SMAG GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 9501
Eingetragen
26.9.2003
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Gegenstand
Die Fabrikation, die Montage und der Vertrieb von Erzeugnissen aller Art auf den Gebieten des Maschinen-, Stahl- und Anlagenbaus, insbesondere aus den Produktbereichen "Greifer", "Antennenträger", "Bergwerktechnik" und "Spreader" einschließlich des zugehörigen Engineering. Zum Gegenstand gehört ferner der Erwerb, das Halten und Verwalten sowie die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere an Unternehmen, deren Gegenstand die Entwicklung, Herstellung, Wartung und Instandhaltung von Fahrerhäusern und Kabinen für stationäre oder mobile Maschinenanlagen oder Fahrzeuge sowie von Anbaugeräten für diese Bereiche und von Komponenten, Baugruppen oder Anlagen für den allgemeinen und Sonderbaumaschinen ist.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Maasberg
seit 27.7.2007
Geschäftsführer
Jürgen Hartmann
seit 30.3.2007
Prokura
Jürgen Bialek
seit 22.9.2005
Prokura
Norbert Rothbrust
seit 22.9.2005
Geschäftsführer
Michael Momberg
seit 22.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Matec GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Matec GmbH
Germany
6.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SMAG GmbH

Salzgitter-Bad

Jahresabschluss zum 30. September 2006

Lagebericht



Der Geschäftsverlauf

Die Märkte

Die Nachfrage nach Greifern hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Maßgebend hierfür war die Beruhigung der Nachfrage aus dem Neubau von Massengutfrachtern und des weltweiten Massengutumschlages in den Häfen sowie beim Schrott. Als Folge konnten wir das Geschäftsvolumen nur unwesentlich über das hohe Niveau des Vorjahres ausweiten.

Der Markt für Produkte des Bereiches Antennenträger findet - mit Ausnahme bei Generalüberholungen und Instandsetzungen - unverändert im Ausland statt.

Das Geschäft der Bergwerktechnik lag projektbedingt um ein Drittel über dem Niveau des Vorjahres.

Der Bereich Spreader hat überwiegend den Auftragsbestand des Vorjahres ausgeliefert.

Auftrags- und Umsatzlage

Produktbereich             2005/06       2004/05
T€ % T€ %
Greifer 51.957,1 75,8 51.537,2 79,4
Spreader 1.132,9 1,7 613,4 0,9
Antenne 9.466,1 13,8 8.162,3 12,6
Bergwerk 5.644,4 8,2 4.172,6 6,4
Sonstige Erlöse 358,5 0,5 446,6 0,7
Summe 68.559 0 100 0 64.9321 100,0
Auftragseingang 70.147,0   69.684,0  
Auftragsbestand 31.248,0   31.791,0  

Im Geschäftsjahr 2005/06 wurde ein Umsatz vor Skonto von T€ 68.559,0 (Vorjahr: T€ 64.932,1) realisiert. Umsatzschwerpunkt bildeten mit mehr als 75 % die Greifer, gefolgt von den Antennenträgern, der Bergwerktechnik und den Spreadern.

Der Auftragsbestand zum Ende des Berichtsjahres hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig verändert. Der aktuelle Auftragsbestand deckt 45 % des für das laufende Geschäftsjahr geplanten Umsatzes ab.

Geschäftsentwicklung Greifer

Der Bereich konnte nachfragebedingt deutlich weniger Motorgreifer für Frachtschiffe ausliefern als im Vorjahr.

Der Absatz von Hydraulikgreifern für die Schrott- und Holzwirtschaft stabilisierte sich auf hohem Niveau.

Bei Schwenkwerken konnten wir unsere gute Marktposition weiter kräftig ausbauen. Darüber hinaus profitierte dieses Produkt auch von dem anhaltenden Wachstum des weltweiten Güterumschlages insgesamt, das neben dem Anstieg des Containerumschlages auch zu einer höheren Indienststellung von Hafenkranen mit Rotatoren führte. Hier haben wir den Umsatz um annähernd 50 % steigern können.

Erfreulich hat sich auch der Umsatz mit mechanischen Seilgreifern für Schiffe und Hafenanlagen entwickelt, der wiederum gesteigert werden konnte.

Beim After Sales Service macht sich die im Markt befindliche Greiferanzahl zunehmend positiv bemerkbar.

  2005/06
T€
2004/05
T€
 
Motorgreifer 21.888,8 25.190,1 - 13,1 %
Seilgreifer 14.737,9 13.349,2 + 10,4 %
Hydraulikgreifer 5.066,3 5.028,0 + 0,8 %
Schwenkwerke 3.347,5 2.305,6 + 45,2 %
After Sales Service 6.916,6 5.664,3 + 22,1 %
Summe 51.957,1 51.537,2 + 0.8 %
Auftragseingang 52.760,0 55.512,0 - 5,0 %
Auftragsbestand 20.977,0 22.332,0 - 6,1 %

Der Exportanteil lag bei 83 % (Vorjahr 84 %).

Nach Auftrageingängen von T€ 52.760 in 2005/06 und T€ 20.400 zu Beginn des neuen Geschäftsjahres verfügt der Produktbereich Ende November über einen Auftragsbestand von über T€ 32.200, davon T€ 10.500 für das Geschäftsjahr 2007/08.

Geschäftsentwicklung Spreader

Der Produktbereich Spreader lieferte 20 Spreader und 10 Spezialcontainer an einen Kunden in Deutschland sowie 5 Spreader an einen Kunden in Österreich, 1 Spreader an einen Kunden in den Niederlanden, 2 Spreader an einen Kunden in Finnland und 1 Spreader an einen Kunden in der Schweiz aus, deren Aufträge im Wesentlichen aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr stammen.

Die aktive Akquisition beschränkte sich auf die unbedingt erforderliche Mindestmarktpräsenz.

Zusammen mit einem Spezialisten für Vorrichtungsbau und -konstruktion wurde ein Konzept für einen Vorrichtungssatz zum Heften und Schweißen von Grundrahmen, Verschiebeträgern und Verschiebeturm zur Erzielung marktkonformer Herstellkosten im Stahlbau entwickelt. Über den Einsatz wird im laufenden Geschäftsjahr beschlossen.

  2005/06
T€
2004/05
T€
 
Spreader 1.123,2 585,6 + 91,8 %
After Sales Service 9,7 27,8 - 65,1 %
Summe 1.132,9 613,4 + 84,7 %
Auftragseingang 346,0 1.023,0 - 66,2 %
Auftragsbestand 98,0 885,0 - 88,9 %

Der Auftragsbestand von T€ 98 beinhaltet 1 Spreader für einen Kunden in Spanien.

Geschäftsentwicklung Antennenträger

Der Produktbereich Antennenträger lieferte 18 Geräte an einen Kunden in Griechenland sowie 1 Gerät an einen Kunden in Polen,
2 Geräte an einen Kunden in der Türkei, 1 Gerät an einen inländischen Kunden sowie 1 Gerät an einen Kunden in der Schweiz aus. Darüber hinaus wurden für verschiedene Kunden Umbauten und Generalüberholungen vorgenommen.

Der Erwerb des Dornier-Geschäftes hat sich als voller Erfolg erwiesen. Bei Jahresumsätzen von deutlich mehr als einer Million Euro liegt die Amortisationszeit bei unter drei Jahren.

  2005/06
T€
2004/05
T€
 
Antennenträger 4.468,8 4.479,2 - 0,2 %
After Sales Service 4.997,3 3.683,1 + 35,7 %
Summe 9.466 1 8.162,3 + 16,0 %
Auftragseingang 10.720,0 6.001,0 + 78,6 %
Auftragsbestand 6.496,0 5.575,0 + 16,5 %

Der Exportanteil lag bei 45 % (Vorjahr 59 %).

Der Auftragsbestand von T€ 6.496 beinhaltet u.a. die Lieferung von 12 Antennenträgern für inländische Kunden, 1 Gerät für einen Kunden in Polen und 10 Geräte für einen Kunden in der Schweiz und Umrüstungen für die Bundeswehr.

Geschäftsentwicklung Bergwerktechnik

Die Bergwerktechnik lieferte 5 Sprenglochbohrwagen und 1 Firstankerbohrwagen an inländische Kunden sowie 1 Sprengloch- und
1 Großlochbohrwagen an einen Kunden in den USA und 2 Großlochbohrwagen an einen Kunden in Estland aus.

Der Bereich hat im Berichtsjahr mit der Entwicklung einer komplett neuen Steuerung für seine existenziellen Sprenglochbohrwagen begonnen. Diese Entwicklung wird zu Beginn des Geschäftsjahres 2006/07 abgeschlossen werden.

  2005/06
T€
2004/05
T€
 
Bergwerkmaschinen 4.105,3 2.606,1 + 57,5 %
After Sales Service 1.539,1 1.566,5 - 1,7 %
  5.644,4 4.172,6 + 35,3 %
Auftragseingang 6.321,0 7.132,0 - 11,4 %
Auftragsbestand 3.676,0 2.999,0 + 22,6 %

Der Exportanteil lag bei 32% (Vorjahr 7 %).

Der Auftragsbestand von T€ 3.676 beinhaltet u.a. die Lieferung von 1 Ankerbohrwagen und 2 Sprenglochbohrwagen für inländische Kunden sowie 2 Bohrarme und 1 Großlochbohrwagen für einen Kunden in den USA, 1 Lafettenbohranlage und 1 Sprenglochbohrwagen für einen Kunden in der Ukraine und 2 Großlochbohrwagen für einen Kunden in Estland.

Der aktuelle Auftragsbestand von T€ 5.027 beinhaltet 4 weitere Großlochbohrwagen für einen Kunden in Estland. Zusammen mit weiteren Aufträgen seitens Kali und Salz dürfte der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr bei mehr als T€ 8.000 liegen.

Sonstige Erlöse

  2005/06
T€
2004/05
T€
 
Sonstige Erlöse 0,2 16,0 - 98,8 %
Nebenverkäufe 358,3 430,6 - 17,0 % %
Summe 358,5 446 6 - 20,0 %
Auftragseingang 0,0 16,0 - 100,0 %
Auftragsbestand 0,0 0,0 + 0,0 %

Beschaffung

Die Versorgungslage im Bereich des Materialbezugs war jederzeit sichergestellt. Die noch im Vorjahr erheblichen Verteuerungen beim Stahl haben sich in dieser Form nicht fortgesetzt.

Insgesamt konnten die Preissteigerungen nur begrenzt an die Kunden weitergegeben werden. Lieferengpässe bestanden im Berichtsjahr nicht.

Wir erwarten im aktuellen Geschäftsjahr Lieferengpässe bei speziellen Produkten wie Kugeldrehverbindungen, bei denen weltweit nur sehr eingeschränkte Substitutionsmöglichkeiten vorhanden sind.

Investitions- und Beteiligungsbereich

Im Geschäftsjahr haben folgende Investitionen Schwerpunkte gesetzt:

Erwerb von weiteren 49,75 % der Anteile an dem Joint Venture Shanghai Qifan SKET & Peiner Machinery Co. Ltd. in Höhe von T€ 1.200; die rechtswirksame Übertragung in China ist zurzeit noch nicht abgeschlossen,
Erwerb von Lizenzen der Unternehmenssoftware NAVISION und deren Anpassung (Customizing) in Höhe T€ 512,
Erhaltungs- und Ersatzinvestitionen am Standort Salzgitter-Bad in Höhe von T€ 777.

Die Unternehmenssoftware SAP, die durch NAVISION ersetzt wird, wurde außerplanmäßig um T€ 398 abgeschrieben.

Der Beteiligungsbereich hat sich weiter positiv entwickelt.

Das Joint Venture Shanghai wird nach einem hervorragenden Geschäftsverlauf im Vorjahr (Jahresergebnis TRMB 10.837,0) im laufenden Geschäftsjahr (1.1. - 31.12.) ein voraussichtlich gleich gutes Ergebnis erzielen.

Das Personal

Der Personalstand zum 30.09.2006 enthält 68 Mitarbeiter mit befristeten Verträgen. Per 30.09.2006 haben wir mit 48 Mitarbeitern Verträge über Altersteilzeit abgeschlossen, von denen sich 23 Mitarbeiter in der Freistellungsphase befinden.

Belegschaftsentwicklung

Die Belegschaft wurde der gestiegenen Leistung angepasst.

  30.09.2006 30.09.2005
Lohnempfänger, direkt 195 160
Lohnempfänger, indirekt 56 51
Gehaltsempfänger 139 136
Stammbelegschaft 390 347
Auszubildende 18 18
Gesamtbelegschaft * 408 365

* Jahresdurchschnitt

Personalkosten

Von dem Personalaufwand von insgesamt T€ 21.327,0 (Vorjahr T€ 20.318,3) entfielen auf:

           2005/06          2004/05
T€ % T€ %
Stammbelegschaft * 21.327,0 100,0 20.318,3 100,0
davon:
Produktivlöhne 4.273,4 20,0 4.022,1 19,8
Gemeinkostenlöhne 3.157,6 14,8 2.666,3 13,1
Gehälter 6.398,0 30,0 6.562,1 32,3
Personalnebenkosten 7.498,0 35,2 7.067,8 34,8

* incl. Auszubildende

Die Lage

Finanzierung und Liquiditätsentwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Unternehmensfinanzierung jederzeit sichergestellt.

Wir haben vertragsgemäß mittelfristige Betriebsmittelkredite in Höhe von T€ 564 sowie Kredite für Umstrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 166 zurückgeführt. Die Finanzierung des Anteilserwerbs am Joint Venture Shanghai erfolgte durch Aufnahme eines mittelfristigen Bankdarlehens. Die Aufnahme von Kontokorrentverbindlichkeiten steht in Zusammenhang mit der auftragsbezogenen Zunahme der fertigen Erzeugnisse von T€ 981 sowie dem Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.718.

Finanzlage

    2005/06
T€
2004/05
T€
  Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) 3.146 4.098
+ Abschreibungen sowie sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen im Bereich des Anlagevermögens 1.519 1.492
+/- Wertberichtigungen auf Vorräte 210 -456
+ Wertberichtigungen auf Forderungen -50 57
+ Wertberichtigungen auf Forderungen im Verbundbereich 146 0
+ Aufwendungen aus Anlagenabgängen 60 0
= Operativer Cash-Flow 5.031 5.191
+ Zunahme der Rückstellungen -213 1.668
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte -3.026 -3.105
+/- Abnahme/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 604 -3.582
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -716 139
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.680 311
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen/immaterielle Anlagevermögen -2.489 -541
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -2.489 -541
- Ergebnisabführung -3.146 -4.098
- Auszahlungen aus der Tilgung von Scheck- und Kontokorrentverbindlichkeiten 0 -73
- Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen -1.030 -596
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen 1.200 0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Kontokorrentverbindlichkeiten 4,306 2.452
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten im Verbundbereich -650 2.772
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 680 457
  Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -129 227
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 460 233
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 331 460

Die Zunahme der Rückstellungen im Vorjahr entfiel im Wesentlichen auf die Rückstellung für Alterszeit. Für nähere Erläuterungen der Rückstellungen verweisen wir auf unsere Darstellungen und Angaben im Anhang.

Vermögenslage

    30.09.2006   30.09.2005 Veränderung
T€ % T€ % T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.812 8,7 4.097 10,0 -285
Sachanlagen 6.554 15,0 6.563 16,0 -9
Finanzanlagen 1.573 3,6 370 0,9 1.203
Sonstiges Vermögen 1.589 3,6 1.315 3,2 274
Langfristig gebundenes Vermögen 13.528 30,9 12.345 30,1 1.183
Vorräte ohne abgesetzte Anzahlungen 19.012 42,5 17.613 38,6 1.399
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.629 24,2 11.876 29,0 -1.247
Forderungen im Verbundbereich 214 0,5 412 1,0 -198
Sonstiges Vermögen 490 1,1 68 0,2 422
Rechnungsabgrenzungsposten 6 0,0 10 0,0 -4
Kurzfristig gebundenes Vermögen 30.351 68,3 29.979 68,8 372
Liquide Mittel 331 0,8 460 1,1 -129
  44.210 100,0 42.784 100,0 1.426

Die Erhöhung des langfristig gebundenen Vermögens ist auf die im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen zurückzuführen.

Innerhalb des kurzfristig gebundenen Vermögens bestehen im Jahresvergleich zwischen den Vorräten und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt gegenläufige Effekte.

Das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr 2005/06 wurde ein Jahresüberschuss von T€ 3.146 erzielt.

Das Ergebnis vor Beteiligungen und Zinsen erreichte T€ 4.183 (Vorjahr T€ 4.999); das der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug
T€ 3.718 (Vorjahr T€ 4.867).

Das Zinsergebnis verschlechterte sich auf T€ -774.

Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet die Aufstockungsbeträge für Altersteilzeit. Darüber hinaus wurde die Unternehmenssoftware SAP um T€ 398 abgeschrieben.

Unser Ergebnis war bei insgesamt gestiegenem Geschäftsvolumen durch eine Verlagerung der Umsätze zu deckungsbeitragsschwächeren Produkten und Produkten mit höherem Personalanteil negativ beeinflusst. Dies betraf im Wesentlichen den Bereich Greifer. Aber auch bei den Antennenträgern und in der Bergwerktechnik sind niedrigere Margen als im Vorjahr zu verzeichnen.

Die gestiegenen Personalkosten - auch im Zusammenhang mit dem Entgeltrahmentarifvertrag - haben diesen Trend zusätzlich verstärkt.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf unseres Unternehmens hatten.

Risikobericht

Unsere Risikostrategie zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal auszunutzen und Risiken grundlegend zu begrenzen. Wir haben unser System zur Risikofrüherkennung im Geschäftsjahr weiterentwickelt und die strategischen und operativen Planungs- und Kontrollprozesse weiter verbessert. Unser monatliches Berichtswesen ist ein fester Bestandteil dieses Überwachungsprozesses und trägt dafür Sorge, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

Fremdwährungsrisiken werden fortlaufend analysiert und abgesichert.

Im Rahmen der Qualitätssicherung unserer Produkte finden während und nach dem Produktionsprozess laufende Qualitätskontrollen statt.

Aus heutiger Sicht weist die SMAG keine bestandsgefährdenden Risiken auf.

Die voraussichtliche Entwicklung

Unsere Strategie

Am Markt wollen wir die Marktführerschaft bei Greifern, Antennenträgern und Bergwerkgeräten weiter ausbauen und bei Spreadern den Break-Even-Punkt erreichen.

Unveränderte Priorität genießt die Umgestaltung unserer Fertigungsflächen in Anpassung an das Produktionsprogramm mit dem Ziel einer Verbesserung der Fertigungsdurchlaufzeiten. Hierzu haben wir die Fertigungsflächen für unsere Produktbereiche weitestgehend separiert.

Im nächsten Schritt werden wir eine Baugruppenmontage für Greiferkomponenten und Schwenkwerke realisieren.

Zum Ausbau unseres Engagements in China sind wir bestrebt, auch die Anteile unseres chinesischen Partners zu übernehmen.

Auftragsbestand und weitere Entwicklung

Nach Auftragseingängen im Greiferbereich von T€ 52.760 in 2005/06 und T€ 20.400 zu Beginn des neuen Geschäftsjahres verfügt der Produktbereich derzeit über einen Auftragsbestand von mehr als T€ 32,000 zur Lieferung im laufenden (T€ 21.500) und im nächsten Geschäftsjahr (T€ 10.500).

Für den Bereich Antennenträger erwarten wir im Geschäftsjahr 2006/07 projektbedingt einen geringeren Umsatz als im Berichtsjahr.

Die Bergwerktechnik verfügt aktuell über einen außergewöhnlich guten Auftragsbestand. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir daher ein deutlich höheres Geschäftsvolumen als im auf Vorjahr.

Aufgrund dieser Auftragsbestände rechnen wir im Geschäftsjahr 2006/07 mit einem Umsatz von T€ 69,000 und einem wiederum positiven Ergebnis.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsbereich Greifer haben wir eine Vielzahl von Anpassentwicklungen an spezifische Kundenbelange durchgeführt.

Der Bereich Antennenträger entwickelt seine Geräte projektbezogen permanent weiter.

In der Bergwerktechnik haben wir die Programme für die Steuerung unserer Sprenglochbohrwagen komplett neu entwickelt.

 

Salzgitter-Bad, den 18. Dezember 2006

SMAG GmbH

Die Geschäftsführung

Michael Momberg

Norbert Rothbrust



Bilanz zum 30. September 2006



Aktiva

  30.9.2006
30.9.2005
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Lizenzen und EDV-Software 244.272,00 777.429,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.055.803,00 3.319.968,00
3. Geleistete Anzahlungen und Implementierung von Software 512.147,00 0,00
  3.812.222,00 4.097.397,00
III. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 4.797.208,43 5.088.986,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 666.884,04 602.690,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 924.897,00 868.103,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 165.488,18 3.289,42
  6.554.477,65 6.563.069,39
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 362.741,65 362.741,65
2. Anzahlungen auf Beteiligungen 1.204.794,78 0,00
3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 5.806,63 6.976,34
  1.573.343,06 369.717,99
  11.940.042,71 11.030.184,38
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.020.133,50 3.906.896,72
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 12.561.090,32 12.255.723,52
3. Fertige Erzeugnisse 2.430.256,15 1.449.856,50
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -376.734,00 -1.793.632,00
  18.634.745,97 15.818.844,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.628.547,55 11.875.564,75
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 214.343,15 412.475,04
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.079.896,60 1.382.633,76
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
€ 1.588.593,17 Vorjahr € 1.315.313,55
   
  12.922.787,30 13.670.673,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 330.639,21 460.214,90
  31.888 172,48 29.949.733,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.638,00 10.125,00
  43.833.853,19 40.990.042,57

Passiva

  30.9.2006
30.9.2005
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 3.500.000,00 3.500.000,00
II. Kapitalrücklage 4.540.000,00 4.540.000,00
  8.040.000,00 8.040.000,00
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.843.329,00 3.010.580,00
2. Sonstige Rückstellungen 7.602.128,80 7.647.873,80
  10.445.457,80 10.658.453,80
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.108.399,25 7.633.331,54
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.982.224,57 737.244,56
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.144.342,07 7.861.769,15
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.358.427,73 3.927.077,26
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 412.112,77 545.829,80
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.281.777,89 1.491.892,02
- davon aus Steuern: € 272.130,03 Vorjahr: € 194.104,89    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 118.342,48
Vorjahr: € 498.732,04
   
  25.287.284,28 22.197.144,23
D. Rechnungsabgrenzungsposten 61.111,11 94.444,44
  43.833.853,19 40.990.042,57

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2005/06



  2005/06
2004/05
1. Umsatzerlöse 68.305.319,64 64.741.431,61
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -53.365.007,21 -49.091.262,93
3. Vertriebskosten -7.578.000,18 -6.861.192,82
4. Allgemeine Verwaltungskosten -4.066.593,78 -4.275.034,61
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.213.368,10 874.536,35
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -326.038,65 -389.282,37
7. Betriebsergebnis 4.183.047,92 4.999.195,23
8. Erträge aus Beteiligungen 309.302,33 180.705,44
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.645,48 172.368,92
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -798.481,33 -485.146,81
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.717.514,40 4.867.122,78
12. Außerordentliche Aufwendungen -487.788,93 -689.622,28
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -814,41 -635,41
14. Sonstige Steuern -83.005,28 -79.252,01
15. Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen abgeführte Gewinne -3.145.905,78 -4.097.613,08
16. Jahresüberschuss 0,00
0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2005/06



1. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

1.1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Abschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 3 HGB.

Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt, soweit sie den bestehenden Vorratsbestand betreffen.

Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurde die Bilanz um folgende Posten erweitert:

Geleistete Anzahlungen auf Beteiligungen

Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die Bezeichnung einzelner Bilanzposten ihrem tatsächlichen Inhalt entsprechend angepasst: A. I. 1., A. I. 3., A II. 1., A. III. 6., B. I. 3., B. IV.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird erstmals nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Ursächlich für die Umstellung der Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist die geplante Umstellung der Konzernrechnungslegung auf IFRS.

Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurden der Gewinn- und Verlustrechnung folgende Posten hinzugefügt:

Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen abgeführte Gewinne.

1.2. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die einzelnen Bilanzposten

Die Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen werden entsprechend der aufgrund steuerlicher Vorschriften festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von ein bis 20 Jahren vorgenommen, soweit nicht Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 in Verbindung mit § 279 Abs. 1 HGB vorgenommen wurden.

Beim beweglichen Sachanlagevermögen werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.

Die Abschreibung der im Anlagevermögen enthaltenen Firmenwerte erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften über den Zeitraum ihrer voraussichtlichen Nutzung von 15 Jahren gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB.

Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

Die Bewertung der Beteiligungen erfolgt zu Anschaffungskosten respektive dem gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Wert.

Die sonstigen Ausleihungen werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem gewogenen Durchschnittswert. Für überalterte und ungängige Gegenstände werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens.

Zur Berücksichtigung drohender Verluste aus noch nicht abgerechneten Verträgen wurden unfertige Erzeugnisse außerplanmäßig abgeschrieben, soweit dies aktivisch möglich war.

Forderungen werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Aufgrund der in der Vergangenheit gewonnenen Erfahrungswerte wurde zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Flüssige Mittel in fremder Währung werden mit dem Kurswert der jeweiligen Währung am Bilanzstichtag umgerechnet und mit dem niedrigeren Wert aus Entstehungskurs und Stichtagskurs angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden Rückstellungen in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Für die sich aus der betrieblichen Altersversorgung ergebenden Verpflichtungen werden Pensionsrückstellungen in Höhe des versicherungsmathematisch ermittelten Barwertes (bei ausgeschiedenen Mitarbeitern) bzw. Teilwertes (bei aktiven Mitarbeitern) gemäß § 6a EStG bei Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 6 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck gebildet. Für mittelbare Pensionsverpflichtungen haben wir das Ansatzwahlrecht des Art. 28 EGHGB in Anspruch genommen.

Die Bildung der Pensionsrückstellung erfolgte nach den neuen Richttafeln von 2005. Die erhöhten Anspruchsvoraussetzungen und die Umstellung der Berufsunfähigkeitsrente auf Erwerbsminderungsrente in der gesetzlichen Rentenversicherung führen zu wesentlich geringeren Wahrscheinlichkeiten für die Invalidität. Dies führte zu einer Verminderung der Invaliditätsverpflichtung und somit zur Auflösung der Invaliditätsrückstellung in Höhe von T€ 126. Insgesamt ergibt sich ein positiver Effekt aus der Umstellung in Höhe von
T€ 97.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungstag oder ungünstigeren Wechselkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Einzeln kursgesicherte Forderungen oder Verbindlichkeiten werden zu Sicherungskursen angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Es bestehen diverse Devisentermingeschäfte in USD und JPY. Der Einsatz dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt ausschließlich zur Absicherung des betriebsgewöhnlichen Geschäftes im Rahmen von Bewertungseinheiten geschlossener Positionen. Zum Bilanzstichtag wurde seitens des betreuenden Kreditinstitutes der KBC-Bank Deutschland ein Marktwert in Höhe von T€ 476 bestätigt.

Die Bewertung erfolgt, indem das Devisentermingeschäft synthetisch in zwei einzelne Geschäfte zerlegt wird (Geldaufnahme und Geldanlage) und diese Zahlungsströme auf den Bewertungsstichtag abgezinst und zum aktuellen Kassakurs in € umgerechnet werden. Weitere Einflussgrößen sind die aktuellen Zinsstrukturen der beteiligten Währungen (so genanntes Discounted Cash-Flow-Verfahren).

2. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

2.1. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2005/06 sind in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Bereich des immateriellen Anlagevermögens in Höhe von € 398.376,00 vorgenommen. Die Wertmindung betrifft die Position "SAP-R/3-Lizenzen", die durch den Erwerb der ERP-Software "Navision" nur noch zu Archivierungszwecken und in der Übergangsphase eingesetzt werden kann.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 181 enthalten.

Die Guthaben gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 90 zur Sicherung eines Avalkredites verpfändet.

Der Aktivwert aus der Altersteilzeit in Höhe von T€ 1.589 ist zum Zwecke der Insolvenzsicherung an die Mitarbeiter verpfändet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:

  30.9.2006
T€
30.9.2005
T€
Altersteilzeit 2.843 3.028
Gewährleistungen 1.314 1.092
Mehrarbeitsabgeltung 1.191 995
Übrige 2.255 2.533
  7.603 7.648

Die Zusammensetzung sowie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in Anlage 2 zum Anhang dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

2.2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse nach Regionen gegliedert setzen sich wie folgt zusammen:

  2005/06
T€
2004/05
T€
Inland 18.268 16.102
Europa 28.141 28.107
Asien 16.673 16.909
Afrika 470 429
Amerika 4.753 3.194
  68.305 64.741

Die Umsätze nach Sparten gegliedert setzen sich wie folgt zusammen:

  2005/06
T€
2004/05
T€
Greifer 51.957 51.537
Antennenträger 9.466 8.162
Bergwerktechnik 5.644 4.174
Sondertechnik 0 16
Nebenerlöse 359 431
Spreader 1.133 613
Erlösschmälerungen -254 -192
  68.305 64.741

Die gesamten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen entfallen auf planmäßige Abschreibungen. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen.

Angaben zum Materialaufwand im Geschäftsjahr

Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 32.659 T€
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.149 T€
Gesamter Materialaufwand 34.808 T€

Angaben zum Personalaufwand im Geschäftsjahr

Löhne und Gehälter 16.606 T€
Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung 4.721 T€
-davon für Altersversorgung: 1.309 T€
Gesamter Personalaufwand 21.327 T€

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 488 betreffen die außerplanmäßige Abschreibung auf "SAP-R/3" -Lizenzen und die Zuführung zu den Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe der Aufstockungsbeträge.

Im Finanzergebnis sind periodenfremde Zinserträge in Höhe von T€ 134 enthalten.

3. Sonstige Angaben

3.1. Angaben zu nicht passivierten Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen

Wir haben von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die mittelbaren Pensionsverpflichtungen gegenüber noch im Unternehmen tätigen Anwärtern nicht in der Bilanz, sondern im Anhang auszuweisen (Art. 28 EGHGB). Diese beträgt zum Bilanzstichtag ca. T€ 69
(Vorjahr T€ 544).

3.2. Sonstige nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag belaufen sich die zukünftigen Verpflichtungen aus bestehenden Miet-, Pacht- oder Leasingverträgen auf rund
T€ 841, davon T€ 352 im Geschäftsjahr 2006/07.

Für die künftigen Verpflichtungen aus § 613 a BGB gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern aus dem Erwerb der Betriebsstätte Salzgitter-Bad zum 01. Oktober 1991 (Pensionsansprüche des Überhangpersonals) hat die Verkäuferin die Mitschuld übernommen und tritt unmittelbar gegenüber den Berechtigten auf.

Dementsprechend wurde insoweit von einer Bilanzierung der Pensionsrückstellung gegen gleich hohe Aktivierung einer Ausgleichsforderung abgesehen. Nach dem uns von der Verkäuferin vorgelegten Gutachten betrug der Teilwert dieser Pensionsverpflichtungen zum Übertragungsstichtag rund Mio. € 3,4.

An die überbetriebliche Unterstützungskasse sind künftig die folgenden Beiträge unter Berücksichtigung einer Abzinsung in Höhe von
5,5 % und einer Überschussbeteiligung zu leisten:

  T€
2006/07 323
Übrige Jahre 1.907
  2.230

Wir merken an, dass mit Zahlung dieser Beiträge auch unsere Subsidiärhaftung erlischt.

Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Bildungswerk Niedersächsische Volkshochschulen in Höhe von insgesamt T€ 166, davon T€ 133 im Geschäftsjahr 2005/06.

3.3. Sonstige Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse aus Avalen:

Gläubiger 30.9.2006
30.9.2005
Volksbank Braunschweig eG, Braunschweig 1.523.021,04 2.587.246,08
KBC-Bank Deutschland, Bremen 450.000,00 1.050.000,00
DZ Bank AG, Frankfurt am Main 0,00 3.729,88
Dresdner Bank AG, Hamburg 90.690,27 154.877,13
  2.063.711,31 3.795.853,09

Die o.g. Avalinanspruchnahmen bei der DZ Bank AG, Frankfurt am Main, sind durch eine Rückbürgschaft der Volksbank Braunschweig eG, Braunschweig, gesichert.

3.4. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2005/06 an:

Michael Momberg, Braunschweig, Dipl.-Volkswirt
Norbert Rothbrust, Salzgitter, Industriekaufmann.

Die Geschäftsführer erhielten keine Vergütung.

3.5. Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf:

  2005/06 2004/05
Angestellte 139 136
Gewerbliche Arbeitnehmer 251 211
Auszubildende 18 18
  408 365

Zum Abschlussstichtag sind im Unternehmen 417 Mitarbeiter, davon 138 Angestellte, 258 Gewerbliche sowie 21 Auszubildende beschäftigt. Aufgrund von Altersteilzeitverträgen befinden sich 23 Mitarbeiter bereits in der Freistellungsphase.

3.6. Angaben zu Unternehmensverbindungen

Unter dem Datum vom 04. Juli 2003 wurde mit der Matec, Salzgitter-Bad, ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, wonach sich die SMAG GmbH verpflichtet, ihre während der Dauer des Vertrages entstehenden Gewinne an die Matec GmbH abzuführen. Die Matec GmbH verpflichtet sich, jeden während der Vertragsdauer entstehenden Verlust auszugleichen. Der Vertrag kann erstmals nach fünf Jahren zum 30. September 2008 gekündigt werden.

Die Gesellschaft wird als Tochtergesellschaft in den befreienden Konzernabschluss der Matec GmbH, Salzgitter-Bad, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens (30. September) aufgestellt.

Der Konzernabschluss wird beim Amtsgericht Braunschweig offengelegt.

 

Salzgitter-Bad, im Dezember 2006

SMAG GmbH

Die Geschäftsführung

Michael Momberg

Norbert Rothbrust



Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2005/06

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.10.2005
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
30.9.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Lizenzen und EDV-Software 1.233.889,97 53.775,52 0,00 3.335,92 1.284.329,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.962.462,63 0,00 0,00 0,00 3.962.462,63
3. Geleistete Anzahlungen und Implementierung von Software 0,00 512.147,00 0,00 0,00 512.147,00
  5.196.352,60 565.922,52 0,00 3.335,92 5.758.939,20
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 5.705.189,45 7.570,10 0,00 58.205,00 5.654.554,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.956.902,04 174.603,93 0,00 25.018,20 2.106.487,77
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.675.037,71 370.270,89 3.289,42 143.732,64 1.904.865,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.289,42 165.488,18 -3.289,42 0,00 165.488,18
  9.340.418,62 717.933,10 0,00 226.955,84 9.831.395,88
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 362.741,65 0,00 0,00 0,00 362.741,65
2. Anzahlungen auf Beteiligungen 0,00 1.204.794,78 0,00 0,00 1.204.794,78
3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 6.976,34 57,41 0,00 1.227,12 5.806,63
  369.717,99 1.204.852,19 0,00 1.227,12 1.573.343,06
  14.906.489,21 2.488.707,81 0,00 231.518,88 17.163.678,14
  Abschreibungen Buchwerte
1.10.2005
Zugänge
Abgänge
30.9.2006
30.9.2006
30.9.2005
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Lizenzen und EDV-Software 456.460,97 586.932,52 3.335,92 1.040.057,57 244.272,00 777.429,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 642.494,63 264.165,00 0,00 906,659,63 3.055.803,00 3.319.968,00
3. Geleistete Anzahlungen und Implementierung von Software 0,00 0,00 0,00 0.00 512.147,00 0,00
  1.098.955,60 851.097,52 3.335,92 1.946.717,20 3.812.222,99 4.097.397,99
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und Bauten 616.202,52 241.143,60 0,00 857.346,12 4.797.208,43 5.088.986,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.354.212,00 110.409,93 25.018,20 1.439.603,73 666.884,04 602.690,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 806.934,71 316.766,31 143.732,64 979.968,38 924.897,00 868.103,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 165.488,18 3.289,42
  2.777.349,23 668.319,84 168.750,84 3.276.918,23 6.554.477,65 6.563.069,39
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 362.741,65 362.741,65
2. Anzahlungen auf Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.204.794,78 0,00
3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 5.806,63 6.976,34
  0,00 0,00 0,00 0,00 1.573.343,06 369.717,99
  3.876.304,83 1.519.417,36 172.086,76 5.223.635,43 11.940.042,71 11.030.184,38

Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 30. September 2006

2005/06

Art der Verbindlichkeit

  T€ Mit einer Restlaufzeit von
bis zu
1 Jahr
T€
1 bis zu
5 Jahren
T€
mehr als 5
Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.108 8.477 2.949 682
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.982 1.982 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.144 6.144 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.358 3.358 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 412 412 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.282 1.282 0 0
  25.286 21.655 2.949 682

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch:

Briefgrundschulden über insgesamt € Mio. 7,67,
Abtretung der Mieteinnahmen des Objekts Windmühlenbergsstraße 20-22,
Globalabtretung sämtlicher Forderungen,
Sicherungsübereignung sämtlicher Vorräte,
Verpfändung sämtlicher Patente, Schutz- und Nutzungsrechte
Verpfändung der Geschäftsanteile an der Peiner & SKET Machinery Co Ltd i.H.v. 64,75 % gegenüber der KBC-Bank

Mit Sicherheitenpoolvertrag vom 26. Mai 2003 sind die Sicherheiten der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, zugunsten der Volksbank Braunschweig eG, Braunschweig, bestellt.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

2004/05

Art der Verbindlichkeit

  T€ Mit einer Restlaufzeit von
bis zu
1 Jahr
T€
1 bis zu
5 Jahren
T€
mehr als 5
Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.633 3.880 2.936 817
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 737 737 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.862 7.482 380 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.927 3.927 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 546 546 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.492 1.492 0 0
  22.197 18.064 3.316 817

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers



Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SMAG GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2005 bis 30. September 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, den 18. Dezember 2006

Rölfs WP Partner AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heike Finke, Wirtschaftsprüferin



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