Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 213287
Eingetragen
25.7.2018
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tGroßhandel mit Flurförderzeugen und Fahrzeugen a. n. g.Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Der Handel und die Vermietung von Nutzfahrzeugen und Baumaschinen aller Art, insbesondere die Online-Vermarktung über Internetplattformen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Kleene
seit 25.7.2018
Geschäftsführer
Manuel Kleene
seit 25.7.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

79.98% identifiziert20.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Manuel KleeneLogimo GmbH
44.99%
Patrick KleeneKlemo GmbH
34.99%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
20.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
13.500 €
44.99%
Germany
10.500 €
34.99%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

A1-Truck GmbH

Bakum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der A1-Truck GmbH, 49456 Bakum

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Gesellschaft A1-Truck GmbH wurde im Jahr 2018 gegründet. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist der Handel mit Nutzfahrzeugen. Der Firmensitz ist in Bakum direkt an die Autobahn A1. Dies erweist sich als sehr guter Standort für ein Unternehmen, das sich auf den Handel mit Nutzfahrzeugen, Anhänger und Auflieger aller Art spezialisiert hat.

Marktübersicht

Im Jahr 2023 hat der Gebraucht- und Nutzfahrzeughandel eine dynamische Entwicklung durchlaufen. Die Nachfrage nach gebrauchten Nutzfahrzeugen blieb stabil, unterstützt durch anhaltende Lieferengpässe bei Neufahrzeugen und steigende Preise in diesem Segment. Unternehmen setzen zunehmend auf gebrauchte Fahrzeuge, um ihre Flotten schnell und kosteneffizient zu erweitern.

Ziele und Strategien

Im Mittelpunkt des Geschäftsmodells steht der An- und Verkauf von neuen, vornehmlich, aber gebrauchten Nutzfahrzeugen aus den Produktbereichen LKW, Anhängern, Aufliegern, Wechselbrücken sowie Baumaschinen und Spezialfahrzeugen.

Aufgrund der langjährigen Erfahrungen in diesen Marktsegmenten und einer hohen, internationalen Kundenbindung, gestützt durch hohe Produktkompetenz und tiefe Kenntnisse des Beschaffungsmarktes, kann den Kunden ein breites und attraktives Sortiment angeboten werden.

Unsere Konzentration liegt in der Vermarktung unsere Fahrzeuge im Internet. Es hat sich gezeigt, dass der Markt sich hierhin verlagert hat. Unser Bestreben liegt darin, dass unsere Kunden die angebotenen Fahrzeuge leicht, übersichtlich und detailliert finden können.

II. Wirtschaftsbericht

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auch zu Beginn des dritten Quartals weiterhin in einer Stagnation. Die Industrieproduktion ist vor allem infolge der anhaltend rückläufigen Auslandsnachfrage und sinkender Auftragsbestände weiterhin in einem Abschwung; zuletzt tendierten auch wichtige Dienstleistungsbereiche wie Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie sonstige Dienstleister schwächer. Erschwert wird die aktuelle Bewertung der Entwicklung im Dienstleistungssektor durch die umstellungsbedingt derzeit stark eingeschränkte Datenverfügbarkeit der Konjunkturstatistiken im Handel und Dienstleistungsbereich.

Aktuelle Stimmungs- und Frühindikatoren deuten keine kurzfristige konjunkturelle Erholung an. Die Industrieproduktion und die Auftragseingänge - bereinigt um Großaufträge - waren im Juli erneut rückläufig, wobei bei der Produktion ferienbedingte Sondereffekte eine Rolle gespielt haben dürften. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im August zum dritten Mal in Folge gefallen, die Unternehmen bewerteten zuletzt sowohl die aktuelle Lage als auch die Geschäftserwartungen pessimistischer. Im Verarbeitenden Gewerbe gab der Index besonders deutlich nach, was zum Teil auf die erwartete Wachstumsverlangsamung in wichtigen Absatzmärkten, insbesondere den USA und China, zurückzuführen sein dürfte. Angesichts der weiterhin schwachen Auslandsnachfrage, der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und der erst langsam und mit Verzögerung wirkenden entlastenden Effekte der geldpolitischen Lockerung dürfte sich die industrielle Schwächephase zunächst fortsetzen und die exportorientierte deutsche Industrie dämpfen. (Quelle: www.bmwk.de)

In Deutschland wurden im Jahr 2023 insgesamt 88.200 schwere Nutzfahrzeuge über 6 Tonnen neu zugelassen, ein Zuwachs von knapp 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Vor-Corona-Niveau aus dem Jahr 2019 wurde damit um 4 Prozent verfehlt. Damals wurden in Deutschland 91.400 schwere Nutzfahrzeuge neu zugelassen, was das höchste Absatzvolumen seit 2008 war. Mit Ausnahme des Februars waren die Neuzulassungen in den ersten acht Monaten durchgängig mit zweistelligen Wachstumsraten im Plus. Im August kam es dann mit 11.800 Nutzfahrzeugen zu einem deutlichen Neuzulassungshoch (höchster Wert seit Juni 2019). Dies lag maßgeblich an vorgezogenen Neuzulassungen im Zusammenhang mit der Einfügung der 2. Version des Intelligenten Tachografen, der ab dem 21. August 2023 verpflichtend ist. Ab September stellte sich dann eine deutlich gedämpfte Marktentwicklung, mit Rückgängen im September (-6 Prozent) und Dezember (-4 Prozent) sowie vergleichsweise schwächeren Wachstumsraten im Oktober (+10 Prozent) und November (+2 Prozent) ein.

Die insgesamt hohen Wachstumsraten des Jahres 2023 waren durch das vergleichsweise niedrige Vergleichsniveau des Jahres 2022 geprägt, das durch eine Vielzahl von einschränkenden Faktoren, wie beispielsweise die Herausforderungen rund um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, die daraus folgenden Verunsicherungen auf den Märkten, die Lieferkettenprobleme und Materialmangel und die allgemein schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung, geprägt war. (Quelle: www.vda.de)

Auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt erreichten im Juni lediglich die Lkw-Zulassungen mit +1,5 Prozent eine positive Entwicklung. Die weiteren Fahrzeugklassen blieben unterhalb des Ergebnisses aus dem Vergleichsmonat. Im Juni wechselten insgesamt -3,2 Prozent weniger gebrauchte Kraftfahrzeuge und -5,4 Prozent weniger Kfz-Anhänger die Halterin beziehungsweise den Halter . (Quelle: www.kba.de)

Branchensituation

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: destis.de)

Die Preise für gebrauchte Nutzfahrzeuge sind im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 gestiegen. Dies ist auf die begrenzte Verfügbarkeit von Neufahrzeugen und die steigenden Produktionskosten zurückzuführen. Insbesondere Lkw und Transporter verzeichneten einen Anstieg der Nachfrage, was sich positiv auf die Preisentwicklung auswirkte.

Das Angebot an gebrauchten Nutzfahrzeugen war im Jahr 2023 durch eine Kombination aus hohen Verkaufszahlen und einer begrenzten Anzahl an Rückläufern aus Leasingverträgen geprägt. Die Nachfrage kam vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ihre Logistik optimieren wollten. Auch der Online-Handel mit gebrauchten Nutzfahrzeugen hat an Bedeutung gewonnen, was den Zugang zu Angeboten erleichtert.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:

Investitionen

Die gesamten Investitionen betrugen TEuro 9 (Vorjahr TEuro 30) und entfallen auf Sachanlagevermögen.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich um TEuro 891 erhöht. Die Verbindlichketiten gegenüber Gesellschaftern und die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEuro 1.466 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie Erhaltene Anzahlungen haben sich um TEuro 612 erhöht.

Personal- und Sozialbereich

Der Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5 auf 44 Arbeitnehmer erhöht.

Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023
TEuro
% 31.12.2022
TEuro
%
Vermögensstruktur
Anlagevermögen 617 5,3 920 9,5
Umlaufvermögen 11.011 94,7 8.778 90,5
Aktiva 11.628 100,0 9.698 100,0
31.12.2023
TEuro
% 31.12.2022
TEuro
%
Kapitalstruktur
Eigenkapital 6.142 52,8 3.355 34,6
Rückstellungen 57 0,5 60 0,6
Fremdkapital 5.429 46,7 6.283 64,9
Passiva 11.628 100,0 9.698 100,0

Die Bilanzsumme hat sich zum Vorjahr um TEuro 1.930 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Jahresüberschusses von TEuro 2.787 verbessert. Der Bestand an Transportmitteln ist von 6,1 Mio Euro auf 6,7 Mio. Euro angestiegen.

Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023
TEuro
2022
TEuro
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.048 7.187
Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit 25 -1.231
Mittelabfluss aus der Finanztätigkeit -182 -5.812
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 891 144
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 815 671
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.706 815

Ertragslage

Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikationen stellen sich wie folgt dar:

2023
TEuro
2022
TEuro
+/- Vorj.
TEuro
Rohertrag 7.116 7.376 -260
Betriebsergebnis 3.954 4.526 -572
Finanzergebnis -148 9 -157
Jahresüberschuss 2.787 3.325 -538

Bei der A1-Truck GmbH führten die Entwicklungen des Jahres 2023 zu einem Umsatzrückgang von 13,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Kosten für Fahrzeugeinkauf betragen 79,3 % der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023. Insgesamt hat sich der Rohertrag um 3,5 % vermindert.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage

Die Planungen konnten in Bezug auf die Ertrags- als auch auf die Finanz- und Vermögenslage erreicht werden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Trotz der positiven Marktentwicklung gab es Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Qualität und den Zustand der angebotenen Fahrzeuge. Käufer sind zunehmend anspruchsvoller geworden und legen Wert auf transparente Informationen über Wartungshistorie und Zustand der Fahrzeuge. Zudem stellen steigende Zinsen und Inflation eine Herausforderung für die Finanzierung dar.

Für das Jahr 2024 wird eine weiterhin positive Entwicklung im Gebraucht-Nutzfahrzeughandel erwartet, jedoch mit möglichen Preisanpassungen, da sich der Markt allmählich stabilisieren könnte. Die Digitalisierung und der Einsatz von Online-Plattformen werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, um den Verkaufsprozess zu optimieren und die Reichweite zu erhöhen. Insgesamt zeigt der Gebraucht-Nutzfahrzeughandel im Jahr 2023 eine robuste Leistung, die durch eine hohe Nachfrage und steigende Preise gekennzeichnet ist. Unternehmen, die sich auf Qualität und Kundenservice konzentrieren, werden voraussichtlich die besten Chancen haben, in diesem wettbewerbsintensiven Markt.

Die Geschäftsführung beobachtet laufend die Entwicklung der Märkte und geht weiterhin von einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Situation aus. Der Auftragseingang ist bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung positiv zu bewerten.

Durch unsere gute Eigenkapitalausstattung und den gesicherten Finanzierungsmöglichkeiten bei den Banken und fachliches Know-How der Mitarbeiter wird es uns auch zukünftig möglich sein, zu vernünftigen Preisen einzukaufen und unseren Kunden ein breites Sortiment an gebrauchten Nutzfahrzeugen anzubieten.

Da alle Geschäfte in Euro abgeschlossen werden, bestehen keine Fremdwährungsrisiken

Bei unserer derzeitigen Geschäftspolitik und aufgrund unseres stringenten Forderungsmanagements stufen wir die finanziellen Risiken momentan als gering ein. Da wir im Bereich des Nutzfahrzeughandels im Allgemeinen mit Vorkasse arbeiten. Sind hier kaum Ausfälle zu erwarten.

Der für die A1-Truck GmbH zurzeit wichtigste Markt bleibt der Inlandsmarkt mit einer gleichbleibenden Nachfrage nach jüngeren gebrauchten Nutzfahrzeugen. Als einer der führenden Nutzfahrzeughändler in Deutschland sehen wir weiterhin gute Chancen erfolgreich im Gebraucht- und Neuwagennutzfahrzeughandel zu agieren.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Berichtsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Berichtsjahres haben sich nicht ergeben.

Voraussichtliche Entwicklung

Wir sehen eine insgesamt rückläufige Entwicklung der Umsatzzahlen aufgrund der Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Vor allem die steigenden Energiekosten und die steigende Inflationsrate lassen unsere Kunden eher verhalten investieren.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2024 aufgrund der fortbestehenden Unsicherheiten im Hinblick auf den Fortgang des Krieges in der Ukraine ist weiterhin nicht sichtbar. Viele unsere Faktoren lassen eine Entwicklung nicht klar einschätzen. Wir gehen allerdings trotz der schwierigen Lage einem positiven Jahresabschluss 2024 entgegen. Aufgrund der hohen Rücklagen sehen wir keine Existenzprobleme.

 

Bakum, den 19. November 2024

A1-Truck GmbH
Bakum

Manuel Kleene, Geschäftsführer

Patrick Kleene, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 617.456,00 919.844,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 600.002,00 900.834,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 600.000,00 900.000,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 834,00
II. Sachanlagen 17.454,00 19.010,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.347,00 7.356,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.107,00 11.654,00
B. Umlaufvermögen 10.920.928,29 8.729.464,16
I. Vorräte 6.730.319,64 6.152.173,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.484.907,79 1.762.593,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.705.700,86 814.697,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 89.346,18 48.492,50
Aktiva 11.627.730,47 9.697.800,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.141.975,81 3.354.763,64
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzgewinn 6.111.975,81 3.324.763,64
davon Gewinnvortrag 3.324.763,64 1.922.476,21
B. Rückstellungen 56.900,00 60.000,00
C. Verbindlichkeiten 5.428.854,66 6.283.037,02
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.120.000,00 3.900.947,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.120.000,00 3.900.947,92
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.308.854,66 2.382.089,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.095.119,66 1.174.289,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.213.735,00 1.207.800,00
Passiva 11.627.730,47 9.697.800,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.196.875,96 7.524.423,17
2. Personalaufwand 1.612.955,50 1.456.468,00
a) Löhne und Gehälter 1.385.898,28 1.265.649,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 227.057,22 190.818,73
3. Abschreibungen 312.872,26 320.848,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 312.872,26 320.848,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.295.109,18 1.199.955,24
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.975,59 9.984,26
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.725,24 958,34
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.018.623,70 1.209.559,31
8. Ergebnis nach Steuern 2.809.565,67 3.346.618,31
9. sonstige Steuern 22.353,50 21.854,67
10. Jahresüberschuss 2.787.212,17 3.324.763,64
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.324.763,64 1.922.476,21
12. Ausschüttung 1.922.476,21
13. Bilanzgewinn 6.111.975,81 3.324.763,64

Anhang zum 31. Dezember 2023

der A1-Truck GmbH, 49456 Bakum

A. Allgemeine Angaben

Die A1-Truck GmbH, Bakum, (AG Oldenburg, HRB 213287) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff., 264ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss ist entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelung vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet.

Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird mit einer Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt.

2. Passiva

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3. Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Vortrag 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anschaffungskosten- und Herstellkosten
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.472,31 0,00 0,00 4.472,31
Geschäfts- und Firmenwert 1.200.000,00 0,00 0,00 1.200.000,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 8.330,00 0,00 0,00 8.330,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.723,94 8.905,63 0,00 45.629,57
Summe Anlagevermögen 1.249.526,25 8.905,63 0,00 1.258.431,88
Abschreibungen
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.638,31 832,00 0,00 4.470,31
Geschäfts- und Firmenwert 300.000,00 300.000,00 0,00 300.000,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 974,00 974,00 0,00 974,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.069,94 9.452,63 0,00 34.522,57
329.682,25 311.293,63 0,00 640.975,88
Buchwert
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 834,00 2,00
Geschäfts- und Firmenwert 0,00 900.000,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 7.356,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.654,00 11.107,00
919.844,00 617.456,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlichst eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind enthalten, Forderungen

aus Steuern Euro 464.715,26
Vorjahr: Euro 203.995,70

3. Rechnungsabgrenzungsposten

In den sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten sind Versicherungen (TEuro 89) enthalten.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Abschlusskosten (TEuro 20) und Personalkosten (TEuro 36).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten

gegenüber Gesellschafter Euro 3.120.000,00
Vorjahr: Euro 3.900.947,92
aus Steuern Euro 22.448,68
Vorjahr: Euro 766.022,41
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00
Vorjahr: Euro 8.576,10

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gem. § 288 HGB braucht der Anhang die Gewinn- und Verlustrechnung betreffenden Angaben nicht zu enthalten.

E. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von jährlich TEuro 196 und aus Miet-/Leasingverträgen in Höhe von jährlich TEuro 219.

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 44 Arbeitnehmer (Vorjahr 39).

3. Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge

Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind Herr Manuel Kleene, Vechta und Herr Patrick Kleene, Garrel, bestellt.

4. Gewinnverwendung

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 3.324.763,64 enthalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Größenabhängige Erleichterungen

In Bezug auf die Pflichtangaben gem. § 285 HGB werden die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB in Anspruch genommen.

 

Bakum, den 19. November 2024

A1-Truck GmbH 49456 Bakum

Manuel Kleene, Geschäftsführer

Patrick Kleene, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die A1-Truck GmbH, Bakum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der A1-Truck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A1-Truck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Vechta, den 19. November 2024

Freese Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jan-Bernd Klöker, Wirtschaftsprüfer

Ludwig Voss, Wirtschaftsprüfer

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