Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 7546
Eingetragen
20.1.2009
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Übernahme der Stellung eines persönlich haftenden Gesellschafters unter gleichzeitiger Übernahme der Geschäftsführung und der Vertretung verschiedener Kommanditgesellschaften, Errichtung und Projektierung von Photovoltaikanlagen sowie der Handel mit Photovoltaikmodulen, Wechselrichtern und Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Josef Niederländer
seit 20.1.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Josef Niederländer
94544 Hofkirchen, Oberneustift 5
26.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EnValue GmbH

Hofkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Geschäftstätigkeit

Die EnValue GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "EnValue" genannt) hat ihren Sitz in Hofkirchen (Garham). Die Gesellschaft projektiert, plant, und errichtet zusammen mit zahlreichen verbundenen Unternehmen ("Gruppengesellschaften") vorwiegend innerhalb Europas als Generalunternehmerin hochwertige Photovoltaikfreiflächenanlagen und - einzelfallbezogen - Photovoltaik-Dachanlagen (beides im Folgenden auch "PVA" genannt) im Megawattbereich. Diese werden an Endkunden aller Art - private und (semi-)institutionelle - veräußert oder komplett bzw. in Teilen von Konzerngesellschaften der EnValue übernommen und langfristig auch im Eigenbestand betrieben.

Zum Leistungsportfolio der Gesellschaft und ihrer Gruppengesellschaften gehören zudem Service- und Wartungsarbeiten für PVA aller Art sowie Projektierungs- und Beratungsleistungen.

2. Entwicklung der deutschen Gesamtwirtschaft sowie der Photovoltaikbranche insgesamt

a) Deutsche Gesamtwirtschaft

aa) Bruttoinlandsprodukt

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 um rund 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. 1 Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 leider nicht fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. 2

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. 3 Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24 019 811.html
2 Destatis, Pressekonferenz am 15.01.2024, S. 2.
3 Im Folgende steht das generische Maskulin stellvertretend für alle denkbaren menschlichen Daseinsformen.

bb) Wirtschaftsleistung

Der Herbstprognose der Europäische Kommission folgend, war für die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie für die 20 Staaten der Eurozone einen Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,6 % zu erwarten. 4 Unter den vier größten EU-Mitgliedstaaten ist Deutschland nun leider das einzige Land mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2023. Für Spanien (+2,4 %), Frankreich (+1,0 %) und Italien (+0,7 %) erwartete die Europäische Kommission dagegen teils deutliche Zuwächse gegenüber dem Jahr 2022; nur für kleine Länder wie Österreich (-0,5 %), Schweden (-0,5 %) und Ungarn (-0,7 %) waren schlussendlich stärkere Rückgänge zu verzeichnen als für Deutschland.

Gegenüber 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie, stieg die Wirtschaftsleistung in Deutschland lediglich um 0,7 % und damit deutlich schwächer als in vielen anderen europäischen Staaten. Basierend auf den Prognosen der Europäischen Kommission für das Jahr 2023 wuchs das preisbereinigte BIP seit 2019 in der EU insgesamt um 4,1 %, in Italien um 3,0 % und im Vereinigten Königreich um 2,3 %. Außerhalb von Europa erwartet die Europäische Kommission für die Vereinigten Staaten (+2,4 %) einen Anstieg des preisbereinigten BIP 2023 gegenüber dem Vorjahr in ähnlicher Größenordnung wie in Spanien. Die Wirtschaftsleistung der Volksrepublik China wird laut Prognose um 5,2 % zulegen. Seit 2019 ist die Wirtschaftsleistung in den Vereinigten Staaten demnach um 7,5 % gestiegen und in China um 20,1 %.

cc) Inflationsrate

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1 %). Die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahr - lag im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %). Dabei stiegen vor allem die Preise für Nahrungsmittel. Auch die Energiepreise waren - im Unterschied zur Entwicklung auf der Erzeugerebene - noch höher als im Vorjahr.

dd) Energiepreise und Materialknappheit

Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. Neben den hohen Energiepreisen war auch die Materialknappheit weiter ein Problem für die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe. Daher legten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte ohne Energie, die 2022 bereits durchschnittlich um 14,0 % gestiegen waren, von Januar bis November 2023 nochmals um 3,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dabei stiegen vor allem die Preise für Konsum- und Investitionsgüter. Da sich die Preissteigerungen auf der Erzeugerebene auch in den Verbraucherpreisen niederschlugen, kam zum verstärkten Kostendruck für die Unternehmen erschwerend eine spürbare Konsumzurückhaltung hinzu. 5

ee) Löhne und Gehälter

Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Durchschnittslöhne stiegen im Jahr 2023 um 6,1 %, insbesondere, weil es hohe Lohnabschlüsse und Inflationsausgleichszahlungen gab. Zudem wurde der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Oktober 2022 angehoben und es kamen mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte als geringfügig Beschäftigte hinzu.

4 https://germany.representation.ec.europa.eu/news/herbstprognose-2023-leichte-erholung-nach-einemschwierigen-jahr-2023-11-15 de
5 Destatis, a.a.O., S. 6

Der Anstieg der Löhne und Gehälter war damit im Jahr 2023 auch größer als die im Jahresdurchschnitt weiterhin hohe Inflation, die im Jahr 2022 zu deutlichen Reallohnverlusten geführt hatte. Neue Auswertungen des Statistischen Bundesamtes zur Verteilung der Nominallöhne basierend auf Vollzeitbeschäftigten im Dashboard Deutschland weisen darauf hin, dass es im Jahr 2023 besonders bei den Geringverdienenden zu Reallohngewinnen kam. 6

b) Photovoltaik europäisch und global

Wie auch im Jahr 2022 konnte die Photovoltaik (nachfolgend auch "PV") national und international trotz aller Hemmnisse weiter hinzugewinnen.

Laut vorläufiger Marktdaten aus dem aktuellen Report des Photovoltaik-Programms PVPS (Photovoltaic Power Systems) der IEA ist die kumulierte Leistung der weltweit installierten Photovoltaikanlagen von rund 1,2 Terawatt im Jahr 2022 auf gut 1,6 Terawatt gestiegen. 7 Damit macht der internationale Zubau im Jahr 2023 mehr als ein Viertel der installierten Gesamtleistung aus.

Auch in Europa konnte die Photovoltaik ein anhaltend starkes Wachstum verzeichnen. Hier wurden neue Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 61 Gigawatt zugebaut, wovon knapp 56 Gigawatt auf die EU entfallen. Neben Deutschland wurden Photovoltaikanlagen vor allem in Spanien, Polen, Italien und in den Niederlanden realisiert.

Grundsätzlich hat die Photovoltaik auch im vergangenen Jahr bedeutend dazu beigetragen, CO 2 -Emissionen in der Stromerzeugung zu verringern. Sie unterstreicht damit ihren wesentlichen Beitrag für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen.

c) Photovoltaik national

An der länderspezifischen Spitze in Europa steht Deutschland. Der inländische Zubau der Solarleistung hat sich 2023 mit mehr als 14 Gigawatt im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. 8 Dies ist auf zahlreiche private Anlagen zurückzuführen. Ebenfalls gab es einen verstärkten Zubau von Solaranlagen auf gewerblichen Dächern und auf Freiflächen. In Bayern wurde 2023 mit 3,5 Gigawatt die meiste Solarleistung installiert. Am Jahresende 2023 betrug die installierte Gesamtleistung in Deutschland 81,7 Gigawatt. Damit müssten künftig jährlich 19 Gigawatt zugebaut werden, um das Ausbauziel von 215 Gigawatt für Solar im Jahr 2030 zu erreichen.

Ein Großteil der neu installierten Leistung entfällt auf privat betriebene Gebäudeanlagen (mehr als 50 %). Dies ist sicherlich auf steuerliche Anreize, wie der Null-Steuersatz bei der Umsatzsteuer sowie einer einkommensteuerlichen Befreiung von Anlagen kleiner 30 kWp zurückzuführen. Seit dem Jahr 2020 nimmt aber auch der Zubau von Freiflächenanlagen mit einer Leistung größer 1.000 kWp mit 29 % ( Vorjahr 40 %) wieder zu. 9

Ebenfalls stieg die Anzahl der neu installierten Batteriespeicher nach den Zahlen des Frauenhofer ISE rasant an. Ende 2023 waren insgesamt über 1,1 Millionen Batteriespeicher installiert, wovon fast 50 % allein im Jahr 2023 zugebaut wurden. Das Heimspeichersegment macht hier den größten Anteil aus. Auf Großspeicherprojekte mit einer Speicherkapazität von mehr als 1.000 Kilowattstunden entfallen mittlerweile 13 % des Zubaus.

Durch den Betrieb der Gesamtheit an Photovoltaikanlagen wurden 2023 bundesweit rund 53,6 Millionen Megawattstunden Strom ins Netz eingespeist. Damit entfielen 11,9 % des eingespeisten Stroms in Deutschland auf Photovoltaik. Rekordmonat für Solarstrom in Deutschland war bisher der Juni 2023:

6 Destatis, a.a.O., S. 14
7 https://www.energieforschung.de/de/aktuelles/news/2024/weltweit-400-gigawatt-neu-installierte-photovoltaikleistung-in-2023
8 https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/20240105 EEGZubau.html
9 Destatis, a.a.O., S. 14

Mit gut 8,5 Millionen Megawattstunden wurde mehr als ein Viertel (27,3 %) des eingespeisten Stroms in jenem Monat mithilfe von Photovoltaikanlagen erzeugt. 10

3. Logistik und Beschaffung

EnValue sieht sich in der Pflicht, durch professionelle Ingenieursdienstleistungen mit konsequenter Qualitätskontrolle und kundenorientiertem individuellem After-Sales-Service den Bau und den dauerhaften Betrieb der Photovoltaikanlagen v.a. auch durch die Verwendung hochwertigster Komponenten sicher zu stellen.

Die Gesellschaft verfolgt auch weiterhin die Strategie bei wichtigen Komponenten wie Wechselrichtern und Modulen keine langfristigen Lieferverträge einzugehen. Ebenso ist auch der langfristige Aufbau von größeren Lagerbeständen nicht geplant. Im Hinblick auf die Entwicklung der Beschaffungsmärkte konnten wir damit entsprechende Opportunitäten und Preissenkungen, trotz weiter unter Druck geratener Margen immer noch nutzen.

Wir sehen uns durch ein breit diversifiziertes Portfolio an nationalen und internationalen Rahmenpartnern in der Komponentenbeschaffung gut vorbereitet für die Zukunft. Durch die Unabhängigkeit von Lieferanten, sowie den Direkteinkauf von weltweit führenden Herstellern, sollten damit substanzielle Risiken bei der Beschaffung auch weiterhin vermieden werden können.

4. Investitionen und Wachstum

Ziel der Gesellschaft ist eine breite Diversifikation unterschiedlicher Ertragsquellen. EnValue projektiert als Generalunternehmer für Dritte und investiert für den Eigenbestand als Energieerzeuger an attraktiven Standorten. Für unsere Kunden sondieren wir den Markt nach Bauvorhaben, die den individuellen Anforderungen gerecht werden und beteiligen uns in angemessenem Umfang auch unternehmerisch an deren Umsetzung.

Ungeachtet des hier nicht aufgeführten Zubaus für Dritte erweiterte EnValue über verbundene Unternehmen allein das eigene Portfolio im Jahr 2023 mit einem Volumen von ca. 80 MW deutlich gegenüber dem Vorjahr. Darüber hinaus konnten verschiedene Batteriespeichersysteme in Betrieb genommen werden um den Strom wirtschaftlicher zu vermarkten.

5. Finanzierungsmaßnahmen

EnValue war es auch im Jahr 2023 trotz des schwierigen Marktumfeldes vor dem Hintergrund der diversen Kriegsauswirkungen möglich, Bankverbindlichkeiten in Summe nicht weiter auszubauen bzw. auch zu reduzieren sowie bestehende Kontokorrentrahmen planmäßig zurückzuführen.

Durch die Erhöhung der eingeräumten Kreditlinien bei diversen Banken sowie den bestehenden Lieferantenkrediten war die Vorfinanzierung der Freiflächenprojekte jederzeit gewährleistet. Bei einer Reduzierung der hinterlegten Sicherheiten konnten darüber hinaus die Avallinien bei den Kautionsversicherungen ausgebaut bzw. neue Linien eingeräumt werden.

10 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/07/PD24 NO38 43.html

6. Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt waren 32 sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter für unsere Gesellschaft tätig (Vorjahr 33 Mitarbeiter). Langfristige Verbindlichkeiten in Form von Anwartschaften für Pensionen aus betrieblichen Zusagen oder Mitarbeitervergütungssystemen bestehen weiterhin nicht.

7. Vermögenslage

Im Berichtszeitraum ist das Eigenkapital der Gesellschaft absolut betrachtet angewachsen, und zwar um TEUR 8.382 von gerundet TEUR 37.591 auf gerundet knapp TEUR 45.973. Da gleichzeitig die Bilanzsumme auf TEUR 79.800 stieg (Vorjahr TEUR 57.217), liegt die Eigenkapitalquote (57,6 %) um 8,10 % niedriger als im Jahr 2022 (65,7 %).

8. Finanzlage

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 eine Barliquidität (Liquidität ersten Grades) von 4,4 %, eine Einzugsliquidität (Liquidität zweiten Grades) von 135,8 % und eine Working Capital Ratio (Warenliquidität oder Liquidität dritten Grades) von 167,4 % auf.

Es bestehen für die Gesellschaft keine wesentlichen Zinsänderungsrisiken.

Außerdem besteht kein zusätzliches Fremdwährungsrisiko, da alle Geschäftsvorfälle in Euro abgewickelt werden. Dem eventuell bestehenden Forderungsausfallrisiko wurde durch entsprechende Wertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Cash-Flow nach DVFA/SG ging in der gemeinsamen Betrachtung aus operativem Cash-Flow, dem aus Investitionstätigkeiten und aus Finanzierungstätigkeiten im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr in Summe etwas zurück und erreichte einen Wert von etwas mehr als TEUR 8.567 (Vorjahr: etwas mehr als TEUR 10.241), mithin 10,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr 17,9 %). Das Verhältnis des Cash-Flows zur Bilanzsumme beträgt damit 12,1 %, verringerte sich also zum Vorjahr um 7,5 %.

9. Geschäftsverlauf - ausgewählte Bilanzkennzahlen

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023 mit annähernd 61,3 Mio. EUR nach rund 38,9 Mio. EUR im Jahr 2022 weiter deutlich gestiegen. Es konnte ein deutlich positiver Jahresüberschuss erzielt werden, welcher sich auf aufgerundet TEUR 8.382 (Vorjahr TEUR 10.029) beläuft.

Die Eigenkapitalrentabilität im Berichtszeitraum beträgt 20,1 % (Vorjahr 2022: 30,8 %). Die Umsatzrentabilität erreichte 2023 einen Wert von 13,7 % (Vorjahr 25,8 %) und steht weiterhin für ein stabiles Produktivitätsniveau in einem anhaltend komplexen marktwirtschaftlichen Kontext. Das Verhältnis zwischen Umlaufvermögen der Gesellschaft zum Gesamtvermögen im Jahr 2023 beträgt 59,1 %.

10. Risiken

Die Gesellschaft fokussiert sich bei der Sichtung, Bewertung und Steuerung auf Ihr bewährtes Riskmanagement. Die wesentlichen Risiken im Zusammenhang mit der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:

a)

Die Produktenwicklung ist weiterhin stark abhängig von den gesetzlichen Rahmenbedingen sowie der Schaffung von Baurecht für geeigneten Flächen. Im Wesentlichen bestehen folgende politische und regulatorische Risiken:

Änderung der Förderpolitik für erneuerbare Energien (Vergütung, Steuervorteile, Subvention)

erschwerte Genehmigungsverfahren oder Umweltauflagen

ausbleibender Bürokratieabbau

internationale Handelsbeschränkungen (Zölle)

b)

Die Rentabilität der Investition in eine PVA ist auch weiterhin abhängig von der Entwicklung der Fremdkapitalzinsen. Weiter steigende Zinsen würden zu einer Verringerung der Rentabilität bei ansonsten gleichbleibenden Erschließungskosten der PVA führen.

c)

Bei dem zu erwartenden starken Zuwachs der Zubauleistung können Materialengpässe nicht ausgeschlossen werden. Um Risiken im Beschaffungsprozess zu begrenzen, arbeitet die Gesellschaft überwiegend mit langjährig bewährten Partnern zusammen. Bestandsrisiken durch Überbestände oder Überalterung bestehen nicht.

Das laufende Projektgeschäft benötigt zunehmend mehr Mitarbeiter, durchaus im administrativen, jedoch auch im produktiven Bereich.

d)

Im Hinblick der geopolitischen Lage in den verschiedenen Krisenregionen - wie z.B. Ukraine, naher Osten und Asien - können Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung nicht zuverlässig vorhergesagt werden. Die jeweiligen Situationen werden in kurzen Abständen immer wieder neu bewertet, um falls erforderlich Maßnahmen zu ergriffen. Die Geschäftsführung bewertet das aktuelle Risiko hieraus für gering.

Zwischenzeitlich haben Behörden ihre Prozesse teilweise umstrukturiert, so dass es bei neuen Einschränkungen oder Maßnahmen zu keinen nennenswerten Verzögerungen kommen sollte. Gleichzeitig haben wir unsere Einsatzgebiete und Projekte im europäischen Ausland erweitert, um von lokalen Schwankungen weniger abhängig zu sein. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik in Form breiter Diversifikation der Einnahmequellen und sorgfältiger Auswahl der umsetzbaren Projekte.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

11. Chancen

Die wesentlichen Chancen im Zusammenhang mit der voraussichtlichen Entwicklung von EnValue und ihren Konzerngesellschaften basieren unserer Einschätzung nach auf folgenden Voraussetzungen:

a)

Der Zugang zu Projekten und Projektrechten - sowohl national als auch international (vor allem Griechenland und Italien mit prospektiven Volumina in der Größe mehrerer hundert Megawatt) - ist für die nächsten Jahre angesichts einer gut gefüllten Akquisitionspipeline mit validen Projekten als gut bis sehr gut zu beurteilen.

b)

Neben dem bisherigen "Kerngeschäft" konnte die Gesellschaft ihre Marktstellung in Deutschland auch im Bereich von Speichersystemtechnik ausbauen und ist im Zuge der fortschreitenden Branchenkonsolidierung bei den mittelständischen Anbietern immer weniger unmittelbarem Konkurrenzdruck ausgesetzt. Der hohe Fragmentierungsgrad im Markt der kleinen Anbieter spielt für EnValue bei den hauptsächlich realisierten Projektgrößen von Anlagen ab ca. 1 MW Nennleistung eine immer geringere Rolle.

c)

Die Gesellschaft profitiert von einer sehr guten Kostenstruktur mit relativ geringen Fixkosten und hat aufgrund nachhaltigen Beteiligungseinkünften trotz steigender Zinsen jederzeit Liquiditätsspielräume für Investitionen und Neugeschäft.

d)

Die Gesellschaft hat im Vergleich zu den meisten verbliebenen Mitbewerbern aufgrund nachhaltig etablierter Netzwerke einen sehr guten Zugang zu den Finanzierungsmärkten und kann sich daher von Konkurrenz deutlich absetzen.

12. Voraussichtliche Entwicklung

Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien genießen weiterhin allein aufgrund ihrer Tätigkeit einen Prestigevorsprung vor den meisten anderen Unternehmen.

Durch einen hohen Know-how-Vorsprung werden deutsche Unternehmen einen großen Anteil an der Abdeckung des weltweiten Bedarfs haben. EnValue hat mit einer eingeführten Marktposition, umfangreicher Erfahrung und guten Referenzen beste Chancen den kompletten Markt langfristig als Projektierer, Servicepartner und Versorger bedienen zu können.

Ungeachtet der Multi-Krisen-Situation geht die Gesellschaft auch für die Folgejahre, angesichts des weltweit steigenden Energiebedarfs und der erfolgreichen Akquise neuer Aufträge und Erschließung neuer Märkte, von einer gut gefüllten Projektpipeline und einer damit verbundenen Steigerung der Umsätze und Ergebnisse aus.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit Umsatzerlösen von etwa 45 Mio. EUR bei einem voraussichtlichen Jahresüberschuss von 10 Mio. EUR. Aufgrund steigender Beteiligungsergebnisse und bester Auftragslage dürfen wir davon ausgehen, das Ergebnis von 2023 zu übertreffen.

13. Gesamtaussage

Im Fokus steht weiterhin der Ausbau von Eigenbestandsanlagen und Servicedienstleistungen, aber auch der Komponentenhandel, um langfristige Sicherheit aufzubauen. Unsere Positionierung als regional etabliertes Mittelstandsunternehmen mit internationalem Fokus und eingeführter Marktstellung erlaubt uns, losgelöst von Produktanbieterinteressen, die maßgeschneiderte Befriedigung individueller Kundenbedürfnisse. Trotz sinkender Einspeisevergütungen profitiert das Unternehmen bereits jetzt signifikant von der frühzeitigen Orientierung in globale Märkte und der guten nationalen Auftragslage.

Alles in allem sehen wir uns für die Zukunft weiterhin gut aufgestellt.

 

Hofkirchen, 30. September 2024

EnValue GmbH

Gez. Josef Niederländer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 91.390,00 24.897,43
II. Sachanlagen 667.945,92 740.484,42
III. Finanzanlagen 31.885.549,65 26.124.959,42
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 8.949.156,33 7.149.808,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 36.827.135,09 22.069.926,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.239.865,80 928.926,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 138.754,62 178.010,74
79.799.797,41 57.217.013,80

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 3.001.842,64 3.001.842,64
III. Bilanzgewinn 42.945.648,71 34.563.328,80
45.973.491,35 37.591.171,44
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.235.558,55 2.796.890,30
C. VERBINDLICHKEITEN 28.080.247,51 15.166.652,06
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 1.510.500,00 1.662.300,00
79.799.797,41 57.217.013,80

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 12.699.180,39 6.258.219,21
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.092.863,89 -1.536.630,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -432.451,32 -310.117,10
- davon für Altersversorgung: TEUR 10 (Vj. TEUR 10)
-2.525.315,21 -1.846.747,91
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -184.662,22 -160.068,42
b) auf Vermögensgegenstände die Umlaufvermögens, soweit diese in der Kapitalgesellschaft üblichen 0,00 -592.945,50
-184.662,22 -753.013,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.032.269,46 -1.818.987,94
5. Erträge aus Beteiligungen 2.934.394,31 10.585.108,34
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 155 (Vj. TEUR 918)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 504.763,88 226.580,93
- davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 340 (Vj. TEUR 354)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -51.722,95
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -419.948,48 -204.956,84
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.587.274,74 -2.357.930,22
10. Ergebnis nach Steuern 8.388.868,47 10.036.548,70
11. Sonstige Steuern -6.548,56 -7.091,79
12. Jahresüberschuss 8.382.319,91 10.029.456,91
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 34.563.328,80 24.533.871,89
14. Bilanzgewinn 42.945.648,71 34.563.328,80

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der EnValue GmbH, Hofkirchen (Amtsgericht Passau, HRB 7546), ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der aktuellen Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BIIRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

Die Umrechnung von Geschäftsfällen in fremder Währung erfolgte gern. § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern auf Grundlage der handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse sind entweder zu Anschaffungskosten oder durch Abschläge auf die Großhandelspreise ausgewiesen. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird, durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Anschaffungskosten.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die passiven latenten Steuern wurden gern. § 274 Abs. 1 HGB für Steuerbelastungen aufgrund von Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, gebildet. Sie wurden gern. § 274 Abs. 2 HGB mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend als Anlage zum Anhang wiedergegeben.

Der im Finanzanlagevermögen ausgewiesene Anteilsbesitz umfasst folgende Beteiligungen:

Buchwert Beteiligungsquote
Name (EUR)
EnValue Energie Holding GmbH & Co. KG 950.000,00 95 %
EnValue Italia S.r.l. 10.000,00 100 %
Suntech Ldt. Sti. 1,00 50 %
Ortadogu A.S. 1,00 50 %
EnValue Solarpark 2 GmbH & Co. KG 601.000,00 100 %
EnValue Solarpark 10 GmbH & Co. KG 1.000,00 100 %
EnValue Solarpark 21 GmbH & Co. KG 1.000,00 100 %
EnValue Solarpark 24 GmbH & Co. KG 4.500,00 100 %
EnValue Lauchhammer West Grundstück Verwaltungs GmbH & Co. KG 331.000,00 100 %
EnValue Istanbul Solarenerji Ticaret Ltd. Sirketi 10,00 50 %

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 3.476 enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

3. Eigenkapital

TEUR TEUR
Gezeichnetes Kapital 26
Gewinnrücklage 3.002
Bilanzgewinn 42.946
davon Gewinnvortrag 34.563
davon Jahresüberschuss 8.382

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital ist in voller Höhe geleistet.

3. Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Nachlaufkosten (TEUR 393), Personalkosten (TEUR 314) sowie Gewährleistung (TEUR 205).

5. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit Gesamtbetrag
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 757.874,86 0,00 0,00 757.874,86 2.268.257,14
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.770.633,15 0,00 0,00 8.770.633,15 3.968.135,82
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.144.363,40 0,00 0,00 16.144.363,40 5.762.980,90
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 102.589,03 0,00 0,00 102.589,03 103.432,88
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.304.787,07 0,00 0,00 2.304.787,07 3.019.814,29
28.080.247,51 0,00 0,00 28.080.247,51 15.122.621,03

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten besichert.

6. Passive Latente Steuern

Der Jahresabschluss enthält passive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.510 (Vj. TEUR 1.662). Diese betreffen im Wesentlichen die unterschiedliche Bewertung des Finanzanlagevermögens (insbesondere Beteiligungen an Personengesellschaften) nach Handels- und Steuerrecht. Latente Steuern wurden mit dem Körperschaftsteuersatz zzgl. Solidaritätszuschlag in Höhe von 15,825 % gebildet.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 285 pro Jahr. Die Verträge weisen unterschiedliche Restlaufzeiten auf.

8. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag wurden von verschiedenen Kreditinstituten zugunsten der EnValue GmbH Bankavale in Höhe von TEUR 2.658 gewährt. Von den gewährten Sicherheiten betreffen Bankavale in Höhe von TEUR 1.803 Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen.

Zum Bilanzstichtag wurden zugunsten der EnValue GmbH verschiedene Kautionsversicherungen in Höhe von TEUR 5.149 gewährt.

Für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen hat die EnValue GmbH folgende Bankbürgschaften abgegeben:

EnValue Energie Holding GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 165

EnValue Solarpark 11 GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 50

EnValue Solarpark 12 GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 4.311

EnValue Solarpark 29 GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 2.509

Für Bankdarlehen, ausgereicht an die PARCO SOLARE FRIULANO 3 SRL, mit einer Valutierung zum Bilanzstichtag von TEUR 11.733 besteht eine betragsmäßig und auf fünf Jahre beschränkte Garantie von TEUR 3.000 durch die Friuli Energy Holding 1 GmbH & Co. KG. Die Garantie der Friuli Energy Holding 1 GmbH & Co. KG ist wiederum durch Bürgschaften der EnValue GmbH, Hofkirchen sowie der MSE Solar GmbH, München besichert.

Für Bankdarlehen, ausgereicht an die PARCO SOLARE FRIULANO 4 SRL, mit einer Valutierung zum Bilanzstichtag von TEUR 19.185 besteht eine betragsmäßig und auf fünf Jahre beschränkte Garantie von TEUR 3.000 durch die Friuli Energy Holding 1 GmbH & Co. KG. Die Garantie der Friuli Energy Holding 1 GmbH & Co. KG ist wiederum durch Bürgschaften der EnValue GmbH, Hofkirchen sowie der MSE Solar GmbH, München besichert.

Die EnValue GmbH geht Haftungsverhältnisse grundsätzlich nur nach Abwägung der damit verbundenen Risiken und nur in Verbindung mit ihrer eigenen bzw. der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Da aus Sicht der Gesellschaft davon ausgegangen wird, dass die originär verpflichteten Unternehmen die zugrundeliegenden Verpflichtungen selbstständig erfüllen können, wird das Risiko einer Inanspruchnahme als eher gering eingestuft.

IV. Angaben zu Gewinn- und Verlustrechnung

1. Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 177 TEUR. Im Wesentlichen handelt es sich hier um die Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 73, aus Steuererstattungen in Höhe von TEUR 34 sowie aus beendigten Rechtsstreitigkeiten in Höhe von TEUR 41.

2. Periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 219. Im Wesentlichen handelt es sich hier um Forderungsverluste in Höhe von TEUR 45 sowie um Projektkosten in Höhe von TEUR 135.

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten in Höhe von TEUR 2.587 Steuern des aktuellen Jahres, sowie in Höhe von TEUR -151 aus der Auflösung zu den latenten Steuern

IV. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 32 Angestellte.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr war:

Herrn Josef Niederländer, Kaufmann, Hofkirchen

Herr Josef Niederländer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des§ 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel nach§ 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die EnValue GmbH zu mehr als 20 % mittelbar bzw. unmittelbar beteiligt ist:

Beteiligungs Eigenkapital letztes Jahresergebnis
Name Sitz quote (EUR) (EUR)
unmittelbare Beteiligungen:
EnValue Energie Holding GmbH & Co. KG Hofkirchen 95,00 % 18.647.646 2.622.615
EnValue Energie Trading GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 25.970 3.004
EnValue Istanbul Solarenerji Ticaret Ltd. Sirketi Emirgan-Istanbul 50,00 % * *
EnValue Italia S.r.l. Monte San Pietrangeli 100,00 % 2.270.964 1.944.574
EnValue Lauchhammer West Grundstück Verwaltungs GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 547.448 43.450
EnValue Solarpark 10 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -1.276 -1.611
EnValue Solarpark 16 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -11.992 -1.458
EnValue Solarpark 2 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 659.452 38.188
EnValue Solarpark 21 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 1.000 53.417
EnValue Solarpark 24 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -2.597 -1.608
EnValue Solarpark 25 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -11.192 -1.458
Ortadogu A.S. Ankara 50,00 % * *
Suntech Ldt. Sti. Izmir 50,00 % * *
mittelbare Beteiligungen über EnValue Energie Holding GmbH & Co. KG:
Altus EnValue Solarpark Maxhütte GmbH & Co. KG Arnstorf 50,00 % 377.999 -57.833
Altus EnValue SP Dieberg GmbH & Co. KG Arnstorf 50,00 % -3.309 -2.185
Altus Solarpark Bogen GmbH & Co. KG Arnstorf 50,00 % -4.017 -2.402
Altus Solarpark Ganacker GmbH & Co. KG Arnstorf 50,00 % 135.167 -18.010
Altus Solarpark Hunderdorf GmbH & Co. KG Arnstorf 50,00 % 203.938 35.882
EnValue Hellas Invest 1 GmbH Hofkirchen 60,00 % * *
EnValue Hellas Invest 2 GmbH Hofkirchen 50,00 % * *
EnValue Lauchhammer Ost Grundstück Verwaltungs GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -9.668 -1.458
EnValue MSE GmbH & Co. KG Hofkirchen 51,00 % 403.272 11.087
EnValue MSE SP Großmehring I GmbH & Co. KG Hofkirchen 51,00 % -6.907 -2.217
EnValue MSE SP Großmehring II GmbH & Co. KG Hofkirchen 51,00 % -6.907 -2.217
EnValue Solarenergie Verwaltungs GmbH & Co. KG Großräschen 100,00 % 86.390 48.282
EnValue Solarpark 11 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 2.171.000 45.336
EnValue Solarpark 12 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 1.500.000 163.901
EnValue Solarpark 17 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 2.040.000 54.215
EnValue Solarpark 19 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 126.100 47.870
EnValue Solarpark 22 GmbH & Co. KG Hofkirchen 50,00 % 250.000 21.803
EnValue Solarpark 23 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 1.501.000 204.407
EnValue Solarpark 26 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 470.000 35.431
EnValue Solarpark 27 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -24.743 -4.220
EnValue Solarpark 29 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 1.420.000 1.175.873
EnValue Solarpark 30 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -2.747 -1.610
EnValue Solarpark 32 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % 5.224 8.879
EnValue Solarpark 33 GmbH & Co. KG Hofkirchen 50,00 % 308.873 309.633
EnValue Solarpark 34 GmbH & Co. KG Hofkirchen 40,00 % 688.795 -183.247
EnValue Solarpark 35 GmbH & Co. KG Hofkirchen 33,33 % 404.574 -6.679
EnValue Solarpark 36 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00% -7.139 -1.458
EnValue Solarpark 37 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -5.295 -1.458
EnValue Solarpark 38 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -3.386 -1.450
EnValue Solarpark 39 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -1.680 94
EnValue Solarpark 40 GmbH & Co. KG Hofkirchen 49,00 % -1.261 -1.261
EnValue Solarpark 41 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -1.261 -1.261
EnValue Solarpark 42 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -1.261 -1.261
EnValue Solarpark 43 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -1.261 -1.261
EnValue Solarpark 44 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -1.261 -1.261
EnValue Solarpark 45 GmbH & Co. KG Hofkirchen 100,00 % -1.261 -1.261
Envantage Renewales Ltd. Manchester 100,00 % 780,717 GBP (676.959,71 EUR) 90.752 GBP (78.691,06 EUR)
Envatech Energy Holding S.r.l. Monte San Pietrangeli 100,00 % 20.468.569 495.405
Friuli Energy Holding 1 GmbH & Co. KG Hofkirchen 70,00 % 12.471.316 -1.265
GBA Transmission GmbH & Co. KG Hofkirchen 50,00 % * *
Holledauer Transmission GmbH & Co. KG Hofkirchen 57,47 % 1.112.681 -80.339
MSE Solarpark Möringen GmbH & Co. KG Hofkirchen 51,00 % -113.201 -93.342
MSE Solarpark Passow 1 GmbH & Co. KG Hofkirchen 51,00 % 2.000 129.515
San Vitale S.r.l. Bolzano 100,00 % 1.977.817 11.303
Solarpark Freienhufen Rechte GmbH & Co. KG Großräschen 33,33 % 60.000 3.825
Solarpark Großräschen GmbH & Co. KG Großräschen 49,89 % 769.664 36.915
Solarpark Marienteichkippe Verwaltungs GmbH Großräschen 20,00 % 19.202 905
Solarpark Oberehring II GmbH & Co. KG Großräschen 54,17 % 1.893.486 166.102
mittelbare Beteiligungen über Friuli Energy Holding GmbH & Co. KG:
Parco Solare Friulano 3 S.r.l. Manzano 100,00 % 3.760.309 -23.549
Parco Solare Friulano 4 S.r.l. Manzano 100,00 % 7.155.449 -65.511
mittelbare Beteiligungen über EnValue Italia S.r.l.:
EnValue Mse Energia Solare S.r.l. Manzano 100,00 % 518.843 37.614
EnValue Parco Solare S.r.l. Bolzano 51,00 % 703.444 -1.401
Parco Solare Friulano 1 S.r.l. Manzano 51,00 % 5.202.096 4.808
Parco Solare Friulano 2 S.r.l. Manzano 51,00 % 5.210.553 9.052
EV MSE RE1 S.r.l. Bolzano 51,00 % 10.000 -2.575
PSF1 RE S.r.l. Bolzano 51,00 % 10.000 -3.681
PSF2 RE S.r.l. Bolzano 51,00 % 10.001 -3.791
Parco Solare Friulano 5 S.r.l. Buttrio 51,00 % 10.000 -21.963
Parco Solare Friulano 6 S.r.l. Buttrio 51,00 % 10.001 -3.154
Parco Solare Friulano 7 S.r.l. Buttrio 51,00 % 10.001 -3.149
Parco Energetico Riulano 1 S.r.l. Bolzano 51,00 % 10.000 -3.151
Parco Energetico Riulano 2 S.r.l. Bolzano 51,00 % 10.000 -3.151
Parco Eolico Friulano 1 S.r.l. Bolzano 51,00 % 10.000 -3.151
EnValue Parco Solare 2 S.r.l. Bolzano 51,00 % * *
ES-10 S.r.l. Francofont 51,00 % 10.000 -4.115
Rooftop Solar Italy S.r.l. Bolzano 51,00 % 508.185 -1.698
mittelbare Beteiligungen über Envatech Energy Holding S.r.l.:
Società Agricola Biotech-it S.r.l. Bolzano 100,00 % 670.496 55.448
mittelbare Beteiligungen über EnValue Hellas Invest 1 GmbH:
EnValue Hellas SP1 Single Member P.C. Thessaloniki 100,00 % * *
Marktwind Solar 1 Single Member P.C. Thessaloniki 100,00 % * *
mittelbare Beteiligungen über EnValue Hellas Invest 2 GmbH:
EnValue Development Single Member P.C. Thessaloniki 100,00 % * *

* Die Jahresabschlüsse der betreffenden Gesellschaften lagen zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses der EnValue GmbH noch nicht vor und liegen auch aktuell noch nicht vor.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.382 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Größenabhängige Erleichterungen

Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 HGB für die Aufstellung und von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB für die Offenlegung des Jahresabschlusses (nicht veröffentlichte Teile des aufgestellten Anhangs) wurde teilweise Gebrauch gemacht.

 

Hofkirchen, 30. September 2024

Die Geschäftsleitung

Josef Niederländer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss wurde am 20. Dezember 2024 festgestellt

Entwicklung des Anlagevermögens

historische Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.064,64 28.075,20 26.031,34 70.726,61 128.835,11
2. geleistete Anzahlungen 24.883,93 45.842,68 0,00 -70.726,61 0,00
80.948,57 73.917,88 26.031,34 0,00 128.835,11
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 181.750,42 0,00 0,00 0,00 181.750,42
2. technische Anlagen und Maschinen 414.003,58 34.541,67 0,00 0,00 448.545,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.393.842,26 154.424,24 278.658,58 0,00 1.269.607,92
1.989.596,26 188.965,91 278.658,58 0,00 1.899.903,59
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.950.225,95 0,00 0,00 0,00 1.950.225,95
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 24.226.455,42 5.760.590,23 0,00 0,00 29.987.045,65
3. Beteiligungen 6.275,00 0,00 0,00 0,00 6.275,00
26.182.956,37 5.760.590,23 0,00 0,00 31.943.546,60
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.051,14 7.418,81 26.024,84 37.445,11
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
56.051,14 7.418,81 26.024,84 37.445,11
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 332.996,08 20.193,67 0,00 353.189,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 916.115,76 157.049,74 194.397,58 878.767,92
1.249.111,84 177.243,41 194.397,58 1.231.957,67
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.722,95 0,00 0,00 51.722,95
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 6.274,00 0,00 0,00 6.274,00
57.996,95 0,00 0,00 57.996,95
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.390,00 13,50
2. geleistete Anzahlungen 0,00 24.883,93
91.390,00 24.897,43
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 181.750,42 181.750,42
2. technische Anlagen und Maschinen 95.355,50 81.007,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.840,00 477.726,50
667.945,92 740.484,42
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.898.503,00 1.898.503,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 29.987.045,65 24.226.455,42
3. Beteiligungen 1,00 1,00
31.885.549,65 26.124.959,42

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EnValue GmbH, Hofkirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EnValue GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EnValue GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023, und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Passau, 19.12.2024

ecotax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Josef Maierhofer, Wirtschaftsprüfer

Martin Leybach, Wirtschaftsprüfer

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