Yverovel GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Doppstadt seit 3.2.2023 | Prokura |
André Schleeberger seit 20.1.2023 | Prokura |
Iris Hildegard Janssen seit 28.11.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marc Bäuerle | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Corporate Service GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Corporate Service GmbH (CSG) wurde am 28.05.2013 gegründet und hat ihren Sitz in Düsseldorf. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Corporate Service GmbH liegt bei Vermittlungs-, Beratungs- und sonstige Dienstleistungen sowie der Handel auf dem Gebiet der Logistik. Durch eine breite Diversifizierung des Serviceanbieter-Portfolios bzw. Netzwerkes haben wir eine ausgewogene Produktzusammensetzung erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Leistungen bildet. Professionell begleitet wird das durch extern beauftragte Dienstleister im IT- und DSGVO-Bereich. Zusätzliche Investitionen in IT-Erweiterungen und zusätzliche Service-Module sichern marktkonforme Standards im Bereich der Digitalisierung. Ein aktives Carrier Management unterjährig garantiert immer die besten, langfristigen Einkaufskonditionen auf der einen Lieferantenseite und auf der Kundenseite eine vertragliche Mindestbindung von 12 Monaten den dazugehörigen Absatz. Geschäftsverlauf, generell Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2023 abgekühlt. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 Prozent, laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Das Bruttoinlandsprodukt ist u. a. wegen der Einflüsse aus dem Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine gesunken. Die Weltwirtschaft verliert im Jahr 2023 an Schwung, leidet an einer schwachen Industrieproduktion, an - in den meisten Weltregionen - stark gestiegenen Zinsen und nach wie vor hoher Inflation. Inbesondere im Handel macht sich eine Sättigung bzw, Kaufzurückhaltung deutlich bemerkbar. Im Jahr 2023 verzeichnete der Containertransport auf der Route von Asien nach Europa einen Rückgang von etwa fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den Häfen der Europäischen Union wurden 2023 rund 92,4 Millionen TEU umgeschlagen, was einem Rückgang von etwa 4,3 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Diese Entwicklungen spiegeln eine allgemeine Abnahme des Containerverkehrs zwischen Asien und Europa im Jahr 2023 wider. Ebenso verschlechterte sich der weltweite Warenverkehr/Containerschifffahrt dann innerhalb des weiteren Verlaufs von 2023. Der Containerumschlag-Index des RWI Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. misst die weltweite Containerumschlagsaktivität. Laut einer Statista-Grafik auf Basis der RWI-Daten betrug der Indexwert für den weltweiten Containerumschlag im Dezember 2023 122,3 Punkte. Dies spiegelt eine leichte Zunahme der globalenContainerumschlagsaktivität im Vergleich zum Vorjahr wider. Die Verminderung des weltweiten Warenverkehrs ging laut Quelle weiterhin von den chinesischen Häfen aus, hat inzwischen aber auch den Containerumschlag in Europa erfasst. Der RWI/ISL Containerumschlag-Index ist ein Indikator des Welthandels und der weltwirtschaftlichen Aktivität. Sein Vorteil gegenüber anderen Indikatoren beruht darauf, dass die zugrundliegenden Daten sehr früh verfügbar sind, in der Regel 15 bis 20 Tage nach Ende eines Monats. Der Containerumschlag-Index nutzt die Tatsache, dass der internationale Warenverkehr nach wie vor im Wesentlichen per Containerschiff abgewickelt wird. Entsprechend ist der Containerumschlag in den Häfen ein wichtiger Indikator des weltweiten Handels mit verarbeiteten Waren. Trotz globaler Herausforderungen wie der COVID-19-Pandemie und geopolitischer Spannungen werden nach wie vor etwa 80 Prozent des Welthandels per Schiff abgewickelt. Innerhalb des Seeverkehrs macht die Containerschifffahrt etwa 14,5 Prozent des gesamten Seefrachtaufkommens aus. Dies unterstreicht die immense Bedeutung der Containerschifffahrt für den globalen Handel, ein Sektor, der auf absehbare Zeit unersetzlich bleibt. Die Geschäftsentwicklung der Corporate Service GmbH war insgesamt gegenüber dem Markt sehr stabil. Das Ergebnis ist, bedingt durch das weltweit sinkende Containervolumen und gesunkene Frachtraten, gegenüber dem Vorjahr im Jahr 2023 deutlich vermindert worden. Des Weiteren war im Geschäftsjahr 2023 eine leichte Abnahme der Frachtraten zu verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf eine geringere Nachfrage nach Containertransporten bei gleichzeitig ausreichenden Transportkapazitäten in einem ruhigen Marktumfeld zurückzuführen. Trotz der schwierigen Wettbewerbssituation in unserer Branche konnten wir einen Überschuss in Höhe von 440.702,13 Euro vor Steuern aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit erzielen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Corporate Service GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend entwickelt. Ertragslage Das Ergebnis aus Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand verminderte sich von TEuro 9.216,2 um -72,2 % auf TEuro 2.560,3. Der Umsatz verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um -68,5 %. Grund für die Abnahme sind die deutlich niedrigeren Seefrachten als im Jahr zuvor. Wir haben ein Jahresergebnis von TEuro 440,8 vor Ertragsteuern (EBT) erzielt. Dies entspricht einer Minderung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr um TEuro 6.960,9. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um TEuro 133,5 bzw. 13,8 % gestiegen. Grund hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg der Mitarbeiterzahl. Mit 18 Mitarbeitern per 31.12.2023 waren in unserem Unternehmen 5,9 % mehr Mitarbeiter als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt beschäftigt. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine moderate Steigerung im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von TEuro 143,5 zu verzeichnen. Grund hierfür sind im Wesentlichen gestiegene Fahrzeug-, Reise- und IT-Kosten sowie Kosten der Warenabgabe. Finanzlage Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 0,00 EUR (Vorjahr: 2.620,00 EUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf TEuro -3.977,2 (Vorjahr: TEuro -5.913,0). Der Grund für den negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt in dem vorliegendem Ergebnisabführungsvertrag. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr hervorragend. Wir werden auch zukünftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen können. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können Unsere Finanzierung erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Corporate Service GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEuro 3.546,7. Sie hat sich gegen über dem Vorjahr 2022 (TEuro 8.278,0) um -57,2 % vermindert. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 0,2 % gekennzeichnet. Das Anlagevermögen verminderte sich gegenüber dem Vorjahr 2022 um TEuro 7,1 . Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 4.724,2. Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 14,9 % der Bilanzsumme. Sie verminderten sich gegenüber Vorjahr um TEuro -2.464,0. Vorräte sind zum Bilanzstichtag nicht vorhanden (Vj.: 1,0 % der Bilanzsumme). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEuro 2.266,80 bzw. 44,7%. Das Eigenkapital entspricht dem Nennkapital, da aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages 100% des erzielten Ergebnisses an die Muttergesellschaft abgeführt werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 7,0 %. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das abgelaufene Geschäftsjahr kann als normal eingeschätzt werden. Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Für das laufende Geschäftsjahr 2024 sind bislang stark steigende Umsatzerlöse zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse steigen wahrscheinlich. Der Grund hierfür liegt in den erheblich steigenden Frachtraten. Wir rechnen für das laufende Geschäftsjahr 2024 mit einem im Branchenvergleich sehr guten Ergebnis. Wir gehen davon aus, dass sich die Konjunktur aufgrund des Kriegsgeschehens in der Ukraine und dem Geschehen in Palästina in diesem Jahr ähnlich entwickeln wird wie im Jahr 2023. In Anbetracht der Krise im Roten Meer und des nicht absehbaren Kriegsverlaufs muss dies jedoch laufend neu bewertet werden. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: Auf Grund der konjunkturellen Lage der Corporate Service GmbH rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr mit einem deutlich höheren Umsatz und einem deutlich höheren Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Nach dem leichten Anstieg der globalen Containertransportmengen im Jahr 2023 um 0,2 Prozent auf 152 Millionen TEuro wird für 2024 mit einer Erholung der Nachfrage gerechnet, wobei ein Anstieg auf über 157 Millionen TEuro prognostiziert wird. Trotz der erwarteten Nachfrageerholung könnten die gestiegenen Transportkapazitäten die Frachtraten unter Druck setzen. In Anbetracht des Kriegs in der Ukraine und der angespannten Lage in Nahost muss dies jedoch laufend neu bewertet werden. Eine verlässliche Risikoeinschätzung und damit Prognose ist aufgrund der aktuellen Situation schwer zu treffen. Mögliche Sanktionen gegen Russland treffen die CSG mit einem Fokus auf dem Asien - Europe Trade und dem Asien - Nordamerika Fahrtgebiet nur sekundär. Ein erhöhtes Risiko geht nach wie vor der zunehmenden Gefahr einer Eskalation rund um Taiwan und den verschiedenen Gebietsansprüchen im Südchinesischen Meer. Hier ist eine besondere Vorsicht und Wachsamkeit gegenüber Entwicklungen bereits in den täglichen Prozessen verankert. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - Neuakquise weitere strategischer Kunden und der weiteren, langfristigen Bindung des bestehen den Kundenstamms - einer stabilen finanziellen Situation und weiteren Investitionen in die innerbetriebliche Infrastruktur - dem weiteren Ausbau der Marke "Corporate Service" als der verlässliche Partner für langfristige Supply Chain Konzepte mit den bekannten Schwerpunkten. Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, 30. Januar 2025 Marc Bäuerle BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens siehe Folgeseite
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: Euro 9.356,40. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: Euro 16.512,40. Gegenüber der Muttergesellschaft bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Nicht mit Vorjahr vergleichbare Posten Nicht mit dem Vorjahr vergleichbare Posten sind nicht vorhanden. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 11.039,35 enthalten. Die Erträge wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge erfasst. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind keine periodenfremde Aufwendungen enthalten. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Gegenüber dem Mutterunternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von monatliche 40 TEuro für Miete und Verwaltungskosten. Aufgrund der Kündigungsfrist von 6 Monaten ergibt sich eine Verpflichtung von rund 240 TEuro. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Corporate Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Corporate Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Corporate Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Hamburg, den 6. Februar 2025 MINNING
& BURGDORF GmbH
Dipl.-Kfm. Rüdiger Burgdorf, Wirtschaftsprüfer |
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