Franz Fischer s-logistics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven-Oliver Horn seit 11.2.2025 | Prokura |
Heino Bückmann seit 14.10.2009 | Prokura |
Franz jun. Fischer seit 12.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH (vormals: Franz Fischer Transport GmbH)Nienburg/WeserJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Allgemeines Die Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH ist ein Unternehmen der Franz-Fischer-Unternehmensgruppe und hat ihre Wurzeln im Jahr 1948. Heute betreibt die Unternehmensgruppe rd. 100 LKW (40-to) mit einem Personalbestand von mehr als 200 Mitarbeitern. Das Geschäft der Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH sind Transporte von flüssigen und gefährlichen Gütern. Durch ständige Veränderungen auf dem Transportmarkt und hohem Wettbewerbsdruck erfolgt ein weiterer Ausbau des Geschäftes im Bereich Transport von logistisch anspruchsvollen Gütern. Den größten Teil des Umsatzes erwirtschaftet die Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH mit der Durchführung von Transporten für Unternehmen der Franz-Fischer Unternehmensgruppe. Die Zusammenarbeit mit diesen Firmen sichert kontinuierlichen Liquiditätsfluss. Aufgrund dieser Rahmendaten konnte die Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH ihre Aktivitäten im Geschäftsjahr ausbauen. Allerdings fokussiert sich das Unternehmen, wie bereits erwähnt, nur noch auf Kunden im Chemie- und Gefahrgutbereich, Kunden, die sensible Güter verladen und ein hohes Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein haben. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 gemäß den Auswertungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 3,1 % gewachsen, nachdem das Wachstum im Vorjahr noch 3,5 % betragen hatte. Die globale wirtschaftliche Erholung von der COVID-19-Pandemie, der russischen Invasion in der Ukraine und der Krise der Lebenshaltungskosten erwies sich im abgelaufenen Jahr nachhaltiger als erwartet. Die Inflation sank schneller als erwartet, zudem erwiesen sich die Auswirkungen der Inflation auf den Rückgang der Beschäftigungs- und Wirtschaftstätigkeit geringer als erwartet (vgl. International Monetary Fund (IMF): World Economic Outlook Update, Washington D.C., 30. Januar 2023). Im Vergleich zum Vorquartal blieb das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2023 im Euroraum unverändert. Dies geht aus einer Schnellschätzung vom Januar 2024 hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht wurde. Somit stagnierte das Wachstum des BIP weiter, nachdem es im dritten Quartal bei 0,1 % gelegen hatte. Basierend auf saison- und kalenderbereinigten Quartalsdaten wuchs das BIP für das gesamte Jahr 2023 für den Euroraum um 0,5 % (vgl. Eurostat Pressemitteilung Euroindikatoren vom 30. Januar 2024). Deutsche Wirtschaft von den Folgen der globalen Krisen belastet: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um -0,3 % geringer als im Vorjahr. Die hohen Preise sowie die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland bremsten die Konjunktur im abgelaufenen Jahr. Während die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten konnten, sank die wichtige Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr. Während dabei die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen erneut sank, kamen positive Impulse aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau (vgl. Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Das Geschäftsklima der deutschen Logistikwirtschaft war weiterhin deutlich schlechter als im langjährigen Durchschnitt. Das geht aus der monatlichen Erhebung zum Logistik-Indikator hervor, den das ifo-Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) im Rahmen seiner Konjunkturumfragen erhebt. Auch im vierten Quartal 2023 sackte die Geschäftslage noch weiter ab, beinahe auf das Niveau des ersten Halbjahrs 2020. Allerdings deutet sich bei den Geschäftserwartungen eine leichte Trendwende an, während das Geschäftsklima nahezu konstant bleibt (vgl. Logistik-Indikator vom 4. Quartal 2023: "Trendwende in Sicht?", Bundesvereinigung Logistik (BVL), Veröffentlichung vom 11. Dezember 2023). B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 19,9 Mio. (Vj. EUR 12,7 Mio.) und lag damit um ca. EUR 7,2 Mio. (+57%) über dem Vorjahreswert. Der Vorjahresvergleich ist nicht aussagekräftig, da die beiden Frachtführer der Franz Fischer Unternehmensgruppe, die Franz Fischer Transport GmbH und die Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH rückwirkend zum 1.1.2023 verschmolzen wurden. Es wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von rd. EUR 4,0 Mio. zuzüglich rd. EUR 2,5 Mio. aus der Verschmelzung zum 1.1.2023 (Vj. Investitionen EUR 3,4 Mio.) vorgenommen. Basierend auf der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich ein bereinigtes EBITDA von rd. EUR 5,074 Mio. (Vj. EUR 1,804 Mio.). Im Jahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.995 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 1.231) erwirtschaftet. Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2023 um TEUR 5.917 auf TEUR 19.116 erhöht. Bei einem bilanziellen Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 von TEUR 7.117 entsprach das Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 1.995 einer Eigenkapitalrentabilität von plus 28,03 %. Das Eigenkapital entwickelte sich im Berichtsjahr auf TEUR 9.670. Nach dem zusammengefassten Jahresabschluss 2023, der von Herrn Franz Fischer geprägten Gesellschaften, ergibt sich ein Gruppenjahresüberschuss von rd. TEUR 2.470 (Vj. rd. TEUR 3.103). Das EBITDA auf Gruppenebene entwickelte sich von TEUR 7.284 auf TEUR 6.993. Das Gruppeneigenkapital beträgt rd. TEUR 18.682 (Vj. rd. TEUR 16.469). Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen in Form von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus den Guthaben bei Kreditinstituten. C. Ausblick, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Auch das zurückliegende sowie das laufende Geschäftsjahr waren geprägt durch zahlreiche Transportausschreibungen - sowohl unserer Bestandskunden als auch von Unternehmen, die wir noch nicht zu unserem Kundenstamm zählen. Die durchgeführten Ausschreibungen führten dazu, dass wir strategisch wichtige Kunden und Verkehrsrelationen behaupten und teilweise ausbauen konnten. Durch bestehende Rahmenverträge mit einer Regellaufzeit von zwei bis drei Jahren haben wir für die kommenden Jahre positive Auslastungsprognosen. Trotz der seit Februar 2022 anhaltenden Ukraine-Krise, verbunden mit starker Inflation, kann die Auftrags- und Ergebnislage als zufriedenstellend bezeichnet werden. Unsere strategische Ausrichtung als Spezialdienstleister für die chemische Industrie und den Chemiehandel haben wir weiter forciert. So wurde der Fuhrpark für konventionelle Güter weiter reduziert und in Spezialequipment mit kundenspezifischer Ausstattung investiert, um verstärkt veritable Kundenvorteile zu generieren. Unsere Rahmenbedingungen sind trotz der Ukraine-Krise stabil. Die Personalkostenentwicklung stellt uns aber vor die Aufgabe mit unseren Kunden über eine Verstetigung von Frachtpreiserhöhungen zu sprechen. Generell ist eine Begrenzung in der Verfügbarkeit von entsprechend ausgebildetem Fahrpersonal zu verzeichnen. Durch kontinuierliche Rekrutierung und Ausbildung für unsere speziellen Anforderungen in unserer gruppeneigenen Fahrschule lösen wir diese Aufgabenstellung zufriedenstellend. Zu Urlaubszeiten müssen trotzdem Fahrzeuge stillgelegt werden. Diese Situationen ziehen dann geringere Umsätze im Fuhrparkbereich nach sich. In der mittel- und langfristigen Perspektive wird die Verfügbarkeit von Fahrpersonal für uns - sowie für die meisten Transportunternehmen - der entscheidende Faktor werden. Im internationalen Verkehr zeigt sich deutlich, dass auch durch uneinheitliche länderspezifische Vorgehensweisen in Bezug auf Mindestlohnregelungen ein erhöhter Verwaltungs- und Kostenaufwand entsteht. Risiken, die über das branchenübliche Maß hinausgehen, sehen wir nicht. Branchenimmanente Risiken haben wir branchenüblich versichert (z.B.: Forderungsausfälle, Haftpflichtrisiken). Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit Umsatzerlösen von EUR 21 Mio. und einem gleichbleibenden Jahresergebnis gerechnet.
Nienburg im August 2024 gez. Franz Fischer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Mit Verschmelzungsvertrag vom 23. August 2023 wurde die Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH auf die Franz Fischer Transport GmbH zu Buchwerten ohne Gewährung von Gesellschaftsrechten verschmolzen. Anschließend erfolgte die Umfirmierung der Franz Fischer Transport GmbH in Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH. Die Verschmelzung erfolgte rückwirkend auf den 1. Januar 2023. Die Vergleichbarkeit einzelner Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr ist daher nicht uneingeschränkt möglich. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 9.150.208,19 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 11.476.004,81 EUR Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.029.656,55 EUR (Vorjahr: 1.032.056,55 EUR). Angaben zu Forderungen/ Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 125.689,12 EUR). Am Abschlussstichtag des Berichtsjahres besteht eine Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 0,93 (Vorjahr:0,00 EUR). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 7.117.277,89 EUR einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 6.090,8 TEUR (Vorjahr: 4.324,6 TEUR). Des Weiteren wurden einzelne Fahrzeuge sicherungsübereignet. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Vorjahresangaben: Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt - 58.211,00 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der aktiven und passiven latenten Steuern: Aufwand 40.622,00 EUR. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 18.951,00 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 1.994.627,19 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 9.717.454,83 EUR, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 174.847,27 EUR vorgesehen bzw. im Berichtsjahr bereits ausgeschüttet worden. Auf neue Rechnung werden 9.542.607,56 EUR vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB
Nienburg, 22. August 2024 gez. Franz Fischer, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss der Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss derFranz Fischer Chemistry Logistics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Franz Fischer Chemistry Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nienburg, 30. Oktober 2024 Rubel
• Beck • Borcherding audit GmbH
gez. Dipl.-Bw. (FH) Simone Borcherding, Wirtschaftsprüferin gez. Dipl.-Kfm. Jörn Rubel, Wirtschaftsprüfer |
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