Speech SenSz GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roman Rudolf seit 14.1.2013 | Geschäftsführer |
Martin Horst Lauer seit 14.1.2013 | Prokura |
Thomas Ritzka seit 14.1.2013 | Prokura |
Eric Dieu seit 14.1.2013 | Geschäftsführer |
Michael Fischermanns seit 14.1.2013 | Prokura |
Christian Magirus seit 15.9.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Magirus Deutschland GmbHStuttgartLagebericht für das Geschäftsjahr 2006/2007Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Geschäftsjahr 2006/2007 (01.04.06 - 31.03.07) war von sehr gegensätzlichen Entwicklungen geprägt. Im Jahr 2006 wurde in der gesamten Branche der Informationstechnik laut BITKOM-Branchenverband ein leichtes Wachstum von 2,4% erzielt. Allerdings ist dieses Wachstum sehr differenziert zu sehen. Im Teilbereich der Server-Systeme konnte im Kalenderjahr 2006 der Absatz zwar erhöht werden, allerdings konnte das Marktvolumen aufgrund des scharfen Preiswettbewerbs in diesem Segment nur auf Vorjahresniveau gehalten werden. Mehr als 70% des Umsatzes hat die Magirus Deutschland GmbH in diesem Segment an die Magirus International GmbH vermittelt. Auf den Gebieten der Softwarelösungen und IT - Services wurden dagegen erfreuliche Wachstumsraten zwischen vier und fünf Prozent erzielt. Unsere Kunden sind Systemhäuser und Reseller. Die wirtschaftliche Entwicklung hat auch in diesem Jahr in Deutschland zur weiteren Konsolidierung geführt. Diese Reduktion auf wenigere umsatzstarke Kunden hat den Preiskampf im Markt weiter verschärft. Entwicklung der Magirus Deutschland GmbH Die anhaltend schwierige Marktsituation hat sich auf das Geschäftsjahr 2006/2007 für die Magirus Deutschland GmbH vielfältig ausgewirkt. Im Geschäftsjahr 2006/2007 vermittelte die Magirus Deutschland GmbH einen Umsatz in Höhe von rd. 195 Mio. € an die Magirus International GmbH. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 0,3% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (rd. 196 Mio. €). Produkte und Produktentwicklung Bereits seit einiger Zeit arbeitet die Magirus Deutschland GmbH an ihrer Neupositionierung im Markt. Während der Herstellervertrieb geprägt wurde durch das Streben, einen möglichst großen Produktabsatz mit überschaubaren Wertschöpfungstiefen zu erzielen, ist der lösungsorientierte Vertrieb getrieben vom Anspruch des Kunden nach einer Komplettlösung für seine Bedürfnisse. Entsprechende Lösungswünsche bedingen im Regelfall die Kombination verschiedener Hardware und Software-Produkte unterschiedlicher Hersteller sowie erhebliche Service- und Integrationsleistungen. Oft ist auch der Vertriebspartner im Lösungsgeschäft ein anderer als im Produktgeschäft. Magirus sieht das Lösungsgeschäft nicht als Ersatz für das Herstellergeschäft, sondern als komplementäre Erweiterung. Die Erfolge im Lösungsgeschäft konnten wir im vergangen Jahr erneut weiter ausbauen. Die Software - Geschäftsfelder, insbesondere der Virtualisierung (VMWare und Datacore), haben eine erfreuliche Entwicklung genommen und Wachstumsraten von mehr als 100 % zum Vorjahresniveau erzielt. Ergänzend haben wir unser eigenständiges Service - Geschäft mit Trainings, Consulting-, Integrations- und Support-Dienstleistungen speziell im Virtualisierungs-Lösungsgeschäft mit einem Wachstum von rd. 60% weiter ausgebaut. Allerdings konnten die neuen erfolgreichen Geschäftsfelder den Margen- bzw. Umsatzrückgang bei den Sales Units IBM Hard- und Software bei weitem nicht kompensieren, zwischenzeitlich aber einen wesentlichen Beitrag zur Gesamtmarge leisten. Wichtige Ereignisse im GeschäftsjahrIm Rahmen der Akquisition der Allasso CE (Continental Europe) - Gruppe hat die Magirus Deutschland GmbH zum 1.4.2006 die Allasso GmbH mit Sitz in München erworben. Das Geschäftsfeld der Allasso GmbH umfasst den Handel mit Hard- und Software, traded Services sowie eigenerbrachte Dienstleistungen im Bereich der IT - Security. Mit Wirkung zum 1.4.2006 wurde das bei Magirus übliche Agenturmodell eingeführt, wobei im vergangen Jahr die Gesellschaften parallel als Vermittler für die Magirus International GmbH tätig waren. Die Allasso GmbH hat einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 806 erwirtschaftet, wovon T€ 750 als Dividende an die Magirus Deutschland GmbH ausgeschüttet wurden. Die Integration der neu gebildeten Sales Unit Security dauert länger als ursprünglich erwartet. In Deutschland gibt es eine starke Mitbewerbssituation aufgrund einer Vielzahl von spezialisierten Distributoren mit hohem technischen Know how. Wir sahen uns gezwungen eine Vielzahl von Mitarbeitern aus diesem Bereich zu ersetzen um die Qualität sicherzustellen und den von den Security - Kunden erwarteten "Mehrwert" erbringen zu können. Der Prozess, bestehende Magirus Partner auf Security - Produkte "verkaufsfähig" zu machen, gestaltet sich als ein längerfristiger Prozess. Lage des UnternehmensErtragslage Die Gesamtleistung in Höhe von T€ 12.997 betrifft insbesondere Provisionen der Magirus International GmbH in Höhe von T€ 9.937 (incl. der Lieferanten - Bonifikationen), Werbezuschüsse in Höhe von T€ 891 sowie Vergütungen in Höhe von T€ 869 für selbst erbrachte Service - Dienstleistungen. Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -858. Die Erlöse aus Lieferanten - Bonifikationen stiegen um T€ 1.336 (rd. 20%). Die Abhängigkeit des Erfolges hat sich in den Hardware - Linien verstärkt von der Frontmarge des vermittelten Umsatzes auf die Backmarge (Lieferanten - Bonifikationen) verlagert. Die Gründe für den Umsatzrückgang waren im wesentlichen Teil verursacht durch geringere Provisionserlöse aus den Sales Units 1. IBM Software Der SMB (= Mittelstands-) - Markt ist heute in Deutschland der stärkste Wachstumstreiber. Die Fokussierung auf diesen Markt wird somit ständig weiter forciert. IBM unterteilt die Endkunden nach Mittelstands- und Großkunden. Die Größe der Magirus - Kunden (Systemhaus bzw. Reseller) ist hierbei unerheblich. Diese Fokussierung schlägt sich auch in den Incentive - Programmen des Herstellers für die Distribution nieder. So wurden nicht kompensierbare Quartals- sowie ein Jahresziel (make or miss) vergeben. Dies führte dazu, dass wir die im Vorjahr geänderte Marktbearbeitung mit dem Ziel auf margenschwaches Großkundengeschäft unserer Reseller zu verzichten aus Wettbewerbsgründen teilweise wieder rückgängig machen mussten. Nicht alle unserer Kunden haben eine Aufteilung der Bezugswege akzeptiert, da der "One-Stop-Shopping - Aspekt" im Vordergrund stand. Da auch diese Reseller, wenn auch nur in kleinerem Umfang, Umsätze mit Mittelstandskunden tätigen, wurden diese unter Zielerreichungsakpekten und den daraus resultierenden Hersteller - Bonifikationen wieder wichtiger für uns. Um die nicht kompensierbaren Quartalsziele und das Jahresziel zu erreichen, sind im Markt "Preiskämpfe" angefacht worden, welche in der relativen/prozentualen Margenerzielung und somit bei den Unsatzerlösen der Magirus Deutschland GmbH deutliche Spuren hinterlassen haben. 2. IBM HW Zum einen verschlechterte sich die Margensituation aufgrund eines neuen Marktteilnehmers, der DNS, sowie erhöhtem Wettbewerb im Zusammenhang mit der bereits erwähnten weiter zunehmenden Abhängigkeit, Umsätze mit geringerer Marge zu generieren um die Backmargenziele (Lieferanten - Bonifikationen) zu erreichen. Wir haben allerdings Marktanteile verloren, da wir nicht uneingeschränkt bereit waren, uns auf alle Preiskämpfe unter Berücksichtigung der zu erzielenden Backmargen einzulassen. Zum anderen hat unsere Betreuungsqualität aufgrund einer verstärkten Personalfluktuation gelitten. Die Maßnahmen zur Sicherstellung eines wirtschaftlich nachhaltigen Geschäftes in diesem Bereich werden weiter unten bei den "organisatorische Änderungen" erläutert. Die betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 13.257 Davon entfielen auf den Personalaufwand T€ 6.630 (rd. 50% der betrieblichen Aufwendungen) sowie auf die Konzernumlage gem. Dienstleistungsvertrag zwischen der Magirus Deutschland GmbH und der Magirus International GmbH sowie der Magirus AG T€ 2.165 (rd. 16%). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Personalkosten um T€ 1.293 (rd. + 24%). Insgesamt hatte die Magirus Deutschland GmbH im Durchschnitt 5 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Der Mitarbeiteranstieg resultiert aus der Übernahme des neuen Geschäftsbereiches Security von der Allasso GmbH sowie dem Ausbau des Magiruseigenen Servicegeschäftes. Weiter haben wir uns von zwei Vertriebsdirektoren aus einem langjährigen Beschäftigungsverhältnis getrennt. Dies waren die wesentlichen Faktoren für die Erhöhung der Abfindungen um T€ 275 auf T€ 317. Durch die Allasso - Akquisition haben wir uns zu einer Messeteilnahme auf der "Systems" in München entschlossen, auf der alle wesentlichen Hersteller, Distributoren und Kunden aus dem Security - Umfeld präsent waren. Daher stiegen die Marketingausgaben um T€ 78 (rd. 6%) gegenüber dem Vorjahr. Im gleichen Zug stiegen aufgrund der verbesserten Refinanzierung die Werbeerlöse um rd. T€ 101. Die Konzernumlage fiel um T€ 467 (rd. -18%). Die Umlagen sind trotz des auf Vorjahresniveau vermittelten Umsatzes gegenüber dem Vorjahr gesunken aufgrund von Optimierungen / Kosteneinsparungen im Dienstleistungsbereich der Magirus International GmbH, der Veränderung des Umlagenschlüssels vom Umsatz auf den Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis sowie des im Verhältnis zu anderen Magirus- Ländern reduzierten vermittelten Umsatzes. Der Vertriebsaufwand erhöhte sich um T€ 166 (rd. + 31%). Diese Erhöhung resultiert in erster Linie aus den gesteigerten Reisekosten infolge der neuen Mitarbeiter aus der Allasso Akquisition sowie des weiteren Ausbaus unseres Servicegeschäftes. Die Consultants waren den überwiegenden Teil im Inland sowie in Österreich zur Erbringung der Dienstleistungen auf Reisen. Die Abschreibung auf Forderungen reduzierten sich um T€ 213 auf T€ 54. Erneut sind die Unternehmens - Insolvenzen in Deutschland rückläufig. Dies lässt sich auch in den deutlich verbesserten Hermesabdeckungen erkennen. Entwicklung des GeschäftsergebnissesDie Magirus Deutschland GmbH erwirtschaftete ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 303. Der Grund für den Rückgang zum Vorjahr um T€ 1.306 basiert in erster Linie auf dem Rückgang der Umsatzerlöse. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung betrug T€ 293 nach T€ 1.600 im Vorjahr. Gemäß Gewinnabführungsvertrag zwischen der Magirus Deutschland GmbH und der Magirus AG wurden T€ 293 aus dem Jahresüberschuss übertragen. Sonstige AngabenIm Mai 2006haben wir den Standort Burgwedel verlassen und sind in verkleinerte Geschäftsräume nach Hannover gezogen. Im April 2006 kam aufgrund der Allasso - Akquisition ein neuer Standort in München hinzu. Aufgrund der schwierigen Marktlage einer möglichen Untervermietung an diesem Standort wegen einer Vielzahl von leer stehenden Büroimmobilien im Osten von München haben wir uns entschlossen, die Immobilie im Rahmen von Trainings, Hersteller- und Kundenveranstaltungen sowie Vertriebsmeetings weiter zu nutzen. Daneben prüfen wir die Variante, den Standort Poing nach Ablauf des Mitvertrages Ende 2008 an diesen Standort nach München zu verlagern, da die Räumlichkeiten repräsentativer und größer sind. Da wir schwerpunktmäßig als Handelsvertreter in der Distribution tätig sind, entstehen keine Aufwendungen für die Forschung und Entwicklung von Produkten bzw. Dienstleistungen. Herr Erik Walter, Grasbrunn, wurde am 3. Mai 2006 zum Geschäftsführer der Magirus Deutschland GmbH bestellt und ist gemeinsam vertretungsberechtigt mit einem Prokuristen oder einem Geschäftsführer. Der Geschäftsführer Frank Weber ist mit Gesellschafterbeschluss vom 8.01.2007 abberufen worden. Herr Walter übernahm die Aufgaben und Funktionen von Herrn Weber. Des Weiteren wurde aufgrund des immer stärker werdenden Margendrucks die Sales Units IBM Hard- und Software zu einer Sales Unit zusammengefasst. Mithin wurde auch das Vertriebsmanagement reduziert. Des Weiteren wurde das Unternehmen in zwei Bereiche gegliedert. Zum einen in die Enterprise Infrastructure Distribution mit den dazugehörigen Herstellern IBM und HP und zum anderen in die Enterprise Solution Distribution, in welcher alle anderen Hersteller zugeordnet sind, welche ein hohes Magiruseigenes Service- und Dienstleistungspotential haben. Die Untergliederung hat das Ziel, zwei unterschiedliche Vertriebsansätze mit unterschiedlichen Kostenstrukturen zu betreiben. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung - AusblickMagirus geht mittelfristig von einem weiter differenzierten Geschäftsumfeld aus. Der BITKOM - Branchenverband prognostiziert aufgrund des weiter anhaltenden Preisverfalls für die Computer Hardware weiterhin nur Stagnation, allenfalls ein geringes Wachstum. Die Bereiche Software, Dienstleistungen und Services dürften sich wesentlich freundlicher entwickeln. Um weiterhin die Abhängigkeit von den großen Herstellern IBM und HP sukzessive zu verringern, werden wir unsere Investitionen in neue Geschäftsbereiche, insbesondere der Auf- und Ausbau von neuen Softwareherstellern in Verbindung mit hohem Servicebedarf wie Training, Consulting-, Implementierungs- und Supportdienstleistung, weiter zügig erhöhen. Im Bereich der Enterprise Solution Distribution erwarten wir für das aktuelle Geschäftsjahr 2007/2008 eine Wachstumsrate von mehr als 50% im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum wird insbesondere im Virtualisierungsumfeld - sowohl im Softwarelizenzvertrieb wie auch gleichermaßen im Dienstleistungsbereich (Trainings, Consulting) - erzielt werden können. Der Hersteller VMWare prognostiziert Wachstumsraten in mindestens derselben Höhe. Das Wachstumspotential im Dienstleistungsbereich ist neben dem Marktwachstum durch eine verstärkte Ansprache von Endkunden sehr realistisch. Aus diesem Grund planen wir den Endkundenanteil von 50% auf 65% zu steigern. Die kontinuierlich gute Entwicklung der Nachfrage nach Schulungs- und Consulting - Dienstleistungen im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres bestätigen die Erwartungen in vollem Umfang. Im Bereich der Enterprise Infrastructure Distribution haben wir kein Umsatzwachstum geplant. Wir gehen hier von einer zunehmenden Wettbewerbsituation verbunden mit weiter zunehmendem Margendruck aus. Es ist geplant, die Allasso GmbH mit der Magirus Deutschland GmbH noch in 2007 zu verschmelzen. Wie auch in der Vergangenheit und in unserem letzten Lagebericht darauf hingewiesen, kann der permanente Technologiewandel in unserer Branche zu nicht vorhersehbaren Marktverwerfungen führen. Diesem Risiko war unser Unternehmen schon immer ausgesetzt und in der Vergangenheit haben wir das eher als Chance begriffen. Die oben genannten Risiken und weitere derzeit noch nicht vorhersehbare Risiken können jederzeit die äußeren Rahmenbedingungen nachhaltig verändern. Wir werden auch weiterhin das Umfeld intensiv beobachten und jederzeit alle Alternativen zur Absicherung des Unternehmenserfolgs prüfen und ggf. umsetzen. Weiterhin werden wir unser bestehendes Geschäftsstellennetz an den Standorten Berlin, Dresden, Duisburg, Mainz, Hannover und München aufrechterhalten. Die sich dadurch ergebende Vorteile gegenüber unserem Wettbewerb - Kundennähe sowie persönlicher Kontakt zu den Mitarbeitern der Herstelleraußenbüros - halten wir nach wie vor für wichtig.
Stuttgart 29. Mai 2007 Erik Walter Martin Lauer Bilanz zum 31. März 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007
Entwicklung und Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und BewertungDie Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Ab dem Geschäftsjahr 2006/2007 erfolgt der Ausweis der Erträge aus Erstattungen für Schulungen in den Umsatzerlösen und nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Erträgen. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Anlage im Anschluss an den Anhang dargestellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear und pro rata temporis vorgenommen. Die geringwertigen Anlagegüter wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten bewertet. Umlaufvermögen Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen enthaltene Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ 761.980,00; Vorjahr € 2.385.946,21) resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Das Verrechnungskonto der Magirus International GmbH, Stuttgart wird mit 2 % über dem Basiszinssatz verzinst. Die Konten der anderen verbundenen Unternehmen werden unverzinslich geführt. Der Kassenbestand ist zum Nennwert bewertet. Eigenkapital Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt € 293.171,75 (Vorjahr € 1.600.267,38). Seit dem Geschäftsjahr 2001/2002 besteht zwischen der Magirus AG, Stuttgart, und der Magirus Deutschland GmbH, Stuttgart, ein Gewinnabführungsvertrag. Rückstellungen Die Rückstellungen sind mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (€ 794.637,41; Vorjahr € 1.600.267,38) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ 329.946,42; Vorjahr € 597,48) enthalten. € 152,81; Vorjahr € 131,60 betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenHaftungsverhältnisse Gemeinsam mit der Magirus International GmbH, Stuttgart, der Magirus AG, Stuttgart, und der Camp Marketing-Service GmbH, Stuttgart, besteht aus dem DB-Transfer-Vertrag eine gesamtschuldnerische Haftung, die zum 31. März 2007 mit € 4.872.305,49 (Vorjahr € 2.356.848,73) valutiert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der jährliche Mietaufwand für Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt € 397.400,00 (Vorjahr € 411.577,91). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Provisionen, die die Gesellschaft von der Magirus International GmbH, Stuttgart, für die Vertretung von deren Produkten und für die Vermittlung von Verkaufsgeschäften mit Kunden mit Firmensitz im Inland bezieht. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten aperiodische Erträge über T€ 10 (Vorjahr T€ 3). Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige AngabenAnteilsbesitz
Geschäftsführung Herr Dipl. Kaufmann Christian Magirus, Chief Operating
Oficer Magirus AG (Stuttgart), Stuttgart,
Beschäftigte Mitarbeiter gemäß § 267 Abs. 5 HGB Beschäftigte: 87 (Vorjahr 82) Konzern Die Gesellschaft ist gemäß § 294 HGB in den Konzernabschluss der Magirus AG, Stuttgart einbezogen, dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Magirus Deutschland GmbH ist somit gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen befreit.
Stuttgart, den 29. Mai 2007 Magirus Deutschland GmbH, Stuttgart Christian Magirus, Geschäftsführer Axel Feldhoff, Geschäftsführer Martin Lauer, Geschäftsführer Erik Walter, Geschäftsführer BescheinigungIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 29. Mai 2007 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Magirus Deutschland GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 29. Mai 2007 PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Franz Wagner, Wirtschaftsprüfer Udo Bäder, Wirtschaftsprüfer |
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