Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 10786
Eingetragen
20.3.1985
Branche
Großhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Werkzeugen, Maschinen, Gegenstände der Schweiß- und Drucklufttechnik und Eisenwaren, Betriebseinrichtungen und Industriebedarf sowie Handelsvertretungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Manfred Pinkert
seit 3.2.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Elfriede von Wihl
51.00%
Eric René Jean von Wihl
49.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Elfriede von Wihl
67547 Worms
51.00%
Eric René Jean von Wihl
67549 Worms
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

E. W. Neu GmbH

Worms

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsverlauf und Lage

1.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland ist belastet von schwachen Wirtschaftsdaten sowie der Diskussion um den Standort und dessen Wettbewerbsnachteile, beispielsweise aufgrund von im internationalen Maßstab hohen Energiekosten, Fachkräftemangel und diversen Transformationsprozessen. Aber auch geopolitische Daten (z.B. Ukraine-Krise) beeinflussen weiterhin das Geschehen.

Nach Angaben des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.) stellen die Jahre 2023 und 2024 herausfordernde Zeiten dar. Bei insgesamt hoher Inflation sinken die Auftragseingänge der deutschen Hersteller in 2023 um nominal 11 % und real sogar 16 %.

1.2. Ertragslage

Vor diesem Hintergrund hat die Gesellschaft in 2023 ein Rohergebnis von T€ 7.361,9 nach T€ 7.632,4 im Vorjahr erwirtschaftet. Die Personalkosten sind um T€ 563,5, die Abschreibungen um T€ 10,6 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 221,6 gestiegen. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses von T€ -45,9 (GV-Posten 8-9), den sonstigen Steuern von T€ 8,9 und den Ertragsteuern von T€ 68,7 ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 150,8 (Vj. T€ 903,2).

1.3. Investitionen und Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen i.H.v. T€ 167,5 getätigt. Die Investitionen betrafen Immaterielle Vermögensgegenstände (T€ 45,7), Fuhrpark (T€ 75,5) und sonstige Geschäftsausstattung (T€ 46,3).

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem Finanzmittelbestand.

1.4 . Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 379,0 auf T€ 8.216,5 gemindert.

Auf der Aktivseite haben die Investitionen die Abschreibungen und Abgänge überkompensiert, so dass das Anlagevermögen um T€ 36,8 gestiegen ist.

Das Umlaufvermögen (inkl. aktive RAP) ist per Saldo um T€ 415,8 vermindert; dabei sind die Vorräte um T€ 7,3 und die Forderungen (inkl. aktive RAP) um T€ 329,7 gestiegen, während sich die liquiden Mittel um T€ 752,8 reduzieren.

Die Passivseite weist ein Eigenkapital von T€ 4.227,6 aus. Nach Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen (T€ 970,4; Vj. T€ 1.060,6), ergeben sich wirtschaftlich eigene Mittel von T€ 5.198,0 bzw. 63,3 % nach 59,7 % vom Vorjahr. Die lang- und kurzfristigen Fremdmittel sind um T€ 439,6 gesunken.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Unternehmerisches Handeln vollzieht sich im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken. Unser Risikomanagement hat das Ziel, potentielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen.

Als Risiken sehen wir alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele - insbesondere auf das Ergebnis und die Finanzlage - auswirken können.

Die lange Zeit drückenden Probleme rund um Engpässe bei Zulieferungen oder Preisanstiegen bei Rohstoffen und Komponenten haben sich im Verlauf des Jahres 2023 deutlich vermindert. Dafür rücken die geopolitischen Herausforderungen mit dem Krieg Russlands in der Ukraine, dem Nahostkonflikt und den schwierigen Beziehungen zu China weiter in den Vordergrund. Auch die hohe Bürokratie, verursacht durch die Gesetzgebung in Deutschland und der EU, bildet ein großes Hemmnis. Alle Unternehmen beklagen die aufwändigen Berichtspflichten, die den Mittelstand überfordern und enorme Personalressourcen verbrauchen. Das Lieferkettengesetz und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sind nur zwei von vielen Beispielen. Eine der weiteren großen Herausforderungen ist der vor allem demografisch bedingte Arbeits- und Fachkräftemangel. Viele Wirtschaftsbereiche leiden unter dem Mangel an Arbeitskräften. Daher fragen die Kunden verstärkt nach automatisierten Fertigungslösungen, was einen Treiber für die Werkzeugmaschinenbranche darstellt.

Die Werkzeugmaschinenbranche muss sich vielen strukturellen Veränderungen stellen. Der zunehmende Wegfall des konventionellen Powertrains im Auto kostet Zerspanungsvolumen. Die E-Mobility bietet zwar auch zahlreiche Geschäftschancen, kann dies aber unter dem Strich nicht vollständig kompensieren. Es entstehen neue Chancen, die es zu nutzen gilt. Wachstumsbranchen wie Batterie- und Chipproduktion, Windkraft, Wasserstoff, Wärmepumpen, aber auch Aerospace, Medizintechnik und Rüstung stützen den Bedarf an moderner Fertigungstechnik.

3. Ausblick

Aufgrund der bisherigen Entwicklung der Umsatzerlöse und der Betriebsaufwendungen sowie der derzeitigen Auftragslage und neu gewonnener langfristiger Rahmenverträge mit Neukunden, kann für das Geschäftsjahr 2024 mit einem befriedigenden Ergebnis gerechnet werden.

 

Worms, den 17.12.2024

Elfriede von Wihl, Dipl.-Betriebsw. (FH)

Eric von Wihl, Dipl.-Wirtsch.-Ing.

Geschäftsführung

BILANZ

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 195.292,00 161,0
- davon Geschäfts- oder Firmenwert € 0,50 (Vj. T€ 0,0)
II. Sachanlagen 260.306,00 257,8
- davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung € 260.306,00 (Vj. T€ 257,8)
455.598,00 418,8
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 3.050.156,09 3.042,9
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.688.288,90 4.358,2
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 22.424,17 775,2
7.760.869,16 7.760.869,16 8.176,3
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,4
8.216.467,16 8.595,5

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500,0
II. Kapitalrücklage 37.835,60 37,8
III. Gewinnvortrag 3.538.944,16 2.635,8
VI. Jahresüberschuss 150.833,11 903,2
4.227.612,87 4.076,8
B. RÜCKSTELLUNGEN 150.743,00 574,0
C. VERBINDLICHKEITEN 3.838.111,29 3.944,7
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 1.700.658,76 (Vj. T€ 421,1)
8.216.467,16 8.595,5

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

2023 2022
T€ T€
1. ROHERGEBNIS 7.361.875,07 7.632,4
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.157.675,20 -3.690,0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -744.689,26 -648,9
(davon für Altersversorgung) (-0,00) -4.902.364,46 (-1,4) -4.338,9
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -130.696,00 -120,0
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.054.424,99 -1.832,8
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 221,30 0,6
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -46.104,89 -45.883,59 -30,5 -29,9
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -68.737,92 -398,5
8. ERGEBNIS NACH STEUERN 159.768,11 912,3
9. Sonstige Steuern -8.935,00 -9,1
10. JAHRESÜBERSCHUSS 150.833,11 903,2

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der

E.W. Neu GmbH

Worms

Amtsgericht Mainz

HRB 10786

wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Der Jahresabschluss enthält keine Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wird der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Ergänzungen der Gliederung

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Ergänzungen:

- Software

- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

- Rohergebnis.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Investitionszuschüsse wurden mit den Anschaffungskosten der begünstigten Vermögensgegenstände verrechnet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer aufgelöst.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. degressiv vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zu Nennwerten erfasst und soweit ein Aktivwert gegenübersteht, offen vom Bestand der Waren und geleisteten Anzahlungen abgesetzt.

Forderungen wurden ausgehend von den Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, flüssigen Mittel sowie das gezeichnete Kapital sind zu Nennwerten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage I/4) zu entnehmen.

2. Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage I/4) zu entnehmen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich aus nachstehendem Forderungsspiegel:

Art der Forderungen Gesamtbetrag 31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Gesamtbetrag 31.12.2022 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 4.688.288,90 260.484,30 4.358.227,16 340.551,18

4. Sonstige Rückstellungen

Personalbereich 32.843,00
Gewährleistung 36.000,00
Sonstige 81.900,00
150.743,00

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitsspiegel (Anlage I/5).

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 406.268,40 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für die Jahre 2024 - 2025.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Frau Dipl.-Betriebsw. (FH) Elfriede von Wihl, Verwaltung, Personal

Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. Eric von Wihl, Gesamtleitung

2. Gesamtbezüge der Geschäftsführer und früheren Organmitglieder

Auf die Angaben gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Angaben nach § 264c Abs. 1 HGB

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen folgende Forderungen und Verbindlichkeiten:

Sachverhalte Betrag
Verbindlichkeiten (vgl. Passivposten C.4) € 970.448,59

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 34,25
Angestellte 45,00
Aushilfen 14,75

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 94,00.

5. Nachtragsbericht

Aufgrund der Ukraine-Krise bestehen zunehmend große Unsicherheiten, wie die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen im Jahresverlauf ausfallen werden.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Geschäftsführung der Auffassung, dass die Voraussetzungen für die Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern-Prämisse) gegeben sind.

 

Worms, den 10.09.2024

E. W. Neu GmbH

Geschäftsführung

gez. Dipl.-Betriebsw. (FH) Elfriede von Wihl

gez. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Eric von Wihl

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag 31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr gesicherte Beträge Gesamtbetrag 31.12.2022 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.700.658,76 1.490.134,76 210.524,00 0,00 421.052,00 105.264,00 315.788,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 299.431,24 299.431,24 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 545.680,15 545.680,15 0,00 0,00 1.295.551,00 1.295.551,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 970.448,59 0,00 970.448,59 0,00 1.060.641,69 0,00 1.060.641,69
Sonstige Verbindlichkeiten 621.323,79 621.323,79 0,00 0,00 868.031,89 868.031,89 0,00
3.838.111,29 2.657.138,70 1.180.972,59 0,00 3.944.707,82 2.568.278,13 1.376.429,69

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die E. W. Neu GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der E. W. Neu GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E. W. Neu GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 16.01.2025

AUDITTAX Prof. Raber GmbH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer

Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer

Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023 Stand 01.01.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 297.466,02 45.736,87 0,00 343.202,89 136.422,52
II. Sachanlagen 1.545.654,05 121.738,13 12.426,76 1.654.965,42 1.287.878,55
Gesamt I. + II. 1.843.120,07 167.475,00 12.426,76 1.998.168,31 1.424.301,07
Abschreibungen
Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.488,37 0,00 147.910,89
II. Sachanlagen 119.207,63 12.426,76 1.394.659,42
Gesamt I. + II. 130.696,00 12.426,76 1.542.570,31
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 195.292,00 161.043,50
II. Sachanlagen 260.306,00 257.775,50
Gesamt I. + II. 455.598,00 418.819,00

ANGABEN ZUR FESTSTELLUNG

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der E.W. Neu GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23.01.2025 in der vorliegenden Fassung genehmigt.

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