SMAG GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Maasberg seit 27.7.2007 | Geschäftsführer |
Jürgen Hartmann seit 30.3.2007 | Prokura |
Jürgen Bialek seit 22.9.2005 | Prokura |
Norbert Rothbrust seit 22.9.2005 | Geschäftsführer |
Michael Momberg seit 22.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Matec GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SMAG GmbHSalzgitter-BadJahresabschluss zum 30. September 2006LageberichtDer Geschäftsverlauf Die Märkte Die Nachfrage nach Greifern hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Maßgebend hierfür war die Beruhigung der Nachfrage aus dem Neubau von Massengutfrachtern und des weltweiten Massengutumschlages in den Häfen sowie beim Schrott. Als Folge konnten wir das Geschäftsvolumen nur unwesentlich über das hohe Niveau des Vorjahres ausweiten. Der Markt für Produkte des Bereiches Antennenträger findet - mit Ausnahme bei Generalüberholungen und Instandsetzungen - unverändert im Ausland statt. Das Geschäft der Bergwerktechnik lag projektbedingt um ein Drittel über dem Niveau des Vorjahres. Der Bereich Spreader hat überwiegend den Auftragsbestand des Vorjahres ausgeliefert. Auftrags- und Umsatzlage
Im Geschäftsjahr 2005/06 wurde ein Umsatz vor Skonto von T€ 68.559,0 (Vorjahr: T€ 64.932,1) realisiert. Umsatzschwerpunkt bildeten mit mehr als 75 % die Greifer, gefolgt von den Antennenträgern, der Bergwerktechnik und den Spreadern. Der Auftragsbestand zum Ende des Berichtsjahres hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig verändert. Der aktuelle Auftragsbestand deckt 45 % des für das laufende Geschäftsjahr geplanten Umsatzes ab. Geschäftsentwicklung Greifer Der Bereich konnte nachfragebedingt deutlich weniger Motorgreifer für Frachtschiffe ausliefern als im Vorjahr. Der Absatz von Hydraulikgreifern für die Schrott- und Holzwirtschaft stabilisierte sich auf hohem Niveau. Bei Schwenkwerken konnten wir unsere gute Marktposition weiter kräftig ausbauen. Darüber hinaus profitierte dieses Produkt auch von dem anhaltenden Wachstum des weltweiten Güterumschlages insgesamt, das neben dem Anstieg des Containerumschlages auch zu einer höheren Indienststellung von Hafenkranen mit Rotatoren führte. Hier haben wir den Umsatz um annähernd 50 % steigern können. Erfreulich hat sich auch der Umsatz mit mechanischen Seilgreifern für Schiffe und Hafenanlagen entwickelt, der wiederum gesteigert werden konnte. Beim After Sales Service macht sich die im Markt befindliche Greiferanzahl zunehmend positiv bemerkbar.
Der Exportanteil lag bei 83 % (Vorjahr 84 %). Nach Auftrageingängen von T€ 52.760 in 2005/06 und T€ 20.400 zu Beginn des neuen Geschäftsjahres verfügt der Produktbereich Ende November über einen Auftragsbestand von über T€ 32.200, davon T€ 10.500 für das Geschäftsjahr 2007/08. Geschäftsentwicklung Spreader Der Produktbereich Spreader lieferte 20 Spreader und 10 Spezialcontainer an einen Kunden in Deutschland sowie 5 Spreader an einen Kunden in Österreich, 1 Spreader an einen Kunden in den Niederlanden, 2 Spreader an einen Kunden in Finnland und 1 Spreader an einen Kunden in der Schweiz aus, deren Aufträge im Wesentlichen aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr stammen. Die aktive Akquisition beschränkte sich auf die unbedingt erforderliche Mindestmarktpräsenz. Zusammen mit einem Spezialisten für Vorrichtungsbau und -konstruktion wurde ein Konzept für einen Vorrichtungssatz zum Heften und Schweißen von Grundrahmen, Verschiebeträgern und Verschiebeturm zur Erzielung marktkonformer Herstellkosten im Stahlbau entwickelt. Über den Einsatz wird im laufenden Geschäftsjahr beschlossen.
Der Auftragsbestand von T€ 98 beinhaltet 1 Spreader für einen Kunden in Spanien. Geschäftsentwicklung Antennenträger Der Produktbereich Antennenträger lieferte 18
Geräte an einen Kunden in Griechenland sowie 1
Gerät an einen Kunden in Polen,
Der Erwerb des Dornier-Geschäftes hat sich als voller Erfolg erwiesen. Bei Jahresumsätzen von deutlich mehr als einer Million Euro liegt die Amortisationszeit bei unter drei Jahren.
Der Exportanteil lag bei 45 % (Vorjahr 59 %). Der Auftragsbestand von T€ 6.496 beinhaltet u.a. die Lieferung von 12 Antennenträgern für inländische Kunden, 1 Gerät für einen Kunden in Polen und 10 Geräte für einen Kunden in der Schweiz und Umrüstungen für die Bundeswehr. Geschäftsentwicklung Bergwerktechnik Die Bergwerktechnik lieferte 5 Sprenglochbohrwagen und 1
Firstankerbohrwagen an inländische Kunden sowie 1
Sprengloch- und
Der Bereich hat im Berichtsjahr mit der Entwicklung einer komplett neuen Steuerung für seine existenziellen Sprenglochbohrwagen begonnen. Diese Entwicklung wird zu Beginn des Geschäftsjahres 2006/07 abgeschlossen werden.
Der Exportanteil lag bei 32% (Vorjahr 7 %). Der Auftragsbestand von T€ 3.676 beinhaltet u.a. die Lieferung von 1 Ankerbohrwagen und 2 Sprenglochbohrwagen für inländische Kunden sowie 2 Bohrarme und 1 Großlochbohrwagen für einen Kunden in den USA, 1 Lafettenbohranlage und 1 Sprenglochbohrwagen für einen Kunden in der Ukraine und 2 Großlochbohrwagen für einen Kunden in Estland. Der aktuelle Auftragsbestand von T€ 5.027 beinhaltet 4 weitere Großlochbohrwagen für einen Kunden in Estland. Zusammen mit weiteren Aufträgen seitens Kali und Salz dürfte der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr bei mehr als T€ 8.000 liegen. Sonstige Erlöse
Beschaffung Die Versorgungslage im Bereich des Materialbezugs war jederzeit sichergestellt. Die noch im Vorjahr erheblichen Verteuerungen beim Stahl haben sich in dieser Form nicht fortgesetzt. Insgesamt konnten die Preissteigerungen nur begrenzt an die Kunden weitergegeben werden. Lieferengpässe bestanden im Berichtsjahr nicht. Wir erwarten im aktuellen Geschäftsjahr Lieferengpässe bei speziellen Produkten wie Kugeldrehverbindungen, bei denen weltweit nur sehr eingeschränkte Substitutionsmöglichkeiten vorhanden sind. Investitions- und Beteiligungsbereich Im Geschäftsjahr haben folgende Investitionen Schwerpunkte gesetzt:
Die Unternehmenssoftware SAP, die durch NAVISION ersetzt wird, wurde außerplanmäßig um T€ 398 abgeschrieben. Der Beteiligungsbereich hat sich weiter positiv entwickelt. Das Joint Venture Shanghai wird nach einem hervorragenden Geschäftsverlauf im Vorjahr (Jahresergebnis TRMB 10.837,0) im laufenden Geschäftsjahr (1.1. - 31.12.) ein voraussichtlich gleich gutes Ergebnis erzielen. Das Personal Der Personalstand zum 30.09.2006 enthält 68 Mitarbeiter mit befristeten Verträgen. Per 30.09.2006 haben wir mit 48 Mitarbeitern Verträge über Altersteilzeit abgeschlossen, von denen sich 23 Mitarbeiter in der Freistellungsphase befinden. Belegschaftsentwicklung Die Belegschaft wurde der gestiegenen Leistung angepasst.
Personalkosten Von dem Personalaufwand von insgesamt T€ 21.327,0 (Vorjahr T€ 20.318,3) entfielen auf:
Die Lage Finanzierung und Liquiditätsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Unternehmensfinanzierung jederzeit sichergestellt. Wir haben vertragsgemäß mittelfristige Betriebsmittelkredite in Höhe von T€ 564 sowie Kredite für Umstrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 166 zurückgeführt. Die Finanzierung des Anteilserwerbs am Joint Venture Shanghai erfolgte durch Aufnahme eines mittelfristigen Bankdarlehens. Die Aufnahme von Kontokorrentverbindlichkeiten steht in Zusammenhang mit der auftragsbezogenen Zunahme der fertigen Erzeugnisse von T€ 981 sowie dem Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.718. Finanzlage
Die Zunahme der Rückstellungen im Vorjahr entfiel im Wesentlichen auf die Rückstellung für Alterszeit. Für nähere Erläuterungen der Rückstellungen verweisen wir auf unsere Darstellungen und Angaben im Anhang. Vermögenslage
Die Erhöhung des langfristig gebundenen Vermögens ist auf die im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen zurückzuführen. Innerhalb des kurzfristig gebundenen Vermögens bestehen im Jahresvergleich zwischen den Vorräten und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt gegenläufige Effekte. Das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr 2005/06 wurde ein Jahresüberschuss von T€ 3.146 erzielt. Das Ergebnis vor Beteiligungen und Zinsen erreichte
T€ 4.183 (Vorjahr T€ 4.999); das der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug
Das Zinsergebnis verschlechterte sich auf T€ -774. Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet die Aufstockungsbeträge für Altersteilzeit. Darüber hinaus wurde die Unternehmenssoftware SAP um T€ 398 abgeschrieben. Unser Ergebnis war bei insgesamt gestiegenem Geschäftsvolumen durch eine Verlagerung der Umsätze zu deckungsbeitragsschwächeren Produkten und Produkten mit höherem Personalanteil negativ beeinflusst. Dies betraf im Wesentlichen den Bereich Greifer. Aber auch bei den Antennenträgern und in der Bergwerktechnik sind niedrigere Margen als im Vorjahr zu verzeichnen. Die gestiegenen Personalkosten - auch im Zusammenhang mit dem Entgeltrahmentarifvertrag - haben diesen Trend zusätzlich verstärkt. Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf unseres Unternehmens hatten. Risikobericht Unsere Risikostrategie zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal auszunutzen und Risiken grundlegend zu begrenzen. Wir haben unser System zur Risikofrüherkennung im Geschäftsjahr weiterentwickelt und die strategischen und operativen Planungs- und Kontrollprozesse weiter verbessert. Unser monatliches Berichtswesen ist ein fester Bestandteil dieses Überwachungsprozesses und trägt dafür Sorge, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Fremdwährungsrisiken werden fortlaufend analysiert und abgesichert. Im Rahmen der Qualitätssicherung unserer Produkte finden während und nach dem Produktionsprozess laufende Qualitätskontrollen statt. Aus heutiger Sicht weist die SMAG keine bestandsgefährdenden Risiken auf. Die voraussichtliche Entwicklung Unsere Strategie Am Markt wollen wir die Marktführerschaft bei Greifern, Antennenträgern und Bergwerkgeräten weiter ausbauen und bei Spreadern den Break-Even-Punkt erreichen. Unveränderte Priorität genießt die Umgestaltung unserer Fertigungsflächen in Anpassung an das Produktionsprogramm mit dem Ziel einer Verbesserung der Fertigungsdurchlaufzeiten. Hierzu haben wir die Fertigungsflächen für unsere Produktbereiche weitestgehend separiert. Im nächsten Schritt werden wir eine Baugruppenmontage für Greiferkomponenten und Schwenkwerke realisieren. Zum Ausbau unseres Engagements in China sind wir bestrebt, auch die Anteile unseres chinesischen Partners zu übernehmen. Auftragsbestand und weitere Entwicklung Nach Auftragseingängen im Greiferbereich von T€ 52.760 in 2005/06 und T€ 20.400 zu Beginn des neuen Geschäftsjahres verfügt der Produktbereich derzeit über einen Auftragsbestand von mehr als T€ 32,000 zur Lieferung im laufenden (T€ 21.500) und im nächsten Geschäftsjahr (T€ 10.500). Für den Bereich Antennenträger erwarten wir im Geschäftsjahr 2006/07 projektbedingt einen geringeren Umsatz als im Berichtsjahr. Die Bergwerktechnik verfügt aktuell über einen außergewöhnlich guten Auftragsbestand. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir daher ein deutlich höheres Geschäftsvolumen als im auf Vorjahr. Aufgrund dieser Auftragsbestände rechnen wir im Geschäftsjahr 2006/07 mit einem Umsatz von T€ 69,000 und einem wiederum positiven Ergebnis. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsbereich Greifer haben wir eine Vielzahl von Anpassentwicklungen an spezifische Kundenbelange durchgeführt. Der Bereich Antennenträger entwickelt seine Geräte projektbezogen permanent weiter. In der Bergwerktechnik haben wir die Programme für die Steuerung unserer Sprenglochbohrwagen komplett neu entwickelt.
Salzgitter-Bad, den 18. Dezember 2006 SMAG GmbH Die Geschäftsführung Michael Momberg Norbert Rothbrust Bilanz zum 30. September 2006Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2005/06
Anhang für das Geschäftsjahr 2005/061. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden 1.1. Allgemeine Angaben Der vorliegende Abschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 3 HGB. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt, soweit sie den bestehenden Vorratsbestand betreffen. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurde die Bilanz um folgende Posten erweitert:
Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die Bezeichnung einzelner Bilanzposten ihrem tatsächlichen Inhalt entsprechend angepasst: A. I. 1., A. I. 3., A II. 1., A. III. 6., B. I. 3., B. IV. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird erstmals nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Ursächlich für die Umstellung der Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist die geplante Umstellung der Konzernrechnungslegung auf IFRS. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurden der Gewinn- und Verlustrechnung folgende Posten hinzugefügt:
1.2. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die einzelnen Bilanzposten Die Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der aufgrund steuerlicher Vorschriften festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von ein bis 20 Jahren vorgenommen, soweit nicht Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 in Verbindung mit § 279 Abs. 1 HGB vorgenommen wurden. Beim beweglichen Sachanlagevermögen werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibung der im Anlagevermögen enthaltenen Firmenwerte erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften über den Zeitraum ihrer voraussichtlichen Nutzung von 15 Jahren gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt. Die Bewertung der Beteiligungen erfolgt zu Anschaffungskosten respektive dem gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Wert. Die sonstigen Ausleihungen werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem gewogenen Durchschnittswert. Für überalterte und ungängige Gegenstände werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens. Zur Berücksichtigung drohender Verluste aus noch nicht abgerechneten Verträgen wurden unfertige Erzeugnisse außerplanmäßig abgeschrieben, soweit dies aktivisch möglich war. Forderungen werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Aufgrund der in der Vergangenheit gewonnenen Erfahrungswerte wurde zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Flüssige Mittel in fremder Währung werden mit dem Kurswert der jeweiligen Währung am Bilanzstichtag umgerechnet und mit dem niedrigeren Wert aus Entstehungskurs und Stichtagskurs angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden Rückstellungen in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Für die sich aus der betrieblichen Altersversorgung ergebenden Verpflichtungen werden Pensionsrückstellungen in Höhe des versicherungsmathematisch ermittelten Barwertes (bei ausgeschiedenen Mitarbeitern) bzw. Teilwertes (bei aktiven Mitarbeitern) gemäß § 6a EStG bei Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 6 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck gebildet. Für mittelbare Pensionsverpflichtungen haben wir das Ansatzwahlrecht des Art. 28 EGHGB in Anspruch genommen. Die Bildung der Pensionsrückstellung erfolgte nach
den neuen Richttafeln von 2005. Die erhöhten
Anspruchsvoraussetzungen und die Umstellung der
Berufsunfähigkeitsrente auf Erwerbsminderungsrente in
der gesetzlichen Rentenversicherung führen zu wesentlich
geringeren Wahrscheinlichkeiten für die
Invalidität. Dies führte zu einer Verminderung der
Invaliditätsverpflichtung und somit zur Auflösung
der Invaliditätsrückstellung in Höhe von
T€ 126. Insgesamt ergibt sich ein positiver Effekt aus
der Umstellung in Höhe von
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungstag oder ungünstigeren Wechselkurs am Bilanzstichtag bewertet. Einzeln kursgesicherte Forderungen oder Verbindlichkeiten werden zu Sicherungskursen angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Es bestehen diverse Devisentermingeschäfte in USD und JPY. Der Einsatz dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt ausschließlich zur Absicherung des betriebsgewöhnlichen Geschäftes im Rahmen von Bewertungseinheiten geschlossener Positionen. Zum Bilanzstichtag wurde seitens des betreuenden Kreditinstitutes der KBC-Bank Deutschland ein Marktwert in Höhe von T€ 476 bestätigt. Die Bewertung erfolgt, indem das Devisentermingeschäft synthetisch in zwei einzelne Geschäfte zerlegt wird (Geldaufnahme und Geldanlage) und diese Zahlungsströme auf den Bewertungsstichtag abgezinst und zum aktuellen Kassakurs in € umgerechnet werden. Weitere Einflussgrößen sind die aktuellen Zinsstrukturen der beteiligten Währungen (so genanntes Discounted Cash-Flow-Verfahren). 2. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 2.1. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2005/06 sind in Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Bereich des immateriellen Anlagevermögens in Höhe von € 398.376,00 vorgenommen. Die Wertmindung betrifft die Position "SAP-R/3-Lizenzen", die durch den Erwerb der ERP-Software "Navision" nur noch zu Archivierungszwecken und in der Übergangsphase eingesetzt werden kann. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 181 enthalten. Die Guthaben gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 90 zur Sicherung eines Avalkredites verpfändet. Der Aktivwert aus der Altersteilzeit in Höhe von T€ 1.589 ist zum Zwecke der Insolvenzsicherung an die Mitarbeiter verpfändet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:
Die Zusammensetzung sowie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in Anlage 2 zum Anhang dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 2.2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse nach Regionen gegliedert setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsätze nach Sparten gegliedert setzen sich wie folgt zusammen:
Die gesamten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen entfallen auf planmäßige Abschreibungen. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Angaben zum Materialaufwand im Geschäftsjahr
Angaben zum Personalaufwand im Geschäftsjahr
Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 488 betreffen die außerplanmäßige Abschreibung auf "SAP-R/3" -Lizenzen und die Zuführung zu den Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe der Aufstockungsbeträge. Im Finanzergebnis sind periodenfremde Zinserträge in Höhe von T€ 134 enthalten. 3. Sonstige Angaben 3.1. Angaben zu nicht passivierten Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen Wir haben von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die
mittelbaren Pensionsverpflichtungen gegenüber noch im
Unternehmen tätigen Anwärtern nicht in der Bilanz,
sondern im Anhang auszuweisen (Art. 28 EGHGB). Diese
beträgt zum Bilanzstichtag ca. T€ 69
3.2. Sonstige nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag belaufen sich die zukünftigen
Verpflichtungen aus bestehenden Miet-, Pacht- oder
Leasingverträgen auf rund
Für die künftigen Verpflichtungen aus § 613 a BGB gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern aus dem Erwerb der Betriebsstätte Salzgitter-Bad zum 01. Oktober 1991 (Pensionsansprüche des Überhangpersonals) hat die Verkäuferin die Mitschuld übernommen und tritt unmittelbar gegenüber den Berechtigten auf. Dementsprechend wurde insoweit von einer Bilanzierung der Pensionsrückstellung gegen gleich hohe Aktivierung einer Ausgleichsforderung abgesehen. Nach dem uns von der Verkäuferin vorgelegten Gutachten betrug der Teilwert dieser Pensionsverpflichtungen zum Übertragungsstichtag rund Mio. € 3,4. An die überbetriebliche Unterstützungskasse sind
künftig die folgenden Beiträge unter
Berücksichtigung einer Abzinsung in Höhe von
Wir merken an, dass mit Zahlung dieser Beiträge auch unsere Subsidiärhaftung erlischt. Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Bildungswerk Niedersächsische Volkshochschulen in Höhe von insgesamt T€ 166, davon T€ 133 im Geschäftsjahr 2005/06. 3.3. Sonstige Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse aus Avalen:
Die o.g. Avalinanspruchnahmen bei der DZ Bank AG, Frankfurt am Main, sind durch eine Rückbürgschaft der Volksbank Braunschweig eG, Braunschweig, gesichert. 3.4. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2005/06 an:
Die Geschäftsführer erhielten keine Vergütung. 3.5. Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf:
Zum Abschlussstichtag sind im Unternehmen 417 Mitarbeiter, davon 138 Angestellte, 258 Gewerbliche sowie 21 Auszubildende beschäftigt. Aufgrund von Altersteilzeitverträgen befinden sich 23 Mitarbeiter bereits in der Freistellungsphase. 3.6. Angaben zu Unternehmensverbindungen Unter dem Datum vom 04. Juli 2003 wurde mit der Matec, Salzgitter-Bad, ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, wonach sich die SMAG GmbH verpflichtet, ihre während der Dauer des Vertrages entstehenden Gewinne an die Matec GmbH abzuführen. Die Matec GmbH verpflichtet sich, jeden während der Vertragsdauer entstehenden Verlust auszugleichen. Der Vertrag kann erstmals nach fünf Jahren zum 30. September 2008 gekündigt werden. Die Gesellschaft wird als Tochtergesellschaft in den befreienden Konzernabschluss der Matec GmbH, Salzgitter-Bad, einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens (30. September) aufgestellt. Der Konzernabschluss wird beim Amtsgericht Braunschweig offengelegt.
Salzgitter-Bad, im Dezember 2006 SMAG GmbH Die Geschäftsführung Michael Momberg Norbert Rothbrust Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2005/06
Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 30. September 20062005/06 Art der Verbindlichkeit
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch:
Mit Sicherheitenpoolvertrag vom 26. Mai 2003 sind die Sicherheiten der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, zugunsten der Volksbank Braunschweig eG, Braunschweig, bestellt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 2004/05 Art der Verbindlichkeit
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SMAG GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2005 bis 30. September 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, den 18. Dezember 2006 Rölfs
WP Partner AG
Heike Finke, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen