VIVAT
Exclusive GmbH
Kempten
(Allgäu)
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
Grundlagen des Unternehmens
Die Gesellschaft ist Emittentin.
Die Emittentin wurde mit Eintragung im
Handelsregister vom 16. Februar 2016 gegründet. Das
Geschäftsjahr 2023 umfasst den Zeitraum, vom
01.01.2023 bis zum 31.12.2023. Das Geschäftsjahr ist
gleich dem Kalenderjahr.
Mit Verkaufsprospekt vom 09.06.2017 bot die VIVAT
Exclusive GmbH öffentlich Nachrangdarlehen an.
Darlehensnehmerin ist die Gesellschaft, das Angebot
fällt unter das Vermögensanlagengesetz.
Nach Ablauf der Gültigkeit des
Verkaufsprospektes wurde das öffentliche Angebot im
Jahr 2018 beendet.
Die VIVAT Basic GmbH mit Sitz in Kempten, Allgäu
(Amtsgericht Kempten, Allgäu, HRB 13222) ist aufgrund
des Verschmelzungsvertrages vom 16. Juli 2019 und der
Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben
Tag mit der Gesellschaft verschmolzen.
Die Übernahme des Vermögens der
übertragenden Gesellschaft erfolgt im
Innenverhältnis mit Wirkung zum Ablauf des 31.
Dezember 2018, 24:00 Uhr. Die Handlungen der
übertragenden Gesellschaft gelten vom 1. Januar 2019,
0.00 Uhr an bis zum Zeitpunkt des Erlöschens der VIVAT
Basic GmbH gemäß§ 20 Abs. 1 Nr. 2 UmwG als
für Rechnung der übernehmenden Gesellschaft
vorgenommen (Verschmelzungsstichtag).
Mit Verkaufsprospekt vom 19.10.2016 und Nachtrag zum
Verkaufsprospekt vom 13.03.2017 bot die VIVAT Basic GmbH
öffentlich Nachrangdarlehen an. Darlehensnehmerin ist
die Gesellschaft, das Angebot fällt unter das
Vermögensanlagengesetz.
Nach Ablauf der Gültigkeit des
Verkaufsprospektes wurde das öffentliche Angebot
(2017) beendet.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die deutsche Immobilien-Wirtschaft im Jahr 2023 war
von verschiedenen Entwicklungen geprägt. Der
Immobilienmarkt verzeichnete eine weiterhin hohe Nachfrage
an Wohnraum, insbesondere in den urbanen Ballungszentren.
Materialengpässe und steigende Finanzierungskosten
führten zu einer Stagnation des Neubaus von Wohnungen
und somit zu einer weiteren Verschärfung des
bereits bestehenden Wohnungsmangels.
Der Trend zur Digitalisierung machte sich auch in der
Immobilienbranche bemerkbar. Neue Technologien wie
virtuelle Besichtigungen und digitale Vertragsabwicklung
wurden vermehrt genutzt, um den Verkaufsprozess effizienter
zu gestalten.
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gewannen
ebenfalls an Bedeutung. Immer mehr Immobilienunternehmen
legten Wert auf ökologische Standards und energetische
Sanierungen, um den steigenden Anforderungen des Marktes
gerecht zu werden.
Die Mietpreisbremse, die in einigen deutschen
Städten eingeführt wurde, sollte die steigenden
Mieten eindämmen. Allerdings zeigten sich nur
begrenzte Effekte, da die Nachfrage das Angebot weiterhin
überstieg.
Der Trend zum Homeoffice und zur flexiblen
Arbeitsgestaltung infolge der COVID-19-Pandemie führte
zu veränderten Anforderungen an die Immobilien. Die
Nachfrage nach Wohnungen mit Homeoffice-Möglichkeiten
und Außenbereichen wie Balkonen und Gärten stieg
deutlich an.
Der demografische Wandel und die steigende Zahl
älterer Menschen führten zu einer
verstärkten Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum und
Seniorenresidenzen.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung gab es auch
Risiken für die Immobilien-Wirtschaft. Eine
mögliche Zinssteigerung sowie politische und
wirtschaftliche Unsicherheiten könnten sich negativ
auf den Markt auswirken.
Insgesamt war die deutsche Immobilien-Wirtschaft im
Jahr 2023 von einer hohen Nachfrage, steigenden Preisen und
einer verstärkten Fokussierung auf Nachhaltigkeit und
Digitalisierung geprägt. Die Herausforderung,
ausreichenden Wohnraum zu schaffen und die
Mietpreisentwicklung zu kontrollieren, blieb jedoch
bestehen.
Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum
01.01.2023 bis 31.12.2023.
Der Verkaufsprospekt für die
Vermögensanlagen EXCLUSIVE und PRESTIGE wurde am
19.06.2017 gebilligt und anschließend
veröffentlicht. Insgesamt werden 50.000.000,00 Euro in
Nachrangdarlehen über 2 Produkte angeboten.
Die Einzahlungen auf die Nachrangdarlehen erfolgten
als Einmalzahlung.
Der Verkaufsprospekt Multitalent Basic 7 - 25 wurde
am 20.10.2016 gebilligt und anschließend
veröffentlich. Insgesamt werden 50.000.000,00 Euro
Nachrangdarlehen über 4 Produkte angeboten. Es handelt
sich um die Produkte:
· Multitalent Basic 7 mit einer
ratierlichen Einzahlungsphase über 84 Monate
· Multitalent Basic 12 mit einer
ratierlichen Einzahlungsphase über 144 Monate
· Multitalent Basic 18 mit einer
ratierlichen Einzahlungsphase über 216 Monate
· Multitalent Basic 25 mit einer
ratierlichen Einzahlungsphase über 300 Monate
Die Einzahlungen auf die Nachrangdarlehen erfolgen
ratierlich.
Bis zum 31. Dezember 2023 wurden auf die
eingeworbenen Nachrangdarlehen 4.069.531,26 Euro durch
Anleger eingezahlt. Die Einzahlungen in CHF werden zum
Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.
771.000,00 Euro der Gesellschaft sind in
Finanzanlagen investiert. Nachfolgend die Übersicht
der Finanzanlagen:
· Kommanditanteil an der Zinnowitz
GmbH & Co. KG in Höhe von 1.000,00 Euro. Einziger
Kommanditist, Beteiligungsquote 100 %
· Ausleihungen in Gestalt von
Nachrangdarlehen an die Zinnowitz GmbH & Co. KG im
Nennwert von 30.000,00 Euro
· 30 % GmbH-Anteil
{Beschaffungskosten 7.500,00 Euro) an der Adeon Haus GmbH
· 10 % GmbH-Anteil
{Anschaffungskosten 2.500,00 Euro) an der LINDENKERN GmbH.
· Ausleihung in Gestalt eines
Nachrangdarlehen an die VIVAT Solution GmbH & Co. KG
in Höhe von 200.000,00 Euro.
· Ausleihungen in Gestalt von
Nachrangdarlehen an die Lebendauer GmbH in Höhe von
330.000,00 Euro
· Ausleihung in Gestalt eines
Nachrangdarlehen an die VIVAT Friedrichstraße GmbH in
Höhe von 200.000,00
Ertragslage
Aus den Investitionen hat die Gesellschaft in 2023
150.135,38 Euro an Zinserträgen erzielt.
Den Erträgen aus Währungsumrechnung in
Höhe von 5.198,31 Euro stand gleichzeitig Aufwendungen
aus Währungsumrechnungen in Höhe von 99.611,13
Euro gegenüber.
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 443.325,22 Euro
resultiert im Wesentlichen aus den Verkaufsprovisionen und
provisionsähnlichen Vergütungen in Höhe von
57.803,95 Euro, sowie den Zinsaufwendungen für die
Nachrangdarlehen in Höhe von 386.605,57 Euro. Diese
liegen mit 236.470,19 Euro über den Zinserträgen.
Abschluss- und Prüfungskosten fielen in
Höhe von 20.521,77 Euro an.
Finanzlage
Der Mittelzufluss des Geschäftsjahres wurde
durch die Einzahlung der nachrangigen Darlehen auf die
Multitalent Basic 7; 12; 18 und 25 geprägt. Es ergibt
sich eine stichtagsbezogene Liquidität zum 31.12.2023
in Höhe von 449.760,24 Euro.
Vermögenslage
Dem Anlagevermögen in Höhe von 411.000,00
Euro und dem Umlaufvermögen in Höhe von
1.393.248,38 Euro zusammen 1.804.248,38 Euro standen am
Abschlussstichtag Rückstellungen und Verbindlichkeiten
in Höhe von 7.113.110,67 Euro gegenüber. Der
nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der
Gesellschaft betrug zum 31.12.2023 5.308.862,29 Euro. Die
Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Dennoch
liegt keine lnsolvenzrechtlich relevante Überschuldung
vor, da aufgrund der wirtschaftlichen und rechtlichen
Verhältnisse die Fortführung der VIVAT Exclusive
GmbH für den Prognosezeitraum überwiegend
wahrscheinlich ist. Diese Annahmen beruhen auf den
Erwartungen, dass sich die Ertrags- und Finanzlage
entsprechend den Prognoserechnungen entwickeln wird.
4.640.142,80 Euro der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 1.750.375,80 Euro der
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über
einem Jahr sind nachrangige Verbindlichkeiten. Diese
Verbindlichkeiten sind mit einem qualifizierten Nachrang
(Rangrücktritt) versehen.
Gesamtaussage
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
entspricht im Geschäftsjahr den Prognosen.
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in
Höhe von 5.308.862,29 Euro beruht im Wesentlichen aus
den Provisions- und Finanzierungskosten der Gesellschaft.
Die Anfangskosten stehen unmittelbar mit dem
öffentlichen Angebot der Vermögensanlagen nach
dem Vermögensanlagengesetz in Verbindung.
Wirtschaftlich stellen sich diese Kosten wie Provisions-,
Vertriebs-, Konzeptions- und Prospektkosten genauso wie die
Zinsaufwendungen auf die Nachrangdarlehen als
planmäßige Finanzierungskosten der Gesellschaft
dar.
Die Gesellschaft liegt innerhalb der geplanten
Unternehmensführung.
Der Unternehmensplan teilt sich in drei Phasen, die
Kapitaleinwerbungsphase, die Investitionsphase und die
Ertragsrealisationsphase. Für die drei Phasen wird
planmäßig die Liquidität sichergestellt.
Eine tatsächliche Überschuldung liegt durch den
qualifizierten Nachrang der Nachrangdarlehen nicht vor.
Aufgrund der Tatsache, dass keine tatsächliche
Überschuldung und ausreichend Liquidität vorliegt
und das die derzeitige und geplante Ertragssituation im
Unternehmensplan liegt, sieht der Geschäftsführer
die Fähigkeit zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit als positiv und als gegeben an.
Die positive Fortführungsprognose ergibt sich aus dem
Unternehmensplan der Gesellschaft.
Vergütungsbericht im Sinne des § 24 (1)
VermAnlG
In seiner Funktion als Geschäftsführer
stand Herrn Waldemar Hartung eine
Geschäftsführervergütung in Höhe von
48.000,00 Euro brutto jährlich zu. An Herrn Waldemar
Hartung wurden 48.000,00 Euro
Geschäftsführervergütung ausgezahlt.
Nachfolgende Übersicht zeigt die
Vergütungen und die Gesamtsumme der im abgelaufenen
Geschäftsjahr 2023 gezahlten Vergütungen,
aufgeteilt in feste und variable gezahlte Vergütungen
und die Zahl der Begünstigten. Gewinnbeteiligungen
wurden nicht gezahlt.
Bezeichnung
|
feste Vergütung
|
variable Vergütung
|
Begünstigte
|
Geschäftsführervergütung
|
48.000,00 Euro
|
|
1
|
Provisionen und
ähnliche Vergütungen (Grundlage Prospekt)
|
0,00 Euro
|
57.803,95 Euro
|
2
|
Rechts-, Steuerberatung
und Wirtschaftsprüfung
|
21.975,95 Euro
|
0,00 Euro
|
4
|
Verwaltungskosten
|
10.710,00 Euro
|
0,00 Euro
|
2
|
Prognosebericht
Das Werben von Nachrangdarlehen ist beendet. Die
Einzahlungen auf die geworbenen Nachrangdarlehen Exclusive
und Prestige sind durch Einmalzahlungen beendet.
Einzahlungen auf die geworbenen
Nachrangdarlehen Multitalent Basic 7 mit einer
ratierlichen
Einzahlungsphase über
84 Monate,
Multitalent Basic 12 mit einer ratierlichen
Einzahlungsphase über
144 Monate,
Multitalent Basic 18 mit einer ratierlichen
Einzahlungsphase über
216 Monate,
Multitalent Basic 25 mit einer ratierlichen
Einzahlungsphase über
300 Monate
erfolgen planmäßig bis zum Jahre 2042.
Das zur Verfügung stehende Kapital wurde
ausschließlich in Finanzanlagen investiert. Es ist
geplant, dass aus diesen Investitionen in Zukunft
ausreichend finanzielle Mittel erwirtschaftet werden, um
die jährlichen Zinsen auf die Nachrangdarlehen
auszahlen zu können, sowie am Ende der Laufzeit die
Nachrangdarlehen zurückzuzahlen. Nach Beendigung der
Investitionen der bisherigen Finanzanlagen ist geplant, in
weitere Beteiligungen oder Immobilienprojekte zu
investieren. Für zukünftige Investitionen stehen
die Vertragspartner, insbesondere die Verkäufer, noch
nicht fest. Damit können der dahinterstehende
zeitliche und finanzielle Aufwand, sowie die
wirtschaftliche Entwicklung der zukünftigen
Anlageobjekte, auf der Basis der Planzahlen prognostiziert
werden, sind aber nicht abschließend bestimmbar.
Chancen-und Risikobericht
Risikobericht
Branchenspezifische Risiken:
Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den
Finanzmärkten wieder verstärken, und sollte sich
dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die
wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage
nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Mögliche
weitere regulatorische Maßnahmen können zu
erschwerten Bedingungen führen und eine
zusätzliche finanzielle Belastung bedeuten. Daraus
können für uns dann erhebliche Umsatz- und
Ergebnisrisiken entstehen.
Weiterhin gehen die Prognosen von möglichen
Investitionen aus. Bedingung ist das entsprechende
Investitionsmöglichkeiten vorhanden sind. In einem
wirtschaftlich schwierigen Umfeld sind auch sinnvolle
Investitionen schwierig.
Ertragsorientierte Risiken
Die bisherigen Investitionen erfolgten in
Finanzanlagen. Der Erfolg der Finanzanlagen hängt
nicht allein von der VIVAT Exclusiv GmbH ab, sondern von
den Unternehmen, in welche investiert wurde. Der Erfolg der
VIVAT Exclusiv GmbH hängt also unmittelbar vom Erfolg
dieser Gesellschaften ab.
Da zukünftige Investitionen nicht benennbar
sind, können Risiken hierzu nicht benannt werden. Das
ertragsorientierte Risiko besteht insofern, keine oder nur
wenige Investitionen in der Zukunft vorgenommen werden
können.
Jede kommende Investition wird von uns
ausführlich geprüft. Dabei wird unter anderem
eine rechtliche, wirtschaftliche und technische Due
Diligence durchgeführt und es werden im Bedarfsfall
externe Spezialisten hinzugezogen, um Risiken hinsichtlich
der Akquisitionen zu erkennen und einzuschätzen.
Dennoch können wir die Möglichkeit nicht
ausschließen, dass diese Ziele nicht vollständig
oder nur teilweise oder erst zu einem späteren
Zeitpunkt erreicht werden können. Die Entwicklung ist
zudem von verschiedenen Faktoren abhängig: den zu
erwartenden Darlehen, der möglichen den Ausgaben
für Marketingmaßnahmen, den angestrebten Kosten
des Integrationsprozesses. Die Integration neuer
Beständen erfordert eine Reorganisation von
Verwaltung, Management sowie internen Strukturen und
Prozessen. Diese Faktoren können von unseren
Einschätzungen abweichen und zu einem Nichterreichen
der prognostizierten Ergebnisse oder zu erhöhten
Risiken führen.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Aufgrund der Liquiditäts- und
Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind
Liquiditätsrisiken kurzfristig nicht erkennbar.
Zinsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten,
bestehen aufgrund feststehender Konditionen nicht. Die
Liquiditätslage ist gut.
Kosten-und Liquiditätsrisiken
Es besteht das Risiko, dass etwaige
Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die laufenden
Kosten zu decken. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden,
sollte es der Gesellschaft nicht wie vorgesehen gelingen,
die für die Deckung ihrer jeweiligen Kosten und
Verpflichtungen erforderliche Liquidität zu
generieren. In diesen Fällen bestünde eine
Deckungslücke, die zu zusätzlichen Kosten
führen würde. Gelingt es nicht, eine etwaige
Deckungslücke zu schließen, kann dies zu
Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen die Gesellschaft,
zu einer vorzeitigen Verwertung der Anteile und letztlich
zur Insolvenz der Emittenten führen. All dies
würde sich entsprechend nachteilig auf das Ergebnis
des Investments auswirken und kann zu einem Totalverlust
der Vermögensanlage führen.
Risiko der Investition der Gesellschaft in andere
Gesellschaften
Die von der Gesellschaft getätigten
Investitionen in andere Gesellschaften sind mit erheblichen
Investitionen und Risiken verbunden. Hierzu gehört die
Gefahr, dass sich die Schlüsselpersonen dieser
Zielgesellschaften ändern oder notwendige
Geschäftsbeziehungen dieser Zielgesellschaften nicht
aufrechterhalten werden. Die angestrebten Ziele,
Synergieeffekte oder Kosteneinsparungen können sich
eventuell nicht verwirklichen und es kann zu
Unstimmigkeiten mit Partnern oder zu strategischen
Fehlentwicklungen kommen. Fehleinschätzungen von
Risiken und/oder Marktvoraussetzungen bzw. nicht absehbare
Entwicklungen können die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage dieser Zielgesellschaften negativ beeinflussen.
Weitere solcher Faktoren können u.a. darin bestehen,
dass sich die wirtschaftliche Konzeption einer
Zielgesellschaft nicht wie von dieser geplant realisieren
lässt, etwa aufgrund hoher Kostenapparate, oder darin,
dass falsche Anlageentscheidungen getroffen werden oder
Rechtsstreitigkeiten geführt werden. Zudem können
insbesondere Zahlungsstockungen, Zahlungsunfähigkeiten
oder zu knappe Liquiditätsreserven, um
unvorhergesehene Kosten des Geschäftsbetriebes oder
weitere Zahlungsverbindlichkeiten zu bedienen, das
Insolvenzrisiko der Zielgesellschaften erhöhen.
Führt die Verschlechterung der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage einer Zielgesellschaft der
Emittentin dazu, dass diese ihren vertraglichen Pflichten
gegenüber der Emittentin nicht nachkommen kann, wirkt
sich dies ebenfalls negativ auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Emittentin aus. Dies kann
für die Anleger zum Ausbleiben von Zinszahlungen am
Ende der Laufzeit der Vermögensanlagen sowie zu einem
teilweisen oder vollständigen Verlust des von ihnen
eingesetzten Kapitals führen.
Währungsrisiko
Die Gesellschaft führt Fremdwährungskonten
in Schweizer Franken. Es erfolgen Einzahlungen auf
Nachrangdarlehen in Schweizer Franken. Insgesamt besteht
die Gefahr, dass sich der Kurs der Schweizer Franken
ungünstig für die Gesellschaft entwickelt, dies
kann auch negative Auswirkungen auf die Zahlung an den
Anleger haben. Dies kann für die Anleger zum
Ausbleiben von Zinszahlungen am Ende der Laufzeit der
Vermögensanlagen sowie zu einem teilweisen oder
vollständigen Verlust des von ihnen eingesetzten
Kapitals führen.
Chancenbericht
Dem Wettbewerb am Markt werden wir durch Erfahrung,
Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes
Maß an Qualität begegnen. Die am Markt durch
unsere Geschäftsführer erworbene langjährige
Kompetenz bietet sehr gute Voraussetzungen für ein
erfolgreiches Bestehen im Wettbewerb.
Risiken über die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Die Gesellschaft ist in ihrer Entscheidung, in welche
Immobiliengesellschaften sie investiert und in welcher
rechtlichen Ausgestaltung dies geschieht, welche
Immobilien, welche NPL Pakete und von welchem Anbieter
sie Gold ankauft, ebenso frei wie die Zielgesellschaften in
deren Investitionsentscheidungen. Die Anleger haben hierauf
keinen Einfluss. Fehlinvestitionen der Nettoeinnahmen durch
die Gesellschaft sind möglich. Diese können die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin
negativ beeinflussen. Dies kann für die Anleger zum
Ausbleiben von Zinszahlungen am Ende der Laufzeit der
Vermögensanlagen sowie zu einem teilweisen oder
vollständigen Verlust des von ihnen eingesetzten
Kapitals führen. Zusätzlich verweisen wir auf
unsere Ausführungen zu den wesentlichen Risiken in
unserem Verkaufsprospekt.
Nachtragsbericht
Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die
Berichtspflicht, insbesondere Wirtschaftsprognose-,
Chancen- und Risikoberichte auswirken.
Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft
nicht unterhalten.
Kempten, 12. März
2024
gez.
Waldemar Hartung, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
411.000,00 |
1.311.000,00 |
| I.
Finanzanlagen |
411.000,00 |
1.311.000,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
1.000,00 |
1.000,00 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
0,00 |
1.000.000,00 |
| 3.
Beteiligungen |
10.000,00 |
10.000,00 |
| 4.
sonstige Ausleihungen |
400.000,00 |
300.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.393.248,38 |
2.808.757,74 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
943.488,14 |
1.403.615,44 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
30.309,04 |
80.000,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
30.309,04 |
|
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
913.179,10 |
1.323.615,44 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
350.000,00 |
350.000,00 |
| davon
gegen Gesellschafter |
355.500,00 |
355.500,00 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
449.760,24 |
1.405.142,30 |
| C.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
5.308.862,29 |
4.825.537,07 |
| Aktiva |
7.113.110,67 |
8.945.294,81 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
25.000,00 |
25.000,00 |
| III.
Bilanzverlust |
5.358.862,29 |
4.875.537,07 |
| davon
Verlustvortrag |
4.915.537,07 |
4.288.520,81 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
5.308.862,29 |
4.825.537,07 |
| B.
Rückstellungen |
32.000,00 |
32.040,00 |
| 1.
sonstige Rückstellungen |
32.000,00 |
32.040,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
7.081.110,67 |
8.913.254,81 |
| 1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.062,67 |
0,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.062,67 |
0,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
7.080.048,00 |
8.913.254,81 |
| davon
aus Steuern |
67.380,94 |
143.843,41 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
4.708.632,80 |
4.190.637,69 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
2.371.415,20 |
4.722.617,12 |
| Passiva |
7.113.110,67 |
8.945.294,81 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
sonstige betriebliche Erträge |
5.441,02 |
13.147,43 |
| davon
Erträge aus der Währungsumrechnung |
5.198,31 |
12.014,32 |
| 2.
Personalaufwand |
56.199,36 |
50.047,98 |
| a)
Löhne und Gehälter |
54.364,80 |
49.591,20 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.834,56 |
456,78 |
| 3.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
196.096,69 |
281.338,39 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
99.611,13 |
172.485,36 |
| 4.
Erträge aus Beteiligungen |
40.000,00 |
|
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
40.000,00 |
|
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
|
97.000,00 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
|
80.000,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
150.135,38 |
131.915,76 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
309,04 |
|
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
386.605,57 |
537.693,08 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
-443.325,22 |
-627.016,26 |
| 9.
Jahresfehlbetrag |
443.325,22 |
627.016,26 |
| 10.
Verlustvortrag aus dem Vorjahr |
4.915.537,07 |
4.288.520,81 |
| 11.
Bilanzverlust |
5.358.862,29 |
4.915.537,07 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Firma:
|
VIVAT Exclusive GmbH
|
Rechtsform
|
Gesellschaft mit
beschränkter Haftung (GmbH)
|
Sitz:
|
Kempten
|
Anschrift:
|
Rosenau 54 87437 Kempten
|
Eintragung ins
Handelsregister:
|
Kempten, HRB 13220
|
Geschäftsjahr:
|
1. Januar bis 31.
Dezember
|
Gegenstand des
Unternehmen:
|
Die Gründung,
Verwaltung und Beteiligung an Tochtergesellschaften
und Dritt- Unternehmungen des Handels und der
Industrie; Übernahme von Beratungs-,
Vertretungs- und Organisationsaufgaben im eigenen
Interesse; An- und Verkauf von Gold als Sachwert und
die Verwaltung von eigenen Vermögenswerten aller
Art; alle mit dem vorstehenden Gesellschaftszweck
direkt oder indirekt verbundenen Geschäfte und
Aktivitäten. Die Gesellschaft ist berechtigt,
Nachrangdarlehen sowie Vermögensanlagen zu
emittieren. Die Gesellschaft tätigt keine
Geschäfte, die der Erlaubnis nach § 32 KWG
bedürfen.
|
Gesellschafter:
|
Herr Waldemar Hartung
|
Geschäftsführung/ Vertretung:
|
Herr Waldemar Hartung,
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen
|
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den
Vorschriften des Ersten Unterabschnitt des Zweiten
Abschnitts des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter
Beachtung des § 24 Vermögensanlagengesetz, des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des
GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft wurde mit
Eintragung im Handelsregister vom 25. Februar 2016
gegründet.
Der Jahresabschluss vermittelt ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Bilanz
wurde gemäß § 266 Abs. 1 und 2 HGB i. V. m.
§ 268 Abs. 1, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde
gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die
Gesellschaft erfüllt die Voraussetzungen für
die Einordnung in die Größenklasse
der Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne
des § 267 Abs. 1 HGB.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei der Bewertung wird von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen
tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht
entgegen. Die Vermögensgegenstände und Schulden
sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.
Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden:
· Das Anlagevermögen besteht
ausschließlich aus Finanzanlagen. Die Finanzanlagen
wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen
waren nicht notwendig.
· Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu
Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken, die zu
einem niedrigeren Wert führen würden, lagen nicht
vor. Wertberichtigungen wurden daher nicht vorgenommen.
· Liquide Mittel, die in Schweizer
Franken (CHF) gehalten werden, wurden zum Abschlussstichtag
am 31. Dezember 2023 in Euro mit einem Kurs von 1 Euro zu
0,9441 CHF bewertet und ausgewiesen.
· Die liquiden Mittel wurden
ebenfalls zu Nennwerten angesetzt.
· Die Rückstellungen sind in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt;
sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen.
· Die Verbindlichkeiten sind mit
dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Angaben zu Posten der Bilanz
1. Das Anlagevermögen beträgt 411.000,00
Euro.
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen sowie die sonstigen
Vermögensgegenstände betragen 943.488,14 Euro.
Von den sonstigen Vermögensgegenständen
entfielen 355.500,00 Euro auf Forderungen gegen den
Gesellschafter-Geschäftsführer, davon 350.000,00
Euro mit einer Laufzeit über einem Jahr.
3. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 Euro
und ist voll eingezahlt.
Im Bilanzverlust in Höhe von 5.358.862,29 Euro
ist der Verlustvortrag des Vorjahres in Höhe von
4.915.537,07 Euro aus der Gesellschaft enthalten. Der nicht
durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt
5.308.862,29 Euro.
Das Aktivvermögen bietet keine ausreichenden
stillen Reserven, um die Überschuldung zu beseitigen.
Aufgrund der Anlagebedingungen der qualifizierten
Nachrangdarlehen sind diese mit einem qualifizierten
Nachrang versehen. Damit sind diese Verbindlichkeiten bei
der Erstellung eines Überschuldungsstatus nicht zu
berücksichtigen. Aus diesem Grund wurde der
Jahresabschluss gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2
HGB unter der Prämisse der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit (Going-Cancern) aufgestellt.
3. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Kosten
für die Prüfung und Veröffentlichung des
Jahresabschlusses und die Erstellung der
Steuererklärungen in Höhe von 21.000,00 Euro und
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht
(abgezinst für 10 Jahre) in Höhe von 11.000,00
Euro.
4. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten, die auf Schweizer Franken (CHF)
lauten, wurden zum Abschlussstichtag am 31. Dezember 2023
in Euro mit einem Kurs von 1 Euro zu 0,9441 CHF bewertet
und ausgewiesen.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich
wie folgt:
Verbindlichkeit
|
Gesamtbetrag in Euro
|
Restlaufzeit bis ein Jahr in Euro
|
Restlaufzeit über ein Jahr in Euro
|
Verbindlichkeiten aus
L+L
|
1.062,67
|
1.062,67
|
0,00
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
2.943.135,80
|
2.354.659,90
|
588.475,90
|
Steuerverbindlichkeiten
|
67.380,94
|
67.380,94
|
0,00
|
Nachrangdarlehen
|
4.069.531,26
|
2.319.154,46
|
1.750.376,80
|
Gesamtsumme
|
7.081.110,67
|
4.742.257,97
|
2.338.852,70
|
Sicherungsrechte an den ausgewiesenen
Verbindlichkeiten bestehen nicht.
Angaben zu Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Aufwendungen und Erträge des
Geschäftsjahres sind - unabhängig von den
Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen - im
Jahresabschluss berücksichtigt worden.
In den Erträgen sind Erträge aus
Währungsumrechnung in Höhe von 5.198,31 Euro
enthalten. Diesen stehen 99.611,13 Euro Aufwendungen aus
Währungsumrechnung gegenüber.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in
Höhe von 196.096,69 Euro sind 57.803,95 Euro
Verkaufsprovisionen und provisionsähnlichen
Vergütungen enthalten.
Bei den Zinsaufwendungen werden die das
Geschäftsjahr betreffenden Zinsen für die
Nachrangdarlehen in Höhe von 386.605,57 Euro
ausgewiesen.
Einschätzung zur Fähigkeit der VIVAT Exclusive
GmbH zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in
Höhe von 5.308.862,29 Euro beruht im Wesentlichen aus
den Gründungs-, Anfangs- und Finanzierungskosten der
Gesellschaft. Die Anfangskosten stehen unmittelbar mit dem
öffentlichen Angebot der Vermögensanlagen nach
dem Vermögensanlagengesetz in Verbindung.
Wirtschaftlich stellen sich diese Kosten wie Werbe-,
Provisions-, Vertriebs-, Konzeptions- und Prospektkosten
genauso wie die Zinsaufwendungen auf die Nachrangdarlehen
als planmäßige Finanzierungskosten der
Gesellschaft dar.
Die Gesellschaft liegt innerhalb der geplanten
Unternehmensführung.
Der Unternehmensplan teilt sich in drei Phasen, die
Kapitaleinwerbungsphase, die Investitionsphase und die
Ertragsrealisationsphase. Für die drei Phasen wird
planmäßig die Liquidität sichergestellt.
Eine tatsächliche Überschuldung liegt durch den
qualifizierten Nachrang des Nachrangdarlehens nicht vor.
Aufgrund der Tatsache, dass keine tatsächliche
Überschuldung und ausreichend Liquidität
vorliegt, und dass die derzeitige und geplante
Ertragssituation im Unternehmensplan liegt, sieht der
Geschäftsführer die Fähigkeit zur
Fortführung der Unternehmenstätigkeit als positiv
und als gegeben an. Die positive Fortführungsprognose
ergibt sich aus dem Unternehmensplan der Gesellschaft.
Nachtragsberichtsangaben gem. § 285 Nr. 33 HGB
Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Haftungsverhältnisse bestanden zum
Bilanzstichtag nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.
Unternehmensführung
Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte
der Gesellschaft durch Herrn Waldemar Hartung geführt.
Die Geschäftsführervergütung betrug in
Summe 48.000,00 Euro.
Kempten, 12. März
2024
gez.
Waldemar Hartung, Geschäftsführer
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
1.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.000,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
1.000.000,00
|
-1.000.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Beteiligungen
|
10.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
10.000,00
|
4. sonstige Ausleihungen
|
300.000,00
|
100.000,00
|
0,00
|
0,00
|
400.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
1.311.000,00
|
-900.000,00
|
0,00
|
0,00
|
411.000,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
1.311.000,00
|
-900.000,00
|
0,00
|
0,00
|
411.000,00
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
1.000,00
|
1.000,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
1.000.000,00
|
3. Beteiligungen
|
0,00
|
10.000,00
|
10.000,00
|
4. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
400.000,00
|
300.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
411.000,00
|
1.311.000,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
411.000,00
|
1.311.000,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
Bilanzeid
Nach bestem Wissen versichern wir, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsregeln der
Jahresabschluss der
VIVAT Exclusive GmbH ein den
tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der
VIVAT Exclusive GmbH vermittelt und im
Lagebericht der
VIVAT Exclusive GmbH der
Geschäftsverlauf
einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage der
VIVAT Exclusive GmbH so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung
der
VIVAT Exclusive GmbH beschrieben sind.
Kempten, 12. März
2024
gez.
Waldemar Hartung, Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die
VIVAT Exclusive GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der
VIVAT Exclusive GmbH - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der
VIVAT Exclusive GmbH für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss
vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 so wie seiner Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Geselschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, das aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit
nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Dresden, 22. März
2024
USTB
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Uwe P. Kerner, Wirtschaftsprüfer
|