LOUNGE for rent Service GmbHLiquidiert
66450 Bexbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LOUNGE for rent Service GmbHBexbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2009 bis zum 31.08.2010BilanzAktiva
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009/2010 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.1 und 4 HGB. Die Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften bei der Aufstellung des Anhangs (§ 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der im Jahresabschluss 2009/2010 ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von EUR 18.826,42 wird durch Rangrücktrittserklärung des Gesellschafters Herrn Erhard Hubert Weber in voller Höhe kompensiert, so dass keine materielle Überschuldung vorliegt. Aufgrund der am Abschlussstichtag zum 31. August 2010 bestehenden bilanziellen Überschuldung hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2010 eine Statusbilanz nach going-concern-Gesichtspunkten erstellt. Aus dieser Statusbilanz geht hervor, dass die bilanzielle Überschuldung zum 31. Dezember 2010 beseitigt ist. Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going-concern). Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das nach dem 31. Dezember 2009 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden (Art. 66 Abs.3 Satz 1 EGHGB). Nach Art. 66 Abs.3 Satz 6 EGHGB können die neuen Vorschriften bereits auf nach dem 31. Dezember 2008 beginnende Wirtschaftsjahre angewendet werden. Von der Möglichkeit der vorzeitigen Anwendung auf nach dem 31. Dezember 2008 beginnende Wirtschaftsjahre (Art. 66 Abs.3 Satz 6 EGHGB) wurde für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 kein Gebrauch gemacht. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten, Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände bemessen. Es wird linear abgeschrieben. Im Kalenderjahr 2009 wurden bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150,00 laut § 6 (2) EStG als sofort abzugsfähige Betriebsausgabe behandelt. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Wert für das einzelne Wirtschaftsgut mehr als EUR 150,00 beträgt, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigt, wurden laut § 6 (2a) Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung in einem Sammelposten aufgeführt, welcher über einen Zeitraum von fünf Jahren gewinnmindernd aufgelöst wird. Beim abweichenden Kalenderjahr (BMF-Schreiben vom 30.September 2010) konnten ab dem Kalenderjahr 2010 wegen der Neuregelung durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 6 (2) EStG bis zu einem Wert von EURO 410,00 in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände bemessen. Käuflich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Entsprechend ihrer Nutzungsdauer wurden die um die planmäßigen Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. 2. Vorräte Die Vorräte werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. 3. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. 4. Rückstellungen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Archivierungskosten wurde eine Restaufbewahrungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Wirtschaftsjahr Die Gesellschaft hat ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1. September bis zum 31. August. D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Zur Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erleichterungen des § 288 Satz 1 HGB in Anspruch genommen. Für die Darstellung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren gewählt. Steuern vom Einkommen und Ertrag fielen im Wirtschaftsjahr 2009/2010 nicht an. E. Weitere Angaben a) Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2009/2010 Herrn Jörg Nikolay, Kaufmann Der Geschäftsführer ist jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 des Bürgerlichen Gesetzbuch befreit. b) Herr Erhard Hubert Weber hält 100 % der Gesellschaftsanteile. An der Gesellschaft ist Herr Erhard Hubert Weber Esterneystraße 4k, 76337 Waldbronn mit EUR 25.000,00 beteiligt. Das Kapital in Höhe von EUR 25.000,00 ist komplett einbezahlt. F. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung hat am 25. Februar 2011 der Gesellschafterversammlung folgenden Ergebnisvorschlag unterbreitet, den die Gesellschafterversammlung am gleichen Tag per Beschluss bestätigte: Der Jahresfehlbetrag des Wirtschaftsjahres 2009/2010 beträgt EUR 27.522,09. Er wird mit dem Verlustvortrag aus dem Geschäftsjahr 2008/2009 in Höhe von EUR 16.304,33 verrechnet. Insgesamt wird damit ein Verlust in Höhe von EUR 43.826,42 in das nächste Wirtschaftsjahr vorgetragen.
Bexbach, den 25. Februar 2011 Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.9.2009 - 31.8.2010 Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 67.355,52 EUR. 1.9.2008 - 31.8.2009 Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 51.994,24 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.02.2011 festgestellt. |
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