Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 21163
Eingetragen
3.2.2009
Branche
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger VerpflegungsdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Leistungen aller Art auf dem Gebiet der Verpflegung und Beköstigung im Rahmen eines planmäßigen und arbeitsteiligen Zusammenwirkens mit anderen steuerbegünstigten Körperschaften gem. § 57 Abs- 3 Abgabenordnung. Hierzu gehört insbesondere die Erbringung von Küchen-, Catering- und Verpflegungsleistungen für steuerbegünstigte Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen, z.B. für Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen sowie in einem untergeordneten Umfang auch sonstige Dienstleistungen aller Art im Zusammenhang mit den vorstehenden Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Dr. Ashauer
seit 25.9.2025
Geschäftsführer
Patrick Jenrich
seit 25.8.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kostbar GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.826,00 3.733,00
II. Sachanlagen 78.928,00 107.316,00
80.754,00 111.049,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 25.691,15 29.100,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 781.658,48 665.132,89
- davon gegen Gesellschafter € 224.530,76 (Vorjahr: € 178.076,17 )
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 251.848,87 286.103,12
1.059.198,50 980.336,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.186,64 40.382,04
1.180.139,14 1.131.767,50

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.526,00 3.526,00
III. Bilanzgewinn 571.898,71 545.979,12
675.424,71 649.505,12
B. Rückstellungen 170.151,18 163.379,00
C. Verbindlichkeiten 334.563,25 318.883,38
- davon aus Steuern: € 11.991,52 (Vorjahr: € 13.897,65)
1.180.139,14 1.131.767,50

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Kostbar GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Essen

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht Essen

Register-Nr.: HRB 21163

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Kostbar GmbH, Essen, zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Auf die Aufstellung eines Lageberichtes wird nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB verzichtet.

Die Bilanz ist nach § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert, Leerposten werden nicht angegeben.

Von den Erleichterungen des § 274a und des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Bei der Bemessung der linearen Abschreibungen sind die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden über 2 bis 4 Jahre abgeschrieben, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken über 25 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 12 Jahre. Für die Anschaffungskosten von Geringwertigen Anlagegütern können einheitliche Abschreibungsdauern (bis 250,00 Euro ein Jahr und von 250,00 bis 800,00 Euro, 5 Jahre) verwendet werden. Die noch laufenden Sammelposten werden weiterhin planmäßig (5 Jahre) abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Einstandskosten nach Abzug von Rabatten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber einigen Arbeitnehmern bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK) Anstalt des öffentlichen Rechts, Dortmund. Zweck der KZVK ist es, Arbeitnehmern der Beteiligten eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Die KZVK ist keine im Wettbewerb stehende Einrichtung. Die Altersversorgung durch die KZVK wird über Beiträge in Höhe von 5,25 % (Vorjahr: 5,25 %) des zusatzversorgungspflichtigen Entgeltes finanziert. Im Berichtsjahr betrug die Höhe der verbeitragten Löhne und Gehälter TEUR 192 (Vorjahr: TEUR 197). Daneben wird ab Januar 2019 bis zum Jahr 2043 ein Stärkungsbeitrag nach einem bestimmten Berechnungsschema erhoben. Dieser betrug im Berichtsjahr EUR 2.331,48 (Vorjahr: EUR 2.701,80).

In Anwendung des Wahlrechts gem. Artikel 28 Abs. 1 EGHGB wird seit dem Geschäftsjahr 2017 für Versorgungsberechtigte Jahrgang 1952 und älter für die zu erwarteten Mehrbeiträge, die zur Finanzierung der Unterdeckung von der KZVK Rheinland-Westfalen erhoben werden, eine Pensionsrückstellung gebildet. Darüber hinaus wurde vom Wahlrecht gem. Artikel 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und keine Pensionsrückstellung gebildet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden über die wirtschaftliche Verpflichtung der Beteiligten ermittelt. Als Erfüllungsbetrag nach § 253 HGB wird der Barwert der erwarteten Mehrbeiträge, die zur Finanzierung der Unterdeckung von der KZVK erhoben werden, in Form einer besten Schätzung angesetzt. Die Mehrbeiträge ergeben sich aus dem über den Erhebungszeitraum jährlich zu zahlenden Stärkungsbeitrag.

Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bewertungsstichtag 31. Dezember 2022 auf 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %); es handelt sich im Geschäftsjahr 2023 um den von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit der Verpflichtung von pauschal 15 Jahren (Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB im Gegensatz zu den mit den individuellen Restlaufzeiten der einzelnen Verpflichtungen korrespondierenden Rechnungszinssätzen).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen.

Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläum und Sterbegeld wurden unter Zugrundelegung der "Richttafeln" 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Jubiläums- und Sterbegeldrückstellungen werden unter Anwendung der "Projected Unit Credit"(PUC)-Methode berechnet. Der Bewertung liegen ein Rechnungszinssatz von 1,76 % (Vorjahr: 1,45 %), wie im Vorjahr ein Einkommens- und Rententrend von 2,50 % sowie abhängig vom Alter und Geschlecht des Mitarbeiters eine Fluktuation von 0,00 % bis 8,00 % zugrunde. Bei der Wahl des Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, welches die Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren für alle Anspruchsberechtigten gestattet.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Bilanzerläuterungen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 100.000,00 ist voll eingezahlt. Sämtliche Geschäftsanteile werden von der Evangelisches Krankenhaus Lutherhaus gGmbH, Essen, gehalten.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen.

Der Bilanzgewinn ergibt sich wie folgt:

EUR
Gewinnvortrag 545.979,12
Jahresüberschuss + 25.919,59
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 571.898,71

Ausschüttungsgesperrter Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe des vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung vorgegebenen Durchschnitts von sieben Geschäftsjahren und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt EUR 425,17 (ausschüttungsgesperrter Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:

davon verbundene Unternehmen
TEUR TEUR
2024 258 230
2025 21 0
2026 10 0
2027 1 0
Gesamt 290 230

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren im Jahresdurchschnitt 69 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Detlev Lehrenfeld, Oberhausen, Küchenmeister

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Kostbar GmbH, Oberhausen, wird in den Konzernabschluss der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Krankenhaus gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Essen, einbezogen, der im Unternehmensregister elektronisch bekannt gemacht wird. Der Konzernabschluss ist der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage relevant sind, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

 

Essen, den 19. April 2024

Die Geschäftsführung

gez. Detlev Lehrenfeld

Feststellung Jahresabschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 12. Juni 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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