Johanna 440 Vermögensverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Dr. Reißner seit 27.4.2018 | Geschäftsführer |
Laura Elrod Binion seit 27.4.2018 | Geschäftsführer |
Thomas Peter Langmaid Ford seit 27.4.2018 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Syniverse Technologies Messaging GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Syniverse Technologies Messaging GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Syniverse Technologies Messaging GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syniverse Technologies Messaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 24. September 2020 Ernst
& Young GmbH
Beckers, Wirtschaftsprüfer Hofmann, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss der Syniverse Technologies Messaging GmbH, Bonn, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt und steht mit den hier dargestellten Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft im Einklang. Es wurden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB angewendet. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise in diesem Anhang gemacht. Zwischen dem Mutterunternehmen Syniverse Holdings GmbH, Bonn, und der Gesellschaft besteht mit Wirkung zum 1. Januar 2016 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma Syniverse Technologies Messaging GmbH mit Sitz in Bonn im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter der Nummer HRB 23625 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Zugänge zum Sachanlagevermögen werden linear abgeschrieben. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Abschreibungen planmäßig nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Auf Forderungen, die durch bestimmte Risiken gefährdet sind, werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen ("Erfüllungsbetrag"). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft ist ein Ansatz latenter Steueransprüche oder latenter Steuerschulden gemäß DRS 18 Tz. 32 nicht zulässig. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 133). Darüber hinaus handelt es sich bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, größtenteils im Zusammenhang mit A2P (Application-to-Person) Nachrichtenterminierung. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten geleistete Mietbürgschaften in Höhe von TEUR 543. Über dieses entsprechende Guthaben kann die Gesellschaft nicht frei verfügen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.626 (Vorjahr: TEUR 6.831) wurden wie im Vorjahr im Wesentlichen für ausstehende Eingangsrechnungen, Abfindungen, Boni und Ansprüche aus nicht genommenem Urlaub gebildet. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 55). Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.421 (Vorjahr: TEUR 1.518) und betreffen Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung. Darüber hinaus handelt es sich bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9.548 (Vorjahr: TEUR 25.139). Darin enthalten ist eine Cash-Pooling-Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 8.518 (Vorjahr: TEUR 24.382) gegenüber der Syniverse Technologies SARL. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich im Ausland erbracht und gliedern sich wie folgt:
Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen Mit der Syniverse Holdings GmbH, Bonn, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Berichtsjahr ist ein Aufwand aus der Gewinnabführung von TEUR 2.421 angefallen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft betragen TEUR 92. Sie beziehen sich auf eine Zahlungsverpflichtung im Rahmen zweier Mietverträge für Büroräume der Gesellschaft in Bonn bis 30. Juni 2021. Der Vorteil und der Zweck des Abschlusses des Mietvertrags ist im Wesentlichen die erhöhte Planungssicherheit. Risiken ergeben sich aus möglicherweise höheren Kosten sowie aus der Laufzeitbindung. Geschäftsführung und Bezüge der Geschäftsführung
Die Vergütung der Geschäftsführer erfolgte durch die Syniverse Holdings, Inc., Tampa, Florida, USA, Syniverse Holdings GmbH, Bonn, und Syniverse Technologies SARL, Luxemburg. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Mit Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB haben wir auf die Darstellung der Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, verzichtet. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 16 Angestellte (im Vj. 32). Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2019 bestehen keine Haftungsverhältnisse. Ergebnisverwendung (HGB § 285 Nr. 34) Der im Geschäftsjahr 2019 entstandene Jahresgewinn in Höhe von TEUR 2.421 wird entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag an die Syniverse Holdings GmbH, Bonn, abgeführt. Konzernverhältnisse Die Syniverse Technologies Messaging GmbH, Bonn, ist eine indirekte 100 %ige Tochtergesellschaft der Syniverse Holdings Inc., Tampa, Florida, USA. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Syniverse Technologies Inc., Tampa, Florida, USA, die den kleinsten und größten Konsolidierungskreis darstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist in der Zentrale der Syniverse Holdings Inc., Tampa, Florida, USA, erhältlich oder kann auf der Website www.syniverse.com heruntergeladen werden. Nachtragsbericht Die gegen Ende des Jahres 2019 erstmals aufgetretenen Infektionen mit dem COVID-19-Virus haben sich im ersten Quartal 2020 weltweit mit der Folge von Kontakt- und Reisebeschränkungen ausgebreitet. Basierend auf den tatsächlichen Ergebnissen seit Beginn der Sperrmaßnahmen schätzen wir, dass der Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2020 von der Covid-19-Krise nicht wesentlich beeinflusst wird, da die Verkehrstrends bisher nahe an den ursprünglichen Schätzungen blieben. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Dauer und Intensität der Krise derzeit nicht bekannt und hängen maßgeblich von den gesundheitlichen Ergebnissen der Bürger und den diesbezüglichen staatlichen Maßnahmen ab, wie z. B. Verordnungen für den Aufenthalt zu Hause und Reisebeschränkungen. Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Bonn, den 24. September 2020 Die Geschäftsführung Dr. Guido Reißner Laura E. Binion Thomas P. Ford Mathias Mühlfelder Entwicklung des Anlagevermögens für 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019Über die Gesellschaft Syniverse Technologies Messaging GmbH (die "Gesellschaft"), organisiert nach deutschem Recht, mit Hauptgeschäftsstelle in Bonn, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 23625, ist ein Anbieter von Messaging- und F+E-Dienstleistungen, im Zusammenhang mit der A2P (Application-to-Person) Plattform und Betrugs- und Revenue-Assurance-Lösungen der Gruppe Syniverse. Der Service betrifft fast ausschließlich andere Syniverse-Gesellschaften. Die Gesellschaft ist im vollständigen Besitz von Syniverse Holdings GmbH. Die Holding-Dachgesellschaft ist Syniverse Holdings Inc., Tampa, Florida, USA, die im Besitz von verschiedenen Investmentfonds der Gruppe Carlyle ist. Zu den Primärdiensten der Gesellschaft gehören: Messaging-Services Messagingprodukte, einschließlich Produkte, die internationale unternehmensbezogene Nachrichtenübermittlung ungeachtet Ort, Netzwerk oder Gerät gewährleisten. Betrugsschutz / Revenue Assurance Betrugsschutz / Revenue Assurance umfasst Produkte, die globale Betrugsmuster identifizieren und von Mobilfunk- und Festnetzbetreibern mit minimalem Mittelansatz implementiert werden können. Die Gesellschaft erbringt ihre Dienstleistungen fast ausschließend für den Syniverse Konzern, denn Verträge mit externen Kunden werden unmittelbar von anderen Konzerngesellschaften geschlossen. Die Gesellschaft hat mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Syniverse Holdings GmbH geschlossen, wodurch das Ergebnis nach Steuern an die Muttergesellschaft abgeführt wird bzw. Verluste von der Muttergesellschaft ausgeglichen werden. Weiter ist die Gesellschaft mit Wirkung ab 1. Januar 2016 Mitglied einer steuerlichen Organschaft zusammen mit Syniverse Holdings GmbH und Syniverse Technologies GmbH geworden. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und Branchen-Entwicklung Insgesamt verschlechtern sich die Aussichten hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft. In Bezug auf das globale Wachstum schätzte der IWF in seinem World Economic Outlook 1, Oktober 2019, ein Wachstum der globalen Wirtschaft auf nur noch 3,0% für 2019 - das geringste Wachstum seit 2009 - und erwartete für 2020 ein Wachstum von 3,4%. Die Wachstumsprognose für die Industrieländer wurde dabei auf 1,7% für 2019 und 2020 gesenkt. Das Wachstum der Entwicklungs- und Schwellenländer sollte bei 3,9% für 2019 und 4,6% in 2020 liegen. Nach Gartner 2 wurde das Wachstum der globalen IT-Ausgaben für 2019 mit 0,5% angegeben und für 2020 trotz politischer und wirtschaftlicher Risiken ein Wachstum um 3,4% auf $3,9 Billionen prognostiziert. Dieses Wachstum wird im Wesentlichen getrieben durch die Themen wie Internet of Things (loT), Robotic Process Automation (RPA), Blockchain, Machine Learning (ML), Künstliche Intelligenz (Kl), 5G, Cloud und Edge Computing. Der Ausbruch der Covid-19 Epidemie im 1. Quartal 2020 führte zu signifikant negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. Aktuell rechnen die Konjunkturforscher des IfW Kiel für 2020 mit einem Rückgang der Weltproduktion von 3,6 % 3. Für die Informations- und Telekommunikationsbranche erwartet das IfW hierbei jedoch nur geringe oder gar keine Einbußen. Geschäftsverlauf und Lage Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat ein Ergebnis von TEUR 2.421 (2018: TEUR 1.518) vor Gewinnabführung an die Gesellschafterin Syniverse Holdings GmbH erzielt. Die Umsatzerlöse sind von TEUR 38.726 auf TEUR 32.270 gesunken. Die Gesellschaft hat konzernextern Umsätze von TEUR 234 (2018: TEUR 347) erzielt. Die konzerninternen Umsätze für die Erbringung von Messaging- und F+E-Dienstleistungen betragen TEUR 2.690 (2018: TEUR 12.433) und die für Weiterbelastung von A2P (Application-to-Person) Nachrichten-Terminierungsgebühren betragen TEUR 29.217 (2018: TEUR 25.946). Die Umsatzsenkung ist vor allem auf die Stilllegung der Betriebsstätte Würzburg in 2018 zurückzuführen, weshalb die Gesellschaft in 2019 geringere F+E-Dienstleistungen an verbundenen Unternehmen geleistet hat.
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https://www.elibrary.imf.org/view/IMF081/28248-9781513508214/28248-9781513508214/ch01.xml
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Ertragslage Nach Ansicht der Geschäftsführung ist das EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization), d. h., das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen die wichtigste Kennzahl zur Beurteilung der Ertragslage. Das EBITDA belief sich in 2019 auf TEUR 2.428 (2018: TEUR 1.541). Die Steigerung ist durch die Abnahme der laufenden Kosten begründet. Der Personalaufwand in 2019 betrug TEUR 1.612 (2018: TEUR 3.981). Der Rückgang ist größtenteils auf die geringere Mitarbeiterzahl im Zusammenhang mit der Stilllegung des Standorts in Würzburg im Jahr 2018 zurückzuführen. Vermögenslage und Finanzlage Zum 31. Dezember 2019 beträgt die Bilanzsumme TEUR 33.616 (2018: TEUR 52.900). Die Aktiva umfassen hauptsächlich Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 32.840 (2018: TEUR 52.330). Diese machen 97,7 % (Vorjahr 98,9 %) der Bilanzsumme aus. Sie resultieren überwiegend aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr. Der Rückang ist auf verschiedene Intercompany-Zahlungen im Laufe von 2019 zurückzuführen. In Folge der im vorigen Absatz beschriebenen Ereignisse ist die Bilanzsumme gesunken, während das Eigenkapital unverändert blieb. Deswegen ist die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2019 auf 38,7 % gestiegen (Vj. 24,6 %). Die Verbindlichkeiten umfassen größtenteils kurzfristige Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 11.969 (2018: TEUR 26.657). Die Abnahme ist auf verschiedene Intercompany-Zahlungen im Laufe von 2019 zurückzuführen. Von der Cash-Pooling-Vereinbarung mit Syniverse Technologies SARL, Luxemburg, besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 8.518 (2017: TEUR 24.382). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 3.970 (2018: TEUR 6.327) und die sonstigen Rückstellungen TEUR 4.626 (2017: TEUR 6.831). Der Rückgang der Verbindlichkeiten resultiert aus im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Terminierungsentgelten infolge des geringeren Messaging-Verkehrs. Der negative Finanzmittelbestand der Gesellschaft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr, von TEUR -24.382 auf TEUR -8.518. Er wird als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen (Cash-Pooling-Verbindlichkeit). Die nachfolgende Kapitalflussrechnung stellt dar, wie das Unternehmen finanzielle Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit verbraucht hat und welche zahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen vorgenommen wurden:
Hauptursache für den positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist der Rückgang der konzerninternen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ausschließlich aus der Auszahlungen an die Muttergesellschaft Syniverse Holdings GmbH im Zusammenhang mit der Ergebnisabführung. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Vorjahr prognostizierte die Gesellschaft, dass der Umsatz und das EBITDA im Geschäftsjahr 2019 leicht rückläufig sein werden. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2019 entsprach weitgehend dem im Prognosebericht 2018 enthaltenen Einschätzungen. Die Gesellschaft erzielte ein positives Jahresergebnis und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entwickelte sich insgesamt positiv und wird insgesamt als gut eingeschätzt. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Grundsätzlich ist die Entwicklung der Gesellschaft von der Umsatzentwicklung anderer Syniverse-Gesellschaften abhängig. Die Gesellschaft realisiert ihren Umsatz mit verbundenen Unternehmen, deren Entwicklung mittel- oder unmittelbar vom Endkundengeschäft abhängt. Die nachfolgend beschriebenen Risiken können einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben und werden deshalb näher erläutert. Kredit-, Zins- und Fremdwährungsrisiken Das Kreditrisiko ist das Risiko, dass die Gegenpartei ihren Verpflichtungen aus einem Kundenvertrag nicht nachkommt, was zu finanziellen Verlusten führt. Das Unternehmen ist aus seiner Geschäftstätigkeit einem Kreditrisiko ausgesetzt (hauptsächlich Handelsschuldner). Das Unternehmen verfügt über eine Kreditpolitik und das Kreditrisiko wird laufend überwacht. Eine Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen wird in dem Zeitraum erfasst, in dem die Forderungen voraussichtlich nicht einbringlich sind. 98% der Forderungen des Unternehmens bestehen aus Forderungen gegen Konzernunternehmen, für die das Kreditrisiko als gering eingeschätzt wird. Das mit Zinsänderungen verbundene Risiko bezieht sich auf die langfristigen Schuldenverpflichtungen und den potenziellen Anstieg der Zinszahlungen aufgrund eines Anstiegs der variablen Zinssätze. Die Gesellschaft hat keine Forderungen oder Verbindlichkeiten mit variablem Zinssatz. Ein Teil der Erträge, Aufwendungen und Forderungen sowie Verbindlichkeiten wird durch Wechselkursschwankungen beeinflusst. Das Unternehmen hat das Umrechnungsrisiko für Fremdwährungsrisiken nicht durch den Einsatz derivativer Instrumente abgesichert, sondern führt stattdessen ein Treasury-Management durch, indem es die Zeitspanne minimiert, in der das Unternehmen große Mengen an Fremdwährung hält. Käme es bei den verschiedenen, zum 31. Dezember 2019 gehaltenen, Fremdwährungen zu einer Abwertung gegenüber dem EUR um 1%, würde das Nettoergebnis des Unternehmens um TEUR 5 sinken. Finanzielle Risiken Ein wesentliches finanzielles Risiko besteht nicht, da im Falle von negativen Betriebsergebnissen die finanzielle Unterstützung auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit der Syniverse Holdings GmbH für die Folgejahre gewährleistet ist. Coronavirus-Pandemie Die gegen Ende des Jahres 2019 erstmals aufgetretenen Infektionen mit dem COVID-19-Virus haben sich im ersten Quartal 2020 weltweit mit der Folge von Kontakt- und Reisebeschränkungen ausgebreitet. Diese können auch zu einer Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit der Syniverse Technologies Messaging GmbH führen. Es ist zurzeit schwer abzuschätzen, wie sich diese Entwicklungen im weiteren Jahresverlauf 2020 und darüber hinaus gestalten werden und welche längerfristigen Folgen die Pandemie für das Geschäft der Syniverse Technologies Messaging GmbH haben wird. Es ist nicht auszuschließen, dass sich bei längerfristig andauernder Kontakt- und Reisebeschränkungen trotz möglicher Maßnahmen zur Kostensenkung negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die Erreichbarkeit der Prognose für das Geschäftsjahr 2020 ergeben. Auch vor dem Hintergrund der nicht vollständig abschätzbaren Entwicklung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risken erkennbar. Prognosebericht Der Umsatz für 2020 wird voraussichtlich im Vergleich zum Vorjahr weiter sinken, was auf den geringeren Messaging-Verkehr auf den vom Unternehmen vertraglich vereinbarten Routen zurückzuführen ist. In Bezug auf die Rentabilität ermöglicht das Kosten-Margen-Modell, das bei der Berechnung der A2P-Einnahmen angewendet wurde, dem Unternehmen, ein positives EBITDA aufrechtzuerhalten. Basierend auf den tatsächlichen Ergebnissen seit Beginn der Sperrmaßnahmen schätzen wir, dass der Jahresumsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2020 von der Covid-19-Krise nicht wesentlich beeinflusst wird, da die Verkehrstrends bisher nahe an den ursprünglichen Schätzungen blieben. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Dauer und Intensität der Krise derzeit nicht bekannt und hängen maßgeblich von den gesundheitlichen Ergebnissen der Bürger und den diesbezüglichen staatlichen Maßnahmen ab, wie z. B. Verordnungen für den Aufenthalt zu Hause und Reisebeschränkungen.
Bonn, den 24. September 2020 Die Geschäftsführung Dr. Guido Reißner Laura E. Binion Thomas P. Ford Mathias Mühlfelder |
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