Fachkliniken Waldeck GmbHLiquidiert

18258 Schwaan, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 15382
Vorher
FuturaMed Gesellschaft für modernes Management im Gesundheitswesen mbH
Eingetragen
27.6.1996
Branche
Vorsorge- und RehabilitationsklinikenKrankenhäuser (ohne Hochschulkliniken, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken)Hochschulkliniken
Gegenstand
Erwerb, der Besitz, die Trägerschaft sowie der Betrieb von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und anderen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie die Erbringung von Dienstleistungen für Gesundheits-, Sozialund Schulungseinrichtungen

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Yvonne Ferley
seit 2.2.2022
Geschäftsführer
Georg Abel
seit 11.11.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fachkliniken Waldeck GmbH

Schwaan

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Fachklinken Waldeck GmbH, Schwaan-Waldeck

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.367,00 7.491,00
II. Sachanlagen 969.404,95 1.005.000,76
III. Finanzanlagen 0,00 1.000,00
1.002.771,95 1.013.491,76
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.027.606,62 672.125,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.731.845,55 2.494.597,99
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.324.399,32 1.725.280,43
5.083.851,49 4.892.003,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 146.503,16 52.028,90
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.050.892,33 3.843.881,17
12.284.018,93 9.801.405,53

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklagen 75.000,00 75.000,00
III. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -3.943.881,17 -2.734.674,81
IV. Jahresfehlbetrag -2.207.011,16 -1.209.206,36
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.050.892,33 3.843.881,17
0,00 0,00
B. Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG 566.723,76 465.152,26
C. Rückstellungen 958.792,10 725.324,19
D. Verbindlichkeiten 10.757.578,07 8.610.929,08
E. Rechnungsabgrenzungsposten 925,00 0,00
12.284.018,93 9.801.405,53

Anhang zum 31.12.2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Fachkliniken Waldeck GmbH hat ihren Sitz in Schwaan. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Rostock unter HRB 15382 eingetragen.

Die Gesellschaft ist nach Beendigung des Insolvenzverfahrens (Beschluss des Amtsgerichts Rostock vom 16. November 2021) weiterhin bilanziell überschuldet. Zur Stärkung der Liquidität hat die Gesellschafterin der Fachkliniken Waldeck GmbH im Laufe des Geschäftsjahres mehrere Darlehen gewährt. Die Darlehensgeberin tritt mit sämtlichen Ansprüchen aus den vorgenannten Darlehen im Rang hinter sämtliche Forderungen anderer bestehender und künftiger Gläubiger zurück, so dass eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht vorliegt.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die krankenhausspezifischen Sachverhalte sind Postenbezeichnungen der KHBV gewählt worden. Die Offenlegung erfolgt gemäß § 267 I HGB n.F. nach den für kleine Gesellschaften geltenden Regelungen.

Das Konto "Catering für bezogene Leistungen vU" (274 T€, Vorjahr: 184 T€) wurde aus den Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffen in. die bezogenen Leistungen umgegliedert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahreswert ebenfalls angepasst.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt (§ 268 Abs. 1 HGB, § 46 Nr. 1 GmbHG).

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Jahresabschlussstichtag entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB einzeln bewertet worden. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind ebenfalls berücksichtigt worden.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB) unter Einbeziehung der gültigen AfA-Tabellen; sie liegt bei den immateriellen Vermögensgegenständen zwischen 4 und 10 Jahren und bei den Sachanlagen zwischen 1 und 25 Jahren.

Die geringwertigen Anlagegüter mit Netto-Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 € bis zu 800,00 € werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB).

Der Bestand des Zentrallagers an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist nach Niederstwerten aus dem letzten Zukauf nach Abzug von Rabatten und Skonti oder dem niedereren Durchschnittspreis bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf den Stationen wurden erfolgte eine körperliche Bestandsaufnahme.

Die unfertigen Leistungen sind aufgrund des hohen negativen Ergebnisses der Gesellschaft mit dem Niederstwertprinzip bewertet worden. Es sind keine Herstellungskosten, direkt zurechenbare Einzelkosten oder Anteile der Gemeinkosten zur Bewertung hinzugezogen worden. Somit wurden ausschließlich die fallbezogenen Erlöse der bewerteten und unbewerteten DRG-Überlieger je Fall abgegrenzt.

Die Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände", "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" sowie das "Eigenkapital" sind zum Nennbetrag angesetzt.

Im Hinblick auf eine periodengerechte Abgrenzung wurden gemäß § 250 HGB entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens wurden auf der Basis der Anschaffungs- und Herstellungskosten der geförderten Anlagegüter gebildet bzw. entsprechend den planmäßigen Abschreibungen wieder aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Angaben zur Bilanz

Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert und gemäß § 284 Abs. 1 HGB von Vermerken entlastet worden; diese Angaben wurden in den Anhang übernommen. Die Vorjahreswerte sind jeweils angegeben (§ 265 Abs. 2 HGB).

4.1. Aktivseite

Von den gesamten Forderungen haben 1.281.052,40 € (Vorjahr: 865.311,03 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4.2. Passivseite

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bezeichnung Geschäftsjahr Vorjahr
Verbindlichkeiten nach dem KHG 532.092,16 538.257,34
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.705.183,76 6.559.581,00
Verbindlichkeiten aus Steuern 105.274,77 95.757,84
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.266,04 0,00
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.488.252,36 1.487.596,35
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.269.325,71 7.123.332,73
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 7.800.000,00 6.000.000,00

5. Sonstige Pflichtangaben nach § 285 HGB

5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, § 285 Nr. 3a HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 25.700.569,31 €, davon mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren 16.392.789,31 €. Gegenüber verbunden Unternehmen beziffern sich die finanziellen Verpflichtungen auf 1.242.951,96 €.

5.2. Anzahl der Arbeitnehmer, § 285 Nr. 7 HGB

Bei der Fachkliniken Waldeck GmbH waren durchschnittlich 170,5 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 267 Abs. 5 HGB).

5.3. Angaben zum Mutterunternehmen, § 285 Nr. 14 HGB

Als Mutterunternehmen nach § 285 Satz 1 Nr. 14 HGB ist die RECURA Kliniken SE, Beelitz, zu verzeichnen. Deren Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekanntgemacht werden.

 

Schwaan, den 01.03.2024

gez. Georg Abel, Geschäftsführer

gez. Yvonne Bartels, Geschäftsführerin

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 12. Juli 2024.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.