Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 725310
Eingetragen
8.7.2016
Branche
Errichtung von FertigteilbautenMontage, Installation und Aufbau von Ständen auf Märkten, Ausstellungen und MessenHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Gegenstand
Die Montage und Demontage von vorgefertigten Teilen für Personen- und Lastenaufzüge.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Artur Huber
seit 8.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Artur HuberARTIK Verwaltungsgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AF - Aufzug GmbH

Sinsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 317.938,00 426.433,00
I. Sachanlagen 317.782,00 426.277,00
II. Finanzanlagen 156,00 156,00
B. Umlaufvermögen 155.320,26 174.923,19
I. Vorräte 28.686,78 48.357,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 114.932,06 112.851,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 540,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.701,42 13.714,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.793,67 15.649,71
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 76.679,43 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 564.731,36 617.005,90

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Bilanzverlust 101.679,43 -103.873,52
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 76.679,43 0,00
D. Rückstellungen 23.806,36 39.801,27
E. Verbindlichkeiten 540.925,00 448.331,11
Bilanzsumme, Summe Passiva 564.731,36 617.005,90

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die AF - Aufzug GmbH hat ihren Sitz in Sinsheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (Reg.Nr. HRB 725310).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§§ 288, 326 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

I. Going-Concern-Prämisse

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der Going-Concern- Prämisse aufgestellt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist durch qualifizierte Rangrücktrittserklärung des Gesellschafters gedeckt und führt daher nicht zu insolvenzrechtlichen Überschuldung. Daher erscheint, unter Abwägung der und Berücksichtigung der Gesamtumstände, die Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 unter Beibehaltung der Going-Concern-Prämisse sachgerecht und angemessen.

II. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

III. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

IV. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß §7Abs.1EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

2. Finanzanlagen

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

3. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

4. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.


B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

I. Aktivposten

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

II. Verbindlichkeiten

Es sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 92.705,00 enthalten.

Unter den Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen von EUR 9.450,00 ausgewiesen.

III. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

C. Ergänzende Angaben

Der Jahresbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, beläuft sich auf EUR 60.960,81.

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Huber Artur Geschäftsführer Einzelvertretung

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß §286Abs.4HGB verzichtet.

II. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 12 Arbeitnehmer beschäftigt.

III. Nachtragsbericht

Den durch einen Unfall verursachten Ausfall und damit einhergehende längere Abwesen-heit des Geschäftsführers sowie die sich auch über das Geschäftsjahresende hinaus fortsetzenden Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung, die für die Baubranche nach-teilige Zinsentwicklung und die insgesamt schwache Konjunkturentwicklung hatten in der Folgeperiode negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Aufgrund der guten Auftragslage sieht die Geschäftsführung keine An-haltspunkte, welche gegen eine Fortführung des Unternehmens sprechen.

D. Sonstige Angaben

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 17.12.2024 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 genehmigt und festgestellt. Dem Geschäftsführer wird Entlastung erteilt.

 

Sinsheim, den 14.02.2025

gezeichnet: Artur Huber, Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 17.12.2024.

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