Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 4598
Eingetragen
9.4.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Die Erbringung von Beratungsleistungen im Bereich der Personalentwicklung, insbesondere die Entwicklung von Verfahren zur Personalauswahl und Personalentwicklung, ferner die Entwicklung von Softwarelösungen für Personal und Personalentwicklung sowie deren Verkauf oder die Begründung von Nutzungsrechten daran.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Joachim Stempfle
seit 9.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
atrain Holding UG (haftungsbeschränkt)
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

atrain GmbH

Bamberg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ATRAIN GMBH, BAMBERG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 9.200,00 23.592,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28,00 2.868,00
II. Sachanlagen 9.172,00 20.724,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.481.453,64 6.098.319,30
I. Vorräte 0,00 27.892,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.604.989,09 3.838.239,09
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 126.333,19 (Vorjahr: EUR 126.333,19)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.876.464,55 2.232.187,58
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.947,12 47.487,72
I. andere Abgrenzungsposten 42.947,12 47.487,72
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 28.419,23 25.435,78
5.562.019,99 6.194.834,80

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.074.807,14 4.602.693,50
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.577.693,50 4.517.262,11
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -527.886,36 60.431,39
B. RÜCKSTELLUNGEN 341.527,78 531.815,08
C. VERBINDLICHKEITEN 986.685,07 919.526,22
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.853,70)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 159.000,00 140.800,00
5.562.019,99 6.194.834,80

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.777.354,50 7.173.946,49
2. Personalaufwand -4.956.649,66 -5.639.695,58
a) Löhne und Gehälter -4.085.886,67 -4.661.952,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -870.762,99 -977.742,78
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
3. Abschreibungen -35.467,98 -43.623,79
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -25.317,98 -43.623,79
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -10.150,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.314.766,84 -1.425.020,03
a) Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.301.833,67 -1.382.918,18
b) Andere sonstige betriebliche Aufwendungen -12.933,17 -42.101,85
5. Betriebsergebnis -529.529,98 65.607,09
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.999,92 3.932,50
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.339,85 -4.339,85
8. Finanzergebnis -339,93 -407,35
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.983,55 -4.281,35
10. Ergebnis nach Steuern -526.886,36 60.918,39
11. Sonstige Steuern -1.000,00 -487,00
12. Jahresfehlbetrag/-überschuss -527.886,36 60.431,39

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ATRAIN GMBH, BAMBERG

ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht..

Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 326 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen..

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: atrain GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bamberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bamberg
Register-Nr.: HRB 4598

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert..

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert..

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen..

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt..

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlußstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.269.617,08 EUR (Vorjahr: 1.020.795,12 EUR.

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände ist enthalten: Forderungen gegen Gesellschafter 982.117,01 EUR (Vorjahr: 919.628,21 EUR).

Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

- aus Steuern: TEUR 219 (Vj.: TEUR 308)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 12 (Vj.: TEUR 11)
- davon mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr: TEUR 291 (Vj.: TEUR 291)
- davon mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr: TEUR 696 (Vj.: TEUR 629)

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 20).

SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB:

Mieten (Jahresbetrag in TEUR): 132 (Vj.: 164)
Leasing (Jahresbetrag in TEUR): 15 (Vj.: 17)

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 80 Mitarbeiter beschäftigt. Davon mannlich: 27, davon weiblich: 53

Geschäftsführung

Nadia Karolina Pawelczyk

Dr. Joachim Stempfle

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

 

Bamberg, 25.11.2024

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 543.529,18 0,00 0,00 543.529,18
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 642.873,22 10.925,98 4.415,30 649.383,90
642.873,22 10.925,98 4.415,30 649.383,90
1.186.402,40 10.925,98 4.415,30 1.192.913,08
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 540.661,18 2.840,00 0,00 543.501,18
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.149,22 22.477,98 4.415,30 640.211,90
622.149,22 22.477,98 4.415,30 640.211,90
1.162.810,40 25.317,98 4.415,30 1.183.713,08
NETTOBUCHWERTE AKTIVIERTE FK-ZINSEN IM GESCHÄFTSJAHR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 28,00 2.868,00 0,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.172,00 20.724,00 0,00
9.172,00 20.724,00
9.200,00 23.592,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ATRAIN GMBH, BAMBERG

I. Grundlagen des Unternehmens

Die atrain GmbH wurde zum 25.01.2002 gegründet und ist unter der Handelsregisternummer HRB4598 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung beim Amtsgericht Bamberg registriert. Der Sitz unserer Gesellschaft befindet sich in Bamberg (Unterer Kaulberg 3, 96049 Bamberg).

Unser Kerngeschäft ist im Bereich der Beratungsdienstleistungen angesiedelt und umfasst die Beratung unserer Kunden in den Bereichen der Personal- und Führungskräfteentwicklung, Personalauswahl sowie Strategieberatung und Projektbegleitung.

Neben der Durchführung von Assessment Centern zur Personalauswahl bieten wir ein breites Spektrum an Dienstleistungen zur Personalentwicklung wie Development Center, Workshops, Coachings und Entwicklungsreisen an.

Bei atrain glauben wir an die Menschen und an die Fähigkeit eines jeden, sich zu entwickeln und sein volles Potenzial auszuschöpfen. Auf dem Weg zum persönlichen Durchbruch möchten wir unsere Kunden ganz nach dem Motto "we create the conditions for people to break through" unterstützen.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024;)

Im Verlauf dieses Jahres haben die Inflationsrate nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus, auch weil ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Vom globalen Warenhandel und der globalen Industrieproduktion kamen auch keine Impulse. Notenbanken dämpften vielerorts die Konjunktur zur Bekämpfung der Inflation, und im Zuge der Erholung von der Coronakrise waren weltweit vor allem Dienstleistungen im Aufwind. Daher setzten die deutschen Exporte ihre Talfahrt bis zuletzt fort. Kräftige expansive Impulse kamen lediglich von den staatlichen Investitionen. Hier macht sich vor allem die Beschaffung von Rüstungsgütern aus dem Sondervermögen Bundeswehr bemerkbar. Insgesamt kühlte sich damit die Konjunktur seit Jahresbeginn spürbar ab und die Erholung, die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte erwartet wurde, blieb aus.

Alles in allem wird die gesamtwirtschaftliche Leistung im laufenden Quartal [4. Quartal 2023; Anmerk. d. Verf.] wohl nur stagnieren. Ab dem kommenden Jahr dürfte sich die Konjunktur dann allmählich erholen und die Wirtschaft mit kräftigeren Raten wachsen. Damit wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,3% zurückgehen und im kommenden Jahr um 0,9% zunehmen. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose vom Herbst 2023 wurde damit die Wachstumsrate für das laufende Jahr um 0,1 Prozentpunkte angehoben und für das kommende Jahr um 0,5 Prozentpunkte gesenkt.

(Quelle: ifo Institut, ifo Konjunkturprognose Winter 2023: Konjunkturerholung verzögert sich - Haushaltslücke birgt neue Risiken vom 14. Dezember 2023; https://www.ifo.de/fakten/2023-12-14/ifo-konjunkturprognose-winter-2023-konjunkturerholung-verzoegert-sich)

Geschäftsverlauf und Lage

Im Hinblick auf die schwierige konjunkturelle Situation, konnten wir für 2023 nicht mehr auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir das Niveau unserer Umsatzerlöse nicht halten. Die Umsatzerlöse sanken von 8.125 TEUR auf nur mehr 6.655 TEUR. Die Gesamtkosten konnten unterdessen durch im Jahr 2022 begonnene Kostenreduktionen gesenkt werden. Das Gesamtergebnis fällt dennoch mit einem Jahresfehlbetrag i. H. v. 528 TEUR deutlich schlechter aus als im Vorjahr 2022.

Das Geschäftsjahr 2023 war nach wie vor durch anhaltende Inflation und wirtschaftliche Auswirkungen durch den Angriffskrieg auf die Ukraine geprägt. Insbesondere sahen wir uns in diesem Hinblick mit stark steigenden Kosten unserer Lieferanten, aber auch mit Budgetkürzungen auf Seiten unserer Kunden konfrontiert.

2023 haben wir unsere Bemühungen fortgesetzt, unsere Kostenstruktur zu analysieren und Maßnahmen zur Kostenreduktion durchzuführen, um einem Rückgang der Umsatzerlöse sowie zugleich steigenden Kosten entgegenzuwirken.

Bereits zum Ende des Vorjahres 2022 wurden wir nach und nach von vielen unserer Kunden über anstehende Budgetkürzungen und damit verbundene Absagen oder Verschiebungen unserer Projekte informiert.

Insgesamt mussten wir für das Jahr 2023 einen erheblichen Rückgang unserer Umsatzerlöse sowie ein daraus resultierendes negatives Betriebsergebnis verkraften.

Ertragslage

Unsere Ergebnisquelle besteht zu 100% aus Beratungsdienstleistungen. Die Umsatzerlöse haben sich aufgrund der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage gegenüber dem Vorjahr um 18,1% von 8.125 TEUR auf 6.655 TEUR verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um ca. 8% verringert.

Unsere Personalkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,1% verringert.

Das EBITDA ist auf -490 TEUR gesunken. Das EBT ist auf -525 TEUR gesunken.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist trotz der angespannten Lage als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: -343 TEUR; im Wesentlichen bedingt durch das Jahresergebnis, Veränderung der Rückstellungen sowie einen am Stichtag verminderten Bestand an Lieferforderungen.

Cashflow aus Investitionstätigkeit: -11 TEUR; bedingt durch planmäßige Investitionen.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: -2 TEUR.

Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds: -356 TEUR.

Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns seit mehreren Jahren ausschließlich an vorhandenen liquiden Mitteln. Wir verfügen über Kreditlinien bei Kreditinstituten, die wir bisher nicht in Anspruch nehmen mussten.

Die Finanzlage war im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht und vollständig nachkommen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert:

Verminderung des langfristig gebundenen Vermögens um 15 TEUR; bedingt durch planmäßige Abschreibungen.

Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rd. 16%; bedingt durch einen am Stichtag verminderten Bestand an Lieferforderungen.

Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um rd. 11%; bedingt durch aktivierte Steuererstattungen.

Verminderung des Eigenkapitals von 4.603 TEUR auf 4.075 TEUR und Verminderung der Eigenkapitalquote auf 73,2%.

Verminderung von Rückstellungen für Gratifikationen um rd. 304 TEUR.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl "EBIT" heran. Unser EBIT 2023 beträgt -525 TEUR (-7,9% der Umsatzerlöse).

III. Prognosebericht

Im dritten Quartal 2024 zeigte die deutsche Wirtschaft eine bessere Entwicklung als ursprünglich erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 0,2 % im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am 30. Oktober berichtete. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal war das BIP um 0,2 % höher. Damit blieb der von vielen erwartete zweimalige Rückgang des BIP aus, der eine "technische Rezession" bedeutet hätte. Es ist jedoch zu beachten, dass die BIP-Zahlen des zweiten Quartals leicht nach unten korrigiert wurden, von -0,1 % auf -0,3 %.

Das Wachstum im dritten Quartal wurde vor allem vom staatlichen Konsum und, in geringerem Maße, vom privaten Konsum getragen. Auf der anderen Seite belastete der Außenbeitrag - also der Unterschied zwischen Exporten und Importen - die Wirtschaft, da die Exporte schwächer ausfielen. Im Dienstleistungssektor wurde das Wachstum gestützt, während die Industrieproduktion weiterhin mit unterausgelasteten Kapazitäten und einer geringen Auftragslage zu kämpfen hat.

Trotz der Herausforderungen zeigte sich im Oktober ein Stimmungsaufheller in Deutschland: Der ifo Geschäftsklimaindex, der die Stimmung in Unternehmen misst, stieg erstmals seit Mai. Die Unternehmen bewerteten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die Aussichten für die Zukunft besser als im Vormonat. Auch die Verbraucherstimmung verbesserte sich: Die GfK-Umfrage zeigte eine Fortsetzung der vorsichtigen Erholung, insbesondere im Hinblick auf die erwartete finanzielle Lage.

Insgesamt deuten diese positiven wirtschaftlichen Entwicklungen und verbesserten Stimmungsindikatoren darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft sich möglicherweise am Ende ihrer Schwächephase befindet und sich zur Jahreswende 2024/25 stabilisieren könnte. Es wird von einer "Bodenbildung" gesprochen, was darauf hindeutet, dass die Wirtschaft ihren Tiefpunkt erreicht haben könnte und nun Anzeichen einer Erholung zeigt.

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 13.11.2024 -PRESSEMITTEILUNG - Wirtschaftliche Entwicklung;

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im November 2024;

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20241113-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-november-2024.html)

In unserer Planung für das Jahr 2024 rechnen wir für unser Unternehmen mit einer leichten Erholung unserer Auftragslage sowie unserer Umsatzerlöse. Auch 2024 werden wir unsere Bemühungen fortsetzen, unsere Kostenstruktur weiterhin genau zu analysieren und Maßnahmen zur Kosteneinsparung zu ergreifen.

Für das Geschäftsjahr 2024 konnten des Weiteren bereits neue namhafte Kunden und Aufträge gewonnen werden. Der Auftragslage blicken wir für das Jahr 2024 positiv entgegen.

Im Hinblick auf die genannten Erwartungen, rechnen wir für das Jahr 2024 insgesamt mit einer Erholung unseres Geschäftsverlaufs und einem damit verbundenen, positiven Betriebsergebnis.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Auch für das folgende Jahr 2024 sehen wir uns weiterhin dem Risiko eines anhaltend schlechten Wirtschaftswachstums sowie anhaltender Inflation ausgesetzt, wenn auch rückläufig.

Nach wie vor sind wir von Kostensteigerungen durch Preiserhöhungen unserer Lieferanten betroffen. Allgemeine Kostensteigerungen könnten unterdessen dazu führen, dass mögliche und bestehende Kunden weniger Budget zur Verfügung haben, um unsere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Hierbei stehen wir als Dienstleistungsunternehmen, mit Kunden überwiegend aus der Wirtschaft, in Abhängigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung von Industrie und Handel. Zu befürchten wäre weiterhin eine Stagnation unseres Absatzes sowie die Stornierung bereits geplanter Projekte.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Chancenbericht

Im kommenden Jahr werden wir dem Wettbewerb am Markt weiterhin mit unserer Erfahrung, Innovationskraft, Zuverlässigkeit, Flexibilität und einem hohen Maß an Qualität begegnen.

Durch den gezielten Ausbau unseres Netzwerks an externen Beratern/Freelancern stärken wir unsere Kompetenzen und Kapazitäten und schaffen so zusätzliche Möglichkeiten, neue Geschäftskontakte zu knüpfen, die potenziell zu weiterem Umsatzwachstum beitragen. Gleichzeitig sollen durch den flexiblen Einsatz von Freelancern Fixkosten abgebaut werden.

Die fortschreitende Digitalisierung unserer Prozesse und Produkte wird uns dabei unterstützen, effizientere Arbeitsabläufe umzusetzen und mit den bestehenden Ressourcen mehr Umsatz zu generieren. Gleichzeitig eröffnen sich durch die Digitalisierung unserer Produkte neue Absatzmärkte, die unser Wachstumspotenzial zusätzlich erweitern.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Wir verfügen über einen solventen und namhaften Kundenstamm, unter anderem aus den Bereichen der Pharmazie, Medizintechnik, Automobil, Versicherung und Energie. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden überwiegend innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberechtigungen vorgenommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Bamberg, im November 2024

Dr. Joachim Stempfle, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die atrain GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der atrain GmbH, Bamberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der atrain GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Nürnberg, den 06. Dezember 2024

Appel Spies Vogt Züll
Nürnberger Treuhand Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rechtsanwalt

M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer

M.A., Dipl.-BW (FH) Simon Appel, Wirtschaftsprüfer

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