ITT WEDECO GmbHLiquidiert

Boschstraße 4, 32051 Herford, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 9452
Vorher
WEDECO GmbH
Eingetragen
19.11.2004
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieWassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
Gegenstand
Die Forschung und Entwicklung sowie die Herstellung und der weltweite Vertrieb von Anlagen und Geräten insbesondere zur Aufbereitung von Wasser und Luft mittels Ozon, UV und anderer geeigneter Verfahren sowie die Erbringung darauf bezogener Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Dieter Neitemeier
seit 27.2.2007
Geschäftsführer
Steffen Lange
seit 19.11.2004
Geschäftsführer
Branko Vuzem
seit 19.11.2004
Prokura
Hans Werkmeister
seit 19.11.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ITT WEDECO GmbH

Herford

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis 31.12.2007

Lagebericht
zum 31. Dezember 2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

Gegenstand des Unternehmens (im Folgenden auch "WEDECO" oder "GmbH") ist die Herstellung und der weltweite Vertrieb von Ozonsystemen (Anlagen) sowie damit einhergehend die Schaffung und der Verkauf von Rechten zum Betrieb, zur Betriebsführung und zur Wartung dieser Anlagen, vorbereitende Pilot- und Laborversuche sowie der Betrieb, die Betriebsführung und die Wartung von Ozonsystemen einschließlich des Vertriebs von Ersatz- und Verschleißteilen.t

Mit ihrer Tochtergesellschaft in Frankreich sowie der unveränderten Fortführung des Ozongeschäftes in Großbritannien ist die GmbH zusammen mit ihrer Konzernschwestergesellschaft in den USA weiterhin weltweit führend in der Ozontechnik.

Die Zusammenfassung aller Ozonaktivitäten unter einheitlichem Erscheinungsbild als Ozonsegment der Gesellschafterin WEDECO AG, Herford, hat eine deutliche Stärkung der Wahrnehmung auf den internationalen Märkten für das Ozon-Oxidationsverfahren zur Folge, das zusammen mit der UV-Desinfektion und der Membranfiltration zu den modernen physikalischen Verfahren der Wasseraufbereitung zählt und mit den chemischen Wasseraufbereitungsverfahren (insbesondere Chlor, Chlordioxid) konkurriert.

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 9. Februar 2007 ist Dieter Neitemeier zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt worden. Die drei Geschäftsführer (Finanzen, Vertrieb, Technik) der WEDECO sind verantwortlich für die Koordination der Aktivitäten in der Ozongruppe sowie im Verhältnis zur Gesellschafterin WEDECO AG.

Geschäftsverlauf 2007

Die Umsätze des Berichtsjahres sind mit Mio. EUR 27,3 gegenüber 2006 konstant geblieben. Jedoch hat sich der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen von Mio. EUR 6,0 aus 2006 in 2007 auf Mio. EUR 8,3 erhöht. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) in 2007 mit Mio. EUR 29,6 lag somit um Mio. EUR 0,7 über der des Jahres 2006. Der Auftragsbestand betrug am Jahresende 2007 Mio. EUR 24,7 gegenüber Mio. EUR 23,8 in 2006.

Im Jahr 2007 wurde ein EBIT (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen auf Finanzanlagen) in Höhe von Mio. EUR 1,8 ausgewiesen. Das EBIT 2006 betrug Mio. EUR 2,7. Die Reduzierung um Mio. EUR 1,0 resultiert mit Mio. EUR 0,6 aus dem Bereich Materialaufwand wg. allgemein gestiegener Beschaffungskosten im Edelstahlsektor und im Edelrohstoffbereich. Weitere Mio. EUR 0,4 sind im Personalbereich und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen infolge von Anpassungen an das allgemeine Lohn- und Gehaltsniveau in Deutschland sowie gesteigerter Reisetätigkeit gegenüber dem Vorjahr im Zuge der Ausweitung des internationalen Projektgeschäftes angefallen.

Das Jahresergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr deutlich um Mio. EUR 4,1 insbesondere aufgrund der auf die Beteiligung WEDECO France S.A.S., Paris/Frankreich, vorgenommenen Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von Mio. EUR 3,7.

Im Mai 2007 wurde seitens des ITT-Konzerns (Mutterkonzern der WEDECO) die Entscheidung getroffen, das bestehende Value Center Advanced Water Treatment aufzulösen und WEDECO einem anderen Value Center unter Führung der schwedischen Flygt Gruppe zuzuordnen, da hier Synergieeffekte hinsichtlich Kosteneinsparungen zu erwarten sind. In diesem Zusammenhang wurde der Entschluss gefasst, alle Tochtergesellschaften der WEDECO und der WEDECO AG - mit Ausnahme der Gesellschaften in der Schweiz -, an bestehende Flygtgesellschaften zu veräußern und danach zu fusionieren. Dies betrifft auch eine der Tochtergesellschaften der WEDECO, die WEDECO France S.A.S., die bis spätestens zum 30. Juni 2008 an die Flygt France S.A.S. verkauft werden wird. Aus den bisherigen Kaufpreisverhandlungen ist erkennbar, dass die WEDECO einen anteiligen Veräußerungsverlust in Höhe von voraussichtlich Mio. EUR 3,7 erzielen wird. Der zu erwartende Veräußerungsverlust wurde im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 berücksichtigt.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 163 Mitarbeiter (Vorjahr: 164 Mitarbeiter). Der prognostizierte Umsatz der WEDECO von Mio. EUR 31,3 (nach US-GAAP Rechnungslegung, insbesondere unter Berücksichtigung der Percentageof-Completion Methode der Umsatzrealisierung) für das Jahr 2007 wurde mit Mio. EUR 32,6 um Mio. EUR 1,3 übertroffen.

Die Vertriebsstrategie mit Konzentration auf die Ozon-Oxydationssysteme als Einzelaggregate zeigte auch im schwierigen ITTinternen Umfeld Erfolg. Die verstärkte Darstellung der "Total Lifecycle Costs" von WEDECO Systemen gegenüber der Konkurrenz sowie anderen Wettbewerbsverfahren, kombiniert mit der Präsenz auf allen bekannten Anwendungsgebieten der Ozontechnik und der Forschung im Hinblick auf neue Anwendungen, sind die Grundlagen für den zukünftigen Erfolg.

Als vorteilhaft für den Ozonvertrieb erweist sich auch die enge Abstimmung mit den regionalen Vertriebsbereichen und Tochtergesellschaften der Sparte UV-Desinfektion der WEDECO AG sowie die gleichzeitige Konzentration und zentralgesteuerte systematische Weiterentwicklung von global arbeitenden industriellen "Key Accounts" zeigt nachhaltig Erfolg.

Der Deckungsbeitrag (DB1) für Ozonanlagen blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil bei 47,5 %, in Einzelfällen lag er sogar über 50 %. Eine weitere Steigerung des DB1 kann nur durch zusätzliche Maßnahmen im Bereich Produktstandardisierung, Effizienzsteigerung in der Auftragsabwicklung und in der Produktion sowie die weitere, tiefer gehende Nutzung der weltweiten ITT-Einkaufspräsenz erreicht werden.

Lage der Gesellschaft

a) Erläuterungen zur Vermögenslage

Die Abnahme der Bilanzsumme per 31. Dezember 2007 beträgt gegenüber 2006 (Mio. EUR 22,9) Mio. EUR 3,0. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf die Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes der WEDECO France in Höhe von Mio. EUR 3,7 zurückzuführen.

Das Vorratsvermögen stieg insbesondere aufgrund des um Mio. EUR 2,3 deutlich höheren Bestands an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen. Die erhaltenen Anzahlungen auf angearbeitete Aufträge stiegen um Mio. EUR 2,1.

Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 0,3 sanken, stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 0,1. Die Ablösung eines der ITT German Holding B.V., Frankfurt/Main, gewährten kurzfristigen Darlehens führte zu Zahlungsmittelzuflüssen in Höhe von Mio. EUR 1,1. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist insbesondere auf das gestiegene Geschäftsvolumen mit europäischen WEDECO-Gesellschaften zurückzuführen

Das Gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage sind gegenüber 2006 unverändert. Trotz des Jahresfehlbetrages 2007 in Höhe von Mio. EUR 1,9 ist die Eigenkapitalquote aufgrund der reduzierten Bilanzsumme von 66,8 % leicht auf 67,5 % gestiegen. Für das Geschäftsjahr 2008 werden auf Grundlage der Budgetplanung ein positives Jahresergebnis und damit eine weitere Verbesserung der Eigenkapitalquote angestrebt.

Die Verbindlichkeiten sanken im Vorjahresvergleich insbesondere aufgrund der geringeren erhaltenen Anzahlungen, den kein Vorratsvermögen gegenübersteht. Die sonstigen Rückstellungen stiegen gegenüber 2006 im Wesentlichen aufgrund höherer Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechungen.

b) Erläuterungen zur Finanzlage

Seit Dezember 2004 erfolgt die Finanzierung der GmbH über die ITT German Holding B.V., Frankfurt am Main. Unsere Gesellschaft unterhält seit diesem Zeitpunkt keine eigenen Kreditlinien mehr. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Mio. EUR 4,9 Mittel bei der ITT German Holding B.V. angelegt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 5,0 gesunken und beläuft sich auf Mio. EUR 0,4. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus den niedrigeren Anzahlungen von Kunden und dem gestiegenen Vorratsvermögen.

c) Erläuterungen zur Ertragslage

Der Materialaufwand zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnisse) ist in 2007 mit 60,3 % gegenüber 2006 leicht um 0,2 % angestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an höheren Beschaffungspreisen für Edelstahl im 2. Halbjahr 2007. Für bezogene Edelstähle im 1. Halbjahr 2007 trifft dies nicht zu, da diese Bezüge noch mit Bestellungen des Jahres 2006 zu günstigeren Konditionen abgedeckt waren.

Für das Jahr 2008 plant die GmbH einen Umsatz von ca. Mio. EUR 35,0 und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von ca. Mio. EUR 3,9 auf Basis der US-GAAP Rechnungslegung. Für handelsrechtliche Zwecke wird keine gesonderte Budgeterstellung vorgenommen, wobei die Geschäftsführung auch hier eine positive Umsatzentwicklung und ein positives Jahresergebnis erwartet.

Allgemeine Konjunkturlage

Die weltweit verbesserte Konjunktur für Investitionsgüter hat sich auch positiv auf das Umweltsegment ausgewirkt. Die WEDECO konnte einen soliden Auftragseingang in budgetierter Höhe von Mio. EUR 27,6 erreichen. Dies wurde trotz eines deutlich reduzierten Auftragseingangs im Zellstoffbereich (Mio. EUR -5,5) sowie fehlenden Großprojekten erreicht.

Im Bereich der Zellstoffbleiche wurde lediglich ein wichtiger Auftrag im Gesamtwert von mehr als Mio. EUR 4,5 gewonnen.

Positiv entwickelte sich das Geschäft im Beschichtungsbereich und in der Kühlwasserbehandlung in der jeweils deutliche Zuwächse von 15 bzw. 20 % erreicht wurden.

In den kommunalen Bereichen Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung blieben die Auftragseingänge und Umsätze nahezu stabil. Positiv haben sich insbesondere die Auftragseingänge in Spanien und Italien entwickelt, während in China viele Projekte aufgrund von Umstrukturierungen seitens ITT sowie massiven Preiswettbewerbs verloren wurden.

In der Schweiz konnte ein drittes wichtiges Pilotprojekt für den Abbau von Pharmazeutika im Abwasser gewonnen werden. Dieses zukunftsträchtige Segment bleibt zusammen mit der Oxidation von Klärschlämmen (und den damit verbundenen Reduktion des Schlammanfalls) das Hauptaugenmerk im Bereich Marketing und Entwicklung der GmbH.

Für 2008 rechnet die GmbH aufgrund der aktuellen Nachfrage mit einem gleich bleibend hohen Umsatz und einem zufrieden stellenden Betriebsergebnis. Die bis zur Erstellung dieses Berichts bereits eingegangenen Bestellungen und die von Kunden angekündigten Bestellungen lassen darauf schließen. Durch den Beschluss seitens ITT, die Produktion von Ozongeräten am Standort Herford zu konzentrieren, kann ggf. noch weiteres Geschäft aus den Aktivitäten Nordamerikas generiert werden.

Generelle Markt- und Konkurrenzsituation

Der Umsatz und der aktuelle Auftragsbestand wurden gegen den hauptsächlichen Wettbewerber Ozonia (gehört zur französischen Industriegruppe um Lyonnaise des Eaux, Ondeo (Degremont)) erzielt. Dieser Wettbewerber kommt aktuell nahe an den Umsatz WEDECOs heran; dies ist zurückzuführen auf ein sehr erfolgreiches Nordamerikageschäft.

Auf Spezialgebieten sind weitere wesentliche Ozongerätehersteller als weltweit agierende Konkurrenten zu erwähnen: Fuji, Mitsubishi, Prominent, Argentox, BWT, Dellozone, Kaufmann, Ozono Elletronica, Osmonics, Pacific, Sander und Hydro-Elektrik, Airtree, die zusammen einen Umsatz von Mio. EUR 80 bis Mio. EUR 90 p.a. erreichen.

In China hat sich die Preissituation durch lokale Ozonanlagenhersteller und eine sehr aggressive Preisstrategie von Fuji und Mitsubishi weiter verschärft. Inwieweit hier wieder neue Erfolge erzielt werden können, hängt im Wesentlichen von der Entwicklung kostengünstigerer Systeme ab.

Auch in Europa wird eine Verschärfung der Preissituation erwartet. Zusätzlich sind auf dem Ozon-Markt im Bereich der kleinen und mittleren Ozonanlagen weltweit zwischen 50 und 70 regionale Wettbewerber aktiv - zumeist in der Produktgröße von 1 g bis 2.000 g Ozon pro Stunde. Hauptwettbewerber sind jedoch in vielen Anwendungsbereichen der Ozontechnik chlorbasierte und chemische Oxidationsverfahren. Insoweit herrscht auf diesem Markt extrem starker Wettbewerb.

Der Weltmarkt für die Wasseraufbereitung mit Ozon weist Zuwachsraten von ca. 4 bis 6 % auf. In industriellen Oxidationsprozessen, im Trinkwasser, für die Behandlung von Abwasser und Deponiesickerwasser und in einer Vielzahl von weiteren Einsatzbereichen wie der Schwimmwasserbehandlung, der Medizin und der Labortechnik kommt Ozon zum Einsatz. Indien wird zunehmend als Markt interessant, da insbesondere der Industriebereich / Kühlwasserbehandlung durch neue striktere Umweltgesetze starke Zuwächse aufweisen wird.

Die Zahlen des Geschäftsjahres 2007 zeigen, dass die WEDECO Ozontechnik im globalen Markt für die oxidative Wasserbehandlung und industrielle Lösungen gut aufgestellt ist. Die Vorteile der Ozon-Oxidation lassen sich wirtschaftlich begründen: Das Ozon-Oxidationsverfahren ist - je nach Verfahrensbedingungen - mit 0,1 Cent (Trinkwasser) bis 18 Cent (stark belastete Abwässer) pro Kubikmeter Wasser nicht mehr teurer als die Verwendung von Chlor, hat gegenüber dem chemischen Oxidationsmittel aber klare Vorteile:

• keine schädlichen Nebenprodukte und Rückstände

• keine Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung

• keine Aufkonzentration und keine Resistenzbildung von Viren, Bakterien und Parasiten

• hohe Reaktivität gegenüber toxischen Substanzen wie Cyanide, Dioxine

• keine Gefährdung durch Chemikalien bei Transport und Betrieb

• hohe Akzeptanz als umweltfreundliches Oxidationsmittel

Die WEDECO Ozontechnik wird auch in Zukunft als bedeutendes Segment der WEDECO-Gruppe über Umsatz- und Ergebniswachstum die nötigen Mittel zur Weiterentwicklung der Komponenten, der Geräte und Systeme sowie zur Erforschung neuer Anwendungsmöglichkeiten erwirtschaften und damit ihren technologischen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb ausbauen.

Vertrieb und Marktchancen

Die GmbH ist weltweit in folgenden Geschäftsbereichen aktiv:

• Trinkwasser

• Kommunales Abwasser (insbesondere Endokrine Substanzen und Schlammoxidation)

• Industrieabwasser

• Industrielle Anwendungen (Prozesswasser, Beschichtungstechnik)

• Kühlwasser

• Zellstoffbleiche

• Deponiesickerwasser

• Ozonsynthesen

• Abluftbehandlung

• Lebensmittelanwendungen (Obst- und Gemüsewäsche, Getränke- und Abfüllindustrie, Kartoffelstärke).

Der Schwerpunkt der Auftragseingänge für den Bereich Ozonanlagen im Jahr 2007 lag im internationalen Bereich. Von den Umsatzerlösen erzielt WEDECO ca. 15 % auf dem deutschen Markt. Stärkste Länder 2007 waren Deutschland, Australien sowie die iberische Halbinsel, Finnland und Italien.

In fast allen Bereichen der Wasseraufbereitung findet Ozon beim Abbau schädlicher organischer, anorganischer und toxischer Wasserinhaltsstoffe Verwendung. Ozon verdrängt dabei mehr und mehr den Einsatz chemischer Oxidationsmittel, insbesondere Chlor. Zusammen mit UV- und Membrantechnik werden Ozonanlagen zum Aufbau von "Multi Barrier Systemen" im Trinkwasser eingesetzt.

In industriellen Prozessen kommt Ozon nicht nur als Oxidationsmittel im Abwasser und im Prozesswasser zum Einsatz. Auch Anwendungen in Produktionsprozessen wie die Behandlung von Oberflächen für Haftung von Folien auf Kartonträgern werden zunehmend realisiert.

Die Eignung als Bleichmittel in der Zellstoffindustrie, die Desodorierungswirkung von Ozon, die Modifizierung von Stärke usw. sind Anwendungen, für die WEDECO Kompetenz hat und funktionsfähige Referenzanlagen vorweisen kann.

Insbesondere im Zellstoffbereich macht sich die Zusammenarbeit mit internationalen Ausrüstern bezahlt. Trotz eines schwachen Ergebnisses in 2007 wird hier für 2008 ein starker Auftragseingang erwartet.

Situation national

Der Anteil der nationalen Projekte für Ozonanlagen (im Inland installierte Anlagen) am Auftragseingang wird in 2007 auf identisch niedrigem Niveau bleiben. Es werden Auftragseingänge in den Anwendungen Kühlwasser, Abwasser und Prozesswasser erwartet. Im Trinkwasserbereich ist eine Abnahme zu erwarten, da bereits viele Altsysteme ausgetauscht wurden und neue Wasserwerke nicht/kaum gebaut werden.

Situation international

Der Anteil internationaler Projekte für Ozonanlagen wird im Jahr 2008 bei ca. 90 % des Umsatzes liegen. Dominant sind Trinkwasseranwendungen und Lieferungen von Ozon-Oxidationsanlagen für die Papier-, Zellstoff- und Verpackungsindustrie.

Außereuropäische Schwerpunktmärkte für 2008 und die Zukunft liegen in Korea, Australien sowie in der Türkei.

In Europa sind Schwerpunktmärkte im Wesentlichen Spanien, Italien, Finnland, Norwegen und Polen. Weitere intensiv bearbeitete Märkte sind die Tschechische Republik und der Balkan.

Weitere Entwicklungen

Im Jahr 2007 hat die WEDECO die organisatorische Straffung und Optimierung der Prozessabläufe weiter fortgeführt. Die Analyse- und Optimierungsmaßnahmen werden im Rahmen konzerninterner Audits als "ständiger Prozess" fortgesetzt.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter in der GmbH ist von 164 in 2006 auf 163 in 2007 zurückgegangen. Die befristete Beschäftigung von externen Fachkräften zur Abdeckung von Beschäftigungsspitzen hat sich auch in 2007 weiterhin bewährt. Die GmbH setzt aber zunehmend auch auf den eigenen Nachwuchs und konnte in 2007 die nächsten beiden Auszubildenden mit abgeschlossener Prüfung in ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen. Die Industrie- und Handelskammer hat die GmbH als geprüften Ausbildungsbetrieb anerkannt.

In 2007 wurden die Ziele für 2008 zur Produktentwicklung und Verbesserung vorgegeben, nämlich weitere Verbesserung der Energieeffizienz, Weiterentwicklung der digitalen Umrichtertechnologie und Marktimplementierung einer neuen Kleinozonerzeugerserie. Die generelle Strategie für die Sparte Ozontechnik wird derzeit unverändert fortgeführt, nämlich:

• organisches Wachstum durch Technologieführerschaft

• Nutzung der aus dem Wachstum resultierenden economies of scale

Umweltbericht

Die GmbH ist mit ihrem Umweltmanagementsystem seit 2001 im Rahmen des "Integrierten Managementsystems (IMS) nach DIN EN ISO 9001:2000 und DIN EN ISO 14001 durch den TÜV Nord zertifiziert. Im Rahmen der Rezertifizierung im Frühjahr 2005 ist WEDECO als eines der ersten Unternehmen nach der Richtlinie OHSAS 18001 (International Occupational Health and Safety Managementsystem) zertifiziert worden.

Die betrieblichen Umweltkennzahlen werden monatlich in einer so genannten "ESH-Metric" erfasst und bewertet. So können eigene und konzernweite Vorgaben kontrolliert werden.

In 2006 wurde ein Schwerpunktprojekt zum Thema "Energieeinsparpotential" durchgeführt. Die Ergebnisse dieses Projekts konnten in 2007 gewinnbringend eingesetzt werden. Im Rahmen von Workshops wurde das Thema "Arbeitsschutzmanagement" vertieft. Aufgrund der steigenden Anforderungen an die Produktsicherheit wurden seit 2006 verstärkt Schulungen durchgeführt und der Bereich "Produktsicherheitsmanagement" wird integrierter Bestandteil des IMS.

Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2007 lag der Forschungsschwerpunkt im Bereich der Ozontechnik in der Optimierung des Ozonsystems. In den letzten Jahren wurden die Kernkomponenten des Ozongenerators (Elektroden, Umrichter) verbessert. In 2007 wurden verstärkt das Gesamtsystem und die technischen Schnittstellen zum Kunden analysiert. Die Bereiche Kühlung und Energieversorgung des Systems konnten als Arbeitspunkte mit hoher Priorität herausgearbeitet werden. Zum Thema Kühlung wurde ein neues Konzept (Direktkühlung) entwickelt. Für die Energieversorgung werden Optimierungsmöglichkeiten unter Nutzung der Mittelfrequenztechnik gesehen.

WEDECO investiert weiterhin in die Entwicklung von neuen Anwendungen der Ozontechnik. Hier sind die traditionellen Bereiche der Wasser-, Abwasser- und Prozesswasseranwendungen zu sehen sowie andere Applikationsbereiche wie Behandlung von Feststoffen (Papierbleiche, Schlamm) und Abluftreinigung.

Im Wachstumsmarkt Papierbleiche konnte in diesem Jahr ein neues Verfahren zur Prozesswasseraufbereitung umgesetzt werden. Eine Ozonstufe behandelt hierbei ein Prozesswasser, welches nach der Behandlung wieder im Produktionsprozess verwendet werden kann. Die mit dem Endkunden gemeinsam entwickelte Demonstrationsanlage hat einen Auftragswert von Mio. EUR 5.

Die Entsorgung von überschüssigem Klärschlamm wird sich zukünftig zu einem der Top-Themen entwickeln. Die Ozonbehandlung von Klärschlämmen ist eine viel versprechende Methode, den Anteil an Klärschlamm effizient zu verringern. WEDECO hat im Jahr 2006 das Behandlungsverfahren weiter entwickelt und eine Demonstrationsanlage gebaut. Im Jahr 2007 konnten erste großtechnische Referenzanlagen gebaut werden. Die weiteren Untersuchungen konnten die Effizienz des Verfahrens belegen und dienen zur Absicherung und Optimierung des Designs der Anlagentechnik.

Die Entfernung endokrin wirksamer Stoffe aus dem Wasser sehen wir weiterhin als Thema der Zukunft. Unsere Aktivitäten der letzten Jahre wurden auch in 2007 konsequent weiterverfolgt. In 2007 hat WEDECO den Auftrag für zwei Demonstrationsanlagen in der Schweiz und in Österreich erhalten. WEDECO kann hier als Entwicklungspartner das erlangte Know-how der vergangenen Jahre gezielt einbringen und die Verfahrenstechnik für diese Applikation verbessern. Somit ist WEDECO auf einem guten Weg, ein Alleinstellungsmerkmal als Anbieter in diesem potentiellen Marktsegment herauszuarbeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung ist die Entwicklung von sogenannten Advanced Oxidation Prozessen (AOP). Hierbei werden die Aufbereitungstechniken Ozon, UV und Wasserstoffperoxid für den jeweiligen Anwendungsfall sinnvoll kombiniert.

Für industrielle Abwässer konnten im Rahmen von Pilotversuchen die Kombination von biologischen Reinigungsstufen mit einer Ozonbehandlung weiter entwickelt werden. Gerade für die steigenden Anforderungen an die Industrieabwässer ist diese Verfahrenskombination besonders geeignet.

Risikomanagement

Für alle Risiken, insbesondere solche aus Gewährleistungen für Lieferungen und Leistungen in der Vergangenheit, ist durch Rückstellungen in ausreichender Höhe Vorsorge getroffen worden.

Der laufende Liquiditätsbedarf ist durch entsprechende Kredit- und Avallinien der ITT German Holding B.V gedeckt. Eigene Kreditlinien der ITT WEDECO GmbH werden nicht mehr unterhalten.

Aufträge in Schwellenländern sind über bankbestätigte Akkreditive oder durch Hermesbürgschaften gegen Forderungsausfälle abgesichert. Es bestehen keine wesentlichen Währungskursrisiken, da in der Regel auf Euro-Basis angeboten und abgerechnet wird.

Ein wesentlicher Teil des Geschäfts der Ozongesellschaften besteht im Bau von Großanlagen mit diskontinuierlichem Cashflow. Die Vorkalkulation, Vertragsgestaltung und Finanzierung der Projekte setzen Erfahrungen und ein straffes Finanz- und Performancemanagement voraus. Bei der Gesellschafterin WEDECO AG besteht ein systematisiertes Risikoanalyse-Tool zur Quantifizierung der Risiken, das auch im Ozonbereich genutzt wird.

Als weiteres Kontroll- und Risikominimierungsinstrument wurde Mitte 2004 mit der Einführung und Umsetzung der amerikanischen Sarbanes Oxley Act-Richtlinien begonnen. Die komplette Umsetzung dieser Maßnahmen ist in 2005 abgeschlossen worden.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Neben dem bereits erläuterten geplanten Verkauf der WEDECO France S.A.S. sind keine weiteren Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag zu verzeichnen.

 

Herford, den 25. Februar 2008

Die Geschäftsführung

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches

Der Jahresabschluss der ITT WEDECO GmbH, Herford, für das Geschäftsjahr 2007 wurde in Anwendung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 238 bis 288 HGB unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Um Klarheit und Übersichtlichkeit von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden Vermerke und Aufgliederungen soweit wie möglich im Anhang ausgewiesen.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode bei einer Nutzungsdauer von drei Jahren ermittelt. Bei den Betreiber- und Betriebsführungsverträgen erfolgt die Abschreibung linear über die Laufzeit des jeweiligen Vertrags. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt drei bis 20 Jahre. Die Abschreibungen erfolgen linear, für Zugänge vergangener Geschäftsjahre teilweise degressiv. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe gemäß § 6 Abs. 2 EStG abgesetzt; der bestandsmäßige Abgang erfolgt fiktiv im Jahr des Zugangs.

Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip, wobei die sich danach ergebenden Wertansätze überwiegend durch das eingesetzte Warenwirtschaftssystem und ansonsten durch pauschale Abschläge ermittelt wurden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Gemeinkostenanteile berücksichtigen. Zinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Soweit erforderlich, werden Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Die Waren werden mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen werden, soweit ihnen Vorratswerte gegenüberstehen, in Anwendung des § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Bei den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Salden gegenüber Unternehmen ausgewiesen, an denen die Muttergesellschaft, die ITT Corporation, White Plains, New York, USA, direkt oder indirekt mit einer Mehrheit am Kapital beteiligt ist.

Insgesamt werden bei den Forderungen erkennbare Einzelrisiken durch spezielle Wertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennbetrag ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden solche Auszahlungen ausgewiesen, welche erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam zu verrechnen sind.

Als Gezeichnetes Kapital ist das voll eingezahlte Stammkapital ausgewiesen.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen.

Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bewertet. Verluste aus abweichenden Kursen am Bilanzstichtag werden berücksichtigt, soweit sie nicht durch Wertsicherungsinstrumente gedeckt sind.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der Positionen des Anlagevermögens sowie der Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs sind im Einzelnen dem Anlagengitter zu entnehmen, das dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Der Ausweis beinhaltet im Wesentlichen entgeltlich erworbene Betreiber- und Betriebsführungsverträge.

2. Finanzanlagen

Unter dieser Position sind folgende Beteiligungen ausgewiesen:

a) 100%ige Beteiligung an der WEDECO Ozotech Ltd., Burgess Hill, Großbritannien. Die Gesellschaft hat in 2005 ihre Assets an die WEDECO Ltd. in Großbritannien verkauft. Die Gesellschaft ist derzeit nicht mehr aktiv. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2007 beträgt wie zum 31. Dezember 2006 GBP 16.202 (Umrechnungskurs zum Bilanzstichtag: 0,7335 EUR/GBP).

b) Die ITT WEDECO GmbH ist zu 33,74 % an der WEDECO France S.A.S. beteiligt. Die WEDECO France S.A.S. hat in 2007 einen Jahresfehlbetrag gemäß US GAAP in Höhe von TEUR 85 erwirtschaftet. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2007 beträgt gemäß US GAAP TEUR 16.456.

3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 441.269,39 (Vorjahr: EUR 1.650.640.85).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Ansprüche gegen einen Treuhandfonds zur Absicherung von Altersteilzeitansprüchen der Mitarbeiter. Die Ansprüche gegen den Treuhandfonds betragen unverändert zum Vorjahr TEUR 107 und werden über die mehrjährige Laufzeit der Altersteilzeitverpflichtungen gehalten.

Bis auf die Ansprüche gegen den Treuhandfonds sind unverändert zum Vorjahr alle ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig.

4. Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 5.896.250,00 (Vorjahr: EUR 5.896.250,00).

Die Kapitalrücklage beträgt EUR 15.696.435,83 (Vorjahr: EUR 15.696.435,83).

5. Bilanzverlust

Der Bilanzverlust entwickelt sich wie folgt:

EUR
Stand 31. Dezember 2006 6.330.533,30
Jahresfehlbetrag 2007 1.866.047,12
Stand 31. Dezember 2007 8.196.580,42

6. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für ausstehende Leistungen für fakturierte Projekte, allgemeine Gewährleistungsrisiken, Altersteilzeit, Berufsgenossenschaftsbeitrag, Vertriebs- und Mitarbeiterboni, noch zu erwartende Eingangsrechnungen sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten.

7. Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 164.919,34.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 433.967,62 (Vorjahr: TEUR 636.745,75).

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Lohn- und Kirchensteuer für Dezember 2007. Verbindlichkeiten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, sind nicht enthalten.

Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

8. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen in Form einer gesamtschuldnerischen Haftungsübernahme für Verbindlichkeiten der WEDECO AG, Herford, in Höhe von TEUR 348 aus der Inanspruchnahme einer gemeinsamen Avalkreditlinie bei der Stadtsparkasse Düsseldorf. Zusätzlich bestehen weitere Avalkontingente in Höhe von TEUR 34 bei Euler-Hermes und TEUR 369 bei Winterthur.

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen belief sich am Bilanzstichtag auf ca. TEUR 2.843 (Vorjahr: TEUR 3.372). Die Restlaufzeit der Verpflichtungen stellt sich wie folgt dar:

2008 TEUR 860
2009 TEUR 754
2010 TEUR 665
2011 und später TEUR 564

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

davon Erlöse mit verbundenen Unternehmen:

EUR 6.982.455,33 (Vorjahr: EUR 6.305.344,84)

2007 Vorjahr
EUR EUR
Erlöse Ozonanlagen 17.765.838,61 17.332.187,32
Erlöse aus Betreiber- und Betriebsführungsmodellen 2.759.582,73 3.908.100,80
Erlöse Dosieranlagen 2.883.355,00 3.088.734,31
Erlöse Ersatzteile/Reparatur/Zubehör 2.672.855,52 2.057.674,86
Erlöse Wartung 682.821,65 724.776,85
Mieterträge 55.435,00 0,00
Erlöse Forschung & Entwicklung/Labor 30.170,00 37.480,00
Erlöse Kleinanlagen Ozomatic (ab 2007 in Erlöse Ozonanlagen) 0,00 51.985,00
Sonstige Erlöse 431.264,29 148.079,70
27.281.322,80 27.349.018,84
Abzüglich Skonti an Kunden 23.757,16 25.256,64
Gewinn- und Verlustrechnung 27.257.565,64 27.323.762,20

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Weiterbelastungen von Personalaufwendungen, Erträge aus Kursdifferenzen, Versicherungsentschädigungen, Buchgewinn aus Anlagenverkäufen und Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtung.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position umfasst die allgemeinen Kosten aus Verwaltung und Vertrieb sowie Rechts- und Beratungskosten.

4. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Auf den Beteiligungsbuchwert der WEDECO France S.A.S. wurde im Geschäftsjahr eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 3.718 vorgenommen.

V. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird vertreten durch ihre Geschäftsführer

Herrn Steffen Lange, Wirtschaftsingenieur, Bielefeld

Herrn Dieter Neitemeier, Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik, Steinhagen (seit 9. Februar 2007)

Herrn Hans Werkmeister, Kaufmann, Kirchlengern

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 507 (Vorjahr: TEUR 492).

2. Mitarbeiter

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 163 Arbeitnehmer beschäftigt. Sie verteilen sich auf die einzelnen Gruppen wie folgt:

2007 Vorjahr
Angestellte 93 93
Gewerbliche Arbeitnehmer 70 71
163 164

Die Ermittlung der Arbeitnehmerzahl wurde entsprechend der Bestimmung in § 267 Abs. 5 HGB vorgenommen, wonach als durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der vierte Teil der Summe aus den Zahlen der jeweils am Quartalsende beschäftigten Arbeitnehmer gilt, jedoch ohne die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten. Die Reduzierung um einen Arbeitnehmer ist durch eine Reorganisationsmaßnahme begründet.

3. Mutterunternehmen

Die ITT Corporation Inc, White Plains, New York, USA, stellt als Mutterunternehmen des größten bzw. kleinsten Konzernkreises einen befreienden Konzernabschluss nach US-GAAP auf. Der Konzernabschluss wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

4. Befreiung von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts

Die Offenlegung des Konzernabschluss der ITT Corporation Inc., White Plains, New York/USA, befreit uns nach § 292 HGB i. V. m. der Konzernabschlussbefreiungsverordnung von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss ist nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt und geprüft worden. Nachfolgend ergänzen wir unseren Anhang um die nach der Konzernbefreiungsverordnung vorzunehmenden Erläuterungen der im befreienden Konzernabschluss vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden.

Bei der Bilanzierung nach HGB dürfen wir unseren Konzernabschluss nach HGB-Vorschriften oder nach internationalen Rechnungslegungsstandards aufstellen. Da unser Einzelabschluss nach HGB-Vorschriften aufgestellt ist, hätten wir auch unseren (Teil-)Konzernabschluss nach HGB-Vorschriften aufgestellt. In der nachfolgenden Gegenüberstellung vergleichen wir daher einen Konzernabschluss nach HGB mit einem Konzernabschluss nach US GAAP.

Bei der Bilanzierung nach HGB sowie der Bilanzierung nach US-Rechnungslegung stehen unterschiedliche Rechnungslegungsphilosophien im Vordergrund. Für die HGB Rechnungslegung sind das Vorsichts- und Gläubigerschutzprinzip vorrangig, während die US-Rechnungslegung ihren Schwerpunkt auf Informationen für gegenwärtige und potentielle Investoren legt. Generell steht bei der US-Rechnungslegung die periodengerechte Erfassung von Aufwendungen und Erträgen (matching principle) mehr im Vordergrund als in der deutschen Rechnungslegung.

Die wesentlichen Unterschiede, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft relevant sein können, werden nachfolgend dargestellt:

Gliederung

Gemäß HGB müssen alle Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend der in §§ 266, 275 HGB dargestellten Form und Reihenfolge dargestellt werden. Nach US GAAP ist eine andere Zusammenfassung erforderlich und die Reihenfolge der Bilanzpositionen beginnt mit den kurzfristigen Positionen. Die Aktiva sind nach abnehmender Liquidität, die Passiva nach zunehmender Laufzeit angeordnet. Darüber hinaus werden nach US GAAP die kurzfristigen Teile langfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten in einer separaten Bilanzposition ausgewiesen. Der Anteil, der innerhalb eines Jahres fällig ist, wird als kurzfristig behandelt.

Vorräte

Gemäß HGB ist bei der Bilanzierung von unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen das Realisationsprinzip als Ausfluss des Vorsichtsprinzips zu beachten. Demnach dürfen Gewinne nur dann berücksichtigt werden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Bei der Bilanzierung von unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen ist eine Teilgewinnrealisierung gemäß des Leistungsfortschritts somit ausgeschlossen. Nach US-GAAP hingegen ist eine Teilgewinnrealisierung zulässig, sofern der Fertigstellungsgrad verlässlich ermittelt werden kann.

Latente Steuern (Deferred Taxes)

In der HGB Konzernbilanz dürfen nunmehr latente Steuern auch unter Anwendung von DRS 10 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. gebildet werden. DRS 10 folgt dem bilanzorientierten "temporary concept", das auch nach US GAAP favorisiert wird. Dabei werden auch quasipermanente Abweichungen sowie steuerliche Verlustvorträge als Ursache latenter Steuern mitberücksichtigt. Bestehende Unterschiede zwischen US GAAP und DRS 10 sind nicht wesentlich.

Aktivierung von Fremdkapitalkosten bei qualifizierten Vermögenswerten nach US GAAP

Soweit ein Vermögenswert die Voraussetzungen an einen qualifizierten Vermögenswert nach SFAS 34 erfüllt, erhöhen die Fremdkapitalkosten die Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Es besteht Aktivierungspflicht. Als qualifizierte Vermögenswerte sind solche zu subsumieren, für deren Anschaffung oder Herstellung ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um sie in ihren beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen.

Nach HGB besteht ein Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nur bei den Herstellungskosten. Zudem ist dieses Wahlrecht auf Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung des Herstellungsvorgangs verwendet wird, beschränkt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in Fremdwährung sind bei der Zugangsbuchung zum Transaktionskurs in die Berichtswährung umzurechnen. In den Folgeperioden erfolgt nach US GAAP die Umrechnung monetärer Posten zum Stichtagskurs, nicht monetäre Posten werden weiterhin zum Transaktionskurs bewertet. Somit werden bei monetären Posten Kursgewinne und Kursverluste aus der Fremdwährungsumrechnung realisiert. Nach HGB dürfen in den Folgeperioden Kursgewinne nicht, Kursverluste müssen dagegen grundsätzlich berücksichtigt werden. Für Fremdwährungsschulden gilt entsprechend das Höchstwertprinzip, für Vorräte und Forderungen die Niederstwertvorschrift. Eine Bewertung der kurzfristigen Forderungen und Schulden zu Stichtagskursen wird trotz formalem Verstoß gegen das Realisationsprinzip nach Meinung einiger Sachverständiger für zulässig erachtet. Insofern besteht dann zwischen HGB und US GAAP Bilanzierung kein Unterschied. Die Niederstwertvorschrift führt jedoch bei der Bewertung der Vorräte zum beizulegenden niedrigeren Wert laut HGB regelmäßig zu niedrigeren Bilanzwerten, da nach US GAAP die Vorräte, deren Anschaffungskosten auf fremde Währung lauten, mit dem ursprünglichen Transaktionskurs bewertet werden, während nach HGB die Anschaffungskosten zum Transaktionskurs oder zum niedrigeren Stichtagskurs umgerechnet werden.

Rückstellungen

Rückstellungen werden nach US GAAP grundsätzlich nicht gesondert, sondern unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Passivierung von Rückstellungen ist nach US GAAP deutlich restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind gemäß US GAAP zu bilden, wenn eine ungewisse Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig schätzbar ist. Aufwandsrückstellungen sind nach US GAAP nicht zulässig.

Für die Höhe der Rückstellung ist gemäß US GAAP grundsätzlich der wahrscheinlichste Wert anzusetzen. Ist im Ausnahmefall eine Wahrscheinlichkeitsdifferenzierung nicht möglich, muss der niedrigste Bandbreitenwert zurückgestellt werden. Ggf. ist bei wesentlicher Abweichung zum höchsten Bandbreitenwert eine Angabe der größtmöglichen Inanspruchnahme erforderlich. Nach HGB sind Rückstellungen mit dem Betrag anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig ist. Bei der Bildung von Rückstellungen ist nicht grundsätzlich der höchstmögliche Betrag anzusetzen, in Zweifelsfällen jedoch gebietet das Vorsichtsprinzip indes die Rückstellung des höheren Betrages.

Derivative Finanzinstrumente

Im Konzernabschluss nach US GAAP werden derivative Finanzinstrumente in Übereinstimmung mit SFAS No. 133 bilanziert. Nach HGB sind folgende Bilanzierungsgrundsätze zu beachten:

• Bilanzierungsverbot für schwebende Geschäfte

• Passivierungspflicht für erkennbare drohende Verluste aus schwebenden Geschäften

• Bewertung zu Anschaffungskosten bzw. zu fortgeführten Anschaffungskosten

• Bilanzierungsverbot für unrealisierte Gewinne

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Herford, den 25. Februar 2008

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ITT WEDECO GmbH, Herford, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der ITT WEDECO GmbH, Herford, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 25. Februar 2008

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Thiede, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Panning, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva

31.12.2007 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
416.113,92 728
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 97.225,09 93
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.773,40 388
414.998,49 481
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.497.449,00 7.215
4.328.561,41 8.424
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.976.272,11 1.818
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.275.232,00 5.935
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 17
4. Geleistete Anzahlungen 130.970,69 88
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -5.505.921,00 -4.279
4.876.553,80 3.579
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 840.968,45 1.168
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.625.137,03 9.511
3. Sonstige Vermögensgegenstände 106.569,14 146
10.572.674,62 10.825
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 14.791,05 21
15.464.019,47 14.425
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.973,16 4
19.844.554,04 22.853

Passiva

31.12.2007 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.896.250,00 5.896
II. Kapitalrücklage 15.696.435,83 15.696
III. Verlustvortrag 6.330.533,30 8.565
IV. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) 1.866.047,12 2.235
13.396.105,41 15.262
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 416.572,00 363
2. Sonstige Rückstellungen 2.473.186,74 1.923
2.889.758,74 2.286
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 921.725,38 2.594
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.076.250,10 1.943
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 433.967,62 637
4. Sonstige Verbindlichkeiten 126.746,79 131
- davon aus Steuern:
EUR 126.636,12 (Vorjahr: TEUR 114)
3.558.689,89 5.305
19.844.554,04 22.853

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

2007 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 27.257.565,64 27.324
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen und
fertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen
2.340.209,00 1.585
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.478.230,29 3.799
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
16.410.213,01 15.662
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.461.159,54 1.735
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.689.556,91 7.220
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
1.352.142,25 1.339
- davon für Altersversorgung:
EUR 57.794,93 (Vorjahr: TEUR 42)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 492.176,05 589
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.840.612,36 3.503
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 234.501,05 17
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 234.501,05 (Vorjahr: TEUR 16)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 3.717.993,32 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.969,13 171
- davon an verbundene Unternehmen:
EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 114)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.694.316,59 2.506
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 153.416,67 266
13. Sonstige Steuern 18.313,86 5
14. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) 1.866.047,12 2.235

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Bruttobuchwerte
Stand am Stand am
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs
150.000,00 0,00 150.000,00 0,00
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2.711.229,61 30.068,54 224.935,14 2.516.363,01
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 620.473,10 8.814,74 8.473,06 620.814,78
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
832.745,19 96.681,11 327.278,96 602.147,34
1.453.218,29 105.495,85 335.752,02 1.222.962,12
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.264.824,32 0,00 0,00 7.264.824,32
11.429.272,22 135.564,39 560.687,16 11.004.149,45
Unterschied Anlagennebenbuch
(Korrektur im Folgejahr)
- Technische Anlagen und Maschinen -4.353,07 -14.341,67
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.005,40 274.434,74
kumulierte Abschreibungen
Stand am Stand am
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs
150.000,00 0,00 150.000,00 0,00
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.982.892,35 342.263,86 224.907,12 2.100.249,09
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 527.908,75 1.762,00 6.081,06 523.589,69
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
444.290,35 148.150,19 308.066,60 284.373,94
972.199,10 149.912,19 314.147,66 807.963,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 49.382,00 3.717.993,32 0,00 3.767.375,32
3.004.473,45 4.210.169,37 539.054,78 6.675.588,04
Unterschied Anlagennebenbuch
(Korrektur im Folgejahr)
- Technische Anlagen und Maschinen -114.442,25 -9.680,93
- Betriebs- und Geschäftsausstattung -4.162,15 203.753,30
Nettobuchwerte
Stand am
31.12.2007 Vorjahr
EUR TEUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs
0,00 0
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
416.113,92 728
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 97.225,09 93
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
317.773,40 388
414.998,49 481
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.497.449,00 7.215
4.328.561,41 8.424
Unterschied Anlagennebenbuch
(Korrektur im Folgejahr)
- Technische Anlagen und Maschinen -4.660,74 110.089,18
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.681,44 41.167,55

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