Lebensversicherung
ELTOSCH GRAFIX GmbHLiquidiert
Fahltskamp 64, 25421 Pinneberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna-Lena Ottens seit 29.8.2017 | Prokura |
Regina Heins seit 27.1.2015 | Prokura |
Manfred Christtoff Coordes seit 27.1.2015 | Prokura |
Carsten Scheffel seit 22.1.2015 | Geschäftsführer |
Andreas Döderlein seit 22.1.2015 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELTOSCH GRAFIX GmbHPinnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021der Eltosch Grafix GmbH, PinnebergI. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft und wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres Seit über 60 Jahren entwickelt die Eltosch Grafix GmbH LED-UV-, UV-, Infrarot- und Heißluft-Trocknungstechnologie. Das Unternehmen ist Teil der Hönle Gruppe und liefert über ihre weltweite Vertriebs- und Serviceorganisation innovative Trocknungs- und Härtungstechnologien für die Druckindustrie sowie anspruchsvolle Prozesslösungen für unterschiedlichste industrielle Fertigungsprozesse. Zudem entwickelt das Unternehmen Puderbestäubungs- und Puderabsaugsysteme sowie Kühlgeräte für Rollen- und Bogenoffset-Druckmaschinen und weitere industrielle Applikationen. Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Pinneberg. Die Gesellschaft unterhält außerdem eine unselbstständige Zweigstelle in Kohlberg sowie ein Repräsentanzbüro in Hongkong, China. Konjunktur und Märkte Die Weltwirtschaft befand sich im Jahr 2021 auf dem Erholungspfad. Der internationale Währungsfonds geht davon aus, dass die Weltwirtschaft um 5,9 % gewachsen ist, nachdem sie im von der Corona-Krise geprägten Vorjahr noch um 3,1 % geschrumpft war. Dabei verhinderten jedoch einige Effekte ein noch besseres Wachstum. Nach einer deutlichen Verlangsamung im ersten Quartal 2021 hat sich die weltwirtschaftliche Dynamik im zweiten Vierteljahr nochmals abgeschwächt. Insgesamt nahm die globale Produktion im ersten Halbjahr 2021 etwas langsamer zu als im Durchschnitt der Jahre vor der Corona-Krise. Damit legte die Erholung von dem im ersten Halbjahr 2020 verzeichneten Konjunktureinbruch zunächst eine Pause ein. Hierzu trugen zum einen hohe Infektionszahlen in vielen Ländern und die zu ihrer Eindämmung ergriffenen Maßnahmen bei, zum anderen machten sich erste Probleme in den Lieferketten bemerkbar, welche den Aufschwung der Industrieproduktion dämpften. Zu geringe Transportkapazitäten und die weltweit auftretenden Lieferengpässe wirkten sich ab dem dritten Quartal 2021 dann zunehmend bremsend auf das produzierende Gewerbe aus. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften stieg die Produktion nahezu überall deutlich - allerdings in unterschiedlich starker Ausprägung. Während schon frühzeitig das Expansionstempo in den Vereinigten Staaten angezogen hat und im Sommer 2021 eine Stagnation zu verzeichnen war, ist die Expansion im europäischen Raum durch pandemiebedingte Einschränkungen noch deutlich spürbarer. Dies wird auch beim Bruttoinlandsprodukt deutlich, welches in den USA das Vorkrisenniveau überschritten hat und in Europa noch leicht abgeschwächt ist. Im asiatischen Raum steigen die Bruttoinlandswerte deutlich schneller, hier vornehmlich in China, wenn auch weniger schwungvoll als erwartet. In Japan hingegen ist durch kontinuierliche Ausbrüche der Pandemie noch keine Erholung in Sicht. In den Schwellenländern ist das Bruttoinlandsprodukt weiterhin rückläufig, da auch hier die Pandemie weiterhin den Alltag bestimmt und die geringe Impfquote kaum Lockerungen ermöglicht. Die graphische Industrie bleibt weiterhin der Haupteinsatzort für die Produkte der Eltosch Grafix GmbH. Infolgedessen folgt die Marktentwicklung der Gesellschaft der Marktentwicklung und den Produktzyklen ihrer Kunden, den großen Druckmaschinenherstellern. Die Eltosch Grafix GmbH ist OEM Lieferant und beliefert mehrere große Druckmaschinenhersteller. Diese strategischen Partnerschaften werden als wesentlicher Erfolgsfaktor für die Gesellschaft betrachtet. Die Covid-19-Pandemie beeinflusst auch weiterhin die Druck- und Medienindustrie. Die Unternehmen sehen allerdings eine positive Entwicklung und der Auftragsbestand nähert sich dem Vorkrisenniveau, allerdings verschlechtern sich die Margen durch gestiegene Rohstoffpreise und Transportkosten. Geschäftsentwicklung Neben ihrem Hauptsitz in Pinneberg unterhielt die Eltosch Grafix GmbH im Geschäftsjahr 2020/2021 auch eine unselbstständige Zweigstelle in Kohlberg bei Stuttgart. Die im vorangegangenen Geschäftsjahr begonnene Vereinheitlichung von Prozessen ermöglichte die Nutzung von Synergieeffekten insbesondere bei der Auftragsabwicklung. Der monatliche Auftragseingang unterlag während des gesamten Geschäftsjahres Schwankungen von TEUR 1.042 bis TEUR 3.106. Der Auftragsbestand lag zwischen TEUR 4.103 und TEUR 7.915. Zum Geschäftsjahresende betrug der Auftragsbestand TEUR 6.158 (Vj. TEUR 4.025). Im Geschäftsjahr 2020/2021 erzielte die Eltosch Grafix GmbH ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 7.124. Der Vorjahreswert von TEUR 7.486 war bereits durch die Pandemie beeinflusst. Der Umsatz der amerikanischen Tochtergesellschaft Eltosch Grafix America Inc. entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Der weitere Ausbau ihrer Marktpräsenz bleibt das Ziel der Eltosch Grafix America Inc. Auch innerhalb der USA beeinflusste die Covid-19-Pandemie den Geschäftsbereich Service, welcher üblicherweise mit zahlreichen Reisen überall in den USA verbunden ist. Die breite Kundenbasis, die steigende Marktpräsenz sowie die gut ausgebaute Service- und Vertriebsorganisation der amerikanischen Tochtergesellschaft lassen uns jedoch positiv in die Zukunft blicken, insbesondere da sich der amerikanische Markt im Vergleich zu anderen Regionen schneller von der Pandemie zu erholen scheint. Der asiatische Markt ist weiterhin einer der wichtigsten Märkte für die Eltosch Grafix GmbH. Mit dem seit 2013 bestehenden Repräsentanzbüro in Hongkong sichert sich die Gesellschaft einen direkten Marktzugang. Die erfahrenen Mitarbeiter pflegen den direkten Kontakt zu den Kunden. Neben der Beratung, Betreuung und Akquise von Kunden, übernimmt das Team auch die Service- und Montageeinsätze in Asien. Der Markt entwickelte sich in den letzten Jahren stabil, die Maschinenverkäufe konnten im Verlauf der letzten Geschäftsjahre gesteigert werden, so auch 2020/2021. Die Covid-19- Pandemie ist allerdings auch auf dem asiatischen Markt bemerkbar. Reisebeschränkungen führten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu Verzögerungen bei den Serviceeinsätzen. Handelskonflikte und die aktuelle Covid-19 Pandemie können auch in Zukunft einen Einfluss auf den Absatz auf dem asiatischen Markt haben. II. Die Lage des Unternehmens Ertragslage Im vorangegangenen Geschäftsjahr wurde das Rohergebnis der Eltosch Grafix GmbH in Höhe von TEUR 7.486 durch die Pandemie und reduzierte bzw. ausbleibende Aufträge von Großkunden beeinflusst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021 erzielte die Gesellschaft ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 7.124. Die Entwicklung des Rohergebnisses ist auch im Geschäftsjahr auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen. Kurzfristige Gegenmaßnahmen in Form von Kurzarbeit wurden eingeleitet und im Laufe des Geschäftsjahres wieder beendet, da sich der Auftragseingang stabilisiert hat. Die Materialeinsatzquote ist von 63,6 % im Vorjahr auf 64,1 % im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung ist im vergangenen Geschäftsjahr mit 14,1 % konstant geblieben. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen zu großen Teilen Kursgewinne, Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen und Auflösung von Garantierückstellung. Die Abschreibungen sind von TEUR 256 im Vorjahr auf TEUR 251 im Berichtsjahr gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten von im Vorjahr TEUR 2.191 um TEUR 464 auf TEUR 1.727 reduziert werden. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Vertriebsaufwendungen, die im Zusammenhang mit Großaufträgen im Vorjahr angefallen sind und eingeschränkter Reisetätigkeit im Zuge der Pandemie. Im Jahresverlauf führten die wirtschaftlichen Aktivitäten der Eltosch Grafix GmbH zu einem positiven EBIT von TEUR 2.499 (Vj. TEUR 2.190). Der Jahresüberschuss betrug TEUR 1.887 (Vj. TEUR 2.228) und enthält ein positives Finanzergebnis in Höhe von TEUR 150 (Vj. TEUR 617), das i.W. den Beteiligungsertrag der Eltosch Grafix America Inc. widerspiegelt. Die Geschäftsführung stellt zur Ertragslage zusammenfassend fest, dass die ursprünglichen Erwartungen an das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungsergebnis und Steuern) - trotz rückläufigen Jahresüberschuss - erreicht wurden und bewertet die Ertragslage für das abgelaufene Geschäftsjahr positiv. Die im vorangegangenen Geschäftsjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und Prozessvereinheitlichung verliefen erfolgreich. Die Covid-19-Pandemie sorgte für erschwerte konjunkturelle Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Unter diesen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung, dass das operative Ergebnisziel erreicht wurde, beurteilt die Geschäftsleitung den Geschäftsverlauf trotz einem Umsatzrückgang von ca. 6,7% noch als zufriedenstellend. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen ist zum 30.09.2021 auf TEUR 1.549 (Vj. TEUR 1.768) gesunken. Der Wert der Vorräte ist von TEUR 1.004 auf TEUR 963 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen auf TEUR 5.764 (Vj. TEUR 3.180), dies ist größtenteils auf stichtagsbezogene Änderungen bei den Forderungen aus Lieferung und Leistung zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind von TEUR 312 auf TEUR 104 gesunken. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist wie im Vorjahr positiv. Die Eigenkapitalquote lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 77,6 % (Vj. 74,1 %). Die Rückstellungen sind von TEUR 811 auf TEUR 1.040 gestiegen. Diese resultieren i.W. aus den Großaufträgen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken von TEUR 133 auf TEUR 117. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Wesentlichen gegenüber der Muttergesellschaft bestanden, konnten im Geschäftsjahr 2020/2021 von TEUR 907 auf TEUR 697 gesenkt werden. Liquidität Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum 30.09.2021 insgesamt TEUR 456 (Vj. TEUR 1.395). Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurden im Wesentlichen für die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen genutzt. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR -31. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gesichert. Investitionstätigkeit Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021 wurde in den digitalen Servicebereich investiert und das Portfolio um Augmented Reality erfolgreich erweitert. Die Geräte sind global im Einsatz und liefern einen wichtigen Beitrag für das Unternehmen, insbesondere auch vor dem Hintergrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten. Mitarbeiter Zum 30.09.2020 beschäftigte die Eltosch Grafix GmbH 36 Mitarbeiter und zwei Geschäftsführer. Im Geschäftsjahr 2020/2021 sind zum Stichtag 30.09.2021 insgesamt 32 Mitarbeiter und zwei Geschäftsführer bei der Eltosch Grafix GmbH beschäftigt. Forschung und Entwicklung Die Eltosch Grafix GmbH unterhält am Hauptsitz in Pinneberg ein modern ausgestattetes Technikum. In diesem Forschungszentrum wird weiterhin an der kontinuierlichen Verbesserung und der technologischen Weiterentwicklung des Produktportfolios gearbeitet. Die gründliche Erforschung und Entwicklung der Schlüsseltechnologien z.B. in den Bereichen LED-UV und IR für verschiedene Anwendungsbereiche sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Gesellschaft. Das Ziel der Forschung und Entwicklung bei der Eltosch Grafix GmbH ist eine schnelle Marktreife zu erzielen. Auch für die Zukunft gilt es neue Produkte so schnell wie möglich zu entwickeln, zu testen und zu bewerten. Neben verschiedenen Versuchen für Kunden werden im Technikum daher auch regelmäßig interne Versuche, Messungen und Analysen durchgeführt, um neue Produkte schnell testen und bewerten zu können. Das fachliche Knowhow der Mitarbeiter und die prozessorientierte Organisationsstruktur ermöglichen der Gesellschaft damit die Entwicklung innovativer und leistungsfähiger Produkte für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Für die verschiedenen Entwicklungsprojekte setzt die Gesellschaft auch weiterhin auf projektbezogene Teams, um das Knowhow der Organisation optimal zu nutzen. Die Teams setzen sich dabei aus den derzeit 13 Mitarbeitern im Bereich Forschung und Entwicklung sowie den Mitarbeitern aus den Fachbereichen zusammen. Durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche erfolgt ein regelmäßiger Wissensaustausch, der eine ganzheitliche Forschung und Entwicklung ermöglicht. III. Chancen und Risiken Das Risikofrüherkennungssystem ist in das der Muttergesellschaft, der Dr. Hönle AG, zur Identifizierung, Dokumentation und Maßnahmenplanung zur Risikominimierung eingebunden. Die Ertragslage, die Bilanzstruktur und die gesamtwirtschaftliche Situation gestatten dem Unternehmen angemessene Fremdfinanzierungsmöglichkeiten. Daneben bietet die solide Entwicklung der Gesellschaft und die Kooperation mit der Muttergesellschaft weitere finanzielle Gestaltungsmöglichkeiten. Der Ausbau des Geschäftes in andere Branchen und Märkten liegt weiter im Fokus, auch unter dem Aspekt der Risikostreuung. Die gemeinsame Entwicklungsarbeit und die strategisch ausgerichtete Geschäftsbeziehung zu Großkunden der Gesellschaft stellt eine elementare Grundlage für eine positive Geschäftsentwicklung dar. Die Bonität der Kunden lässt kein außergewöhnliches Risiko erkennen. Sofern der Gesellschaft Anhaltspunkte vorliegen, die eine spezielle Vorsorge erforderlich machen, werden regelmäßig geeignete Absicherungsmaßnahmen eingesetzt. Das Risiko eines Forderungsausfalls wird somit, auch während der Covid-19-Pandemie, auf ein vertretbares Maß reduziert. Eine konjunkturelle Abkühlung würde die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Sollten geopolitische Herausforderungen gelöst oder nationale wirtschaftsfördernde Maßnahmen beschlossen werden, würde sich dies hingegen positiv auf die Konjunkturentwicklung insgesamt und auch auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft auswirken. Die weltwirtschaftliche Situation in Zusammenhang mit den weltweit weiterhin problematischen Covid-19-Infektionszahlen stellt noch immer ein Risiko für die Gesellschaft dar. Reisebeschränkungen könnten z.B. Serviceeinsätze und Maschinenabnahmen erschweren, die Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Lage könnte die Endkunden in ihren Investitionsentscheidungen beeinflussen. Die Gesellschaft hat daher bereits während der ersten nationalen und internationalen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 Maßnahmen ergriffen, um auch weiterhin alle Prozesse reibungslos abbilden zu können. Es wurden Sicherheits- und Hygienekonzepte für die Betriebsstätten etabliert, Kurzarbeit eingeführt und neue Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten geschaffen. Um Maschinenabnahmen und Serviceeinsätze auch während strenger Reisebeschränkungen weiterhin anbieten zu können, wurden neue digitale Kanäle erschlossen und der Service um eine digitale Komponente erweitert. Diese Mittel werden auch im Rahmen der aktuell erneut verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie genutzt. Neben der Covid-19-Pandemie bestehen auch weiterhin zusätzliche Unsicherheiten, die einen erheblichen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen haben können. Der Brexit und die damit verbundenen Auswirkungen auf den EU-Binnenmarkt sind bereits ersichtlich. Auch eine mögliche Eskalation der globalen Handelskonflikte könnte einen Einfluss auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung haben. Die Geschäftsführung erwartet aufgrund der geplanten Geschäftsentwicklung eine weitere Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zum aktuellen Zeitpunkt sind uns keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt. IV. Prognosebericht Marktausblick Umfangreiche fiskalpolitische Maßnahmen in vielen Industrieländern sowie die immer noch expansive Geldpolitik werden dafür sorgen, dass sich der globale Aufschwung fortsetzen wird. Wachstumsmotor sind vor allem die USA, während in China die wirtschaftliche Dynamik nachgelassen hat. In der Eurozone haben sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen seit dem Frühjahr 2021 deutlich verbessert, vor allem in den Ländern, in denen der Dienstleistungssektor eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielt. Die hohen Auftragsbestände sorgen dafür, dass die wirtschaftlichen Aussichten positiv bleiben. Nach wie vor ist die Impfquote in vielen Schwellenländern sehr niedrig. Zudem leiden viele Industrieländer unter dem langsamen Impftempo und wieder deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen. Der Internationale Währungsfonds erwartet für 2022 ein Wirtschaftswachstum von 4,9 %. Lieferengpässe sowie zu geringe Transportkapazitäten und wieder zunehmende Corona-Neuinfektionen sind die wesentlichen Risikofaktoren für eine starke wirtschaftliche Entwicklung. Aus der Corona-Krise ist eine Knappheitskrise geworden. Die Materialknappheit bei vielen Rohstoffen lastet schwer auf der Industrie. Hinzu kommen Preisturbulenzen an den Energiemärkten. Die stark gestiegenen Energiepreise werden ebenfalls zu einem konjunkturellen Risiko. Ausblick Eltosch Grafix GmbH Zum aktuellen Zeitpunkt geht die Geschäftsleitung nicht davon aus, dass bereits bestehende Aufträge durch die Covid-19-Pandemie gefährdet sind. Für die zukünftige Auftragslage erwartet die Geschäftsleitung, dass sich diese für die einzelnen Absatzmärkte entsprechend der dort vorherrschenden regionalen Wirtschaftslage entwickeln wird. Die Eltosch Grafix GmbH verfügt über einen breiten Kundenstamm, der sich auf verschiedene Regionen verteilt und ist damit in der Lage regionale Schwankungen auszugleichen. Zusätzlich verfügt sie über ein innovatives Produktportfolio und hat Verträge mit verschiedenen OEM-Herstellern abgeschlossen. Damit ist die Gesellschaft für die Zukunft gut aufgestellt. Risiken, wie die aktuelle Covid-19-Pandemie und deren weltwirtschaftliche Auswirkungen, Handelskonflikte oder geopolitische Herausforderungen können die geplante Geschäftsentwicklung dennoch beeinflussen. Prognosen für die Zukunft können immer nur auf Basis der aktuell verfügbaren Informationen getroffen werden. Sie sind in dieser besonderen Situation, für die keine historischen Vergleichsdaten vorliegen, welche als Annahmen zugrunde gelegt werden könnten, mit zusätzlicher Unsicherheit behaftet. Unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Covid-19-Pandemie und ihren wirtschaftlichen Folgen, geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021/2022 deutlich über dem Vorjahresniveau liegen werden. Aufgrund steigender Beschaffungskosten wird das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich nur leicht zulegen. Prognosen und Abweichungen in der Zukunft Dieser Lagebericht enthält auch vorausschauende Aussagen und Informationen über die Entwicklung in der Zukunft, die auf Überzeugungen der Geschäftsführung und auf Annahmen oder Informationen beruhen, die dem Unternehmen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts zur Verfügung stehen. Vorausschauende Aussagen unterliegen stets unterschiedlichen Risikofaktoren, die Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben können und in diesem Lagebericht beschrieben sind. Sofern Aussagen zur künftigen Entwicklung getroffen wurden, kann die tatsächliche Entwicklung in der Zukunft von der prognostizierten Entwicklung abweichen, selbst wenn diese nach bestem Wissen getroffen wurden.
Pinneberg, im Dezember 2021 Die Geschäftsführung gez. Andreas Döderlein gez. Carsten Scheffel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis 30. September 2021der ELTOSCH GRAFIX GMBHALLGEMEINE ANGABEN 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Eltosch Grafix GmbH wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des deutschen GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Eltosch Grafix GmbH ist in das Handelsregister Pinneberg (HR B Nr. 11690) eingetragen und hat ihren Sitz unter der Adresse Fahltskamp 64 in 25421 Pinneberg, Deutschland. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des HGB unter besonderer Beachtung der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird, wie in den Vorjahren, nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Bilanz wird nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Soweit nachfolgend nicht anders dargestellt, haben sich die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. A. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Bilanzierungsgrundsätze Als Umsatzerlöse werden Erlöse aus dem Verkauf von Produkten und der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Die Erfassung erfolgt entsprechend dem Realisationsprinzip bei Gefahrenübergang beziehungsweise bei Erbringung der Leistung. Erlösschmälerungen werden von den Umsatzerlösen abgezogen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nur nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Vorhersehbare Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden entsprechend berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. 2. Bewertungsgrundsätze Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Hierzu gehört auch der Geschäfts- und Firmenwert. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben. Diese Nutzungsdauer überschreitet 5 Jahre, da für die wesentlichen geschäftswertbildenden Faktoren Kundenbeziehungen, Produktpalette und Produktions-Know-How eine Dauer von 10 Jahren als angemessen angesehen wird. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über Nutzungsdauern von 3 bis 8 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (Gebäude 33 Jahre und sonstiges Sachanlagevermögen 3 bis 29 Jahre) linear vorgenommen. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten über 250,00 € und bis zu 1.000,00 € betragen, wurden im Jahr der Anschaffung gem. § 252 Abs. 2 HGB (Wesentlichkeit) einem Sammelposten zugeführt und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit finden durch die Anwendung einer Abwertungssystematik angemessene Berücksichtigung. Die unfertigen undfertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs-, Materialeinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. In den Herstellungskosten enthalten sind anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung und der Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Soweit die Herstellungskosten bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. In der Bewertung der Herstellkosten sind keine Fremdkapitalzinsen enthalten. Fertigerzeugnisse mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch die Anwendung einer Abwertungssystematik angemessene Berücksichtigung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden anhand von Einzelwertberichtigungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Kreditrisikos (Delkredere, Zinsen, Skontierungen) Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgt zum Nennbetrag. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf bzw. bei Entstehung. Latente Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen werden im Falle eines Überhanges an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB im Falle eines Aktivüberhangs nicht angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, d. h. künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Grundlagen der Währungsumrechnung Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassabrief- bzw. -geldkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen gemäß § 256a HGB nicht beachtet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt unter Beachtung des Imparitätsprinzips, so dass zum Abschlussstichtag bestehende Kursverluste aufwandswirksam berücksichtigt werden, Kursgewinne aber nicht. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungsspiegel zum 30.09.2021
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuerforderungen i. H. v. 75 T€ (Vj. 270 T€) ausgewiesen. Forderungsspiegel zum 30.09.2020
3. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist mit 750 T€ unverändert zum Vorjahr und in voller Höhe eingezahlt. b) Kapitalrücklage Der Gesamtwert der Kapitalrücklage ist mit 2.533 T€ unverändert zum Vorjahr. c) Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag entwickelte sich im Geschäftsjahr 2020/2021 wie folgt:
4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel zum 30.09.2021
Verbindlichkeitenspiegel zum 30.09.2020
C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge In der Position sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von 17 T€ (Vj. 37 T€) erfasst . Die aus der Fremdwährungsumrechnung entstandenen Kursdifferenzen in Höhe von 144 T€ (Vj. 17 T€) werden als Fremdwährungsgewinne unter dieser Position ausgewiesen. In der Position sonstige betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 28 T€ (Vj. 17 T€) enthalten. Die aus der Fremdwährungsumrechnung entstandenen Kursdifferenzen in Höhe von 14 T€ (Vj. 95 T€) werden als Fremdwährungsaufwendungen unter dieser Position ausgewiesen. Die Erträge aus Beteiligungen stammen vollständig von verbundenen Unternehmen. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Carsten Scheffel, Industriekaufmann Andreas Döderlein, Speditionskaufmann Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bzw. keine wesentlichen Bestellobligos. An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen:
Im Vorjahr bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 1.229 T€, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 294 T€. 3. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 33 Mitarbeiter (Vj. 38) (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, die in folgenden Funktionsbereichen tätig waren:
4. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen in den IFRS-Konzernabschluss der Dr. Hönle AG, Gilching, einbezogen. Die Muttergesellschaft legt ihren IFRS-Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger unter der Nr. HRB 127507 offen. Eltosch Grafix GmbH besitzt eine Beteiligung von 100 % an der Eltosch Grafix America Inc. mit Sitz in Batavia, Illinois USA. Das Eigenkapital beträgt 988 T€. Das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres betrug 280 T€. E. NACHTRAGSBERICHT Seit dem 1. Oktober 2021 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Eltosch Grafix GmbH ausgeht. F. VORSCHLAG ZUR VERWENDUNG DES BILANZGEWINNS Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 3.597.781,88 €, bestehend aus Gewinnvortrag in Höhe von 1.710.334,95 € und Jahresüberschuss von 1.887.446,93 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Pinneberg, den 30. Dezember 2021 gez. Andreas Döderlein, Geschäftsführer gez. Carsten Scheffel, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2022 festgestellt. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.597.781,88, bestehend aus Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.710.334,95 und Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.887.446,93 wird auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Eltosch Grafix GmbH, Pinneberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eltosch Grafix GmbH, Pinneberg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eltosch Grafix GmbH, Pinneberg, für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 14. Januar 2022 SONNTAG
GmbH
gez. Mairock, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Burkhardt-Böck, Wirtschaftsprüferin |
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