Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 25735
Eingetragen
10.9.2009
Branche
Nachbearbeitung und sonstige FilmtechnikVerlegen von ComputerspielenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Der Vertrieb von Hard- und Software, insbesondere für die Video-, Bild-, Ton- und Filmver- und -bearbeitung sowie die Produktion und Bearbeitung von Videos, insbesondere die Untertitelung, Synchronisation, Encoding, Mastering und DVD-Erstellung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Bauer
seit 10.9.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Midwich LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kern & Stelly Medientechnik GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bauer und Trummer GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anlagenverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bauer Trummer GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bauer Trummer GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bauer Trummer GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. September 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

von Oertzen, Wirtschaftsprüfer

Robinson, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.655,00 41.949,00
2. geleistete Anzahlungen 84.044,60 74.805,85
106.699,60 116.754,85
II. Sachanlagen:
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.219.202,93 1.201.117,17
1.219.202,93 1.201.117,17
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte:
fertige Erzeugnisse und Waren 2.914.312,01 3.806.123,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.106.574,54 1.706.502,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.900.000,00 3.800.000,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 63.190,02 65.763,90
4.069.764,56 5.572.266,53
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks 1.623.268,07 1.346.454,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.212,27 107.217,27
D. Aktive latente Steuern 46.420,00 133.169,00
10.051.879,44 12.283.103,35

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 25.314,48 25.314,48
III. Bilanzgewinn 4.243.839,23 4.654.167,29
davon Gewinnvortrag EUR 4.654.167,29 (VJ: EUR 3.834.126,68) 4.294.153,71 4.704.481,77
B. Rückstellungen:
1. Steuerrückstellungen 115.600,13 1.668.898,32
2. sonstige Rückstellungen 338.836,96 526.178,48
454.437,09 2.195.076,80
C. Verbindlichkeiten:
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.334.582,77 4.393.717,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmer 53.837,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 914.868,87 989.827,47
davon aus Steuern EUR 795.344,36 (VJ: EUR 839.711,08) 5.303.288,64 5.383.544,78
10.051.879,44 12.283.103,35

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 49.996.262,67 54.103.561,85
2. sonstige betriebliche Erträge 350.248,85 306.706,29
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 246.349,47 (VJ: EUR 200.790,31)
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für bezogene Waren -45.055.474,18 -47.771.006,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -599.357,63 -535.257,92
-45.654.831,81 -48.306.264,08
4. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -2.671.173,55 -2.577.686,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, -522.381,43 -471.943,16
davon für Altersversorgung EUR 7.095,36 (VJ: EUR 7.242,06) -3.193.554,98 -3.049.629,17
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -249.393,20 -260.719,94
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.656.097,61 -1.668.543,37
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 126.387,19 (VJ: EUR 77.299,94)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94.382,29 64.046,93
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 94.382,29 (VJ: EUR 63.972,93)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.595,27 -1.860,58
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -86.749,00 -367.257,32
10. Ergebnis nach Steuern -410.328,06 820.040,61
11. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -410.328,06 820.040,61
12. Gewinnvortrag 4.654.167,29 3.834.126,68
13. Bilanzgewinn 4.243.839,23 4.654.167,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Er wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BİIRUG) sowie des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Bauer und Trummer GmbH mit Sitz in Nürnberg (HRB 25735, Amtsgericht Nürnberg) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um lineare Abschreibungen. Die Sachanlagen wurden ebenfalls zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um lineare Abschreibungen.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Gleichartige Vermögensgegenstände wurden mit dem gewogenen Durchschnitt bewertet. Zusätzlich wurde eine Abwertung in Abhängigkeit von der Lagerdauer bzw. Gängigkeit vorgenommen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur in geringem Umfang gebildet.

Latente Steuern werden anhand des bilanzorientierten Konzepts ermittelt. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) bewertet.

Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in folgendem Anlagenspiegel dargestellt:

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 135.974,21 6.486,70 0,00 142.460,91
2. Geleistete Anzahlungen 74.805,85 9.238,75 0,00 84.044,60
210.780,06 15.725,45 0,00 226.505,51
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.598.366,89 241.698,26 0,00 1.840.065,15
1.598.366,89 241.698,26 0,00 1.840.065,15
1.809.146,95 257.423,71 0,00 2.066.570,66
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 94.025,21 25.780,70 0,00 119.805,91
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
94.025,21 25.780,70 0,00 119.805,91
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 397.249,72 223.612,50 0,00 620.862,22
397.249,72 223.612,50 0,00 620.862,22
491.274,93 249.393,20 0,00 740.668,13
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 22.655,00 41.949,00
2. Geleistete Anzahlungen 84.044,60 74.805,85
106.699,60 116.754,85
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.219.202,93 1.201.117,17
1.219.202,93 1.201.117,17
1.325.902,53 1.317.872,02

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 1.900 (Vorjahr: TEUR 3.800) gegen Gesellschafter.

3. Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 133) sind durch unterschiedliche handels- und steuerrechtliche Wertansätze des Vorratsvermögens begründet. In gleicher Höhe besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre für Gewinne.

4. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern in Höhe von TEUR 116. Durch das Inkrafttreten des Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (MinBestRL-UmsG) erwarten wir keinerlei Auswirkungen auf der Ebene der Gesellschaft.

5. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 339 (VJ: TEUR 526) sind insbesondere Rückstellungen für Zölle in Höhe von TEUR 100, für Personalkosten in Höhe von TEUR 87 und für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 26 enthalten.

6. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in geringem Umfang.

2. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 60 Arbeitnehmer beschäftigt (2 leitende Angestellte, 38 Angestellte, 20 gewerbliche Arbeitnehmer).

3. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Bilanzgewinn ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Johannes Bauer ausgeübter Beruf: Kaufmann
Herr Tobias Trummer ausgeübter Beruf: Kaufmann, bis 27.08.2024

Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

5. Konzernbeziehungen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Kern & Stelly Medientechnik GmbH (direktes Mutterunternehmen) mit Sitz Hamburg. Sie wird auf der Ebene des obersten Mutterunternehmens, der Midwich Group Plc mit Sitz in Diss (GB), in den Konzernabschluss einbezogen.

Der Konzernabschluss wurde nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt und wird beim Handelsregister in Großbritannien (Companies House) und im Unternehmensregister offengelegt.

 

Nürnberg, 30. September 2024

Johannes Bauer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Geschäftsmodell

Die Bauer und Trummer GmbH (nachfolgend kurz "Bauer und Trummer", "die Gesellschaft" oder "Wir") mit ihrer Marke "New Media AV" wurde 1996 gegründet. Dank der langjährigen Branchenerfahrung der Geschäftsführer und Mitarbeiter hat sich das Unternehmen bereits nach wenigen Jahren zu einem spezialisierten Distributor für Broadcast-Produkte und professionelle Filmtechnik in Deutschland und Europa mit umfassendem Service entwickelt.

Flache Hierarchien, schlanke und effiziente Prozesse sowie 100%iger Einsatz für unsere Kunden und Lieferanten haben diesen Erfolg ebenso möglich gemacht wie loyale Hersteller mit ihren starken Marken. Von unserem Firmensitz in Nürnberg aus betreuen wir Fachhandelskunden in ganz Deutschland und in Europa. Vor Ort werden die Kunden zusätzlich schnell und flexibel von unserem Außendienst unterstützt.

Unser Vertriebskonzept basiert auf einer vollständigen Ausrichtung auf den qualifizierten Fachhandel. Wir bieten unseren Fachhandelspartnern ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment an Broadcast-Produkten und professioneller Filmtechnik zu besten Preisen an und gewährleisten eine schnelle, zuverlässige Auftragsabwicklung sowie kurze Lieferzeiten. Zu unseren Leistungen gehören außerdem eine kompetente technische Pre- und After-Sales-Beratung, Vertriebsunterstützung sowie Fachhandelsmarketing.

Wir konkurrieren mit Wettbewerbern die sich bezüglich der Größe und des Leistungsspektrums zum Teil stark von uns unterscheiden. Um unsere Schlagkraft in diesem umkämpften und technologisch anspruchsvollen Umfeld nachhaltig zu stärken, erfolgte im Jahr 2018 der Zusammenschluss mit der Midwich Gruppe in England. Seitdem sind wir eine 100%ige Tochtergesellschaft der Kern & Stelly Medientechnik GmbH. Wir fokussieren uns auf die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region), Skandinavien und Osteuropa.

Ziele und Strategien

Wir legen größten Wert auf qualitativ hochwertige und besonders zuverlässige Produkte. Den Anforderungen eines sich ständig wandelnden Marktes der Broadcast-Produkte und professionellen Filmtechnik wollen wir durch eine fortwährende Weiterentwicklung unseres Sortiments- und Leistungsportfolios gerecht werden.

Unser Anspruch an eine qualifizierte Beratung und Unterstützung unserer Kunden ist hoch. Das bedingt, dass wir unser Sortiment im Detail kennen. Nachhaltige Kundenbeziehungen als wichtige Basis langfristigen Erfolgs sind unser Ziel.

Um eine hohe Qualität zu marktgerechten Preisen anbieten zu können, legen wir an unser Sortiment einen strengen Maßstab an. Wir führen deshalb nur Produkte und Marken ausgewählter Hersteller, um so auch unser Einkaufsvolumen zu bündeln. Bauer und Trummer verzichtet bewusst auf Low-Budget-Marken, deren Leistungen unseren hohen Ansprüchen nicht gerecht werden.

RAHMENBEDINGUNGEN UND GESCHÄFTSVERLAUF

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Berichtsjahr in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Um 0,3 % war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes niedriger als im Vorjahr. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Laut Branchenverband BITKOM treibt die beschleunigte Digitalisierung auch im Jahr 2023 das Wachstum in der Informationstechnik. Die Umsätze im deutschen IT-Markt sind um 2,2 % auf 142,9 Milliarden Euro gestiegen. Das Segment IT- Software wuchs mit 9,6 % am kräftigsten. Das Geschäft mit IT-Hardware war in Höhe von 5,4 % rückläufig.

Die Geschäftsentwicklung der Bauer und Trummer GmbH spiegelt die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der IT-Branche im Berichtsjahr nur teilweise wieder. Mit den beim Rohertrag (76,7 % des Vorjahreswerts) und beim Umsatz (92,5 % des Vorjahreswerts) erzielten Ergebnissen haben wir jedoch unsere Ziele erreicht.

Beim Formulieren der Ziele sind wir davon ausgegangen, dass der breite Mix unseres Portfolios und die hohe Durchdringung verschiedener Märkte auch im Berichtsjahr eine gute Grundlage für unser Geschäft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sein werden.

Nicht erst seit der Pandemie sind Broadcast-Produkte und professionelle Filmtechnik kein Nischenmarkt mehr. Neben Fernsehsendern sowie großen Film- und Videoproduktionen nutzen immer mehr kreative Neueinsteiger unsere Technik und entdecken das Potential von Broadcast für sich.

Beiden Kundenkreisen ist gemein, dass geplante und spontane Investitionen in unsicheren Lagen schnell verschoben bzw. gestrichen werden. Die Verunsicherung durch den Krieg in der Ukraine und auch dessen ökonomischen Folgen haben sich in 2023 fortgesetzt und zu einer andauernden Investitionszurückhaltung geführt.

Letztlich zeigte sich wieder der Vorteil unseres Produktmix aus günstigen und komplexeren und damit auch teureren Lösungen. Die günstigen von Budgetentscheidungen unabhängigen Produkte waren stark nachgefragt. Damit konnten wir uns im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld behaupten.

LAGE DER GESELLSCHAFT

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch ein kaum verändertes Anlagevermögen gekennzeichnet. Die Verringerung der Vorräte um EUR 0,9 Mio. geht mit einer Reduktion der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 1,5 Mio. einher. Die flüssigen Mittel haben sich angesichts dieser deutlichen Reduktion des Working Capitals auf TEUR 1.623 (VJ: TEUR 1.346) erhöht.

Auf der Passivseite haben sich die sonstigen Rückstellungen auf TEUR 339 (VJ: TEUR 526) reduziert. Hierfür ist eine deutliche Verringerung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 59 hauptursächlich. Die Verbindlichkeiten haben sich nur marginal verringert. Die Bilanzsumme hat sich um rund 18 % auf TEUR 10.052 (VJ: TEUR 12.283).

Die Investitionen des Berichtsjahres sind gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 257 (VJ: TEUR 498) zurückgegangen. Davon entfielen TEUR 110 auf den Fuhrpark und TEUR 64 auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Daneben investierten wir überwiegend Mietereinbauten und GWG. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 249 (VJ: TEUR 261).

Auch wegen des niedrigeren Umsatzniveaus hat sich das Vorratsvermögens auf TEUR 2.914 (VJ: TEUR 3.806) reduziert. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind erkennbare Risiken über Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 326 (VJ: TEUR 425) im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Finanzlage

Unsere Liquiditätssituation war im gesamten Berichtsjahr sehr komfortabel. Ein angemessener Kreditrahmen stand jederzeit als Liquiditätsreserve zur Verfügung.

Die flüssigen Mittel betragen am Bilanzstichtag TEUR 1.623 (VJ: TEUR 1.346). Diese Erhöhung ist durch die unter "Vermögenslage" bereits ausgeführten Veränderungen des übrigen Umlaufvermögens bedingt. Das cash-orientierte Working Capital Management wurde weiter verbessert. Die Zahlungsfähigkeit von Bauer und Trummer war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet, sie wurde permanent angemessen überwacht und ertragsoptimiert gesteuert.

Alle fälligen Zahlungsverpflichtungen wurden jederzeit fristgerecht erfüllt. Wo der Abzug von Skonto möglich war, zahlten wir innerhalb der Skontofristen.

Bei einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -410 (VJ: Jahresüberschuss TEUR 820) und einer auf TEUR 10.052 (VJ: TEUR 12.283) gesunkenen Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote 42,7 % (VJ: 38,3 %). Die Fremdkapitalquote hat sich dementsprechend auf 57,3 % (VJ: 61,7 %) verringert. Die Kapitalstruktur erweist sich damit bereits seit Jahren als erfreulich belastbar.

Die Investitionen in den Fuhrpark und die sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden überwiegend aus dem laufenden Cashflow finanziert. Neue Miet- und Leasingverpflichtungen wurden nur in geringer Bedeutung eingegangen.

Ertragslage

Die Gesamtleistung beträgt im Berichtsjahr TEUR 50.347 (VJ: TEUR 54.410) und erreichte 92,5 % des Vorjahreswerts. Der Rohgewinn beträgt 76,7 % des Vorjahreswerts, und zwar TEUR 4.692 (VJ: TEUR 6.104). Unsere im Lagebericht 2022 prognostizierten Werte wurden somit bei der Gesamtleistung getroffen und beim Rohertrag leicht überschritten.

Für das geplante Umsatzwachstum im Berichtsjahr und darüber hinaus haben wir durch eine maßvolle Erhöhung des Personalbestands die erforderliche Basis weiter gestärkt. Als Folge hieraus ergibt sich eine moderate Steigerung der Personalaufwendungen um 4,7 % auf TEUR 3.194 (VJ: TEUR 3.050).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 1.656 (VJ: TEUR 1.669). Davon sind die Aufwendungen für Versicherungen um 1/3 gesunken und die IT-Kosten um 1/3 gestiegen. Die Werbekosten haben sich um etwa 1/7 verringert. Die Kosten der Warenabgabe liegen auf Vorjahresniveau.

Das Finanz- bzw. Zinsergebnis beläuft sich auf TEUR 84 (VJ: TEUR 62). Die Zinserträge stammen ausschließlich von verbundenen Unternehmen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich auf TEUR -324 (VJ: TEUR 1.187) verringert. Der Jahresfehlbetrag betrug schließlich TEUR -410 (VJ: Jahresüberschuss TEUR 820).

Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft als gut, die Ertragslage wegen des Jahresfehlbetrages jedoch als unbefriedigend.

FINANZIELLE UND NICHT FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Die Lage unserer Gesellschaft ist auch im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz verschiedener sich unterschiedlich stark auswirkender Markt- und Umwelteinflüsse als gut und auf dem berichteten Erlösniveau stabil zu bezeichnen. Die Ertragskraft hat sich gegenüber den Vorjahren nochmals abgeschwächt.

Die erwirtschafteten Cashflows sind unverändert hoch und erfreulich stabil.

Die Belange unserer Kunden und ihre Zufriedenheit stehen bei uns im Mittelpunkt. Kompetenz, Erreichbarkeit, Motivation und Freundlichkeit unserer Mitarbeiter sind unsere Stärke. So individuell die Bedürfnisse unserer Kunden sind, so individuell möchten wir sie beraten und ihnen stets eine maßgeschneiderte Lösung anbieten.

Kompetente und motivierte Mitarbeiter sind für uns als Großhändler neben einem wettbewerbsfähigen Produkt- und Leistungsportfolio unser wichtigstes Kapital. Deshalb legen wir viel Wert auf attraktive Arbeitsbedingungen sowie die individuelle Förderung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Die Folge ist eine überdurchschnittliche Mitarbeiterzufriedenheit und eine geringe Fluktuation.

VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG

Geopolitische Konflikte und die immer noch zu hohe Inflation belasten weiter die Weltwirtschaft. Prognosen zu den Verläufen der höchst unterschiedlichen Ereignisse sind kaum möglich. Das macht den Ausblick sowohl für die Konjunktur als auch für die Entwicklung unseres Unternehmens besonders schwierig. Herausforderungen wie z.B. die Entwicklung des Zins-, Preis- und Gehaltsniveaus sowie die Sicherung der Lieferketten bleiben uns vorerst erhalten.

Für das Jahr 2024 prognostizieren die Bundesregierung, internationale Organisationen und Wirtschaftsforscher ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von durchschnittlich 0,4 %. Die Prognosen für das BIP-Wachstum im Jahr 2025 lauten durchschnittlich 1,3 %.

Der BITKOM rechnet für den deutschen ITK-Markt mit einem Umsatzwachstum in Höhe von 4,4 %. Dabei wird das Segment IT-Technik seine Bedeutung als größtes Branchensegment mit einem Anstieg um 6,1 % behaupten. Die Softwareumsätze (darunter Kollaborationstools) werden mit 9,4 % am stärksten wachsen. Der Markt für IT-Hardware ist wieder ins Plus gedreht und soll um 4,6 % zulegen.

Wir rechnen generell mit einer etwas schwächeren Entwicklung der Gesellschaft bei unter dem Gesamtmarkt und der Branche liegenden Wachstumsraten. Gleichwohl nehmen wir die Herausforderung an, die Ergebnisse der Vorjahre erneut zu erreichen bzw. zu übertreffen. Bei der Gesamtleistung erwarten wir eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 2-3 %. Beim Rohgewinn streben wir ca. EUR 5,0 Mio. an.

Die bisher im laufenden Geschäftsjahr erzielten Umsätze und Ergebnisse sind zunächst etwas hinter unseren Vorstellungen zurückgeblieben. Die Digitalbranche zeigte sich zuletzt jedoch wieder optimistischer. Dieser Umstand gibt uns Zuversicht für die Erreichung der für 2024 gesteckten Ziele. Unsere Erwartungen stehen unter dem Vorbehalt, dass es zu keiner erneuten Verschärfung geopolitischer Konflikte oder einer deutlichen Verschlechterung der konjunkturellen Entwicklung kommen wird.

Die marktgerechte Weiterentwicklung des Geschäftsmodells von Bauer und Trummer werden wir auch in Zukunft gemeinsam mit der Midwich Gruppe zielstrebig verfolgen und kontinuierlich vorantreiben.

Wir wollen unsere Marktposition auch in den nächsten Jahren fortwährend stärken und ausbauen. Dabei profitieren wir von der unumkehrbaren Digitalisierung in allen Bereichen. Außerdem haben wir Markttrends, sowie die generell zunehmende Bedeutung des Lösungsgeschäfts für die Distribution weiterhin klar im Blick.

CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Als Unternehmen in einer technologiegetriebenen Branche ist Bauer und Trummer fortlaufend mit zahlreichen Chancen und Risiken konfrontiert, die Auswirkungen auf das operative Geschäft haben können. Adäquate Managementsysteme helfen uns, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu steuern.

Gleichzeitig ist es notwendiger Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns, Risiken bewusst und kontrolliert einzugehen, um sich uns bietende Chancen zu nutzen und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. Stetig überprüfen wir unsere Systeme auf ihre Wirksamkeit und entwickeln sie bei Bedarf weiter.

Die Broadcast- und die professionelle Filmtechnik sind durch schnelle und häufige Veränderungen gekennzeichnet. Dadurch könnten neue Entwicklungen zu spät erkannt oder falsch interpretiert werden. Außerdem besteht das Risiko von Markt- und Wachstumseinbrüchen, die zu einem verschärften Wettbewerb führen können.

Andererseits haben wir uns in den vergangenen Jahren in eben diesem Umfeld zu einem bedeutenden Marktteilnehmer entwickelt. Wir verfügen dank unserer Marktpositionierung über eine breite Kundenbasis und konnten mit einzelnen Herstellern den Exklusivvertrieb ihrer Produkte vereinbaren.

Von den durch die Corona-Pandemie hervorgebrachten oder verstärkten Entwicklungen und Trends, wie z.B. die Digitalisierung und das mobile Arbeiten, erwarten wir uns deutlich mehr Chancen als Risiken.

Das Vorgenannte sowie die enge Zusammenarbeit mit der Midwich Gruppe sind auch in Zukunft gute Voraussetzungen, um ehrgeizige Umsatz- und Ergebnisziele zu erreichen, sowie von künftigen Marktbereinigungs- uns Konzentrationsprozessen zu profitieren. In Phasen der Marktkonsolidierung wollen wir weiterhin eine aktive Rolle spielen und sich bietende Expansionsmöglichkeiten wahrnehmen.

Bei der Versorgung mit Ware ist Bauer und Trummer auf die Belieferung durch die Hersteller angewiesen. Die Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten ist hoch. Unerwartete Lieferengpässe oder Preiserhöhungen können den Umsatz und das Ergebnis beeinträchtigen. Durch enge Kontakte zu wichtigen Herstellern versuchen wir, diese Risiken zu reduzieren.

Der intensive Wettbewerb birgt Risiken bezüglich der künftigen Margenentwicklung. Eine marktgerechte Sortiments- und Preispolitik bleibt deshalb maßgeblich für eine positive Entwicklung unseres Unternehmens.

Mit Inflations- und Wechselkurseinflüssen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist infolge der geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stets zu rechnen. Wir verfolgen die Entwicklung sehr genau. Wo immer möglich, geben wir Belastungen an unsere Kunden weiter. Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

 

Nürnberg, 30. September 2024

Johannes Bauer

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