Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 84306
Vorher
Blitz F08-eins-vier-acht GmbH
Eingetragen
17.11.2008
Branche
Luft- und Raumfahrzeugbau für zivile ZweckeLuft- und Raumfahrzeugbau für militärische ZweckeHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Die Herstellung von Komponenten für den Bereich der Luft- und Raumfahrt.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Joseph John Lucas
seit 9.2.2026
Geschäftsführer
Florian Dugourgeot
seit 7.11.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Triumph Group Acquisition Corp.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Triumph Group Acquisition Corp.
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Triumph Controls-Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Triumph Controls-Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Triumph Controls-Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Triumph Controls-Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Über-einstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres-abschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Überein-stimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermög-lichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 30. Juni 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schlüter, Wirtschaftsprüfer

Anhang für 2022/2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Postenbezeichnungen der Bilanz angepasst und davon-Vermerke für Bilanz- sowie Gewinn- und Verlustrechnungsposten im Anhang angegeben.

Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Triumph Controls-Germany GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts von Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 84306 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 Jahre) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Nutzungsdauern der einzelnen Posten des Sachanlagevermögens liegen zwischen 3 und 10 Jahren.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen aktiviert.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben aktiviert, die vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden und der nachfolgenden Berichtsperiode als Aufwand zuzurechnen sind.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung des Überhangs aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die im Anhang ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 13.231 (Vj. TEUR 9.604) Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen Forderungen aus Darlehen (TEUR 11.868; Vj. TEUR 8.368), aus verauslagter Kapitalertragsteuer (TEUR 956; Vj. TEUR 956) und aus Zinsen (TEUR 407; Vj. TEUR 280). Die restlichen Forderungen (TEUR 28; Vj. TEUR 15) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 12.274 (Vj. TEUR 8.648) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die erste Darlehensforderung und die Forderung aus Zinsen sind laut Darlehensvertrag bis zum 17. März 2022 fällig. Das in diesem Geschäftsjahr zusätzlich gewährte Darlehen i.H.v. TEUR 3.500 ist zum 31. Dezember 2024 fällig. Die Rückzahlung ist am 14. März 2025 durch Verrechnung mit einer Dividendenausschüttung erfolgt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 28).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine solche gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für personalbedingte Ausgaben gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 53 0 0
(Vorjahr) (410) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 469 0 0
(Vorjahr) (301) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 996 0 0
(Vorjahr) (904) (0) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 147 0 0
(Vorjahr) (121) (0) (0)
- davon aus Steuern 99
(Vorjahr) (99)
Art der Verbindlichkeiten gesichert mit Gesamt 31.03.2023 31.03.2022
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 53
(Vorjahr) (0) (410)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 469
(Vorjahr) (0) (301)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 996
(Vorjahr) (0) (904)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0 147
(Vorjahr) (0) (121)
- davon aus Steuern 99
(Vorjahr) (99)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 878 (Vj. TEUR 897). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe solche aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 903 (Vj. TEUR 523) Erträge aus der Währungsumrechnung.

Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2022/2023
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.581
Aufwendungen für bezogene Leistungen 81
4.662
2021/2022
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.982
Aufwendungen für bezogene Leistungen 43
4.025

Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2022/2023
TEUR
Löhne und Gehälter 2.703
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 472
davon für Altersversorgung TEUR 4
3.175
2021/2022
TEUR
Löhne und Gehälter 2.397
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 437
davon für Altersversorgung TEUR 5
2.834

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 963 (Vj. TEUR 357).

Zinserträge

Die Zinserträge beinhalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 321 (Vj. TEUR 209).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mieten. Die jährliche Höhe der Mietverpflichtung beträgt TEUR 133. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis November 2026.

Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen, über die hier zu berichten wäre, wurden nicht abgeschlossen.

Geschäftsführung

Herr Daniel Joseph Crowley, Chester Springs/Pennsylvania, USA, Chairman, President and Chief Executive Officer Triumph Group Inc., Berwyn/Pennsylvania, USA

Herr Martin Sievers, Düsseldorf (bis 1. September 2022)

Herr Florian Dugourgeot, Düsseldorf (ab 1. September 2022)

Herr Martin Sievers war hauptberuflich als Geschäftsführer der Gesellschaft tätig. Herr Florian Dugourgeot ist ebenfalls hauptberuflich als Geschäftsführer der Gesellschaft tätig

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft bezogen hat.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Produktion 20
Verwaltung 22
42
Auszubildende 0
42

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Triumph Group Acquisition Corp., Berwyn, Pennsylvania, USA, die den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Triumph Group Acquisition Corp. erhältlich.

Nachtragsbericht

Im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Kriegs zwischen der Ukraine und Russland verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

Daneben sind nach dem Bilanzstichtag keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben Der Einfluss der amerikanischen Zollpolitik wird gerade sehr genau von uns beobachtet. Da unsere Lieferkette aber zu 80% von nicht amerikanischen Lieferanten stammt, gehen wir eher von einer geringen Erhöhung unserer Einkaufskosten aus.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.920.427,32 an den Gesellschafter auszuschütten.

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

 

Frankfurt am Main, 16. Juni 2025

Geschäftsführung

Daniel Joseph Crowley

Florian Dugourgeot

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.04.2022 Zugänge Abgänge 31.03.2023 01.04.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 381.917,58 17.753,50 0,00 399.671,08 368.535,10
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 392.990,82 46.498,08 0,00 439.488,90 242.412,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 548.200,34 2.549,15 0,00 550.749,49 393.538,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 266.007,91 25.330,25 0,00 291.338,16 219.508,76
4. Geleistete Anzahlungen 2.127,40 17.554,25 2.127,40 17.554,25 0,00
1.209.326,47 91.931,73 2.127,40 1.299.130,80 855.460,06
1.591.244,05 109.685,23 2.127,40 1.698.801,88 1.223.995,16
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Zugänge Abgänge 31.03.2023 31.03.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.958,90 0,00 371.494,00 28.177,08
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 45.297,51 0,00 287.710,49 151.778,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.691,25 0,00 429.229,57 121.519,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.538,21 0,00 242.046,97 49.291,19
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 17.554,25
103.526,97 0,00 958.987,03 340.143,77
106.485,87 0,00 1.330.481,03 368.320,85
Buchwerte
31.03.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 13.382,48
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 150.577,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 154.662,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.499,15
4. Geleistete Anzahlungen 2.127,40
353.866,41
367.248,89

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Komponenten für den Bereich der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrt. Zusätzlich wurde in den Vorjahren begonnen, ein zweites Standbein im Bereich der Öl-, Gas- und Marine-Industrie aufzubauen. Dieses führte zu ersten Aufträgen im Geschäftsjahr 2023/2024.

Das Unternehmen hält diverse Zertifizierungen, u.a. EN9100, Luftfahrtbundesamt zugelassener Hersteller nach EASA 21G, 145.

Neben der Niederlassung in Heiligenhaus besteht seit dem 3. April 2023 eine Zweigniederlassung in Oslo/Norwegen.

B. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Entwicklung der Branche

Die Gesamtzahl der direkt in der Luft- und Raumfahrt Beschäftigten stieg von 100.000 im Jahr 2021 um 5.000 auf 105.000 Beschäftigte im Jahr 2022 wieder auf den Wert aus 2020. Der Gesamtumsatz der Luft- und Raumfahrt stieg im Jahr 2022 um 7,6 Mrd. EUR auf 39,0 Mrd. EUR. Die Zivilluftfahrt ist weiterhin der größte Sektor der nationalen Luft- und Raumfahrtindustrie. Im Jahr 2022 hat sich der Umsatz in diesem Sektor um 6 Mrd. EUR auf 28,0 Mrd. EUR erhöht. Gut 73.000 Menschen arbeiteten im Jahr 2022 in diesem Segment und damit rund 4.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr. Die militärische Luftfahrtindustrie erhöhte ihren Umsatz um 1,4 Mrd. EUR auf 8,4 Mrd. EUR bei gleichzeitig leichter Erhöhung der Beschäftigtenzahl um 5 % von 22.000 auf 23.000. Die Umsätze in der Raumfahrtindustrie sind im Jahr 2022 mit 2,6 Mrd. EUR leicht gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten ist um 3 % auf 9.000 Beschäftigte im Jahr 2022 zurückgegangen 1.

1 Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V., Branchendaten 2022

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2022/2023 erzielt die Gesellschaft Umsatzerlöse von TEUR 14.622 (Vj. TEUR 12.435). Die Steigerung der Umsatzerlöse um TEUR 2.187 (+17,6 %) ist im Wesentlichen durch das weitere Abschwächen der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie zu erklären, wodurch sich die Nachfrage nach Produkten und Dienstleitungen der Luft- und Raumfahrt wieder auf Vor-Pandemie Niveau erhöht hat. Am 7. April 2023 sind die letzten Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ausgelaufen.

3. Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 110 (Vj. TEUR 115) getätigt. Es wurden in erster Linie Investitionen in die Mietereinbauten und in Software vorgenommen.

4. Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung der Investitionen konnte ausschließlich aus Eigenmitteln erfolgen.

5. Personal- und Sozialbereich

Im Durchschnitt gehörten 42 Mitarbeitende (Vorjahresdurchschnitt: 37) zur Belegschaft.

Die Entlohnung ist einzelvertraglich geregelt.

C. DARSTELLUNG DER LAGE DER GESELLSCHAFT

1. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag von TEUR 20.933 um TEUR 3.290 (+15,7 %) auf TEUR 24.224 erhöht.

Der Anstieg liegt vor allem in der Erzielung eines positiven Cash-Flows, dieser wurde teilweise genutzt, dem Gesellschafter ein zusätzliches Darlehen zu gewähren. Dies zeigt sich im Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 3.641 auf TEUR 13.260 (+37,9%).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 425 auf TEUR 2.541 (-14,3 %) verringert, was in erster Linie auf erhöhtem Aufwand in der Reduzierung von Altforderungen zurückzuführen ist.

Der Vorratsbestand hat sich von TEUR 904 um TEUR 535 (+59,2 %) auf TEUR 1.439 erhöht. Dies ist vor allem auf die weitere Erhöhung der Geschäftstätigkeit zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 75,7 % (Vorjahr 73,6 %).

In erster Linie aufgrund des gestiegenen Ergebnisses und der nicht erfolgten Zahlungen von Steuern für Vorjahre haben sich die Steuerrückstellungen um TEUR 196 auf TEUR 3.085 (+6,8%) erhöht.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich um TEUR 357 (-87,0 %) verringert. Maßgeblich dafür war die Umstellung eines Kunden von Vorkasse auf ein Zahlungsziel von 30 Tagen nach Rechnungserhalt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 91 auf TEUR 996 erhöht, was, neben dem von der Muttergesellschaft nicht durchgeführten Kontenausgleich der offenen Posten des Vorjahres, auf gestiegene umsatzabhängige Lizenzgebühren sowie höhere sonstige Weiterbelastungen zurückzuführen ist.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

2. Ertragslage

Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 0,7 auf TEUR 2.920 vermindert.

Trotz gestiegener Material- und Personalkosten konnte die Marge von 44,9% im Vorjahr auf 47,2% erhöht werden. Dies ist vor allem auf eine höhere in Rechnungstellung von Entwicklungskosten der Vorjahre zurückzuführen sowie der Annahme von Einmalaufträgen mit hohen Margen. Zusätzlich sind die Personalkosten prozentual unterproportional zum Umsatzwachstum gestiegen, dies ist auf die Erzielung des höheren Umsatzes mit einem nur leicht erhöhten Personalbestand zurückzuführen.

Die Vertriebskosten haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 398 auf TEUR 1.298 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 899) erhöht. Dies ist vor allem auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen, da die Vertriebsmannschaft erhöht wurde, um den Aufbau der Marinesparte weiter voranzutreiben.

Aufgrund gestiegener Personalkosten und Rechts- und Beratungskosten haben sich die allgemeinen Verwaltungskosten um TEUR 387 auf TEUR 1.204 erhöht.

Für die Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 591 auf TEUR 907 sind vor allem die um TEUR 380 gestiegenen Erträge aus Fremdwährungsumrechnung verantwortlich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 767 auf TEUR 1.494 (+105,4 %) erhöht, was zum einen auf die um TEUR 606 gestiegenen Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung und zum anderen auf die um TEUR 69 gestiegenen umsatzabhängigen Lizenzgebühren zurückzuführen ist.

Der Anstieg der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR 1.012 auf TEUR 1.200 ist auf die Erhöhung des steuerlichen Ergebnisses aufgrund der gestiegenen Geschäftstätigkeit zurückzuführen.

D. PROGNOSE, CHANCEN UND RISIKOBERICHT

1. Prognose- und Chancenbericht

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 konnte sich die Gesellschaft wieder nahezu auf Vor-Pandemie Niveau erholen.

Im Jahr 2023/2024 konnte, mit einem vorläufigen Umsatz von TEUR 16.363 und einem Jahresüberschuss von TEUR 3.596 bedingt auch durch den ersten großen Marine-Auftrag, ein weiteres Wachstum erzielt werden.

Das Geschäftsjahr 2024/2025 beinhaltet ein weiteres Wachstum und es konnte ein vorläufiger Umsatz von TEUR 16.815 und ein vorläufiger Jahresüberschuss von TEUR 3.637 erzielt werden.

Die Planung für das Geschäftsjahr 2025/2026 beinhaltet weiteres Wachstum und enthält einen geplanten Umsatz von TEUR 19.261 und ein Ergebnis von TEUR 4.858.

2. Risikobericht

Unsere Finanzabteilung betreibt in enger Zusammenarbeit mit dem Vertrieb ein aktives Risikomanagement, um zukünftigen Risiken aus Forderungsausfall zu begegnen. Dies führt dazu, dass überfällige Forderungen auf einem geringen Niveau gehalten werden können.

3. Hinweise auf wesentliche Risiken/Chancen der zukünftigen Entwicklung

Risiken

Der Platzmangel an unserem Standort könnte das zukünftige Umsatzwachstum gefährden. Dieses Risiko wird von uns eng überwacht, um die geplante zukünftige Entwicklung zu erreichen.

Zusätzlich zum Platzproblem ist es schwierig, Fachkräfte für unser Unternehmen zu finden. Deshalb arbeiten wir hier eng mit Personalvermittlern zusammen und haben die Möglichkeit über Dienstleister Mitarbeiter auf Leihbasis zu erhalten, die wir nach erfolgreicher Einarbeitung und positiver Prognose in ein Angestelltenverhältnis übernehmen.

Weitere Risiken bestehen durch die Kostensteigerungen für Energie und andere Materialien seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges Anfang 2022. Diese Kostensteigerungen können wir teilweise aufgrund von sogenannten Preisgleitklauseln an unsere Kunden weitergeben.

Die amerikanische Zollpolitik wird sehr genau beobachtet und damit verbundene Kostensteigerungen werden wir versuchen an die Kunden weiterzugeben.

Chancen

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2024/2025 wurde die Gesellschaft im Rahmen der Neustrukturierung des Konzerns einem anderen Geschäftsbereich zugeordnet. Durch diese Änderung hat sich das Produkt-Portfolio, auf das die Gesellschaft zurückgreifen kann, massiv erweitert. Neben mechanischen Lösungen für die Flugzeug-Industrie können den europäischen Kunden im Laufe des Geschäftsjahres 2025/2026 auch Kraftstoffpumpen, Kraftstoffmessgeräte und elektronische Motorsteuerungssysteme für Hubschrauber und Flugzeuge für den militärischen und kommerziellen Luftfahrtbereich angeboten werden.

Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess hilft uns, Optimierungen im Bereich Produktion zu erkennen und umzusetzen. Darüber hinaus haben wir Initiativen gestartet, um unseren CO 2 Ausstoß zu reduzieren, u.a. bei der Mitarbeit der Entwicklung elektrischer Systeme, um den Weg zu mehr elektrischen Flugzeugen (MEA) zu ebnen.

Alle zukunftsgerichteten Aussagen beinhalten Risiken und Ungewissheiten, die sich auf die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens auswirken und dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denjenigen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebracht wurden.

 

Frankfurt am Main, 16. Juni 2025

Die Geschäftsführung

Daniel Joseph Crowley

Florian Dugourgeot

Bilanz zum 31. März 2023

Aktiva

31.03.2023 31.03.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 28.177,08 13.382,48
28.177,08 13.382,48
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 151.778,41 150.577,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 121.519,92 154.662,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.291,19 46.499,15
4. Geleistete Anzahlungen 17.554,25 2.127,40
340.143,77 353.866,41
368.320,85 367.248,89
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.072.368,35 726.395,67
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 203.657,26 177.247,09
3. geleistete Anzahlungen 162.543,18 0,00
1.438.568,79 903.642,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.540.899,38 2.966.137,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.259.578,79 9.618.752,54
3. Sonstige Vermögensgegenstände 114.684,25 30.777,97
15.915.162,43 12.615.668,02
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.446.330,22 7.001.297,33
23.800.061,44 20.520.608,11
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 55.434,96 45.600,07
24.223.817,25 20.933.457,07

Passiva

31.03.2023 31.03.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.043.021,00 3.043.021,00
III. Gewinnvortrag 12.341.167,25 9.420.066,05
IV. Jahresüberschuss 2.920.427,32 2.921.101,20
18.329.615,57 15.409.188,25
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.085.064,71 2.889.368,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.144.394,56 898.415,78
4.229.459,27 3.787.783,78
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 53.088,59 409.729,16
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 469.390,11 301.310,71
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 995.520,75 904.075,03
4. Sonstige Verbindlichkeiten 146.742,97 121.370,14
1.664.742,42 1.736.485,04
24.223.817,25 20.933.457,07

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

01.04.2022 - 31.03.2023 01.04.2021 - 31.03.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.622.197,44 12.435.407,95
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 7.722.310,44 6.858.533,46
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 6.899.887,00 5.576.874,49
4. Vertriebskosten 1.297.478,65 899.423,15
5. Allgemeine Verwaltungskosten 1.204.161,67 816.707,44
6. Sonstige betriebliche Erträge 907.471,73 590.738,57
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.494.085,93 727.299,97
3.088.254,53 1.852.691,99
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 320.860,79 209.200,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.153,00 0,00
10. Ergebnis vor Steuern 4.120.340,26 3.933.382,50
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.199.912,94 1.012.281,30
12. Jahresüberschuss 2.920.427,32 2.921.101,20

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

13 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.