Sioen Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von technischen Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Stein seit 17.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sioen Industries N.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dimension-Polyant GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen Die Dimension-Polyant GmbH ist eine 100%ige Tochter der Sioen Industries NV, Ardooie/ Belgien. Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung, Herstellung, Weiterverarbeitung und der Vertrieb von Hochleistungsgeweben, Hochleistungslaminaten, Segelmembrankomponenten sowie Technical Fabrics für das Hauptanwendungsgebiet Yachtsegel & Surf. Der Bereich Technical Fabrics umfasst insbesondere Custom-made-Lösungen für die Bereiche Healthcare, Outdoor & Industrial. Der Betrieb befindet sich in Kempen-St. Hubert. Die Dimension-Polyant (kurz: DP) Unternehmensgruppe, deren Führungsgesellschaft die Dimension-Polyant GmbH ist, führt ein monatliches Berichtswesen mit Darstellung und Analysen wesentlicher Finanzkennzahlen und der Gewinn- und Verlustrechnung durch. Diese Kennzahlen, insbesondere Umsatzerlöse und EBIT, werden den Zielgrößen des Budgets gegenübergestellt und in den entsprechenden Gremien der DP & SIOEN präsentiert und diskutiert. Neben der Analyse und dem Soll-Ist-Abgleich erfolgt eine monatlich fortlaufende Einschätzung des Geschäftsverlaufes durch die Geschäftsleitung. 2. Allgemeine wirtschaftliche Lage Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stockte, gemäß Aussage von Frau Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamts, bei der Pressekonferenz Bruttoinlandsprodukt 2023 in Berlin. Die immer noch hohen Preise bei Wirtschaftsgütern und ungünstige Finanzierungbedingungen führen dazu, dass sich die Wirtschaft nicht erholt. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamts). 3. Wirtschaftsbericht Das Geschäftsjahr 2023 war, nach dem erfolgreichen Jahr 2022, enttäuschend. Die Nachfrage blieb deutlich hinter unseren Erwartungen zurück. Teilweise war das durch enorm hohe Lagerbestände unserer Kunden begründet. Hinzu kam die signifikante Kaufzurückhaltung in großen Teilen unserer Geschäftsfelder, welche wir unter anderem auf die allgemeine Verunsicherung und die gestiegenen Lebenshaltungskosten zurückführen. Infolgedessen mussten wir ab September 2023 für die GmbH Kurzarbeit anmelden. Unser konsequenter Fokus auf das Kerngeschäft wie auch unsere Kundenorientierung haben uns dabei unterstützt, unsere Marktposition trotz des fordernden und schwierigen Umfeldes zu behaupten. Ein weiterer Garant für die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen war die konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat, Belegschaft und Geschäftsführung. Ertragslage Der erzielte Umsatz von T€ 25.309 liegt um 15,5 % unter dem des Vorjahres. Der Exportanteil beträgt 90,4 % (Vorjahr: 95,1 %). Der Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen hat sich gegenüber 2022 um T€ 150 auf T€ 7.781 erhöht. Die Erhöhung ist im Wesentlichen das Ergebnis der angespannten Lieferkettensituation sowie der erhöhten Rohstoff- und Energiepreise. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) verringerte sich um 23,3 % (= T€ 7.713) auf T€ 25.459. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um T€ 600 auf T€ 1.006. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus dem Energiezuschuss in Höhe von T€ 650. Der Materialaufwand verringerte sich um T€ 2.795 bzw. um 21,1 % auf T€ 10.449. Die Veränderung ist der Anpassung an die Kostensituation und Auftragslage geschuldet. Der Personalaufwand verringerte sich von T€ 8.236 auf T€ 7.554. Die Verringerung betrifft mit T€ 591 (= 8,6 %) den Lohn- und Gehaltsbereich. Der Aufwand der Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung verringerte sich um T€ 90 auf T€ 1.303. Die Lohn- und Gehaltskosten des Jahres 2023 betrugen T€ 6.251 (Vorjahr: T€ 6.842). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um T€ 192 auf T€ 5.518. Die wesentlichen Veränderungen ergaben sich durch eine Verringerung der Vertriebsaufwendungen von T€ 240. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich damit ein EBIT von T€ 1.517 (Vorjahr: T€ 5.054). Es verringerte sich somit gegenüber 2022 um 70 %. Das niedrige EBIT ist auf eine gesunkene Nachfrage unserer Kunden zurückzuführen. Das negative Finanzergebnis beträgt T€ -885 gegenüber dem positiven Finanzergebnis vom Vorjahr in Höhe von T€ 1.588. Grund für das negative Finanzergebnis ist, dass keine Ausschüttung der Tochtergesellschaft Dimension-Polyant Sailcloth Inc., USA, ("DPS") vorgenommen wurde. Darüber hinaus ist die Entwicklung bedingt durch einen höheren Zinsaufwand in Höhe von T€ 885 gegenüber dem Vorjahr von T€ 364. Nach Berücksichtigung der Ertrag- und sonstigen Steuern von T€ 90 (Vorjahr: T€ 1.676) ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 542 nach T€ 4.967 im Vorjahr. Budgetiert wurde ein Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsen von T€ 2.598. Vermögens- und Finanzlage, Investitionen Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ 298 auf T€ 30.040. Das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) verminderte sich um T€ 10 auf T€ 9.236. Die Zugänge von insgesamt T€ 1.420 betrafen überwiegend Technische Anlagen und Maschinen, die sich zum Teil noch im Bau befinden. Den Zugängen stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.428 (Vorjahr: T€ 1.334) gegenüber. Die wesentlichen Investitionen des Geschäftsjahres 2023 betrafen:
Das Finanzanlagevermögen (ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen) in Höhe von T€ 5.786 ist unverändert zum Vorjahr. Das Umlaufvermögen (einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten) verringerte sich um T€ 288 auf T€ 15.018 (Vorjahr: T€ 15.306). Das Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten hatte einen Anteil von 50,0 % (Vorjahr: 50,4 %) an der Bilanzsumme. Die Pensionsrückstellungen betragen T€ 1.011 nach T€ 1.034 im Vorjahr. Die Steuerrückstellungen reduzierten sich infolge höherer Steuervorauszahlungen von T€ 90 auf € 0,00. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich von T€ 2.185 auf T€ 1.470. Ursache hierfür sind Auflösungen von Bonusrückstellungen und für eventuelle Verpflichtungen aus Reklamationsfällen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 20.200 (Vorjahr: T€ 18.689) haben einen Anteil von 67,2 % (Vorjahr: 61,6 %) an der Bilanzsumme. Das Eigenkapital beträgt am Bilanzstichtag T€ 6.358 (Vorjahr: T€ 7.316), die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt somit 21,2 % (Vorjahr: 24,1 %). Der Rückgang steht im Zusammenhang mit der Ausschüttung in Höhe von T€ 1.500. Mit Beschluss vom 14. August 2023 wurde an die Sioen Industries NV eine Ausschüttung aus dem Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von T€ 1.500 vorgenommen. Der Finanzmittelfonds verringerte sich um T€ 1.102 und beträgt T€ 479 (Vorjahr: T€ 1.581). Die wesentliche Ursache für die Verringerung des Finanzmittelfonds war die ausbleibende Dividendenausschüttung gegenüber der DIMENSION-POLYANT Sailcloth Inc., Putnam/USA. Der Finanzmittelfonds besteht ausschließlich aus liquiden Mitteln. Die Gesellschaft finanziert sich über die SIOEN-Gruppe. 4. Mitarbeiter Am 31. Dezember 2023 beschäftigten wir 109 Mitarbeiter (Vorjahr: 100). 5. Forschungs- und Entwicklungsbericht Im Rahmen von Kundengesprächen, Marktanalysen und eigenen R&D-Aktivitäten definieren und budgetieren wir Entwicklungsthemen, welche in Produkt-Management-Meetings projektmäßig bearbeitet werden. Als ein "Leuchtturm-Projekt" sei hier auf unsere Filament-basierte Tyra Technology® verwiesen, bei der Faserbündel miteinander verklebt werden. Das Themengebiet Carbon Footprint, klimaneutrale Produktion am Standort Kempen sowie die Entwicklung und Kommerzialisierung klimaneutraler Produkte (clean TEC®) wurden, trotz der teilweise schwierigen Umstände, konsequent und erfolgreich weiterverfolgt und bilden für die Folgejahre einen Themenschwerpunkt für unsere Gesellschaft. Auf diesem Wege werden wir durch die renommierte Firma CLIMATE Partner unterstützt und begleitet. Die permanente Weiterentwicklung unserer Qualitätsreihen sowie die Zusammenarbeit mit renommierten Forschungsinstituten und Maschinenbauern bei der Entwicklung neuer, innovativer Produkte und Prozesse dokumentieren unsere Firmenkultur. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung unseres Unternehmens werden die im Folgenden genannten finanziellen Leistungsindikatoren verwendet. Diese Indikatoren werden nach den Rechnungslegungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards ermittelt. Wesentliche Abweichungen zu den Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB sind nicht zu verzeichnen: Vergleich Plan 2023 zu Ist 2023:
Umsatz Unsere Umsatzerwartungen haben sich leider nicht erfüllt. Dieses lag zum einen daran, dass die Verbraucherpreise nach wie vor hoch sind und zum anderen daran, dass sich unsere Kunden bereits im Vorjahr mit unseren Produkten ausreichend eingedeckt haben. EBIT Die negative Abweichung von Plan- zu Ist-Werten ist im Wesentlichen aus dem Umsatzrückgang herzuleiten. 7. Chancen- und Risikobericht Trotz der angespannten Situation haben wir an Investitionen in neue, zukunftsweisende Technologien und Produkte festgehalten. Diese werden sich positiv auf die Geschäftsentwicklung 2024 auswirken. Ein Teil unserer Aktivität im Jahr 2023 lag auf der kontinuierlichen Überwachung und Implementierung der sich angesichts des Kriegs in der Ukraine dynamisch entwickelnden sanktionsrechtlichen Anforderungen. Eine weitere Eskalation und mögliche geografische Ausdehnung des Russland-Ukraine-Kriegs könnten sich negativ auf den Produktions- und Absatzmarkt auswirken. Wir unterstellen in unserer Prognose, dass diese Konflikte im Jahr 2024 nicht weiter eskalieren, gehen aber auch nicht von einer grundlegenden positiven Wende aus. Unser Geschäft ist im Wesentlichen durch die folgenden Chancen und Risiken gekennzeichnet: Chancen:
Operative Risiken Um Prozess- und Wertschöpfungsrisiken zu begegnen, haben wir Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement, Produkt-, Arbeits- und Umweltsicherheit sowie Energiemanagement festgelegt, welche permanent optimiert und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus werden Schwachstellenanalysen in Bezug auf die Produktionsprozesse, HSE (Health, Safety & Environment) und Ablauforganisation erstellt. Diese sind Basis für korrektive und präventive Maßnahmen zur Optimierung/Eliminierung von Schwachstellen. Die Gesellschaft ist im Rahmen der weltweiten geschäftlichen Tätigkeiten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Durch unsere Reporting-Struktur können Abweichungen vom Zielkorridor sehr schnell erkannt werden. Gemeinsam mit dem lokalen Management Team werden zeitnah geeignete korrektive und vorbeugende Maßnahmen implementiert und nachverfolgt. Hierzu wurde die Entscheidung zur Einführung von SAP und MES getroffen. Absatzrisiken Die für uns nicht beeinflussbaren Wechselkursschwankungen, Lieferkettenstörungen und die signifikante Steigerung der Energiekosten stellen ein potenzielles Absatzrisiko dar. Da unser Wettbewerb vornehmlich im Dollar-Raum operiert, haben wir durch unseren hohen Export-Anteil erhebliche Absatz- und Preisrisiken. Auch die durch unsere US-Tochtergesellschaft produzierten Produkte werden bei stärker werdendem USD weniger attraktiv für den Import in die Euro-Zone. Die ständige Erhöhung der Flexibilisierung unserer Produktionsstätten in Europa und Amerika bleibt deswegen ein zentrales Thema. Lieferantenrisiken Bei der Versorgung mit Rohmaterialien und Investitionsgütern sind wir auf Fremdanbieter angewiesen. Die notwendige Einbeziehung Dritter begrenzt unsere Einflussmöglichkeiten auf Produktivität, Qualitätssicherung, Liefertermine und Kosten. Die speziellen Anforderungen an unsere Produkte führen dazu, dass wir nur mit wenigen, qualifizierten Lieferanten zusammenarbeiten können. Diesen Risiken begegneten wir durch dauerhafte intensive Marktbeobachtung (strategic sourcing), Lieferantengespräche, Qualitätsmeetings sowie durch eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Außerdem sind wir mittlerweile in allen strategisch relevanten Einkaufsbereichen in der Lage, bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit einen Zweitlieferanten als Bezugsquelle zu installieren. Risiken aus Anteilen an verbundenen Unternehmen/Forderungen gegen verbundene Unternehmen Diese Risikokategorie zeichnet sich aus durch eine enge Verzahnung mit Risiken aus dem operativen Geschäft. Es besteht darin, dass der Wert der Anteile und/oder etwaiger Forderungen unter den jeweiligen Buchwert sinkt (Preisrisiko) oder fällige Verbindlichkeiten nicht beglichen werden können (Liquiditätsrisiko). Das Management dieser Risiken erfolgt durch ein enges monatliches Monitoring der Ergebnisse und der Liquidität, um bei Bedarf frühzeitig gegensteuern zu können. Debitorenrisiken Da unsere Kunden mehrheitlich gegen Zahlungsziel beliefert werden, besteht grundsätzlich das Risiko verspätet eingehender bzw. ganz ausfallender Zahlungen (Kreditrisiko). Dies bedingt eine gründliche Beurteilung der Neukunden mittels Kreditwürdigkeitsprüfung, Einholung von Auskünften und ggf. Belieferung gegen Vorkasse. Darüber hinaus wird durch die Verwendung interner, im Auftragsabwicklungssystem implementierter Kreditlimits ein enges wöchentliches Monitoring bei Überziehungen von Zahlungszielen in Verbindung mit der Steuerung der weiteren Belieferung säumiger Kunden gewährleistet. Durch die Einführung von SAP wurde ein noch effizienteres Kredit-Management möglich. Finanzierungsrisiken Die Gesellschaft ist über Eigenkapital sowie über ein verzinsliches Verrechnungskonto der Sioen Industries NV finanziert. Das Eigenkapital beträgt am Bilanzstichtag T€ 6.358 (Vorjahr: T€ 7.316). Zum 31. Dezember 2023 weist dieses Verrechnungskonto eine Verbindlichkeit der DP gegenüber der Sioen Industries NV in Höhe von T€ 20.113 (Vorjahr: T€ 18.498) aus. Darüber hinaus liegt seitens der Sioen Industries NV eine rechtskräftige, wertmäßig nicht beschränkte Patronatserklärung vom 19. Februar 2024 vor. Darin verpflichtet sich die Sioen Industries NV insbesondere, Verbindlichkeiten der Gesellschaft bei Bedarf zu begleichen. Die Patronatserklärung hat eine Laufzeit bis zur ordentlichen Gesellschafterversammlung im Jahr 2025. Auf dieser Grundlage sehen wir die Fortführung der Gesellschaft als gesichert an. Die kritische Prüfung des Risikoportfolios lässt die Feststellung zu, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken bestanden haben und nach gegenwärtigem Erkenntnisstand auch für das Geschäftsjahr 2024 nicht erkennbar sind. 8. Prognosebericht 2024 Wir erwarten für unser Geschäft mit der Erstausrüstung der Werften (OEM) und Chartergeschäft im Vergleich zum Jahr 2023 eine Abkühlung im Bereich der kleineren Boote. Hier sind die Auftragseingänge der Werften rückläufig. Im traditionellen Austauschgeschäft Segeltuch erwarten wir eine Stabilisierung im unteren Marktsegment und eine leichte Belebung im Bereich der Advanced und Premium Produkte. Zentral für das strukturelle Wachstum der Gesellschaft sind weiterhin die Technical Fabrics. Alle Indikatoren zeigen, dass auch hier kein Wachstum für das Jahr 2024 erwartet wird. Dabei gehen wir davon aus, dass die Gesamtsituation in der Branche im Jahr 2024 eher durch Zurückhaltung geprägt sein wird. Insgesamt wird in unserer Budgetplanung für 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von T€ 27.186 und einem EBIT in Höhe von T€ 1.177 ausgegangen. Wir analysieren den Markt (Kunden und Lieferanten) seitdem noch aktiver und engmaschiger, um ein möglichst genaues Bild der sich stetig verändernden Situation vor Augen zu haben. Diese Erkenntnisse fließen unmittelbar in unser "Cockpit", um zeitnah geeignete korrektive und vorbeugende Maßnahmen einzuleiten. Unser Ziel ist es, einen adäquaten Servicegrad und positivem Cash-Flow zu realisieren. Unser Anspruch ist es, Entwicklungsthemen wie zum Beispiel das Thema klimaneutraler Produkte und neuer Produkte u.a. basierend auf der Tyra Technologie® verstärkt voranzutreiben. Hier erwarten wir, dass diese im Verkauf notwendige Impulse setzen werden. Weiterhin werden wir, trotz eines schwierigen Umfeldes, zukunftsorientierte Investitionen in dem Standort weiter vorantreiben.
Krefeld, 13. Mai 2024 Dimension-Polyant GmbH - Geschäftsleitung - Uwe Stein, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(1) Allgemeine Erläuterungen Die Dimension-Polyant GmbH - kurz DP - ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB und ist im Handelsregister Krefeld unter der HRB-Nr. 488 eingetragen. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Dimension-Polyant GmbH ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, gemäß § 293 HGB befreit, da die dort genannten Größenkriterien nicht überschritten werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Dimension-Polyant GmbH für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und ihre Änderungen im Vergleich zum Vorjahr Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Im Rahmen einer Vereinheitlichung des Kontenrahmens im Zusammenhang mit der Einführung eines konzernweit einheitlichen Buchhaltungssystems wurden im Anlagevermögen einige Anlagenklassen zusammengefasst und einheitlich den Technischen Anlagen und Maschinen zugeordnet. Im Anlagespiegel wurde dieser Vorgang durch eine Umgliederungsspalte nachvollzogen. Die Auswirkung der Umgliederung auf die dargestellte Vermögenslage ist unwesentlich. Im Rahmen der Vereinheitlichung des Kontenrahmens wurde darüber hinaus die Zuordnung einzelner Gegenstände des Vorratsvermögens zu fertigen bzw. unfertigen Erzeugnissen angepasst, insofern sind die ausgewiesenen Beträge zum Bilanzstichtag nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres zu vergleichen. Die Auswirkung auf die dargestellte Vermögenslage ist ebenfalls unwesentlich. (3) Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und - verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. (4) Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Zu den Posten ist im Einzelnen folgendes anzumerken: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Zugänge bei immateriellen Vermögensgegenständen werden linear abgeschrieben. Es wird eine Nutzungsdauer zwischen drei und acht Jahren angesetzt. 2. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Soweit Herstellungskosten anfallen, enthalten diese Fertigungsmaterial und -lohn, Abschreibungen sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen und Verwaltungskosten werden nicht einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremde Grundstücke werden zwischen zehn und 30 Jahren abgeschrieben. Bei technischen Anlagen und Maschinen wird von einer Nutzungsdauer zwischen fünf und 15 Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von drei bis 13 Jahren ausgegangen. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit Anschaffungskosten von mehr als € 150 und bis € 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis € 150 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Soweit nach den vorstehenden Grundsätzen zur Bewertung des Anlagevermögens den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Zugänge zum Anlagevermögen betreffen im Wesentlichen ein Krantz Spannrahmen, Kettbäume und zwei Dornier Webmaschinen und Anzahlungen auf Anlagen sowie im Bau befindliche Anlagen. 3. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. im Fall einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Es handelt sich um folgende Unternehmen (Anteilsbesitz):
Das Eigenkapital der Dimension-Polyant Sailcloth Inc. erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TUSD 2.053. Es wurde keine Dividende in 2023 ausgezahlt. Umlaufvermögen 4. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Bewertung der fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht berücksichtigt. Sofern einzelne Verkaufspreise nicht die Herstellungskosten zuzüglich noch anfallender Verkaufskosten decken, erfolgen Abschläge, um eine verlustfreie Bewertung sicherzustellen. Für Risiken, die sich aus der Lagerdauer und/oder aus geminderter Verwertbarkeit wegen Ungängigkeit oder Überalterung ergeben, werden Abwertungen vorgenommen. Die im Berechnungsschema angewandten prozentualen Bewertungsabschläge wurden nach kaufmännischer Vorsicht aktualisiert. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Vornahme individueller Abschläge Rechnung getragen. Das nicht durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigte allgemeine Kreditrisiko (Ausfallrisiko) ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung - unter Berücksichtigung von gewährten Kredit- Limits - berücksichtigt. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von € 98.394,01 (31.12.2022: € 328.308,30) um Forderungen, die aus dem üblichen Warenverkehr resultieren. Im Wesentlichen gegenüber der Dimension-Polyant Sailcloth Inc., Putnam/ USA, und der Dimension-Polyant Sailcloth Pty. Ltd., Brookvale/Australien. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuerforderungen aufgrund von Ertragsteuervorauszahlungen in Höhe von T€ 1.334 (Vorjahr: € 0,00), ein Wertguthaben in Höhe von € 91.448,20 (Vorjahr: € 0,00) und geleistete Anzahlungen in Höhe von T€ 112 (Vorjahr: T€ 154) ausgewiesen. 6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. 7. Aktive latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuer Satzes der Gesellschaft von aktuell 31,23 %. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 523. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrechts § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unterbleibt. Eigenkapital 8. Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Stammkapital beträgt € 870.000,00. Es wurde bis zum 31. Dezember 2023 in voller Höhe von der Sioen Industries NV, Ardooie/Belgien, gehalten. 9. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag unverändert € 81.006,14. 10. Gewinnvortrag In der Gesellschafterversammlung vom 14. August 2023 wurde eine Dividendenausschüttung in Höhe von € 1.500.000,00 beschlossen. Rückstellungen 11. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt auf der Grundlage versicherungsmathematischer, Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Methode") unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck. Inventurstichtag der Pensionsverpflichtungen ist der 31. Dezember 2023. Der zu diesem Zeitpunkt von der Bundesbank ermittelte durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,83 % p.a. (Vorjahr: 1,78 % p.a.) wurde bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegt. Bei der Ermittlung wurde ein Rententrend von 2,2 % p.a. unterstellt. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von € 10.107 (Vorjahr: € 45.804) (Unterschiedsbetrag). Dieser unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. 12. Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Der Posten betrifft im Wesentlichen Tantiemen, Rückstellungen für Jubiläen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Umsatzboni, ausstehende Lieferantenrechnungen sowie andere Risiken im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft. Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläen erfolgte unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % p.a. (Vorjahr: 1,44 % p.a.) im Jahre 2023. Verbindlichkeiten 13. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bewertet. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen in Höhe von € 3.368.910,02 (Vorjahr: € 2.553.454,01) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von € 16.830.982,81 (Vorjahr: € 16.135.384,49) aus Darlehensverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen € 20.113.335,68 (Vorjahr: € 18.498.401,54). Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich aus Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 122 (Vorjahr: € 0,00) und einer erhaltenen Zahlung auf eine Kundenrechnung in Höhe von T€ 177 (Vorjahr: € 0,00) zusammen. Eventualverbindlichkeiten Haftungsverhältnisse Es besteht ein Wechselobligo am Bilanzstichtag von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht ein Investitionsobligo in Höhe von € 1.420.407,65, im Wesentlichen für einen Krantz-Spannrahmen in Höhe von T€ 685 sowie für Kettbäume in Höhe von T€ 135 und zwei Dornier-Webmaschinen in Höhe von T€ 197. (5) Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Gesellschaft produziert und vertreibt Segeltücher. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Der Posten beinhaltet die folgenden periodenfremden Erträge:
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält:
Finanzergebnis
(6) Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 105 Mitarbeiter beschäftigt. Der Geschäftsführer der Gesellschaft und die Auszubildenden sind in den Personalbestand nicht eingerechnet. (7) Gesellschafterverhältnisse und Konzernabschluss Die Dimension-Polyant GmbH ist seit dem 1. August 2016 ein unmittelbares 100%iges Tochterunternehmen der Sioen Industries NV, Ardooie/Belgien. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Sicorp NV, der Muttergesellschaft von Sioen Industries NV, einbezogen. Er stellt den Abschluss für den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis dar. Dieser Abschluss ist auf der Webseite der Nationalbank www.nbb.be zu finden. Die Dimension-Polyant GmbH ist von der Pflicht, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht nach handelsrechtlichen Grundsätzen aufzustellen, befreit, da die Größenkriterien gemäß § 293 HGB nicht erfüllt werden. (8) Geschäftsführer Uwe Stein, Heinsberg (Geschäftsführer) Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge ehemaliger Organmitglieder im Geschäftsjahr 2023 betrugen T€ 66. Für diese Personengruppe wurde zum 31. Dezember 2023 eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 429 gebildet. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Krefeld, 13. Mai 2024 Dimension-Polyant GmbH Geschäftsleitung Uwe Stein, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens Im Geschäftsjahr 2023
6 Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Dimension-Polyant GmbH, Krefeld, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Zu dem von uns erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt 3 "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks".
Düsseldorf, den 14. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Norbert Graetz, Wirtschaftsprüfer Boris Liesbrock, Wirtschaftsprüfer "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dimension-Polyant GmbH, Krefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dimension-Polyant GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dimension-Polyant GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 14. Mai 2024 Deloitte
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gez. Norbert Graetz, Wirtschaftsprüfer gez. Boris Liesbrock, Wirtschaftsprüfer" Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin. |
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