Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 222062
Vorher
EFD-Eisele Flugdienst GmbH
Eingetragen
26.3.1985
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und LuftfahrzeugenBetrieb von Flughäfen und Landeplätzen für LuftfahrzeugeVermietung von Luftfahrzeugen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Luftfahrtunternehmens und der Handel mit und die Vermittlung von Luftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Walter Rall
seit 21.1.2016
Prokura
Christian Eisele
seit 2.2.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eisele Flugdienst GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.266,00 27
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.366.748,00 2.541
2.389.014,00 2.568
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.404,55 5
2. Geleistete Anzahlungen 33.000,00 0
44.404,55 5
2.433.418,55 2.573
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 804.211,34 1.341
2. Sonstige Vermögensgegenstände 122.728,19 131
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 30.040,00 (Vj. TEUR 30)
926.939,53 1.472
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 15.417,14 15
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.293.141,26 3.458
4.279.902,48 4.950
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 152.500,21 42
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 83.984,00 87
6.905.400,69 7.647

PASSIVA

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
II. Bilanzgewinn 1.840.226,79 1.575
1.940.226,79 1.675
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 699.509,47 724
2. Steuerrückstellungen 81.204,06 286
3. Sonstige Rückstellungen 722.815,00 840
1.503.528,53 1.850
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.294.244,16 2.879
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 779.017,54 624
3. Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 255.957,66 428
davon aus Steuern EUR 127.127,59 (Vj. TEUR 109)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 10.974,19 (Vj. TEUR 12)
3.329.219,36 3.931
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 132.426,01 191
6.905.400,69 7.647

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 7.180.295,51 6.668
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.407.590,95 3.046
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 655.984,27 531
davon für Altersversorgung EUR 22.601,60 (Vj. TEUR 20)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 247.020,70 316
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.327.985,25 1.918
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 7.070,63 (Vj. TEUR 0)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.166,79 14
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 0,00 (Vj. TEUR 12)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 110.086,29 129
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 12.279,00 (Vj. TEUR 6)
472.794,84 742
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 166.919,29 255
davon Aufwand (Vj. Ertrag) aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 3.174,00 (Vj. TEUR 1)
8. Ergebnis nach Steuern 305.875,55 487
9. Sonstige Steuern 1.115,67 2
10. Jahresüberschuss 304.759,88 485
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.535.466,91 1.090
12. Bilanzgewinn 1.840.226,79 1.575

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Die Eisele Flugdienst GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 222062 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 5 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der PUC-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck bewertet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78 %) verwendet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 8.702,00. Dieser Betrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Sonstige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von TEUR 83 wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Pensionsrückstellungen mit einem Erfüllungsbetrag von TEUR 151 verrechnet, da diese aufgrund Verpfändungsvereinbarung dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 30 (Vj. TEUR 30) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen im Bereich des Flugbetriebs sowie für Personalverpflichtungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch ein Registerpfandrecht an einem Luftfahrzeug gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Darlehensverträgen 821

Ausschüttungssperre

Aus der Aktivierung latenter Steuern ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre von TEUR 84.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Alfred Eisele, Pilot

Christian Eisele, Pilot

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Piloten/-innen und luftfahrtbezogenes Bodenpersonal 59
Mitarbeiter/-innen in der internen Verwaltung 6
65

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, 22. Oktober 2024

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.303,90 6.137,94 0,00 0,00 66.441,84
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.097.940,48 61.433,76 0,00 0,00 9.159.374,24
9.158.244,38 67.571,70 0,00 0,00 9.225.816,08
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.212,90 10.962,94 0,00 44.175,84
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.556.568,48 236.057,76 0,00 6.792.626,24
6.589.781,38 247.020,70 0,00 6.836.802,08
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.266,00 27
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.366.748,00 2.541
2.389.014,00 2.568

Hinweis zum Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HBG für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Eisele Flugdienst GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eisele Flugdienst GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eisele Flugdienst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtete haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.

 

Weilheim/Teck, 25. Oktober 2024

Lutz, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation

Im Jahr 2023 war die deutsche Wirtschaft weiterhin von den Herausforderungen der Energiekrise und des krisengeprägten Umfeldes geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum -0,1 %.

II. Entwicklung der Branchensituation

Deutsche Fluggesellschaften beförderten im Jahr 2023 rd. 106 Mio. Passagiere. Das entspricht etwa dem Vorjahresniveau. Der Marktanteil deutscher Fluggesellschaften am deutschen Luftverkehr lag im internationalen Vergleich bei etwa 35 %.

Die Situation der deutschen Fluggesellschaften im Jahr 2023 war von diversen Herausforderungen, wie z.B. Fachkräftemangel, Preisdruck (Energie und Löhne) geprägt. Unternehmen, die sich erfolgreich anpassen konnten, hatten die besten Chancen auf langfristigen Erfolg.

III. Umsatzentwicklung

Die Umsatzentwicklung ist ausschließlich geprägt durch das operative Geschäft.

Das Umsatzniveau lag rd. 6 % unter dem des Vorjahres. Im Folgejahr rechnen wieder mit einem deutlich höheren Umsatz.

IV. Auftragsentwicklung

Die Auslastung bzw. die Auftragsreichweite 2024 ist wieder auf einem deutlich höheren Niveau.

V. Produkt- und Dienstleistungspolitik

Das Angebot an Luftfahrzeugen konnte 2023 weiter stabil gehalten werden. Das Ziel, die Flottengröße in den Folgejahren weiter auszubauen, wird konsequent weiterverfolgt.

Die Leistung der Firma Eisele Flugdienst ist nach wie vor geprägt vom Dienst am Kunden, welcher sich gegenüber Marktbegleitern unterscheiden soll.

VI. Angaben zur Wirtschaftlichkeit der verwendeten Luftfahrzeuge

Die eigenen sowie auch die gecharterten Luftfahrzeuge erfüllten allesamt die seitens des Herstellers vorgegeben Eigenschaften.

VII. Berichterstattung über Sachinvestitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf rd. TEUR 68. Der größte Teil der Investitionen entfiel auf aktivierte Ein- und Umbauten der Büroräume.

VIII. Finanzierungsmaßnahmen / Finanzierungsabbild

Der Kapitaldienst für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnte im Wesentlichen aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erbracht werden. Diese machen noch 33,2 % (Vj. 37,6 %) der Bilanzsumme aus.

Aufgrund der hohen Stabilität der Finanzlage werden Verbindlichkeiten ausnahmslos innerhalb der Zahlungsfristen - soweit zulässig unter Abzug von Skonto - beglichen. Die Forderungen werden in aller Regel vor Leistungserbringung oder innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen lediglich 25,3 % der kurzfristigen Forderungen sowie des Zahlungsmittelbestands.

IX. Personal- und Sozialbereich

Die 65 Arbeitnehmer gliedern sich in 59 Piloten/-innen sowie luftfahrtbezogenes Bodenpersonal und 6 Arbeitnehmer in der internen Verwaltung.

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 487 auf TEUR 4.064 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen orientieren sich am Bedarf der eingesetzten Luftfahrzeuge. Die Crews werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben geschult. Im Verwaltungsbereich erfolgen Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich der eingesetzten Softwareprogramme.

X. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im Laufe des Jahres konnten wir unsere Flotte verjüngen und eine vorhandene Cessna CJ4 durch eine Cessna XLS Gen2 ersetzen. Die Nachfrage nach Reisen mit dem Privatjet stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich an.

Der stark schwankende Ölpreis sank im Laufe des Geschäftsjahres und lag wieder unter dem hohen Vorjahresniveau. Aufgrund der globalen Konjunkturentwicklung und geopolitischen Spannungen bleiben die Preise volatil.

B. Darstellung der Lage

I. Vermögenslage

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 265 gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich damit auf rd. 28 % (Vj. 22 %) erhöht.

II. Finanzlage

Der Anlagendeckungsgrad beträgt 81 % nach 65 % im Vorjahr. Die Zinsdeckungsquote beträgt 529 %.

III. Ertragslage

Das EBIT des Geschäftsjahres beträgt TEUR 582 gegenüber TEUR 869 im Vorjahr. Daraus resultiert eine Umsatzrendite von 1,4 % nach 2,1 % im Vorjahr.

Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 6,0 % im Berichtsjahr und 8,0 % im Vorjahr.

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Eine Verschlechterung des Kurses von Euro zu US-Dollar sowie ein Anstieg der Öl- und somit Kerosinpreise birgt zudem Risiken, welche sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens auswirken würden. Der Ölpreis hat sich mittlerweile wieder stabilisiert bzw. ist gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Ein weiterer Finanzcrash der Weltwirtschaft kann nachhaltige Nachfragerückgänge auslösen, welche dann Umsatz- und Ertragsrisiken mit sich bringen.

Die Entwicklung des Gehaltsniveaus in Deutschland kann sich ebenfalls negativ auf die Wirtschaftlichkeit auswirken. Ein Fachkräftemangel ist auch in der Luftfahrtbranche immer mehr zu spüren.

Die Wertstabilität des sich im Anlagevermögen befindlichen Luftfahrzeugen geht mit der verbuchten Abschreibung einher. Somit ergeben sich aufgrund der aktuellen Marktlage für Luftfahrzeuge keine absehbaren Risiken in der Wertstabilität und somit der Vermögenslage durch stille Vermögensverluste in Bezug auf die Luftfahrzeuge.

Der Wettbewerbsdruck innerhalb der Branche ist durch Maklerportale (Broker) zur Vermittlung von Flugdiensten nach wie vor sehr hoch. Aufgrund unserer hohen Servicequalität und der langjährig bestehenden Stammkundschaft sehen wir uns diesen Herausforderungen jedoch nachhaltig gewachsen. Unsere Klientel legt hohen Wert auf Qualität und individuellen diskreten Service. Aus diesem Grund sind wir im Light Jet Bereich nur zur Abdeckung von Auslastungsspitzen auf Broker angewiesen und unterliegen daher nicht wie andere Marktbegleiter dem dauerhaften Kostendruck.

Absehbare weitere Risiken für das Unternehmen bestehen derzeit nicht. Weder wirtschaftliche Bestandsgefährdungen in Form von fehlendem Auftragsvolumen oder Ertragsperspektiven noch rechtliche Bestandsgefährdungen durch eventuelle Zahlungsunfähigkeit oder Prozesssituationen, sind gegeben. Die durch den Ukraine-Krieg hervorgerufenen Sanktionen, wie z.B. Flugverbote nach Russland, beeinflussen den Umsatz nur unwesentlich.

D. Voraussichtliche Entwicklung in 2024

Die Klimadiskussion im Bereich der Luftfahrt ist weiterhin ein großes Thema und die Anfeindungen von Klimaaktivisten haben in der jüngsten Vergangenheit vermehrt für Schlagzeilen gesorgt. Dies könnte zu einer weiteren Verunsicherung der Kunden führen.

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Notwendigkeit, die Emissionen zu reduzieren. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden, wie zum Beispiel die Entwicklung effizienterer Flugzeuge, den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe und die Verbesserung der Luftverkehrsmanagementsysteme. Die Eisele Flugdienst bietet seit einiger Zeit den Kunden bereits wahlweise die Betankung von SAF (Biotreibstoff) an, allerdings zu entsprechend höherem Preis.

Darüber hinaus bietet die Eisele Flugdienst ihren Kunden weiterhin die Möglichkeit zum Erwerb von europäischen Klima-Zertifikaten. Bei Nutzung dieser Zertifikate erreichen wir eine 100% CO 2 -Kompensation unserer Flüge zu minimalen Mehrkosten und werden einen entsprechenden Beitrag fürs Klima leisten. Auch künftigen Forderungen von Banken hinsichtlich ESG Compliance begegnen wir mit unseren bereits eingesteuerten Maßnahmen.

Aufgrund der ausgesprochen guten Liquiditätssituation und des guten Finanzierungsgrades sehen wir keine Risiken hinsichtlich unserer Kapitaldienstfähigkeit. Liquiditätsengpässe sind nicht zu erwarten. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem positiven Ergebnis.

 

Stuttgart, 24. Oktober 2024

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