Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 21172
Vorher
Blitz 07-611 GmbH
Eingetragen
28.6.2007
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Turbinen
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Abgasnachbehandlungssystemen und verwandter Systeme sowie die Bereitstellung von Entwicklungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Peter Timm
seit 8.10.2015
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ashok Leyland Ltd.INDEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ashok Leyland Ltd.
India
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALBONAIR GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ALBONAIR GMBH, DORTMUND

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 16.551.409,74 16.910.797,81
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.091.563,47 14.271.399,54
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.622.014,87 13.818.677,48
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.755,66 46.929,12
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 405.792,94 405.792,94
II. Sachanlagen 670.838,96 850.390,96
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.199,50 51.871,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 276.565,76 455.172,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.066,52 29.344,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 314.007,18 314.002,16
III. Finanzanlagen 1.789.007,31 1.789.007,31
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.373.894,68 1.373.894,68
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 415.112,63 415.112,63
B. UMLAUFVERMÖGEN 11.391.478,79 11.070.939,69
I. Vorräte 2.608.514,69 3.530.071,86
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.991.556,96 2.416.456,07
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 306.700,78 325.271,62
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 310.256,95 788.344,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.839.576,62 7.143.385,90
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.253.781,84 3.618.016,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.337.283,19 3.245.812,34
3. Sonstige Vermögensgegenstände 248.511,59 279.557,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 943.387,48 397.481,93
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 118.732,01 117.267,07
28.061.620,54 28.099.004,57

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 4.187.167,79 4.100.304,04
I. Gezeichnetes Kapital 52.495.000,00 52.495.000,00
II. Bilanzverlust -48.307.832,21 -48.394.695,96
B. RÜCKSTELLUNGEN 744.412,10 1.754.888,27
1. Sonstige Rückstellungen 744.412,10 1.754.888,27
C. VERBINDLICHKEITEN 19.615.138,95 18.229.103,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.320.043,64 16.148.128,13
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.066.356,15 1.636.710,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.643,84 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 211.095,32 444.265,38
- davon aus Steuern: € 99.921,79 (Vorjahr: € 99.136,48)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.514.901,70 4.014.708,38
28.061.620,54 28.099.004,57

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 36.472.807,01 47.258.994,08
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -496.658,06 -1.397.467,02
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.081.967,77 798.018,80
4. Gesamtleistung 37.058.116,72 46.659.545,86
5. Sonstige betriebliche Erträge 768.667,80 598.635,27
6. Materialaufwand -22.326.755,26 -31.853.370,01
7. Rohergebnis 15.500.029,26 15.404.811,12
8. Personalaufwand -8.635.317,13 -8.720.634,36
a) Löhne und Gehälter -7.250.750,62 -7.331.638,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.384.566,51 -1.388.996,32
- davon für Altersversorgung: € 82.599,94 (Vorjahr: € 85.891,39)
9. Abschreibungen -1.806.998,62 -2.214.641,05
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.523.490,79 -3.828.301,46
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 22.590,91 23.127,67
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 22.590,91 (Vorjahr: € 23.127,67)
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1.198,69
- davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten: € 0,00 (Vorjahr: € 358,00)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.175.934,00 -600.530,56
- Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 0,00 (Vorjahr: € 3.567,00)
- davon an verbundene Unternehmen: € 70.000,00 (Vorjahr: € 70.000,00)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -292.546,75 -57.753,81
15. Ergebnis nach Steuern 88.332,88 7.276,24
16. Sonstige Steuern -1.469,13 -1.330,81
17. Jahresüberschuss 86.863,75 5.945,43
18. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -48.394.695,96 -48.400.641,39
19. Bilanzverlust -48.307.832,21 -48.394.695,96

Anhang 2023

ALBONAIR GmbH, Dortmund

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet ALBONAIR GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HR B 21172 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Dortmund. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten, vermindert um lineare bzw. notwendige Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren), bewertet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis zu 5 Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- / Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Bei Gebäudeeinbauten wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 20 Jahren zugrunde gelegt.

Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 2 und 16 Jahren.

Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 13 Jahren.

Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Für Zugänge von Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird in jedem Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst (§ 6 Abs. 2a EStG).

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, ggf. zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt.

Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen, Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet.

Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten.

Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen.

Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Ergebniseffekte aus der Auf- und Abzinsung werden im Zinsergebnis dargestellt.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des § 256a S. 2 HGB umgerechnet.

Bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen werden Gewinne und Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt.

Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen enthalten zum Stichtag verauslagte bzw. vereinnahmte Gelder, die Aufwendungen bzw. Einnahmen nach dem Stichtag darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Sachanlagen (Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB) wird in der Anlage 3a zum Anhang dargestellt.

Von dem Gesamtaufwand der Forschungs- und Entwicklungskosten in 2023 (4.068 T€) wurden 1.372 T€ als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert.

Im Bereich der Sachanlagen liegen die Zugänge in Höhe von 36 T€ unter den Abschreibungen des Berichtsjahres.

2. Finanzanlagen

Die Gesellschaft hält 100 % an der Albonair (Taicang) Automotive Technology Co. Ltd. in Taicang City / China. Die Gesellschaft hat ein eingezahltes Stammkapital in Höhe von 1.600 TUSD. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt umgerechnet -801 T€. Das Jahresergebnis beträgt -481 T€.

Für die Albonair (Taicang) Automotive Technology Co. Ltd. liegt der beizulegende Zeitwert zum Stichtag über dem Buchwert. Die darüber hinaus gewährten Darlehen wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht abgeschrieben, da eine Wertminderung nicht als dauerhaft angesehen wird.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten saldierte Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die übrigen Forderungen entfallen auf Zinsforderungen aus Ausleihungen an die Albonair (Taicang) Automotive Technology Co. Ltd., welche mit 5,0 % bzw. 4,75 % p. a. verzinst werden.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 52.495 T€ (Vj.: 52.495 T€). Daneben besteht ein Bilanzverlust in Höhe von 48.308 T€ (Vj.: 48.395 T€).

Es besteht eine Ausschüttungssperre hinsichtlich aktivierter selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von 13.622 T€.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Personalbezogene Rückstellungen
Tantiemen 274 368
Restrukturierung/Abfindungen 0 300
Offener Urlaub 142 140
Berufsgenossenschaftsbeiträge 40 42
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 0 1
456 851
Verkaufsbezogene Rückstellungen
Gewährleistungen 180 690
Andere Rückstellungen
Ausstehende Rechnungen 32 149
Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 60 50
Archivierungsaufwendungen 10 9
Unterlassene Instandhaltung 6 6
108 214
744 1.755

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamt
T€
bis zu 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren
T€
mehr als 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.320 17.320 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.066 2.066 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternhemen 18 18 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 211 211 0 0
19.615 19.615 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von € 14 Mio. sind durch eine Bürgschaft der Muttergesellschaft besichert.

Ein im vorherigen Geschäftsjahr bei einem Kreditinstitut aufgenommenes Darlehen von € 2 Mio. wurde durch eine Sicherungsübereignung (Raumsicherungsübertragung) aller, am Firmensitz in Dortmund gelagerten, Vorratsbestände besichert und in diesem Geschäftsjahr um € 1 Mio. auf € 3 Mio. erhöht..

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 100 T€ (Vj.: 99 T€).

Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

31.12.2023
31.12.2022
Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen 966 1.515
Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen 265 253
1.231 1.768

692 T€ (Vj.: 690 T€) der sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und DIV/0 T€ (Vj.: DIV/0 T€) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die Gesellschaft hat für bestimmte Forderungen des Kunden VOLVO eine Factoringvereinbarung über die Royal Bank of Scotland plc, London, getroffen. Zum Stichtag waren noch nicht fällige Forderungen in Höhe von 4.407 T€ im Rahmen dieser Vereinbarung verkauft. Dies führt zu einer entsprechenden Verschiebung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu liquiden Mitteln.

Vorteil und Zweck dieser Geschäfte bzw. sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Verbesserung der Liquidität und die Vermeidung von Kapitalbindung.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse nach geographischen Märkten gliedern sich wie folgt:

2023 2022
West-Europa 23.332 36.104
Asien-Pazifik 8.778 9.251
Deutschland 4.323 1.875
Ost-Europa 39 29
36.472 47.259

Die Gesellschaft hat nur ein Tätigkeitsfeld, daher entfällt eine weitere Aufgliederung.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskursgewinne (11 T€) und Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (472 T€) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Gewährleistungen in Höhe von 90 T€ (Vj.: 46 T€) sowie Währungskursverluste in Höhe von 214 T€ (Vj.: 197 T€) enthalten.

Latente Steuern beruhen auf nachfolgend aufgeführten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen:

Art des Vermögensgegenstandes, Rechnungsabgrenzungs- oder Schuldpostens Art der latenten Steuer
Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände passiv
Sonstige Rückstellungen (Gewährleistung) aktiv
Steuerliche Verlustvorträge aktiv
Forderungen passiv

Die latenten Steuern werden mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 32,80 % bewertet. Die Bilanzierung der latenten Steuern erfolgt aufgrund der Gesamtdifferenzbetrachtung in saldierter Form. Ein Ausweis der verbleibenden aktiven latenten Steuern bei der Gesamtdifferenzbetrachtung unterbleibt.

V. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 24 24
Angestellte 95 97
119 121

2. Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörte im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:

Herr Dr. Georg Hüthwohl Dortmund
Dipl.-Ingenieur

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

3. Konzernzugehörigkeit

Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, zu dem die Gesellschaft gehört, stellt die Ashok Leyland Ltd., Chennai / Indien, auf. Dieser Konzernabschluss ist auf der Homepage der Muttergesellschaft abrufbar.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungen (53 T€), Steuerberatungsleistungen (8 T€) und sonstige Leistungen (5 T€) angefallen.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von 87 T€ ergibt sich unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von -48.395 T€ ein Bilanzverlust von -48.308 T€. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Gemäß dem TTLA mit Albonair India wurde im Februar 2024 wie geplant ein weiteres Patent für den indischen Markt an Albonair India übertragen und wurde bereits im März 2024 von Albonair India bezahlt.

 

Dortmund, den 28. März 2024

ALBONAIR GmbH

gez. Dr. Georg Hüthwohl

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 19.357.544,52 1.371.945,40 0,00 0,00 20.729.489,92
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.482.949,59 39.861,70 0,00 0,00 3.522.811,29
3. Geleistete Anzahlungen 919.358,49 0,00 0,00 0,00 919.358,49
23.759.852,60 1.411.807,10 0,00 0,00 25.171.659,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 317.309,59 4.120,00 0,00 0,00 321.429,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.748.506,54 2.636,00 0,00 0,00 4.751.142,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.396.857,21 29.042,43 0,00 -14.699,10 1.411.200,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 314.002,16 5,02 0,00 0,00 314.007,18
6.776.675,50 35.803,45 0,00 -14.699,10 6.797.779,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.373.894,68 0,00 0,00 0,00 1.373.894,68
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 415.112,63 0,00 0,00 0,00 415.112,63
1.789.007,31 0,00 0,00 0,00 1.789.007,31
32.325.535,41 1.447.610,55 0,00 -14.699,10 33.758.446,86
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.538.867,04 1.568.608,01 0,00 0,00 7.107.475,05
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.436.020,47 23.035,16 0,00 0,00 3.459.055,63
3. Geleistete Anzahlungen 513.565,55 0,00 0,00 0,00 513.565,55
9.488.453,06 1.591.643,17 0,00 0,00 11.080.096,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 265.438,43 14.791,66 0,00 0,00 280.230,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.293.333,82 181.242,96 0,00 0,00 4.474.576,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.367.512,29 19.320,83 0,00 -14.699,10 1.372.134,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.926.284,54 215.355,45 0,00 -14.699,10 6.126.940,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
15.414.737,60 1.806.998,62 0,00 -14.699,10 17.207.037,12
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.622.014,87 13.818.677,48
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.755,66 46.929,12
3. Geleistete Anzahlungen 405.792,94 405.792,94
14.091.563,47 14.271.399,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.199,50 51.871,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 276.565,76 455.172,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.066,52 29.344,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 314.007,18 314.002,16
670.838,96 850.390,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.373.894,68 1.373.894,68
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 415.112,63 415.112,63
1.789.007,31 1.789.007,31
16.551.409,74 16.910.797,81

Lagebericht 2023

ALBONAIR GmbH, Dortmund

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Albonair GmbH wurde im Jahre 2007 gegründet, der Sitz befindet sich in Dortmund. Die Gesellschaft ist Teil der multinationalen Hinduja Gruppe in London. Direkter Eigentümer der Albonair GmbH ist die Ashok Leyland Ltd. mit Sitz in Chennai, Indien. Im Jahre 2010 wurde die Albonair (Taicang) Automotive Technology Co., Ltd in der Nähe von Shanghai (China) als Tochtergesellschaft der Albonair GmbH gegründet. Die Zahl der Mitarbeiter am Standort Dortmund belief sich zum Jahresende 2023 auf 123 Vollzeit-Mitarbeiter. In China waren zu diesem Zeitpunkt 23 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Rahmen seines Produktspektrums, das alle Abgasnachbehandlungssysteme für Dieselmotoren umfasst, setzt Albonair auf SCR-Systeme für Diesel Nutzfahrzeuge sowie Off-Road-Fahrzeuge. Das von Albonair im eigenen Haus entwickelte und produzierte Kombinationssystem besteht aus folgenden Komponenten:

AdBlue/DEF-Dosiersystem (Urea Dosing System) und Steuergerät,

Urea-Tank mit integriertem Dosiersystem,

Schalldämpfer mit SCR-Katalysatoren und Partikelfilter.

Mit den einzelnen Komponenten, die Albonair für das System entwickelt und produziert, bietet es seinen Kunden in enger Zusammenarbeit mit der Motorenentwicklung auch eine Systemintegration in das Gesamtkonzept des Fahrzeugs an.

Der Absatzmarkt der Albonair GmbH hat eine typisch oligopolistische Struktur mit wenigen großen Nutzfahrzeugherstellern als potenzielle Endabnehmer (z. B. Daimler, Volvo, VW, Hino, Isuzu, Hyundai).

Zudem ist die Albonair GmbH ein Entwicklungszentrum für Abgasnachbehandlung im Hinduja-Konzern.

Forschung und Entwicklung

Umfangreiche Versuche, in denen die berechneten Systemeigenschaften überprüft und optimiert werden, sowie die ständige Kontrolle unserer Produkte sorgen dafür, dass wir unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden und die erforderlichen Abgasnormen mit unseren Systemen sicher und dauerhaft eingehalten werden können. Zu unseren Kompetenzen zählen sowohl die Konstruktion mit bewährten CAD-Systemen als auch der Einsatz von CFD-Tools zur Strömungsberechnung. Testvorrichtungen wie Klimakammern sowie Testmöglichkeiten in stationären und mobilen Motorprüfständen gewährleisten die Qualität unserer Abgasnachbehandlungssysteme.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund einer Stabilisierung der Lieferketten stieg im Jahr 2023 die Zahl der neu zugelassenen Nutzfahrzeuge in der EU von 1,6 Millionen Fahrzeugen im Vorjahr auf knapp 1,9 Millionen Fahrzeuge. Bei den LKW war der Dieselmotor mit 95,7 % weiterhin die vorherrschende Antriebsart. Bei den Bussen betrug der Anteil des Dieselmotors 75 % (inkl. Hybride Antriebe)(Quelle: ACEA Statistics Press Release vom 26.01.2024).

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Absatzahlen der Albonair GmbH sind im Vergleich zum Vorjahr um 35 % gesunken. Dies ist vorwiegend durch die Änderung der Beschaffungsstrategie von einer Ein- auf eine Zwei-Lieferantenstrategie bei einem Großkunden Ende 2022 bedingt.

Die Geschäftsentwicklung entsprach insgesamt nicht ganz den Erwartungen. Der Gesamtumsatz in Höhe von EUR 36,5 Mio. (2022: EUR 47,3 Mio.) lag um 9% unter dem geplanten Niveau (EUR 40,0 Mio.), da die im Seriengeschäft verkauften Stückzahlen auf dem chinesischen Markt deutlich geringer ausfielen als erwartet. Jedoch lag der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 87 (2022: TEUR 6) nur knapp unter den Erwartungen (TEUR 107).

Wie geplant wurde der entgangene Rohertrag durch die Umsatzerlöse aus dem in 2023 mit Wirkung zum 1. April 2023 unterzeichneten Lizenzvertrag mit dem indischen Schwesterunternehmen Albonair India zur Erstattung von Entwicklungskosten aus der Vergangenheit ausgeglichen. Gemäß dem Lizenzvertrag wurde im vierten Quartal 2023 außerdem ein Patent für den indischen Markt an Albonair India verkauft, sowie ein zweites Patent im ersten Quartal 2024. Weiterhin wurde ein Vertrag zur Erstattung der Kosten für den laufenden Support der Albonair India zunächst bis April 2024 verlängert. Insgesamt konnte damit der Rohertrag auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Die Schwerpunkte im Bereich Forschung und Entwicklung lagen auf der Entwicklung von neuen Technologien im Hinblick auf die kommende Euro-7 Norm.

Zum Jahreswechsel 2023 waren rund 31 % (2022: 33 %) aller Beschäftigten mit Forschung und Entwicklung befasst. Zusätzlich wurden auch externe F&E-Dienstleistungen in Anspruch genommen.

Die planmäßigen Abschreibungen auf aktivierte F&E-Kosten sanken aufgrund der vollständigen planmäßigen Abschreibung der aktivierten Kosten für die Entwicklung des Dosiersystems für den chinesischen Markt auf EUR 1,57 Mio. (2022: EUR 1,85 Mio.).

Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die deutlich gesunkenen Stückzahlen führten zu einem Rückgang der Umsatzerlöse im Seriengeschäft um 28 % im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen konnten die Sonstigen Erlöse aus abgerechneten F&E Leistungen auf der Basis eines ab April 2023 wirksamen Lizenzvertrages mit einer indischen Schwestergesellschaft deutlich erhöht werden. Insgesamt sanken die Umsatzerlöse auf EUR 36,5 Mio. (2022: EUR 47,3 Mio.).

Die aktivierten Eigenleistungen stiegen aufgrund der Aktivierung der Kosten zur Entwicklung eines EU7-Systems auf EUR 1,1 Mio. (2022: EUR 0,8 Mio.).

Wegen der gesunkenen Volumina im Seriengeschäft ergab sich eine Gesamtleistung von EUR 37,1 Mio., welche deutlich unter der des Vorjahres lag (EUR 46,7 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Erträge waren mit EUR 0,8 Mio. leicht über dem Niveau des Vorjahres (EUR 0,6 Mio.).

Der Materialaufwand betrug für den Berichtszeitraum EUR 22,3 Mio. (2022: EUR 31,9 Mio.). Die Materialaufwandsquote der Gesamtleistung sank von 68,3 % im Vorjahr auf 60,2 % im Berichtsjahr 2023. Die Analyse der Materialaufwandsquote ergibt folgendes Bild:

Aufgrund der deutlich gestiegenen Sonstigen Erlöse (ohne Materialkosten) ging die Materialquote des Umsatzes deutlich zurück.

Auch die anderen Bestandteile der Gesamtleistung hatten einen reduzierenden Einfluss auf die Höhe der Materialquote:

a) Bestandsveränderung:

Wie im Vorjahr ergab sich ein hoher Bestandsabbau i. H. v. EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.), welcher naturgemäß die Materialquote ebenfalls sinken ließ.

b) Aktivierte Eigenleistungen:

Da es sich hier im Wesentlichen um aktivierte Arbeitsstunden in der Entwicklung handelt, steht dem kein Materialaufwand gegenüber. Die aktivierte Eigenleistung der Entwicklung war in 2023 mit EUR 1,1 Mio. etwas höher als in 2022 mit EUR 0,8 Mio.

Trotz der deutlich geringeren Umsatzerlöse ergab sich in 2023 aufgrund der ebenfalls gesunkenen Materialquote ein Rohergebnis von EUR 15,5 Mio., der sogar noch leicht über dem Wert des Vorjahres lag (EUR 15,4 Mio.).

Der Personalaufwand sank von EUR 8,7 in 2022 leicht auf EUR 8,6 Mio. in 2023.

Die Abschreibungen lagen bei EUR 1,8 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.). Der wesentliche Grund für den Rückgang war die vollständige planmäßige Abschreibung Ende 2022 der aktivierten Kosten für die Entwicklung eines Dosiersystems für den chinesischen Markt, sowie ein Rückgang der Abschreibungen auf Sachanlagen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen von EUR 3,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 3,5 Mio. im Berichtsjahr zurück. Höheren Verwaltungsaufwendungen standen Einsparungen bei den betrieblichen und den sonstigen Sachkosten gegenüber.

Die Zinsaufwendungen sind durch Zinsanpassungen für bestehende Kredite um EUR 0,6 Mio. angestiegen.

Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 87 TEUR (2022: 6 TEUR).

Finanzlage

Ein Bankkredit in Höhe von EUR 14,0 Mio. (2 Tranchen) steht der Albonair GmbH vorbehaltlich der laufenden Verlängerung der Inanspruchnahme auch weiterhin zur Verfügung, derzeit bis April bzw. Juli 2024. Im November 2021 wurde eine weitere Banklinie über EUR 3,0 Mio. zur Verfügung gestellt, welche derzeit bis Ende Oktober 2024 verlängert wurde. Diese war zum Jahresende 2023 mit EUR 3,0 Mio. ausgenutzt. Die Liquidität wird kontinuierlich überwacht.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Investitionen (Zugänge Sachanlagevermögen ohne aktivierte Entwicklungsleistungen) beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt EUR 0,1 Mio. (2022: EUR 0,1 Mio.). Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Bereich Software und Lizenzen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag EUR 28,1 Mio. (2022: EUR 28,1 Mio.).

Aktivseite

Das Anlagevermögen reduzierte sich im Jahr 2023 aufgrund planmäßiger Abschreibungen und geringerer Investitionstätigkeit auf EUR 16,5 Mio. (2022: EUR 16,9 Mio.).

Das Umlaufvermögen stieg in 2023 von EUR 11,1 Mio. im Vorjahr leicht auf EUR 11,4 Mio. Maßgeblich dafür war ein deutlicher Bestandsabbau bei einem gleichzeitig höheren Forderungsbestand.

Die liquiden Mittel erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr durch die Zahlung von Lizenzen und Erträgen aus einem IP-Transfer im letzten Quartal 2023.

Passivseite

Das Eigenkapital erhöhte sich leicht von EUR 4,1 Mio. Ende 2022 auf EUR 4,2 Mio. Ende 2023.

Die sonstigen Rückstellungen gingen von EUR 1,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 0,7 Mio. im Jahr 2023 zurück. Die Gründe waren Auflösung und Verbrauch von Rückstellungen in den Bereichen Personal und Gewährleistungen.

Die Bankverbindlichkeiten erhöhten sich von EUR 16,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 17,3 Mio. Ende 2023.

Die Lieferantenverbindlichkeiten erhöhten sich ebenfalls leicht von EUR 1,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 2,0 Mio. Ende 2023.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten EUR 3,5 Mio. (2022: EUR 4,0 Mio.) passivierte Erlöse aus dem Ende 2020 abgeschlossenen BS6 Entwicklungsprojekt, welche planmäßig ratierlich aufgelöst wurden.

Insgesamt entsprach die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den Erwartungen.

C. Prognosebericht sowie Chancen und Risiken

Prognosebericht

Die zum 1. Januar 2014 verbindlich erfolgte Einführung der Euro 6 Abgasnorm in Europa und die Belieferung eines der größten Nutzfahrzeughersteller in Europa sind auch weiterhin eine gute Basis für die Absatzsituation der Albonair GmbH.

Auf den Absatzmärkten werden aufgrund konjunktureller Entwicklungen leichte Stückzahlenrückgänge im Seriengeschäft erwartet. Diese werden aber voraussichtlich durch die Umsatzerlöse aus dem Lizenzvertrag weitestgehend kompensiert.

Sollten die geplanten Stückzahlen zur Lizenzfakturierung mit der indischen Schwestergesellschaft signifikant unter den Erwartungen liegen, könnte dies zu einem Jahresfehlbetrag führen.

Wir gehen auch für das Jahr 2024 von inflationsbedingten Kostensteigerungen insbesondere bei Material-, Personal-, Energiekosten und Zinsen aus. Diese Mehrkosten sollen durch höhere Absatzpreise ausgeglichen werden. Insgesamt rechnen wir für 2024 mit gleichbleibenden Umsatzerlösen im Vergleich zu 2023 und einem leicht über dem Vorjahresniveau liegenden Jahresüberschuss.

Chancen

Albonair wird auch weiterhin soweit möglich in die zukünftige Geschäftsentwicklung investieren mit dem Ziel, sich langfristig gegenüber den großen multinationalen Wettbewerbern zu behaupten und nachhaltig im Markt für Abgasnachbehandlung zu etablieren. Es ist unser erklärtes Ziel, weitere renommierte Kunden zu gewinnen und somit die Geschäftsbasis für die Zukunft zu erweitern und auch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden zu reduzieren. Einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung werden dabei auch Neuentwicklungen im Hinblick auf neue Techniken und Abgasnormen in Europa und anderen Märkten haben.

Nachdem der chinesische Markt in 2023 von einem schwierigen Umfeld geprägt war, gehen wir für 2024 von einer leichten Erholung mit wieder steigenden Stückzahlen aus.

Parallel dazu wird der chinesische Markt für Albonair zunehmend auch als Beschaffungsmarkt für Einzelkomponenten nutzbar gemacht, was zu einer Ausweitung der Tätigkeiten in China und zu weiteren Kosteneinsparungen führen wird.

Durch einen in 2023 geschlossenen Lizenzvertrag werden wir auch von steigenden Stückzahlen auf dem indischen Markt direkt profitieren können.

Der Markt für Abgasnachbehandlungssysteme bietet mittelfristig weiterhin großes Wachstumspotential, da weltweit die Emissionsnormen kontinuierlich verschärft werden.

Risiken

Wir gehen aktuell von einer leichten Erholung des chinesischen Marktes in 2024 aus. Jedoch könnte diese sich auch noch verzögern, so dass die geplanten Stückzahlen und Umsätze nicht erreicht werden. Vor diesem Hintergrund müsste die chinesische Tochtergesellschaft finanziell stärker als geplant unterstützt werden, was wiederum zu finanziellen Engpässen führen könnte.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden russischen Angriffskrieges in der Ukraine besteht das Risiko eines Zahlungsausfalls offener Forderungen mit einem russischen Kunden aus Lieferungen aus dem letzten Quartal 2021 in Höhe von 682 TEUR, über deren Begleichung aktuell mit dem europäischen Mutterkonzern des Kunden verhandelt wird. Die Forderungen wurden zum 31. Dezember 2022 bereits zu 200 TEUR einzelwertberichtigt. Auch sind Risiken in der Lieferkette vor diesem Hintergrund nicht auszuschließen.

Ein weiteres Risiko liegt in der Realisierung der geplanten Stückzahlen im Segment Station Air. In diesem Fall müssten die nicht realisierten Deckungsbeiträge durch Kostensenkungsmaßnahmen ausgeglichen werden. Den genannten Risiken stehen entsprechende Chancen gegenüber, so dass der Eintritt eines einzelnen Risikos durch die Realisierung bestehender Chancen im Umsatz ausgeglichen werden könnte und der Umsatz damit insgesamt die geplante Höhe erreicht.

Die Umsätze aus der Lizenzvereinbarung hängen maßgeblich von den realisierten Stückzahlen auf dem indischen Absatzmarkt ab. Insofern besteht ein Risiko, dass die Stückzahlen sich unter der Erwartung entwickeln

Die Werthaltigkeit der Beteiligung an der chinesischen Tochtergesellschaft ist abhängig vom weiteren Geschäftsverlauf am eher angespannten chinesischen Markt. Eine Abschreibung der Beteiligung würde das Jahresergebnis negativ beeinflussen.

Weitere wirtschaftliche Auswirkungen auf die Beschaffungs- und Absatzmärkte und sich daraus ergebende Risiken sind derweil nicht vorhersehbar. Im Rahmen eines konsequenten und effizienten Risikomanagements werden frühzeitig die erforderlichen Schritte unternommen, um vor allem die Liquiditätsausstattung des Unternehmens zu sichern. Allerdings ist es bei unvorhergesehenen Entwicklungen nicht ausgeschlossen, dass sich im worst case das Ergebnis entgegen den aktuellen Erwartungen deutlich verschlechtern könnte.

Sollten sich die genannten Umsatzrisiken jedoch kumulativ realisieren, könnte das trotz geplanter Kosteneinsparungsmaßnahmen zu einem Jahresfehlbetrag im Jahr 2024 führen.

Nach wie vor ist die Albonair GmbH finanziell von den finanzierenden Banken sowie von Bürgschaften des Gesellschafters für Bankkredite abhängig. Zudem ist die Laufzeitverlängerung des Kredits über EUR 14,0 Mio. von der Bürgschaft der Muttergesellschaft abhängig. Bislang wurde diese immer wieder verlängert.

Sollten sich die genannten Risiken realisieren, würden im Laufe des Jahres 2024 zusätzliche Finanzierungen erforderlich werden, um eine Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft zu vermeiden. Dazu müsste auf die Finanzierung durch die Gesellschafterin zurückgegriffen werden.

Trotz der Abhängigkeit von den finanzierenden Banken geht die Geschäftsleitung von der Fähigkeit des Unternehmens aus, den Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen fortzuführen.

 

Dortmund, den 28. März 2024

gez. Dr. Georg Hüthwohl

Bestätigungsvermerk

An die ALBONAIR GmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ALBONAIR GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALBONAIR GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 20. Juni 2024

HLB SCHUMACHER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Michael Kaufmann, Wirtschaftsprüfer

Fabian Burbach, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsbestandteil

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 27.08.2024 festgstellt.

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