Syniverse Technologies Messaging GmbHLiquidiert

53113 Bonn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 23625
Eingetragen
27.4.2018
Branche
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationLeitungsgebundene TelekommunikationDrahtlose Telekommunikation und Satellitentelekommunikation
Gegenstand
die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen jeder Art für andere Unternehmen, insbesondere die Erbringung ausgelagerter Verbindungsdienstleistungen (sogenannter Connectivity Services).

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Guido Dr. Reißner
seit 27.4.2018
Geschäftsführer
Laura Elrod Binion
seit 27.4.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Syniverse Technologies Messaging GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Syniverse Technologies Messaging GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Syniverse Technologies Messaging GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syniverse Technologies Messaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder

Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 24. September 2020

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beckers, Wirtschaftsprüfer

Hofmann, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2018
TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3 4
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6 12
3. Anlagen im Bau 14 0
23 16
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 170 47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 32.840 52.330
3. Sonstige Vermögensgegenstände 575 493
33.585 52.870
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8 14
33.616 52.900

Passiva

31.12.2018
TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 3.043 3.043
III. Gewinnvortrag 9.957 9.957
13.025 13.025
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 4.626 6.831
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.970 6.327
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.969 26.657
3. Sonstige Verbindlichkeiten 26 60
15.965 33.044
33.616 52.900

Gewinn- und Verlustrechnung für 2019

2018
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 32.270 38.726
2. Sonstige betriebliche Erträge 94 364
davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 80 (Vj. TEUR 364)
32.364 39.090
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.386 32.291
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.392 3.565
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 220 416
davon für Altersversorgung TEUR 31 (Vj. TEUR 41)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 7 23
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 938 1.277
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 55 (Vj. TEUR 22)
29.943 37.572
7. Ergebnis vor Ergebnisabführung 2.421 1.518
8. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 2.421 1.518
9. Jahresergebnis 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der Syniverse Technologies Messaging GmbH, Bonn, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt und steht mit den hier dargestellten Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft im Einklang. Es wurden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB angewendet.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise in diesem Anhang gemacht.

Zwischen dem Mutterunternehmen Syniverse Holdings GmbH, Bonn, und der Gesellschaft besteht mit Wirkung zum 1. Januar 2016 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Syniverse Technologies Messaging GmbH mit Sitz in Bonn im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter der Nummer HRB 23625 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet.

Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Zugänge zum Sachanlagevermögen werden linear abgeschrieben. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Abschreibungen planmäßig nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Auf Forderungen, die durch bestimmte Risiken gefährdet sind, werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen ("Erfüllungsbetrag"). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft ist ein Ansatz latenter Steueransprüche oder latenter Steuerschulden gemäß DRS 18 Tz. 32 nicht zulässig.

Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 170 47
(davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 32.840 52.330
(davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 575 493
(davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (543) (453)
33.585 52.870

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 133). Darüber hinaus handelt es sich bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, größtenteils im Zusammenhang mit A2P (Application-to-Person) Nachrichtenterminierung.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten geleistete Mietbürgschaften in Höhe von TEUR 543. Über dieses entsprechende Guthaben kann die Gesellschaft nicht frei verfügen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.626 (Vorjahr: TEUR 6.831) wurden wie im Vorjahr im Wesentlichen für ausstehende Eingangsrechnungen, Abfindungen, Boni und Ansprüche aus nicht genommenem Urlaub gebildet.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 55). Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.421 (Vorjahr: TEUR 1.518) und betreffen Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung. Darüber hinaus handelt es sich bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9.548 (Vorjahr: TEUR 25.139). Darin enthalten ist eine Cash-Pooling-Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 8.518 (Vorjahr: TEUR 24.382) gegenüber der Syniverse Technologies SARL.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich im Ausland erbracht und gliedern sich wie folgt:

TEUR
Nachrichten-Terminierungsgebühren 29.217
MF+E-Dienstleistungen 2.690
Übrige 363
32.270

Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen

Mit der Syniverse Holdings GmbH, Bonn, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Berichtsjahr ist ein Aufwand aus der Gewinnabführung von TEUR 2.421 angefallen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft betragen TEUR 92. Sie beziehen sich auf eine Zahlungsverpflichtung im Rahmen zweier Mietverträge für Büroräume der Gesellschaft in Bonn bis 30. Juni 2021. Der Vorteil und der Zweck des Abschlusses des Mietvertrags ist im Wesentlichen die erhöhte Planungssicherheit. Risiken ergeben sich aus möglicherweise höheren Kosten sowie aus der Laufzeitbindung.

Geschäftsführung und Bezüge der Geschäftsführung

Name Position
Dr. Guido Reißner Geschäftsführer, Rüsselsheim
Laura E. Binion Geschäftsführerin, Tampa, USA
Bob F. Reich (bis 17. April 2020) Geschäftsführer, Tampa, USA
Thomas P. Ford Geschäftsführer, Luxemburg
Mathias Mühlfelder Geschäftsführer, Luxemburg

Die Vergütung der Geschäftsführer erfolgte durch die Syniverse Holdings, Inc., Tampa, Florida, USA, Syniverse Holdings GmbH, Bonn, und Syniverse Technologies SARL, Luxemburg.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Mit Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB haben wir auf die Darstellung der Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, verzichtet.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 16 Angestellte (im Vj. 32).

Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2019 bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Ergebnisverwendung (HGB § 285 Nr. 34)

Der im Geschäftsjahr 2019 entstandene Jahresgewinn in Höhe von TEUR 2.421 wird entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag an die Syniverse Holdings GmbH, Bonn, abgeführt.

Konzernverhältnisse

Die Syniverse Technologies Messaging GmbH, Bonn, ist eine indirekte 100 %ige Tochtergesellschaft der Syniverse Holdings Inc., Tampa, Florida, USA. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Syniverse Technologies Inc., Tampa, Florida, USA, die den kleinsten und größten Konsolidierungskreis darstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist in der Zentrale der Syniverse Holdings Inc., Tampa, Florida, USA, erhältlich oder kann auf der Website www.syniverse.com heruntergeladen werden.

Nachtragsbericht

Die gegen Ende des Jahres 2019 erstmals aufgetretenen Infektionen mit dem COVID-19-Virus haben sich im ersten Quartal 2020 weltweit mit der Folge von Kontakt- und Reisebeschränkungen ausgebreitet.

Basierend auf den tatsächlichen Ergebnissen seit Beginn der Sperrmaßnahmen schätzen wir, dass der Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2020 von der Covid-19-Krise nicht wesentlich beeinflusst wird, da die Verkehrstrends bisher nahe an den ursprünglichen Schätzungen blieben.

Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Dauer und Intensität der Krise derzeit nicht bekannt und hängen maßgeblich von den gesundheitlichen Ergebnissen der Bürger und den diesbezüglichen staatlichen Maßnahmen ab, wie z. B. Verordnungen für den Aufenthalt zu Hause und Reisebeschränkungen.

Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Bonn, den 24. September 2020

Die Geschäftsführung

Dr. Guido Reißner

Laura E. Binion

Thomas P. Ford

Mathias Mühlfelder

Entwicklung des Anlagevermögens für 2019

Anschaffungskosten
1.1.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 44 0 0 44
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 392 0 20 372
3. Anlagen im Bau 0 14 0 14
436 14 20 430
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 40 1 0 41
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 380 6 20 366
3. Anlagen im Bau 0 0 0 0
420 7 20 407
Buchwerte
31.12.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3 4
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6 12
3. Anlagen im Bau 14 0
23 16

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

Über die Gesellschaft

Syniverse Technologies Messaging GmbH (die "Gesellschaft"), organisiert nach deutschem Recht, mit Hauptgeschäftsstelle in Bonn, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 23625, ist ein Anbieter von Messaging- und F+E-Dienstleistungen, im Zusammenhang mit der A2P (Application-to-Person) Plattform und Betrugs- und Revenue-Assurance-Lösungen der Gruppe Syniverse. Der Service betrifft fast ausschließlich andere Syniverse-Gesellschaften.

Die Gesellschaft ist im vollständigen Besitz von Syniverse Holdings GmbH. Die Holding-Dachgesellschaft ist Syniverse Holdings Inc., Tampa, Florida, USA, die im Besitz von verschiedenen Investmentfonds der Gruppe Carlyle ist.

Zu den Primärdiensten der Gesellschaft gehören:

Messaging-Services

Messagingprodukte, einschließlich Produkte, die internationale unternehmensbezogene Nachrichtenübermittlung ungeachtet Ort, Netzwerk oder Gerät gewährleisten.

Betrugsschutz / Revenue Assurance

Betrugsschutz / Revenue Assurance umfasst Produkte, die globale Betrugsmuster identifizieren und von Mobilfunk- und Festnetzbetreibern mit minimalem Mittelansatz implementiert werden können.

Die Gesellschaft erbringt ihre Dienstleistungen fast ausschließend für den Syniverse Konzern, denn Verträge mit externen Kunden werden unmittelbar von anderen Konzerngesellschaften geschlossen.

Die Gesellschaft hat mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Syniverse Holdings GmbH geschlossen, wodurch das Ergebnis nach Steuern an die Muttergesellschaft abgeführt wird bzw. Verluste von der Muttergesellschaft ausgeglichen werden. Weiter ist die Gesellschaft mit Wirkung ab 1. Januar 2016 Mitglied einer steuerlichen Organschaft zusammen mit Syniverse Holdings GmbH und Syniverse Technologies GmbH geworden.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und Branchen-Entwicklung

Insgesamt verschlechtern sich die Aussichten hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft. In Bezug auf das globale Wachstum schätzte der IWF in seinem World Economic Outlook 1, Oktober 2019, ein Wachstum der globalen Wirtschaft auf nur noch 3,0% für 2019 - das geringste Wachstum seit 2009 - und erwartete für 2020 ein Wachstum von 3,4%. Die Wachstumsprognose für die Industrieländer wurde dabei auf 1,7% für 2019 und 2020 gesenkt. Das Wachstum der Entwicklungs- und Schwellenländer sollte bei 3,9% für 2019 und 4,6% in 2020 liegen.

Nach Gartner 2 wurde das Wachstum der globalen IT-Ausgaben für 2019 mit 0,5% angegeben und für 2020 trotz politischer und wirtschaftlicher Risiken ein Wachstum um 3,4% auf $3,9 Billionen prognostiziert. Dieses Wachstum wird im Wesentlichen getrieben durch die Themen wie Internet of Things (loT), Robotic Process Automation (RPA), Blockchain, Machine Learning (ML), Künstliche Intelligenz (Kl), 5G, Cloud und Edge Computing.

Der Ausbruch der Covid-19 Epidemie im 1. Quartal 2020 führte zu signifikant negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. Aktuell rechnen die Konjunkturforscher des IfW Kiel für 2020 mit einem Rückgang der Weltproduktion von 3,6 % 3. Für die Informations- und Telekommunikationsbranche erwartet das IfW hierbei jedoch nur geringe oder gar keine Einbußen.

Geschäftsverlauf und Lage

Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat ein Ergebnis von TEUR 2.421 (2018: TEUR 1.518) vor Gewinnabführung an die Gesellschafterin Syniverse Holdings GmbH erzielt.

Die Umsatzerlöse sind von TEUR 38.726 auf TEUR 32.270 gesunken. Die Gesellschaft hat konzernextern Umsätze von TEUR 234 (2018: TEUR 347) erzielt. Die konzerninternen Umsätze für die Erbringung von Messaging- und F+E-Dienstleistungen betragen TEUR 2.690 (2018: TEUR 12.433) und die für Weiterbelastung von A2P (Application-to-Person) Nachrichten-Terminierungsgebühren betragen TEUR 29.217 (2018: TEUR 25.946). Die Umsatzsenkung ist vor allem auf die Stilllegung der Betriebsstätte Würzburg in 2018 zurückzuführen, weshalb die Gesellschaft in 2019 geringere F+E-Dienstleistungen an verbundenen Unternehmen geleistet hat.

1 https://www.elibrary.imf.org/view/IMF081/28248-9781513508214/28248-9781513508214/ch01.xml ?redirect=true
2 https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2020-01-15-gartner-says-global-it-spending-to-reach-3point9-trillion-in-2020
3 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/ifw-konjunkturprognose-wirtschaft-verliert-nach-aufholjagd-an-tempo/

Ertragslage

Nach Ansicht der Geschäftsführung ist das EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization), d. h., das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen die wichtigste Kennzahl zur Beurteilung der Ertragslage. Das EBITDA belief sich in 2019 auf TEUR 2.428 (2018: TEUR 1.541). Die Steigerung ist durch die Abnahme der laufenden Kosten begründet.

Der Personalaufwand in 2019 betrug TEUR 1.612 (2018: TEUR 3.981). Der Rückgang ist größtenteils auf die geringere Mitarbeiterzahl im Zusammenhang mit der Stilllegung des Standorts in Würzburg im Jahr 2018 zurückzuführen.

Vermögenslage und Finanzlage

Zum 31. Dezember 2019 beträgt die Bilanzsumme TEUR 33.616 (2018: TEUR 52.900).

Die Aktiva umfassen hauptsächlich Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 32.840 (2018: TEUR 52.330). Diese machen 97,7 % (Vorjahr 98,9 %) der Bilanzsumme aus. Sie resultieren überwiegend aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr. Der Rückang ist auf verschiedene Intercompany-Zahlungen im Laufe von 2019 zurückzuführen.

In Folge der im vorigen Absatz beschriebenen Ereignisse ist die Bilanzsumme gesunken, während das Eigenkapital unverändert blieb. Deswegen ist die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2019 auf 38,7 % gestiegen (Vj. 24,6 %).

Die Verbindlichkeiten umfassen größtenteils kurzfristige Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 11.969 (2018: TEUR 26.657). Die Abnahme ist auf verschiedene Intercompany-Zahlungen im Laufe von 2019 zurückzuführen. Von der Cash-Pooling-Vereinbarung mit Syniverse Technologies SARL, Luxemburg, besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 8.518 (2017: TEUR 24.382).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 3.970 (2018: TEUR 6.327) und die sonstigen Rückstellungen TEUR 4.626 (2017: TEUR 6.831). Der Rückgang der Verbindlichkeiten resultiert aus im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Terminierungsentgelten infolge des geringeren Messaging-Verkehrs.

Der negative Finanzmittelbestand der Gesellschaft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr, von TEUR -24.382 auf TEUR -8.518. Er wird als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen (Cash-Pooling-Verbindlichkeit).

Die nachfolgende Kapitalflussrechnung stellt dar, wie das Unternehmen finanzielle Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit verbraucht hat und welche zahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen vorgenommen wurden:

2019
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 17.396
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -14
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.518
15.864
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -24.382
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -8.518

Hauptursache für den positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist der Rückgang der konzerninternen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ausschließlich aus der Auszahlungen an die Muttergesellschaft Syniverse Holdings GmbH im Zusammenhang mit der Ergebnisabführung.

Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Vorjahr prognostizierte die Gesellschaft, dass der Umsatz und das EBITDA im Geschäftsjahr 2019 leicht rückläufig sein werden. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2019 entsprach weitgehend dem im Prognosebericht 2018 enthaltenen Einschätzungen.

Die Gesellschaft erzielte ein positives Jahresergebnis und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entwickelte sich insgesamt positiv und wird insgesamt als gut eingeschätzt.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Grundsätzlich ist die Entwicklung der Gesellschaft von der Umsatzentwicklung anderer Syniverse-Gesellschaften abhängig. Die Gesellschaft realisiert ihren Umsatz mit verbundenen Unternehmen, deren Entwicklung mittel- oder unmittelbar vom Endkundengeschäft abhängt. Die nachfolgend beschriebenen Risiken können einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben und werden deshalb näher erläutert.

Kredit-, Zins- und Fremdwährungsrisiken

Das Kreditrisiko ist das Risiko, dass die Gegenpartei ihren Verpflichtungen aus einem Kundenvertrag nicht nachkommt, was zu finanziellen Verlusten führt. Das Unternehmen ist aus seiner Geschäftstätigkeit einem Kreditrisiko ausgesetzt (hauptsächlich Handelsschuldner). Das Unternehmen verfügt über eine Kreditpolitik und das Kreditrisiko wird laufend überwacht. Eine Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen wird in dem Zeitraum erfasst, in dem die Forderungen voraussichtlich nicht einbringlich sind. 98% der Forderungen des Unternehmens bestehen aus Forderungen gegen Konzernunternehmen, für die das Kreditrisiko als gering eingeschätzt wird.

Das mit Zinsänderungen verbundene Risiko bezieht sich auf die langfristigen Schuldenverpflichtungen und den potenziellen Anstieg der Zinszahlungen aufgrund eines Anstiegs der variablen Zinssätze. Die Gesellschaft hat keine Forderungen oder Verbindlichkeiten mit variablem Zinssatz.

Ein Teil der Erträge, Aufwendungen und Forderungen sowie Verbindlichkeiten wird durch Wechselkursschwankungen beeinflusst. Das Unternehmen hat das Umrechnungsrisiko für Fremdwährungsrisiken nicht durch den Einsatz derivativer Instrumente abgesichert, sondern führt stattdessen ein Treasury-Management durch, indem es die Zeitspanne minimiert, in der das Unternehmen große Mengen an Fremdwährung hält. Käme es bei den verschiedenen, zum 31. Dezember 2019 gehaltenen, Fremdwährungen zu einer Abwertung gegenüber dem EUR um 1%, würde das Nettoergebnis des Unternehmens um TEUR 5 sinken.

Finanzielle Risiken

Ein wesentliches finanzielles Risiko besteht nicht, da im Falle von negativen Betriebsergebnissen die finanzielle Unterstützung auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit der Syniverse Holdings GmbH für die Folgejahre gewährleistet ist.

Coronavirus-Pandemie

Die gegen Ende des Jahres 2019 erstmals aufgetretenen Infektionen mit dem COVID-19-Virus haben sich im ersten Quartal 2020 weltweit mit der Folge von Kontakt- und Reisebeschränkungen ausgebreitet. Diese können auch zu einer Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit der Syniverse Technologies Messaging GmbH führen. Es ist zurzeit schwer abzuschätzen, wie sich diese Entwicklungen im weiteren Jahresverlauf 2020 und darüber hinaus gestalten werden und welche längerfristigen Folgen die Pandemie für das Geschäft der Syniverse Technologies Messaging GmbH haben wird. Es ist nicht auszuschließen, dass sich bei längerfristig andauernder Kontakt- und Reisebeschränkungen trotz möglicher Maßnahmen zur Kostensenkung negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die Erreichbarkeit der Prognose für das Geschäftsjahr 2020 ergeben.

Auch vor dem Hintergrund der nicht vollständig abschätzbaren Entwicklung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risken erkennbar.

Prognosebericht

Der Umsatz für 2020 wird voraussichtlich im Vergleich zum Vorjahr weiter sinken, was auf den geringeren Messaging-Verkehr auf den vom Unternehmen vertraglich vereinbarten Routen zurückzuführen ist. In Bezug auf die Rentabilität ermöglicht das Kosten-Margen-Modell, das bei der Berechnung der A2P-Einnahmen angewendet wurde, dem Unternehmen, ein positives EBITDA aufrechtzuerhalten.

Basierend auf den tatsächlichen Ergebnissen seit Beginn der Sperrmaßnahmen schätzen wir, dass der Jahresumsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2020 von der Covid-19-Krise nicht wesentlich beeinflusst wird, da die Verkehrstrends bisher nahe an den ursprünglichen Schätzungen blieben. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Dauer und Intensität der Krise derzeit nicht bekannt und hängen maßgeblich von den gesundheitlichen Ergebnissen der Bürger und den diesbezüglichen staatlichen Maßnahmen ab, wie z. B. Verordnungen für den Aufenthalt zu Hause und Reisebeschränkungen.

 

Bonn, den 24. September 2020

Die Geschäftsführung

Dr. Guido Reißner

Laura E. Binion

Thomas P. Ford

Mathias Mühlfelder

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

78 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.