Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 244228
Eingetragen
22.10.2018
Branche
Befristete Überlassung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
Erbringung von Arbeits- und Unternehmensdienstleistungen, insbesondere Zeitarbeitsdienstleistungen und Gründung und Unterstützung lokaler Unternehmen, Rekrutierungs- und Einwanderungsdienstleistungen, Unterstützung von Kunden bei Einstellung von Ausländern in Deutschland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Shawn Lee McIntire
seit 22.9.2022
Geschäftsführer
Samuel Charles Voller
seit 28.3.2022
Prokura
Helen van der Corput
seit 12.8.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Velocity Global B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Velocity Global B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Velocity Global GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Velocity Global GmbH Personalüberlassung, München

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.867,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.867,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 261.238,45 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 19.293,15 371.879,85
280.531,60 371.879,85
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 377.919,90 861.861,06
Summe Umlaufvermögen 658.451,50 1.233.740,91
661.318,50 1.233.740,91

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 49.341,58 35.435,31
III. Jahresüberschuss 10.169,85 13.906,27
Summe Eigenkapital 84.511,43 74.341,58
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 4.321,00 4.321,00
2. sonstige Rückstellungen 252.802,32 419.587,57
257.123,32 423.908,57
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 24.249,15 19.389,52
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 304.774,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 505,79 505,79
4. sonstige Verbindlichkeiten 294.928,81 410.820,69
- davon aus Steuern EUR 294.928,81 (EUR 410.820,69)
319.683,75 735.490,76
661.318,50 1.233.740,91

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Velocity Global GmbH Personalüberlassung, München

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 15.780.213,95 16.887.239,46
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.486.686,86 14.491.649,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.595.669,23 1.585.699,52
- davon für Altersversorgung EUR 6.000,00 (EUR 1.642,60)
15.082.356,09 16.077.348,86
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.103,94 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 680.025,65 784.310,66
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 232,14 (EUR 0,00)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.894,65 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,32 1.478,27
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.452,75 10.195,40
8. Ergebnis nach Steuern 10.169,85 13.906,27
9. Jahresüberschuss 10.169,85 13.906,27

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der unter der Registernummer HRB 244228 beim Amtsgericht München eingetragenen Gesellschaft Velocity Global GmbH mit Sitz in München, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 265, 266 und 275 HGB.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 - 256a HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Wirtschaftsjahres sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten wurden zu den jeweiligen Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

In fremder Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Wirtschaftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen

Alle ausgewiesen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt Euro 25.000,00.

Steuerrückstellungen

Am Bilanzstichtag bestehen Rückstellungen für Steuern für den Veranlagungszeitraum 2022 in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 4).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 253 (Vj. TEUR 420) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni TEUR 7 (Vj. TEUR 8), Reisekosten TEUR 28 (Vj. TEUR 81), Schwerbehindertenabgabe TEUR 20 (Vj. TEUR 24), nicht erhaltene Rechnungen TEUR 0 (Vj. TEUR 29), für noch nicht genommenen Urlaub TEUR 176 (Vj. 272) sowie für Abschluss und Prüfung TEUR 21 (Vj. TEUR 6).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 320 (Vj. TEUR 735) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Bei dem ausgewiesenen Wert als Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um eine Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Mit der Muttergesellschaft wurde eine Cost-Plus-Vereinbarung getroffen, welche besagt, dass alle intern anfallenden Kosten mit einem Aufschlagsatz von 5% erstattet werden.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 680 (Vj. TEUR 784) umfassen im Wesentlichen Miet- und Raumkosten TEUR 26 (Vj. TEUR 0) Versicherungen und Beiträge TEUR 25 (Vj. TEUR 24), Werbe- und Reisekosten TEUR 391 (Vj. TEUR 531), Rechts-, Beratungs-, Buchführungs-, Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 161 (Vj. TEUR 120) sowie verschiedene betriebliche Kosten TEUR 77 (Vj. 109 TEUR.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der ausgewiesene Betrag in Höhe von TEUR 8 entfällt auf den Veranlagungszeitraum 2023. Für den Veranlagungszeitraum 2022 belief sich der Betrag auf TEUR 10.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen bei gleichbleibender Geschäftstätigkeit keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Shawn Lee McIntire, geb. 22.07.1981, geschäftsansässig in Denver/Colorado, USA ausgeübter Beruf: CEO

Gregory Paul Thiessen, geb. 04.09.1974, geschäftsansässig in Denver/Colorado, USA ausgeübter Beruf: CEO ausgeschieden 29.11.2023

Die Geschäftsführer sind jeweils bzw. waren einzelvertretungsberechtigt und haben im Berichtszeitraum keine Vergütung bezogen.

Konzernzugehörigkeit

Die Velocity Global GmbH wird in den Konzernabschluss der Velocity Global Holdings LLC, Delaware/ Vereinigte Staaten einbezogen. Diese stellt einen Konzernabschluss nach US GAAP für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht.

Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 109 (Vj. 121). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Es ergaben sich keine wesentlichen Vorgänge nach dem Abschlussstichtag.

 

München, den 30.06.2025

gez. Shawn Lee McIntire

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Velocity Global GmbH, München

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.970,94 3.970,94
Summe Sachanlagen 0,00 3.970,94 3.970,94
Summe Anlagevermögen 0,00 3.970,94 3.970,94
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.103,94 1.103,94
Summe Sachanlagen 0,00 1.103,94 1.103,94
Summe Anlagevermögen 0,00 1.103,94 1.103,94
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.867,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.867,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.867,00 0,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen und Rahmenbedingungen

1.1 Allgemeines

Velocity Global GmbH wurde am 22. Oktober 2018 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist München, Deutschland. Einziger Gesellschafter der Gesellschaft ist VELOCITY GLOBAL B.V., Amsterdam, Niederlande, eingetragen im Handelsregister der niederländischen Handelskammer - Registernummer: 72814209. Der Hauptstandort der Gesellschaft in Europa ist Amsterdam.

1.2 Geschäftsstruktur

Velocity Global GmbH ist im Bereich der Personal- und Unternehmensdienstleistungen tätig, mit Fokus auf dem Bereich Zeitarbeit einschließlich Verwaltungs- und Personalmanagement sowie Dienstleistungen in Bezug auf Einwanderung und Personalauswahl. Die Umsatzschwerpunkte sind Gebühren für die Übernahme von Arbeitgeberpflichten (Employer of Record, EOR), Gebühren für die Verwaltung von Auftragnehmern (Contractor Management) sowie Übernahme der Lohnabrechnung in mehreren Ländern (Multi-Country Payroll Outsourcing). Die Gesellschaft erbringt weiterhin Leistungen im Zusammenhang mit Einwanderung, Unterstützung bei der Visa-Beantragung und Verwaltung von Benefits für Arbeitnehmer.

1.3 Marktumfeld und Wettbewerbssituation

Im Jahr 2023 stand die Wirtschaft in Deutschland weiterhin vor großen Herausforderungen, darunter die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und hohe Energiepreise, weshalb die Inflationsrate mit 5,9 % (Vj. 6,9 %) weiterhin hoch war. Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotzdem blieb der Arbeitsmarkt relativ stabil. Jedoch hatten diese Faktoren in Deutschland einen wesentlichen Einfluss auf die Dienstleistungen im Bereich Employer of Record.

Die Arbeitgeber mussten auf schwankende Lohnerwartungen reagieren und inflationsbedingte Anpassungen vornehmen, was Gehaltsprognosen und Kostenschätzungen erschwerte. Im Falle des Abbaus oder der Umstrukturierung bevorzugten Unternehmen flexible Personalmodelle, was der Nachfrage nach EOR- Dienstleistungen zugutekam. EORs, die die Einhaltung der Beschäftigungsbedingungen für Fachkräfte anbieten, gewannen an Attraktivität. Die starke Nachfrage nach Talenten führte dazu, dass Unternehmen zunehmend EORs in Anspruch nahmen, um eine grenzüberschreitende Überlassung von Arbeitnehmern zu erleichtern.

Bei den Regularien für Employer-of-Record-Dienstleistungen gab es mehrere wichtige Aktualisierungen - insbesondere die Auslegung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

1.4 Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 stagnierte. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 7 % zurück, aber die Liquiditätslage ist solide und es bestehen keine wesentlichen Risiken. Die Geschäftsführung ist allgemein mit der Leistung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Die einzelnen Aspekte werden im Folgenden erörtert.

1.4.1 Ertragslage

Die Velocity Global GmbH wendet zur Verrechnung ihrer Leistungen die Kostenaufschlagsmethode (Net Cost Plus) an. Dieser Aufschlag umfasst sowohl die direkten als auch die indirekten Kosten, die im Zusammenhang mit der Erbringung der Leistungen anfallen und stellt sicher, dass diese Kosten mit einer angemessenen Gewinnmarge weitergegeben werden. Für das Geschäftsjahr 2023 beträgt der angewandte Aufschlag im Rahmen der Kostenaufschlagsmethode 5 %. Dieser Prozentsatz wurde auf Grundlage interner Berechnungen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen festgelegt und wird regelmäßig überprüft, um seine fortlaufende Angemessenheit sicherzustellen.

Die Umsätze der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 1.247 TEUR auf 15.845 TEUR gesunken, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Dienstleistungen zurückzuführen ist.

Die Personalkosten stellen im Jahr 2023 den größten Aufwandsposten dar und belaufen sich auf insgesamt 15.082 TEUR (Vj. 16.077 TEUR). Der Personalaufwand entwickelte sich nahezu proportional zum Umsatzrückgang (- 6 %), was vor allem auf geringere variable Vergütungsbestandteile zurückzuführen ist.

Velocity Global GmbH schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn von 10 TEUR (Vj. TEUR 14) ab. Es wird darauf hingewiesen, dass der Gewinn um fast 4 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist, was weitgehend den Erwartungen der Geschäftsleitung angesichts des leichten Umsatzrückgangs entsprach. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 17 TEUR (Vj. 26 TEUR) und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) belief sich auf 18 TEUR (Vj. 26 TEUR).

1.4.2 Vermögenslage

Der größte Aktivposten zum 31.12.2023 sind Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 57 % (Vj. 70 %) der Aktiva. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 13 % (Vj. 6 %). Der Anstieg der Eigenkapitalquote ist in erster Linie auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und einen im Vergleich zum Vorjahr geringeren Rückstellungsbedarf zurückzuführen.

Angaben zu den einzelnen Posten einer Bilanz eines Unternehmens sind dem Jahresabschluss zu entnehmen.

1.4.3 Finanzlage

Nachdem im Vorjahr keine Investitionen getätigt wurden, wurden 4 TEUR in Sachanlagen investiert und diese ausschließlich in Computerausrüstung (Cashflow aus Investitionstätigkeit). Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Investitionen aus dem laufenden Cashflow finanziert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf 2 TEUR (Vj. - 1,5 TEUR).

In 2024 wurden keine besonderen Finanzierungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf 378 TEUR (Vj. 862 TEUR).

2. Chancen und Risiken

2.1 Chancen

Durch die Zugehörigkeit zu einem internationalen Konzern werden unserer Meinung nach neue Trends und Entwicklungen in der EOR-Branche sehr schnell erkannt und es wird entsprechend darauf reagiert.

Dazu gehören insbesondere Änderungen der lokalen Arbeitsgesetze und Steuerfragen. Die Auswirkungen auf die Gesellschaft werden als positiv angesehen, da die Kompetenzen in diesem Bereich erweitert werden können.

Weiterhin können für die Velocity Global GmbH aufgrund ihrer Konzernzugehörigkeit bestehende Kundenbeziehungen durch andere Teile des Unternehmens gestärkt werden.

2.2 Risiken der erwarteten Entwicklung

Durch das Risikomanagement der Gesellschaft werden Risiken identifiziert, analysiert, bewertet und gesteuert. Die Möglichkeit einer negativen Entwicklung der Wirtschaftslage der Gesellschaft wird als Risiko eingestuft.

Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf die Komplexität der Geschäftstätigkeit zugeschnitten und beinhaltet die laufende Überwachung durch die Geschäftsleitung und die Gesellschafter.

Nach unseren Grundsätzen ist eine ungünstige zukünftige Entwicklung der Finanzlage dann gegeben, wenn die finanziellen Verpflichtungen nicht mehr fristgerecht beglichen werden können. Nach unserer Einschätzung gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass ein solches Risiko besteht.

Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken für das Unternehmen. Die Gesellschaft verfügt über eine breite Kunden- und Produktstruktur, sodass Rückgänge in einzelnen Unterbereichen die Gesellschaft als Ganzes nicht gefährden.

2.3 Risiken bei Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente umfassen im Allgemeinen originäre und derivative Finanzinstrumente.

Zum 31.12.2023 gab es keine derivativen Finanzinstrumente.

Auf der Aktivseite umfassen die originären Finanzinstrumente vor allem Forderungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Auf der Passivseite beziehen sich die originären Finanzinstrumente hauptsächlich auf Verbindlichkeiten.

2.3.1 Risikomanagement bei Finanzinstrumenten

Das Risikomanagement bei Finanzinstrumenten entspricht dem Umfang des Geschäfts und wird durch die Geschäftsleitung und die Gesellschafter durchlaufende Überwachung vorgenommen.

2.3.2 Einzelne Risikokategorien

Die einzelnen Risikokategorien sind wie folgt zu bewerten:

Preisänderungsrisiken:

Das Risiko, dass der Wert eines Finanzinstruments aufgrund von Marktpreisänderungen oder preisbeeinflussenden Parametern wie Wechselkursen, Volatilitäten oder Marktzinsen schwankt, sind bei der sich aktuell verschlechternden Wirtschaftslage vorhanden.

Ausfallrisiken:

Es besteht vermutlich kein Risiko, dass ein Kunde der Gesellschaft nicht oder nicht rechtzeitig in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen, sodass der bilanzierenden Gesellschaft ein finanzieller Verlust entstehen würde.

Risiken der Unternehmensfortführung:

Es besteht kein Risiko, das den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnte.

Liquiditätsrisiko:

Derzeit besteht kein Risiko, dass die Gesellschaft nicht über ausreichend Finanzmittel verfügen könnte, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Gesellschaft hat bisher keine Kredite aufgenommen und geht davon aus, dass es keine Probleme bei einer Kreditaufnahme geben würde, wenn dies für die Sicherstellung der Liquidität notwendig wäre. Durch ein aktives Cashflow-Management, das ein Zahlungsmanagement von Forderungen und Verbindlichkeiten beinhaltet, wird derzeit sichergestellt, dass die notwendige Liquidität jederzeit vorhanden ist.

3. Prognose

Prognosen über Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft enthalten Aussagen über zukünftige und nicht über vergangene Ereignisse. Daher werden Prognosen auf Basis der derzeitigen Erwartungen und bestimmter Annahmen erstellt.

Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, auf die die Velocity Global GmbH keinen Einfluss hat, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich - sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht - von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Solche Ungewissheiten ergeben sich insbesondere unter anderem aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage, der Einführung von Konkurrenzprodukten durch andere Unternehmen, mangelnde Akzeptanz neuer Dienstleistungen und mögliche regulatorische Änderungen.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens mit seinen wesentlichen Chancen wird wie folgt bewertet:

Für das Geschäftsjahr 2024 fallen die Umsätze der Gesellschaft um etwa 4.500 TEUR auf etwa 11.300 TEUR. Dieser Rückgang ist vor allem auf die Kundenabwanderung und den Personalabbau bei Kunden zurückzuführen. Der Wettbewerb nimmt zu, andere EOR-Anbieter bieten niedrigere Preise an. Die Entwicklung entspricht den Erwartungen der Geschäftsleitung.

Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2025 sind positiv. Für das Jahr 2025 erwarten wir einen leichten Anstieg des Umsatzes, der etwas über dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

 

München, den 30. Juni 2025

gez. Shawn Lee McIntire

Bestätigungsvermerk

Es wird darauf hingewiesen, dass sich der nachfolgende Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss vor Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen bezieht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Velocity Global GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Velocity Global GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Velocity Global GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 30. Juni 2025

AktivAllianz Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Horst Meessen, Wirtschaftsprüfer

Jürgen Breuer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 30. Juni 2025 festgestellt.

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