ITT WEDECO
GmbH
Herford
Jahresabschluss für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis 31.12.2007
Lagebericht
zum 31. Dezember 2007
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2007
Gegenstand des Unternehmens (im Folgenden auch "WEDECO"
oder "GmbH") ist die Herstellung und der weltweite Vertrieb
von Ozonsystemen (Anlagen) sowie damit einhergehend die
Schaffung und der Verkauf von Rechten zum Betrieb, zur
Betriebsführung und zur Wartung dieser Anlagen,
vorbereitende Pilot- und Laborversuche sowie der Betrieb,
die Betriebsführung und die Wartung von Ozonsystemen
einschließlich des Vertriebs von Ersatz- und
Verschleißteilen.t
Mit ihrer Tochtergesellschaft in Frankreich sowie der
unveränderten Fortführung des Ozongeschäftes
in Großbritannien ist die GmbH zusammen mit ihrer
Konzernschwestergesellschaft in den USA weiterhin weltweit
führend in der Ozontechnik.
Die Zusammenfassung aller Ozonaktivitäten unter
einheitlichem Erscheinungsbild als Ozonsegment der
Gesellschafterin WEDECO AG, Herford, hat eine deutliche
Stärkung der Wahrnehmung auf den internationalen
Märkten für das Ozon-Oxidationsverfahren zur
Folge, das zusammen mit der UV-Desinfektion und der
Membranfiltration zu den modernen physikalischen Verfahren
der Wasseraufbereitung zählt und mit den chemischen
Wasseraufbereitungsverfahren (insbesondere Chlor,
Chlordioxid) konkurriert.
Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 9. Februar
2007 ist Dieter Neitemeier zum Geschäftsführer
der Gesellschaft bestellt worden. Die drei
Geschäftsführer (Finanzen, Vertrieb, Technik) der
WEDECO sind verantwortlich für die Koordination der
Aktivitäten in der Ozongruppe sowie im Verhältnis
zur Gesellschafterin WEDECO AG.
Geschäftsverlauf 2007
Die Umsätze des Berichtsjahres sind mit Mio. EUR
27,3 gegenüber 2006 konstant geblieben. Jedoch hat
sich der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen
von Mio. EUR 6,0 aus 2006 in 2007 auf Mio. EUR 8,3
erhöht. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl.
Bestandsveränderungen) in 2007 mit Mio. EUR 29,6 lag
somit um Mio. EUR 0,7 über der des Jahres 2006. Der
Auftragsbestand betrug am Jahresende 2007 Mio. EUR 24,7
gegenüber Mio. EUR 23,8 in 2006.
Im Jahr 2007 wurde ein EBIT (Ergebnis vor Steuern,
Zinsen und Abschreibungen auf Finanzanlagen) in Höhe
von Mio. EUR 1,8 ausgewiesen. Das EBIT 2006 betrug Mio. EUR
2,7. Die Reduzierung um Mio. EUR 1,0 resultiert mit Mio.
EUR 0,6 aus dem Bereich Materialaufwand wg. allgemein
gestiegener Beschaffungskosten im Edelstahlsektor und im
Edelrohstoffbereich. Weitere Mio. EUR 0,4 sind im
Personalbereich und den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen infolge von Anpassungen an das allgemeine
Lohn- und Gehaltsniveau in Deutschland sowie gesteigerter
Reisetätigkeit gegenüber dem Vorjahr im Zuge der
Ausweitung des internationalen Projektgeschäftes
angefallen.
Das Jahresergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr
deutlich um Mio. EUR 4,1 insbesondere aufgrund der auf die
Beteiligung WEDECO France S.A.S., Paris/Frankreich,
vorgenommenen Abschreibung auf den niedrigeren
beizulegenden Wert in Höhe von Mio. EUR 3,7.
Im Mai 2007 wurde seitens des ITT-Konzerns
(Mutterkonzern der WEDECO) die Entscheidung getroffen, das
bestehende Value Center Advanced Water Treatment
aufzulösen und WEDECO einem anderen Value Center unter
Führung der schwedischen Flygt Gruppe zuzuordnen, da
hier Synergieeffekte hinsichtlich Kosteneinsparungen zu
erwarten sind. In diesem Zusammenhang wurde der Entschluss
gefasst, alle Tochtergesellschaften der WEDECO und der
WEDECO AG - mit Ausnahme der Gesellschaften in der Schweiz
-, an bestehende Flygtgesellschaften zu
veräußern und danach zu fusionieren. Dies
betrifft auch eine der Tochtergesellschaften der WEDECO,
die WEDECO France S.A.S., die bis spätestens zum 30.
Juni 2008 an die Flygt France S.A.S. verkauft werden wird.
Aus den bisherigen Kaufpreisverhandlungen ist erkennbar,
dass die WEDECO einen anteiligen
Veräußerungsverlust in Höhe von
voraussichtlich Mio. EUR 3,7 erzielen wird. Der zu
erwartende Veräußerungsverlust wurde im
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
berücksichtigt.
Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft
163 Mitarbeiter (Vorjahr: 164 Mitarbeiter). Der
prognostizierte Umsatz der WEDECO von Mio. EUR 31,3 (nach
US-GAAP Rechnungslegung, insbesondere unter
Berücksichtigung der Percentageof-Completion Methode
der Umsatzrealisierung) für das Jahr 2007 wurde mit
Mio. EUR 32,6 um Mio. EUR 1,3 übertroffen.
Die Vertriebsstrategie mit Konzentration auf die
Ozon-Oxydationssysteme als Einzelaggregate zeigte auch im
schwierigen ITTinternen Umfeld Erfolg. Die verstärkte
Darstellung der "Total Lifecycle Costs" von WEDECO Systemen
gegenüber der Konkurrenz sowie anderen
Wettbewerbsverfahren, kombiniert mit der Präsenz auf
allen bekannten Anwendungsgebieten der Ozontechnik und der
Forschung im Hinblick auf neue Anwendungen, sind die
Grundlagen für den zukünftigen Erfolg.
Als vorteilhaft für den Ozonvertrieb erweist sich
auch die enge Abstimmung mit den regionalen
Vertriebsbereichen und Tochtergesellschaften der Sparte
UV-Desinfektion der WEDECO AG sowie die gleichzeitige
Konzentration und zentralgesteuerte systematische
Weiterentwicklung von global arbeitenden industriellen "Key
Accounts" zeigt nachhaltig Erfolg.
Der Deckungsbeitrag (DB1) für Ozonanlagen blieb
gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil bei 47,5 %, in
Einzelfällen lag er sogar über 50 %. Eine weitere
Steigerung des DB1 kann nur durch zusätzliche
Maßnahmen im Bereich Produktstandardisierung,
Effizienzsteigerung in der Auftragsabwicklung und in der
Produktion sowie die weitere, tiefer gehende Nutzung der
weltweiten ITT-Einkaufspräsenz erreicht werden.
Lage der
Gesellschaft
a) Erläuterungen zur Vermögenslage
Die Abnahme der Bilanzsumme per 31. Dezember 2007
beträgt gegenüber 2006 (Mio. EUR 22,9) Mio. EUR
3,0. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf die
Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes der WEDECO France
in Höhe von Mio. EUR 3,7 zurückzuführen.
Das Vorratsvermögen stieg insbesondere aufgrund des
um Mio. EUR 2,3 deutlich höheren Bestands an
unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen. Die
erhaltenen Anzahlungen auf angearbeitete Aufträge
stiegen um Mio. EUR 2,1.
Während die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen um Mio. EUR 0,3 sanken, stiegen die Forderungen
gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 0,1. Die
Ablösung eines der ITT German Holding B.V.,
Frankfurt/Main, gewährten kurzfristigen Darlehens
führte zu Zahlungsmittelzuflüssen in Höhe
von Mio. EUR 1,1. Der Anstieg der Forderungen gegen
verbundene Unternehmen ist insbesondere auf das gestiegene
Geschäftsvolumen mit europäischen
WEDECO-Gesellschaften zurückzuführen
Das Gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage
sind gegenüber 2006 unverändert. Trotz des
Jahresfehlbetrages 2007 in Höhe von Mio. EUR 1,9 ist
die Eigenkapitalquote aufgrund der reduzierten Bilanzsumme
von 66,8 % leicht auf 67,5 % gestiegen. Für das
Geschäftsjahr 2008 werden auf Grundlage der
Budgetplanung ein positives Jahresergebnis und damit eine
weitere Verbesserung der Eigenkapitalquote angestrebt.
Die Verbindlichkeiten sanken im Vorjahresvergleich
insbesondere aufgrund der geringeren erhaltenen
Anzahlungen, den kein Vorratsvermögen
gegenübersteht. Die sonstigen Rückstellungen
stiegen gegenüber 2006 im Wesentlichen aufgrund
höherer Rückstellungen für ausstehende
Eingangsrechungen.
b) Erläuterungen zur Finanzlage
Seit Dezember 2004 erfolgt die Finanzierung der GmbH
über die ITT German Holding B.V., Frankfurt am Main.
Unsere Gesellschaft unterhält seit diesem Zeitpunkt
keine eigenen Kreditlinien mehr. Zum Bilanzstichtag hat die
Gesellschaft Mio. EUR 4,9 Mittel bei der ITT German Holding
B.V. angelegt.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
ist gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 5,0 gesunken und
beläuft sich auf Mio. EUR 0,4. Die Reduzierung
resultiert im Wesentlichen aus den niedrigeren Anzahlungen
von Kunden und dem gestiegenen Vorratsvermögen.
c) Erläuterungen zur Ertragslage
Der Materialaufwand zur Gesamtleistung
(Umsatzerlöse zuzüglich
Bestandsveränderungen der fertigen und unfertigen
Erzeugnisse) ist in 2007 mit 60,3 % gegenüber 2006
leicht um 0,2 % angestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an
höheren Beschaffungspreisen für Edelstahl im 2.
Halbjahr 2007. Für bezogene Edelstähle im 1.
Halbjahr 2007 trifft dies nicht zu, da diese Bezüge
noch mit Bestellungen des Jahres 2006 zu günstigeren
Konditionen abgedeckt waren.
Für das Jahr 2008 plant die GmbH einen Umsatz von
ca. Mio. EUR 35,0 und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern
von ca. Mio. EUR 3,9 auf Basis der US-GAAP Rechnungslegung.
Für handelsrechtliche Zwecke wird keine gesonderte
Budgeterstellung vorgenommen, wobei die
Geschäftsführung auch hier eine positive
Umsatzentwicklung und ein positives Jahresergebnis
erwartet.
Allgemeine Konjunkturlage
Die weltweit verbesserte Konjunktur für
Investitionsgüter hat sich auch positiv auf das
Umweltsegment ausgewirkt. Die WEDECO konnte einen soliden
Auftragseingang in budgetierter Höhe von Mio. EUR 27,6
erreichen. Dies wurde trotz eines deutlich reduzierten
Auftragseingangs im Zellstoffbereich (Mio. EUR -5,5) sowie
fehlenden Großprojekten erreicht.
Im Bereich der Zellstoffbleiche wurde lediglich ein
wichtiger Auftrag im Gesamtwert von mehr als Mio. EUR 4,5
gewonnen.
Positiv entwickelte sich das Geschäft im
Beschichtungsbereich und in der Kühlwasserbehandlung
in der jeweils deutliche Zuwächse von 15 bzw. 20 %
erreicht wurden.
In den kommunalen Bereichen Trinkwasserversorgung und
Abwasserreinigung blieben die Auftragseingänge und
Umsätze nahezu stabil. Positiv haben sich insbesondere
die Auftragseingänge in Spanien und Italien
entwickelt, während in China viele Projekte aufgrund
von Umstrukturierungen seitens ITT sowie massiven
Preiswettbewerbs verloren wurden.
In der Schweiz konnte ein drittes wichtiges Pilotprojekt
für den Abbau von Pharmazeutika im Abwasser gewonnen
werden. Dieses zukunftsträchtige Segment bleibt
zusammen mit der Oxidation von Klärschlämmen (und
den damit verbundenen Reduktion des Schlammanfalls) das
Hauptaugenmerk im Bereich Marketing und Entwicklung der
GmbH.
Für 2008 rechnet die GmbH aufgrund der aktuellen
Nachfrage mit einem gleich bleibend hohen Umsatz und einem
zufrieden stellenden Betriebsergebnis. Die bis zur
Erstellung dieses Berichts bereits eingegangenen
Bestellungen und die von Kunden angekündigten
Bestellungen lassen darauf schließen. Durch den
Beschluss seitens ITT, die Produktion von Ozongeräten
am Standort Herford zu konzentrieren, kann ggf. noch
weiteres Geschäft aus den Aktivitäten
Nordamerikas generiert werden.
Generelle Markt- und Konkurrenzsituation
Der Umsatz und der aktuelle Auftragsbestand wurden gegen
den hauptsächlichen Wettbewerber Ozonia (gehört
zur französischen Industriegruppe um Lyonnaise des
Eaux, Ondeo (Degremont)) erzielt. Dieser Wettbewerber kommt
aktuell nahe an den Umsatz WEDECOs heran; dies ist
zurückzuführen auf ein sehr erfolgreiches
Nordamerikageschäft.
Auf Spezialgebieten sind weitere wesentliche
Ozongerätehersteller als weltweit agierende
Konkurrenten zu erwähnen: Fuji, Mitsubishi, Prominent,
Argentox, BWT, Dellozone, Kaufmann, Ozono Elletronica,
Osmonics, Pacific, Sander und Hydro-Elektrik, Airtree, die
zusammen einen Umsatz von Mio. EUR 80 bis Mio. EUR 90 p.a.
erreichen.
In China hat sich die Preissituation durch lokale
Ozonanlagenhersteller und eine sehr aggressive
Preisstrategie von Fuji und Mitsubishi weiter
verschärft. Inwieweit hier wieder neue Erfolge erzielt
werden können, hängt im Wesentlichen von der
Entwicklung kostengünstigerer Systeme ab.
Auch in Europa wird eine Verschärfung der
Preissituation erwartet. Zusätzlich sind auf dem
Ozon-Markt im Bereich der kleinen und mittleren Ozonanlagen
weltweit zwischen 50 und 70 regionale Wettbewerber aktiv -
zumeist in der Produktgröße von 1 g bis 2.000 g
Ozon pro Stunde. Hauptwettbewerber sind jedoch in vielen
Anwendungsbereichen der Ozontechnik chlorbasierte und
chemische Oxidationsverfahren. Insoweit herrscht auf diesem
Markt extrem starker Wettbewerb.
Der Weltmarkt für die Wasseraufbereitung mit Ozon
weist Zuwachsraten von ca. 4 bis 6 % auf. In industriellen
Oxidationsprozessen, im Trinkwasser, für die
Behandlung von Abwasser und Deponiesickerwasser und in
einer Vielzahl von weiteren Einsatzbereichen wie der
Schwimmwasserbehandlung, der Medizin und der Labortechnik
kommt Ozon zum Einsatz. Indien wird zunehmend als Markt
interessant, da insbesondere der Industriebereich /
Kühlwasserbehandlung durch neue striktere
Umweltgesetze starke Zuwächse aufweisen wird.
Die Zahlen des Geschäftsjahres 2007 zeigen, dass
die WEDECO Ozontechnik im globalen Markt für die
oxidative Wasserbehandlung und industrielle Lösungen
gut aufgestellt ist. Die Vorteile der Ozon-Oxidation lassen
sich wirtschaftlich begründen: Das
Ozon-Oxidationsverfahren ist - je nach
Verfahrensbedingungen - mit 0,1 Cent (Trinkwasser) bis 18
Cent (stark belastete Abwässer) pro Kubikmeter Wasser
nicht mehr teurer als die Verwendung von Chlor, hat
gegenüber dem chemischen Oxidationsmittel aber klare
Vorteile:
• keine schädlichen Nebenprodukte und
Rückstände
• keine Geruchs- und
Geschmacksbeeinträchtigung
• keine Aufkonzentration und keine Resistenzbildung
von Viren, Bakterien und Parasiten
• hohe Reaktivität gegenüber toxischen
Substanzen wie Cyanide, Dioxine
• keine Gefährdung durch Chemikalien bei
Transport und Betrieb
• hohe Akzeptanz als umweltfreundliches
Oxidationsmittel
Die WEDECO Ozontechnik wird auch in Zukunft als
bedeutendes Segment der WEDECO-Gruppe über Umsatz- und
Ergebniswachstum die nötigen Mittel zur
Weiterentwicklung der Komponenten, der Geräte und
Systeme sowie zur Erforschung neuer
Anwendungsmöglichkeiten erwirtschaften und damit ihren
technologischen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb
ausbauen.
Vertrieb und Marktchancen
Die GmbH ist weltweit in folgenden
Geschäftsbereichen aktiv:
• Trinkwasser
• Kommunales Abwasser (insbesondere Endokrine
Substanzen und Schlammoxidation)
• Industrieabwasser
• Industrielle Anwendungen (Prozesswasser,
Beschichtungstechnik)
• Kühlwasser
• Zellstoffbleiche
• Deponiesickerwasser
• Ozonsynthesen
• Abluftbehandlung
• Lebensmittelanwendungen (Obst- und
Gemüsewäsche, Getränke- und
Abfüllindustrie, Kartoffelstärke).
Der Schwerpunkt der Auftragseingänge für den
Bereich Ozonanlagen im Jahr 2007 lag im internationalen
Bereich. Von den Umsatzerlösen erzielt WEDECO ca. 15 %
auf dem deutschen Markt. Stärkste Länder 2007
waren Deutschland, Australien sowie die iberische
Halbinsel, Finnland und Italien.
In fast allen Bereichen der Wasseraufbereitung findet
Ozon beim Abbau schädlicher organischer, anorganischer
und toxischer Wasserinhaltsstoffe Verwendung. Ozon
verdrängt dabei mehr und mehr den Einsatz chemischer
Oxidationsmittel, insbesondere Chlor. Zusammen mit UV- und
Membrantechnik werden Ozonanlagen zum Aufbau von "Multi
Barrier Systemen" im Trinkwasser eingesetzt.
In industriellen Prozessen kommt Ozon nicht nur als
Oxidationsmittel im Abwasser und im Prozesswasser zum
Einsatz. Auch Anwendungen in Produktionsprozessen wie die
Behandlung von Oberflächen für Haftung von Folien
auf Kartonträgern werden zunehmend realisiert.
Die Eignung als Bleichmittel in der Zellstoffindustrie,
die Desodorierungswirkung von Ozon, die Modifizierung von
Stärke usw. sind Anwendungen, für die WEDECO
Kompetenz hat und funktionsfähige Referenzanlagen
vorweisen kann.
Insbesondere im Zellstoffbereich macht sich die
Zusammenarbeit mit internationalen Ausrüstern bezahlt.
Trotz eines schwachen Ergebnisses in 2007 wird hier
für 2008 ein starker Auftragseingang erwartet.
Situation national
Der Anteil der nationalen Projekte für Ozonanlagen
(im Inland installierte Anlagen) am Auftragseingang wird in
2007 auf identisch niedrigem Niveau bleiben. Es werden
Auftragseingänge in den Anwendungen Kühlwasser,
Abwasser und Prozesswasser erwartet. Im Trinkwasserbereich
ist eine Abnahme zu erwarten, da bereits viele Altsysteme
ausgetauscht wurden und neue Wasserwerke nicht/kaum gebaut
werden.
Situation international
Der Anteil internationaler Projekte für Ozonanlagen
wird im Jahr 2008 bei ca. 90 % des Umsatzes liegen.
Dominant sind Trinkwasseranwendungen und Lieferungen von
Ozon-Oxidationsanlagen für die Papier-, Zellstoff- und
Verpackungsindustrie.
Außereuropäische Schwerpunktmärkte
für 2008 und die Zukunft liegen in Korea, Australien
sowie in der Türkei.
In Europa sind Schwerpunktmärkte im Wesentlichen
Spanien, Italien, Finnland, Norwegen und Polen. Weitere
intensiv bearbeitete Märkte sind die Tschechische
Republik und der Balkan.
Weitere Entwicklungen
Im Jahr 2007 hat die WEDECO die organisatorische
Straffung und Optimierung der Prozessabläufe weiter
fortgeführt. Die Analyse- und
Optimierungsmaßnahmen werden im Rahmen
konzerninterner Audits als "ständiger Prozess"
fortgesetzt.
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter in der GmbH
ist von 164 in 2006 auf 163 in 2007 zurückgegangen.
Die befristete Beschäftigung von externen
Fachkräften zur Abdeckung von
Beschäftigungsspitzen hat sich auch in 2007 weiterhin
bewährt. Die GmbH setzt aber zunehmend auch auf den
eigenen Nachwuchs und konnte in 2007 die nächsten
beiden Auszubildenden mit abgeschlossener Prüfung in
ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen. Die
Industrie- und Handelskammer hat die GmbH als
geprüften Ausbildungsbetrieb anerkannt.
In 2007 wurden die Ziele für 2008 zur
Produktentwicklung und Verbesserung vorgegeben,
nämlich weitere Verbesserung der Energieeffizienz,
Weiterentwicklung der digitalen Umrichtertechnologie und
Marktimplementierung einer neuen Kleinozonerzeugerserie.
Die generelle Strategie für die Sparte Ozontechnik
wird derzeit unverändert fortgeführt,
nämlich:
• organisches Wachstum durch
Technologieführerschaft
• Nutzung der aus dem Wachstum resultierenden
economies of scale
Umweltbericht
Die GmbH ist mit ihrem Umweltmanagementsystem seit 2001
im Rahmen des "Integrierten Managementsystems (IMS) nach
DIN EN ISO 9001:2000 und DIN EN ISO 14001 durch den
TÜV Nord zertifiziert. Im Rahmen der Rezertifizierung
im Frühjahr 2005 ist WEDECO als eines der ersten
Unternehmen nach der Richtlinie OHSAS 18001 (International
Occupational Health and Safety Managementsystem)
zertifiziert worden.
Die betrieblichen Umweltkennzahlen werden monatlich in
einer so genannten "ESH-Metric" erfasst und bewertet. So
können eigene und konzernweite Vorgaben kontrolliert
werden.
In 2006 wurde ein Schwerpunktprojekt zum Thema
"Energieeinsparpotential" durchgeführt. Die Ergebnisse
dieses Projekts konnten in 2007 gewinnbringend eingesetzt
werden. Im Rahmen von Workshops wurde das Thema
"Arbeitsschutzmanagement" vertieft. Aufgrund der steigenden
Anforderungen an die Produktsicherheit wurden seit 2006
verstärkt Schulungen durchgeführt und der Bereich
"Produktsicherheitsmanagement" wird integrierter
Bestandteil des IMS.
Forschung und Entwicklung
Im Jahr 2007 lag der Forschungsschwerpunkt im Bereich
der Ozontechnik in der Optimierung des Ozonsystems. In den
letzten Jahren wurden die Kernkomponenten des
Ozongenerators (Elektroden, Umrichter) verbessert. In 2007
wurden verstärkt das Gesamtsystem und die technischen
Schnittstellen zum Kunden analysiert. Die Bereiche
Kühlung und Energieversorgung des Systems konnten als
Arbeitspunkte mit hoher Priorität herausgearbeitet
werden. Zum Thema Kühlung wurde ein neues Konzept
(Direktkühlung) entwickelt. Für die
Energieversorgung werden Optimierungsmöglichkeiten
unter Nutzung der Mittelfrequenztechnik gesehen.
WEDECO investiert weiterhin in die Entwicklung von neuen
Anwendungen der Ozontechnik. Hier sind die traditionellen
Bereiche der Wasser-, Abwasser- und
Prozesswasseranwendungen zu sehen sowie andere
Applikationsbereiche wie Behandlung von Feststoffen
(Papierbleiche, Schlamm) und Abluftreinigung.
Im Wachstumsmarkt Papierbleiche konnte in diesem Jahr
ein neues Verfahren zur Prozesswasseraufbereitung umgesetzt
werden. Eine Ozonstufe behandelt hierbei ein Prozesswasser,
welches nach der Behandlung wieder im Produktionsprozess
verwendet werden kann. Die mit dem Endkunden gemeinsam
entwickelte Demonstrationsanlage hat einen Auftragswert von
Mio. EUR 5.
Die Entsorgung von überschüssigem
Klärschlamm wird sich zukünftig zu einem der
Top-Themen entwickeln. Die Ozonbehandlung von
Klärschlämmen ist eine viel versprechende
Methode, den Anteil an Klärschlamm effizient zu
verringern. WEDECO hat im Jahr 2006 das
Behandlungsverfahren weiter entwickelt und eine
Demonstrationsanlage gebaut. Im Jahr 2007 konnten erste
großtechnische Referenzanlagen gebaut werden. Die
weiteren Untersuchungen konnten die Effizienz des
Verfahrens belegen und dienen zur Absicherung und
Optimierung des Designs der Anlagentechnik.
Die Entfernung endokrin wirksamer Stoffe aus dem Wasser
sehen wir weiterhin als Thema der Zukunft. Unsere
Aktivitäten der letzten Jahre wurden auch in 2007
konsequent weiterverfolgt. In 2007 hat WEDECO den Auftrag
für zwei Demonstrationsanlagen in der Schweiz und in
Österreich erhalten. WEDECO kann hier als
Entwicklungspartner das erlangte Know-how der vergangenen
Jahre gezielt einbringen und die Verfahrenstechnik für
diese Applikation verbessern. Somit ist WEDECO auf einem
guten Weg, ein Alleinstellungsmerkmal als Anbieter in
diesem potentiellen Marktsegment herauszuarbeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung ist die
Entwicklung von sogenannten Advanced Oxidation Prozessen
(AOP). Hierbei werden die Aufbereitungstechniken Ozon, UV
und Wasserstoffperoxid für den jeweiligen
Anwendungsfall sinnvoll kombiniert.
Für industrielle Abwässer konnten im Rahmen
von Pilotversuchen die Kombination von biologischen
Reinigungsstufen mit einer Ozonbehandlung weiter entwickelt
werden. Gerade für die steigenden Anforderungen an die
Industrieabwässer ist diese Verfahrenskombination
besonders geeignet.
Risikomanagement
Für alle Risiken, insbesondere solche aus
Gewährleistungen für Lieferungen und Leistungen
in der Vergangenheit, ist durch Rückstellungen in
ausreichender Höhe Vorsorge getroffen worden.
Der laufende Liquiditätsbedarf ist durch
entsprechende Kredit- und Avallinien der ITT German Holding
B.V gedeckt. Eigene Kreditlinien der ITT WEDECO GmbH werden
nicht mehr unterhalten.
Aufträge in Schwellenländern sind über
bankbestätigte Akkreditive oder durch
Hermesbürgschaften gegen Forderungsausfälle
abgesichert. Es bestehen keine wesentlichen
Währungskursrisiken, da in der Regel auf Euro-Basis
angeboten und abgerechnet wird.
Ein wesentlicher Teil des Geschäfts der
Ozongesellschaften besteht im Bau von Großanlagen mit
diskontinuierlichem Cashflow. Die Vorkalkulation,
Vertragsgestaltung und Finanzierung der Projekte setzen
Erfahrungen und ein straffes Finanz- und
Performancemanagement voraus. Bei der Gesellschafterin
WEDECO AG besteht ein systematisiertes Risikoanalyse-Tool
zur Quantifizierung der Risiken, das auch im Ozonbereich
genutzt wird.
Als weiteres Kontroll- und Risikominimierungsinstrument
wurde Mitte 2004 mit der Einführung und Umsetzung der
amerikanischen Sarbanes Oxley Act-Richtlinien begonnen. Die
komplette Umsetzung dieser Maßnahmen ist in 2005
abgeschlossen worden.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Neben dem bereits erläuterten geplanten Verkauf der
WEDECO France S.A.S. sind keine weiteren Ereignisse von
besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag zu
verzeichnen.
Herford, den 25. Februar
2008
Die
Geschäftsführung
Anhang für
das Geschäftsjahr 2007
I.
Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches
Der Jahresabschluss der ITT WEDECO GmbH, Herford,
für das Geschäftsjahr 2007 wurde in Anwendung der
Vorschriften für mittelgroße
Kapitalgesellschaften gemäß §§ 238 bis
288 HGB unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG
aufgestellt.
Um Klarheit und Übersichtlichkeit von Bilanz und
Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden Vermerke
und Aufgliederungen soweit wie möglich im Anhang
ausgewiesen.
Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt
nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275
Abs. 2 HGB.
II.
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden
Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden
zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach
der linearen Methode bei einer Nutzungsdauer von drei
Jahren ermittelt. Bei den Betreiber- und
Betriebsführungsverträgen erfolgt die
Abschreibung linear über die Laufzeit des jeweiligen
Vertrags. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung
zeitanteilig.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt
drei bis 20 Jahre. Die Abschreibungen erfolgen linear,
für Zugänge vergangener Geschäftsjahre
teilweise degressiv. Geringwertige Wirtschaftsgüter
des Anlagevermögens werden im Jahr der Anschaffung in
voller Höhe gemäß § 6 Abs. 2 EStG
abgesetzt; der bestandsmäßige Abgang erfolgt
fiktiv im Jahr des Zugangs.
Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu
Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden
Wert.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip, wobei die
sich danach ergebenden Wertansätze überwiegend
durch das eingesetzte Warenwirtschaftssystem und ansonsten
durch pauschale Abschläge ermittelt wurden.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen
werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den
Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene
Gemeinkostenanteile berücksichtigen. Zinsen wurden
nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Soweit
erforderlich, werden Abschläge zur verlustfreien
Bewertung vorgenommen.
Die Waren werden mit Anschaffungskosten unter
Berücksichtigung von Abwertungen aufgrund des
Niederstwertprinzips bewertet.
Die erhaltenen Anzahlungen werden, soweit ihnen
Vorratswerte gegenüberstehen, in Anwendung des §
268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.
Bei den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen werden Salden
gegenüber Unternehmen ausgewiesen, an denen die
Muttergesellschaft, die ITT Corporation, White Plains, New
York, USA, direkt oder indirekt mit einer Mehrheit am
Kapital beteiligt ist.
Insgesamt werden bei den Forderungen erkennbare
Einzelrisiken durch spezielle Wertberichtigungen und das
allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt.
Die liquiden Mittel werden zum Nennbetrag
ausgewiesen.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden solche
Auszahlungen ausgewiesen, welche erst nach dem
Bilanzstichtag aufwandswirksam zu verrechnen sind.
Als Gezeichnetes Kapital ist das voll eingezahlte
Stammkapital ausgewiesen.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen.
Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung werden mit dem Kurs am Tage des
Geschäftsvorfalles bewertet. Verluste aus abweichenden
Kursen am Bilanzstichtag werden berücksichtigt, soweit
sie nicht durch Wertsicherungsinstrumente gedeckt sind.
III.
Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung der Positionen des Anlagevermögens
sowie der Aufwendungen für die Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebs sind im Einzelnen
dem Anlagengitter zu entnehmen, das dem Anhang als Anlage
beigefügt ist.
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Der Ausweis beinhaltet im Wesentlichen entgeltlich
erworbene Betreiber- und
Betriebsführungsverträge.
2. Finanzanlagen
Unter dieser Position sind folgende Beteiligungen
ausgewiesen:
a) 100%ige Beteiligung an der WEDECO Ozotech Ltd.,
Burgess Hill, Großbritannien. Die Gesellschaft hat in
2005 ihre Assets an die WEDECO Ltd. in Großbritannien
verkauft. Die Gesellschaft ist derzeit nicht mehr aktiv.
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2007 beträgt wie zum
31. Dezember 2006 GBP 16.202 (Umrechnungskurs zum
Bilanzstichtag: 0,7335 EUR/GBP).
b) Die ITT WEDECO GmbH ist zu 33,74 % an der WEDECO
France S.A.S. beteiligt. Die WEDECO France S.A.S. hat in
2007 einen Jahresfehlbetrag gemäß US GAAP in
Höhe von TEUR 85 erwirtschaftet. Das Eigenkapital zum
31. Dezember 2007 beträgt gemäß US GAAP
TEUR 16.456.
3. Forderungen und Sonstige
Vermögensgegenstände
Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 441.269,39
(Vorjahr: EUR 1.650.640.85).
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten
keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag
rechtlich entstehen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten
im Wesentlichen Ansprüche gegen einen Treuhandfonds
zur Absicherung von Altersteilzeitansprüchen der
Mitarbeiter. Die Ansprüche gegen den Treuhandfonds
betragen unverändert zum Vorjahr TEUR 107 und werden
über die mehrjährige Laufzeit der
Altersteilzeitverpflichtungen gehalten.
Bis auf die Ansprüche gegen den Treuhandfonds sind
unverändert zum Vorjahr alle ausgewiesenen Forderungen
und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb
eines Jahres fällig.
4. Eigenkapital
Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt
EUR 5.896.250,00 (Vorjahr: EUR 5.896.250,00).
Die Kapitalrücklage beträgt EUR 15.696.435,83
(Vorjahr: EUR 15.696.435,83).
5. Bilanzverlust
Der Bilanzverlust entwickelt sich wie folgt:
|
EUR |
| Stand
31. Dezember 2006 |
6.330.533,30 |
|
Jahresfehlbetrag 2007 |
1.866.047,12 |
| Stand
31. Dezember 2007 |
8.196.580,42 |
6. Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge
für ausstehende Leistungen für fakturierte
Projekte, allgemeine Gewährleistungsrisiken,
Altersteilzeit, Berufsgenossenschaftsbeitrag, Vertriebs-
und Mitarbeiterboni, noch zu erwartende Eingangsrechnungen
sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten.
7. Verbindlichkeiten
Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe
von EUR 164.919,34.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betragen EUR 433.967,62 (Vorjahr: TEUR
636.745,75).
Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im
Wesentlichen Lohn- und Kirchensteuer für Dezember
2007. Verbindlichkeiten, die rechtlich erst nach dem
Bilanzstichtag entstehen, sind nicht enthalten.
Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr
innerhalb eines Jahres fällig.
8. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB
bestehen in Form einer gesamtschuldnerischen
Haftungsübernahme für Verbindlichkeiten der
WEDECO AG, Herford, in Höhe von TEUR 348 aus der
Inanspruchnahme einer gemeinsamen Avalkreditlinie bei der
Stadtsparkasse Düsseldorf. Zusätzlich bestehen
weitere Avalkontingente in Höhe von TEUR 34 bei
Euler-Hermes und TEUR 369 bei Winterthur.
9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus
längerfristigen Miet- und Leasingverträgen belief
sich am Bilanzstichtag auf ca. TEUR 2.843 (Vorjahr: TEUR
3.372). Die Restlaufzeit der Verpflichtungen stellt sich
wie folgt dar:
|
2008 |
TEUR
860 |
|
2009 |
TEUR
754 |
|
2010 |
TEUR
665 |
| 2011
und später |
TEUR
564 |
IV. Angaben
zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
davon Erlöse mit verbundenen Unternehmen:
EUR 6.982.455,33 (Vorjahr: EUR 6.305.344,84)
|
2007 |
Vorjahr |
|
EUR |
EUR |
|
Erlöse Ozonanlagen |
17.765.838,61 |
17.332.187,32 |
|
Erlöse aus Betreiber- und
Betriebsführungsmodellen |
2.759.582,73 |
3.908.100,80 |
|
Erlöse Dosieranlagen |
2.883.355,00 |
3.088.734,31 |
|
Erlöse Ersatzteile/Reparatur/Zubehör |
2.672.855,52 |
2.057.674,86 |
|
Erlöse Wartung |
682.821,65 |
724.776,85 |
|
Mieterträge |
55.435,00 |
0,00 |
|
Erlöse Forschung & Entwicklung/Labor |
30.170,00 |
37.480,00 |
|
Erlöse Kleinanlagen Ozomatic (ab 2007 in
Erlöse Ozonanlagen) |
0,00 |
51.985,00 |
|
Sonstige Erlöse |
431.264,29 |
148.079,70 |
|
27.281.322,80 |
27.349.018,84 |
|
Abzüglich Skonti an Kunden |
23.757,16 |
25.256,64 |
|
Gewinn- und Verlustrechnung |
27.257.565,64 |
27.323.762,20 |
2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im
Wesentlichen Erträge aus Weiterbelastungen von
Personalaufwendungen, Erträge aus Kursdifferenzen,
Versicherungsentschädigungen, Buchgewinn aus
Anlagenverkäufen und Erträge aus der Herabsetzung
der Pauschalwertberichtung.
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Position umfasst die allgemeinen Kosten aus
Verwaltung und Vertrieb sowie Rechts- und
Beratungskosten.
4. Abschreibungen auf Finanzanlagen
Auf den Beteiligungsbuchwert der WEDECO France S.A.S.
wurde im Geschäftsjahr eine Abschreibung auf den
niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 3.718
vorgenommen.
V. Sonstige
Angaben
1. Geschäftsführung
Die Gesellschaft wird vertreten durch ihre
Geschäftsführer
Herrn Steffen Lange, Wirtschaftsingenieur, Bielefeld
Herrn Dieter Neitemeier, Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik,
Steinhagen (seit 9. Februar 2007)
Herrn Hans Werkmeister, Kaufmann, Kirchlengern
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen
im Geschäftsjahr TEUR 507 (Vorjahr: TEUR 492).
2. Mitarbeiter
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden durchschnittlich 163 Arbeitnehmer beschäftigt.
Sie verteilen sich auf die einzelnen Gruppen wie folgt:
|
2007 |
Vorjahr |
|
Angestellte |
93 |
93 |
|
Gewerbliche Arbeitnehmer |
70 |
71 |
|
163 |
164 |
Die Ermittlung der Arbeitnehmerzahl wurde entsprechend
der Bestimmung in § 267 Abs. 5 HGB vorgenommen, wonach
als durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der vierte Teil
der Summe aus den Zahlen der jeweils am Quartalsende
beschäftigten Arbeitnehmer gilt, jedoch ohne die zu
ihrer Berufsausbildung Beschäftigten. Die Reduzierung
um einen Arbeitnehmer ist durch eine
Reorganisationsmaßnahme begründet.
3. Mutterunternehmen
Die ITT Corporation Inc, White Plains, New York, USA,
stellt als Mutterunternehmen des größten bzw.
kleinsten Konzernkreises einen befreienden Konzernabschluss
nach US-GAAP auf. Der Konzernabschluss wird in deutscher
Sprache im elektronischen Bundesanzeiger
veröffentlicht.
4. Befreiung von der Aufstellung eines
Konzernabschlusses und Konzernlageberichts
Die Offenlegung des Konzernabschluss der ITT Corporation
Inc., White Plains, New York/USA, befreit uns nach §
292 HGB i. V. m. der Konzernabschlussbefreiungsverordnung
von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss und
Konzernlagebericht aufzustellen. Der befreiende
Konzernabschluss ist nach US-amerikanischen
Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt und
geprüft worden. Nachfolgend ergänzen wir unseren
Anhang um die nach der Konzernbefreiungsverordnung
vorzunehmenden Erläuterungen der im befreienden
Konzernabschluss vom deutschen Recht abweichend angewandten
Bilanzierungs-, Bewertungs- und
Konsolidierungsmethoden.
Bei der Bilanzierung nach HGB dürfen wir unseren
Konzernabschluss nach HGB-Vorschriften oder nach
internationalen Rechnungslegungsstandards aufstellen. Da
unser Einzelabschluss nach HGB-Vorschriften aufgestellt
ist, hätten wir auch unseren (Teil-)Konzernabschluss
nach HGB-Vorschriften aufgestellt. In der nachfolgenden
Gegenüberstellung vergleichen wir daher einen
Konzernabschluss nach HGB mit einem Konzernabschluss nach
US GAAP.
Bei der Bilanzierung nach HGB sowie der Bilanzierung
nach US-Rechnungslegung stehen unterschiedliche
Rechnungslegungsphilosophien im Vordergrund. Für die
HGB Rechnungslegung sind das Vorsichts- und
Gläubigerschutzprinzip vorrangig, während die
US-Rechnungslegung ihren Schwerpunkt auf Informationen
für gegenwärtige und potentielle Investoren legt.
Generell steht bei der US-Rechnungslegung die
periodengerechte Erfassung von Aufwendungen und
Erträgen (matching principle) mehr im Vordergrund als
in der deutschen Rechnungslegung.
Die wesentlichen Unterschiede, die für die
Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft relevant sein können, werden
nachfolgend dargestellt:
Gliederung
Gemäß HGB müssen alle Positionen der
Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend der
in §§ 266, 275 HGB dargestellten Form und
Reihenfolge dargestellt werden. Nach US GAAP ist eine
andere Zusammenfassung erforderlich und die Reihenfolge der
Bilanzpositionen beginnt mit den kurzfristigen Positionen.
Die Aktiva sind nach abnehmender Liquidität, die
Passiva nach zunehmender Laufzeit angeordnet. Darüber
hinaus werden nach US GAAP die kurzfristigen Teile
langfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten in einer
separaten Bilanzposition ausgewiesen. Der Anteil, der
innerhalb eines Jahres fällig ist, wird als
kurzfristig behandelt.
Vorräte
Gemäß HGB ist bei der Bilanzierung von
unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen das
Realisationsprinzip als Ausfluss des Vorsichtsprinzips zu
beachten. Demnach dürfen Gewinne nur dann
berücksichtigt werden, wenn sie am Abschlussstichtag
realisiert sind. Bei der Bilanzierung von unfertigen
Erzeugnissen und unfertigen Leistungen ist eine
Teilgewinnrealisierung gemäß des
Leistungsfortschritts somit ausgeschlossen. Nach US-GAAP
hingegen ist eine Teilgewinnrealisierung zulässig,
sofern der Fertigstellungsgrad verlässlich ermittelt
werden kann.
Latente Steuern (Deferred Taxes)
In der HGB Konzernbilanz dürfen nunmehr latente
Steuern auch unter Anwendung von DRS 10 des Deutschen
Rechnungslegungs Standards Committee e.V. gebildet werden.
DRS 10 folgt dem bilanzorientierten "temporary concept",
das auch nach US GAAP favorisiert wird. Dabei werden auch
quasipermanente Abweichungen sowie steuerliche
Verlustvorträge als Ursache latenter Steuern
mitberücksichtigt. Bestehende Unterschiede zwischen US
GAAP und DRS 10 sind nicht wesentlich.
Aktivierung von Fremdkapitalkosten bei qualifizierten
Vermögenswerten nach US GAAP
Soweit ein Vermögenswert die Voraussetzungen an
einen qualifizierten Vermögenswert nach SFAS 34
erfüllt, erhöhen die Fremdkapitalkosten die
Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Es besteht
Aktivierungspflicht. Als qualifizierte Vermögenswerte
sind solche zu subsumieren, für deren Anschaffung oder
Herstellung ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich
ist, um sie in ihren beabsichtigten gebrauchs- oder
verkaufsfähigen Zustand zu versetzen.
Nach HGB besteht ein Wahlrecht zur Aktivierung von
Fremdkapitalzinsen nur bei den Herstellungskosten. Zudem
ist dieses Wahlrecht auf Zinsen für Fremdkapital, das
zur Finanzierung des Herstellungsvorgangs verwendet wird,
beschränkt.
Fremdwährungsumrechnung
Geschäftsvorfälle in Fremdwährung sind
bei der Zugangsbuchung zum Transaktionskurs in die
Berichtswährung umzurechnen. In den Folgeperioden
erfolgt nach US GAAP die Umrechnung monetärer Posten
zum Stichtagskurs, nicht monetäre Posten werden
weiterhin zum Transaktionskurs bewertet. Somit werden bei
monetären Posten Kursgewinne und Kursverluste aus der
Fremdwährungsumrechnung realisiert. Nach HGB
dürfen in den Folgeperioden Kursgewinne nicht,
Kursverluste müssen dagegen grundsätzlich
berücksichtigt werden. Für
Fremdwährungsschulden gilt entsprechend das
Höchstwertprinzip, für Vorräte und
Forderungen die Niederstwertvorschrift. Eine Bewertung der
kurzfristigen Forderungen und Schulden zu Stichtagskursen
wird trotz formalem Verstoß gegen das
Realisationsprinzip nach Meinung einiger
Sachverständiger für zulässig erachtet.
Insofern besteht dann zwischen HGB und US GAAP Bilanzierung
kein Unterschied. Die Niederstwertvorschrift führt
jedoch bei der Bewertung der Vorräte zum beizulegenden
niedrigeren Wert laut HGB regelmäßig zu
niedrigeren Bilanzwerten, da nach US GAAP die Vorräte,
deren Anschaffungskosten auf fremde Währung lauten,
mit dem ursprünglichen Transaktionskurs bewertet
werden, während nach HGB die Anschaffungskosten zum
Transaktionskurs oder zum niedrigeren Stichtagskurs
umgerechnet werden.
Rückstellungen
Rückstellungen werden nach US GAAP
grundsätzlich nicht gesondert, sondern unter den
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Passivierung von
Rückstellungen ist nach US GAAP deutlich restriktiver
geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind
gemäß US GAAP zu bilden, wenn eine ungewisse
Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die
Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche
Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags
zuverlässig schätzbar ist.
Aufwandsrückstellungen sind nach US GAAP nicht
zulässig.
Für die Höhe der Rückstellung ist
gemäß US GAAP grundsätzlich der
wahrscheinlichste Wert anzusetzen. Ist im Ausnahmefall eine
Wahrscheinlichkeitsdifferenzierung nicht möglich, muss
der niedrigste Bandbreitenwert zurückgestellt werden.
Ggf. ist bei wesentlicher Abweichung zum höchsten
Bandbreitenwert eine Angabe der
größtmöglichen Inanspruchnahme
erforderlich. Nach HGB sind Rückstellungen mit dem
Betrag anzusetzen, der nach vernünftiger
kaufmännischer Bewertung notwendig ist. Bei der
Bildung von Rückstellungen ist nicht
grundsätzlich der höchstmögliche Betrag
anzusetzen, in Zweifelsfällen jedoch gebietet das
Vorsichtsprinzip indes die Rückstellung des
höheren Betrages.
Derivative Finanzinstrumente
Im Konzernabschluss nach US GAAP werden derivative
Finanzinstrumente in Übereinstimmung mit SFAS No. 133
bilanziert. Nach HGB sind folgende
Bilanzierungsgrundsätze zu beachten:
• Bilanzierungsverbot für schwebende
Geschäfte
• Passivierungspflicht für erkennbare drohende
Verluste aus schwebenden Geschäften
• Bewertung zu Anschaffungskosten bzw. zu
fortgeführten Anschaffungskosten
• Bilanzierungsverbot für unrealisierte
Gewinne
5.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den
Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Herford, den 25. Februar
2008
Die
Geschäftsführung
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
ITT WEDECO GmbH, Herford, für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung der
Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung
gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der Geschäftsführung sowie
die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der
Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss der ITT WEDECO GmbH, Herford, den
gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht
steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 25.
Februar 2008
Deloitte
& Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Thiede, Wirtschaftsprüfer
gez.
Dr. Panning, Wirtschaftsprüfer
Bilanz zum 31. Dezember 2007
Aktiva
|
31.12.2007 |
Vorjahr |
|
EUR |
TEUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
416.113,92 |
728 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
97.225,09 |
93 |
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
317.773,40 |
388 |
|
414.998,49 |
481 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen |
3.497.449,00 |
7.215 |
|
4.328.561,41 |
8.424 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I.
Vorräte |
|
|
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
1.976.272,11 |
1.818 |
| 2.
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
8.275.232,00 |
5.935 |
| 3.
Fertige Erzeugnisse und Waren |
0,00 |
17 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen |
130.970,69 |
88 |
| 5.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
-5.505.921,00 |
-4.279 |
|
4.876.553,80 |
3.579 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
840.968,45 |
1.168 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
9.625.137,03 |
9.511 |
| 3.
Sonstige Vermögensgegenstände |
106.569,14 |
146 |
|
10.572.674,62 |
10.825 |
| III.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten |
14.791,05 |
21 |
|
15.464.019,47 |
14.425 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
51.973,16 |
4 |
|
19.844.554,04 |
22.853 |
|
Passiva
|
|
31.12.2007 |
Vorjahr |
|
EUR |
TEUR |
| A.
Eigenkapital |
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
5.896.250,00 |
5.896 |
| II.
Kapitalrücklage |
15.696.435,83 |
15.696 |
| III.
Verlustvortrag |
6.330.533,30 |
8.565 |
| IV.
Jahresfehlbetrag (Vorjahr:
Jahresüberschuss) |
1.866.047,12 |
2.235 |
|
13.396.105,41 |
15.262 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| 1.
Steuerrückstellungen |
416.572,00 |
363 |
| 2.
Sonstige Rückstellungen |
2.473.186,74 |
1.923 |
|
2.889.758,74 |
2.286 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
921.725,38 |
2.594 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.076.250,10 |
1.943 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
433.967,62 |
637 |
| 4.
Sonstige Verbindlichkeiten |
126.746,79 |
131 |
-
davon aus Steuern:
EUR 126.636,12 (Vorjahr: TEUR 114) |
|
|
|
3.558.689,89 |
5.305 |
|
19.844.554,04 |
22.853 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2007
|
2007 |
Vorjahr |
|
EUR |
TEUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
27.257.565,64 |
27.324 |
2.
Erhöhung des Bestands an unfertigen und
fertigen Erzeugnissen und unfertigen
Leistungen |
2.340.209,00 |
1.585 |
| 3.
Sonstige betriebliche Erträge |
3.478.230,29 |
3.799 |
| 4.
Materialaufwand |
|
|
a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
16.410.213,01 |
15.662 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
1.461.159,54 |
1.735 |
| 5.
Personalaufwand |
|
|
| a)
Löhne und Gehälter |
7.689.556,91 |
7.220 |
b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für
Unterstützung |
1.352.142,25 |
1.339 |
-
davon für Altersversorgung:
EUR 57.794,93 (Vorjahr: TEUR 42) |
|
|
| 6.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
492.176,05 |
589 |
| 7.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.840.612,36 |
3.503 |
| 8.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
234.501,05 |
17 |
-
davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 234.501,05 (Vorjahr: TEUR 16) |
|
|
| 9.
Abschreibungen auf Finanzanlagen |
3.717.993,32 |
0 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
40.969,13 |
171 |
-
davon an verbundene Unternehmen:
EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 114) |
|
|
| 11.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
-1.694.316,59 |
2.506 |
| 12.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
153.416,67 |
266 |
| 13.
Sonstige Steuern |
18.313,86 |
5 |
| 14.
Jahresfehlbetrag (Vorjahr:
Jahresüberschuss) |
1.866.047,12 |
2.235 |
Entwicklung
des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007
|
Bruttobuchwerte |
|
Stand am |
|
|
Stand am |
|
01.01.2007 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2007 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
A.
Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
150.000,00 |
0,00 |
150.000,00 |
0,00 |
| B.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
2.711.229,61 |
30.068,54 |
224.935,14 |
2.516.363,01 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
620.473,10 |
8.814,74 |
8.473,06 |
620.814,78 |
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
832.745,19 |
96.681,11 |
327.278,96 |
602.147,34 |
|
1.453.218,29 |
105.495,85 |
335.752,02 |
1.222.962,12 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen |
7.264.824,32 |
0,00 |
0,00 |
7.264.824,32 |
|
11.429.272,22 |
135.564,39 |
560.687,16 |
11.004.149,45 |
|
Unterschied Anlagennebenbuch |
|
|
|
|
|
(Korrektur im Folgejahr) |
|
|
|
|
| -
Technische Anlagen und Maschinen |
-4.353,07 |
|
|
-14.341,67 |
| -
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
37.005,40 |
|
|
274.434,74 |
|
kumulierte Abschreibungen |
|
Stand am |
|
|
Stand am |
|
01.01.2007 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2007 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
A.
Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
150.000,00 |
0,00 |
150.000,00 |
0,00 |
| B.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.982.892,35 |
342.263,86 |
224.907,12 |
2.100.249,09 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
527.908,75 |
1.762,00 |
6.081,06 |
523.589,69 |
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
444.290,35 |
148.150,19 |
308.066,60 |
284.373,94 |
|
972.199,10 |
149.912,19 |
314.147,66 |
807.963,63 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen |
49.382,00 |
3.717.993,32 |
0,00 |
3.767.375,32 |
|
3.004.473,45 |
4.210.169,37 |
539.054,78 |
6.675.588,04 |
|
Unterschied Anlagennebenbuch |
|
|
|
|
|
(Korrektur im Folgejahr) |
|
|
|
|
| -
Technische Anlagen und Maschinen |
-114.442,25 |
|
|
-9.680,93 |
| -
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
-4.162,15 |
|
|
203.753,30 |
|
Nettobuchwerte |
|
Stand am |
|
|
31.12.2007 |
Vorjahr |
|
EUR |
TEUR |
A.
Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
0,00 |
0 |
| B.
Anlagevermögen |
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
416.113,92 |
728 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
97.225,09 |
93 |
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
317.773,40 |
388 |
|
414.998,49 |
481 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen |
3.497.449,00 |
7.215 |
|
4.328.561,41 |
8.424 |
|
Unterschied Anlagennebenbuch |
|
|
|
(Korrektur im Folgejahr) |
|
|
| -
Technische Anlagen und Maschinen |
-4.660,74 |
110.089,18 |
| -
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
70.681,44 |
41.167,55 |
|