BF Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Dr. Baur seit 18.6.2012 | Geschäftsführer |
Dominic Baur seit 18.6.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.80% | |
Helmut Baur | 25.20% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Binder Optik GmbHBöblingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BINDER OPTIK GMBH, BÖBLINGENI. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist ein Filialist im Augenoptikmarkt mit derzeit 47 Filialen in Süddeutschland. In den Filialen bietet das Unternehmen dem Endverbraucher alles rund um das gute Sehen. Die Filialen zeichnen sich gegenüber anderen Optikfilialisten durch eine starke Markenorientierung aus. b) Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung ist in das Netzwerk der Unternehmenspartner verlagert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft von mehreren Herausforderungen geprägt. Zentral stand die anhaltende Inflation, die durch gestiegene Energiepreise und die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts weiter angeheizt wurde. Diese Situation zwang die Europäische Zentralbank zu weiteren Zinserhöhungen, die darauf abzielten, die Inflation zu kontrollieren, was jedoch auch das Wachstum bremste und die Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher erhöhte. Insbesondere der deutsche Handelssektor musste sich 2023 beweisen. Die anhaltend hohe Inflation beeinflusste das Konsumverhalten erheblich, indem sie die Kaufkraft der Verbraucher einschränkte. Viele Konsumenten wurden dadurch preissensitiver, was zu einem verstärkten Wettbewerb und Druck auf die Margen im Einzelhandel führte. Energiepreisschocks und anhaltende Unsicherheiten im globalen Handel, teilweise bedingt durch geopolitische Spannungen und Lieferkettenstörungen, führten zu erhöhten Betriebskosten. Diese Umstände zwangen Einzelhändler dazu, ihre Preisstrategien zu überdenken und effizientere Logistiklösungen zu implementieren. Genannte Einflüsse beeinflussen selbstverständlich auch die Augenoptik als Handelsbetrieb massiv. Durch die hohe Beratungsintensität und den Gesundheitsanteil gilt die Branche jedoch als "krisenresistenter" als der restliche Handel. Die allgemeinen Branchentrends der vergangenen Jahre behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Die allgemeinen Branchentendenzen zeichnen sich lediglich fort. Der Branchenumsatz bezogen auf die stationäre Augenoptik stieg von 2021 auf 2022 um 1,6 Prozent und liegt damit bei knapp 6,2 Milliarden Euro. Die Brillenstückzahlen sanken um 1,5 Prozent. Damit wurden 11,2 Millionen Brillen im Jahr 2022 über die stationäre Augenoptik verkauft. Auch im Jahr 2022 setzte sich der Konzentrationsprozess in der Augenoptik fort. Die Anzahl der Geschäfte der größten augenoptischen Unternehmen nahm zu, ebenso die stationären Betriebe der Unternehmen, die sich schwerpunktmäßig auf den Multi-Channelvertrieb stützen. Die Aufteilung des Marktes in die zehn umsatzstärksten Unternehmen und die mittelständischen Augenoptikbetriebe bezieht sich auf den augenoptischen Gesamtmarkt, inklusive Multichannel- und Onlineumsätze. Dies wurde im Vergleich zu den Vorjahren geändert, da in der aktuellen Liste des ZVA erstmalig auch die "Multichannel-Unternehmen" berücksichtigt sind. Auf dieser Basis beträgt der Umsatzanteil der zehn größten Unternehmen 51 Prozent im Jahr 2022 und damit erstmals mehr als die Hälfte des Gesamtmarktes. Die Ertragsstruktur stationärer Augenoptikgeschäfte hat sich im Laufe der Zeit als nahezu konstant erwiesen. Hauptsächlich generieren diese Geschäfte ihren Umsatz aus dem Verkauf von Brillenoptik, zu dem Korrektionsgläser, Gestelle, Korrektionssonnenbrillen, Reparaturdienste und weitere Serviceleistungen zählen, die mehr als 80 Prozent des Gesamterlöses ausmachen. Diese Umsatzverteilung blieb seit 2020 unverändert, wobei der Bereich der Brillenoptik laut dem Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) 85 Prozent des Umsatzes ausmacht. Im Gegensatz dazu steht der Verkauf von Kontaktlinsen & Pflegemitteln, der auch weiterhin nur 5 Prozent des Umsatzes einbringt (Tendenz jedoch sinkend). Die übrigen zehn Prozent setzen sich aus dem Verkauf von vergrößernden Sehhilfen, nichtkorrigierenden Sonnenbrillen, anderen Handelswaren und gegebenenfalls Hörgeräten zusammen. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Geschäfte sämtliche Umsatzkategorien abdecken, da manche sich auf spezifische Segmente konzentrieren und andere auslassen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Allgemeine Entwicklung des Geschäftsverlaufs Das Unternehmen ist weiterhin im Jahr 2023 auf Expansionskurs. Im März 2023 haben wir unsere neue Filiale in Ravensburg eröffnet und im Juli 2023 erfolgte die Übernahme eines Augenoptikerfachgeschäftes in Schramberg. Im Online-Shop haben wir in Zusammenarbeit mit Opticland das Sortiment und den Lagerbestand weiter ausgebaut. Der Shop dient als erweitertes Schaufenster für die Endkunden. Ein größerer Stückzahlen- Umsatzanstieg ist nicht zu erwarten. Unsere Investitionen in die digitale Akademie haben wir personell und durch weitere Ausrüstung verstärkt. Wir vermitteln jetzt auch über Videoproduktionen geschäftliche Prozesse an die Filialen, und über die neue Plattform "just social" haben wir unser firmeneigenes soziales Netzwerk geschaffen. b) Ertragslage Der Umsatz entwickelte sich im Berichtsjahr positiv und stieg um 645 T€ im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzverlust durch die Schließung einer Filiale konnte durch den Umsatzzugewinn der neuen Filialen mehr als kompensiert werden. Der Umsatzzuwachs ging einher mit einem Absatzrückgang (-8,6% zum Vorjahr) in den Erstaufträgen. Dieser Rückgang wurde zum Teil durch höhere Zweitbrillenverkäufe (+50,3% zum Vorjahr) ausgeglichen sowie einer geringeren Rabattvergabe (+951 T€ zum Vorjahr) und dem damit verbundenen höheren Durchschnittsbon (+8,9% zum Vorjahr). Der guten Entwicklung der Rohertragslage (+762 T€ zum Vorjahr) steht die Kostensteigerung in diversen Bereichen gegenüber, sodass sich der verbesserte Rohertrag nicht bis zum Unternehmensergebnis durchschlägt. Personalkosten Die Personalkosten stiegen trotz gesunkener Mitarbeiterzahl um 210 T€. Berücksichtigt man im Vorjahr die Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit so entsprechen die Personalkosten dem Niveau des Vorjahres. Für die verbleibenden Mitarbeiter wurden Gehaltsanpassungen getätigt und auch eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie bezahlt. Raumkosten Inflationsbedingt stiegen die Kosten für die Mieten in unseren Filialen (+120 T€). Viele Mietverträge haben eine Wertsicherungsklausel, die an die Entwicklung des Verbraucherpreisindex gekoppelt ist. Marketingkosten Die Entwicklung einer neuen CI und dem damit verbundenen neuen Marktauftritt verursachte im Bereich Werbung (+64 T€ zum Vorjahr) trotz beanspruchter Fördermittel höhere Kosten in den Bereichen Online-Auftritt, Fotowerbung und Beratungskosten. Sonstige Kosten Die Fremdarbeiten stiegen wegen dem Rückbau sowie des Umzugs bzw. Umbaus von Filialen um 36 T€. Für die Beschaffung neuen Personals wird zunehmend die Unterstützung von Personalberatern benötigt, sodass hier eine Kostensteigerung von 24 T€ zu verzeichnen ist. Wir erwarten, dass sich dieser Kostenblock weiter erhöhen wird. c) Finanzlage Das Unternehmen verfügt nach wie vor über eine gute Liquidität. Die Kontokorrentkredite wurden das ganze Jahr über nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten wurden während des Geschäftsjahres innerhalb der Zahlungsziele und möglichst unter Ausnutzung von Skonti beglichen. Für die weitere Expansion des Unternehmens durch Zukäufe von bestehenden Augenoptikgeschäften, deren Inhaber ihr Geschäft gerne verkaufen möchten, haben wir im Berichtsjahr Kredite in Anspruch genommen. Die Kreditaufnahme diente ebenso den Investitionen in den Umbau bestehender Filialen. d) Vermögenslage Die Entwicklung der Eigenkapitalquote auf über 50% zeigt die weiterhin gute Entwicklung der Gesellschaft und schafft somit Vertrauen bei den Geldgebern für die zukünftige Kreditaufnahme. Das Anlagevermögen erhöhte sich nach Abschreibungen um 337 T€. Die Investitionen beziehen sich auf die Umbauten bestehender Filialen und den Zukauf neuer Filialen. Der Warenbestand erhöhte sich zum Vorjahr um 237 T€. Neben den neuen Filialen ist diese Bestandserhöhung die Auswirkung der weiteren Konzentration auf hochwertige Markenware im Fassungsbereich, die die Ausrichtung der Gesellschaft zum hochwertigen Filialisten zum Ausdruck bringt. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um 76 T€ insgesamt resultiert u.a. aus der Auflösung einer Rückstellung für Restverpflichtungen aus der Schließung einer Filiale. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sanken zum Vorjahr um 40 T€. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Steuerung der einzelnen Filialen bedienen wir uns diverser branchenspezifischer Kennzahlen wie z.B. der Höhe des Durchschnittsbons, der Stückzahl und damit insgesamt den Umsatzerlösen. Diese Leistungsindikatoren haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, und werden täglich und kumuliert monatlich ermittelt bzw. intern an die Filialleiter zur Steuerung ihrer Filiale berichtet. Jede Filiale wird als eigenes Profit Center angesehen. Erfolgsziele wie Deckungsbeitrag und Filialergebnis werden in einer jährlichen Planung und in Absprache mit den Filialleitern definiert. Die Zielerreichung ist Grundlage für eine Beteiligung am Prämiensystem. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir für das Geschäftsjahr 2023 als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung war angesichts der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Inflation zufriedenstellend. III. Prognosebericht Die Aussichten für den deutschen Handel in 2024 sind von wirtschaftlichen Unwägbarkeiten überschattet, insbesondere durch anhaltende Inflationsentwicklungen und ein unsicheres geopolitisches Umfeld. Diese inflationären Entwicklungen könnten weiterhin das Verbraucherverhalten beeinflussen, indem sie die allgemeine Kaufkraft einschränken und zu einem zurückhaltenden Konsum führen. Dennoch erwarten wir ein leichtes Wachstum im Bereich der Stückzahlen, der Höhe des Durchschnittsbons und damit des Umsatzes. Dies wird sowohl durch Optimierung der Preis- und Angebotspolitik erreicht, als auch durch die weitere Übernahme von planmäßig 2 bis 3 traditionellen Fachgeschäften. Wir rechnen mit einem positiven Ergebnis, das aufgrund steigender sonstiger Aufwendungen leicht unter dem des Jahres 2022 liegen wird. Trotz der herausfordernden Situation werden wir nachhaltig in die Expansion und Modernisierung unserer Standorte sowie in die Informationstechnologie investieren. Das Unternehmen wird sich auch weiter gesund digital aufstellen, um in der Zukunft seine Marktposition weiter auszubauen zu können. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken Das wohl bedeutendste Risiko für das Jahr 2024 liegt sowohl in der Inflationsentwicklung als auch dem geopolitischen Umfeld. Beides sind relevante Faktoren für das Konsumverhalten in Deutschland dar. Wir schätzen dieses Risiko daher als hoch für die Entwicklung unseres Geschäfts ein. Ein ebenfalls ernstzunehmendes Risiko liegt in der Verfügbarkeit von Augenoptikern und Augenoptikermeistern, um unsere Fachgeschäfte weiterhin geöffnet zu halten und die entsprechenden Umsätze generieren zu können. Für jedes Fachgeschäft als auch das Gesamtunternehmen wurden Maßnahmen ergriffen um dies sicherzustellen und eventuell kurzfristige ungeplante Ausfälle kompensieren zu können (Optimierung der Öffnungszeiten, Betriebsferien in ländlichen Lagen, Anhebung der Gehaltsstruktur, Ausbau der Personalbeschaffung, Investitionen in Personalbindungs- und Weiterbildungsmaßnahmen). Wir schätzen dieses Risiko als mittel ein. Ein erhöhtes Umsatz-/ Absatzrisiko durch den Onlinehandel oder neu auf den Markt drängende finanzkräftige Unternehmen ist für das Jahr 2024 nicht zu erwarten. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Unternehmen verfügt über eine gute Liquidität, auch wenn in Anbetracht der Inflation diese stark in Anspruch genommen wird. Wir schätzen Risiken hieraus derzeit als eher gering ein. Absatzmarktrisiken Wie bereits erwähnt stellt das wohl bedeutendste Risiko für das Jahr 2024 die Inflationsentwicklung dar, die das Konsumverhalten wesentlich beeinflussen kann. Chancen Bis zum Jahr 2030 nimmt die Zahl der Fehlsichtigen weiter zu. Dies wird zu einer zunehmenden Nachfrage nach Brillen und Kontaktlinsen führen. Darüber hinaus erwarten wir eine Fortsetzung des Trends zu hochwertigen Marken- und Gleitsichtbrillen. Die Binder Optik GmbH bildet weiterhin für den eigenen Bedarf intensiv aus und investiert darüber hinaus erheblich in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Wir gehen davon aus, dass sich der Konzentrationsprozess in der Augenoptikerbranche fortsetzen wird. Die Kunden bevorzugen größere Filialunternehmen, es wird mit einer Umsatzverschiebung zu Lasten der Einzelbetriebe gerechnet. Aufgrund unserer guten finanziellen Situation werden wir in den nächsten Jahren unsere kontrollierte Expansionsstrategie durch weitere Übernahmen von Fachgeschäften fortsetzen. Gesamteinschätzung Aus heutiger Sicht sind für das Unternehmen keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
Böblingen, den 19. April 2024 Binder Optik GmbH gez. Dominic Baur Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BINDER OPTIK GMBH, BÖBLINGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BINDER OPTIK GMBH, BÖBLINGEN1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Binder Optik GmbH hat ihren Sitz in Böblingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 741566 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die aktivierten Firmenwerte aus der Übernahme von Optikfachgeschäften werden planmäßig über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben, da dies den Erfahrungswerten aus bisherigen Übernahmen entspricht. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse wurden retrograd retrograd unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und retrograd unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Einzelrisiken bewertet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 55). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und die zu erwartenden Steuernachzahlungen aus Vorjahren. Bei der Bewertung von sonstigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Im Zinsergebnis werden ausschließlich die auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinsanteile aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausgewiesen, Erträge und Aufwendungen aufgrund Änderungen des Rechnungszinses werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. im Personalaufwand oder in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. 4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1. Ausschüttungssperre Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt EUR 11.484,00, die auf den Ertrag aus dem geänderten Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen entfallen. 4.2. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 3/7 in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres gem. § 268 Abs. 2 HGB. Bzgl. der Angabe der Beteiligungen wurde die Schutzklausel des § 286 III HGB in Anspruch genommen. 4.3. Forderungen gegenüber Gesellschaftern Gegenüber dem Gesellschafter bestehen nachfolgende Forderungen:
4.4. Rückstellungen Die Pensionszusage gegenüber dem Geschäftsführer Dr. Helmut Baur ist mit einer an diesen verpfändeten Forderung i. H. v. TEUR 136 besichert, die als Deckungsvermögen i. S. d. § 246 II S. 2 HGB behandelt und daher mit der Pensionsrückstellung saldiert wurde. 4.5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt EUR 3.179.890,03 (Vorjahr EUR 2.953.054,35), davon betragen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.778.120,82 (Vorjahr EUR 2.372.738,51) bzw. mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 1.401.769,21 (Vorjahr EUR 580.315,84). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt EUR 1.763.663,83 (Vorjahr EUR 839.774,36), davon betragen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 403.904,62 (Vorjahr EUR 302.078,52) bzw. mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 1.359.759,21 (Vorjahr EUR 537.695,84). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert ist, beträgt EUR 246.060,09. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten:
Genussrechte, Besserungsscheine, Wandelschuldverschreibungen, etc. Die Gesellschaft hat 73 Genussrechte zu je EUR 765,00 bis EUR 1.065,00 ausgegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält folgende Aufwendungen aus der Abzinsung:
6. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Geschäftsführer Während des Berichtsjahres waren Geschäftsführer:
Die Schutzklausel des § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.
Böblingen, den 19. April 2024 gez. Dr. Helmut Baur, Geschäftsführer Dominic Baur, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Binder Optik GmbH, Böblingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Binder Optik GmbH, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Binder Optik GmbH, Böblingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sindelfingen, 30. April 2024 KMZ
Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
Sebastian Otten, Wirtschaftsprüfer Stefan Kurz, Wirtschaftsprüfer |
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