Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 213771
Vorher
neon smart logistics GmbHNOSTA E-Commerce GmbH
Eingetragen
12.7.2019
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von LogistikdienstleistungenUnternehmensberatung
Gegenstand
die strategische, konzeptionelle, technische und organisatorische Planung und Beratung von Unternehmen in Bezug auf Systeme, Schnittstellen, Prozesse, Abläufe und Abwicklungen, und das Erbringen von Dienstleistungen, insbesondere die Übernahme von Prozessen, Abläufen und Abwicklungen für Dritte, eingeschlossen die Übernahme von Transporten, von Tätigkeiten der Lagerlogistik und von damit verbundenen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nicolas Gallenkamp
seit 28.12.2022
Prokura
Meike Plegge
seit 28.12.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NOSTA Holding GmbH GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NOSTA Logistics GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NOSTA Holding GmbH

Osnabrück

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

INHALT

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

Konzernanlagespiegel 2021

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Bestätigungsvermerk

Nachrichtlich:

Billigung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes zum 31. Dezember 2021

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

Konzernanlagespiegel 2021

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Bestätigungsvermerk

Nachrichtlich:

Billigung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes zum 31. Dezember 2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an 81.989,00 116.142,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 76.287,00 87.875,00
158.276,00 204.017,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.646.336,85 17.137.010,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 831.798,00 934.538,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.848.350,40 1.937.333,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.461,00 8.515,00
19.333.946,25 20.017.397,49
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 34.829,04 3.579,04
34.829,04 3.579,04
19.527.051,29 20.224.993,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 60.180,63 135.529,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.978.167,64 21.722.820,67
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.494.887,92 2.214.688,16
33.473.055,56 23.937.508,83
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.667.052,02 5.106.913,51
37.200.288,21 29.179.952,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 903.757,43 657.967,94
D. Aktive Latente Steuern 436.841,00 381.203,00
58.067.937,93 50.444.116,60

PASSIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 34.000,00 34.000,00
II. Kapitalrücklage 100.775,64 100.775,64
III. Gewinnrücklagen 7.121.175,33 7.121.175,33
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 648,57 -806,94
V. Bilanzgewinn 1.832.661,72 1.167.541,56
- davon Gewinnvortrag 1.167.541,56 € (Vorjahr: 258.636,64 €)
VI. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 90.965,29 90.965,29
9.180.226,55 8.513.650,88
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.680.485,42 1.444.233,70
2. Steuerrückstellungen 185.003,88 110.029,40
3. Sonstige Rückstellungen 3.524.735,21 2.862.393,60
5.390.224,51 4.416.656,70
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.741.983,20 12.000.033,70
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.700.323,80 21.129.723,22
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.926.836,47 4.254.353,70
- davon aus Steuern ( 1.237.629,90 ) ( 1.314.356,66 )
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit ( 25.410,92 ) ( 3.384,94 )
43.369.143,47 37.384.110,62
D. Passive Latente Steuern 128.343,40 129.698,40
58.067.937,93 50.444.116,60

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 230.333.425,46 188.882.952,77
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.712.049,09 1.447.406,73
- davon aus Währungsumrechnung ( 541.281,96 ) ( 276.651,26 )
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 179.833,78 143.029,82
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 187.556.680,79 187.736.514,57 147.821.054,94 147.964.084,76
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 23.868.031,66 22.793.967,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.742.691,89 28.610.723,55 4.519.035,51 27.313.002,58
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.182.592,85 1.346.578,02
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.087.054,81 10.975.238,77
- davon aus Währungsumrechnung ( 404.856,42 ) ( 427.158,36 )
7. Erträge aus Beteiligungen 3.964,88 1.443,25
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.012,40 37.641,13
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 408.977,98 478.407,30
- davon aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen ( 192.039,18 ) ( 180.481,95 )
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 687.093,42 688.946,01
11. Ergebnis nach Steuern 1.337.494,65 1.603.186,44
12. Sonstige Steuern 56.414,49 78.290,52
13. Konzernjahresüberschuss 1.281.080,16 1.524.895,92

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

der NOSTA Holding GmbH

Osnabrück

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma "NOSTA Holding GmbH" im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRB Nr. 18099 eingetragen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Konzernanhang aufgeführt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungen wurden basierend auf der betrieblichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode errechnet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit ihren ursprünglichen Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet. Für die in Forderungen liegenden Risiken wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Darüber hinaus wurden Einzelwertberichtigungen auf Forderungen, entsprechend ihrem Ausfallrisiko, gebildet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt mit dem Barwert der zukünftigen Pensionsleistungen auf der Grundlage von Zinssätzen zwischen 0,00 % und 1,96 % (je nach Fälligkeitstermin) und der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Es wird der Zinssatz aus dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB angesetzt. Bei einer Berechnung mit dem bisher angesetzten Durchschnittszinssatz der vergangenen sieben Jahre (0,00 % bis 1,44 %), ergäbe sich eine um T€ 220 höhere Rückstellung. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Vermögensgegenstände zur Erfüllung dieser Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.063 (Vorjahr: T€ 1.014) mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen und zum Teil durch verpfändete Wertpapierdepots gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen und Depots dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert sowie den Anschaffungskosten und beträgt T€ 965. Die Depots sind mit dem Stichtagswert von T€ 97 angesetzt. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellungen beläuft sich auf T€ 2.744. Zinserträge aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 21 wurden mit dem Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 213 (NH: T€ 205, NL: T€ 8) verrechnet. Der verbleibende Zinsaufwand in Höhe von T€ 192 ist in dem Gesamtbetrag der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen ergibt sich aus dem Wert bei der NOSTA Holding GmbH von T€ 2.475 und der NOSTA Logistics GmbH von T€ 269.

Die übrigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Verpflichtungen, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen und werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Unterjährig werden auf Fremdwährung lautende Posten mit dem Kurs zum Anschaffungszeitpunkt bewertet. Hierbei wurde das handelsrechtliche Niederstwertprinzip im Wesentlichen beachtet.

C. Angaben zum Konsolidierungsverfahren

Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses besteht seit dem 31.12.2001. Stichtag aller einbezogenen Einzelabschlüsse ist der 31. Dezember 2021. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode, soweit die Unternehmen vor dem 1. Januar 2010 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Die Kapitalkonsolidierung der NOSTA Logistics B.V., NOSTA Grundstücksgesellschaft mbH, NOSTA Logistics Corporation und Mellow's GmbH erfolgte nach der Neubewertungsmethode.

Es wurden nachfolgende Gesellschaften in den Konzernabschluss einbezogen:

1)

100 % an der NOSTA Logistics GmbH, Osnabrück,

2)

100 % an der NOSTA Sea & Air GmbH, Hamburg,

3)

100 % an der NOSTA Rail GmbH, Osnabrück,

4)

100 % an der NOSTA Cargo GmbH, Osnabrück,

5)

100 % an der NOSTA Logistics B.V., Rotterdam (Niederlande),

6)

94,4 % an der NOSTA Grundstücksgesellschaft mbH, Osnabrück,

7)

100 % an der NOSTA Logistics Corporation, Bensenville, Illinois (USA)

8)

100 % an der neon smart logistics GmbH, Osnabrück,

9)

100 % an der Mellow's GmbH, Osnabrück.

Die bis zum Vorjahr konsolidierte T. U. L. Grundstücksverwaltung GmbH, Osnabrück, ist mit Wirkung zum 1. Januar 2021 verkauft worden. Es resultiert ein Gewinn aus der Entkonsolidierung in Höhe von T€ 2.

Die NOSTA Logistics GmbH wurde bereits zum 31. Dezember 1999 beim ersten aufgestellten Konzernabschluss konsolidiert. Besonderheit ist die Verschmelzung der NOSTA Logistik GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2008 auf die NOSTA Logistics GmbH zu Buchwerten. Für den Konzernabschluss ergeben sich hieraus keine Änderungen.

Das unter Nr. 2) aufgeführte Unternehmen wurde erstmalig in 2001 konsolidiert. Der aus der Erstkonsolidierung resultierende aktive Unterschiedsbetrag aus Vorjahresergebnissen in Höhe von € 527,64 wurde mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

Das unter Nr. 3) genannte Unternehmen wurde erstmalig in 2002 konsolidiert. Der aus der Erstkonsolidierung resultierende aktive Unterschiedsbetrag aus dem Vorjahresergebnis in Höhe von € 319,58 wurde mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

Im Jahre 2008 erstmalig einbezogen wurde die NOSTA Cargo GmbH, Osnabrück (Nr. 4), die aus der Abspaltung zu Buchwerten aus der GKU - Gesellschaft für komplexe Unternehmenslogistik mbH mit Wirkung zum 1. Januar 2008 entstanden ist. Auswirkungen auf den Konzernabschluss ergeben sich hieraus nicht.

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2005 wurde der Minderheitsanteil von 0,5% an der NOSTA Logistik GmbH durch die NOSTA Holding GmbH erworben. Ein sich hierbei ergebender Unterschiedsbetrag aus Firmenwert in Höhe von € 19.960,00 wurde mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Erstmalig im Geschäftsjahr 2014 wurde die NOSTA Logistics B.V., Rotterdam (Nr. 5) in den Konzernabschluss einbezogen. Die Erstkonsolidierung der 100% Beteiligung der NOSTA Logistics GmbH erfolgte mit Gründung der Gesellschaft zum 08. Juli 2014. Für den Konzernabschluss ergeben sich hieraus keine Auswirkungen.

Die Anteile an der NOSTA Grundstücksgesellschaft mbH wurden am 31. Juli 2018 erworben. Bei der Erstkonsolidierung mit Wirkung per 1. August 2018 wurden stille Reserven in Höhe von € 840.272,43 auf die Grundstücke verteilt. Basierend auf den Deutsche Rechnungslegung Standards (DRS) 18 und 23 wurden zudem auf den zeitlichen Bewertungsdifferenzen aus der Erstkonsolidierung der NOSTA Grundstücksgesellschaft mbH latente Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 116 abgegrenzt und ein entsprechend hoher Firmenwert aktiviert. Der Firmenwert wird linear über 10 Jahre abgeschrieben.

Erstmalig im Geschäftsjahr 2018 wurde die NOSTA Logistics Corp., Bensenville (Nr. 7) in den Konzernabschluss einbezogen. Die Erstkonsolidierung der 100 % Beteiligung der NOSTA Holding GmbH erfolgte mit Gründung der Gesellschaft am 20. Juni 2018. Für den Konzernabschluss ergeben sich hieraus keine Auswirkungen.

Erstmalig im Geschäftsjahr 2019 wurde die neon smart logistics GmbH, Osnabrück (Nr. 8) in den Konzernabschluss einbezogen. Die Erstkonsolidierung der 100 % Beteiligung der NOSTA Logistics GmbH erfolgte mit Gründung der Gesellschaft am 22. Mai 2019. Für den Konzernabschluss ergeben sich hieraus keine Auswirkungen.

Die Anteile an der Mellow's GmbH, Osnabrück (Nr. 9) wurden am 14. November 2019 erworben. Bei der Erstkonsolidierung mit Wirkung per 14. November 2019, wurde ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von € 26.856,70 ermittelt. Ein entsprechend hoher Firmenwert wurde aktiviert und, mangels positiver Ergebniserwartungen, in 2019 vollständig abgeschrieben.

Alle einbezogenen inländischen Unternehmen machen von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.

D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 82) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von T€ 10 (Vorjahr: T€ 18) enthalten.

Das Stammkapital beträgt laut Handelsregistereintragung € 34.000,00.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Gewinnvortrag 1.167.541,56
Jahresüberschuss 1.281.080,16
Ausschüttungen -600.000,00
Ausgleichszahlung an andere Gesellschafter -15.960,00
Stand 31. Dezember 2021 1.832.661,72
Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2021 Gesamtbetrag bis 1 Jahr größer 1 Jahr größer als 5 Jahre davon besichert
T€ T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.742,0 1.185,1 8.556,9 4.388,3 9.742,0
(Vorjahr) ( 12.000,0 ) ( 2.258,0 ) ( 9.742,0 ) ( 5.128,6 ) ( 12.000,0 )
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.700,3 30.700,3 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) ( 21.129,7 ) ( 21.129,7) ( 0,0) ( 0,0) ( 0,0 )
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.926,8 2.619,4 307,4 25,7 231,5
(Vorjahr) ( 4.254,4 ) ( 2.782,1 ) ( 1.472,3 ) ( 1.101,0 ) ( 321,4)
43.369,1 34.504,8 8.864,3 4.414,0 9.973,5
(Vorjahr) ( 37.384,1 ) ( 26.169,8 ) ( 11.214,3) ( 6.229,6 ) ( 12.321,4)

Von den Umsatzerlösen entfallen T€ 215.893 (Vorjahr: T€ 174.921) auf das Transportmanagement. Die übrigen Umsätze wurden in den Bereichen Stationäre Logistik und Kontrakt-Logistik erwirtschaftet.

Aus dem Einzelabschluss ergeben sich Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz beim Anlagevermögen (T€ -294) sowie bei den Pensionsrückstellungen (T€ 1.232), die zum Ansatz latenter Steuern führen. Wie im Vorjahr wird ein Satz von 32 % (bez. der NOSTA Grundstücksgesellschaft mbH ein Steuersatz von 15,8 %) angesetzt. Die Verlustvorträge der amerikanischen Konzerngesellschaft wurden wie im Vorjahr mangels absehbarer Realisierung nicht in die Berechnung einbezogen. Die Verlustvorträge der niederländischen Konzerngesellschaften werden in Höhe von T€ 572 (Vorjahr: T€ 686) wegen der absehbaren Realisierung einbezogen. Bei einem erwarteten Steuersatz von 15 % ergibt sich im Konzernabschluss eine Abgrenzung von T€ 86. Insgesamt resultiert eine Erhöhung des aktiven Steuerabgrenzungspostens auf T€ 437 (Vorjahr: Erhöhung auf T€ 381). Hieraus resultiert ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von T€ 56 (Vorjahr: T€ 142).

Basierend auf DRS 18 werden auf den zeitlichen Bewertungsdifferenzen aus der Erstkonsolidierung der NOSTA Grundstücksgesellschaft mbH latente Steuerrückstellungen abgegrenzt. Bei der Abgrenzung werden lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag berücksichtigt, da keine Gewerbesteuerbelastungen aus den Erträgen der NOSTA Grundstücksgesellschaft mbH entstehen. Es wird bei einem Steuersatz von 15,8 % ein Betrag in Höhe von T€ 128 angesetzt, somit eine Verminderung der latenten Steuerrückstellung um T€ 1 zum 31. Dezember 2021.

E. Sonstige Angaben

Zu Gunsten von Kreditinstituten bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.688 (Vorjahr: T€ 3.473). Vor dem Hintergrund, dass positive Unternehmensplanungen für die Unternehmen vorliegen, für die die Gesellschaft haftet, ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Anmietung von Geschäftsräumen, Lagerflächen und Fahrzeugen in Höhe von insgesamt T€ 21.218 (Vorjahr: T€ 17.739) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 4.671, größer 1 Jahr T€ 16.547 und davon größer 5 Jahre T€ 5.599.

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Prüfungshonorar beträgt T€ 81,5.

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 186 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 182) sowie 398 Angestellte (Vorjahr: 386) beschäftigt.

Der Gesamtbetrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB (Ausschüttungssperre) beträgt T€ 571. Hiervon entfallen auf Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern T€ 351 sowie T€ 220 auf die höhere Pensionsrückstellungsberechnung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum gemäß Handelsregistereintragung Herr Nicolas Gallenkamp, Kaufmann, Osnabrück, Herr Marcus Thoben, Kaufmann, Bad Iburg und Herr Florian Körner, Kaufmann, Osnabrück.

Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung nehmen wir die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Der in 2021 gegründete Beirat hat im Geschäftsjahr Vergütungen in Höhe von T€ 22,5 erhalten.

Mitglieder des Beirats waren im Berichtszeitraum:

Manfred Schnor (Vorsitzender), Diplom-Bankbetriebswirt

Lorenz Hartung, Master of Business Administration, TU München

Jan Kegelberg, Diplom-Betriebswirt und MBA der Universität Michigan

Andrea Gallenkamp, (Bank)Kauffrau

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Krieg in der Ukraine hat das Potenzial, der Erholung der Weltwirtschaft von der COVID-19 Pandemie einen erheblichen Dämpfer zu versetzen. Die Folgen für die globalen Finanzmärkte, die internationalen Lieferketten sowie das Wirtschaftsleben in Deutschland und für die NOSTA Holding sind aufgrund der Dynamik der aktuellen Situation derzeit nicht absehbar. Im Lagebericht wurde an geeigneter Stelle auf mögliche Folgen und Risiken hingewiesen, ohne dass diese Ausführungen den Anspruch haben können, bereits heute ein vollständiges Bild der Lage und ihrer Auswirkungen zeichnen zu können.

 

Osnabrück, den 30. Juni 2022

Nicolas Gallenkamp

Florian Körner

Marcus Thoben

Bilanzposten Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.01.2021 Änderung des Konsolidierungskreies Zugänge Abgänge Endstand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.979.561,45 0,00 34.912,36 130.379,35 1.884.094,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 740.750,40 0,00 0,00 0,00 740.750,40
2.720.311,85 0,00 34.912,36 130.379,35 2.624.844,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.541.259,55 -502.087,23 16.931,53 0,00 19.056.103,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.471.063,66 -33.367,38 0,00 0,00 1.437.696,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.466.837,84 -6.555,28 540.630,83 552.033,28 6.448.880,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.535,25 0,00 0,00 0,00 10.535,25
27.489.696,30 -542.009,89 557.562,36 552.033,28 26.953.215,49
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 3.579,04 0,00 31.250,00 0,00 34.829,04
3.579,04 0,00 31.250,00 0,00 34.829,04
gesamt 30.213.587,19 -542.009,89 623.724,72 682.412,63 29.612.889,39
Bilanzposten Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2021 Änderung des Konsolidierungskreies Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.863.419,45 0,00 69.065,52 130.379,51 1.802.105,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 652.875,40 0,00 11.588,00 0,00 664.463,40
2.516.294,85 0,00 80.653,52 130.379,51 2.466.568,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.404.248,70 -440.755,23 446.273,53 0,00 2.409.767,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 536.525,66 -1.390,38 70.763,00 0,00 605.898,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.529.504,20 - 1.253,28 583.848,80 511.570,01 4.600.529,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.020,25 1.054,00 0,00 3.074,25
7.472.298,81 -443.398,89 1.101.939,33 511.570,01 7.619.269,24
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
gesamt 9.988.593,66 -443.398,89 1.182.592,85 641.949,52 10.085.838,10
Bilanzposten Restbuchwerte
Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81.989,00 116.142,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 76.287,00 87.875,00
158.276,00 204.017,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.646.336,85 17.137.010,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 831.798,00 934.538,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.848.350,40 1.937.333,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.461,00 8.515,00
19.333.946,25 20.017.397,49
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 34.829,04 3.579,04
34.829,04 3.579,04
gesamt 19.527.051,29 20.224.993,53

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021

Als Ausgangspunkt der Kapitalflussrechnung nach DRS 21 sind die liquiden Mittel als Finanzmittelfonds definiert. Hierin eingeschlossen werden neben Kasse und Bankguthaben auch Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kreditinstituten, jeweils mit Restlaufzeiten im Erwerbszeitpunkt von weniger als drei Monaten.

Bei indirekter Ermittlung ergeben sich folgende Zahlungssalden: 2021 2020
T€ T€
Jahresüberschuss 1.281 1.525
- Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung T. U. L. GmbH -2 0
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.183 1.347
-/+ Zahlungsunwirksame Änderungen des Finanzmittelfonds -10 108
-/+ Änderung Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 1 -1
-/+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -48 -20
-/+ Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen 662 -494
-/+ Veränderung der Pensionsrückstellungen 236 225
-/+ Veränderung der Salden des Umlaufvermögens ohne liquide Mittel, latente Steuern und Steuerforderungen -9.955 3.427
-/+ Veränderung kurzfristiger Verbindlichkeiten 8.333 -1.551
-/+ Finanzergebnis ohne Abzinsung langfristiger Rückstellungen 212 259
+ Ertragsteueraufwand 687 689
- Ertragsteuerzahlungen -419 -1.180
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.161 4.332
- Unternehmensverkäufe abzgl. übertragener finanzieller Mittel 101 0
- Auszahlungen für Anlageinvestitionen -624 -666
+ Einzahlungen aus Anlageabgängen 87 206
+ Erhaltene Zinsen und Beteiligungserträge 5 39
Cashflow aus Investitionstätigkeit -430 -421
- Ausschüttungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -600 -600
- Ausgleichszahlungen an andere Gesellschafter -16 -16
+ Gezahlte Zinsen -217 -298
+/- Tilgung von langfristigen Verbindlichkeiten -2.348 -1.140
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -3.181 -2.055
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.450 1.857
+/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 10 -108
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 10 -108
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 5.107 3.358
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.667 5.107

Konzerneigenkapitalspiegel

Stammkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage
1. Januar 2020 34.000,00 100.775,64 7.121.175,33
Auschüttungen
Währungsdifferenz
Aufteilung Jahresergebnis
31. Dezember 2020 34.000,00 100.775,64 7.121.175,33
Auschüttungen
Währungsdifferenz
Aufteilung Jahresergebnis
31. Dezember 2021 34.000,00 100.775,64 7.121.175,33
Differenzen aus Währungsumrechnung Bilanzgewinn Anteile anderer Gesellschafter Gesamtkapital
1. Januar 2020 652,46 258.636,64 90.965,29 7.606.205,36
Auschüttungen -600.000,00 -15.991,00 -615.991,00
Währungsdifferenz -1.459,40 -1.459,40
Aufteilung Jahresergebnis 1.508.904,92 15.991,00 1.524.895,92
31. Dezember 2020 -806,94 1.167.541,56 90.965,29 8.513.650,88
Auschüttungen -600.000,00 -15.960,00 -615.960,00
Währungsdifferenz 1.455,51 1.455,51
Aufteilung Jahresergebnis 1.265.120,16 15.960,00 1.281.080,16
31. Dezember 2021 648,57 1.832.661,72 90.965,29 9.180.226,55

Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2021

der NOSTA Holding GmbH

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens

1. Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Nach einem durch die Corona Pandemie bedingten Rückgang der Weltwirtschaft um - 3,3 % in 2020 rechnete der IWF zu Beginn des Jahres zunächst mit einem Wachstum von 5,5% für 2021. 1 Diese Schätzung wurde im Verlauf des Jahres sogar übertroffen, so dass die Weltwirtschaft in 2021 insgesamt um 6,1 % wuchs. 2

In Deutschland - dem Heimatmarkt der NOSTA-Gruppe - wuchs die Wirtschaft in 2021 um 2,7 % (2020: -5,0 %). Die Unternehmen der NOSTA-Gruppe konnten sich in diesem Umfeld gut behaupten. So konnte das Geschäft mit nationalen wie internationalen Kunden deutlich stärker gesteigert werden als das gesamtwirtschaftliche Wachstum dies nahelegt.

Umsatz- und Auftragsentwicklung/Produkte/Beschaffung

Das Produktportfolio erstreckt sich auf die Bereiche Transportmanagement, Kombinierte Verkehre Schiene/Straße, Sea & Air, Kontraktlogistik, Warehousing und Mehrwertdienstleistungen, sowie Beratungsleistung. Die Transportleistungen sind dabei nach wie vor die umsatzstärksten Produkte.

Das operative Geschäft wird an insgesamt 28 unselbständigen Standorten abgewickelt. Darüber hinaus gehört mit der Mellow's GmbH ein Restaurantbetrieb und Cateringdienstleister zur Unternehmensgruppe.

Die Nettoumsatzerlöse der Unternehmensgruppe stiegen in 2021 um 21,9 % gegenüber dem Vorjahr auf T€ 230.333. Gleichzeitig stieg der Materialaufwand um 26,9 % auf T€ 187.737, so dass die Rohgewinnmarge um 3,2 % zurück ging.

Investitionen und Finanzierung

In 2021 wurden Investitionen in Höhe von T€ 828 getätigt.

Im Vordergrund standen Investitionen in IT-Hardware und in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Viele nicht zwingend erforderliche Investitionen wurden auch in 2021 aufgrund der pandemiebedingt herrschenden Unsicherheit zurückgestellt.

1 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2021/01/26/2021-world-economic-outlook-update
2 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2022/07/26/world-economic-outlook-update-july-2022

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über Darlehen von Geschäftsbanken und aus dem Cashflow der Gesellschaft, seltener über Mietkauf- und Leasingverträge.

Personal

Wir betrachten unsere Mitarbeiter als einen wesentlichen Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg. Wir legen daher größten Wert sowohl auf die Ausbildung von Mitarbeitern als auch auf die Weiterentwicklung und Qualifizierung von Mitarbeitern und Führungskräften.

Der durchschnittliche Personalbestand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,8 % auf 584 Mitarbeiter.

Umweltschutz

Eine der Säulen unseres unternehmerischen Handelns besteht in unserem proaktiven Einsatz für den Umweltschutz. Die notwendige Basis wurde durch die Implementierung eines grundlegenden Managementsystems gelegt, das die Überwachung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen unseres Handelns zum Ziel hat und vorausschauend notwendige Gegensteuerungsmaßnahmen einleitet.

So werden unsere Transport- und Logistikdienstleistungen heute unter den Bedingungen internationaler Standards und zertifizierter Systeme wie DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 erbracht. Der gesamte Fuhrpark der Gesellschaft genügt dem Standard der EURO-6-Norm. Außerdem werden auf den Dachflächen der größten Logistikimmobilien Photovoltaik-Module mit einer installierten Leistung von 2.251 Kilowatt Peak betrieben.

2. Lage der Gesellschaft und des Konzerns

Erläuterungen zum Einzelabschluss der NOSTA Holding GmbH

Die Bilanzsumme hat sich von T€ 17.169 im Vorjahr auf T€ 17.500 erhöht.

Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 289 auf T€ 7.671. Ursächlich für den Anstieg sind Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Finanzanlagen verminderten sich durch den Verkauf der Anteile an der T.U.L. GmbH um T€ 101 auf T€ 7.257.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von T€ 3.011 auf T€ 5.119 gestiegen. Gegenläufig entwickelten sich die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 304, Vorjahr: T€ 1.511) sowie die liquiden Mittel (T€ 3.134, Vorjahr: T€ 4.693).

Die Eigenkapitalquote stieg im Geschäftsjahr 2021 ergebnisbedingt um 3,8 %-Punkte auf 65,8 %.

Die NOSTA Holding GmbH hat im Geschäftsjahr mit der Erbringung von Dienstleistungen an Konzerngesellschaften in Form eines Shared Service Centers Umsatzerlöse in Höhe von T€ 8.512 (Vorjahr T€ 5.567) erzielt.

Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 346 auf T€ 5.562. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von T€ 902 auf T€ 3.317. Grund für diesen Anstieg ist die Einführung des Shared Service Centers auf Ebene der NOSTA Holding.

Insgesamt ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 1.484 welches um T€ 60 unter dem Ergebnis des Vorjahres liegt.

Erläuterungen zum Konzernabschluss der NOSTA Holding GmbH

Die Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der in den Konzernabschluss der NOSTA Holding GmbH einbezogenen Gesellschaften verwendet werden, sind Umsatzerlöse, Rohertrag als Differenz zwischen Umsatzerlösen abzüglich bezogener Leistungen, die im Wesentlichen bezogene Transportleistungen und Mieten für angemietete Läger umfassen, Betriebsergebnis sowie Cash-Flow.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 7.624 auf T€ 58.068 erhöht.

Das Anlagevermögen sank abschreibungsbedingt um T€ 698 auf T€ 19.527.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Wesentlichen bedingt durch das starke Umsatzwachstum um T€ 10.255 auf T€ 31.978. Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um T€ 720 auf T€ 1.495.

Die flüssigen Mittel gingen im Berichtszeitraum um T€ 1.440 auf T€ 3.667 zurück.

Die Eigenkapitalquote sank aufgrund des starken Umsatzwachstums und dem damit verbundenen Forderungsaufbau um 1,1 %-Punkte auf 15,8 %.

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 974 gestiegen. Sie werden im Wesentlichen für Speditions- und Kostenrechnungen, Urlaubstage und andere ungewisse Verbindlichkeiten sowie für Pensionen und Steuern gebildet. Die Veränderung resultiert überwiegend aus einer Erhöhung der Rückstellungen für Ertragsteuern und für Speditionsrechnungen.

Die Verbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Vorjahr um T€ 5.985 auf T€ 43.369. Den wesentlichen Bestandteil bildet nach wie vor die Position "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" mit T€ 30.700 (im Vorjahr T€ 21.130). Der Anstieg um T€ 9.571 verläuft parallel zum Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig dazu wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 2.258 auf T€ 9.742 verringert. Die sonstigen Verbindlichkeiten gingen ebenfalls zurück und reduzierten sich um T€ 1.328 auf T€ 2.927.

Finanzlage

Das Finanzmanagement wird zentral in Osnabrück durchgeführt.

Die Finanzierung erfolgt, soweit nicht durch Lieferanten, im Wesentlichen über Geschäftsbanken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Berichtszeitraum planmäßig und wie vereinbart zurückgeführt. Dies zeigt sich im Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Das Finanzergebnis fällt um T€ 35 besser aus als im Vorjahr. Wesentliche Ursache ist der um T€ 69 gesunkene Zinsaufwand, der wiederum im planmäßigen Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten begründet liegt. Dieser Zinsaufwand betrifft insbesondere die Finanzierung der in 2019 errichteten Lagerimmobilie in Ladbergen. Das Finanzergebnis wird außerdem, wie im Vorjahr, durch erhebliche Aufwendungen aus der Abzinsung langfristiger Positionen in Höhe von T€ 192 (Vorjahr: T€ 180) belastet.

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021 haben die Unternehmen des NOSTA Konzerns einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.162 gegenüber T€ 4.332 in 2020 erwirtschaftet. Dem gegenüber stehen der Cashflow aus Investitionstätigkeit von T€ -430 (Vorjahr: T€ - 421) und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von T€ -3.181 (Vorjahr: T€ -2.055). Insgesamt sank dadurch der Finanzmittelfond, der überwiegend aus Guthaben bei Kreditinstituten besteht, um T€ 1.440 auf T€ 3.667.

Ertragslage

Die Nettoumsatzerlöse stiegen um T€ 41.450 auf T€ 230.333. Gleichzeitig stieg der Materialaufwand um T€ 39.772 auf T€ 187.737, so dass die Rohgewinnmarge um 3,2 % zurück ging. Die Ursache hierfür liegt insbesondere in den stark steigenden Preisen für knappen Frachtraum.

Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund von Neueinstellungen und moderaten Lohn- und Gehaltserhöhungen um T€ 1.298 auf T€ 28.611. Die Abschreibungen sanken um T€ 164 auf T€ 1.183. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.112 (10,1 %).

Insgesamt ergibt sich somit ein Betriebsergebnis von T€ 2.429 welches T€ 303 unter dem Wert des Vorjahres liegt.

Gesamtaussage zum Jahresabschluss

Die Geschäftsführung der NOSTA Holding GmbH ist mit dem Geschäftsverlauf und der wirtschaftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Die Entwicklung des Umsatzes hat unsere Erwartung aus dem Vorjahr noch übertroffen, das Ergebnis dagegen lag im Rahmen unserer Erwartungen.

II. Darstellung der wesentlichen Risiken und Chancen

Im Folgenden werden die wesentlichen Ereignisse und Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens dargestellt, die sich positiv oder negativ auf die Erreichung unserer Unternehmensziele und damit auf die Lage der Gesellschaft auswirken können.

1. Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft ist Bestandteil des Planungs- und Steuerungssystems der NOSTA Group und wird zentral geführt.

Finanzrisiken

Im Finanzbereich können zur Vermeidung von Wechselkurs- und Zinsänderungsrisiken sowie Preissteigerungen im Bereich Treibstoffeinkauf grundsätzlich derivative Finanzinstrumente eingesetzt werden. Derartige Kontrakte werden jedoch nur dann geschlossen, wenn ihnen entsprechende Grundgeschäfte gegenüberstehen. Im Geschäftsjahr 2021 hatte die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.

Im Forderungsbereich hat die Gesellschaft ein effizientes Forderungsmanagement installiert. Dazu gehören ein System aus Bonitätsprüfungen über Büroauskünfte und den Warenkreditversicherer, Kreditanträge bei der Warenkreditversicherung, Festlegung von Kreditlimiten, regelmäßige zeitnahe Mahnläufe und eigene telefonische Inkassobemühungen. Wenn die eigenen Mittel nicht mehr ausreichen, wird anwaltliche und gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen.

Risiken in der Informationsverarbeitung

Die NOSTA Group betreibt seit 2014 ein Managementsystem zur Informationssicherheit, um die Risiken der Informationsverarbeitung zu beherrschen. Dieses Managementsystem umfasst eine ausführliche Dokumentation aller Systeme und Prozesse, die jährlich aktualisiert und im Rahmen von internen Audits überprüft wird. Der Geltungsbereich des Managementsystems umfasst die NOSTA Group mit der NOSTA Holding GmbH und ihren operativen Tochtergesellschaften.

Schadensrisiken

Nicht bilanzierte wesentliche Ertragsrisiken aufgrund von versicherten und nicht versicherten Schäden sind nicht bekannt.

Sonstige Chancen und Risiken

Für die Unternehmensgruppe sehen wir weitere Wachstumschancen durch eine zunehmende Internationalisierung des Geschäfts sowie durch den Einsatz eines einheitlichen produktgruppen- und geschäftsbereichsübergreifenden Vertriebs- und Marketingkonzepts.

Ertragsrisiken ergeben sich aus dem im Verkehrsgewerbe herrschenden Kostendruck bei gleichzeitiger Verknappung von Laderaum und verfügbarem Fahrpersonal, vor allem auch im Zusammenhang mit den weltwirtschaftlichen Entwicklungen die für 2022 zu erwarten sind.

Schwer prognostizierbar sind aktuell die wirtschaftlichen Risiken aus dem Krieg in der Ukraine. Hierzu verweisen wir auf die Ausführungen im Prognosebericht.

2. Prognosebericht

Führende Forschungsinstitute erwarten, dass die Weltwirtschaft in 2022 die Corona-Pandemie hinter sich lässt und den Wachstumstrend aus 2021 fortsetzt.

Der IWF prognostizierte im Januar 2022 ein Wachstum der Weltwirtschaft von insgesamt 4,4 % für das gesamte Jahr 2022. In den für die NOSTA Gruppe maßgeblichen Regionen bedeutet das 3,9 % Wachstum in der Eurozone, darin enthalten ist Deutschland mit einer Prognose von 3,8 %. Für die USA rechnet der IWF mit 4,0 % Wachstum; für die Emerging Markets in Asien inkl. China und Indien mit 4,8 %. 3

Diese Prognosen wurden mit dem Ausbruch der Ukraine-Krise im Februar 2022 jedoch zurück genommen und deutlich nach unten korrigiert. Alle bedeutenden Forschungsinstitute gehen nunmehr davon aus, dass sich das Wachstum - vor allem in Europa und darin enthalten in Deutschland - konfliktbedingt deutlich abschwächen wird.

Vor diesem Hintergrund rechnen wir in 2022 mit einem Jahr großer Herausforderung. Die Stabilität internationaler Lieferketten wird nach wie vor stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie belastet. Zusätzlich kommt nun der Konflikt um die Ukraine hinzu, dessen wirtschaftliche Risiken nur schwer prognostizierbar sind.

Grundsätzlich rechnen wir jedoch auch in 2022 mit einer weiterhin starken Nachfrage nach Logistikdienstleistungen bei weiterhin sehr knappem Frachtraum. Eine konzernweite, deutliche Umsatzsteigerung gegenüber 2021 scheint daher auch in 2022 realistisch. Gleichzeitig erwarten wir, dass sich vor allem fossile Brennstoffe massiv verteuern und dies einerseits deutliche Preissteigerungen für die von uns zugekauften Dienstleistungen auf allen Verkehrswegen bringt, und andererseits auch zu deutlichen Steigerungen unserer eigenen Kosten führt.

Eine große Herausforderung für das Jahr 2022 wird sein, diese hohe Preisdynamik an Kunden weiter zu geben. Jedoch sehen wir uns dafür gut aufgestellt. Die Unternehmensgruppe erwartet deshalb zum aktuellen Zeitpunkt, dass das Betriebsergebnis für 2022 auch trotz der Auswirkungen der Ukraine-Krise mindestens auf Höhe des Vorjahrs liegen wird.

3 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2022/01/25/world-economic-outlook-update-january-2022

Ein weiteres Eskalieren des Ukraine-Konflikts und ein Abrutschen der Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession berücksichtigt diese Prognose nicht. Da wir beides jedoch nicht mit hoher Zuversicht ausschließen können, begegnen wir dem Jahr 2022 weiterhin mit großer Vorsicht und einem hohen Kostenbewusstsein. Ziel ist es, die Unternehmensgruppe auch gegen dieses Szenario bestmöglich abzusichern.

 

Osnabrück, den 30. Juni 2022

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NOSTA Holding GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der NOSTA Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der NOSTA Holding GmbH, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, nachfolgend "Konzernlagebericht" genannt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 22. Juli 2022

RSM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Grote, Wirtschaftsprüfer

Weyers, Wirtschaftsprüfer

Nachrichtlich:

Die Billigung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes zum 31. Dezember 2021 der NOSTA Holding GmbH erfolgte am 25. Juli 2022.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

14 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.