Kowsky Medical GmbH
Selbe AdresseHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Buschbell seit 12.9.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ossenberg GmbHRheineJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Ossenberg GmbH, RheineGrundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens mit ihrer langjährigen Erfahrung ist die Planung, Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Unterarmgehhilfen, Handstöcken und orthopädischen Hilfsmitteln unter der eingeführten Markenbezeichnung "Ossenberg". Neben den Standardprodukten liegt der Schwerpunkt vor allem auch bei den individuell angeforderten Speziallösungen, die je nach persönlichen Bedürfnissen angefertigt werden. Die Ossenberg GmbH besteht seit 1950 und unterhält an ihrem Firmensitz in Rheine operative Geschäftsbereiche der Ossenberg-Gruppe, die sich in die wesentlichen Organisationseinheiten Produktion und Logistik teilen. Die Ossenberg GmbH, Rheine, mit Ihren Beteiligungen an der Erwin Kowsky GmbH & Co, KG, Neumünster, und Medical Reha Trade GmbH, Rheine, gehört zur Ossenberg Holding GmbH, Osnabrück. Die Herstellung von Unterarmgehhilfen, Handstöcken und orthopädischen Hilfsmitteln der Marke "Ossenberg" erfolgt hauptsächlich am Standort in Rheine. Der überwiegende Teil des Umsatzes wurde in Deutschland erwirtschaftet. Die weiteren Verkäufe wurden in der EU und weltweit realisiert. In 2023 wurden die verwaltenden Abteilungen (HR, Finanzen, Vertrieb usw.) aus der Ossenberg GmbH rausgelöst und in die Ossenberg Holding GmbH überführt, die seit 2023 alle gruppenübergreifenden verwaltenden Tätigkeiten bündelt. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 56 Arbeitnehmer (Vj: 83) im Unternehmen beschäftigt. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Im Laufe des Jahres 2023 hat sich die Geschäftslage der Ossenberg GmbH, wie im deutschen Mittelstand insgesamt, weiter verschlechtert. Das Jahr 2023 stand für die deutsche Wirtschaft ganz im Zeichen der rasant steigenden Zinsen und der Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine. Laut Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Neben dem weiterhin hohen Niveau der Material- und Rohstoffkosten und dem Fachkräftemangel kristallisierte sich auch der Trend zum nachhaltigen Wirtschaften immer mehr als spannende Herausforderung heraus. Die Arbeitslosenquote ist im Laufe des Jahres leicht um 0,4 % gegenüber dem Vorjahresniveau auf 5,7 % gestiegen. Der demografische Wandel weist weiterhin eine zunehmende Alterung der Gesellschaft auf, was zu einer Verknappung von Fachkräften führt. Auf der anderen Seite sind immer mehr Menschen von Pflegebedürftigkeit im Alter betroffen. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Hilfsmittel lagen laut GKV im Jahr 2023 bei ca. 11 Mrd. Euro (Vj. 10,4 Mrd. Euro), was eine stetig wachsende Nachfrage im Gesundheitssektor aufzeigt. Für die Ossenberg GmbH stellte das weiterhin hohe Preisniveau der Materialen und Rohstoffe 2023 weiterhin eine Herausforderung dar. Besonders im Bereich von Metallen und Kunststoffen, die für die Produktion von Hilfsmitteln wie Gehstöcken und orthopädischen Produkten benötigt werden, besteht weiterhin ein Margendruck. Diese Kostensteigerungen über die letzten Jahre in ausreichendem Maß durch Effizienzsteigerungen in der Produktion zu kompensieren, ist auch in 2023 eine der Kernherausforderungen gewesen. Auch die Stabilisierung der globalen Lieferketten blieb 2023 ein zentrales Thema, da weiterhin Verzögerungen und Engpässe bei der Beschaffung von Rohmaterialien zu verzeichnen waren. Der Fachkräftemangel blieb auch im Jahr 2023 eine der größten Herausforderungen. Der demografische Wandel sowie der Renteneintritt der "Babyboomer-Generation" verschärfen den Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte zunehmend. Die Ossenberg GmbH begegnete diesem Risiko durch den verstärkten Ausbau der Automatisierung ihrer Produktionsprozesse. Dies ermöglichte es, personelle Engpässe teilweise durch den Einsatz moderner Fertigungstechnologien zu kompensieren. Das Unternehmen investiert außerdem in die Weiterbildung der Mitarbeiter, um die benötigte Fachkompetenz intern zu entwickeln. Für die Ossenberg GmbH hat sich der Fachkräftemangel insofern deutlich gemacht, dass die Produktionskapazitäten trotz des verstärkten Einsatzes von Leiharbeitern nicht voll ausgeschöpft werden konnten. Neben fehlenden Umsätzen hat dies auch zu einem negativen Ergebniseffekt beigetragen, da der Einsatz von Leiharbeitern immer mit höheren Kosten verbunden ist als der Einsatz eigener Mitarbeiter. Gleichzeitig wurde der Trend zum nachhaltigen Wirtschaften auch für die Ossenberg GmbH immer wichtiger. Aufgrund regulatorischer Vorgaben und dem wachsenden Druck von Kunden und Geschäftspartnern wurde sich auch in 2023 mit der Anpassung von Produktionsprozessen und dem Einsatz von recycelbaren Materialien beschäftigt. Die Projekte sind in 2023 vorangeschritten, aber noch nicht finalisiert und umgesetzt worden. Die Marke "Made in Germany" bleibt für die Ossenberg GmbH dabei eine wichtige Säule ihres Qualitätsversprechens. Lage des Unternehmens Die Ossenberg GmbH hat ihre Ergebnisprognose bezogen auf das EBIT für das Jahr 2023 leicht verfehlt. Mit einem negativen Ergebnis von -0,1 Mio. Euro liegt das Ergebnis um 0,3 Mio. Euro unter den Erwartungen. Der Umsatz entsprach in 2023 den Erwartungen der in 2022 getätigten Prognose. Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sind mit denen des Vorjahres nicht vergleichbar, da es sich im Vorjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.07.2022 bis 31.12.2022 handelt. Weiterhin wurden die Mitarbeiter der Verwaltung in die Muttergesellschaft, die Ossenberg Holding GmbH, überführt. Daher erfolgte auch die anteilige Verrechnung der Personalaufwendungen der Verwaltung über die Holding-Umlage, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Hierdurch ist die Vergleichbarkeit der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen eingeschränkt. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Ossenberg GmbH Umsatzerlöse von 14,3 Mio. Euro; im Rumpfgeschäftsjahr 2022 betrugen die Umsatzerlöse 7,3 Mio. Euro. Die Rohertragsquote lag 2023 bei 51,0 %, im Rumpfgeschäftsjahr 2022 bei 49,2 %, was einem Rohertrag von 7,3 Mio. Euro im Jahr 2023 gegenüber 3,6 Mio. Euro im Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr 01.07. - 31.12.2022) entspricht. Die Erhöhung des Rohertrags ist vor allem darin begründet, dass im Kalenderjahr 2022 noch Umsätze in Höhe von 1,6 Mio. Euro durch den Vertrieb von Corona-Hilfsmitteln erzielt worden sind, die im Wesentlichen den Abverkauf des Lagers zum Ziel hatten und somit kaum einen Beitrag zum Rohertrag geleistet haben. In 2023 ist der Umsatz in diesem Bereich auf unter 0,1 Mio. Euro gefallen und die Rohertragsmarge generiert sich fast ausschließlich aus dem ertragsreicheren Kerngeschäft. Der Personalaufwand belief sich 2023 auf 2,0 Mio. Euro, während er im Rumpfgeschäftsjahr 2022 bei 2,1 Mio. Euro lag, was einer Personalaufwandsquote von 14,3 % im Jahr 2023 gegenüber 28,6 % im Jahr 2022 entspricht. Diese Reduktion ist auf die bereits beschriebene strukturelle Änderung in der Ossenberg-Gruppe zurückzuführen. In diesem Zuge wurden alle Mitarbeiter, die verwaltende Tätigkeiten ausüben, in die Ossenberg Holding GmbH überführt. Zu Umsatzrückgang hat dies nicht geführt, daher reduziert sich die Personalaufwandsquote deutlich. Die Abschreibungen betrugen 2023 0,5 Mio. Euro, verglichen mit 0,2 Mio. Euro im Rumpfgeschäftsjahr 2022. Der sonstige betriebliche Aufwand stieg 2023 auf 4,9 Mio. Euro, während er im Vorjahr 1,5 Mio. Euro betrug. Dies ist zum einen in der neu anfallenden Holding-Umlage begründet und zum anderen in den Sonderprojekten, die unter anderem die Optimierung der Datenstrukturen im Finanzbereich und der IT-Strukturen umfasst haben. Das operative Ergebnis (EBIT) war 2023 mit -0,1 Mio. Euro negativ, während es im Rumpfgeschäftsjahr 2022 positiv ausfiel und 0,4 Mio. Euro betrug. Die Ossenberg GmbH konnte im Rumpfgeschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss von 0,3 Mio. Euro erzielen, im Gegensatz zum Jahresfehbetrag 2023, der bei 0,4 Mio. Euro lag. Der Unterschied zwischen EBIT und Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag in den beiden Jahren lässt sich vor allem durch das Finanzergebnis und die Steueraufwendungen erklären. Die negative Entwicklung des EBIT ist auf diverse Sonderprojekte im IT-Bereich in Höhe von 0,3 Mio. Euro zurückzuführen, die nicht wiederkehrend sind. Durch diese Projekte, die mittlerweile erfolgreich beendet sind, wurden u.a. IT-Strukturen und -Prozesse optimiert und Datenstrukturen bereinigt. Im Rumpfgeschäftsjahr 2022 erwirtschaftete das Unternehmen ein positives Finanzergebnis von 0,6 Mio. Euro und ein EBIT von 0,4 Mio. Euro. Dass das Finanzergebnis so hoch ausfiel, geht aus hohen Erträgen aus Beteiligungen und Zinserträgen hervor. Im Jahr 2023 hingegen war das Finanzergebnis mit -0,1 Mio. Euro negativ, was das bereits negative EBIT weiter belastete und zum Jahresfehlbetrag beitrug. Zusätzlich wirkten sich Steueraufwendungen in Höhe von -0,2 Mio. Euro im Jahr 2023 negativ auf das Ergebnis aus, während die Steueraufwendungen im Rumpfgeschäftsjahr 2022 geringer waren und den Jahresüberschuss weniger belasteten. Die Eigenkapitalquote liegt bei 44,9 % (im Vorjahr: 51,3 %) und die Fremdkapitalquote bei 55,1 % (im Vorjahr: 48,7 %). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf zwei Treiber zurückzuführen. Das Eigenkapital ist durch einen Jahresfehlbetrag abgeschmolzen. Zudem hat sich das Fremdkapital durch die stärkere Ausnutzung der Kreditlinien erhöht. Das Gesamtvermögen der Ossenberg GmbH beläuft sich zum Stichtag 31.12.2023 auf 11,2 Mio. Euro im Vergleich zu 10,7 Mio. Euro im Jahr 2022. Das Anlagevermögen beträgt 5,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro), was einen substanziellen Teil der Gesamtvermögensstruktur ausmacht und die langfristige Kapitalbindung in Vermögenswerten wie Maschinen und anderen Betriebsmitteln widerspiegelt. Unter anderem sind zwei Spritzgussmaschinen zur Erhöhung der Produktionskapazitäten angeschafft worden. Das Umlaufvermögen beläuft sich auf 6,2 Mio. Euro (Vorjahr: 5,9 Mio. Euro) und besteht aus mehreren wesentlichen Bestandteilen. Die Vorräte haben einen Wert von 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3,0 Mio. Euro), was die bewusste Verringerung des gebundenen Kapitals in Vorräten bei gleichzeitiger Sicherstellung der Produktionsfähigkeit widerspiegelt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro) und repräsentieren die kurzfristigen Ansprüche gegenüber Kunden. Darüber hinaus sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) ausgewiesen, die weitere Ansprüche des Unternehmens umfassen. Unter anderem liegt dies an Steuerforderungen, die sich aus zu hohen Vorauszahlungen ergeben, da sich das Ergebnis in 2023 verschlechtert hat. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich zusammen auf 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro), was die sofort verfügbaren liquiden Mittel des Unternehmens darstellt. Die Finanzlage ist als stabil einzuschätzen. Die Gesellschaft war jederzeit dazu in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen rechtzeitig nachzukommen. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über noch nicht ausgenutzt Kreditlinien in Höhe von 0,6 Mio. Euro. Chancen- und Risikobericht Die weltweiten Lieferketten haben sich nach den massiven Störungen durch die Covid-19-Pandemie weiter stabilisiert, jedoch besteht weiterhin das Risiko von Engpässen in spezifischen Rohstoffbereichen, auch wenn es in der Praxis für die Ossenberg GmbH durch Risikosteuerung nicht zu Engpässen kam. Die Ossenberg GmbH hat die Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung weitergeführt und auf einem Niveau stabilisiert, mit dem auch künftig kurzfristigen Risiken in der Lieferkette entgegengewirkt werden kann. Dadurch wird diesem Risiko durch die ausreichende Vorhaltung von Vorräten entgegengewirkt. Das Niveau der Lieferstabilität hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, bleibt jedoch volatil aufgrund geopolitischer Unsicherheiten und nach wie vor fragiler globaler Handelsströme. Insgesamt haben sich die Vorräte um 0,7 Mio. Euro reduziert. Der Abbau des Lagers auf ein geringeres Niveau, das aber trotzdem noch genug Sicherheit und Stabilität gibt, war eines der Projekte zur Effizienzsteigerung in 2023. In den Vorjahren ist für die Strukturen der Ossenberg GmbH ein hoher Kapitalanteil im Lager gebunden. Durch die geringere Kapitalbindung ergeben sich positive Zinseffekte, die sich wiederum um Jahresüberschuss widerspiegeln. Die Energiepreise haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf einem hohen, aber stabileren Niveau eingependelt. Auch für die Zukunft ist mit hohen Preisen zu rechnen und eine Korrektur auf ein niedrigeres Niveau ist nicht zu erwarten. Die weiterhin hohen Energiekosten werden sich also auch in 2024 auf die Produktionskosten der Ossenberg GmbH auswirken, insbesondere im Bereich der energieintensiven Herstellungsprozesse. Da für 2024 nicht mit einer signifikanten Senkung der Energiepreise gerechnet wird, werden Maßnahmen zur Optimierung des Energieverbrauchs stetig erörtert. Der Fachkräftemangel, der bereits in den vergangenen Jahren ein wesentliches Problem darstellte, verschärft sich weiter. Durch den demografischen Wandel und den erhöhten Renteneintritt der "Babyboomer-Generation" wird der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte in den kommenden Jahren noch intensiver. Die Ossenberg GmbH begegnet diesem Risiko durch einen verstärkten Ausbau ihrer Automatisierung wie dem Einsatz von Robotern in der Produktion, zu dem mehrere Testprojekte bereits laufen. Die Regularien im Bereich der Medizintechnik und der relevanten gesetzlichen Vorschriften bleiben für die Ossenberg GmbH von hoher Bedeutung. Regelmäßige Audits stellen sicher, dass das Qualitätsmanagementsystem der Ossenberg GmbH den aktuellen Standards entspricht. Die Marke "Made in Germany" bleibt ein bedeutender Faktor für das internationale Wachstum und die Sicherung der Marktstellung. Das Qualitätsmanagement der Ossenberg GmbH stellt dabei stetig sicher, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Chancen für die Zukunft ergeben sich aus dem weiterhin steigenden Bedarf an Hilfsmitteln aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung, insbesondere in den westlichen Industrienationen. Die demografische Entwicklung bietet der Ossenberg GmbH nachhaltige Wachstumschancen, die durch die kontinuierliche Steigerung der Produktionsmengen realisiert werden können. Insbesondere die Automatisierung der Produktionsprozesse stellt eine Schlüsselstrategie dar, um die Produktivität zu erhöhen und auf den wachsenden Bedarf effizient reagieren zu können. Zudem wird in 2024 mit einer signifikanten Preiserhöhung gerechnet, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Die Preisanpassung wird bei erfolgreicher Durchsetzung zu einer deutlichen Verbesserung der Umsätze und in gleichem Maße dem EBIT führen. Sollte die Marktakzeptanz für die Preisanpassungen allerdings geringer ausfallen als erwartet, könnte es zu Einbußen im Umsatz kommen, weil Kunden geringere Mengen abnehmen. Um dieses Risiko möglichst gering zu halten, werden die Preiserhöhungen individuell mit jedem Kunden einzeln verhandelt, um das Risiko von Absatz- und somit auch Umsatzeinbußen möglichst genau absehen zu können. In der Vergangenheit hat diese Maßnahme schon dazu beigetragen, dass Preiserhöhungen keinen Absatzrückgang verursachten. Die Gesamtrisiko- und Chancensituation der Ossenberg GmbH hat sich im Jahr 2023 stabil entwickelt. Externe Risiken durch geopolitische Unsicherheiten und die unvorhersehbare Entwicklung der globalen Lieferketten bleiben vorhanden, sind jedoch durch interne Maßnahmen zur Lagerhaltung und Automatisierung gut abgefedert. Sofern keine signifikanten nachteiligen Veränderungen in der gesetzlichen Regulierung des Gesundheitswesens eintreten, ist das Risikopotenzial begrenzt. Die Chancen überwiegen insbesondere im Hinblick auf den wachsenden Markt für Hilfsmittel und die fortschreitende Alterung der Bevölkerung. Prognosebericht Die Ossenberg GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 ein moderates Umsatzwachstum, das vor allem durch eine strategische Preisanpassung und eine Konzentration auf die Stabilisierung der aktuellen Geschäftsgrundlagen erreicht werden soll. Die Prognose sieht für 2024 einen Umsatz von rund 15,6 Millionen Euro vor, der sich 2025 auf 16,5 Millionen Euro steigern soll, was einem Wachstum von etwa 6,1 Prozent entspricht. Dieses Wachstum basiert vorrangig auf geplanten Preisanpassungen, die den gestiegenen Material- und Energiekosten Rechnung tragen und die Stabilität des Geschäfts sichern sollen. Im Vergleich zu 2023 wird mit einer Ergebnisverbesserung von 0,5 Mio. gerechnet, sodass das EBIT voraussichtlich bei 0,4 Mio. liegen wird. Dies liegt neben den Preisanpassungen, die sich auch im Ergebnis widerspiegeln, im Wesentlichen darin begründet, dass in 2023 einige Sonderprojekte (siehe oben) stattgefunden haben, die in 2024 nicht wieder stattfinden und somit für einen positiven Ergebniseffekt sorgen. Zusammengefasst verfolgt die Ossenberg GmbH für die Jahre 2024 eine Strategie, die auf Preisanpassungen und eine gezielte Stabilisierung der aktuellen Geschäftsbasis setzt. Damit kann das Unternehmen die Kostensteigerungen im Markt abfedern und gleichzeitig die Beständigkeit der Ertragslage sichern. Die angestrebte Umsatzentwicklung ist unter diesen Voraussetzungen realistisch und unterstützt das langfristige Ziel, die Marktposition zu sichern und wirtschaftlich nachhaltig zu bleiben.
Rheine, 30.10.2024 gez. Jörg Buschbell BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023OSSENBERG GMBH, RHEINEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Ossenberg GmbH, RheineI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet Ossenberg GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 6073 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Rheine. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres vom 01.01. bis 31.12.2023 sind mit denen des Vorjahres nicht vergleichbar, da es sich im Vorjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.07. bis 31.12.2022 handelt. Weiterhin wurden die Mitarbeiter der Verwaltung in die Muttergesellschaft, die Ossenberg Holding GmbH, überführt. Daher erfolgte auch die anteilige Verrechnung der Personalaufwendungen der Verwaltung über die Holding-Umlage, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Hierdurch ist die Vergleichbarkeit der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen eingeschränkt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Handelswaren erfolgte zu ihren Anschaffungskosten und unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu ihren Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Einzel- und Pauschalwertberichtigung bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben, die Aufwendungen der Folgeperiode darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 610 T€ (Vorjahr: 371 T€) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.031 T€ (Vorjahr: 2.064 T€) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 270 T€ (Vorjahr: 71 T€), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 315 T€ (Vorjahr: 85 T€) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.446 T€ (Vorjahr: 1.908 T€) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 1.004 T€ (Vorjahr: 343 T€) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Gezeichnetes Kapital Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital der Ossenberg GmbH beträgt 45 T€. Die Anteile werden zum Abschlussstichtag vollständig von der Ossenberg Holding GmbH gehalten. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von 1.838 T€ (Vorjahr: 360 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 896 T€ (Vorjahr: 673 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen für alle Verbindlichkeiten gegenüber Banken Sicherungsübereignungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 893 T€ (Vorjahr: 692 T€) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von 234 T€ (Vorjahr: 255 T€) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von 721 T€ (Vorjahr: 895 T€) eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 0 T€) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.294 T€ (Vorjahr: 1.649 T€) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von 241 T€ (Vorjahr: 277 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von 339 T€ (Vorjahr: 499 T€). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 179 T€ (Vorjahr: 30 T€) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 29 T€ (Vorjahr: 7 T€) enthalten sowie Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: 0 T€). In den Erträgen aus Beteiligungen sind 0 T€ (Vorjahr: 672 T€) Erträge aus verbundenen Unternehmen enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 28 T€ (Vorjahr: 7 T€) enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 58 T€ (Vorjahr: 22 T€) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Ossenberg GmbH haftet mit einer Höchstbetragsbürgschaft über T € 1.294 (Vorjahr: 1.628 T€) zur Absicherung eines Darlehens der Erwin Kowsky GmbH & Co. KG. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. 2. sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Mietverhältnissen werden mit dem Nominalwert ausgewiesen:
Die Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen werden mit dem Nominalwert ausgewiesen:
3. Beschäftige im Jahresdurchschnitt Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 56 Arbeitnehmer (Vorjahr: 83) im Unternehmen beschäftigt. In 2023 waren keine Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigt (Vorjahr: 30 Mitarbeiter), da sämtliche Arbeitsverhältnisse aus der Verwaltung zum 01.01.2023 auf die Ossenberg Holding GmbH übergegangen sind. Im Jahr 2023 sind 56 Mitarbeiter in der Produktion beschäftigt (Vorjahr: 53) 4. Mitglieder der Geschäftsführung Martin Lisker (bis zum 31.08.2024) Zuständigkeitsbereiche: Produktion, Logistik, Finanzen, Vertrieb, Marketing, Personal, Qualitätsmanagement Jörg Buschbell (ab 01.09.2024) Zuständigkeitsbereiche: Produktion, Logistik, Finanzen, Vertrieb, Marketing, Personal, Qualitätsmanagement Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichte, da sich anhand dieser Angabe die Bezüge der Geschäftsführer feststellen lassen würden. 5. Beteiligungen
6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Die Gesellschaft hat nach Maßgabe des Spaltungs- und Übernahmevertrags vom 29.08.2024 sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung vom 29.08.2024 und der Gesellschafterversammlung der Kowsky Medical GmbH vom 29.08.2024 einen Teil ihres Vermögens (Teilbetrieb Erwin Kowsky) als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Abstaltung auf die Kowsky Medical GmbH mit Sitz in Rheine (Amtsgericht Steinfurt HRB 15070) übertragen. Die finanziellen Auswirkungen der Abspaltung des Teilbetriebs Erwin Kowsky auf die Kowsky Medical GmbH können aufgrund der Ergebnisabhängigkeit der zukünftigen Geschäftstätigkeit der Kowsky Medical GmbH zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschließend geschätzt werden.
Rheine, 30.10.2024 gez. Jörg Buschbell
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ossenberg GmbH, Rheine Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ossenberg GmbH, Rheine, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ossenberg GmbH, Rheine, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Osnabrück, den 31. Oktober 2024 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
gez. Rüping, Wirtschaftprüfer gez. Dr. Averdiek-Bolwin, Wirtschaftsprüfer |
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