797,46 169.236.786,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.537.930,69 2.635.038,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.669.383,03 1.338.819,08
3. Sonstige Vermögensgegenstände 634.964,60 557.222,65
11.842.278,32 4.531.079,75
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 600.003,59 822.202,47
220.920.079,37 174.590.068,88
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 62.912,68 62.017,22
306.363.828,35 264.103.568,67

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 15.384.723,37 11.532.396,83
III. Jahresüberschuss 3.807.391,89 3.852.326,54
19.217.115,26 15.409.723,37
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 2.012.659,00 3.192.417,00
2. Sonstige Rückstellungen 456.520,00 458.700,00
2.469.179,00 3.651.117,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.988.266,64 35.138.888,88
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.131.738,28 29.611.837,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 244.140.975,80 179.005.379,16
4. Sonstige Verbindlichkeiten 416.553,37 1.286.622,84
284.677.534,09 245.042.728,30
306.363.828,35 264.103.568,67

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 211.487.173,70 192.621.270,15
2. Erhöhung / Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 59.557.229,97 -3.970.227,61
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.591.299,91 2.032.067,47
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -215.704.890,31 -143.484.879,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.012.500,77 -227.717.391,08 -83.366,45
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.636.667,45 -11.305.951,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.506.631,76 -13.143.299,21 -2.453.950,02
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.782.335,19 -3.850.384,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.111.825,99 -21.816.144,25
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.052.312,33 -1.966.498,89
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.948.655,00 -1.838.253,25
10. Ergebnis nach Steuern 3.879.884,78 3.883.682,64
11. Sonstige Steuern -72.492,89 -31.356,10
12. Jahresüberschuss 3.807.391,89 3.852.326,54

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der KETTLER Alu-Rad GmbH (Amtsgericht Köln, HR B 85670) für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als große Kapitalgesellschaft einzustufen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände berechnet. Bei der Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wurde grundsätzlich sich an den amtlichen AfA-Tabellen orientiert.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über 250,00 € bis zu 800,00 € wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung von notwendigen Bewertungsabschlägen, die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse erfolgt zu Herstellkosten, die neben den Einzelkosten auch angemessene Gemeinkostenzuschläge enthalten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind für Aufwendungen der folgenden Geschäftsjahre gebildet worden.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten zu erwartende Nachzahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Verpflichtungen und Risiken. Ihr Ansatz erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz

1. Anlagevermögen (§ 284 Abs. 3 HGB)

Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind in ihrer Gliederung und Entwicklung nachfolgend ausführlich dargestellt. Der Abschreibungsaufwand des Geschäftsjahres 2023 ist der Spalte "Zugänge" der Wertberichtigungen zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.926.657,75 0,00 0,00 3.926.657,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 49.322.177,65 214.403,30 0,00 49.536.580,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.174.976,21 1.152.208,73 0,00 39.327.184,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.556.006,68 1.345.076,89 0,00 9.901.083,57
96.053.160,54 2.711.688,92 0,00 98.764.849,46
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 87.191,56 0,00 0,00 87.191,56
100.067.009,85 2.711.688,92 0,00 102.778.698,77
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.797.421,73 10.244,64 0,00 3.807.666,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.296.470,22 1.283.220,41 0,00 2.579.690,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.572.999,00 3.769.061,47 0,00 6.342.060,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.948.636,33 1.719.808,67 0,00 4.668.445,00
6.818.105,55 6.772.090,55 0,00 13.590.196,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
10.615.527,28 6.782.335,19 0,00 17.397.862,47
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.991,38 129.236,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 46.956.890,32 48.025.707,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.985.124,47 35.601.977,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.232.638,57 5.607.370,35
85.174.653,36 89.235.054,99
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 87.191,56 87.191,56
85.380.836,30 89.451.482,57

2. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 635 T€ (Vorjahr: 557 T€) betreffen insbesondere Forderungen gegen Zollbehörden in Höhe von 240 T€ (Vorjahr: 235 T€) und debitorische Kreditoren in Höhe von 205 T€ (Vorjahr: 198 T€).

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Personalkosten (302 T€), und übrigen Rückstellungen (154 T€).

4. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (244.141 T€) sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 242.944 T€ (Vorjahr: 148.131 T€) enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 269.412 T€ (Vorjahr: 219.626 T€) und von mehr als einem Jahr bis zu 5 Jahren in Höhe von 15.266 T€ (Vorjahr: 25.417 T€). Die Verbindlichkeiten von mehr als einem Jahr bis zu 5 Jahren betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 25 Mio. € durch Grundschulden und eine gesamtschuldnerische Mithaft der Gesellschafterin ZEG eG., Köln, abgedeckt.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von 136 T€ (Vorjahr: 110 T€) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit belaufen sich auf 3,8 T€ (Vorjahr: 12,5 T€).

5. Finanzielle Verpflichtungen & Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB in Höhe von 380.700 T€ gegenüber Banken (Mithaft für verbundene Unternehmen). Es besteht aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage der betroffenen Verbundunternehmen kein Risiko der Inanspruchnahme.

Es bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen für Folgejahre in Höhe von 444 T€ .

D. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen wird ein Anteil von 190.094 T€ (Vorjahr: 176.820 T€) im Inland und von 21.393 T€ (Vorjahr: 15.801 T€) im Ausland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.680 T€ (Vorjahr: 1.538 T€) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von 661 T€ (Vorjahr: 2.192 T€) enthalten.

In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 16 T€ (Vorjahr: 7 T€) enthalten.

In den Zinsaufwendungen sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von 5.754 T€ (Vorjahr: 1.619 T€) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Anzahl
Kaufmännische Mitarbeiter 48
Gewerbliche Mitarbeiter 197
245

2. Verbundene Unternehmen

Die KETTLER Alu-Rad GmbH ist die alleinige Gesellschafterin der KETTLER Alu-Rad Suisse AG, Buochs/Schweiz. Deren Eigenkapital beträgt 101 TCHF. Die Tochtergesellschaft erzielte in 2023 einen Gewinn von 4 TCHF.

3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt insgesamt 69 T€ und teilt sich auf in Abschlussprüfungsleistungen (30 T€), Steuerberatungsleistungen (20 T€) und sonstige Leistungen (19 T€).

4. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Herr Georg Honkomp, Kaufmann, Herr Egbert Hageböck, Kaufmann.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 21. Mai 2024

gez. Georg Honkomp

Geschäftsführung

gez. Egbert Hageböck

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KETTLER Alu-Rad GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KETTLER Alu-Rad GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KETTLER Alu-Rad GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GoA) unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GoA) unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28. Mai 2024

DIPL.-KFM. HANS M. KLEIN + PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Matthias Klein, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Volksw. T. Schiffarth, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 24.09.2024 festgestellt.

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