Sinter GmbH
31mGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Voigtsberger seit 8.1.2010 | Geschäftsführer |
Peter Voigtsberger seit 8.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steca Holding GmbHMemmingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Konzernbilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2014I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und KonzernabschlussstichtagDer Konzernabschluss der Steca Holding GmbH wurde nach den Konzernrechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Steca Holding GmbH, Memmingen, hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen entsprechen bzw. wurden für die Zwecke des Konzernabschlusses in die für das Mutterunternehmen geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden transferiert. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die Konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zum KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis besteht neben dem Mutterunternehmen der Steca Holding GmbH, Memmingen, aus dem Teilkonzernabschluss der Steca Elektronik GmbH. Dieser enthält neben seinem Mutterunternehmen das Tochterunternehmen (Anteilsbesitz 100 %, Stimmrechtsmehrheit) Steca Elektronik Bulgaria EOOD, Saedinenie, Bulgarien. Dieses wurde im Rahmen der Vollkonsolidierung nach der Erwerbsmethode einbezogen. Der Teilkonzernabschluss (Anteilsbesitz 100 %, Stimmrechtsmehrheit) wurde ebenfalls im Rahmen einer Vollkonsolidierung (Erwerbsmethode) berücksichtigt. Nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden die folgenden Unternehmen aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung (§ 296 II HGB, § 310 II HGB, § 311 II HGB):
III. Angaben zu den KonsolidierungsmethodenBei der Kapitalkonsolidierung wurde gemäß Art 66 Abs. 3 EGHGB weiterhin die Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) angewandt. Dabei erfolgte die Verrechnung des 100%-Anteils mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Erstkonsolidierungszeitpunkt. Dieser entspricht dem Gründungszeitpunkt des Mutterunternehmens. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende passivische Unterschiedsbetrag ist als Gewinnrücklage (4.423 TEUR) passiviert. Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Zwischenergebniseliminierung wurde entsprechend § 304 Abs. 1 HGB durchgeführt. Teilweise wurde auf eine Zwischenergebniseliminierung nach § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, sofern die Sachverhalte für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung waren. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnliche Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Konzernabschluss der Steca Holding GmbH wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265 bis 278 HGB) vorgenommen. Erworbene immaterielle Anlagenwerte werden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die gewerblichen Schutzrechte unterliegen der linearen Abschreibung über einen Zeitraum von 2 bis 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen werden nach den voraussichtlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bewegliche und selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150 EUR werden nach § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Gleichzeitig wird für diese Gegenstände ein Abgang im Folgejahr der Anschaffung erstellt. Für bewegliche und selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens bei einem Wert zwischen 151 EUR und 1.000 EUR werden aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen weiterhin nach § 6 Abs. 2 a EStG Abschreibungen vorgenommen. Die Finanzanlagen sind ebenfalls grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, erfolgt die Bilanzierung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird zu den jeweils letzten Anschaffungskosten bewertet. Soweit Erkenntnisse über am Bilanzstichtag dauerhaft niedrigere beizulegende Werte vorliegen, sind Abwertungen vorgenommen worden. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die länger als drei Jahre ohne Bewegung oder nur mit geringer Bewegung im Bestand waren, sind ebenfalls Abwertungen vorgenommen worden. Halbfertig- und Fertigerzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch entsprechende Gemeinkosten zuzüglich Verwaltungsgemeinkosten angesetzt werden. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das in den Jahren 2015 bis 2017 fällige Körperschaftsteuerguthaben wurde mit dem Barwert aktiviert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen mit der PUC-Methode bewertet. Der Rechnungszins in Höhe von 4,66 % und die Richttafeln 2005 G (Heubeck) wurden zugrunde gelegt. Künftige Änderungen von Renteneinflussgrößen waren nicht zu berücksichtigen. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden. Dabei sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aufwendungen für Ertragsteuern beinhalten die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die Aktivierung von latenten Steuern. V. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EuroDer Konzernabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro nach § 306 a HGB (funktionale Währung des Mutterunternehmens) umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wurden die §§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 und § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB nicht angewendet. Der daneben in ausländischer Währung (bulgarische Lewa) vorliegende Einzelabschluss des Tochterunternehmens ist mit dem vorhandenen festen Währungsumrechnungskurs umgerechnet worden. VI. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungDie einzelnen Positionen des Anlagevermögens und der Abschreibungen sind in den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage) dargestellt. Das Anlagevermögen wird unter der Anwendung von § 268 Abs. 2 HGB (Bruttomethode) dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Im Posten sonstige Vermögensgegenstände ist ein Betrag in Höhe von 12 TEUR enthalten, der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entsteht. Es handelt sich hierbei um Vorsteuern, die erst im Folgejahr geltend gemacht werden können. Von den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Betrag in Höhe von 5 TEUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.354 TEUR sind im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub, Überstundenansprüche und Erfolgsprämien (392 TEUR) und Rückstellungen für Gewährleistungs- bzw. Garantieverpflichtungen 656 TEUR). Diese setzt sich zum einen aus der pauschalen Gewährleistungsverpflichtung (313 TEUR) und einer Rückstellung für Garantieverlängerung (343 TEUR) zusammen. Angaben nach § 314 (1) Nr. 1 HGB (Der Verbindlichkeitenspiegel zeigt die Zusammensetzung der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten und ihrer Fälligkeiten)
In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie in den sonstigen Verbindlichkeiten sind jeweils Darlehen in Höhe von 2.000 TEUR mit eigenkapitalähnlichem Charakter enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 14.591 TEUR durch Sicherungsübereignung von Maschinen, Einrichtungsgegenständen und Waren langfristig gesichert (§285 Nr. 1b HGB). Diese Verbindlichkeiten enthalten Nachrangdarlehen in Höhe von 2.300 TEUR. Für die Lieferantenverbindlichkeiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren. Diese können das Volumen der Sicherungsübereignung der Vorräte für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mindern. Im Übrigen bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Von den Umsatzerlösen in Höhe von 61.135 TEUR entfallen 46.317 TEUR auf Erlöse aus EMS Electronic Manufactoring Services und 14.818 TEUR auf Erlöse aus Solar- und Energietechnik. Insgesamt wurden dabei 32.733 TEUR Umsatzerlöse im Inland getätigt, 22.905 TEUR mit dem EU-Ausland und 5.497 TEUR mit dem sonstigen Ausland. (§ 314 (1) Nr. 3 HGB) Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 22.760,21 EUR enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 34.078,70 EUR. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 74 TEUR (im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und aus der Auflösung von Wertberichtigungen) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen in Höhe von 214 TEUR aus periodenfremden Aufwendungen (im Wesentlichen Verluste aus Anlagenverkäufen und Forderungsverluste). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung belaufen sich auf rund 5,1 Mio. EUR. Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhaltet Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 16.931,77 EUR. Der Saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern beruht im Wesentlichen auf zeitlichen Differenzen bei der Bewertung des Anlagevermögens, den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Fremdwährungsbewertung), den Rückstellungen sowie auf ertragsteuerliche Verlustvorträge, die voraussichtlich innerhalb von fünf Jahren verrechenbar sind. Die Steuerlatenzen werden mit einem kombinierten Steuersatz von 30 % bewertet. Von dem Saldierungswahlrecht nach § 306 HGB wird Gebrauch gemacht. VII. Sonstige AngabenAngaben nach § 314 (1) Nr. 2a HGB (Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind) Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag von 9.866 TEUR. Hierbei enthalten sind Verpflichtungen aus im Berichtsjahr und in Vorjahren abgeschlossenen Leasingverträgen zur Optimierung der Finanzlage. Risiken hieraus sind nicht erkennbar. Angaben nach § 314 (1) Nr. 19 HGB Eventualverbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestand kein Wechselobligo. Angaben nach § 314 (1) Nr. 4 HGB (Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer)
Die Gesamtzahl der ständig beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 648. Angaben nach § 314 Nr. 9 HGB (Abschlussprüferhonorar)
Die Honorare betreffen die Leistungen an das Mutter- und Tochterunternehmen, insbesondere die Konzern- und Jahresabschlussprüfungen. Angaben nach § 314 Nr. 11 HGB (Derivative Finanzinstrumente) Die Verzinsung der Bankdarlehen wird durch Zinsswaps optimiert und langfristig gesichert. Bei diesen Zinsswaps handelt es sich um so genannte derivative Finanzinstrumente, welche für sich gesehen jeweils eigene Marktwerte haben, die entsprechend der Mitteilung der bewertenden Kontrahentenbanken nach der Mark-to-Market-Methode ermittelt worden sind. Die jeweiligen Marktwerte zum Bilanzstichtag sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Die Swaps sind, soweit sie einen unmittelbaren Sicherungszusammenhang mit entsprechenden Grundgeschäften aufweisen, jeweils mit den Grundgeschäften nach §254 HGB zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst worden. Diese Zinsswaps und die entsprechenden designierten Darlehen weisen einen Umfang von nominal 1.546 TEUR auf und hatten zum 31. Dezember 2014 einen Marktwert von insgesamt TEUR -66. Die Zahlungsströme aus den variabel verzinslichen Darlehen kompensieren aufgrund der vereinbarten Parameter der Transaktionen die entsprechenden Cash-Flows aus den Zinssicherungsinstrumenten über die gesamte Laufzeit der Instrumente. Kategorie: Zinsbezogene Geschäfte
*) vor Zusammenfassung zu einer
Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft
Angaben nach § 314 (1) Nr. 17 HGB (Verrechnung von Vermögensgegenstände und Schulden, sowie Aufwendungen und Erträge nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB)
*) Anschaffungskosten betragen 158.176,94 EUR
Angaben nach § 314 (1) Nr. 20 (Firmenwert) Der Firmenwert resultiert aus dem Erwerb der Wechselrichtersparte in Vorjahren. Die steuerliche Nutzungsdauer von 15 Jahren nach § 7 (1) Satz. 3 EStG wurde aufgrund der zu erwartenden Lebensdauer der Wechselrichter von bis zu 20 Jahren beibehalten. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag keine Forderungen, jedoch Verbindlichkeiten in Höhe von 2.008 TEUR. In 2014 hat ein Gesellschafter ein Darlehen in Höhe von 2,0 Mio. € mit eigenkapitalähnlichem Charakter zugeführt um die finanzielle Lage zu stärken. Konzern-Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds der als Anlage IV beigefügten Konzern-Kapitalflussrechnung besteht aus dem Bilanzposten "Flüssige Mittel" sowie den Kontokorrentverbindlichkeiten. Konzern-Eigenkapitalspiegel Der Konzern-Eigenkapitalspiegel ist in Anlage V dargestellt. Es bestehen hinsichtlich des erwirtschafteten Konzerneigenkapitals Ausschüttungsbeschränkungen in Höhe von 1.720 TEUR.
Memmingen, den 28. März 2015 Peter Voigtsberger, Geschäftsführer Michael Voigtsberger, Geschäftsführer Konzernkapitalflussrechnung des Geschäftsjahr 2014
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2014
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014GeschäftstätigkeitSteca steht für Ideen und Innovationen als Elektronikdienstleister (EMS-Provider) und Hersteller von Produktlinien der Marke Steca in Photovoltaik und Solarthermie sowie Batterie-Ladesystemen. Neben dem Stammhaus in Memmingen haben wir ein Tochterunternehmen als Fertigungsbetrieb in Saedinenie (Bulgarien). Die Konzernsteuerung findet zentralisiert in Deutschland statt. Geschäftsverlauf und Lage des KonzernsZum Geschäftsverlauf und zur Lage des Konzerns wird im Einzelnen ausgeführt: Die konjunkturelle Entwicklung im Berichtsjahr stellte sich auf leicht verbessertem Niveau im Vergleich zum Vorjahr dar. So wurde der Aufschwung des Vorjahres nochmals verbessert und fiel - auch im internationalen Vergleich - dennoch mäßig aus. Das BIP nahm um 1,6 % zu. Durch die anhaltende Verschuldungskrise und politische Spannung insbesondere im Verhältnis zu Russland und der Ukraine blieben die konjunkturellen Erwartungen im Laufe des Jahres auf einem verhaltenen Niveau. Das BIP nahm in Bulgarien im Vergleichzeitraum um 1,7 %, im Euroraum (28 Länder) um 1,3 % zu. In der EMS-Branche musste die Steca einen Umsatzrückgang hinnehmen, der im Berichtsjahr noch nicht durch strategische Neukundenprojekte kompensiert werden konnte. Im Vergleich zum Vorjahr war daher ein Rückgang von 4 % zu verzeichnen. Neben neuen Anwendungsfeldern hat sich der Automotivsektor stabil weiterentwickelt. Aber auch klassische Segmente wie die Industrieelektronik oder die Medizintechnik sorgen nach wie vor für eine gute Nachfrage. Im Bereich der Hausgeräte und Konsumgüterbranche wurden die geplanten Umsätze erreicht. Die starke Kürzung der Photovoltaik-Förderung, sowie eine politisch nicht immer zielführende Diskussion um die Energiewende, führten besonders im deutschen PV-Markt zur Verunsicherung und starken Umsatzeinbrüchen auf dem Solarmarkt. Preisverfall und Konsolidierung waren die Folge. Die Finanzkrise in den südeuropäischen Ländern wirkte sich im Besonderen auf das PV-Geschäft in diesen klassischen Zielmärkten stark negativ aus. Im Eigenproduktbereich Solar und Energietechnik betrug die Umsatzminderung im Vergleich zum Vorjahr rund 7 %. Im Berichtsjahr musste ein operatives Ergebnis (EBIT) von - 1.283 T€ hingenommen werden. Die Ursachen hierfür sind auch in 2014 außerordentliche Aufwendungen sowie Kosten der Restrukturierung, insbesondere im Bereich Solarelektronik. Nach Steuern weisen wir aufgrund der dargestellten Situation ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.804 T€ aus. Um der unbefriedigenden Entwicklung entgegenzuwirken, führte die Geschäftsführung das bereits laufende Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprojekt weiter. Ziel des Programms ist einerseits die kurzfristige Strukturanpassung an das aktuelle Umsatzniveau, andererseits die mittelfristige strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Die Optimierung von Prozessen und Organisation wurde konsequent durch verschiedene Projekte und zahlreiche Maßnahmenpakete im Geschäftsjahr angegangen. Erste Erfolge konnten bereits realisiert werden. Die umgesetzten Strukturanpassungen haben sich auf der Kostenseite im Berichtsjahr bereits positiv ausgewirkt. Um auch Fertigungsabläufe und Prozesse den aktuellen Herausforderungen des Marktes anzupassen, hat die Geschäftsführung im Laufe des Berichtsjahres ein umfangreiches Projekt auf Basis des LEAN-Managements gestartet. Ziel hierbei ist neben der Produktivitätssteigerung vor allem die Verkürzung der Durchlaufzeit. Im Geschäftsjahr 2014 mussten die strategischen Vertriebsziele im PV-Netzbereich den geänderten Marktbedingungen angepasst werden. So war es erforderlich, neue Vertriebspartnerschaften aufzubauen und strategische Kunden weiterzuentwickeln. Ebenso wurde das Produktportfolio im Hinblick auf neue Technologien und Leistungsbereiche hin angepasst. Speicherlösungen für den Einfamilienhausbereich sowie darauf angepasste Wechselrichter standen im Vordergrund. In 2014 wurde aus dem Gesellschafterkreis ein Darlehen mit eigenkapitalähnlichem Charakter in Höhe von 2,0 Mio. € zugeführt um die finanzielle Lage zu stärken. Der Produktionsbetrieb "Steca Elektronik Bulgaria EOOD" wurde in 2014 weiter planmäßig ausgebaut und beschäftigt ca. 209 Mitarbeiter. Im Berichtsjahr wurden 99 T€ investiert. Diese Investitionen sind durch die Erhöhung der Kundenkapazität in Bulgarien und durch weitere Kundenprojekte gedeckt. Unsere Gesamtleistung fiel von 63.631 TEUR auf 60.159 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 29,4 %. 48,0 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31.12.2014 einen Anteil von 15,1 %, flüssige Mittel und sonstige Aktiva einen solchen von 7,5 %. Das wirtschaftliche Eigenkapital (einschließlich eigenkapitalähnlicher Darlehen aus dem Gesellschafterkreis von 4,0 Mio. € sowie Nachrangdarlehen von Kreditinstituten von 2,3 Mio. €) hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 33,0 % (VJ 32,5 %). Bilanziell beträgt die Eigenkapitalquote 11,2 % (VJ 18,8 %). Im Folgenden sind die %-Zahlen auf Basis des wirtschaftlichen Eigenkapitals dargestellt. 0,0 % (VJ 1,9%) der Bilanzsumme entfallen auf langfristiges Fremdkapital, 67,0 % (VJ 65,6 %) auf mittel- und kurzfristiges Fremdkapital. Das Anlagevermögen ist zu 112,5 % (VJ 109,3 %) durch wirtschaftliches Eigenkapital und 112,6 % (VJ 115,7 %) durch wirtschaftliches Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt. Unter Einbeziehung mittelfristig verfügbaren Fremdkapitals ergibt sich eine Deckung von 132,6 % (VJ 136,1 %). Wir haben Investitionen in Höhe von 1.518 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigt. Diesen Investitionen stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 2.489 TEUR gegenüber. Die Investitionen konnten aus den verdienten Abschreibungen finanziert werden. Die Liquiditätslage des Konzerns war im Berichtsjahr immer ausreichend. Bei der Begleichung von Lieferantenrechnungen wurde stets von der Möglichkeit des Skontoabzuges Gebrauch gemacht. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen in Anbetracht der derzeitigen Auftragslage voll erfüllen zu können. Wir danken allen Mitarbeitern für ihre Einsatzbereitschaft. Die voraussichtliche Entwicklung des KonzernsZur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns wird im Einzelnen ausgeführt: Die Umsatzaussichten für 2015 sind im EMS-Bereich sehr positiv. Wir erwarten sowohl ein Wachstum aus Geschäft mit bestehenden Kunden als auch die Gewinnung von Neukunden in verschiedenen Branchen. Im Solarbereich erwarten wir bei Netzwechselrichtern eine Steigerung des Umsatzes mit strategischen Partnern und neuen Anwendungsbereichen. Insgesamt erwarten wir eine Umsatzsteigerung von etwa 10 % über Vorjahresniveau. Die fortlaufenden Projekte zur Produktivitätssteigerung und Kostenreduzierung werden in 2015 das Ergebnis noch belasten, da positive Effekte erst zum Ende des Jahres zu erwarten sind. Zielsetzung im Produktionsbereich ist die Umsetzung der begonnen LEAN-Konzepte und die weitere Optimierung der Effektivität der neu eingeführten Produktions- und Prüfprozesse. Hierbei wird insbesondere in neue Prüf- und Produktionsanlagen investiert um auf hohem Produkt- und Qualitätsniveau wettbewerbsfähig fertigen zu können. Steca stellt sich dem volatilen Markt durch ein angepasstes Produktportfolio und Kooperationen mit Partnerunternehmen, sowohl auf der Absatz- wie auch auf der Kostenseite. Dadurch werden die Voraussetzungen geschaffen, auf den Markt entsprechend flexibel und kurzfristig hinsichtlich der Bereiche Beschaffung und Personal zu reagieren. Bei einem erwarteten Umsatz von ca. 68 Mio. EUR rechnen wir aufgrund der fortgeführten Anpassungen und Optimierungen in 2014/2015 mit einem positiven operativen Ergebnis. Das Konzernjahresergebnis wird voraussichtlich im leicht positiven Bereich liegen. In EMS-Bereich können wir auf einen langfristigen Auftragsbestand, der bis zum Jahr 2017/2018 reicht, verweisen. Die strategische Neuausrichtung, verbesserte Planungs- und Steuerungsprozesse sowie ein aktiver strategischer Vertrieb, bieten unter Voraussetzung eines relativ stabilen Marktumfeldes in der Zukunft sowohl im EMS- als auch im Eigenproduktgeschäft positive Wachstumsmöglichkeiten. Gesamtwirtschaftlich sehen wir trotz immer noch risikobehafteter Rohstoff- und Finanzmärkte aufgrund unserer weltweit steigenden Exportaktivitäten eine positive Entwicklung voraus. Das Investitionsvolumen des Konzerns wird 2015 ca. 2,7 Mio. EUR (unter Berücksichtigung von geleasten Anlagen) betragen. Chancen und Risiken- Absatz Im Absatzbereich liegen für das EMS-Geschäft bei aktuell guter Wirtschaftslage Wachstumschancen im europäischen Markt. Eingetrübt werden diese durch aktuelle politische Einflüsse in Osteuropa. Im Solargeschäft liegen Wachstumschancen vor allem im kleinen Leistungsbereich durch steigende Strompreise und Speichersystemen. Demgegenüber stehen vor allem in Deutschland eine Unsicherheit in der Umsetzung der Energiewende sowie zunehmender Konkurrenz aus Asien. - Beschaffung Im Beschaffungsbereich sichert sich Steca durch langfristige Partnerschaften mit global agierenden Lieferanten ab, um kurzfristige Engpässe abzusichern und gegebenenfalls Preisänderungen abzufedern. Das Risiko liegt in der kurzfristigen Verfügbarkeit der Rohware in der entsprechenden Qualität und im Wechselkurs. Hier wird insbesondere durch Wareneingangskontrollen und ständige Kursbeobachtung das Risiko vermindert. - Produktion Die Maschinen und Ausrüstungen im Produktionsbereich sind im Wesentlichen Serienprodukte namhafter Hersteller mit entsprechender Wartungsverfügbarkeit und kurzfristigem Zugriff auf Fachpersonal. Unser Maschinenpark wird laufend durch uns und im Rahmen entsprechender Wartungsverträge vorbeugend instand gehalten. Viele Prozesse sind durch redundante Anlagen abgesichert. - Personal Aktuell ist für uns die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte noch gegeben. Es wird aber immer schwieriger für die immer komplexeren Anforderungen in allen Bereichen dem Bedarf gerecht zu werden. Durch laufende Aus- und Weiterbildung wird das Risiko des Fachkräftemangels reduziert. - Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken werden soweit möglich durch umfangreiche Versicherungen insbesondere einer Produkthaftpflicht- sowie Rückrufkostenversicherung abgesichert. - Finanzielle Risiken, Finanzinstrumente Zur Minderung von Ausfallrisiken bezüglich Kundenforderungen ist ein Forderungsmanagement mit entsprechendem Mahnlauf eingerichtet. Es besteht eine Warenkreditversicherung, über die alle Inlandsforderungen sowie die Forderungen der Länder Großbritannien und Italien abgedeckt sind. Des Weiteren werden laufend Informationen über Kunden eingeholt durch z. B. Auskunfteien sowie die Beobachtung von Pressemitteilungen usw. Kunden, deren Bonität in Frage zu stellen ist, werden nur gegen Vorauskasse bedient. Liquiditätsrisiken werden durch eine laufende rollierende Liquiditätsplanung minimiert, um die Bedienung der Verbindlichkeiten sicherzustellen. Durch eine kurzfristige Finanzdisposition werden wöchentlich zu erwartende Geldeingänge aus Kundenforderungen sowie Geldabflüssen aus Lieferantenverbindlichkeiten und sonstige Verpflichtungen unter Berücksichtigung voll auszuschöpfender Skonti gegenübergestellt. Der Bereich Forschung und EntwicklungMit dem Bereich Forschung und Entwicklung sind folgende Zielsetzungen verbunden: Im Bereich Solar/Energietechnik liegt in diesem und im folgenden Jahr Vorrang auf der Erfüllung der Bedarfe unserer strategischen Partner. Daneben sind die Ergänzung und der Ausbau der Produktpalette für die Ausweitung unserer Marktposition in Arbeit. Für neue Anwendungsfelder werden die Geräte entsprechend den gegebenen Bedingungen weiterentwickelt. Auch im Rahmen von öffentlich geförderten Forschungsprojekten werden - insbesondere im Solarbereich - im Verbund mit verschiedenen Instituten und anderen Unternehmen weitere zukunftsweisende Entwicklungsprojekte durchgeführt. Im Bereich EMS dient das Angebot von Entwicklungsleistungen einer langen und engen Kundenbindung. Der Anteil am Elektronikumsatz mit hauseigenen Entwicklungen beträgt mehr als zwei Drittel. Im Rahmen der Produktentwicklungen entstehen im Hause Steca die zugehörigen Prüfsysteme. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Technologietransferzentren und verschiedenen Forschungseinrichtungen sowie Entwicklungsbüros unterstützt die F&E-Tätigkeit.
Memmingen, den 28. März 2015 Geschäftsführer Peter Voigtsberger Michael Voigtsberger Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den von der STECA Holding GmbH, Memmingen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Ich habe meine Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Augsburg, den 10. Juli 2015 gez. Günther Blahak, Wirtschaftsprüfer Konzern-Anlagenspiegel 2014
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