MBovie GmbH
33mBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Kleimann seit 11.8.2025 | Geschäftsführer |
Darius Dienst seit 25.2.2025 | Prokura |
Cornelia Schulz seit 22.3.2023 | Prokura |
Hideki Uchida seit 18.3.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Iwaki Europe GmbHWillichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Alle Beträge sind in tausend Euro (TEUR) oder Euro (EUR) angegeben. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Iwaki Europe GmbH, mit Sitz in Willich, ist beim Amtsgericht Krefeld unter der HRB Nummer 4514 im Handelsregister eingetragen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsregeln wurden in Übereinstimmung mit dem Vorjahr ausgeübt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer von einem Jahr bis sieben Jahren um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzig Jahren abgeschrieben, die unbeweglichen Vermögensgegenstände zwischen zwanzig und fünfzig Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden linear auf fünf Jahre verteilt abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1% berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden gemäß § 256a HGB mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Gewinne und Verluste aus Umbewertungen zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag werden berücksichtigt, soweit sie wesentlich sind. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind der gesonderten Anlage zum Anhang zu entnehmen. Anteile an verbundenen Unternehmen Aufstellung des Anteilsbesitzes
Mit Anteilskaufvertrag vom 27. Mai 2020 wurden 60% der Anteile an der IWAKI Nordic A/S, Dänemark, vom bisherigen Mehrheitsgesellschafter erworben. Die übrigen 40% der Anteile werden direkt durch die Konzernobergesellschaft gehalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Unternehmen, mit denen unser Gesellschafter ein Beteiligungsverhältnis hat, in Höhe von TEUR 1.422 (i. Vj. TEUR 1.075). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 1.198 (i. Vj. TEUR 1.071) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Hiervon entfallen TEUR 49 (i. Vj. TEUR 0) auf die Gesellschafterin. Wie im Vorjahr sind alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 511.291,88 (DM 1.000.000,00). Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Oktober 2023 wurden TEUR 276 ausgeschüttet, der Gewinnvortrag vor Ausschüttung betrug TEUR 8.266. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Personalrückstellungen (TEUR 484; i. Vj. TEUR 254), Beträge für ausstehende Rechnungen (TEUR 191; i. Vj. TEUR 411), Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 87; i. Vj. TEUR 90), Garantiekosten (TEUR 46; i. Vj. TEUR 41) sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 27; i. Vj. TEUR 29). Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr nahezu ausschließlich die Gesellschafterin. TEUR 1.145 (i. Vj. TEUR 1.429) resultieren aus Darlehen und TEUR 2.129 (i. Vj. TEUR 3.614) aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten aus Darlehen haben in Höhe von TEUR 817 (i. Vj. TEUR 923) eine Restlaufzeit größer einem Jahr und kleiner als fünf Jahren und in Höhe von TEUR 44 (i. Vj. TEUR 222) eine Restlaufzeit von größer fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 2.445, i. Vj. TEUR 3.906) haben, analog des Vorjahres, eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen eines Finanzierungsleasings in Höhe von TEUR 19 (i. Vj. TEUR 57). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 130 (i. Vj. TEUR 155) eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalteten im Vorjahr Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 22 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr und kleiner als fünf Jahren (in 2023 TEUR 0). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere periodenfremde Erträge (TEUR 130; i. Vj. TEUR 8) aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 60) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen (TEUR 28) sowie aus Erträgen aus abgeschriebenen Forderungen (TEUR 42). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten ferner Erträge aus Kostenerstattungen (TEUR 69; i. Vj. TEUR 15) und Versicherungserstattungen (TEUR 5; i. Vj. TEUR 38). Erträge aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 4 (i. Vj. TEUR 1). Sonstige betriebliche Aufwendungen Verluste aus Fremdwährungsgeschäften betragen TEUR 13 (i. Vj. TEUR 14). E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Deutsche Bank AG, Frankfurt a. M., ist für die Iwaki Europe GmbH Verpflichtungen aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 102 eingegangen. Zur Sicherung dieser Bürgschaften hat die Gesellschaft Festgeldkonten bei der Deutsche Bank AG als Sicherheit im Rahmen einer Pfandrechtsvereinbarung vom 7. Januar 2003 verpfändet (Stand der Konten per 31. Dezember 2023: TEUR 102, i.Vj. TEUR 102). Verfügungen über diese Konten sind nur mit Zustimmung der Deutsche Bank AG möglich. Die Caixabank S.A., Barcelona/Spanien, ist für die Iwaki Europe GmbH Verpflichtungen aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 20 eingegangen. Zur Sicherung dieser Bürgschaften hat die Gesellschaft ein Festgeldkonto bei der Caixabank S.A. als Sicherheit im Rahmen einer Pfandrechtsvereinbarung vom 11. Dezember 2012 verpfändet (Stand des Kontos per 31. Dezember 2023: TEUR 20, i.Vj. TEUR 20). Verfügungen über dieses Konto sind nur mit Zustimmung der Caixabank S.A. möglich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Von den Miet- und Leasingverpflichtungen sind TEUR 268 innerhalb eines Jahres fällig. Mitglieder der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Da nur ein Geschäftsführer Bezüge erhält, unterbleibt die Angabe gem. § 285 Nr. 9 HGB unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB. Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl nach Gruppen Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter ohne Geschäftsführung:
Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Iwaki Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der IWAKI Co., Ltd., Tokio/Japan, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in Japan erhältlich oder im elektronischen Verzeichnis für Investoren "Investors' NETwork (EDINET)" unter der Firmenkennziffer E32189 verfügbar. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Abstimmung mit dem Gesellschafter vor, den Jahresüberschuss sowie den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Willich, den 28. März 2024 Iwaki Europe GmbH Die Geschäftsführung Hideki Uchida Tomoki Egami Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der IWAKI Co., Ltd., Tokio/Japan. Sie vertreibt im Wesentlichen von der japanischen Muttergesellschaft hergestellte Pumpen und Ersatzteile sowie in Willich montierte magnetbetriebene Kreiselpumpen sowie elektromagnetische Dosierpumpen. Veräußert werden die Produkte in Deutschland und in anderen europäischen Ländern. Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über die Zentrale in Willich, der Vertrieb außerhalb Deutschlands erfolgt über eigene Betriebsstätten in Italien, Spanien, den Niederlanden und Polen sowie über verbundene Unternehmen und Joint Ventures der Muttergesellschaft IWAKI Co., Ltd. Die Gesellschaft hält 60% der Anteile an der IWAKI Nordic A/S, Dänemark. Die übrigen 40% der Anteile werden direkt durch die Konzernobergesellschaft gehalten. Die IWAKI Nordic A/S hält drei weitere Beteiligungen in Finnland, Schweden und Norwegen (jeweils 80% der Anteile). Die Lieferung an die Kunden erfolgt durch das Europalager in Willich. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft auf eigenem Grundbesitz (Willich) bzw. in angemieteten Räumen (Niederlande, Spanien, Italien und Polen). Im Berichtsjahr bestand ein Distribution Agreement mit der Muttergesellschaft IWAKI Co., Ltd., welches der Gesellschaft das alleinige Vertriebsrecht von IWAKI-Produkten sowie den zugehörigen Ersatzteilen in ganz Europa sowie Südafrika und Israel gewährte. Darüber hinaus bestanden Distribution Agreements mit dem verbundenen Unternehmen IWAKI Nordic A/S, Dänemark, und den Joint Ventures der Muttergesellschaft IWAKI Co., Ltd., welche im Wesentlichen regelten, dass die IWAKI-Produkte ausschließlich in den vertraglich vereinbarten Gebieten in Europa vertrieben werden dürfen. Der Vertrieb von Konkurrenzprodukten war grundsätzlich nicht gestattet. Die schriftlich fixierten Distribution Agreements mit IWAKI Co., Ltd., IWAKI Nordic A/S sowie mit IWAKI Belgium N.V. sind zum 31. Dezember 2023 ausgelaufen und werden derzeit neu verhandelt, in der Zwischenzeit werden die Agreements auf Basis mündlicher Übereinkünfte fortgeführt. IWAKI vertreibt die folgenden Produktgruppen:
Große magnetgetriebene Pumpen werden hauptsächlich in der Chemieindustrie verwendet. Der Umsatzanteil dieser Pumpen betrug in 2023 42,8% (2022: 40,9%) und erhöhte sich moderat in Folge der Änderung des Produktmixes. Der Umsatz mit mittelgroßen magnetgetriebenen Pumpen betrug 12,3% (2022: 13,7%) und sank moderat. Diese Pumpen werden vor allem in der Galvanisierungsindustrie verwendet. Kleine magnetgetriebene Pumpen werden hauptsächlich von Original Equipment Manufacturers (OEMs) verwendet (Medizintechnik, Brennstoffzellen, Analysegeräte, Kühlung, etc.). Das Geschäft mit diesen Pumpen erhöhte sich in 2023 leicht. Der Umsatzanteil betrug 15,1% (2022: 14,7%). Das Geschäft mit kleinen Dosierpumpen, die vor allem im Bereich der Wasseraufbereitung Anwendung finden (Schwimmbäder, Trinkwasseraufbereitung, Kesselspeisung, Autowaschanlagen etc.), entwickelte sich in 2023 leicht rückläufig. Der Umsatzanteil dieser Pumpen betrug in 2023 17,0% (2022: 19,1%). Pneumatisch betriebene Pumpen, die vor allem in der Halbleiterindustrie verwendet werden, verzeichneten einen gestiegenen Umsatzanteil in 2023 von 4,6% (2022: 3,0%). Forschung und Entwicklung Die Entwicklung neuer Produkte erfolgt für alle Joint Ventures und verbundenen Unternehmen auf Ebene der Muttergesellschaft. Nichtdestotrotz besuchen unsere Vertriebsmitarbeiter viele unserer Kunden, um von diesen Ideen und Bedürfnisse zu sammeln. Unsere wichtigste Aufgabe dabei ist, IWAKI Co., Ltd., über diese Bedürfnisse zu informieren, damit IWAKI Co., Ltd. bei der Entwicklung neuer Produkte diese Kundenwünsche mitberücksichtigen kann. Dies betrifft jedoch nicht nur Anforderungen an das Produkt, sondern auch an die Entwicklung der Märkte und Anwendungen. Diese Vorgehensweise war in der Vergangenheit erfolgreich und wird daher auch zukünftig weiterverfolgt. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1% zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7% höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. 1 Die gesamtwirtschaftliche Erholung, lag für Europa in 2023 bei 0,5%. Für das Jahr 2024 wird bisher wieder ein Wachstum von den Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Europa von 0,9%, prognostiziert. Die Konjunkturerholung in 2023 verteilte sich uneinheitlich auf die einzelnen Länder. Deutschland als größte europäische Volkswirtschaft rutsche mit rd. 0,3% im Jahr 2023 in eine Rezession und wird im Jahr 2024 voraussichtlich nur um von 0,5% wachsen 2.
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https://blog.de.erste-am.com/weltwirtschaft-iwf-hebt-prognose/
In Folge der vielen geopolitischen Spannungen ist weiter mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu rechnen. Neben der Erwartung einer gedämpften weltwirtschaftlichen Entwicklung als Folge der geopolitischen Spannungen sieht sich die Branche mit politischen Herausforderungen sowie den Handelskonflikten der USA mit der EU und mit China sowie mit Russland konfrontiert. Wie sich die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Folgewirkungen der vielen geopolitischen Spannungen auf unser Geschäft weiter auswirken, kann aktuell schwer kalkuliert und geplant werden. Aktuell gab es durch Material- und Lieferengpässe teilweise Verzögerungen bei der Montage und Auslieferung bestimmter Produkte und es wurde weiterhin deutlich mehr via Luftfracht aus Japan importiert. Geschäftsverlauf Wesentliche Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich die Umsatzerlöse insgesamt deutlich um 10,7% bzw. TEUR 2.201 auf TEUR 22.786. Der Umsatz des Jahres 2023 liegt um 5,6% und damit um TEUR 1.364 unterhalb der für 2023 budgetierten Umsatzerlöse von TEUR 24.150. Entsprechend wurden das Budget nicht erreicht und die Umsatzentwicklung war daher nicht vollständig zufriedenstellend. Unter Berücksichtigung der Herausforderungen des Ukraine-Kriegs sowie der vielen geopolitischen Spannungen für die Weltwirtschaft, der teilweise bestehenden Material- und Lieferengpässe, ist man dennoch weitestgehend mit der Geschäftsentwicklung zufrieden. Die Erlöse mit den Joint Ventures der Muttergesellschaft und verbundenen Unternehmen liegen in Summe über der ambitionierten Planung und über dem Vorjahres-Niveau. Dieses Ergebnis wird unter Berücksichtigung der Herausforderungen der Weltwirtschaft als zufriedenstellend eingeschätzt. Der im Vergleich zum Vorjahr deutliche Umsatzanstieg führte erwartungsgemäß zu einem deutlichen Anstieg des Rohergebnisses (Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand) um TEUR 1.745. Unter Berücksichtigung des um TEUR 886 gestiegenen Personalaufwands und der um TEUR 63 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich der Jahresüberschuss in 2023 deutlich um TEUR 493 auf TEUR 1.196. Erträge aus Beteiligungen trugen zu diesem Ergebnis in Höhe von TEUR 276 (i. V. TEUR 316) bei. Der Jahresüberschuss liegt damit um TEUR 292 unterhalb des ursprünglich budgetierten Werts. Insgesamt erreichte der Jahresüberschuss als einer der beiden Leistungsindikatoren von IWAKI den ursprünglichen Budgetwert nicht. Der unter der Planung liegende Jahresüberschuss lässt sich insbesondere durch höhere Einmal-Personalkosten für Abfindungen erklären, bei gleichzeitig umsatzbedingt nicht erreichtem Rohertrag. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 erzielte IWAKI Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 22.786 (i. Vj. TEUR 20.585). Die Umsatzerlöse erhöhten sich in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 4,8% auf TEUR 5.735 während sie in Europa - trotz Ukraine-Krieg und den damit verbundenen Herausforderungen für die Weltwirtschaft sowie trotz der teilweise bestehenden Material- und Lieferengpässe, bedingt durch die positive Entwicklung der Verkäufe in Spanien und Großbritannien sowie vor allem in den verbundenen Unternehmen und Joint Ventures - um 12,8% auf TEUR 17.050 deutlich anstiegen. Die Umsatzerlöse mit Joint Ventures der Muttergesellschaft sowie mit verbundenen Unternehmen liegen deutlich über dem Vorjahr (+13,5%) sowie mit 3,1% auch über der Budgeterwartung. Die in 2023 erwirtschafteten Umsatzerlöse der spanischen Betriebsstätte von TEUR 1.337 erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr wesentlich um 36,5% und lagen insgesamt deutlich über den ursprünglichen Budgetwerten von TEUR 1.130. Das Wachstum konnte unter anderem durch erfolgreichen Ausbau des Vertriebspersonals erreicht werden. In der italienischen Betriebsstätte lagen die im Jahr 2023 erwirtschafteten Umsatzerlöse von TEUR 2.179 deutlich unter den ursprünglichen Budgetwerten von TEUR 2.430, erhöhten sich jedoch leicht um rd. 4,6% gegenüber 2022. Die niederländische Betriebsstätte hatte in 2023 einen Rückgang der Umsatzerlöse von 7,3% auf TEUR 1.951 zu verzeichnen und lag damit deutlich unter dem Budgetwert von TEUR 2.430. Neben den durch den Ukraine-Krieg bedingten Rückgang der Nachfrage nach Agrar-Exporten in den Niederlanden sind gesetzliche Änderungen und hohe Energiepreise im Agrar-Sektor ursächlich für den Rückgang. Die Betriebsstätte in Polen lag deutlich unter dem Vorjahr (-13,4%) und deutlich unter dem Budget (63,7%). Dies ist insbesondere durch die inflationsbelastete wirtschaftliche Lage und die Embargo-Vorschriften für die der Betriebsstätte zugeordneten Länder (Russland und angrenzende Transit-Länder) begründet. In Folge inflationsbedingt gestiegener Einkaufspreise, Personalaufwendungen und sonstiger Aufwendungen wurden unterjährig auch absatzseitig Preiserhöhungen durchgeführt. Der Umsatzanstieg insgesamt ist daher preis- aber auch volumenbedingt bzw. Folge des Produktmixes. Der Aufwand für bezogene Waren inkl. Bezugsnebenkosten erhöhte sich unterproportional zu den gestiegenen Umsatzerlösen von TEUR 11.970 in 2022 auf TEUR 12.569 in 2023. Die Rohgewinnmarge (Umsätze abzüglich Aufwendungen für bezogene Waren im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 44,8% im Geschäftsjahr 2023 nach 41,9% im Geschäftsjahr 2022. Die relative Marge war im Geschäftsjahr 2023 aufgrund von gesunkenen Bezugsnebenkosten in Form von insbesondere gesunkenen Eingangsfrachten und darüber hinaus durch Änderungen im Kunden- und Produktmix sowie durch Preiserhöhungen deutlich gestiegen. Erhöhte altersbedingte Abwertungen auf Vorratsbestände haben ferner die Rohmarge leicht negativ beeinflusst. Der Personalaufwand erhöhte sich grundsätzlich plangemäß im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 886 auf TEUR 5.162, wobei hierbei zusätzlich höhere Einmal-Personalkosten für Abfindungen berücksichtigt wurden. In Folge der hohen Inflationsraten wurden entsprechend auch Gehaltserhöhungen durchgeführt. Dem gegenüber standen ferner reduzierte Bonuszahlungen. Die Abschreibungen erhöhten sich nahezu planmäßig auf TEUR 589 insbesondere aufgrund der weiteren eingeführten neuen Module für die ERP-Software. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht um TEUR 63. Insbesondere ursächlich für den Anstieg sind höhere Ausgaben für Messen und vertriebliche Reisetätigkeit, höhere Kosten für Wartung und Instandhaltung, höhere Kosten für die Kreditversicherung sowie gestiegene Bürobedarfskosten. Der Anstieg der Kosten für Messen und vertriebliche Reisekosten ist hierbei ein wesentlicher Teil und liegt deutlich oberhalb der Erwartung. Die übrigen Aufwendungen erhöhten sich planmäßig. Die deutlich unter den Erwartungswert gesunkenen Frachtraten führten des Weiteren kompensierend zu einem unter dem Budget liegenden Gesamtwert der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Erträge aus Beteiligungen erhalten eine Dividende aus der Beteiligung an der IWAKI Nordic A/S, Dänemark. Diese Ausschüttung wurde aber unmittelbar an den Gesellschafter der Iwaki Europe GmbH in Form einer betragsgleichen Ausschüttung weitergereicht. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhten sich in Folge des deutlich gestiegenen Vorsteuerergebnisses um TEUR 240. Infolge gestiegener Umsatzerlöse und unterproportional gestiegener Materialaufwendungen sowie trotz leicht gestiegener sonstiger betrieblicher Aufwendungen und deutlich erhöhter Personalaufwendungen beträgt der Jahresüberschuss TEUR 1.196 nach TEUR 703 im Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 reduzierte sich plangemäß um TEUR 222 auf TEUR 11.417 leicht gegenüber dem Vorjahr. Das in 2018 begonnene Projekt ERP-Software wurde in 2023 fortgeführt und weitere Module in Betrieb genommen (TEUR 106). Des Weiteren wurden in 2023 insbesondere ein Waren-Lager-Shuttle in Betrieb genommen (TEUR 67) und die Testanlagen erweitert (TEUR 184). Um eingehende Kundenbestellungen zur Zufriedenheit erfüllen zu können, wurde zum 31. Dezember 2023 ein Vorratsbestand in Höhe von TEUR 6.017 vorgehalten. Der Vorratsbestand konnte im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 7.106) deutlich reduziert werden. Das immer noch hohe Bestandsniveau im Vergleich zu den Vorperioden ist insbesondere bedingt durch Lieferengpässe bei bestimmten Bauteilen, die im Zusammenbau einiger Pumpenarten benötigt werden. Darüber hinaus ist der erhöhte Bestand Folge des geänderten Fokusses auf schnelle Lieferfähigkeit sowie teilweise auch durch die Einführung der IWAKI Air-Produkte in 2023 bedingt. Die Forderungen gegen Dritte und Joint Ventures der Muttergesellschaft erhöhten sich von TEUR 3.020 zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 3.998 zum 31. Dezember 2023, die Forderungen gegen die IWAKI Nordic (Forderungen gegen verbundene Unternehmen) erhöhten sich auf TEUR 1.198 (i. Vj. TEUR 1.071). Der Anstieg der Forderungen ist vor allem Folge des Umsatzanstiegs sowie des erhöhten Anteils an Joint Venture- und Export-Umsatzerlösen im vierten Quartal mit längeren Zahlungszielen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten reduzierten sich trotz der positiven Geschäftsentwicklung deutlich von TEUR 1.341 auf TEUR 856 auch als Folge der Finanzierungsaktivitäten des ERP-Projekts und der technischen Anlagen und Maschinen, insbesondere aber in Folge der weiterhin hohen Kapitalbindung im Bereich der Vorratsbestände sowie der gestiegenen Forderungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um TEUR 176 auf TEUR 583 insbesondere in Folge des geringeren Einkaufsvolumens und geringerer Frachtkosten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken deutlich um TEUR 1.746 auf TEUR 3.306 aufgrund gesunkener Einkaufsvolumen und reduzierter Bezugsmengen im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Des Weiteren sind die Darlehen gegenüber dem Gesellschafter durch planmäßige Tilgung um TEUR 284 auf TEUR 1.145 zurückgegangen. Aufgrund des ausreichend hohen Eigenkapitalanteils sowie der Finanzierung über kurzfristige Lieferverbindlichkeiten und Darlehen gegenüber dem Gesellschafter war eine Fremdfinanzierung im Jahr 2023 nicht notwendig. IWAKI erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.196 (i. Vj. TEUR 703) sowie Umsatzerlöse von TEUR 22.786 (i. Vj. TEUR 20.585). Damit wurde der ursprüngliche Budgetwert für den Jahresüberschuss von TEUR 1.488 als einer der beiden wesentlichen Leistungsindikatoren nicht erreicht. Dies ist vor allem Folge eines geringeren Rohertrags, geringerer Erträge aus der Beteiligung an der IWAKI Nordic A/S sowie leicht gestiegener sonstiger betrieblicher Aufwendungen und deutlich erhöhter Personalaufwendungen im Vergleich zum Budget. Der ursprünglich geplante Anstieg der Umsatzerlöse auf TEUR 24.150 konnte ebenfalls in Folge eines schwierigen Marktumfeldes nicht erreicht werden. Das Eigenkapital erhöhte sich von TEUR 17.551 auf TEUR 18.472. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) erhöhte sich von 71,5% auf 77,3% auch aufgrund des leichten Rückgangs der Bilanzsumme. Die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) erhöhte sich erwartungsgemäß moderat von 3,4% auf 5,2%. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. IWAKI plant für das Geschäftsjahr 2024 bisher die folgende Entwicklung der beiden Leistungsindikatoren: einen Anstieg der Umsatzerlöse auf rund TEUR 27.890 und eine Erhöhung des Jahresüberschusses auf rund TEUR 2.739. Diese Planung basiert auf Plandaten aus November 2023 und unter Annahme einer Abflachung der Lieferengpässe und keiner weiteren Verschlimmerung der Weltwirtschaft durch die vielen geopolitischen Spannungen. Dabei wurde ein positiver Einfluss auf die Umsatzerlöse weiterhin aus der geänderten Vertriebsmethode - Verminderung des Vertriebs über Joint Ventures und Ausweitung des Vertriebs über eigene Betriebsstätten - erwartet. In Folge des Ukraine-Kriegs und der vielen anderen geopolitischen Spannungen gibt es aber weiter deutliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und auch auf die europäischen Märkte, auf denen wir tätig sind. Hierdurch können sich auch weitere Auswirkungen auf unser Geschäft ergeben. Aktuell haben sich bereits kleine negative Auswirkungen auf das Nachfrageverhalten unserer Kunden ergeben. Es besteht daher das Risiko, dass die ursprünglichen Planungen für 2024 aufgrund der bestehenden Unsicherheiten und wieder zunehmender Material- und Lieferengpässe nicht erreicht werden können. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes wird aber derzeit keine Anpassung der Planung als notwendig erachtet. Grundsätzlich sollen sich auch die flächendeckenden Preiserhöhungen von Ende 2022 und aus dem Berichtsjahr 2023 positiv auf die Umsatzerlöse und die Margenentwicklung auswirken. Auch Projektverschiebungen der Kunden aus den Vorjahren sollen sich erhöhend und kompensierend in 2024 auswirken. Demgegenüber wird in einigen Bereichen, insbesondere im Personalbereich, bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Kosten für Zeitarbeit, Reise- und Messekosten und erneut Frachtkosten) sowie teilweise auch im Bereich der Abschreibungen, ein deutlicher Anstieg der Kosten erwartet. Ferner sind weitere Investitionen in Zusatzfunktionen des neuen ERP-Systems für 2024 geplant, welche das weitere Wachstum, eine Optimierung von Prozessen wie auch die Wettbewerbsfähigkeit unterstützen sollen. Die geplanten Maßnahmen sollen es ermöglichen, die Geschäftstätigkeit für die Zukunft weiter auszubauen. Für den Fall rückläufiger Umsatzerlöse in Folge einer Verschärfung des Ukraine-Kriegs bzw. der vielen geopolitischen Spannungen sind aber Kosteneinsparungen und Verschiebungen von Investitionen bspw. in Personal realisierbar. Chancen- und Risikobericht Die Kontrolle des laufenden Geschäftsbetriebs erfolgt durch die in der Gesellschaft installierten Informationssysteme. Darüber hinaus stellt der konzerninterne Erfahrungsaustausch eine Ergänzung zu den innerbetrieblichen Kontrollmechanismen dar. Es sind keine Verstöße der Gesellschaft gegen geltendes Recht bekannt. Mögliche rechtliche und steuerrechtliche Risiken sichert die Gesellschaft durch die Inanspruchnahme konzerninterner Fachabteilungen sowie durch die Betreuung durch professionelle Berater ab. IWAKI verfolgt das Ziel, die bestehenden Chancen zu nutzen, hat aber auch Maßnahmen ergriffen, um die damit verbundenen Geschäftsrisiken zu identifizieren und zu begrenzen. Die Risiken und Chancen der Gesellschaft sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für IWAKI dargestellt. Mögliche Risiken bestehen in der generellen Abhängigkeit von der Strategie sowie den Produktentwicklungen der Muttergesellschaft IWAKI Co., Ltd. Darüber hinaus können Risiken aus Exportbeschränkungen oder Exportverboten von Lieferungen aus Japan nach Deutschland bzw. in andere europäische Staaten entstehen. Um diese Risiken zu begrenzen, erfolgt auf Konzernebene ein Controlling aller notwendigen Genehmigungen für Auslieferungen von Japan nach Deutschland bzw. Europa. Wir schätzen dieses Risiko insgesamt als moderat ein. Die Entwicklung der konjunkturellen Lage und auch Unsicherheiten in der Weltwirtschaft als Folge der vielen geopolitischen Spannungen als auch der weiterhin bestehenden Handelskonflikte zwischen den USA und der EU als auch den USA und China sowie weiterhin vor allem auch die Folgewirkungen des Ukraine-Kriegs nehmen stets Einfluss auf das Nachfrageverhalten unserer Kunden und stellen somit ebenfalls ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar. Insbesondere haben die massiv gestiegenen Energie- und Finanzierungskosten, Material- und Lieferengpässe sowie auch die Nachfragerückgänge und Produktionsstopps und -ausfälle in einigen Industrien einen deutlichen Einfluss auf die globale Weltwirtschaft und somit auch in Teilen auf unser Geschäft. Auch beschaffungsseitig kann es in Folge der vielen geopolitischen Spannungen zu sich wieder verschärfenden Verzögerungen und Engpässen im Rahmen der Produktion in 2024 kommen. Aktuell gibt es beschaffungsseitig nur noch für wenige Teile Material- und Lieferengpässe und absatzseitig insgesamt nur begrenzte Auswirkungen. Durch den hohen Auftragsbestand erwarten wir aktuell nur geringe Auswirkungen für unser Geschäft. Wir schätzen diese Risiken daher insgesamt als moderat und schwer kalkulierbar ein. Aktuell sind die Auswirkungen auf unser Geschäft gering. Zukünftige Chancen bestehen in der Einführung neuer Produkte. Darüber hinaus bestehen die Chancen von IWAKI darin, neue Kunden von der fortbestehenden Eigenschaft als zuverlässiger Partner, der sich durch hohe Produktqualität und die Fachkompetenz seiner Mitarbeiter auszeichnet, zu überzeugen. IWAKI hat vier Betriebsstätten, in den Niederlanden, in Spanien und in Italien sowie in Polen. IWAKI kann diese Betriebsstätten bezüglich Umsatzentwicklung, Finanzen und Verwaltung direkt von Deutschland aus steuern, wodurch eine bessere Möglichkeit besteht, die Profitabilität des Geschäfts in diesen Ländern zu steigern. Spanien hat in 2023 ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. Italien, Niederlande und Polen haben hingegen die Planungen des Vorjahres nicht voll erreicht, und weiteres Wachstum wird erwartet. Für alle Betriebsstätten wird auf Basis der Dezember-Planung eine Verbesserung des Umsatzes und des Ergebnisses in 2024 erwartet. Die Absätze in Deutschland sollen deutlich sowie mit den Joint Ventures und verbundenen Unternehmen ebenfalls moderat weiterwachsen. Auch wenn die aktuellen Auswirkungen, nach unterjährig bestehenden Material- und Lieferengpässen, auf unser Geschäft durch den Ukraine-Krieg bzw. die vielen anderen geopolitischen Spannungen gering sind, bestehen dennoch aktuell weitere Unsicherheiten. 4. Personal In 2023 beschäftigte IWAKI durchschnittlich 63 Mitarbeiter (i. Vj. 60 Mitarbeiter). Im Durchschnitt waren zwei Mitarbeiter für die niederländische Betriebsstätte tätig, vier Mitarbeiter für die spanische Betriebsstätte, drei Mitarbeiter für die italienische Betriebsstätte und zwei Mitarbeiter in Polen.
Willich, den 28. März 2024 Iwaki Europe GmbH Die Geschäftsführung Hideki Uchida Tomoki Egami Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Iwaki Europe GmbH, Willich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Iwaki Europe GmbH, Willich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Iwaki Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. März 2024 KPMG
AG
Litmathe, Wirtschaftsprüfer Hornung, Wirtschaftsprüferin Feststellung / Gewinnverwendungsbeschluss:Der geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 3. Juli 2024 festgestellt und es wurde beschlossen das Jahresergebnis 2023 und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. |
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