Cumin HoldCo GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ali Karaman seit 20.4.2026 | Prokura |
Rita Weber-Pollozhani seit 20.4.2026 | Prokura |
Ludger Hermann Eilers seit 12.12.2024 | Geschäftsführer |
Christian Tomsen seit 21.5.2024 | Geschäftsführer |
Manfred Gerhard Hausner seit 10.12.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Thyme HoldCo S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NovaTaste Production GmbHFreilassingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.05.2023Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31.05.2023Grundlagen des Unternehmens Die Firmengruppe WIBERG (nunmehr "NovaTaste") Die WIBERG-Gruppe war bereits seit 1947 in der Gewürzmittelindustrie tätig. Geschäftsgegenstand ist die Veredelung von Gewürzen sowie die Produktion von Gewürzmischungen, Kräutern, Essigen, Ölen und sonstigen Zutaten. Zu den Abnehmern zählen Lebensmittelproduzenten, insbesondere Fleisch- und Wursterzeuger, Feinkosthersteller, Erzeuger von Convenience-Produkten (Fertigprodukte), Caterer sowie Gastronomiebetriebe. Ende 2015 wurde die WIBERG-Gruppe von der FRUTAROM übernommen, einer bis dahin vor allem als Hersteller von Aromastoffen bekannten Unternehmensgruppe, welche 2018 Teil des Duft- und Aromaherstellers International Flavors & Fragrances (IFF) wurde. Mit 01.06.2023 gingen die Anteile der ehemaligen "WIBERG"-Gruppe an die französische Investmentgruppe "PAI" über. Das Unternehmen Die NovaTaste Production GmbH ist innerhalb des Konzerns für die Beschaffung und Produktion von Gewürz-Produkten zuständig. Ende 2015 wurde der NovaTaste Production GmbH auch die Aufgabe des Wareneinkaufs sowie der Lagerhaltung übertragen. Anfang 2016 wurde die Produktionsstätte für Wursthüllen in Salzburg als selbständige Zweigniederlassung in den Unternehmensbereich der NovaTaste Production GmbH eingegliedert. Der bis dahin verantwortete Vertrieb von Produkten in Deutschland und in einigen Exportmärkten wurde zeitgleich auf andere Vertriebsgesellschaften innerhalb des Konzerns übertragen. Im August 2017 wurde die FRUTAROM Savory Solutions GmbH mit der NovaTaste Production GmbH (aufnehmende Gesellschaft) verschmolzen. Mit dieser Verschmelzung sind auch die Produktionsstätten der FRUTAROM Savory Solutions GmbH (ehemalige "Gewürzmüller GmbH") übergegangen. An den Standorten Korntal-Münchingen, Stuttgart (Feuerbach), Sittensen und Hagen im Bremischen wurden Produkte der Marke "Gewürzmüller" und "Gewürzmühle Nesse" produziert. Eine Entwicklungsabteilung besteht zudem am Standort in Holdorf. Die Produktionsstätte in Korntal-Münchingen wurde im Laufe des Jahres 2017 geschlossen, die Produktion nach Freilassing verlagert. Der Vertrieb der Marken "Gewürzmüller" und "Gewürzmühle Nesse" wurde an die FRUTAROM Savory Solutions Germany GmbH bzw. an die FRUTAROM Savory Solutions Austria GmbH übertragen. Die NovaTaste Production GmbH ist nunmehr für sämtliche Produktionsaufgaben zuständig. Die Produktion wird zur Gänze von der österreichischen NovaTaste Austria GmbH beauftragt. Zweigniederlassungen Die NovaTaste Production GmbH betreibt deutsche Standorte in Freilassing, Stuttgart, Sittensen, Hagen im Bremischen und Holdorf. Außerdem gibt es eine eingetragene ausländische Zweigniederlassung (NovaTaste Production GmbH) in Salzburg (Österreich). Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Gegenstand der betrieblichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bilden Innovationen im Lebensmittel- und Produktkonzeptbereich. Konsumentenbedürfnisse werden systematisch erhoben, die daraus gewonnen Erkenntnisse werden - teilweise auch gemeinsam mit dem Kunden - zur Entwicklung neuer Produkte, zur Optimierung von technologischen Verfahren sowie zur Schaffung passender Verpackungslösungen verwendet. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Nachdem die Corona-Krise weitgehend bewältigt schien, wurde das Weltgeschehen gleich anschließend durch den Ausbruch des kriegerischen Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine im Februar 2022 massiv beeinflusst. Die bereits durch die Corona-Krise beeinträchtigten Handelsflüsse wurden insbesondere durch die mit dem Konflikt verbundenen Auswirkungen auf die Versorgung mit Rohstoffen und Energieträgern nochmals massiv getroffen. Dies führte zu irrationalen Preisanstiegen in vielen Bereichen, was sich wiederum in hohen Inflationsraten zeigte. Zur Bekämpfung der Inflation entschieden sich die Notenbanken seit der Jahresmitte 2022 zu massiven Zinsschritten. Dies brachte zwar aktuell einen leichten Rückgang der Inflation, gleichzeitig schwächte sich in den letzten Monaten die Nachfrage aber spürbar ab. Dies führte dazu, dass in Deutschland in den letzten beiden Quartalen eine Rezession zu verzeichnen war (Rückgang des BIP um 0,4% im 4. Quartal 2022, - 0,1% im 1. Quartal 2023, Stagnation im 2. Quartal 2023; Quelle: BMfWuK vom August 2023). Die Verbraucherpreise haben sich 2022 in Deutschland um 8,7% erhöht, im 1. Halbjahr 2023 hat sich die Steigerung leicht abgeflacht, sie betrug aber für die ersten 6 Monate immer noch rund 3,2% (Quellen: Verbraucherpreisindex Deutschland, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2023, Stand 20.10.2023; Europäische Kommission, Eurostat, OECD, Statistik Austria, WDS - WIFO-Daten-System, Macrobond - 2023 und 2024: Prognose (Stand Frühjahr 2023)). Eine der Hauptursachen für diesen starken Anstieg waren neben den Kosten für Haushaltsenergie und Treibstoffen auch die Preise für Nahrungsmittel. Diese Preissteigerungen beruhen wiederum auf massiven Kostenzuwächsen bei Energie, Agrarrohstoffen, Verpackungen und Logistik. Diese Preissteigerungen sind auch zu beachten, wenn die Entwicklung der Lebensmittelindustrie in den letzten Monaten beurteilt wird. Einer absoluten Steigerung der Umsatzzahlen stehen kaum tatsächliche Steigerungen der Absatzmengen gegenüber. Für die Gewürzindustrie ist - im Gegensatz zu anderen Bereichen der Lebensmittelindustrie - die Lage auf den internationalen Beschaffungsmärkten von großer Bedeutung. Bereits bisher führten klimatische Veränderungen zu volatilen Erntemengen, die steigende Nachfrage aus den Anbauregionen selbst verknappt das für den Weltmarkt verfügbare Angebot zusätzlich. Erschwerend kommen mittlerweile auch massiv gestiegene Energie-, Logistik- und Frachtkosten hinzu. Somit bleibt es für die Produzenten eine stete Herausforderung, qualitativ hochwertige Produkte zu angemessenen Preisen zu erhalten. Geschäftsverlauf und Ertragslage Der Geschäftsverlauf der NovaTaste Production GmbH ist als reines Produktionsunternehmen sehr stark von den Verkaufserfolgen der Vertriebsgesellschaften der Unternehmensgruppe abhängig. Bei zu geringer Auslastung kann es auch zu einer unzureichenden Abdeckung der Fixkosten kommen. Rückläufige Absätze in den Vertriebsgesellschaften in den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 (14.115 Tonnen zu 37.698 Tonnen im gesamten Geschäftsjahr 2022) bedeuten geringere Produktionsmengen (15.494 Tonnen im Zeitraum Januar bis Mai 2023 zu 18.417 Tonnen im gleichen Zeitraum 2022) und geringere Auslastung der Produktionskapazitäten der NovaTaste Production GmbH. Im Beschaffungsbereich war die Preisentwicklung durchaus sehr volatil. Während es bei einigen Rohstoffen wie Pfeffer zu Preissenkungen gekommen ist, war bei anderen (vorbearbeiteten) Produkten (z.B. Olivenöl, Maisstärke, etc.) eine weitere Preissteigerung zu beobachten. Insgesamt hat sich die Rohmarge von 26,5% der Betriebsleistung auf 24,7% verschlechtert. Kostensteigerungen waren auch im Personalbereich und im Bereich der Sachaufwendungen (insbesondere bei den Instandhaltungsaufwendungen) zu verzeichnen. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnte in den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 976 (Vorjahr TEUR 7.901) erzielt werden. Umsatz, Betriebsleistung Der Umsatz betrug im Rumpfgeschäftsjahr 2023 TEUR 77.135. Gegenüber dem Vorjahr (aliquotiert auf 5 Monate) von TEUR 72.516 bedeutet dies einen Zuwachs von 6,37 %. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung, stieg die aliquotierte Betriebsleistung von TEUR 76.858 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 74.920) um 2,59 %. Materialaufwand/ Rohertrag Der Materialaufwand sowie die bezogenen Herstellungsleistungen und daraus abgeleitet der Rohertrag entwickelten sich im Zeitablauf wie folgt:
Ausschlaggebend für den niedrigeren Rohertrag waren gestiegene Rohstoffpreise. Personalaufwand Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich mit 447 gegenüber dem Vorjahr (450) um 3 vermindert. Mit einem Anteil von 14,9 % an der Betriebsleistung hat sich der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr (13,8 %) erhöht. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zählen neben den Instandhaltungsaufwendungen einschließlich dem Energieaufwand der Mietaufwand, der Vertriebsaufwand sowie bezogene Konzerndienstleistungen (Bestandteil der Beratungsaufwendungen) zu den wesentlichen Aufwandspositionen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag/Ergebnis nach Steuern Bei im Vorjahresvergleich niedrigeren Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr TEUR 2.168) ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 792 (Vorjahr TEUR 5.734). Gewinnabfuhr aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags Nach dem Abzug der sonstigen Steuern weist die Gesellschaft im Rumpfgeschäftsjahr 2023 einen Überschuss von TEUR 780 aus. Dieser Betrag wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft abgeführt. Vermögens- und Finanzlage Entwicklung Bilanzsumme Die Bilanzsumme von TEUR 89.530 hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 84.145 um TEUR 5.385 erhöht. Erwähnenswert ist der Anstieg des immateriellen Vermögens, v.a. durch die Sacheinlage verschiedener Marken, um TEUR 6.038, wohingegen sich der Vorratsbestand infolge des gezielten Abbaus und der Verringerung von Überbeständen um TEUR 3.178 vermindert hat. Beim Anstieg der liquiden Mittel von TEUR 2.833 durch den Zufluss aus dem konzerninternen Cash-Pool handelt es sich lediglich um eine vorübergehende Stichtagsbetrachtung zum 31.05.2023. Investitionen in das Anlagevermögen Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 wurden TEUR 6.696 in das Anlagevermögen (inkl. GWG) investiert. Dazu zählt auch die Einlage verschiedener Marken (TEUR 6.198). Langfristig gebundene Vermögensgegenstände Die langfristig gebundenen Vermögenswerte (Anlagevermögen) bestehen im Wesentlichen aus den Produktionskapazitäten und den Markenrechten. Die Höhe und der Anteil am Gesamtvermögen haben sich wie folgt entwickelt:
Eigenkapital und Eigenkapitalquote Das (absolute) Eigenkapital hat sich im laufenden Geschäftsjahr um den Wert der Gesellschaftereinlage erhöht.
Finanzierung Wesentliche Investitionsverpflichtungen bestanden am Abschlussstichtag nicht. Die zukünftige Finanzierung und Ausstattung der Gesellschaft mit Liquidität ist nach Einschätzung der Geschäftsführung hinreichend gesichert. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Insgesamt hat sich die Lage des Unternehmens im Vorjahresvergleich nicht wesentlich verändert. In einem von permanenten Preiserhöhungen auf den Beschaffungsmärkten gekennzeichneten Umfeld, hat das Unternehmen die gestiegenen Herstellungskosten nicht vollständig in die Verkaufspreise umlegen können. Die Betriebsleistung betrug TEUR 76.858 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 184.652 zwar nominal erheblich verändert, aber - anteilig umgerechnet auf fünf Monate - mit TEUR 76.938 nur geringfügig vermindert. Vor allem aufgrund von Bewertungsmaßnahmen des Vorratsvermögens in Höhe von TEUR 2.451 (wovon TEUR 1.153 auf das strenge Niederstwertprinzip zurückzuführen sind), wurde ein Betriebsergebnis erzielt (TEUR 1.142), das deutlich unter dem Vorjahreswert (TEUR 3.343, auf fünf Monate umgerechneter Vorjahreswert von TEUR 8.023) lag. Dennoch ist es in diesem Umfeld als zufriedenstellend zu beurteilen. Leistungsindikatoren Bedeutsame Leistungsindikatoren Die Steuerung des Unternehmens erfolgt hauptsächlich über die finanziellen Leistungsindikatoren "Umsatzerlöse" und "Ergebnis vor Steuern" und dem nichtfinanziellen Leistungsindikator berechtigte nachzuverfolgende Kundenrückmeldung und Höhe der erreichten Service Level Qualität. Umsatzerlöse, Umsatzrentabilität Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 wurde die Prognose zu den Umsatzerlösen knapp verfehlt. Der Prognose von TEUR 194.200 - auf die fünf Monate entfallen dabei TEUR 80.917 - stehen Ist-Umsätze von TEUR 77.135 gegenüber. Der Planumsatz wurde trotz durchgeführter Preiserhöhungen aufgrund geringerer Absatzzahlen knapp verfehlt. Die Umsatzrentabilität, ausgedrückt als Verhältnis zwischen EBIT und Umsatz, hat sich im Jahresverlauf wie folgt entwickelt:
Ergebnis vor Steuern Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis vor Steuern in der Höhe von TEUR 976 erzielt. Das geringere Ergebnis im Vergleich zum Planergebnis von TEUR 8.900 - auf die fünf Monate entfallen dabei TEUR 3.708 - ist in erster Linie auf Bewertungsmaßnahmen des Vorratsbestandes (strenges Niederstwertprinzip) zurückzuführen. Darüber hinaus konnten Preiserhöhungen auf der Einkaufsseite nur mit zeitlicher Verzögerung am Markt weitergegeben werden. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sowie daraus abgeleitet das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelten sich im Betrachtungszeitraum wie folgt:
Nach dem Abzug der Steuern weist die Gesellschaft im Rumpfgeschäftsjahr 2023 einen Überschuss in Höhe von rund EUR 779.700 aus. Dieser Betrag wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft abgeführt. Service Level Qualität Die erreichte Service Level Qualität lag für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 im Durchschnitt bei 97 %, womit die angestrebte Quote von 95 % erreicht wurde. Kapitalrentabilität Die Kapitalrentabilitäten ergeben sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses zum durchschnittlichen Kapital. Die Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity), bezogen auf das EBT, und die Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment), bezogen auf das EBT, bereinigt um Zinsaufwendungen, haben sich wie folgt entwickelt:
Risiken-, Chancen- und Prognosebericht Risikomanagement und Risikobericht Die Gesellschaft ist gesamtwirtschaftlichen, branchen- und unternehmensspezifischen Risiken ausgesetzt. Diese Risiken können dazu führen, dass die Gesellschaft ihre gesetzten operativen und finanziellen Ziele nicht erreichen kann. Ziel des Risikomanagements ist es daher, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und entgegenzusteuern. Dazu werden in unserem Planungs- und Controllingsystem monatlich Abweichungen der tatsächlichen und geplanten geschäftlichen Entwicklung identifiziert und analysiert. Hierdurch sollen Risiken zeitnah erkannt werden. Das Risikomanagement orientiert sich an der Unternehmensstrategie nach nachhaltigem und ertragreichem Wachstum, wobei die Gesellschaft versucht, unangemessene Risiken weitestgehend zu vermeiden bzw. ihnen entgegenzusteuern. Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Planung und Ausführung der Geschäftsstrategie. Risiken und Chancen werden hinsichtlich ihrer Bedeutung und Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in die Kategorien hoch, mittel und niedrig eingestuft. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten für die einzelnen Kategorien sind wie folgt definiert:
Preisänderungen Preisänderungen im Rohstoffbereich können zumindest mittelfristig auf die Verkaufspreise umgelegt werden. Die Bedeutung dieses Risikos wird als hoch eingeschätzt. Finanzielle Risiken Die Eigenmittelausstattung kann mit einem Anteil von 56,7 % am Gesamtvermögen als stabil bezeichnet werden. Ein wesentlicher Teil der Fremdmittel besteht in Verpflichtungen gegenüber Konzernunternehmen. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit wird durch die Mitgliedschaft in einem Konzernfinanzierungssystem ("Cash-Pooling") sichergestellt. Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingeschätzt. Zinsänderungsrisiko Risiken aus der Veränderung des Zinsniveaus bestehen aufgrund der geringen verzinslichen Fremdmittel nur in untergeordnetem Ausmaß. Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingeschätzt. Währungsrisiko Ein wesentlicher Teil der Einkäufe erfolgt in EURO. Aktive Kursabsicherungsmaßnahmen werden nicht betrieben. Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingeschätzt. Ausfallsrisiko Die NovaTaste Production GmbH verkauft ihre Waren und Leistungen fast ausschließlich an verbundene Unternehmen. Daher können Forderungsausfälle beinahe zur Gänze ausgeschlossen werden. Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingeschätzt. Covid 19 In der Zwischenzeit ist man bei Covid-19 in eine endemische Phase gekommen. Die hohen Sicherheitsstandards im Unternehmen wurden aber zum großen Teil beibehalten. Das Risiko für das Unternehmen wird aber nur noch als gering eingestuft. Supply Chain Risiko Die Beschaffung der Rohstoffe erfolgt teilweise in Ursprungsgebieten. Risiken aus der Verfügbarkeit der Rohstoffe (Beschaffungsrisiko) oder aus der zeitgerechten Lieferung der Rohstoffe (Logistik) können auftreten. Die Bedeutung dieser Risiken (Supply Chain Risiken) wird als mittel eingeschätzt. Konflikt Russland/Ukraine Da die Konzerngruppe in beiden Ländern mit eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten ist, hat der Konflikt auch Auswirkungen auf die NovaTaste Production GmbH. Selbst ein völliger Wegfall dieser beiden Absatzmärkte würde den Unternehmensbestand aber in keiner Weise gefährden. Das Risiko wird als gering eingestuft. Gesamtaussage zum Risikobericht Von den im Risikobericht beschriebenen Risiken kann potenziell eine Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ausgehen. Die Geschäftsführung sieht die bestehenden Risiken als gering und beherrschbar an und passt die Maßnahmen zur Bekämpfung/Verminderung von Beeinträchtigungen fortlaufend den Veränderungen des Umfelds und den Erfordernissen des laufenden Geschäfts an. Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Risikolandschaft der Gesellschaft weder im Berichtszeitraum noch im Wertaufhellungszeitraum wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Insgesamt ist von einer mittleren Bedeutung der Risiken auszugehen. Chancenbericht und Chancenmanagement Das Risikomanagement umfasst auch die Identifizierung und Bewertung von Chancen. Für die Bewertung von durch die Geschäftsführung identifizierten Chancen wird eine Klassifizierung der Bedeutung in niedrig, mittel und hoch vorgenommen. Ausbau der Geschäftsbeziehungen Für die Unternehmen der ehemaligen WIBERG-Gruppe ergeben sich aufgrund ihrer Eingliederung in einen internationalen Konzern vielfältige Chancen, die vor allem aus der Integration in das globale Geschäft und den daraus entstehenden neuen Geschäftsbeziehungen resultieren. Die Bedeutung dieser Chance wird als mittel eingestuft. Gesamtbild der Chancenlage Insgesamt wurden die Chancen als mittel eingestuft. Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Chancenlage der Gesellschaft im Jahresvergleich nicht wesentlich verändert. Prognosebericht Nachdem die Auswirkungen der Corona-Pandemie überwunden schienen, ist das wirtschaftliche Umfeld sehr stark von der weiteren Entwicklung der Inflation und hier insbesondere der Zinsentwicklung abhängig. Darüber hinaus sind der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie die daraus folgenden Sanktionen gegen Russland als Gegenreaktion der westlichen Industrieländer die stark beeinflussenden Faktoren. Die grundlegende Bedeutung der Lebensmittelindustrie lässt aber aus Sicht der NovaTaste auch für das Geschäftsjahr 2023/2024, welches am 01.06.2023 beginnt und am 31.05.2024 endet, eine positive Ergebnisentwicklung erwarten, wenngleich das Ergebnis unter dem des Vorjahres erwartet wird. Basierend auf diesen Rahmenbedingungen wird für das nächste Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem Anstieg der Umsatzerlöse auf EUR 194,2 Mio. gerechnet. Das Ergebnis vor Steuern wird mit EUR 7,8 Mio. erwartet. Das Service-Level soll mit 97% konstant bleiben. Besondere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Die bisherige Konzern-Obergesellschaft International Flavours & Fragrances Inc. (IFF) hat die Savory Solutions-Gruppe insgesamt und damit insbesondere auch die FRUTAROM Savory Solutions Austria GmbH an PAI Partners veräußert. Für die NovaTaste Production GmbH hat diese Transaktion keine Auswirkung, da das Unternehmen auch bisher schon ausschließlich für die FRUTAROM Savory Solution Austria GmbH als Auftragsfertiger tätig gewesen war. PAI Partners ist eine international tätige Investorengruppe mit Sitz in Paris/Frankreich und Beteiligungen in den Segmenten Food & Consumer, Healthcare, Business Services und General Industrials. Die Akquisition der Savory Solutions-Gruppe wurde am 20. Dezember 2022 ("Signing") vertraglich fixiert und wurde mit Ablauf des 31. Mai 2023 ("Closing") wirksam. Die Umfirmierung der FRUTAROM Production GmbH zur NovaTaste Production GmbH erfolgte am 06.07.2023 und ist im Handelsregister eingetragen.
Freilassing, den 12. Dezember 2023 Godert Tegelberg, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Mai 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Mai 2023
Anhang für das das Rumpfgeschäftsjahr zum 31.05.2023Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss
Konzernverhältnisse Mutterunternehmen Die NovaTaste Production GmbH war bis zum 31.05.2023 Teil der Unternehmensgruppe der International Flavors & Fragrances Inc. mit Sitz in New York (USA). Der nach dem Regelwerk der US-GAAP erstellte Konzernabschluss, der gleichzeitig den kleinsten und den größten Konsolidierungskreis darstellt, ist unter der Website www.iff.com bzw. jener der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (www.sec.gov) abrufbar. Seit 01.06.2023 zählt die NovaTaste Production GmbH zum Unternehmensverbund von PAI Partners, einer französischen Private-Equity-Gesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Stetigkeit Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden auch bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear innerhalb von höchstens 15 Jahren abgeschrieben. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt 15 Jahre. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme, die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft. Die durch eine Einlage erworbenen Markenrechte werden über 10 Jahre verteilt abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die um planmäßige Abschreibungen vermindert sind. Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen, wobei für die einzelnen Anlagengruppen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt werden:
Geringwertige Vermögensgegenstände (Anschaffungskosten über EUR 250,00) werden im Jahr der Anschaffung unternehmensrechtlich aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten zuzüglich anteiliger Anschaffungsnebenkosten oder zu niedrigeren Tageswerten. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, welche neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wird durch die Beachtung der Wiederbeschaffungspreise sowie der Gängigkeit berücksichtigt. Die verminderte Verwertbarkeit durch längere Lagerdauer wird gegebenenfalls durch eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Entstehungskurs oder mit dem niedrigeren Euro-Umrechnungskurs (Devisengeldkurs) zum Bilanzstichtag bewertet. Im Falle erkennbarer Einzelrisiken werden Wertberichtigungen im erforderlichen Ausmaß gebildet. Wertminderungen durch nachträgliche Preisnachlässe werden ebenfalls berücksichtigt. Flüssige Mittel Der Kassenbestand und die Bankguthaben werden zum Nominalwert ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzung Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellung für Pensionen Die für schriftliche, rechtsverbindliche und unwiderrufliche Pensionszusagen gebildete Rückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Für die handelsrechtliche Rückstellung wird das Teilwertverfahren verwendet, wobei folgende Berechnungsparameter zugrunde gelegt wurden:
Der versicherungsmathematische Wert wurde zum Bilanzstichtag nach den Berechnungsvorschriften des § 253 HGB unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMOG) errechnet. Den Berechnungen liegen die Pensionsversicherungstafeln "2018 G von Klaus Heubeck" zu Grunde. Rückstellungen für Abfertigungen Die Abfertigungsrückstellung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Rechnungszinssatzes von der Eurozinskurve vom 31.12.2022 (Vorjahr: Eurozinskurve vom 31.10.2022) - abhängig von der individuellen Restlaufzeit - und einem Pensionsantrittsalter von 65 Jahren für Männer bzw. 60 Jahren für Frauen (unter Berücksichtigung der Übergangsregelung gem. B-VG 1992) ermittelt. Bei der Rückstellungsberechnung wird kein Fluktuationsabschlag berücksichtigt. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen In den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag berücksichtigt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich scheint. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Anschaffungskurs oder dem höheren Euro-Umrechnungskurs (Devisenbriefkurs) zum Bilanzstichtag bewertet. Umsatzrealisierung Die Umsatzrealisierung erfolgt im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs. Datumsangaben im Anhang Die in den Erläuterungen zur Bilanz verwendete Zeitangabe bezieht sich auf den Bilanzstichtag, die in den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung verwendete Zeitangabe umfasst den Zeitraum des Geschäftsjahres. Währung und Rundung Sämtliche Betragsangaben erfolgen in Euro. Beträge des aktuellen Jahres werden mit zwei Nachkommastellen (Euro-Cent) dargestellt. Die Vorjahreswerte werden in 1.000 EUR mit einer Nachkommastelle angegeben. Spiegelwerte werden auf ganze Euro gerundet. Etwaige Rundungsdifferenzen bei der Addition von Einzelwerten sind auf die kaufmännische Rundung zurückzuführen. Erläuterungen zu Posten der Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel, der diesem Bericht als Anlage beiliegt, entnommen werden. Die Gesellschafterin hat Markenrechte, die gem. eines Gutachtens mit einem beizulegendem Zeitwert von TEUR 6.198 bewertet wurden, als Sacheinlage eingebracht.
Die Vorräte sind im Rumpfgeschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 55.068 um TEUR 3.178 gesunken. Grund dafür sind Wertberichtigungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 2.451, wovon TEUR 1.153 auf das strenge Niederstwertprinzip sowie die restlichen TEUR 1.298 auf die Abwertung aufgrund zu geringer Lagerreichweite entfallen.
Die Gliederung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände unter Beachtung der Restlaufzeiten gestaltet sich wie folgt:
Gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum 31. Mai 2023 folgende Forderungen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.111.353,60 (Vorjahr: TEUR 1.324,6) enthalten eine Forderung gegen die Alleingesellschafterin Frutarom Germany GmbH aus der Vorauszahlung für Steuerumlage und Ergebnisverrechnung von EUR 2.051.682,06.
Mit Gesellschafterbeschluss (Einlagebeschluss) vom 23.03.2023 wurden der Gesellschaft von ihrer Muttergesellschaft, der Frutarom Germany GmbH, verschiedene Marken mit einem Gesamtwert von EUR 6.198.000,00 übertragen. Die Sacheinlage wurde als Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt.
Für die schriftlichen, unwiderrufbaren Pensionszusagen an Mitarbeiter der Gesellschaft war eine Rückstellung zu bilden. Die Rückstellung hat sich im vorliegenden Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Für die Berechnung der Pensionsrückstellung wurde von einem Zinssatz in Höhe von 1,80 % (handelsrechtlich) bzw. 6,0 % (steuerrechtlich) ausgegangen. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Deckungsvermögen von EUR 809.700 (Vorjahr TEUR 815) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarungen (verpfändete Rückdeckungsversicherung) klassifiziert. Zudem wurden Erträge von EUR 35.725,62 (Vorjahr TEUR 36) verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß den Mitteilungen des Versicherers. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Verwendung von durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen 7 Jahre beträgt TEUR 209,5 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Vor dem Hintergrund des BMF Schreibens vom 23. Dezember 2016 zur Auswirkung auf die Anerkennung steuerlicher Organschaften wird der an sich ausschüttungsgesperrte Betrag an die Muttergesellschaft abgeführt. Nach steuerrechtlichen Grundsätzen erreicht die Pensionsrückstellung zum Bilanzstichtag eine Höhe von EUR 1.868.690,00 (VJ TEUR 1.910).
Die Rückstellungen für sonstige Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten weisen zum Bilanzstichtag zum 31. Mai 2023 durchwegs Restlaufzeiten von unter einem Jahr auf.
Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen:
Gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum 31. Mai 2023 folgende Verbindlichkeiten:
Unter der Bilanz sind Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB auszuweisen:
Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Personalaufwand
Die freiwilligen sozialen Aufwendungen betragen TEUR 82 (VJ TEUR 236). Sonstige betriebliche Aufwendungen
Finanzergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Das Unternehmen macht von der Aktivierungsmöglichkeit der latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB nicht Gebrauch. Sonstige Steuern
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn
Das im Rumpfgeschäftsjahr 2023 erzielte Ergebnis in der Höhe von EUR 779.707,94 wird laut Ergebnisabführungsvertrag vom 23.11.2017 zur Gänze an die Frutarom Germany GmbH abgeführt. Der Ergebnisabführungsvertrag wurde mit wirtschaftlicher Wirkung zum Ablauf des 31.05.2023 aufgelöst. Sonstige Pflichtangaben Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über keine derivativen Finanzinstrumente. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 bestanden finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 HGB aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Anlagegegenständen (aufgrund von Miet-, Pacht- und Leasingverträgen). Daraus erwuchsen der Gesellschaft im Rumpfgeschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von EUR 771.900 (Vorjahr TEUR 1.955,4). Die Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen betragen für das folgende Geschäftsjahr (01. Juni 2023 bis 31. Mai 2024) insgesamt EUR 1.715.900 und für die folgenden fünf Jahre (01. Juni 2023 bis 31. Mai 2028) insgesamt EUR 7.631.600. Ergebnisverwendung Laut Ergebnisabführungsvertrag vom 23.11.2017 ist das laufende Ergebnis an die Organträgerin abzuführen. Dieser Vertrag wurde mit wirtschaftlicher Wirkung zum Ablauf des 31.05.2023 aufgelöst. Geschäftsbeziehung zu nahestehenden Unternehmen und Personen Es bestehen keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen oder Personen, die zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen worden sind. Aufwendungen für den Abschlussprüfer Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer betragen im Rumpfgeschäftsjahr 2023 rund EUR 115.979,75 und betreffen ausschließlich die Prüfung des Jahresabschlusses. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (§285 Nr. 33 HGB) Die Konzern-Obergesellschaft International Flavours & Fragrances Inc. (IFF) hat die Savory Solutions-Gruppe insgesamt und damit insbesondere auch die FRUTAROM Savory Solutions Austria GmbH an PAI Partners bzw. eine ihrer Tochtergesellschaften veräußert. Für die NovaTaste Production GmbH hat diese Transaktion keine Auswirkungen, da das Unternehmen auch bisher ausschließlich für die FRUTAROM Savory Solution Austria GmbH als Auftragsfertiger tätig gewesen war. PAI Partners ist eine international tätige Investorengruppe mit Sitz in Paris/Frankreich und Beteiligungen in den Segmenten Food & Consumer, Healthcare, Business Services and General Industrials. Die Akquisition der Savory Solutions-Gruppe wurde am 20. Dezember 2022 ("Signing") vertraglich fixiert und wurde unter den gegebenen Bedingungen mit 31. Mai 2023 ("Closing") wirksam. Die Umfirmierung der FRUTAROM Production GmbH zur NovaTaste Production GmbH erfolgte am 06.07.2023 und ist im Handelsregister eingetragen. Angaben zu Arbeitnehmern und Organen Arbeitnehmer Die NovaTaste Production GmbH beschäftigte im Rumpfgeschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 447 Mitarbeiter (Vorjahr: 450), die sich wie folgt verteilen:
Geschäftsführung/Vorstand Selbständig vertretungsbefugte Geschäftsführer waren im Rumpfgeschäftsjahr 2023 Herr Godert Tegelberg (verantwortlich für Vertrieb) sowie Herr Alf Wilkens (bis 12.06.2023) (verantwortlich für die Vertretung des Konzerns). Herr Wilkens ist zum 12.06.2023 ausgeschieden. Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Darstellung der Bezüge für Tätigkeiten sowie Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen durch Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Erklärung nach § 245 HGB Ich erkläre nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der Gesellschaft zutreffend wiedergibt.
Freilassing, den 12. Dezember 2023 Godert Tegelberg, Geschäftsführer Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB
Sonstige Berichtsbestandteile:Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde festgestellt am : 09.01.2024 "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NovaTaste Production GmbH, Freilassing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NovaTaste Production GmbH, Freilassing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Mai 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NovaTaste Production GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Mai 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, den 12. Dezember 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Holger Lutz, Wirtschaftsprüfer ppa. Akram Abdel Karim, Wirtschaftsprüfer |
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