Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 159494
Vorher
heptus 78. GmbHHome Shopping Europe Holding GmbH
Eingetragen
9.11.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Vertrieb von Waren und Dienstleistungen aller Art über jede Form von elektronischen und nicht elektronischen Medien, wobei der Vertrieb von Produkten aller Art über das Medium "Fernsehen" und "Internet" im Mittelpunkt steht, sowie Vertrieb von Waren und Dienstleistungen an verbundene Unternehmen im Sinne der §§ 15 ff AktG und Produktion von Waren durch Auftragsproduzenten und deren Vertrieb. Erbringen von Dienstleistungen für Dritte im Bereich der Produktion von Bewegtbildern für elektronische Medien sowie Erwerb, Gründung und Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen mit gleichen oder ähnlichem Gesellschaftszweck.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Nikolaus Maaß
seit 11.2.2026
Prokura
Roman Klein
seit 26.2.2020
Prokura
Rainer Stäbler
seit 16.10.2019
Geschäftsführer
Sandra Rehm
seit 16.10.2019
Geschäftsführer
Günther Sailer
seit 29.5.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.100 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Home Shopping Europe GmbH

Ismaning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2008 bis zum 30.09.2009

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Home Shopping Europe GmbH, Ismaning, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 19. März 2010

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Müller, Wirtschaftsprüfer

Junker, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung für 2008/2009

Home Shopping Europe GmbH, Ismaning

EUR EUR 30.9.2008
EUR
1. Umsatzerlöse 374.159.346,65 346.289.192,54
2. Sonstige betriebliche Erträge 5.067.647,61 6.324.259,74
379.226.994,26 352.613.452,28
3. Materialaufwand 181.254.974,44 173.564.341,87
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 29.248.470,31 28.915.007,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung 4.899.297,63 4.272.292,39
5. Abschreibungen 6.667.876,37 5.960.678,24
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 131.999.022,94 120.029.026,58
-354.069.641,69 -332.741.346,76
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.057.168,45 1.838.633,36
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 440 (Vj. TEUR 427)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 207.985,89 63.070,74
davon an verbundene Unternehmen TEUR 11 (Vj. TEUR 0)
2.849.182,56 1.775.562,62
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 28.006.535,13 21.647.668,14
10. Außerordentliche Aufwendungen -46.709.177,97 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -7.533.869,36 42.799,00
12. Sonstige Steuern -2.081.595,00 0,00
13. Erträge aus Verlustübernahme 19.780.557,85 0,00
davon voraussichtlich nicht realisierbar -19.780.557,85 0,00
0,00 0,00
14. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 0,00 -21.690.467,14
15. Jahresfehlbetrag 28.318.107,20 0,00

Bilanz zum 30. September 2009

Home Shopping Europe GmbH, Ismaning

Aktiva

EUR EUR 30.9.2008
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.679.201,63 5.980.148,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.810.570,00 15.250.678,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 795.320,28 2.613.996,70
25.285.091,91 23.844.822,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.018.161,00 1.248.056,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.283.689,00 3.545.317,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 590.919,13 244.818,57
4.892.769,13 5.038.191,57
30.177.861,04 28.883.014,27
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 47.172.865,84 35.974.632,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.758.999,79 28.100.617,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 173.040,46 34.354.387,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.740.400,38 479.714,43
14.672.440,63 62.934.718,70
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 15.368.624,42 7.046.853,06
77.213.930,89 105.956.204,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.800.648,02 4.073.293,12
111.192.439,95 138.912.511,50

Passiva

EUR EUR 30.9.2008
EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 50.100,00 50.100,00
II. Kapitalrücklage 56.859.586,08 56.859.586,08
III. Bilanzverlust -28.318.107,20 0,00
28.591.578,88 56.909.686,08
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 7.900.510,52 3.852.069,23
2. Sonstige Rückstellungen 29.856.652,37 21.826.709,09
37.757.162,89 25.678.778,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 232.336,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.844.723,82 27.583.248,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.127.653,80 25.461.903,72
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.228.733,21 2.470.944,87
davon aus Steuern TEUR 482 (Vj. TEUR 452)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 9 (Vj. TEUR 7)
44.201.110,83 55.748.433,15
D. Rechnungsabgrenzungsposten 642.587,35 575.613,95
111.192.439,95 138.912.511,50

Entwicklung des Anlagevermögens 2008/2009

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
30.9.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.047.268,93 5.778.299,22 34.164,04 2.597.737,22 37.389.141,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert 47.505.356,02 0,00 0,00 0,00 47.505.356,02
3. Geleistete Anzahlungen 2.613.996,70 779.060,80 0,00 -2.597.737,22 795.320,28
79.166.621,65 6.557.360,02 34.164,04 0,00 85.689.817,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.513.510,78 13.511,20 0,00 0,00 2.527.021,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.730.082,79 1.001.865,33 172.462,17 143.344,03 17.702.829,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 244.818,57 644.609,73 155.165,14 -143.344,03 590.919,13
19.488.412,14 1.659.986,26 327.627,31 0,00 20.820.771,09
98.655.033,79 8.217.346,28 361.791,35 0,00 106.510.588,72
Kumulierte Abschreibungen
1.10.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.9.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.067.120,93 2.644.201,81 1.383,04 25.709.939,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 32.254.678,02 2.440.108,00 0,00 34.694.786,02
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
55.321.798,95 5.084.309,81 1.383,04 60.404.725,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.265.454,78 243.406,20 0,00 1.508.860,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.184.765,79 1.340.160,36 105.785,17 14.419.140,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
14.450.220,57 1.583.566,56 105.785,17 15.928.001,96
69.772.019,52 6.667.876,37 107.168,21 76.332.727,68
Buchwerte
30.9.2009
EUR
30.9.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.679.201,63 5.980.148,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.810.570,00 15.250.678,00
3. Geleistete Anzahlungen 795.320,28 2.613.996,70
25.285.091,91 23.844.822,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.018.161,00 1.248.056,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.283.689,00 3.545.317,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 590.919,13 244.818,57
4.892.769,13 5.038.191,57
30.177.861,04 28.883.014,27

Anhang für 2008/2009

Home Shopping Europe GmbH, Ismaning

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei sich abzeichnender Verkürzung der Nutzungsdauer vorgenommen. Die Gesellschaft setzt Abschreibungssätze von 13 bis 33 % an. Der Firmenwert wird über die erwartete tatsächliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben, übrige Anlagegüter ebenso. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der steuerlich jährlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen.

Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertberichtigungen für niedrigere beizulegende Werte werden in Hinblick auf Verkaufsfähigkeit, weitere Verwendbarkeit und Alter der Waren berücksichtigt.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten (und angemessenen Gewinn) vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Vorräte wurden treuhänderisch sicherungsübereignet. Daneben bestehen handelsübliche Eigentumsvorbehalte.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Soweit die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Posten enthalten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgt die Umrechnung in Euro auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt bzw. zum niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Soweit die Verbindlichkeiten Posten enthalten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgt die Umrechnung in Euro auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt bzw. zum höheren Kurs zum Bilanzstichtag.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Vorräte

Der Wertansatz der Vorräte beläuft sich zum 30. September 2009 auf TEUR 47.173 (Vj. TEUR 35.975). Der Anstieg resultiert einerseits aus einem gestiegenen Umsatzvolumen, andererseits aus einer Veränderung der Abverkaufsstrategie, die längere Durchlaufzeiten erfordert.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 0 (Vj. TEUR 185) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Mit einem Volumen von TEUR 7.759 reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Vorjahr (TEUR 28.101) erheblich. Dieser Rückgang war hauptsächlich durch den Abschluss eines Factoring-Vertrages veranlasst, in dessen Rahmen sämtliche deutsche Versandhandelsforderungen fortlaufend verkauft werden.

Die Forderungen gegen Verbundene Unternehmen (TEUR 173; Vj. TEUR 34.354) enthalten im Wesentlichen eine Forderung aus dem Cash-Pooling zzgl. Zinsen in Höhe von TEUR 47.650 sowie eine Forderung aus Verlustübernahme von TEUR 19.781, die aus der Kündigung zum 25. Juni 2009 des Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft Primondo GmbH resultiert. Aufgrund der Beantragung zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens sowohl für die Arcandor AG wie auch für die Primondo GmbH waren erhebliche Wertberichtigungen auf diese Forderungen erforderlich. Für die Finanzierungsforderung inkl. Zinsen aus dem Cash-Pooling wurde eine Ausfallquote von über 100% angenommen und somit eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 47.650 gebildet. Auch die Forderung aus Verlustübernahme wurde in voller Höhe wertberichtigt, da nicht davon auszugehen ist, dass der Gesellschafter seinen Verlustausgleichsverpflichtungen nachkommen kann.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme einer Steuerforderung von TEUR 113 (Vj. TEUR 147) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände verzeichneten mit einem Saldo von TEUR 6.740 zum 30. September 2009 einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr (30. September 2008: TEUR 480). Diese Zunahme resultiert aus Liquiditätseinbehalten, die im Zusammenhang mit dem oben erwähnten Factoring-Programm entstehen und im Wesentlichen Abschläge für Retouren, Servicing-Kosten sowie für erwartete Forderungsausfälle darstellen.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Die liquiden Mittel stiegen aufgrund der guten Geschäftsentwicklung deutlich an. Zudem führte die Beendigung des Cash-Poolings mit der Konzernmuttergesellschaft Arcandor AG zum Verbleib der liquiden Mittel in der Gesellschaft.

Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten ist im Wesentlichen die periodengerechte Aufteilung von Zahlungen aus Wartungsverträgen sowie Vorauszahlungen für Satelliteneinspeisungsgebühren enthalten.

Eigenkapital

Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert aus dem im Geschäftsjahr entstandenen Jahresfehlbetrag von TEUR 28.318, welcher dem Bilanzverlust entspricht. Im Vorjahr war der mit der Muttergesellschaft Primondo GmbH geschlossene Ergebnisabführungsvertrag ordnungsgemäß durchgeführt und ein Jahresüberschuss von TEUR 21.690 abgeführt worden. Mit Kündigung zum 25. Juni 2009 wurde der Ergebnisabführungsvertrag abgerechnet. Der entstandene Anspruch auf Verlustübernahme von TEUR 19.781 ist aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die Muttergesellschaft Primondo GmbH als nicht werthaltig anzusehen und wurde deshalb vollständig wertberichtigt (vgl. Kommentar zu Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen).

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 7.901 (Vj. TEUR 3.852) entfallen mit TEUR 4.190 auf Körperschaftsteuer, mit TEUR 3.481 auf Gewerbesteuer sowie mit TEUR 230 auf Solidaritätszuschlag.

Sonstige Rückstellungen

30.09.2009
TEUR
30.09.2008
TEUR
Ausstehende Rechnungen 12.856 8.231
Kabelprovisionen 4.789 3.893
Prämien & Sonderzahlungen 3.650 4.893
Weihnachtsgeld 1.264 1.137
Urlaube 619 688
Rechts- und Beratungskosten 332 384
Kundenretouren 584 386
Abschlussprüfung und Beratung 130 70
Gleitzeit 193 149
Übrige 5.440 1.996
29.857 21.827

Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen des für das Fulfilment beauftragten Unternehmens DHL sowie Rechnungen für unterwegs befindliche Ware und Dienstleistungen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf den gestiegenen Geschäftsumfang zurückzuführen.

Die Kabelprovisionen enthalten die noch abzuführenden Entgelte an die Kabelnetzbetreiber in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Einspeisung des Fernsehsignals in die örtlichen Kabelnetze.

Die Rückstellung für Kundenretouren dient der Berücksichtigung der im Zusammenhang mit zukünftigen Warenrücksendungen anfallenden Kosten. Die Korrektur des Umsatzes bzw. Wareneinsatzes erfolgt bei den Bilanzpositionen Forderungen bzw. Vorräten.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen insbesondere die Risiken aus den Feststellungen im Rahmen einer Zollprüfung (TEUR 2.212) und die Haftungsrisiken für nicht abgeführte Umsatzsteuer des ehemaligen Organträgers Arcandor AG (TEUR 2.016).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Art der Verbindlichkeit 30.09.2009 30.09.2008
Restlaufzeit gesamt Restlaufzeit gesamt
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre bis 1 Jahr 1-5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 232 0 232
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen 32.845 0 0 32.845 27.583 0 27.583
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.128 0 0 8.128 25.462 0 25.462
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahest. Unternehmen 419 0 0 419 10 0 10
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.641 169 0 2.810 2.461 0 2.461
- davon aus Steuern 1.666 0 0 1.666 1.520 0 1.520
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0 0 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 301 gegenüber TEUR 21.690 zum 30. September 2008, welche im Vorjahr aufgrund der Ergebnisabführungsverpflichtung bestanden.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 82.928 (Vj. TEUR 105.782); diese bestehen ausschließlich gegenüber Fremden Dritten. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 301 gegenüber TEUR 21.690 zum 30. September 2008, welche im Vorjahr aufgrund der Ergebnisabführungsverpflichtung bestanden.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 82.928 (Vj. TEUR 105.782); diese bestehen ausschließlich gegenüber Fremden Dritten. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

TEUR
Jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 13.493
Aus Wartungs- und Dienstleistungsverträgen 30.655
Aus Bestellungen 38.780
82.928

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2009 und 2014. Die Wartungs- und Dienstleistungsverträge enden zwischen 2009 und 2013.

Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag sind bei der Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente im Einsatz.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse 01.10.2008- 30.09.2009 01.10.2008- 30.09.2009
TEUR % TEUR %
Deutschland 329.862 88,2 305.330 88,2
Österreich 35.278 9,4 31.524 9,1
Schweiz 8.772 2,3 9.051 2,6
Sonstiges Europa 247 0,1 384 0,1
374.159 100,0 346.289 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen solche aus der Weiterbelastung oder Erstattung von Kosten (TEUR 1.515; Vj. TEUR 3.394), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.092; Vj. TEUR 820), Mieteinnahmen sowie Einnahmen aus dem Verkauf von Sendeleistungen und Erträge aus Währungsdifferenzen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

01.10.2008-30.09.2009
TEUR
01.10.2008-30.09.2009
TEUR
Vertriebsaufwand 81.840 76.104
Betriebs- und Produktionsaufwand 23.918 21.772
Verwaltungsaufwand 26.241 22.153
131.999 120.029

Der Vertriebsaufwand enthält im Wesentlichen Telefonkosten, Porto und Frachten für Warensendungen, Logistikkosten sowie Aufwendungen für Kundenservice und Bestellannahme. Der Betriebs- und Produktionsaufwand entsteht vor allem für die Verbreitungstechnik. Der Verwaltungsaufwand enthält insbesondere EDV Kosten, Mieten und sonstige Raumkosten, Zuführungen zu Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen, Aufwendungen für externe Dienstleistungen sowie Rechts- und Beratungskosten.

Finanzergebnis

Es sind seit dem 9. Juni 2009 Zinserträge in Höhe von TEUR 941 entstanden, die aufgrund der Insolvenz des Mutterunternehmens und der daraus resultierenden fraglichen Realisierbarkeit vollständig wertberichtigt wurden. Seit dem 1. September 2009 wurden keine Zinserträge auf die Cash-Pool-Forderung mehr gebucht.

Außerordentliches Ergebnis

Als außerordentlicher Aufwand wird ein Betrag in Höhe von TEUR 46.709 ausgewiesen, der aus der Wertberichtigung auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert.

Steuern von Einkommen und vom Ertrag

Trotz eines negativen Vorsteuerergebnisses von TEUR 18.702 wurde ein laufender Steueraufwand von TEUR 7.534 erfasst, der dem Umstand Rechnung trägt, dass die steuerliche Abzugsfähigkeit des o. g. außerordentlichen Aufwandes derzeit kontrovers in der Literatur beurteilt wird.

Geschäftsführungsorgane

Zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft ist die folgende Person berechtigt und verpflichtet:

Richard Reitzner, Geschäftsführer

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9a HGB wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 537 Mitarbeiter. Dabei gliedert sich die Mitarbeiterzahl nach leitenden und nicht leitenden Angestellten wie folgt:

Jahresdurchschnitt 2008/2009 2007/2008
Leitende Angestellte 72 69
Nicht leitende Angestellte 465 424
537 493

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wurde bis 30. September 2008 über die Primondo GmbH, Essen, in den Konzernabschluss der Arcandor AG, Essen, einbezogen.

Zum 30. September 2009 war die Gesellschaft 100%ige Tochtergesellschaft der Primondo GmbH i. L., Essen. Am 10. November 2009 wurde von der Primondo GmbH i. L. und der Blitz F09-vier-fünf GmbH, inzwischen umfirmiert in HSE Holding GmbH, einer 100%igen Tochter der AXA Private Equity ein Kaufvertrag über sämtliche Geschäftsanteile an der Home Shopping Europe GmbH unterzeichnet. Der endgültige Übergang der Anteile ist bis zum Eintritt verschiedener Bedingungen aufgeschoben.

 

Ismaning, den 18. März 2010

Der Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

(Oktober 2008 - September 2009)

Home Shopping Europe GmbH für das Geschäftsjahr 2009

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

Gesellschaftszweck

Die Home Shopping Europe GmbH (im Folgenden "HSE24" oder "Home Shopping Europe") ging im Oktober 1995 als Joint Venture von Pro7 und Quelle mit dem Geschäftsinhalt eines 24-stündigen Vertriebs von Waren und Dienstleistungen über elektronische Medien erstmals auf Sendung und legte damit als erster deutscher Shoppingsender den Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung. Schon nach vier Jahren erreichte das Handelshaus 1999 die Gewinnzone und setzt seitdem die positive Geschäftsentwicklung fort. Die exklusiven Produktangebote, ein kundenorientierter Service und die enormen Reichweiten, die über das Fernsehen erzielt werden können, bilden die Basis des Erfolges.

Gesellschafter ist seit Mitte 2007 zu 100 Prozent die Primondo GmbH, ein Unternehmen des Handels- und Reisekonzerns Arcandor AG (vormals KarstadtQuelle AG). Vorangegangener Eigentümer ist die Home Shopping Network Inc., St. Petersburg (USA), ein Tochterunternehmen von IAC InterActive Corp., New York (NASDAQ: IACI), die HSE24 am 9. Mai 2007 an die Arcandor AG, Essen, verkaufte. Im Zuge der Arcandor-Insolvenz hat auch der Gesellschafter von Home Shopping Europe, die Primondo GmbH, am 9. Juni 2009 Insolvenz angemeldet. Ein mit dem Gesellschafter geschlossener Ergebnisabführungsvertrag wurde mit Wirkung zum 26. Juni 2009 gekündigt. Die Auswirkungen dieser Insolvenzen werden in den Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage näher beschrieben. Wegen seines profitablen und nachhaltigen Geschäfts ist Home Shopping Europe selbst von einem Insolvenzverfahren unberührt geblieben. Als 100-prozentige Tochter von Primondo ist Home Shopping Europe wie jede andere Unternehmenstochter Teil des Verkaufsprozesses, der im Geschäftsjahr 2010 begonnen wurde. Wir verweisen hierzu auch auf unsere Ausführungen im Abschnitt F "Nachtragsbericht".

Home Shopping Europe hat im deutschsprachigen Raum eine außerordentliche Entwicklung vollzogen und damit den Teleshopping-Markt nachhaltig geprägt. Mit der Kombination verschiedener medialer Vertriebswege ist Home Shopping Europe eines der interessantesten Unternehmen in der Medien-, Versandhandels- und E-Commerce Branche. Durch hohe Qualitäts- und Servicestandards hat sich Teleshopping heute als eine echte Einkaufsalternative etabliert. Diese Entwicklung gilt es auch in Zukunft weiter voranzutreiben.

Auch im bevorstehenden Geschäftsjahr verfolgt Home Shopping Europe konsequent seine Wachstumspläne im Kerngeschäft, dem TV-Shopping. Gleichzeitig widmet sich das Unternehmen mit besonderer Konzentration dem strategisch wichtigen Ausbau des Multi-Channel-Vertriebs: Unter der URL www.hse24.de ergänzt der Online-Shop das TV-Angebot des Shoppingsenders: Der gesamte verfügbare Produktkatalog wird hier abgebildet. Neben einem Live-Stream wird das Angebot durch kurze downloadfähige Videoclips der jeweiligen Produktpräsentationen ergänzt, die gegenüber der üblichen Mehrbildansicht einen wesentlichen Vorteil für den Kunden bei seiner Kaufentscheidung darstellen. Damit schafft der elektronische Versandhändler auch im Internet die mediengerechte Kombination aus Warenangebot und interaktiver Kundenberatung.

Teleshopping hat sich als feste Größe im deutschen TV-Markt und als massentauglicher Vertriebskanal etabliert. Über 10 Jahre nach Start des ersten Teleshopping-Senders in Deutschland und zeitweise zweistelligen Wachstumsraten präsentiert sich die Branche 2008 mit einer stabilen Umsatzentwicklung. Die vier in Deutschland aktiven Teleshoppingsender HSE24, QVC, Channel 21 (vormals RTL Shop) und 1-2-3.tv erwirtschafteten im Jahr 2005 erstmals Netto-Umsätze von über 1 Mrd. Euro; das Jahr 2007 schlossen sie mit rund 1,14 Mrd. Euro ab. Diese Sender grenzen sich von anderen transaktionsbasierten TV-Angeboten dadurch ab, dass sie Waren als eigenständige Shopping-Kanäle in längeren und derzeit zu fast 90 Prozent live produzierten Sendungen mit direkter Zuschaueransprache verkaufen. 1

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung geht Goldmedia in der Studie "TV shopping in Europe" 2 von einem weiteren Marktwachstum und dem Einstieg zusätzlicher Player in den Markt aus. Unter der Voraussetzung einer stabilen konjunkturellen Entwicklung liegt das erwartete Umsatzvolumen für 2012 bei rund 1,6 Mrd. Euro.

1 Diese und die nachfolgenden Informationen über den deutschen Teleshoppingmarkt stammen aus der Pressemitteilung vom 23.9.2008 zu einer Goldmedia Studie über den deutschen Teleshoppingmarkt aus dem Jahr 2008.
2 Screen Digest/Goldmedia 2008

Die zwei größten Teleshopping-Sender QVC und HSE24 zählen mittlerweile zu den sechs umsatzstärksten privaten TV-Sendern in Deutschland. Ein Vergleich der im Fernsehen relevanten Erlösformen zeigt, dass nach den Fernsehgebühren von ARD/ZDF mit einem Gesamtvolumen von 4,45 Mrd. Euro (2007) und den Nettowerbeumsätzen aller TV-Sender in Höhe von 4,16 Mrd. Euro (2007) Teleshopping ein weiteres wichtiges Standbein der Fernsehfinanzierung darstellt.

Die TV-Shopping-Branche liegt in Deutschland etwa auf gleichem Niveau mit Pay-TV-Erlösen (1,09 Mrd. im Jahr 2007) (siehe Chart).

Auch die kontinuierlich steigenden Kundenzahlen belegen den nachhaltigen Erfolg dieses Geschäftsmodells: Knapp zehn Prozent der Deutschen ab 14 Jahre haben 2007 bei mindestens einem der Teleshopping-Sender eingekauft. Auch die Zahlen der Anrufe und Postsendungen zeugen von einer positiven Bilanz: 2007 wurden von den Teleshoppingsendern knapp 26 Millionen Pakete verschickt. Dafür haben die Anbieter insgesamt 43,3 Millionen Anrufe von Teleshoppingkunden bearbeitet (2007). Im Jahr 2002 waren es erst halb so viele Anrufe und Pakete.

Mit der Digitalisierung des Fernsehens wird sich der Teleshopping-Markt weiter verändern. Zu erwarten ist neben einer größeren Vielzahl an Sendern auch eine stärkere Ausdifferenzierung der Angebote. Wie sich die Teleshoppingsender zudem für die Zukunft rüsten und sich auf die zunehmende Konkurrenz aus dem Internet einstellen, zeigt sich an ihren Multichannel-Strategien. Die Teleshoppinganbieter werden künftig noch stärker auf weiteren Vertriebswegen präsent sein. Schon heute erzielen einige Markt-Player mit ihren Online- und Streaming-Angeboten Umsatzanteile von bis zu 20 Prozent. Auch die Einbindung mobiler Endgeräte oder die Nutzung interaktiver Bestellmöglichkeiten z.B. über IPTV spielt in den Zukunftsplanungen der Sender eine Rolle.

Von der wirtschaftlichen Stabilität des Teleshoppingmarktes profitiert auch der Arbeitsmarkt: 2007 waren im Teleshopping insgesamt über 6.600 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter hat sich seit 2001 nahezu verdoppelt. Damit beschäftigen die deutschen Teleshoppingunternehmen mehr Mitarbeiter als die ProSiebenSat.1- und RTL Gruppe im deutschen Markt zusammen. Die wirtschaftliche Dimension unterstreichen zusätzlich die Investitionen der Veranstalter.

Seit Sendebeginn investierten die Teleshopping-Sender über 350 Millionen Euro, z.B. in die Erweiterung ihrer Distributionskanäle, Logistikzentren und Callcenter. 3

Verbreitung und Vertriebswege

In seinem modernen Homeshopping-Angebot setzt Home Shopping Europe auf die konsequente Vernetzung der verschiedenen Vertriebsplattformen, die dank fortschreitender Digitalisierung und einer medienneutralen und konvergenten Datenhaltung neue Potenziale bietet. Damit nutzt das Handelshaus nicht nur alle heute zur Verfügung stehenden Medien und vernetzt sie miteinander. Das Unternehmen ist dank dieser konvergenten Multi-Channel-Strategie auch in der Lage, zukünftige Mediennutzungsformen und -technologien zu adaptieren und zielgruppenadäquat zu nutzen.

Kernmedium des Geschäftsmodells Teleshopping ist nach wie vor das TV-Gerät. Durch eine überzeugende Produktpräsentation wird ein Impuls beim Kunden erzeugt, der den gesehenen Artikel erwerben möchte und dafür in der Regel zum Telefon greift.

3 Alle Informationen Pressemitteilung Goldmedia vom 23.9.2008.

Mit einem Umsatzanteil von 16,3 Prozent trägt aber auch der Online-Shop einen wichtigen und zunehmenden Teil zum Gesamtumsatz bei.

Als komplementärer Vertriebsweg zeigt der Online-Shop ein Wachstum von über 15 Prozent. Der Kunde profitiert hier von einer zeitunabhängigen Präsentation, vom kompletten Angebot auf einen Blick und muss dank moderner Streaming-Technologie nicht auf den Mehrwert der TV-Präsentation verzichten, da die erklärenden Produktvideos abrufbar sind. Auf www.hse24.de wird das emotionale Einkaufserlebnis aus dem TV noch stärker auf das Online-Medium übertragen und das Thema multimediales Shopping weiter ausbauen. Dabei steht das Produkt im Mittelpunkt des Verkaufsportals. Mittelfristig soll der Anteil der Online-Aktivitäten am Gesamtumsatz auf 25 Prozent steigen. Das kommende Geschäftsjahr sieht die Verstärkung von Community-Elementen vor.

HSE24 ist neben der analogen Kabel- und Satellitenverbreitung auf alle derzeit zur Verfügung stehenden digitalen Verbreitungswege aufgeschaltet. Das Unternehmen versorgt seine Zuschauer über TV, Internet und Mobile mit allen für sie relevanten Inhalten und Informationen. Das Ziel ist es, mit dem Programm auch künftig auf allen Endgeräten - ob stationär oder mobil - präsent zu sein.

Neben einem 24-Stunden-Live-Programm, das über Kabel, Satellit und DVB-T ausgestrahlt wird, ist HSE24 auch auf allen IPTV-Plattformen wie beispielsweise "T-Home" präsent. Zusätzliches Potenzial für Teleshopping ist hier zu sehen, wenn durch die Weiterentwicklung dieser Verbreitungstechnologie, der so genannte Rückkanal möglich wird. Damit wäre es ohne Medienbruch möglich, seine Bestellung einfach per Knopfdruck auszulösen.

Seit 2005 gibt es zudem den digitalen Ableger HSE24 DIGITAL, der im Februar 2009 mit einem neuen Namen - HSE24 EXTRA - und einer verbesserten Präsentationsform gestartet ist. Als Ergänzung des Senderportfolios bietet der zweite Sender den Kunden zusätzlich zum Hauptsender und dem Online-Shop ein vielseitigeres Einkaufserlebnis und mehr Auswahlmöglichkeiten im Programm. HSE24 EXTRA sendet 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche, wovon wöchentlich rund 21 Stunden live sind und wird über ASTRA 1H ausgestrahlt sowie im digitalen Kabelnetz von Kabel BW. Damit ist er in rund 14 Millionen Haushalten frei zu empfangen. Ziel ist es, weitere Reichweite für diesen Spartensender aufzubauen.

Neben einer schnelleren Präsentation und einem Outlet-Angebot wird das "Spezial"-Programm gezielt als Ergänzung zum Hauptsender geplant. Der Launch des zweiten Senders steht für die Weiterentwicklung des Multichannel-Angebots unter der Dachmarke HSE24. HSE24, HSE24 EXTRA und HSE24.de ermöglichen zudem, als erster Teleshopping-Anbieter echte Cross-Promotion zu betreiben. Der Ausbau und die crossmediale Bewerbung optimiert auch die Verwertung von Restposten.

Der Fernsehmarkt wird nach wie vor von einem Thema dominiert: der Migration von analogem zu rein digitalem Empfang. Bisher ist noch kein verbindlicher Termin bekannt, zu welchem der analoge Empfang vollständig abgeschaltet werden soll. Das hat einen schleichenden Prozess zur Folge, der zusätzliche Anstrengungen nötig macht, um die Reichweite zu erhalten, da durch das Fortschreiten dieser Migration bereits schon jetzt analoge Kabelkanäle abgeschmolzen werden.

Home Shopping Europe konnte seine Reichweite im Geschäftsjahr 2009 nicht nur sichern, sondern weiter ausbauen. HSE24 wurde in das digitale Kabelbouquet des Eutelsat Kabelkioskes aufgenommen und damit auch in das digitale Kabelangebot der Firma Tele Columbus. Zudem kann HSE24 im deutschsprachigen Raum über den Kabelkiosk digital empfangen werden (über 3 Millionen Haushalte). In der Schweiz wurde die Verbreitung im analogen Kabelnetz der Cablecom eingestellt. Um die Einstellung der analogen Kabelverbreitung zu kompensieren, wurde ein spezielles Boxenprogramm aufgesetzt. An die Bestkunden im Cablecom-Verbreitungsgebiet wurden digitale Receiver abgegeben, die es ihnen ermöglichen, HSE24 zu empfangen. Darüber hinaus konnten in Österreich letzte größere Versorgungslücken mit Verträgen von Kabelnetzbetreibern sowie dem größten IPTV Anbieter Telekom Austria geschlossen werden.

Sortiment

Im Geschäftsjahr 2008/2009 präsentierte HSE24 ein breites Shopping-Angebot mit einer Gesamtzahl von rund 21.000 verschiedenen Artikeln aus den Bereichen Beauty, Wellness, Schmuck, Home & Living, Haushalt, Mode, Heimwerken, Heim & Garten, Sport und Home Electronics. Fast 60 Prozent der angebotenen Produkte waren Premieren. Diese Vielfalt des Angebots sorgte für stetes Kundeninteresse.

Das nachhaltige Wachstum von HSE24 ist unter anderem das Ergebnis einer konsequenten Produkt- und Sortimentspolitik sowie einer medialen Inszenierung im TV und Internet, die ein echtes Einkaufserlebnis bietet. Um eine emotionale Bindung zum Kunden aufzubauen, präsentiert HSE24 seine Produkte seit diesem Geschäftsjahr verstärkt in Erlebniswelten, die den Kunden immer wieder positiv überraschen. Über alle Kanäle hinweg werden Produkte in Themen- und Markenwelten crossmedial inszeniert.

Im Rahmen der verstärkten Präsentation von Produkten in Erlebniswelten hat HSE24 die Anzahl seiner 16-Stunden-Events mehr als verdoppelt. Mit überdurchschnittlichen Erfolg hat sich die Trend & Style-Woche etabliert, wobei die Trend & Style Woche im Sommer 2009 auf Platz vier der besten Wochen in der HSE24 Geschichte steht. Aber auch andere Events verliefen sehr erfolgreich wie zum Beispiel der HSE24 Geburtstag, die M. Asam Geburtstagswoche oder der Abschied von Expertin Judith Williams in die Babypause. Der umsatzstärkste Event-Tag war der Mikrofaser-Tag Anfang Januar 2009. Des Weiteren haben sich auch Nischensegmente wie Blumen und Lebensmittel sehr gut entwickelt.

Nahezu alle Sortimentsbereiche konnten im Geschäftsjahr 2008/2009 ein Wachstum verzeichnen. Das gilt besonders für die umsatzstarken Sortimente Mode, sowie Beauty und Wellness. Diese Bereiche profitieren vor allem von den Exklusiv- und Eigenmarken, die ausschließlich bei HSE24 zu erwerben sind. Das Homeshopping-Unternehmen setzt bei ausgewählten Sortimentbereichen und Produktlinien auf prominente Produktpaten wie Christine Kaufmann, Sarah Kern, Udo Walz, René Koch oder den Designer Harald Glööckler. Mit den von ihnen persönlich präsentierten Produkten sind sie seit Jahren verlässliche Garanten hoher Kundenbindung und werden von den Fans für ihre Glaubwürdigkeit geschätzt. Aber auch vormals unbekannte Marken und Produktexperten haben sich unter den HSE24 Kunden zu echten Stars entwickelt wie M. Asam, Beate Johnen oder Judith Williams.

Teleshopping ist ein sehr schnelles impulsgetriebenes Geschäft. Zudem zeichnet sich Home Shopping Europe durch schnelle Lagerumschläge aus und gewährleistet durch ein eigenes Qualitätsmanagement einen einheitlich hohen Qualitätsstandard der Produkte. Aus diesen Gründen kommen 62 Prozent der Ware von deutschen Lieferanten und weitere 13 Prozent aus Europa. Ergänzt werden die Bezugsquelle durch den Einkauf in Asien (20 Prozent) und USA und Kanada (5 Prozent).

Kunden

Für das Geschäftsjahr 2008/2009 verzeichnete Home Shopping Europe rund zwei Millionen aktive Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in den zurückliegenden 24 Monaten mindestens einmal bestellt haben. Über sieben Millionen Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben bereits bei HSE24 eingekauft. In Deutschland sind dies 10 Prozent der geschäftsfähigen Personen ab 18 Jahren. Die Kunden des Shoppingsenders sind durchschnittlich 58 Jahre alt und zu 81 Prozent Frauen. Die durchschnittliche Ausschöpfung pro Kunde konnte im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden.

Ein etwas anderes Bild zeigt sich im E-Commerce: Der durchschnittliche Online-Kunde ist mit 49 Jahren etwas jünger als der TV-Kunde und tendenziell kaufen im Online-Shop mehr Männer ein (25 Prozent). Insgesamt haben 26 Prozent der Kunden online eingekauft und 41 Prozent dieser Internet-Kunden waren Neukunden. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass inzwischen 33 Prozent aller Neukunden im Online Shop gewonnen werden.

Auftragsvolumen

An einem durchschnittlichen Tag führen die Mitarbeiter in den zehn Call Centern von Emden über Berlin bis Salzburg rund 24.000 Gespräche - entweder, um zu informieren oder um Bestellungen entgegen zu nehmen. HSE24 ist jeden Tag rund um die Uhr erreichbar. An Spitzentagen wurden im Geschäftsjahr 2008/2009 in den Call Centern mehr als 68.000 Anrufe bearbeitet.

Insgesamt wurden rund 8 Millionen Pakete an Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgeliefert. Im Tagesdurchschnitt verlassen rund 27.000 Pakete das Lager in Greven. Der Spitzenwert liegt bei über 52.000 Auslieferungen an einem Tag.

Die Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2009 beschäftigte Home Shopping Europe im Jahresdurchschnitt 546 eigene Mitarbeiter, inklusive neun Auszubildende zum Bürokaufmann und zwei Trainees. Damit wächst der Homeshopping-Spezialist auch im Bereich Personal. Über die Dienstleister zählt HSE24 insgesamt 1.980 (1.530 Call Center und 450 Logistik) direkt mit dem Unternehmen verbundene Arbeitsplätze. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter von Home Shopping Europe beträgt 36 Jahre.

B. Ertragslage

Durch eine verbesserte Sortimentsstrategie (vgl. A. Sortimente) und laufende Verbesserungen im Kundenservice (vgl. D. Investitionen und Projekte) konnte Home Shopping Europe die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. 8% steigern.

Home Shopping Europe Netto-Umsatz in Millionen € nach Ländern 2009
01.10.08-30.09.09
2008
01.10.07-30.09.08
2007
01.01.07-30.09.07
Deutschland 329,9 305,3 196,6
Österreich 35,3 31,5 20,3
Schweiz 8,8 9,1 7,6
Sonst. Europa 0,2 0,4 0,1

Nachdem der Online-Shop www.hse24.de bereits mit Abschluss des Jahres 2002 die Gewinnzone erreichte, konnte der Umsatzanteil im Wirtschaftsjahr 2009 weiter um einen ganzen Prozentpunkt zum Vorjahr gesteigert werden und liegt nun bei einem Anteil von über 16 Prozent am Gesamtumsatz.

Das Umsatzwachstum spiegelte sich auch im direkten Vergleich zum Hauptwettbewerber QVC wider. So konnte der Marktanteil im Jahr 2009 um fast drei Prozentpunkte auf über 35 Prozent gesteigert werden. Hauptverlierer in dieser Situation war allerdings Channel 21 (vormals RTL-Shop), der Verluste von ca. 2 Prozent im Marktanteil verbuchen musste.

Die unter A. Sortiment beschriebenen Veränderungen zum Vorjahr und hierbei insbesondere die Erhöhung des Sortimentsanteiles von Mode führten einerseits zu einer Margenverbesserung, andererseits aber auch zu einer Erhöhung der Retourenquote.

Die Vertriebskosten bezogen auf die Umsatzerlöse blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei 21,9% (Vj. 22,0%), was hauptsächlich auf den stabilen Preispunkt zurückzuführen war. Zwar führte die gestiegene Retourenquote zu Kostenerhöhungen. Diese konnten aber durch günstigere Stückkosten im Logistikbereich kompensiert werden. Die Verschiebungen innerhalb des Produktsortimentes (siehe oben) leisteten aber auch einen positiven Beitrag zum Unternehmensergebnis, da der Materialaufwand bezogen auf die Umsatzerlöse mit 48,4% deutlich unter dem Vorjahreswert von 50,1% lag.

Der Abschreibungsaufwand erhöhte sich von 6,0 Millionen Euro im GJ 2008 auf 6,7 Millionen Euro im GJ 2009, wohingegen sich das Verhältnis von Personalaufwand zu den Umsatzerlösen auf 9,1% (Vorjahr 9,6%) reduzierte.

Bedingt durch die oben angeführten Effekte konnte eine erhebliche Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erzielt werden, das von 21,6 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 28,0 Millionen Euro im Wirtschaftsjahr 2009 anstieg.

Im außerordentlichen Ergebnis wird ein Aufwand von 46,7 Millionen Euro ausgewiesen, der die Folgen der Insolvenzen im Arcandor-Konzern berücksichtigt. So mussten die Forderungen von Home Shopping Europe aus dem Cash-Pooling und für Zinsen vollständig wertberichtigt werden.

Bzgl. der Steuern vom Einkommen und Ertrag verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Die sonstigen Steuern beinhalten insbesondere einen Rückstellungsaufwand in Höhe von 2,1 Millionen Euro für Umsatzsteuern, da aufgrund der Insolvenz des Organträgers Arcandor AG Umsatzsteuerverbindlichkeiten nicht an das Finanzamt abgeführt wurden und somit für Home Shopping Europe ein Haftungsrisiko besteht.

Mit Wirkung zum 26. Juni 2009 wurde der mit der Primondo GmbH geschlossene Ergebnisabführungsvertrag gekündigt und abgerechnet. Der sich bis zu diesem Zeitpunkt ermittelte Verlust von 19,8 Millionen Euro wurde gegenüber dem Gesellschafter als Verlustausgleichsforderung geltend gemacht. Da aber aufgrund der Insolvenz der Primondo GmbH nicht von einer Begleichung der Forderung auszugehen ist, wurde diese vollständig wertberichtigt.

C. Vermögenslage

Der Anstieg des Anlagevermögens von 28,9 Millionen Euro auf 30,2 Millionen Euro lag hauptsächlich an den Zugängen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände. So wurden im Geschäftsjahr mehrere Software-Projekte - insbesondere die neue SAP-CRM- Software und eine neue Internet-Plattform für den Web-Shop - fertig gestellt und aktiviert (vgl. D. Investitionen und Projekte). Das Umlaufvermögen reduzierte sich von 106,0 Millionen Euro auf 77,2 Millionen Euro und war durch die nachfolgend dargestellten Effekte beeinflusst: einerseits führte die Umsatzentwicklung und die positive Prognose der Kundennachfrage zu einer Zunahme des um die Wertberichtigungen bereinigten Vorratsvermögens von 36,0 Millionen Euro zum Ende des GJ 2008 auf 47,2 Millionen Euro. Andererseits führte der Abschluss eines Factoring-Vertrages, in dessen Rahmen sämtliche deutsche Versandhandelsforderungen fortlaufend verkauft werden, zu einer deutlichen Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 28,1 Millionen Euro auf 7,8 Millionen Euro. Bedingt durch die Insolvenz des Arcandor-Konzerns mussten zudem die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen fast vollständig wertberichtigt werden und reduzierten sich deshalb von 34,4 Millionen Euro auf 0,2 Millionen Euro. Durch die Kündigung des Cash-Poolings mit der Arcandor AG konnte ein Anstieg der liquiden Mittel von 7,0 Millionen Euro auf 15,4 Millionen Euro verzeichnet werden.

Auch bei den Rückstellungen war ein Anstieg zu verzeichnen, wobei sich die Steuerrückstellungen um rund 4 Millionen Euro und die sonstigen Rückstellungen um ca. 8 Millionen Euro erhöhten. Für weitere Details wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten, die sich insgesamt von 55,7 Millionen Euro auf 44,2 Millionen Euro reduzierten, war vor allem durch die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere durch die Abführung des Jahresüberschusses 2008, verursacht.

Trotz eines positiven Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 28,0 Millionen Euro führten vor allem die außerordentlichen Aufwendungen zu einem Jahresfehlbetrag von 28,3 Millionen Euro. Der Ausweis als Bilanzverlust hatte eine entsprechende Reduzierung des Eigenkapitals und ebenfalls der Eigenkapitalquote, die von 41,0% im Vorjahr auf 25,7% zum Ende des Geschäftsjahres abnahm, zur Folge.

D. Finanzlage

Liquidität

Durch die Einbindung in den Arcandor Cash-Pool setzte sich der Finanzmittelbestand zum Geschäftsjahresbeginn zunächst aus zwei Positionen zusammen: den liquiden Mitteln in Höhe von 7,0 Millionen Euro und einer Forderung ggü. verbundenen Unternehmen, die sich saldiert um die Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung auf 12,6 Millionen Euro belief.

Die gesamten Finanzmittel (definiert als Bankguthaben zzgl. der mit der Ergebnisabführungsverpflichtung saldierten Forderung aus dem Konzern-Cash-Pooling) reduzierten sich von 19,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 15,4 Millionen Euro zum Geschäftsjahresende. Diese Entwicklung war im Wesentlichen durch folgende Gründe verursacht: wie in C. Vermögenslage erwähnt, führte insbesondere der Abschluss eines Factoring-Vertrages zu einer Mittelherkunft im Bereich der Forderungen und sonstigen Aktiva von 13,2 Millionen Euro. Während sich bei den weiteren Positionen des Working Capitals (Vorräte und Verbindlichkeiten) nur eine geringe Mittelverwendung von 1,4 Millionen Euro ergab, resultierten Rückstellungszuführungen (siehe Erläuterungen im Anhang) und Veränderungen bei den sonstigen Passiva in einer Mittelherkunft von 12,5 Millionen Euro. Dieser starke Liquiditätsaufbau wurde einerseits durch Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 8,2 Millionen Euro, andererseits durch das negative, um Abschreibungen bereinigte Periodenergebnis von 21,7 Millionen Euro überkompensiert. Wie unter B. Ertragslage und im Anhang beschrieben, war das Periodenergebnis vor allem durch eine Wertberichtigung in Höhe von 46,7 Millionen Euro auf die Forderung aus dem Cash-Pooling mit der insolventen Konzernmuttergesellschaft Arcandor AG beeinflusst. Trotz des vollständigen Wegfalls von Zugriffsmöglichkeiten auf bereits an die Arcandor AG abgeführte liquide Mittel konnte HSE24 seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit vollständig und fristgerecht nachkommen.

Nachdem im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem die Folgen der Insolvenz der Arcandor AG zu einem negativen Cash-Flow geführt haben, rechnet Home Shopping Europe aufgrund einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung für 2010 wieder mit einer Zunahme der finanziellen Mittel.

Investitionen und Projekte

Um weiter konsequent auf Wachstumskurs zu bleiben, hat Home Shopping Europe in den letzten Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in eine umfangreiche Service-Offensive investiert und seine Customer-Service-Strukturen neu ausgerichtet. Kunden und ihre Bedürfnisse werden nun noch stärker in den Mittelpunkt der Service-Aktivitäten gerückt, um die Kundenzufriedenheit und damit auch die Umsätze zu steigern.

Als multimediales Kaufhaus benutzt Home Shopping Europe viele Wege, um seine Kunden zu erreichen. Trotz dieser Multikanalfähigkeit erwartet der Kunde an jedem Kommunikationspunkt den gleichen kompetenten und schnellen Service. Aus diesem Grund hat das Unternehmen in einem langfristig angelegten Projekt in die Serviceprozesse und -systeme investiert und profitiert nun von einer vertriebskanalübergreifenden Echtzeit-Integration aller Service- und Verkaufsprozesse auf einer neuen, zentralen CRM-Plattform aus dem Hause SAP.

Diese Investitionen zeigen bereits ersten Erfolge. HSE24 wurde als Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister 2009 ausgezeichnet. Diese Prämierung sowie das TÜV-Siegel "sehr gut" für den Service stehen auch für die Zufriedenheit der Käufer und der Stimmigkeit zwischen Produktpräsentation und Einkaufserlebnis.

Mit der geschaffenen zentralen Plattform ist das Unternehmen nicht nur technologisch zukunftssicher aufgestellt. Das neue CRM-System ist zudem ausbaufähig, so dass auch bei steigenden Volumina flexibel auf Kundenwünsche eingegangen werden kann.

Das gestiegenen Auftragsvolumen durch die Geschäftsentwicklung der vergangene Jahre sowie die Sortimentsverschiebung hat es notwendig gemacht, die Lagerkapazitäten außerhalb des zentralen Lagers bei der DHL zu erweitern. Geschaffen wurden zwei Nachschublager, das Palettenregallager kann bis zu 8.000 Paletten bevorraten und durch den signifikanten Ausbau des Bereichs Mode ist ein Lager speziell für hängende Konfektion und Aufbereitung von Textilartikeln notwendig geworden.

Um die Vernetzung von TV und E-Commerce wie zuvor beschrieben noch stärker voranzutreiben, hat Home Shopping Europe weiter in den Ausbau seines E-Commerce-Angebotes investiert. Die neue Website ist Anfang 2009 mit einem neuen Design, einer komplett überarbeiteten Struktur und zahlreichen technischen Features auf einer neuen technischen Plattform online gegangen.

Nicht zuletzt ist HSE24 mit einer neue Dachmarkenkampagne sowie einem modernisierten Senderlogo in das Jahr 2009 gestartet. Damit hat Home Shopping Europe dem kontinuierlichen Ausbau des Lifestyle-Gedankens Rechnung getragen und in die nachhaltigere Präsenz im Markt investiert. Die Kernbotschaft positioniert den Homeshopping-Spezialist als relevante Einkaufsalternative zu traditionellen Einkaufswegen.

E. Risikobericht

In seinen beiden Geschäftsfeldern TV und Internet ist Home Shopping Europe differenzierten Risiken ausgesetzt. Deshalb gewährleisten Planungs-, Reporting- und Controlling-Systeme eine übergreifende Analyse und Steuerung, um die Risiken frühzeitig und kontinuierlich erkennen, kommunizieren, abwenden bzw. minimieren zu können. Daneben existiert ein umfangreiches Kontrollsystem, das während der Zugehörigkeit zu dem US-amerikanischen und börsennotierten Konzern IAC im Rahmen des Sarbanes-Oxley-Acts (SOX) implementiert und auch nach dem Gesellschafterwechsel in Form eines Risiko-Management-Systems fortgeführt wurde.

Beide Geschäftsfelder der Home Shopping Europe (TV, Internet) unterliegen operativen Risiken wie Betriebsunterbrechungen durch Störungen, die zu Umsatz- und Ergebnisausfällen führen können. Allerdings bewegen sich diese Risiken im Rahmen marktüblicher Abhängigkeiten von Technik-Dienstleistern (DPC), Software-Herstellern wie SAP oder Intershop sowie den Dienstleistern TDS und Computacenter (vorm.: CompuNet), die durch langfristige Verträge oder kurzfristig durch alternative Dienstleister minimiert werden.

Wesentlich für die Sicherung der wirtschaftlichen Grundlage von Home Shopping Europe ist eine stabile Entwicklung der Reichweite (vgl. A. Verbreitung und Vertriebswege). Zu diesem Zweck wurde u. a. im Jahr 2009 der mehrjährige Satelliteneinspeisungsvertrag erneuert, sowie mit der Verlängerung der DVB-T Lizenz in München sowie der Ausweitung der Sendezeit der Digitalterrestrik in Berlin weiterhin in diese Form der Verbreitung investiert. Darüber hinaus wird durch Zusammenarbeit mit den Landesmedienanstalten die Wahrung der Interessen von Home Shopping Europe hinsichtlich der Verbreitung in den Kabelnetzen sichergestellt. Es wird nun von den einzelnen Playern im Markt ein Ausstieg aus dem analogen Satellitenempfang für Ende April 2012 prognostiziert. HSE hat für den Hauptsender HSE24 die Laufzeiten des analogen Satellitentransponders in der Laufzeit bezüglich dieses beabsichtigten Abschaltdatums angepasst.

Ein Ende der analogen Kabelverbreitung ist jedoch kurzfristig nicht absehbar. Im Zuge der weiteren Digitalisierung ist wegen Bandbreitenbedarf davon auszugehen (HDTV/"digitale dividende", "SchuTSEV"), dass in den kommenden Jahren analoge Kanäle nach und nach abgeschmolzen werden. Daher besteht u. a. auch für die Spartensender wie HSE24 die Gefahr, vom Abschmelzszenario in einzelnen Regionen partiell betroffen zu sein.

Wie der Einzelhandel wird ein Teleshopping-Sender grundsätzlich auch von der inländischen Konjunktur sowie der Nachfragesituation beeinflusst. Aufgrund dessen ist die kontinuierliche Analyse und Steuerung der Geschäftsfelder wichtiger Teil des Risiko-Managements.

Die breite Angebotsvielfalt des Shopping-Senders bedingt eine große Anzahl von Lieferanten aus unterschiedlichen Branchen und Ländern. Damit sind eine breite Risikostreuung und eine Aufteilung in Einzelrisiken mit jeweils vergleichsweise geringem Schadenspotenzial verbunden. Für verbleibende Rest-Risiken, wie bspw. Gewährleistungsansprüche bei Produktmängeln oder Forderungen aus dem Produkthaftungsgesetz, wird zur Risikoverlagerung generell der Rückgriff auf den Lieferanten vertraglich gesichert. Abweichungen von vereinbarten Lieferterminen oder -mengen werden in der Regel zum Schadensausgleich mit Vertragsstrafen geahndet.

Die verstärkte Aufmerksamkeit von Verbraucherschutzorganisationen auf die Teleshopping-Unternehmen führte innerhalb der Organisation von Home Shopping Europe dazu, die internen Unternehmensprozesse zu prüfen und anzupassen, welche die Einhaltungen von werberechtlichen Vorgaben gewährleisten.

Durch eine optimierte rechtliche und tatsächliche Überprüfung der Produkte, sowie der Werbeaussagen soll sichergestellt werden, dass Qualitätsprodukte seriös und beanstandungsfrei beworben werden.

Den allgemein branchenüblichen Lagerrisiken stehen bei Home Shopping Europe ein stabiler Warenumschlag sowie Rücknahmevereinbarungen mit Lieferanten entgegen.

Ein Liquiditätsmanagement stellt sicher, dass jederzeit ausreichend Liquidität für das operative Geschäft und für Investitionen zur Verfügung steht. Mit verschiedenen Instrumenten werden Risiken in den Bereichen Liquidität, Zinsen und Währungen frühzeitig erkannt und gegensteuernde Maßnahmen eingeleitet.

Das Steuerungssystem für Bonitätsrisiken im Kundenbereich wurde weiter ausgebaut. Mit Einführung der neuen SAP-Software zur Auftragserfassung (siehe Investitionen und Projekte) wurde auch der Bonitätsprüfungsprozess auf ein Online-Verfahren umgestellt. Damit können einerseits Risiken frühzeitig erkannt werden. Andererseits führen verlässliche Aussagen über die mögliche Zahlart zu einer größeren Kundenzufriedenheit.

Ein Steuerungssystem für Bonitätsrisiken im Bereich von Warenretouren an Lieferanten und Drittverwertungen ist bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz. Sämtliche Bonitätsrisiken werden regelmäßig evaluiert; die Evaluierungsmaßstäbe werden unterjährig überprüft und ggf. angepasst.

F. Nachtragsbericht

Am 10. November 2009 wurde von der Primondo GmbH i. L. und der Blitz F09-vier-fünf GmbH, inzwischen umfirmiert in HSE Holding GmbH, einer 100%igen Tochter der AXA Private Equity ein Kaufvertrag über sämtliche Geschäftsanteile an der Home Shopping Europe GmbH unterzeichnet. Der endgültige Übergang der Anteile ist bis zum Eintritt verschiedener Bedingungen aufgeschoben. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Beendigung des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

G. Prognosebericht

Home Shopping Europe rechnet auch in den kommenden Jahren mit einer Ausweitung des Geschäftsvolumens und einem damit verbundenen Umsatzwachstum sowie steigenden Ergebnissen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das Produkt- und Programmangebot unterliegt einer stetigen nachfrageorientierten Optimierung, ebenso wie alle kundenrelevanten Prozesse, nicht zuletzt ist HSE24 im Jahr 2009 zwei Mal für seinen Kundenservice ausgezeichnet worden. Home Shopping Europe hat in den vergangenen Monaten diverse zukunftsrelevante Anstrengungen unternommen, u. a. Investitionen in den Kundenservice, den E-Commerce, in die Multikanalfähigkeit und in die Marke HSE24.

Attraktive Produkt- und Sortimentspolitik als entscheidender Faktor für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung

Teleshopping ist Live-Shopping. Dank dieses schnellen interaktiven Geschäftsmodells ist Home Shopping Europe in der Lage, umgehend auf Trends und Kundenwünsche zu reagieren und permanent das Programm anzupassen, auch noch während der Live-Sendung. Durch die Positionierung hin zu einem lifestyleorientierten Erlebniskanal erwartet der Kunde von HSE24 als TV-Sender, immer wieder neu begeistert zu werden - durch das einzigartige Sortiment sowie durch unterhaltsame und informative Themen. Die authentischen und glaubwürdigen HSE24 Celebrities und Experten, der kundenorientierte Service und die kundenfreundliche Vernetzung der Einkaufsplattformen schaffen positive Einkaufserlebnisse, die zum Wiederkauf anregen.

Zusätzliches Potenzial durch Digitalisierung

Durch die voranschreitende Digitalisierung entstehen neue Chancen: einerseits durch den Ausbau von Reichweite und andererseits durch die Aufhebung der Trennung von Präsentations- und Bestellmedium (TV und Telefon). Bereits heute ist HSE24 auf allen derzeit im Markt befindlichen technischen Medien vertreten. Ziel ist es, mit dem Programm(en) auch künftig auf allen Endgeräten - ob stationär oder mobil - präsent zu sein und die klaren Vorteile einer eingeführten, bekannten Marke auch in der digitalen Welt gezielt zu nutzen.

Home Shopping Europe ist überzeugt davon, sein Umsatzwachstum mit den zum Teil bereits 2008 eingeleiteten Maßnahmen weiter fortzusetzen und damit den Teleshopping-Markt entscheidend weiterzuentwickeln und zu prägen. Auch für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die in 2009 durch die Arcandor-Insolvenz geprägt war, erwartet Home Shopping Europe in den kommenden Jahren eine nachhaltig positive Entwicklung.

 

Ismaning, 18. März 2010

Die Geschäftsführung

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

19 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.