Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 28691
Eingetragen
8.3.2010
Branche
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklernMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Gegenstand
Tätigkeit als Versicherungs- und Immobilienmakler insbesondere das Vermitteln von Versicherungen aller Art insbesondere die Vermittlung und Verwertung kapitalbildender, einschließlich fondsgebundener Versicherungen, sowie Weiterverkauf an Dritte, Vermittlung und Verwertung von Immobilien, Vermittlung von Namensgenussrechten, An- und Verkauf von Rohstoffen und Edelmetallen, einschließlich der Übernahme von Geschäftsbesorgungen und Erbringung von Beratungsleistung für branchengleiche Unternehmen, mit Ausnahme von Rechtsund Steuerberatung, sowie artverwandte Tätigkeiten. Die Gesellschaft erbringt zudem die Anlageberatung sowie die Anlage- und Abschlussvermittlung im Sinne des 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1, 1a und 2 KWG, jeweils bezogen auf Anteile von Investmentvermögen, die von einer inländischen Kapitalanlagegesellschaft oder Investmentaktiengesellschaft im Sinne der §§ 96 - 111a des Investmentgesetzes ausgegeben werden, und/oder auf ausländische Investmentanteile, die nach dem Investmentgesetz öffentlich vertrieben werden dürfen, für die in 2 Abs. 6 S. 1 Nr. 8 KWG genannten Unternehmen. Bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistungen ist die Gesellschaft nicht befugt, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Anteilen von Kunden zu verschaffen. Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken nach § 112 Investmentgesetz (sog. "Single-Hedgefonds") werden von der Gesellschaft nicht vermittelt. Im Rahmen der Verwaltung eigenen Vermögens erwirbt und veräußert die Gesellschaft Namensgenussrechte sowie Finanzinstrumente im eigenen Namen und für eigene Rechnung in dem in § 2 Abs. 6 S. 1 Nr. 14 KWG genannten Rahmen. Die Gesellschaft wird hierbei weder an einem organisierten Markt oder in einem multilateralen Handelssystem kontinuierlich den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten zu selbst gestellten Preisen anbieten, noch in organisierter und systematischer Weise häufig für eigene Rechnung außerhalb eines organisierten Marktes oder eines multilateralen Handelssystems Handel treiben, indem sie ein für Dritte zugängliches System anbietet um mit ihnen Geschäfte durchzuführen.

Historie

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Management

NameRolle
Sandro Dittmann
seit 12.3.2015
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

ecoConsort AG

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2010 bis zum 31.03.2011

Bilanz

Aktiva

31.3.2011
EUR
31.3.2010
EUR
A. Anlagevermögen 3.681.987,55 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.363,00 0,00
II. Finanzanlagen 3.640.624,55 0,00
B. Umlaufvermögen 3.996.549,76 1.100.000,00
I. Vorräte 825.639,04 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.140.919,17 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.029.991,55 1.100.000,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.771,71 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.688.309,02 1.100.000,00

Passiva

31.3.2011
EUR
31.3.2010
EUR
A. Eigenkapital 1.391.375,46 1.097.500,00
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
III. Gewinnrücklagen 218.531,60 0,00
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 -2.500,00
V. Bilanzgewinn 72.843,86 0,00
B. Rückstellungen 209.863,22 2.500,00
C. Verbindlichkeiten 6.087.070,34 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.688.309,02 1.100.000,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2010/2011


I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie nach ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs­abgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Das Anlagevermögen weist nur Vermögensgegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Lebens- und Rentenversicherungspolicen werden zu Anschaffungskosten im Finanzanlage­vermögen aktiviert. Die laufenden Beitragszahlungen werden als nachträgliche Anschaffungs­kosten behandelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Bei erkennbaren Risiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Pauschalwertberichtigungen werden nicht gebildet.

Ratierliche Forderungen, deren Auszahlungszeiträume sich über mehr als ein Jahr erstrecken, werden mit dem Barwert aktiviert. Der Barwert wird unter Verwendung der von der Bundesbank ab 01.01.2009 monatlich auf Basis der Null-Kupon-Euro-Swapkurve für festverzinsliche Wertpapiere veröffentlichten Zinssätze ermittelt. Der im Geschäftsjahr verwendete Abzinsungssatz beträgt 4,59 % bei einer Laufzeit von sieben Jahren.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Soweit künftige Preissteigerungen zu berücksichtigen waren, wurden diese mit zwei Prozent per annum angenommen.

Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Der Bestand an Renten- und Lebensversicherungspolicen setzt sich am Abschlussstichtag aus fondsgebundenen Verträgen mit unterschiedlichen Laufzeiten zusammen. Die Rückkaufswerte der Verträge liegen, insbesondere in der unmittelbar auf den Erwerb bzw. Beginn folgenden Zeit, unter den Anschaffungskosten. Ein am Abschlussstichtag niedrigerer beizulegender Wert lässt sich nur im Schätzungswege ermitteln, da ein repräsentativer Zweitmarkt für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungspolicen in Deutschland noch nicht vorhanden ist. Unter Berücksichtigung des langfristigen Anlageziels und der Erfahrungen mit der Wertentwicklung von fondsgebundenen Versicherungen ist eine Wertminderung von Dauer nicht anzunehmen. Die Fondswerte der Policen belaufen sich zum Stichtag auf ca. 3.501 TEUR.

Die Gewinne aus den Lebensversicherungsverträgen zeigen sich erst mittel- bzw. langfristig mit Ablauf der Verträge. Abweichend hiervon werden Erlöse aus den Lebensversicherungspolicen nur bei Rückkauf von der Versicherung, Verkäufen am Markt oder vorzeitigem Ableben der versicherten Personen realisiert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Grundsätzen des § 250 Abs. 1 HGB gebildet. Sie beinhalten im Wesentlichen periodengerechte Abgrenzungen von Versicherungsverträgen.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 1.000.000,00 auf den Namen lautende Stückaktien.

Die Ausgabeaufschläge in Höhe von 10% des Betrages von 1,00 EUR je Aktie wurden in die Kapitalrücklage eingestellt.

Den anderen Gewinnrücklagen wurde gem. § 14 Abs. 4 der Satzung ein Betrag von 218.531,60 EUR zugeführt.

Im Bilanzgewinn ist ein Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 2.500,00 EUR enthalten.

Die Bewertung der Rückstellung für Provisionsstornohaftung erfolgte auf der Grundlage von Erfahrungswerten. Dabei wurde eine branchenübliche Stornoquote von 5% unter gewichtetem Einbezug des Provisionshaftungszeitraums von regelmäßig fünf Jahren berücksichtigt. Nach § 253 Abs. 2 HGB wurden die einzelnen Rückstellungsbeträge gemäß ihrer aus Sicht des Bilanzstichtages verbleibenden Resthaftungszeiträume mit den von der Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgezinst. Preissteigerungen wurden aufgrund des Vorliegens reiner Rückforderungsansprüche nicht mit in die Berechnung einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen zum Abschlussstichtag 443.551,35 EUR.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen zum Abschlussstichtag 5.551.008,72 EUR.

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB bestehen nicht.

Als Vorstand waren im Geschäftsjahr bestellt:

- Frau Sibylle Uhlitzsch, Versicherungsmaklerin, Dresden, bis 30.11.2010;
- Frau Iris Esche, Sozialversicherungsfachangestellte, Dresden, ab 01.12.2010;
- Frau Katharina Klauß, Dipl.-Forstwirtin, Radeberg, ab 01.03.2011

Im Geschäftsjahr setzte sich der Aufsichtsrat der Gesellschaft folgendermaßen zusammen:
- Frau Anne-Katrin Weißbach, Rechtsanwältin (Vorsitzende),
- Herr Jens Pardeike, Versicherungsmakler,
- Frau Dr. Petra Ott, Ärztin.

Dresden, den 30.06.2011

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.03.2011 erfolgte auf der Hauptversammlung vom 04.10.2011.


ecoConsort AG
Vorstand
Iris Esche
Katharina Klauß

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