Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 132511
Eingetragen
28.10.1985
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenVerlegen von ZeitungenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Kommunikationsagentur insbesondere auch der Betrieb einer Agentur für neue Medien, für Multimediaproduktionen sowie die Entwicklung gestalterischer Konzepte von Werbemaßnahmen einschließlich deren Umsetzung in neuen Medien und alle

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

PWW GmbH

Hamburg (vormals: Berlin)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PWW GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 28. April 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Senghaas

Wirtschaftsprüfer

Ungnad

Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

31.12.2012
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   1.521,22 1.729,30
II. Sachanlagen      
1. Einbauten in gemieteten Räumen 513.135,50   521.407,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 767.298,54   912.721,38
    1.280.434,04 1.434.129,29
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   52.991.189,00 52.991.189,00
    54.273.144,26 54.427.047,59
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Noch nicht abgerechnete Fremdleistungen 1.917.981,59   3.382.951,50
2. Noch nicht abgerechnete Eigenleistungen 343.000,00   363.000,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 159.162,08   276.633,00
    2.420.143,67 4.022.584,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.327.260,29   12.055.748,72
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 34.252.419,74   32.138.603,91
davon gegen Gesellschafter EUR 41.796,28 (Vj. EUR 2.585.709,96)      
3. Sonstige Vermögensgegenstände 432.748,67   345.254,91
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 169.000,00 (Vj. EUR 185.500,70)      
    48.012.428,70 44.539.607,54
III. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand   4.514,93 4.500,00
    50.437.087,30 48.566.692,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten   384.031,22 37856022
    105.094.262,78 103.372.299,85

Passiva

     
      31.12.2012
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   520.000,00 520.000,00
II. Kapitalrücklage   54.942.668,92 54.942.668,92
III. Gewinnvortrag   5.318,16 5.318,16
    55.467.987,08 55.467.987,08
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15.248.413,60   14.722.989,52
2. Steuerrückstellungen 3.533.519,68   66.713,00
3. Sonstige Rückstellungen 6.673.629,25   7.073.529,62
    25.455.562,53 21.863.232,14
C. Verbindlichkeiten      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.588.791,07   3.612.876,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.588.791,07 (Vj. EUR 3.612.876,13)      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.804.308,63   4.839.238,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.804.308,63 (Vj. EUR 4.839.238,94)      
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.615.359,74   16.834.201,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 12.615.359,74 (Vj. EUR 16.834.201,58)      
davon gegenüber Gesellschafter EUR 66.296.39 (Vj. EUR 16.003.198,80)      
4. Sonstige Verbindlichkeiten 713.150,65   549.168,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 709.150,65 (Vj. EUR 549.168,78)      
davon aus Steuern: EUR 422.994,74 (Vj. EUR 418.500,50)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 53.085,07 (Vj. EUR 0,00)      
    23.721.610,09 25.835.485,43
D. Rechnungsabgrenzungsposten   449.103,08 205,59520
    105.094.262,78 103.372.299,85

Gewinn- und Verlustrechnung für 2013

2012
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 57.742.629,42   66.789.129,42
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen -1.521.016,84   -59.901,25
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.945.633,02   1.089.618,51
    58.167.245,60 67.818.846,68
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.620.667,95   -8.217.942,73
b). Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.908.378,33   -18.364.179,75
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -26.277.495,92   -23.081.149,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.968.857,62   -3.835.691,29
davon für Altersversorgung EUR 222.926,80 (Vj. EUR 139.754,50)      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -410.188,68   -459.132,03
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.304.624,50   -16.706.403,67
    -62.490.213,00 -70.664.499,31
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 15.761.401,71   15.135.761,80
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 15.761.401,71 (Vj. EUR 15.135.761,80)      
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.556,27   9.766,56
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 128.86 (Vj. EUR 8.839,90)      
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)      
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -945.801,22   -970.311,64
davon an verbundene Unternehmen EUR 8.995,12 (Vj. EUR 23.209,78)      
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 929.992,00 (Vj. EUR 941.663,00)      
    14.820.156,76 14.175.216,72
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   10.497.189,36 11.329.564,09
12. Außerordentliche Aufwendungen/ außerordentliches Ergebnis   -308.219,00 -1.288.220,00
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) EUR 308.219,00. Vj. EUR 308.220,00)      
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.464.970,59   7.417,16
14. Sonstige Steuern -18.166,66   -20.873,77
    -3.483.137,25 -13.456,61
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -6.705.833,11   -10.027.887,48
16. Jahresüberschuss   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

A. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt und bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist dort beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 131257 eingetragen.

Die Gesellschaft ist berechtigt, die folgenden Zweigniederlassungen zu führen: PUBLICIS Hamburg, PUBLICIS Berlin, PUBLICIS Frankfurt, PUBLICIS Erlangen und PUBLICIS München.

Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:

Nutzungsdauer in Jahren
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche 3 bzw. 5
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte EDV-Anlagen 3 - 7
Geringwertige Wirtschaftsgüter 5
Übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 13

Die Einbauten in gemieteten Gebäuden werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, längstens jedoch über die Laufzeit des Mietvertrages, abgeschrieben.

Darüber hinaus werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG (Anschaffungskosten von mehr als EUR 150 bis zu EUR 1.000) werden seit 2008 in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben.

2. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert aufgrund einer dauerhaften Wertminderung erforderlich ist. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB vorgenommen.

3. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Als noch nicht abgerechnete Fremdleistungen werden die in Arbeit befindlichen Kundenaufträge ausgewiesen, die ausschließlich weiterberechenbare Fremdrechnungen umfassen.

Die noch nicht abgerechneten Eigenleistungen umfassen die noch nicht abgerechneten Stunden für Kundenaufträge, die auf Basis von Projekthonoraren abgerechnet werden. Die noch nicht abgerechneten Eigenleistungen wurden im Rahmen von Inventuren zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 aufgenommen und anhand von Stundensatzkalkulationen bewertet. Die Ermittlung des Wertes für die Eigenleistungen erfolgt nach dem Grundsatz der Einzelbewertung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB zu Herstellungskosten unter Einbeziehung notwendiger Gemeinkosten. Der Ansatz der Eigenleistungen wird retrograd auf der Basis von Verkaufsstundensätzen abzüglich eines notwendigen Abschlages, der die Marge und auch die nicht aktivierungsfähigen Gemeinkosten abdeckt, ermittelt.

In den fertigen Erzeugnissen und Waren werden Handelswaren zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet; die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungsgehälter sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten, die nach den handelsrechtlichen Bestimmungen aktivierungspflichtig sind.

Wertberichtigungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung einer angemessenen Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 520 wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

6. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode i. S. v. IAS 19) unter Verwendung der "Richttafeln 2005G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,91 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden mit 2,25 % bzw. 2 % berücksichtigt. Aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen in 2010 im Zusammenhang mit der Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ist eine Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen erforderlich. Dieser Betrag wird gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB zu einem Fünfzehntel in jedem Geschäftsjahr angesammelt.

Wertpapiergebundene Pensionszusagen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet soweit er den garantierten Mindestbetrag übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung).

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

7. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend den Regelungen des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nettozahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

9. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

10. Umsatzerlöse

Die Leistungen der Gesellschaft beruhen auf Geschäften jeder Art im Bereich der Kommunikation.

Die Gesellschaft kann hierzu Beteiligungen an im Kommunikationsbereich tätigen Unternehmen, insbesondere an Unternehmen der Werbewirtschaft, der Marktforschung und der Personalberatung erwerben, halten und verwalten. Die Gesellschaft kann auch Beteiligungen an Unternehmen erwerben, halten und verwalten, die auf ähnlichen Gebieten tätig sind.

Die Leistungen der Agentur werden im Wesentlichen auf Provisions- und Festhonorarbasis abgerechnet. Daneben werden auch Umsatzerlöse auf Basis von Projekthonoraren erzielt. Bei Abrechnung auf Provisions- bzw. Honorarbasis werden, wie branchenüblich, nur die Provision bzw. das Honorar selbst, d.h. der Rechnungsbetrag abzüglich der direkt weiterberechneten Fremdleistungen, als Umsatzerlöse angesetzt. Die direkt weiterberechneten Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen.

11. Realisierung von Erträgen

Alle wesentlichen Erträge werden aus Honoraren für eine umfassende Kundenbetreuung oder aus der Produktion von Werbung erzielt. Die Umsatzrealisierung erfolgt grundsätzlich zum Erscheinungstag der Werbung, bei Erbringung der Dienstleistung oder der Fertigstellung der Produktion.

12. Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, einbezogen werden und alle weiteren Gesellschaften, an denen die PUBLICIS Groupe S.A. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält.

13. Latente Steuern

In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB bilanziert die Gesellschaft keine aktiven latenten Steuern.

C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagespiegel.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Restlaufzeit liegt innerhalb eines Geschäftsjahres.

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen / Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 1.507 (Vorjahr: TEUR 2.987) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch enthalten. TEUR 16.984 (Vorjahr: TEUR 14.015) resultieren aus dem Cash-Management-System.

Darüber hinaus enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen einen Anspruch auf Ergebnisabführung von TEUR 15.761 (Vorjahr: TEUR 15.136).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.149 (Vorjahr: TEUR 6.806) aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch enthalten und TEUR 760 (Vorjahr: TEUR 0) aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.706 (Vorjahr: TEUR 10.028) resultieren aus dem gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die ehemalige Gesellschafterin PUBLICIS Red Lion GmbH, Düsseldorf, abzuführenden Gewinn. Dieser Ergebnisabführungsvertrag findet in 2013 letztmalig Anwendung. In 2013 fand ein Gesellschafterwechsel statt. Die Anteile an der PWW GmbH, Berlin, wurden mit Wirkung zum 30. Dezember .2013 in die PIXELPARK AG, Berlin eingelegt.

Die Forderungen/ Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 184).

5. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist vollständig erbracht und beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 520.

6. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen, soweit nicht rückgedeckt, belaufen sich auf TEUR 15.248 (Vorjahr: TEUR 14.723). Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß § 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 3.390 (Vorjahr: TEUR 3.699). Die Unterdeckung beträgt damit zum Stichtag TEUR 3.390 (Vorjahr: TEUR 3.699).

Der Rückdeckungsanspruch der kongruent rückgedeckten Pensionsverpflichtungen enthält die verzinsliche Ansammlung der geleisteten Sparanteile der Versicherungsprämien (zuzüglich etwa vorhandener Guthaben aus Überschussbeteiligungen) und beläuft sich auf TEUR 3.476 (Vorjahr: TEUR 3.151) zum 31. Dezember 2013. Die entsprechende Pensionsrückstellung ist nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB zum beizulegenden Zeitwert des Aktivwertes passiviert. Die geleisteten Prämien sowie die Zinsanteile entsprechen den Anschaffungskosten des Rückdeckungsanspruchs. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung mit der Pensionsverpflichtung saldiert als auch die zugehörigen Aufwendungen und Erträge und aus dem zu verrechnenden Vermögen, da alle Rechte und Ansprüche der Gesellschaft aus den Rückdeckungsversicherungen an die Anwärter der Versorgungszusagen verpfändet sind.

Darüber hinaus wurden weitere Ansprüche gegen Rückdeckungsversicherungen mit der entsprechenden Rückdeckungsverpflichtung saldiert.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 3.975
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 3.975
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 3.975
Verrechnete Aufwendungen 254
Verrechnete Erträge 254

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen, Urlaubsansprüche, Jubiläen, Berufsgenossenschaft, Beratungsleistungen und Archivierungskosten.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend den Regelungen des § 253 Abs. 2 HGB teilweise nicht abgezinst. Das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 4 EGHGB wurde insoweit in Anspruch genommen. Die Überdeckung beträgt zum 31. Dezember 2013 TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 7). Im Zeitablauf wird von einer Aufholung ausgegangen.

8. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Nahezu alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

in TEUR 31.12.2013 31.12.2012
Restlaufzeit gesichert gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Gesamt
Art der Verbindlichkeit Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.589 0 0 2.589 3.613 3.613
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.804 0 0 7.804 4.839 4.839
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.615 0 0 12.615 16.834 16.834
4. Sonstige Verbindlichkeiten 709 4 0 713 549 549
- davon aus Steuern 423 0 0 25 419 419
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 53 0 0 53 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber der Gesellschafterin PIXELPARK AG in Höhe von TEUR 66. TEUR 6.706 resultieren aus dem gemäß Ergebnisabführungsvertrag mit der ehemaligen Gesellschafterin PUBLICIS Red Lion abzuführenden Gewinn. Da es in 2013 einen Gesellschafterwechsel gegeben hat ist eine Vergleichbarkeit zum Vorjahr nur in eingeschränktem Umfang möglich.

9. Aufgliederung der Umsatzerlöse

2013 2012
Nach Bereichen (in TEUR):    
Druck- und Werbemittelverkauf 5.558 8.368
Informations- und Werbegestaltung 30.638 34.192
Digital 14.026 15.368
Verlagswesen 7.521 8.861
  57.743 66.789
Nach Regionen (in TEUR):    
Inland 53.955 63.220
Ausland 3.788 3.569
  57.743 66.789

10. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren und Aufwendungen für bezogene Leistungen

Gemäß dem branchenüblichen Ausweis werden unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen die Aufwendungen für freie Mitarbeiter, Aufwendungen für von Konzernunternehmen bezogene Dienstleistungen sowie die Coordination und Creative Fees bei international betreuten Kundenetats ausgewiesen. Die Aufwendungen für den Einkauf von Werbemitteln, Kalendern und Druckerzeugnissen werden unter den Aufwendungen für bezogene Waren ausgewiesen.

11. Außerplanmäßige Abschreibungen

Die Abschreibungen enthalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

12. Kursgewinne und Kursverluste

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 3). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 4).

13. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 891 (Vorjahr: TEUR 322) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 102 enthalten (Vorjahr: TEUR 11).

14. Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 1.288) resultieren in Höhe von TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 308) aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG).

15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen (Vorjahr: Erträge) aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer für das laufende Jahr.

Die gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft mit der PUBLICIS Red Lion GmbH, Düsseldorf, die ihrerseits einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, abgeschlossen hat, besteht aufgrund der Übertragung der Anteile vor Ablauf des Jahres 2013 rückwirkend seit dem 1. Januar 2013 nicht mehr. Die Gesellschaft ist daher nicht mehr Teil der gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. Der Ergebnisabführungsvertrag mit der PUBLICIS Red Lion GmbH, Düssledorf, wird letztmalig für das Geschäftsjahr 2013 durchgeführt.

In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB werden keine aktiven latenten Steuern angesetzt.

16. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne

Zwischen der PUBLICIS Red Lion GmbH, Düsseldorf und der Gesellschaft bestand bis zum 31. Dezember 2013 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Der Ergebnisabführungsvertrag findet für 2013 letztmalig Anwendung wodurch der erwirtschaftete Gewinn in Höhe von TEUR 6.706 (Vorjahr: TEUR 10.028) an die PUBLICIS Red Lion GmbH, Düsseldorf, abgeführt wird.

D. Sonstige Angaben

1. Zentrales Cash-Management-System/ Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2013 an das zentrale Cash-Pooling-System innerhalb des Konzerns mit der MMS Germany Holdings GmbH angeschlossen. Die liquiden Mittel aller Gesellschaften werden zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Im Rahmen des mit der MMS Germany Holdings GmbH vereinbarten Cash Pooling Vertrages besteht keine gesamtschuldnerische Haftung für eine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch ein beteiligtes Unternehmen bzw. für einen auf dem Zielkonto möglicherweise entstehenden Soll-Saldo.

Die Gesellschaft ist Mitglied in Unterstützungskassen von verschiedenen Versicherungsgesellschaften im Rahmen des Agency Pension Plans. Die Beiträge werden in Form von Entgeltumwandlung erbracht. Die Unterstützungskassen schließen in der Regel zur Absicherung der zugesagten Leistungen Rückdeckungsversicherungen ab. Nach der Rechtsprechung besteht ein subsidiärer Erfüllungsanspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber, wenn Versorgungsleistungen der Unterstützungskassen ausbleiben.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem subsidiär bestehenden Erfüllungsanspruch wird als gering eingeschätzt (§ 285 Nr. 27 HGB).

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und ähnlichen Dauerschuldverhältnissen mit festen Grundmietzeiten (in TEUR):

Geschäftsjahr davon gegenüber verbundenen Unternehmen
2014 2.902 1.302
2015 2.649 1.288
2016 2.452 1.288
2017 2.157 1.102
2018 und später 1.919 1.147
  12.079 6.127

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen hauptsächlich künftige Mietzahlungen für die Geschäftsräume der Gesellschaft.

3. Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2013 wurden durchschnittlich 441 Angestellte (Vorjahr: 435 Angestellte) beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten.

4. Mitglieder der Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2013 bestellt:

 

Arthur Sadoun, Paris, Frankreich

 

Marc Damasse, Meudon, Frankreich,

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen und sind bis auf Arthur Sadoun von der Beschränkung des § 181 BGB befreit und befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten.

Arthur Sadoun ist hauptberuflich als Brand Chief Executive Officer der PUBLICIS

Worldwide tätig. Marc Damasse ist hauptberuflich als Chief Financial Officer Western Europe der PUBLICIS Worldwide tätig.

Prokuristen im Rahmen einer Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen waren im Geschäftsjahr 2013 folgende Personen bestellt:

PWW GmbH

 

Gudrun Lang-Schön, Erlangen, bis 27. Februar 2014

 

Anne Frisch, München, bis 31. März 2013

 

Nicolas Chemin, Hamburg, ab 05. Februar 2014

Mit der Beschränkung auf die PUBLICIS Berlin Zweigniederlassung der PWW GmbH:

 

Susanne Zelinski, Berlin

 

Sebastian Schmidt, Kleinmachnow

 

Nicolas Chemin, Hamburg, bis 05. Februar 2014

Mit der Beschränkung auf die PUBLICIS Erlangen Zweigniederlassung der PWW GmbH:

 

Udo Brüggemann, Neunkirchen

 

Roland Zöbelein, Erlangen, bis 27. Februar 2014

 

Joel Flammann, Ebersberg

 

Monika Loos, Spardorf, ab dem 27. Februar 2014

Mit der Beschränkung auf die PUBLICIS Frankfurt Zweigniederlassung der PWW GmbH:

 

Volker Schrader, Darmstadt

 

Andreas Cordt, Bad Homburg

 

Beatrice Seibel, Bischhofsheim

Mit der Beschränkung auf die PUBLICIS Hamburg Zweigniederlassung der PWW GmbH:

 

Matthias Berndt, Labenz

 

Nicolas Chemin, Hamburg, bis 05. Februar 2014

 

Susanne Zelinski, Berlin, ab 05. Februar 2014

Mit der Beschränkung auf die PUBLICIS München Zweigniederlassung der PWW GmbH:

 

Udo Brüggemann, Neunkirchen

 

Joel Flammann, Ebersberg

 

Olaf Wolff, München

 

Mathias Wündisch, München

5. Bezüge der Geschäftsführung und ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 erhielten die Mitglieder der Geschäftsführung keine Bezüge von der Gesellschaft.

Die Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2013 TEUR 98. Die Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen belaufen sich zum 31. Dezember 2013 auf TEUR 2.436 (Vorjahr: TEUR 2.199). Aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB sind die hier angegebenen Rückstellungen noch nicht vollständig gebildet. Der Fehlbetrag für diese Personengruppe beläuft sich in diesem Jahr auf TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 566).

6. Angaben zum Anteilsbesitz

Zum Bilanzstichtag wurden Anteile an dem folgenden Unternehmen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB gehalten (Werte in TEUR):

Eigenkapital Ergebnis*
Währung Beteiligung in TEUR in TEUR
Zenithmedia GmbH, Düsseldorf EUR 100% 51 0

* nach Ergebnisabführung

7. Abschlussprüferhonorar

Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2013 erfasste Gesamthonorar, das ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen angefallen ist, beträgt TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 80).

8. Mutterunternehmen

Die PWW GmbH war bis zum 30. Dezember 2013 eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der PUBLICIS Red Lion GmbH, Düsseldorf. Seit dem 30. Dezember 2013 ist sie eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der PIXELPARK AG, Berlin.

9. Konzernabschluss

Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 wird in diesen Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 Avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/ Frankreich bzw. beim Pariser Handelsregister unter der Registernummer 542 080 601, erhältlich oder auf deren Homepage veröffentlicht.

Die PWW GmbH gehört zum Konzern der PIXELPARK AG, Berlin. Die PIXELPARK AG stellt für den kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf, in den die PWW GmbH erstmals zum 31. Dezember 2013 einbezogen wird.

 

Berlin, den 31. März 2014

Arthur Sadoun

Marc Damasse

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Die PWW GmbH konzentriert ihre Geschäftstätigkeit auf die Kernbereiche Werbung und Kommunikation. Das Leistungsportfolio beinhaltet neben der klassischen Werbung insbesondere Dialogmarketing, Event/ Veranstaltungen und Digitale Kommunikation. Wie kaum eine andere Agentur in Deutschland können wir an allen Standorten in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Erlangen und München ein vollständiges Spektrum an Kommunikationsdienstleistungen anbieten und dies sowohl im Consumer- als auch im BtB Marketing.

Zu unseren Kunden zählen namhafte international und national tätige Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Elektroindustrie, Energie, Healthcare, Nahrungsmittel und Dienstleistung.

Marktentwicklung

Der Werbemarkt hat sich auch im dritten Jahr nach der allgemeinen Wirtschafts- und Finanzkrise in 2009 stabilisiert und ist nach Aussagen des GWA um durchschnittlich 5,3 % gewachsen bei gleichzeitiger Erholung der Renditen.

Für 2014 geht der GWA von einem Wachstum der Branche von 7,4 % aus. Diese Prognose liegt erneut deutlich über der Prognose für das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland (1,8 bis 2% je nach Forschungsinstitut).

Der Trend zu Projektaufträgen ist weiterhin ungebrochen, mittlerweile basiert nahezu die Hälfte der Agenturerlöse auf Projekthonoraren. Der Kostendruck auf die Agenturen hat sich auch in 2013 weiter verstärkt und wird sich in 2014 fortsetzen.

Lage der Gesellschaft

In 2010 erfolgte die Verschmelzung aller operativen PUBLICIS Einheiten, die bislang als eigene GmbHs geführt wurden, auf die PWW GmbH, Berlin (vormals: PUBLICIS Hamburg GmbH, Hamburg).

Mit Wirkung zum 30. Dezember 2013 wurden sämtliche Anteile an der PWW GmbH in die PIXELPARK AG, Berlin, eingelegt.

Die Agenturstandorte PUBLICIS Berlin, PUBLICIS Hamburg, PUBLICIS Frankfurt, PUBLICIS Erlangen und PUBLICIS München sind weiterhin als Zweigniederlassungen der PWW GmbH, Berlin, im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg, HRB 131257 eingetragen.

Die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr betragen 57.743 TEUR und liegen damit um 9.047 TEUR unter dem Vorjahreswert. Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen in reduzierten Werbeausgaben von Kunden. Darüber hinaus wurde der Vertrieb von Werbeartikeln für einen Großkunden eingestellt.

Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Agenturstandorten war im Jahr 2013 geprägt von einem Rückgang in der klassischen Werbung und im Dialogmarketing, während die Umsätze im Bereich der digitalen Kommunikation stabil blieben.

Das Rohergebnis in 2013 beläuft sich auf 40.638 TEUR und liegt somit 599 TEUR unter Vorjahresniveau. Der Wareneinsatz liegt um 9.053 TEUR unter dem Vorjahreswert.

Der Personalaufwand in 2013 beträgt 30.246 TEUR und ist somit um 3.330 TEUR höher angefallen als in 2012. Im Personalaufwand enthalten sind 3.965 TEUR für Abfindungszahlungen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden durchschnittlich 441 Angestellte beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 2.402 TEUR reduziert werden.

Das operative Ergebnis der Gesellschaft in 2013 beläuft sich auf -4.323 TEUR und hat sich damit gegenüber 2012 um 1.477 TEUR verschlechtert. Eine vollständige Anpassung der Kostenstruktur auf Basis des Umsatzrückgangs war im laufenden Geschäftsjahr nicht umzusetzen.

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von -308 TEUR resultieren zu 100% aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG).

Zwischen der PUBLICIS Red Lion GmbH, Düsseldorf, und der Gesellschaft bestand bis zum 31. Dezember 2013 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrags wird der im Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftete Gewinn in Höhe von 6.706 TEUR (Vorjahr: 10.028 TEUR) an die PUBLICIS Red Lion GmbH, Düsseldorf, abgeführt.

Im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 10.497 TEUR sind im Wesentlichen Erträge aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Zenithmedia GmbH, Düsseldorf, enthalten.

Im Geschäftsverlauf 2013 der Zenithmedia GmbH, Düsseldorf sind folgende Aspekte hervorzuheben:

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist im Jahr 2013 aufgrund von höheren Umsatzerlösen und gesunkenen Personalaufwendungen auf TEUR 15.766 (Vorjahr: TEUR 15.142) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 1.868 niedriger als im Vorjahreszeitraum bedingt durch die niedrigeren zugewiesenen Erträge von einer Schwestergesellschaft.

Die Personalaufwendungen sind um TEUR 1.141 gesunken, was auf einen Rückgang der Mitarbeiterzahlen zurückzuführen ist, bedingt durch Mitarbeitertransfers zu anderen Gruppenunternehmen.

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2013 um TEUR 18.910 gesunken und beträgt TEUR 56.351 (Vorjahr: TEUR 75.261). Der Rückgang des Vermögens ist vorwiegend auf den gesunkenen Bestand an Forderungen aus Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2013 wurden 423 TEUR in Sachanlagen investiert, der überwiegende Teil davon betrifft die Neuanschaffung von Arbeitsplatzcomputern und sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung an allen Standorten außer Berlin sowie Einbauten in gemieteten Räumen am Standort Frankfurt.

Finanzierung

Die PWW GmbH ist mit anderen Gesellschaften der PUBLICIS Gruppe zu einem zentralen Cash-Management-System zusammengeschlossen. In diesem werden die liquiden Mittel der Gesellschaften zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften wird zentral gedeckt. Entsprechende Guthaben und Kredite werden verzinst. Zum Stichtag bestanden Forderungen aus dem Cash-Management-System in Höhe von 16.984 TEUR.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die PWW GmbH ist den allgemeinen Risiken der Werbebranche ausgesetzt.

Dies bedeutet, dass das Geschäft stark abhängig von den konjunkturellen Entwicklungen ist, insbesondere von den Werbeausgaben der betreuten Kunden. Kurzfristig können Honoraranpassungen, Vertragskündigungen oder Projektreduzierungen seitens der Kunden erfolgen.

Um diese Risiken zu minimieren, ist es erklärte Unternehmensstrategie, die Kundenbasis ständig zu verbreitern und über alle Branchen zu diversifizieren.

Durch einen von der Geschäftsführung vorgegebenen detaillierten Planungs-, Budgetierungs- und Reportingprozess sind die Voraussetzungen für eine monatliche Umsatz- und Ergebnisanalyse geschaffen. Somit können frühzeitig wirtschaftliche Entwicklungen erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Gegenwärtig sind uns keine Risiken bekannt, die zur Gefährdung der Agentur führen beziehungsweise die künftige Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten.

Chancen für die Agentur bestehen unverändert insbesondere in Bezug auf erfolgreiche New Business Aktivitäten (Gewinnung von profitablem Neugeschäft) und den weiteren Ausbau des wachsenden digitalen Geschäfts sowie im Hinblick auf den Erfolg der bereits in der Vergangenheit eingeleiteten Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des kreativen Outputs, zur Effizienzsteigerung und zur Kostenoptimierung.

Die in 2012 angefangene Zusammenarbeit mit den Unternehmen der PIXELPARK Gruppe wurde in 2013 intensiviert.

Nachtragsbericht

Es fanden keine nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB berichtspflichtigen Vorgänge statt.

Voraussichtliche Entwicklung

Für 2014 gehen wir von einer Stabilisierung bei den Umsatzerlösen gegenüber 2013 aus. Voraussetzung hierfür ist eine weiter konjunkturelle Erholung bei unseren Bestandskunden und die Gewinnung von Neukunden. Bei gleichzeitiger strikter Kostenkontrolle und Erhöhung der Produktivität erwarten wir ein leicht positives operatives Ergebnis.

Bei nachhaltig anziehender Nachfrage und stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnen wir auch für 2015 mit steigenden Umsatzerlösen und einem positiven Ergebnisbeitrag aus den operativen Aktivitäten.

Unsere Tochtergesellschaft, Zenithmedia GmbH, Düssedorf, erwartet für die Jahre 2014 und 2015 eine gleichbleibende Auftragslage und rechnet auch im Vergleich zum Berichtsjahr 2013 wieder mit stabilen Umsatzerlösen und einer stabilen Ertragslage.

 

Berlin, den 31. März 2014

PWW GmbH

Die Geschäftsführung

Marc Damasse

Arthur Sadoun

Entwicklung des Anlagevermögens in 2013

PWW GmbH, Berlin

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.885.660,29 0,00 1.100.000,00 785.660,29
  1.885.660,29 0,00 1.100.000,00 785.660,29
II. Sachanlagen        
1. Einbauten in gemieteten Räumen 1.809.463,56 138.367,36 21.919,69 1.925.911,23
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.757.712,22 285.059,08 2.217.170,47 5.825.600,83
III. Finanzanlagen 9.567.175,78 423.426,44 2.239.090,16 7.751.512,06
Anteile an verbundenen Unternehmen 52.991.189,00 0,00 0,00 52.991.189,00
  64.444.025,07 423.426,44 3.339.090,16 61.528.361,35
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.883.930,99 208,08 1.100.000,00 784.139,07
  1.883.930,99 208,08 1.100.000,00 784.139,07
II. Sachanlagen        
1. Einbauten in gemieteten Räumen 1.288.055,65 138.972,67 14.252,59 1.412.775,73
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.844.990,84 271.007,93 2.057.696,48 5.058.302,29
III. Finanzanlagen 8.133.046,49 409.980,60 2.071.949,07 6.471.078,02
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  10.016.977,48 410.188,68 3.171.949,07 7.255.217,09
Buchwert Buchwert
31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.521,22 1.729,30
  1,52122 1.729,30
II. Sachanlagen    
1. Einbauten in gemieteten Räumen 513.135,50 521.407,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 767.298,54 912.721,38
III. Finanzanlagen 1.280.434,04 1.434.129,29
Anteile an verbundenen Unternehmen 52.991.189,00 52.991.189,00
  54.273.144,26 54.427.047,59

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