HHLA International GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Neuendorf seit 12.6.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
modility GmbHHamburgJahresabschluss/Jahresfinanzbericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die modility GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der modility GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der modility GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 10. März 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christoph Fehling, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Kleinfeldt, Wirtschaftsprüfer Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 1. Bilanz zum 31. Dezember 2021 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2021 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Darstellung der Gesellschaft und des Geschäftsverlaufes Die modility GmbH möchte den Zugang zu kombinierten Verkehren mit dem Fokus auf den Verkehrsträger Schiene vereinfachen und transparenter gestalten. Der Zugang ist offen gestaltet und die wesentlichen Aktivitäten der Abwicklung von kombinierten Verkehren bestehend aus Informieren, Planen und Buchen werden integral aus einer Hand angeboten. Als zusätzlicher positiver Nebeneffekt werden damit die angestrebte Verlagerung von Verkehren auf die umweltfreundlichere Schiene forciert und weitere Einsparungspotentiale bei CO2 Ausstoß gehoben. Dazu entwickelt und betreibt die modility GmbH ein gleichnamiges Vermittlungs- und Buchungsportal zur Abwicklung von kombinierten Verkehren. Es soll sowohl Anbietern als auch Nachfragern von Transportleistungen dienen und für beide Seiten die Planung, Buchung und Kommunikation vereinfachen. Der heutige Ist-Zustand der Buchung von kombinierten Verkehren soll folglich digitalisiert werden und damit zwischen Spediteur und Operateur vermittelt werden. Dieses stellt eine Win-Win Situation für alle Beteiligten dar, da eine Plattform "von dem Markt, für den Markt" entwickelt wird. Die modility GmbH ist als Corporate Spin-Off der Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHLA) in 2020 ausgegründet worden und ist zum aktuellen Zeitpunkt eine 100 % Tochtergesellschaft. 2. Geschäftsentwicklung Die Gesellschaft hat im Jahr 2020 die Geschäftstätigkeit aufgenommen und laut Gesellschaftsvertrag den Beirat konstituiert. Die modility Plattform ist seit dem 9. März 2021 offiziell online, damit allen interessierten Markteilnehmern zugänglich und hat sich in den ersten Monaten wesentlich besser entwickelt als erwartet. Innerhalb weniger Tage nach offizieller Pressemitteilung hat die modility über 100 Registrierungsanfragen erhalten und verfügt mittlerweile über 150 registrierte Unternehmungen mit insgesamt ca. 240 Nutzern. Das über modility vermarktete Netzwerk wächst stetig und ist bereits heute größer als das Netzwerk vieler Operateure. In Europa sind ca. 350 KV-Terminals aus Umsatzsicht wirklich relevant. Über modility sind stand heute ca. 311 Zug-Verbindungen über 78 dieser Terminals buchbar. Somit wurden über modility in wenigen Monaten bereits ca. 22 % aller Terminals angeschlossen. Wichtig ist dabei vor allem, dass modility sowohl Verbindungen entlang der Nord-Süd-Achse ("blue banana") als auch der Ost-West-Achse anbietet, die jeweils für die Hauptwarenflüssen stehen. Das Ziel ist für 2022 weitere Operateure zu gewinnen bzw. das Netzwerk sowohl im maritimen als auch kontinentalen Kontext mit den Bestandskunden weiter auszubauen. 3. Personal- und Sozialbereich Zum 31.12.2021 waren ein Geschäftsführer, sechs Mitarbeiter und zwei Werkstudenten beschäftigt. 4. Darstellung der wirtschaftlichen Situation 4.1. Ertragslage Die Pilotierung und die damit verbundene Erprobung des Portals im Realbetrieb wurde in 2021 durch das Bundesprogramm "Zukunft Schienengüterverkehr zur Förderung von Innovationen" des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur gefördert. In diesem Rahmen hat modility für 2021 Fördergelder erhalten. Ferner wurden in 2021 erste Umsätze aus der Vermittlungstätigkeit erzielt. Darüber hinaus hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr keine wesentlichen weiteren Erträge erzielt. 4.2. Vermögenslage Die Zugänge im Anlagevermögen ergeben sich im Wesentlichen durch die Entwicklung und technische Umsetzung des modility Portals und werden somit als immaterieller Vermögensgegenstand zur Digitalisierung des schienengebundenen kombinierten Verkehres bilanziert. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 3.366.537,81 EUR, die Anlagenintensität 92,7 % und die Eigenkapitalquote 3,3 %. Die Anlagenintensität betrug zum Bilanzstichtag 2020 86,7 % und die Eigenkapitalquote 34,5 %. Damit ergibt sich eine Veränderung von 6 % hinsichtlich der Anlagenintensität und eine Reduzierung der Eigenkapitalquote von 31,2 % gegenüber 2020. Die Veränderungen lassen sich durch die technische Weiterentwicklung des modility Portals sowie durch die Finanzierung dieser Ausgaben über Darlehen und Fördermittel erläutern. 4.3. Finanzlage Der gegenwärtige Mittel- und Liquiditätsbedarf der Gesellschaft wird aus Einzahlungen in die Kapitalrücklage, Fremdkapital sowie Fördermittel gedeckt. Finanzierungsprobleme sind zum Berichtszeitpunkt nicht absehbar. 5. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 5.1. Beschreibung des Risikomanagementsystems Die Gesellschaft ist in das Risiko- und Chancenmanagementsystem der HHLA integriert. Die wesentlichen Elemente des Risikomanagementsystems und der Risikoberichterstattung sind in einer Konzernrichtlinie beschrieben. Unter Risiko/Chance wird die Gefahr/Möglichkeit einer negativen/positiven Abweichung von der operativen oder strategischen Planung bzw. der aktuellen Prognose verstanden. Risiken und Chancen werden im Rahmen des jährlich durchzuführenden Planungsprozesses inventarisiert. Aufbauend auf der Identifizierung wird für Risiken eine Beurteilung vorgenommen. Anschließend werden für Risiken und Chancen Steuerungsmaßnahmen definiert. Die Risiken und Chancen werden laufend beobachtet und wesentliche Veränderungen quartalsweise berichtet und dokumentiert. Darüber hinaus ist bei Auftreten, Wegfall oder Änderung wesentlicher Risiken und Chancen ad hoc zu berichten. Die Revision ist für die Systemprüfung des Risikomanagements verantwortlich. Der Aufsichtsrat der HHLA befasst sich mit der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems. Der Abschlussprüfer nimmt im Auftrag des Aufsichtsrates im Rahmen der Konzernabschlussprüfung eine Beurteilung des Risikofrüherkennungssystems vor. 5.2. Beschreibung wesentlicher Risiken Als IT-Startup bestehen naturgemäß diverse Risiken und Chancen, die einer hohen Volatilität unterliegen. Für 2022 ist die Aufnahme und Zunahme der Geschäftstätigkeit entscheidend. Das bedeutet zum einen die Average-Sales-Cycle-Dauer zu reduzieren, um schneller von der Erstansprache bis zur Buchung zu gelangen. Zum weiteren bedeutet dies, modility kontinuierlich im Alltag der Disponenten zu etablieren und die Nutzungshäufigkeit zu erhöhen. Das Risiko könnte darin bestehen, dass die Annahme des Marktes verhaltener verläuft und die budgetierten Vermittlungsvolumina daher nicht erreicht werden können. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, die sich bietenden Chancen auch in der Zukunft nutzen können, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken einzugehen. 5.3. Chancen der zukünftigen Entwicklung Das Jahr 2021 war ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches Jahr für modility. Modility hat in 2021 mit dem erfolgreichen Abschluss der Pilotierungsphase den Proof-of-Concept erbracht. Damit wurde belegt, dass der Markt bereit ist, eine Plattform wie modility anzunehmen, aus Anbieter- wie auch aus Nachfrager Sicht zu nutzen und digital intermodale Transporte des Kombinierten Verkehrs zu buchen. In diesem Kontext bekommt modility für seinen Ansatz sehr viel positives Feedback vom Markt und die Bestätigung sowie Motivation modility als digitalen Marktplatz für intermodale Transporte weiter auszubauen. Modility hat die Chance, mit einer verhältnismäßigen Investitionshöhe ein Game-Changer zu werden und wirklich aktiv zur Verkehrswende beizutragen. In den letzten Monaten hat die Gesellschaft eine Aufnahme und einen Hochlauf der Geschäftstätigkeit feststellen können. Aufgrund der bislang gesammelten Erfahrungen und den bislang vermittelten Buchungen geht die Gesellschaft somit von einem weiteren Hochlauf des Vermittlungsvolumen für 2022 aus. 6. Prognosebericht und sonstige Angaben Die modility GmbH wird im Jahr 2022 Ihre Geschäftstätigkeit im Bereich des Betriebs und der Entwicklung eines Buchungs- und Vermittlungsportals für den Kombinierten Verkehr weiterführen. Dazu sollen vor allem neue Mitarbeiter eingestellt, der funktionale Ausbau des Portals vorangetrieben, strategische Partnerschaften eingeleitet, die Vertriebsmaßnahmen verstärkt und die Anzahl an wiederkehrenden Nutzern erhöht werden. Das dafür notwendige Kapital wird von der Muttergesellschaft sowie über öffentliche Fördermittel zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft erwartet für das Jahr 2022 ein nur unwesentlich schlechteres Betriebsergebnis als 2021.
Hamburg, den 07.03.2022 Modility GmbH Hendrik-Emmanuel Eichentopf Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
ANHANG für das Geschäftsjahr 2021Modility GmbH, HamburgA. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern wurden Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Änderungen der Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr wurden nicht vorgenommen. Im Anlagenspiegel sind die historischen Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten durchgängig nach den tatsächlichen Verhältnissen ermittelt. Der Anlagenspiegel und die Angaben zu den Abschreibungen des Geschäftsjahres und die Ergebnisverwendung sind im Anhang dargestellt. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten angesetzt und werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten aktiviert und im Jahresabschluss nach dem Nettoprinzip erfasst. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Zugänge von Wirtschaftsgütern im Einzelwert bis € 800,-- werden gem. § 6 Abs. 2 EstG in der Fassung des Artikels 1 des Gesetzes vom 27. Juni 2017 seit dem Wirtschaftsjahr 2018 sofort abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für das folgende Wirtschaftsjahr betreffende Aufwendungen gebildet. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage werden zum Nennwert angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Latente Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von immateriellen Vermögensgegenständen werden gebildet. Ein Ansatz von passiven latenten Steuern erfolgt, sofern insgesamt eine künftige Steuerbelastung erwartet wird. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes der Gesellschaft. Er beträgt im Berichtsjahr 32,28 %. B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Die immateriellen Vermögensgegenstände befinden sich in der Entwicklung. II. Sachanlagen Die Entwicklung der Sachanlagen sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Umlaufvermögen II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In der Position sonstige Vermögensgegenstände sind keine Beträge enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegenüber dem Finanzamt. III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Darin enthalten sind der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält für das Folgejahr vorausbezahlte Kosten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Urlaubsverpflichtungen, Personalverpflichtungen sowie Kosten für den Jahresabschluss. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren sämtlich aus einem Darlehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Leasingverträgen bestehen nicht. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Fördergelder im Rahmen der Förderrichtlinie Zukunft Schienengüterverkehr in Höhe von 74.576,48 € enthalten. Erträge aus der Währungsumrechnung bestehen nicht. C. Sonstige Angaben und Anlagen Konzernbeziehungen Alleinige Gesellschafterin ist die Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft. Die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsverwaltung mbH, Hamburg, als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Für den kleinsten Konsolidierungskreis von Unternehmen stellt die Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg den Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Gesellschaft verzichtet auf Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB und verweist gleichzeitig auf die Angaben in dem Konzernabschluss der Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft, Hamburg. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren in 2021:
Mitglieder des Beirates in 2021:
Kredite an die Gesellschafter bzw. Geschäftsführer bestanden nicht bzw. wurden in 2021 nicht gewährt. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden nicht. Im Jahresdurchschnitt waren 7 (davon 7 Gehaltsempfänger) Angestellte tätig. Die Berichterstattung über Organbezüge wurde durch Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB eingeschränkt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 163960 eingetragen. D. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2021 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.315.310,12 € aus. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem Verlustvortrag von 321.557,64 € zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 07. März 2022 Geschäftsführung Hendrik-Emmanuel Eichentopf Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
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