Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 924
Vorher
Sächsische Schraubenwerke GmbH
Eingetragen
10.9.1990
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Vertrieb automotiver Konstruktionsteile und Komponenten durch Kalt- und Massivumformung sowie durch andere Umformverfahren; Erwerb und Halten von Beteiligungen an Unternehmen, die denselben oder einen anderen artverwandten Zweck verfolgen sowie Erbringung von Dienstleistungen für solche Unternehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tsu-Han Teng
seit 11.8.2014
Geschäftsführer
Chi-Wen Hsu
seit 11.8.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Boltun Europe Holdings GmbH & Co. KG
Germany
1.917.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ESKA Automotive GmbH

Chemnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Unternehmensprofil

Die ESKA Automotive GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen.

An drei Standorten in Deutschland werden Verbindungselemente und Kaltumformteile gefertigt und vertrieben.

Die ESKA Automotive GmbH ist ein anerkannter Partner der Automobilindustrie. Kunden sind alle namhaften Automobilhersteller und Zulieferunternehmen.

Seit August 2014 ist das Unternehmen ein Teil der Boltun-Gruppe mit Hauptsitz in Tainan, Taiwan.

2. Forschung und Entwicklung

Im Fokus unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stehen einerseits die stetige Optimierung bestehender Produkte und Produktionsprozesse, die Marktbeobachtung zur frühzeitigen Erkennung zukünftiger Entwicklung sowie die Neuentwicklung von komplexen Kaltformteilen in Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit sind Aktivitäten hinsichtlich des Einsatzes neuer Materialien, denen unter anderem bei der Gewichtsverringerung (Leichtbau) und der Erreichung der Emissionsziele eine bedeutende Rolle zukommt.

Unsere Aktivitäten umfassen die technische Anwendungsberatung, Konzeption neuer Produkte, die Konstruktion und Zeichnungserstellung, die Versuchs- und Prototypenfertigung, die experimentelle Ermittlung von Kenngrößen und Einstellwerten sowie die Anlauf- und Serienbetreuung.

Umfassende Kontakte gibt es zu ortsansässigen Hochschulen und Universitäten sowie zu Forschungseinrichtungen.

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Jahr 2023 im Durchschnitt 8 Mitarbeiter beschäftigt. Die Aufwendungen betrugen 672 TEUR.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft und die Weltkonjunktur haben nach einem guten 1. Quartal 2023 und moderaten Wachstumstempo im Sommer zum Ende des Jahres 2023 wieder an Tempo verloren. Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten kräftig war, befindet sich die Wirtschaft im Euroraum in einer Phase der Stagnation.

Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um rund 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2022: 3,3 Prozent) gesunken. Unsicherheiten und Risiken bestehen in instabilen globalen Lieferketten, massive Preiserhöhungen bei Rohstoffen, hoher Inflation, restriktiver Geldpolitik und einer Zunahme von Handels- und geopolitischen Konflikten.

Die Entwicklung in den einzelnen Regionen der Welt war sehr unterschiedlich.

Bruttoinlandsprodukt (ausgewählte Länder und Regionen):

Vereinigte Staaten +2,5 Prozent
Japan +1,9 Prozent
Euroraum +0,5 Prozent
China +5,2 Prozent
Indien +7,7 Prozent
Russland +3,6 Prozent
Lateinamerika +2,0 Prozent

(Quelle: IfW Kiel)

In 2023 konnte in Deutschland kein Wachstum erwirtschaftet werden. Das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) beträgt für das 2023 minus 0,3 Prozent (Vorjahr: +1,8 Prozent) (Quelle: Stat. Bundesamt; IfW Kiel).

Branchenentwicklung

Die Automobilindustrie bewegt sich weiterhin in einem schwierigen Umfeld. Die geopolitischen Herausforderungen haben sich weiter verschärft. Das sind u.a. der Ukrainekrieg mit seinen wirtschaftlichen und geopolitischen Auswirkungen, der Nahost-Krieg, die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer. Ungeachtet dessen, konnten in 2023 die größten Absatzregionen deutliche Zuwächse verzeichnen.

Die Zulassungszahlen 2023 nahmen deutlich zu. Es wurden insgesamt 75,5 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen (Vorjahr: 69,0 Mio. PKW). Dies ist eine Steigerung von 9 Prozent.

Die Entwicklung der Neuzulassungen/Verkäufe in den wichtigsten Märkten gestaltete sich in 2023 wie folgt (Quelle: VDA):

Neuzulassungen/Verkäufe 2023 in Mio. Stück Veränderung gegenüber Vorjahr
in Prozent
Europa (EU-27, EFTA, UK) 12,8 +14,0
USA 15,4 +12,0
China 21,7 +5,0
Japan 4,0 +16,0

Die Zulassungszahlen auf dem deutschen Pkw-Markt liegen mit 7 Prozent über den Zulassungszahlen des Vorjahres. In 2023 wurden in Deutschland 2,84 Mio. Fahrzeuge zugelassen (Quelle: VDA/KBA).

2. Unternehmensentwicklung - Geschäftsverlauf

Die Entwicklung der geopolitischen Situation (Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt, Spannungen China -Taiwan), sehr hohe Energiekosten sowie stark gestiegene Zinsen haben unseren Geschäftsverlauf stark beeinflusst. Im Gegensatz zu den Vorjahren stabilisierte sich jedoch unsere Auftragssituation.

Die Energiekosten, insbesondere die Stromkosten, sind im Zusammenhang mit der durch den Russland-Ukraine-Krieg verursachten, angespannten Versorgungslage stark angestiegen. Trotz Inanspruchnahme der Strompreisbremse lagen die Kosten weit über dem Niveau von 2022. Der Anstieg nach Strompreisbremse gegenüber dem Vorjahr betrug 1,4 Mio. EUR. Teilweise konnten mit den Kunden Kostenübernahmen vereinbart werden.

Die Materialpreise, insbesondere im Stahldrahtbereich, sind nach einem erheblichen Anstieg in 2022 im Jahr 2023 wieder gesunken.

Trotz gestiegener Kosten (u.a. Energie, Zinsen) haben wir unser Ziel für 2023- Ergebnisverbesserung gegenüber 2022- erreicht.

Die Auftragseingänge sind im Jahr 2023 (Stand 31. Dezember 2023) gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Auftragseingang insgesamt betrug 92,5 Mio. EUR (Vorjahr: 83,8 Mio. EUR).

Im Jahr 2023 wurde ein Umsatz von 85,5 Mio. EUR (Vorjahr: 81,4 Mio. EUR) erzielt. Dies ist ein Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt damit im Rahmen unserer Erwartungen.

Die Gesamtleistung des Jahres 2023 liegt bei 84.507 TEUR und damit um 2.789 TEUR über der Vorjahresleistung.

Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 1.205 TEUR gesunken. Dies ist auf die in 2022 getroffenen Maßnahmen - Anpassung der Personalstärke an die Auftragssituation - und das seit 2021 laufende Altersteilzeitprogramm zurückzuführen.

Das Ergebnis 2023 liegt im Rahmen unserer Erwartungen. Das Ziel einer Ergebnisverbesserung gegenüber 2022 konnte trotz erheblich gestiegener Energiekosten und Zinsen erreicht werden. Das Jahresergebnis beträgt minus 2.985 TEUR (Vorjahr: minus 4.124 TEUR).

Die Finanzierungslage des Unternehmens war in 2023 weiterhin angespannt. Zur Unterstützung der Liquidität wurden seitens des Gesellschafters Kapitalerhöhungen durch Bareinlagen geleistet sowie Darlehen gewährt.

Die Vorfinanzierung der Auftragsbestände erfolgte im Wesentlichen durch die vorhandenen liquiden Mittel, die Inanspruchnahmen der vorhandenen Kreditlinien sowie durch Darlehen und Bareinlagen des Gesellschafters.

Laufende Tilgungen und Zinszahlungen wurden ordnungsgemäß geleistet. Die Bankverbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken.

Umsatz und Auftragslage

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 liegt bei 85,5 Mio. EUR (Vorjahr: 81,4 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Umsatz sind Preiserhöhungen im Zusammenhang mit gestiegenen Vormaterialpreisen und Energiekosten enthalten. Die Hauptabnehmer sind unverändert zu den Vorjahren die OEMs und die Tier 1 Supplier. Aufgrund der strategischen Ausrichtung des Unternehmens werden seit 2022 die Umsätze im Non-Automotive Bereich separat erfasst.

Die Entwicklung der Umsatzstruktur stellt sich wie folgt dar:

Kundengruppe 2023
TEUR
Ant.
in %
2022
TEUR
Ant.
in %
OEM 48.490 56,7 49.417 60,7
Tier 1 Supplier 29.973 35,1 27.120 33,3
Handel und sonstige 1.914 2,2 839 1,1
Non-Automotive 5.138 6,0 4.000 4,9
85.515 100,0 81.376 100,0

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr lag bei 92,5 Mio. EUR (Vorjahr: 83,8 Mio. EUR). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 betrug 93,1 Mio. EUR (Vorjahr: 85,3 Mio. EUR). Das entspricht auf der Basis der Durchschnittsumsätze des Jahres 2023 einer Auftragsreichweite von 13,0 Monaten.

Produktion und Sortiment

Im Jahr 2023 wurden 9.560 t/700 Mio. Teile produziert. Das Sortiment reicht von Normschrauben bis zu kundenspezifischen Zeichnungsteilen und Kaltumformteilen zunehmend auch mit spanender Nachbearbeitung. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die ESKA Automotive GmbH vom Hersteller von Schrauben als Massenware hin zum Entwickler und Produzenten automobiler Konstruktionsteile und Komponenten. Diese Entwicklung wird weiter aktiv vorangetrieben und ist maßgeblicher Gegenstand der Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten.

Mitarbeiter

Am 31. Dezember 2023 waren in unserem Unternehmen an den zwei Standorten in Chemnitz (Hauptstandort und Logistikstandort) und Bärenstein 383 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt.

Im Mittelpunkt der Personalpolitik des Jahres 2023 standen Maßnahmen zur Sicherung der Arbeitsplätze für die Stammbelegschaft.

Mittelfristig liegen die Schwerpunkte der Personalpolitik in der Verstärkung des Stammpersonals mit qualifizierten Fach- und Führungskräften, Weiterqualifizierungsmaßnahmen in allen Fachbereichen sowie Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und des Gesundheitsschutzes.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 15 Auszubildende beschäftigt. Es werden Praktika, Diplomarbeiten und Werkstudententätigkeiten angeboten. Weiterhin werden Partnerschaften zu Universitäten und Hochschulen sowie Patenschaften zu Schulen und Vereinen gepflegt.

3. Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die ESKA Automotive GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 85,5 Mio. EUR (Vorjahr: 81,4 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung der Bestandsänderungen bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen ergibt sich für das Jahr 2023 eine Gesamtleistung von 84,5 Mio. EUR (Vorjahr: 81,7 Mio. EUR).

Die Material-, Personal- und sonstigen Aufwendungen sind im Berichtsjahr um 1,1 Prozent von 83,8 Mio. EUR auf 84,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ergebnis vor Steuern) beträgt minus 3,0 Mio. EUR (Vorjahr: minus 4,1 Mio. EUR).

Das Ergebnis in 2023 wurde erheblich beeinflusst durch die stark gestiegenen Energiekosten. Diese lagen weit über den Werten von 2022 trotz Inanspruchnahme der Strompreisbremse.

Als Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen (EBITDA) wurden 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: minus 0,672 Mio. EUR) erzielt.

Der Jahresfehlbetrag 2023 beträgt 2,98 Mio. EUR.

Die im Jahr 2023 ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Energiesteuererstattungen, Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus Kostenerstattungen.

Die Entwicklung der Ertragslage wird anhand der Gewinn- und Verlustrechnung der Geschäftsjahre 2023 und 2022 dargestellt:

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Umsatzerlöse 85.515 101,2 81.376 99,6 4.139
Erhöhung/Vermind. des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.008 -1,2 342 0,4 -1.350
Gesamtleistung 84.507 100,0 81.718 100,0 2.789
Materialaufwand einschl. bezogener Leistungen -55.503 65,7 -54.631 66,8 -872
Rohertrag 29.004 34,3 27.087 33,2 1.917
Betriebliche Erträge 951 1,1 1.493 1,8 -542
Personalaufwand -21.431 25,4 -22.636 27,7 1.205
Abschreibungen -2.877 3,4 -3.133 3,8 256
Sonstige betriebliche Aufwendungen/ -7.822 9,3 -6.616 8,1 -1.206
Steuern
Betriebsergebnis -2.175 -2,6 -3.805 -4,6 1.630
Finanzergebnis -810 1,0 -319 0,4 -491
Ergebnis vor Ertragsteuern -2.985 -3,5 -4.124 -5,0 1.139
Ertragsabhängige Steuern 0 0,0 0 0,0 0
Jahresfehlbetrag -2.985 -3,5 -4.124 -5,0 1.139

Finanzlage

Das Finanzmanagement der ESKA Automotive GmbH ist darauf ausgerichtet, die notwendige finanzielle Flexibilität zu gewährleisten, um das operative Geschäft beständig weiterzuentwickeln.

Im Jahr 2023 stand die Sicherung der Liquidität und deren permanente Anpassung an die sich verändernden Umweltbedingungen (hohe Rohstoff- und Energiepreise, Notwendigkeit zur Energieeinsparung) im Mittelpunkt des Handelns.

Zur Sicherung der Liquidität hat der Gesellschafter im Jahr 2023 zwei Kapitalerhöhung im Gesamtwert von 13 Mio. EUR durchgeführt. Die Einzahlungen wurden im Februar (3 Mio. EUR) und im Dezember (10 Mio. EUR) 2023 geleistet und standen damit der Gesellschaft zur Finanzierung des operativen Geschäfts zur Verfügung.

Zur Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln und Kreditlinien vorgehalten.

Am 31. Dezember 2023 standen neben den freien Kreditlinien in Höhe von 1,25 Mio. EUR liquide Mittel in Höhe von 5,2 Mio. EUR als Bankguthaben zur Verfügung. Außerdem wurden seitens des Gesellschafters Darlehen zur Umlaufmittelfinanzierung in Höhe von 4,25 Mio. EUR zur Verfügung gestellt.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass aufgrund der vorhandenen Liquidität alle Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 erfüllt werden konnten und auch mindestens in den nächsten 12 Monaten erfüllt werden.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Mio. EUR gestiegen. Dies entspricht einer Verlängerung der Bilanzsumme um 5,6 Prozent.

Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich folgende Bilanzstruktur:

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 329 0,5 343 0,6 -14
Sachanlagen 17.108 27,0 18.815 31,3 -1.707
Finanzanlagen 1.868 2,9 1.868 3,1 0
Anlagevermögen 19.305 30,4 21.026 35,0 -1.721
Vorräte 29.000 45,7 29.982 49,9 -982
Forderungen und sonstige VG 9.933 15,6 7.333 12,2 2.600
Bankguthaben 5.184 8,2 1.681 2,8 3.503
Umlaufvermögen 44.117 69,5 38.996 64,9 5.121
Rechnungsabgrenzung 52 0,1 67 0,1 -15
Gesamtvermögen 63.474 100,0 60.089 100,0 3.385

Passiva

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Gezeichnetes Kapital 4.917 7,7 1.917 3,2 3.000
Mittel für Kapitalerhöhung 10.000 15,8 0 0,0 10.000
Kapitalrücklage 6.486 10,2 6.486 10,8 0
Gewinnvortrag 23.372 36,8 27.497 45,8 -4.125
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -2.985 -4,7 -4.124 -6,9 1.139
Wirtschaftliches Eigenkapital 41.790 65,8 31.776 52,9 10.014
Sonstige Rückstellungen 2.358 3,7 2.330 3,9 28
Rückstellungen 2.358 3,7 2.330 3,9 28
Finanzverbindlichkeiten 6.197 9,8 13.517 22,5 -7.320
Übrige Verbindlichkeiten 13.128 20,7 12.465 20,7 663
Verbindlichkeiten 19.326 30,5 25.982 43,2 -6.656
Gesamtkapital 63.474 100,0 60.089 100,0 3.385

Investitionen in das immaterielle und das Sachanlagevermögen wurden in Höhe von 1.162 TEUR getätigt. Diese umfassen im Wesentlichen Investitionen in unsere IT-Technik, Prüf- und Messtechnik sowie Drahtvorziehgeräte für den Fertigungsbereich. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen betreffen die Beteiligung an unserer Tochtergesellschaft HK ESKA Automotive Ltd.

Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR 1.721 aufgrund planmäßiger Abschreibungen von 2.877 TEUR (Vorjahr: 3.133 TEUR). Investitionen wurden in Höhe von TEUR 1.163 durchgeführt.

Das Umlaufvermögen ist im Berichtsjahr um 5.121 TEUR gestiegen. Die Vorräte sind um 982 TEUR gesunken. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 2.600 TEUR gestiegen. Das Bankguthaben ist um 3.503 TEUR gestiegen.

Das Eigenkapital inklusive der Position Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen hat sich um 10.014 TEUR erhöht. Dies ist auf die in 2023 durchgeführte bzw. die im Januar 2024 eingetragene Kapitalerhöhung zurückzuführen.

Die Rückstellungen sind um 28 TEUR gestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen hauptsächlich Beträge für Personalverpflichtungen (Urlaubsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Arbeitszeitguthaben, Jubiläumsverpflichtungen, Boni sowie Verpflichtungen im Zusammenhang mit Altersteilzeit), Gewährleistungen und Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um 6.656 TEUR gesunken. Dies betrifft im Wesentlichen die Rückführung von Kreditlinien und Gesellschafterdarlehen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Bewertung der Lage unseres Unternehmens ziehen wir Umsatzkennzahlen sowie ausgewählte Kennzahlen zur Finanz- und Vermögenslage heran.

Der Pro-Kopf-Umsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 222,12 TEUR.

Prognose 2024 2023
in TEUR
2022
in TEUR
2021
in TEUR
Umsatz 85.764 85.515 81.376 81.079
Mitarbeiter (Durchschnitt p. a.) 400 385 422 444
Umsatz je Mitarbeiter 214,4 222,12 192,8 182,6

Ausgewählte Kennzahlen zur Finanzlage

2023 2022
Cashflow TEUR -108 -991
Gesamtleistung TEUR 84.507 81.718
Cashflow-Quote % -0,13 -1,21
Gesamtverschuldung TEUR 21.684 28.312

Der Cashflow ermittelt sich aus dem Jahresergebnis zuzüglich der Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie unter Berücksichtigung der Zu- bzw. Abnahme der langfristigen Rückstellungen.

Der Cashflow ist gegenüber dem Vorjahr von minus 1,0 Mio. EUR auf minus 0,1 Mio. EUR gestiegen.

Die Cashflow-Quote ergibt sich aus dem Anteil des Cashflows an der Gesamtleistung. Im Jahr 2023 beträgt die Quote minus 0,13 Prozent (Vorjahr: minus 1,21 Prozent).

Ausgewählte Kennzahlen zur Vermögenslage:

Prognose 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2022
Wirtschaftliches Eigenkapital TEUR 41.608 41.790 31.776
Eigenkapitalquote % 65,0 65,8 52,9
Anlagevermögen TEUR 19.300 19.305 21.026
Anlagenintensität % 30,2 30,4 35,0
Anlagendeckungsgrad I % 215,6 216,5 151,1

Die Eigenkapitalquote gibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital an. Sie wird zur Beurteilung der Kapitalkraft eines Unternehmens herangezogen. Die Eigenkapitalquote stieg in 2023 von 52,9 Prozent auf 65,8 Prozent, im Wesentlichen begründet durch die durchgeführte bzw. geplante Kapitalerhöhung.

Die Anlagenintensität gibt den Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen an. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen liegt im Jahr 2023 bei 30,4 Prozent (Vorjahr: 35,0 Prozent).

Der Anlagendeckungsgrad I spiegelt die Art und Fristigkeit der Finanzierung des Anlagevermögens wider. Im Geschäftsjahr 2023 war das Anlagevermögen vollständig durch Eigenkapital finanziert.

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren erfassen wir zur Beurteilung des Geschäftsablaufes und der Lage unseres Unternehmens folgende nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Diese Kennzahlen werden im Rahmen des Energie- und Umweltmanagements erfasst und bewertet:

Kennzahl Einheit Soll 2024 Ist * 2023 Soll 2023 Ist 2022
Spezifischer Energieverbrauch kWh/t 2.173 2.206 2.256 2.302
[kWh / t-Eigenproduktion]
Spezifischer CO 2 -Ausstoß t CO 2 eq/t 0,56 0,59 0,59 0,63
Eigenfertigung
CO 2 Intensität [t-CO 2 eq/MWh] t Co2/MWH 0,259 0,266 0,266 0,274
(bezogene Energie)
Spezifischer Wasserverbrauch m 3 /t Eigen- 1,00 1,04 1,00 1,18
[m 3 / t-Eigenproduktion] fertigung
Basis t 9.809 9.708 9.708 9.669
(Tonnage Eigenproduktion Stahl+Alu)

* mit vorläufigen Energiedaten

Die Daten basieren auf den Verbräuchen in der jeweiligen Sparte und der verkauften Produkte. Dabei bleiben die Verkäufe aus zugekauften Fertigprodukten unberücksichtigt.

Die Umwelt- und Energiekennzahlen haben sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Bis auf beim Wasserverbrauch, konnten alle Zielwerte erreicht werden. Der spezifische Wasserverbrauch liegt leicht über der geplanten Zielgröße.

III. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Lage

Für das Jahr 2024 gehen die Experten des IfW Kiel von einem Wachstum der Weltwirtschaft aus. Es wird mit 2,8 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent) prognostiziert. Für Deutschland erwarten die Experten nur ein minimales Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent (Vorjahr: minus 0,3 Prozent)

Branchenentwicklung

Der Ausblick auf das Jahr 2024 ist nach wie vor von vielen Unsicherheiten geprägt. Experten des VDA erwarten ein Wachstum des Automobilmarktes um 2 Prozent. Die Zulassungszahlen sollen auf 77,4 Mio. Fahrzeuge weltweit wachsen (Vorjahr: 75,6 Mio. Fahrzeuge).

Die Herausforderungen sind neben dem zwingend erforderlichen Technologiewandel, die notwendige CO 2 -Reduktion, Digitalisierung sowie die Stabilität der Lieferketten angesichts der aktuellen geopolitischen Themen (u.a. Nahostkonflikt, Angriffe der Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Roten Meer, Konflikt China-Taiwan).

Die Zukunftsstrategien der Automobilhersteller - Konsolidierung und Reduzierung der Produktionskapazitäten und Erhöhung der Flexibilität - sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die gesamte Lieferkette zu beobachten. Aufgrund der zunehmenden geopolitischen Spannungen wird immer wieder auch die Lokalisierung Lieferkette diskutiert. Allerdings sind entsprechende Auswirkungen derzeit nur in geringem Umfang sichtbar.

Die Entwicklung der ESKA Automotive

Wir sind optimistisch in das Jahr 2024 gestartet. Für das Jahr 2024 gehen wir davon aus, dass sich unsere Geschäftsaktivitäten auf dem gleichen Niveau wie 2023 bewegen werden. Dies betrifft insbesondere die Absatz- und Produktionsmengen. Beim Umsatz gehen wir von einer geringfügigen Steigerung gegenüber 2023 aus. Diese Steigerung beruht allerdings im Wesentlichen auf umgesetzter und geplanter Weitergabe von Kostensteigerungen an die Kunden.

Nachdem sich in 2023 die Auftragssituation stabilisiert hat, gehen wir auch für 2024 von einer, gegenüber den Vorjahren, stabilen Auftragssituation aus. Weiterhin ist es in 2023 gelungen, für die Folgejahre neue Aufträge im Wert von 4,6 Mio. EUR zu akquirieren. Unsere Umsatzplanung geht für 2024 von einem Umsatz von 85,8 Mio. EUR bei einem Jahresergebnis von minus 0,183 Mio. EUR aus.

Die Umsatzzahlen zum 31. März 2024 liegen mit 1,3 Mio. EUR unter dem Niveau der Planzahlen.

Die Auftragsbestände per 31. März 2024 lagen/liegen über dem Niveau des Vorjahres. Die Auftragsbestände zum 31. März 2024 betragen 97 Mio. EUR (Vorjahr: 92 Mio. EUR). Der Trend zur langfristigen (über das aktuelle Jahr hinausgehende) "Reservierung" von Kapazitäten setzt sich fort.

Für 2024 sind Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 5,5 Mio. EUR vorgesehen. Wobei diese Investitionen der Erreichung der mittelfristigen Ziele dienen: Steigerung der Produktivität, Modernisierung des Maschinenparks in Verbindung mit der Nutzung neuer technologischer Möglichkeiten, Kosteneinsparungen sowie Investitionen im Zusammenhang mit neuen Kundenprojekten.

Das Ergebnis des Jahres 2023 lag im Rahmen unserer Erwartungen.

Auf der Basis unseres aktuellen Auftragsbestandes, unserer Vorschauberechnungen für den Absatzplan, der planmäßigen Weitergabe der Kostensteigerungen an die Kunden sowie unserer eigenen Einsparmaßnahmen gehen wir davon aus, dass eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem Jahr 2023 möglich ist.

Die in den Vorjahren begonnene Neuausrichtung des Geschäftes werden wir fortsetzen und beschleunigen. Dies umfasst insbesondere die Maßnahmen zur Verbesserung der Kosten- und Ertragsstruktur sowie der Neustrukturierung des Produkt- und Kundenportfolios. Per 31. März 2024 konnten Neuteilaufträge im Wert von 3,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR) akquiriert werden.

Eine strikte Einhaltung der Kostenrahmen in Verbindung mit weiteren Projekten zur Effizienzverbesserung führen unserer Einschätzung nach zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung in den Folgejahren.

IV. Chancen- und Risikobericht

Der bewusste Umgang mit Chancen und Risiken bildet auch für unser Unternehmen die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Unternehmensentwicklung in einem global agierenden, dynamischen Branchenumfeld.

1. Risikobericht

Branchenspezifischen Risiken

Die Risiken für die globale Konjunktur liegen in 2024 in geopolitischen Verwerfungen (Ukrainekrieg, Nahost-Krieg, China-Taiwan-Konflikt, US-Wahlen etc.), deren Auswirkungen nicht abschätzbar sind. Handelskonflikte und Handelsbarrieren wie zum Beispiel Strafzölle haben gleichfalls erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft und die Weltkonjunktur. Erhebliche Risiken ergeben sich außerdem aus den stark gestiegenen Kosten für Vorprodukte und Dienstleistungen.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin von großer Unsicherheit geprägt.

Die Umbrüche in der Automobilindustrie, insbesondere im Hinblick auf alternative Antriebsformen (z.B. Elektromobilität, Brennstoffzellen) sowie alternative Mobilitätsformen (z.B. autonomes Fahren) sowie unterschiedliche Nachfragesituation auf den weltweiten Automobilmärkten beeinflusst die Situation unserer Kunden und damit auch die Nachfrage nach unseren Produkten. Dadurch können Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Die Strategien der Automobilhersteller (auch als Resultat der Corona-Pandemie) gehen in Richtung Konsolidierung und Reduzierung von Produktionskapazitäten, Erhöhung der Flexibilität in der Lieferkette sowie Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette unter Einsatz neuester Technologien (z.B. KI). Dies erhöht den Druck in der gesamten Lieferkette und erfordert ein hohes Maß an Transformation in den Zulieferunternehmen. Zunehmend stehen der Klimawandel und damit die notwendigen CO 2 -Reduzierungen im Fokus.

Ertragsorientierte Risiken

Die aktuelle Situation in der Automobilindustrie ist von Unsicherheit auf den Absatzmärkten, der Notwendigkeit zur Transformation (Auslauf der Verbrennerfahrzeuge), Mangel an Vorprodukten sowie Kostensteigerungen im Vormaterial- und Logistikbereich gekennzeichnet. Dieser Kostendruck lässt sich nur bedingt an die Kunden weitergeben. Der Wettbewerbsdruck auf den Automobilmärkten ist nach wie vor sehr hoch und wird sich unserer Einschätzung nach weiter verschärfen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Mit der Liquiditätsunterstützung durch den Gesellschafter sowie den in 2023 durchgeführten Eigenkapitalerhöhungen erwarten wir aus heutiger Sicht keine finanziellen Engpässe. Im Bedarfsfall hat der Gesellschafter weitere Unterstützung zugesagt. Zusätzlich stehen wir aktuell im Austausch mit einer weiteren Bank, die signalisiert hat, uns mit einer Kreditlinie und Investitionsfinanzierung zu unterstützen.

Insolvenzen und Forderungsausfälle unserer Kunden sind bislang nicht über das übliche Maß hinaus entstanden.

2. Chancenbericht

Wir sehen die wesentlichen Chancenpotenziale in der Innovationskraft unseres Unternehmens, der technologisch guten Wettbewerbsposition sowie der sich durch den Zusammenschluss mit der Boltun-Gruppe ergebenden neuen Marktchancen und von Synergiepotentialen.

Nachdem die Unternehmenspolitik und-strategie in den letzten Jahren sehr stark auf die Krisenbewältigung fokussiert war, haben wir uns im Jahr 2023 wieder verstärkt dem im Jahr 2018 initiierten Produktwandel (Verstärkung des Non-Automotiv-Bereiches; Reduktion der Abhängigkeit von den deutschen OEM) und der Optimierung unserer Prozesse zugewandt. Dies werden wir in 2024 fortsetzen.

3. Gesamtaussage

Nach der Bewältigung der Auswirkungen der Krisen der letzten Jahre liegen die Risiken der künftigen Entwicklung im Wesentlichen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld - der Unsicherheit auf den Finanz- und Kapitalmärkten, der wirtschaftlichen Auswirkungen von politischen Krisen, der Unsicherheiten bei der Entwicklung des Welthandels, der Verschärfung der Wettbewerbssituation in einem globalen Markt, in volatilen Rohstoffpreisen und hohen Energiekosten sowie der Bewältigung des Klimawandels durch verstärkte Anstrengungen zur CO 2 -Reduktion.

Ein umfangreiches Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagementsystem ist seit Jahren installiert, um möglichen Risiken in diesen Bereichen frühzeitig vorzubeugen. Die entsprechenden Zertifizierungen der Managementsysteme sind aktuell.

Trotz der vielfältigen Krisen hat sich die Weltwirtschaft als robust dargestellt. Wir gehen von einem Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024 aus. Dies wird durch Experten bestätigt. Es wird ein Wachstum der Weltwirtschaft von 2,8 Prozent erwartet.

Die Auftragsbestände für das 2024 liegen auf einem hohen Niveau. Maßnahmen und Projekte zur Kosteneinsparung der vergangenen Jahre und die Akquise neuer Aufträge zeigen ihre Wirkung. Wir gehen deshalb davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens nicht gefährdet ist.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit standen in 2023 Kreditlinien bei den drei Hausbanken zur Verfügung.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankdarlehen bei drei Banken, die als Hausbanken fungieren. Hier besteht eine langfristige Geschäftsbeziehung.

Zur Investitionsfinanzierung werden gleichermaßen Mietkauf- und Leasingfinanzierungen genutzt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben dem Hauptsitz einen Logistikstandort in Chemnitz sowie einen weiteren Produktionsstandort als Zweigniederlassung in der Gemeinde Bärenstein. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt im Bereich der Umformung. Beschäftigt sind in Bärenstein derzeit 41 Mitarbeiter.

VII. Nachtragsbericht

Zur Stärkung des Eigenkapitals und zur Stabilisierung der Liquidität hat der Gesellschafter (Boltun Europe Holdings GmbH & Co. KG) am 30. November 2023 eine Kapitalerhöhung um 10,0 Mio. EUR beschlossen. Die Einzahlung wurde geleistet. Die Eintragung im Handelsregister wurde zum 18. Januar 2024 vollzogen.

Aufgrund von Forderungen seitens der Hausbanken nach Sicherheiten für die bis dato Blanko-Kreditlinien haben wir uns entschieden, die Kreditlinien mit Wirkung zum 31. März 2024 (5. April 2024) zurückzuführen. Die zukünftige Finanzierung wird hauptsächlich durch den Gesellschafter sichergestellt. Zusätzlich wurden Gespräche zur Aufnahme einer weiteren Hausbank aufgenommen. Diese hat die Bereitschaft zur Investitionsfinanzierung sowie zur Bereitstellung einer Kreditlinie signalisiert.

 

Chemnitz, den 30. April 2024

ESKA Automotive GmbH, Chemnitz

Geschäftsführung

Tsu-Han Teng

Chi-Wen Hsu

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 328.914,00 343.480,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.576.378,87 9.057.812,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.818.355,20 7.949.239,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.614.399,47 1.488.949,09
4. Anlagen im Bau 99.251,56 318.774,78
17.108.385,10 18.814.776,64
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.868.139,10 1.868.139,10
19.305.438,20 21.026.396,47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 16.255.630,73 16.229.635,30
2. Unfertige Erzeugnisse 9.951.975,74 9.873.742,79
3. Fertige Erzeugnisse 2.792.090,61 3.878.468,08
28.999.697,08 29.981.846,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.954.400,66 6.656.549,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 378.588,65 295.017,51
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.600.255,86 381.547,43
9.933.245,17 7.333.114,14
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.184.277,19 1.680.612,59
44.117.219,44 38.995.572,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.182,15 66.369,05
63.473.839,79 60.088.338,42

PASSIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.917.500,00 1.917.500,00
II. Kapitalrücklage 6.485.719,59 6.485.719,59
III. Gewinnvortrag 23.372.305,52 27.496.755,61
IV. Jahresfehlbetrag -2.984.785,60 -4.124.450,09
31.790.739,51 31.775.525,11
B. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 10.000.000,00 0,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.500,00 1.317,27
2. Sonstige Rückstellungen 2.356.437,46 2.329.128,76
2.357.937,46 2.330.446,03
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.196.867,00 13.517.311,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.574.682,72 3.973.557,56
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.792.635,91 6.981.216,13
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.760.977,19 1.510.281,67
davon aus Steuern: EUR 207.280,44 (Vj. EUR 327.099,09)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 15.210,37 (Vj. EUR 15.157,03)
19.325.162,82 25.982.367,28
63.473.839,79 60.088.338,42

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 85.514.721,76 81.375.655,25
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.008.144,52 342.379,23
3. Sonstige betriebliche Erträge 950.896,35 1.493.274,03
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 571,25 (Vj. EUR 1.428,33)
85.457.473,59 83.211.308,51
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -40.340.825,69 -39.381.439,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -15.162.386,23 -15.249.807,67
-55.503.211,92 -54.631.247,38
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.854.651,26 -18.716.780,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -3.575.567,25 -3.918.724,51
davon für Altersversorgung: EUR 7.047,37 (Vj. EUR 7.223,98)
-21.430.218,51 -22.635.504,87
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.876.802,29 -3.133.323,35
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.755.327,41 -6.550.307,20
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 1.458,34 (Vj. EUR 1.507,20)
-2.108.086,54 -3.739.074,29
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -810.152,24 -318.723,92
davon aus Aufzinsung: EUR 17.153,43 (Vj. EUR 10.768,65)
-810.152,24 -318.723,92
9. Ergebnis nach Steuern -2.918.238,78 -4.057.798,21
10. Sonstige Steuern -66.546,82 -66.651,88
11. Jahresfehlbetrag -2.984.785,60 -4.124.450,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenverhältnisse einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Die Gesellschaft ist unter der Firma ESKA Automotive GmbH mit Sitz in 09126 Chemnitz im Handelsregister B des Amtsgerichtes Chemnitz unter der Nummer HRB 924 eingetragen.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind teilweise die "Davon-Vermerke" der entsprechenden Posten im Anhang ausgewiesen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Darstellungsstetigkeit wurden beibehalten.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Bestimmungen von § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen drei und fünf Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen unter Beachtung der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die Abschreibungstabelle "Stahlverformung" (Mindestsatz der steuerlichen AfA-Tabellen) gemindert. In 2018 wurde für die Wärmebehandlungsanlagen und Metallentfettungsanlagen die bisherige Nutzungsdauer von fünf Jahren an die tatsächliche, wirtschaftliche Nutzungsdauer von zehn Jahren angepasst.

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Die Investitionszuschüsse, insbesondere des Landes Sachsen sind im Jahr der Vereinnahmung mindernd von den Anschaffungskosten abgesetzt worden.

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten der abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind und im Einzelnen 800,00 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Abschreibungen für Zugänge werden zeitanteilig bemessen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu gewogenen durchschnittlichen Einstandspreisen oder den Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag, wenn diese niedriger sind, angesetzt.

Werkzeuge wurden unter den Vorräten erfasst, sofern sie nicht zur Erstausstattung der Maschinen gehörten.

Die eigengefertigten Werkzeuge wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Der Ansatz der Herstellungskosten erfolgt auf Basis der direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten sowie anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Verwaltungsgemeinkosten bleiben außer Ansatz.

In den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Fertigungs- sowie Materialgemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen (produktionsbezogene Vollkosten) einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Bei der Bewertung der unfertigen Erzeugnisse wurde der jeweilige Fertigungsgrad berücksichtigt. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden. Für ungängige Produkte wurden Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die flüssigen Mittel und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu ihren Nominalwerten angesetzt. Guthaben in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden zu ihren Zahlungsbeträgen angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Nach dem Temporary-Konzept in der Ausgestaltung des BilMoG werden die latenten Steuern für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen für alle Bilanzpositionen ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern auf diese Differenzen erfolgt mit einem durchschnittlichen Ertragsteuersatz von 30,0 %. Nach der Verrechnung der aktiven und passiven latenten Steuern verbleibt ein aktiver Überhang, der entsprechend dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wurde.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit laufzeitadäquaten Zinssätzen, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekanntgegeben werden, abgezinst worden.

Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen wird mit dem Barwert der anteilig erworbenen planmäßigen Anwartschaft (PUC-Methode) vorgenommen. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen sind den "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck entnommen. Die Berechnung erfolgte unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,76 %. Bei dem Rechnungszins handelt es sich um den von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 HGB).

Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage zum Anhang.

Angaben zum Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023

Währung Beteiligung
%
Eigenkapital
in EUR
Ergebnis
in EUR
HK ESKA Automotive Ltd. Hongkong EUR 100 1.450.984,37 186.049,95

Der Jahresabschluss der HK ESKA Automotive Ltd., Honkong wird in den Konzernabschluss der QST International Corp., Tainan Taiwan einbezogen. Der Konzernabschluss wird nach internationalen Rechnungslegungsstandards aufgestellt. Es wird von der Befreiungsmöglichkeit nach § 292 HGB Gebrauch gemacht.

Zum Stichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen von Waren in Höhe von 378.588,65 EUR (Vorjahr: 290.192,19 EUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferung von Waren in Höhe von 2.506.935,91 EUR (Vorjahr: 1.945.516,13 EUR). Weiterhin bestehen Forderungen gegen Gesellschafter aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 EUR (Vorjahr: 4.825,32 EUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus Lieferungen und Leistungen von 35.700,00 EUR (Vorjahr: 35.700,00 EUR) sowie aus Darlehen in Höhe von 4.250.000,00 EUR (Vorjahr: 5.000.000 EUR).

Mit Beschluss vom 13. Februar 2023 wurde eine Erhöhung des Stammkapitals um 3.000.000 EUR beschlossen. Wirksam wurde diese Kapitalerhöhung mit Eintragung in das Handelsregister vom 18. April 2023. Das Stammkapital beträgt zum Stichtag 4.917.500 EUR. Mit Beschluss vom 30. November 2023 wurde eine weitere Stammkapitalerhöhung um 10.000.000 EUR beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 18. Januar 2024. Die Einzahlung wurde im Dezember 2023 vorgenommen, die unter der Position " Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen" ausgewiesen wird.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Personalaufwand 1.152.329,03 EUR (Vorjahr: 1.344.358 EUR), ausstehende Rechnungen 1.114.009,43 EUR (Vorjahr: 862.987 EUR) sowie Gewährleistungsrisiken 90.099,00 EUR (Vorjahr: 121.784 EUR).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahresangaben in Klammern) dargestellt.

Gesamt Restlaufzeiten
Euro bis 1 Jahr
Euro
über 1 Jahr
Euro
davon über 5 Jahre
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.196.867,00 3.416.464,00 2.780.403,00 461.496,00
(Vorjahr) (13.517 TEuro) (8.570 TEuro) (4.947 TEuro) (769 TEuro)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.574.682,72 4.574.682,72 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.974 TEuro) (3.974 TEuro) (0 TEuro) (0 TEuro)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.792.635,91 6.792.635,91 0,00 0,00
(Vorjahr) (6.981 TEuro) (6.981 TEuro) (0 TEuro) (0 TEuro)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.760.977,19 1.760.977,19 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.510 TEuro) (1.510 TEuro) (0 TEuro) (0 TEuro)
Gesamt 19.325.162,82 16.544.759,82 2. 780.403,00 461.496,00
(Vorjahr) (25.983 TEuro) (21.036 TEuro) (4.947 TEuro) (769 TEuro)

Zu den oben genannten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten:

Grundschuld und Sicherungsübereignungen von Maschinen und Einrichtungsgegenständen für Verbindlichkeiten in Höhe von 3.821.867,00 EUR.

Die Nutzung eines Teils des Fuhrparks sowie der Maschinen liegen Operating-Leasingverträge zugrunde. Dies trägt auch zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasingeber.

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen:

für 2024: 308.799 EUR

für 2025: 186.240 EUR

für 2026: 114.225 EUR

für 2027: 60.785 EUR

für 2028: 47.141 EUR

Das Bestellobligo zum 31. Dezember 2023 für Investitionen des Anlagevermögens beläuft sich auf 564 TEUR.

Weitere Haftungsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Passive latente Steuern ergeben sich aufgrund von Differenzen betreffend die Bilanzansätze der langfristigen sonstigen Rückstellungen (Jubiläumsrückstellungen). Darüber hinaus beruhen aktive latente Steuern aus Differenzen zur Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Es wird davon ausgegangen, dass die steuerlichen Verlustvorträge innerhalb der nächsten fünf Jahre vollständig aufgebraucht werden.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsätze gliedern sich nach geografischen Gesichtspunkten wie folgt:

Umsatzerlöse 2023
TEUR
2022
TEUR
Inland 53.009 51.434
Europäische Union 24.374 22.345
Drittländer 8.132 7.597
85.515 81.376

Die Umsätze wurden durch die Herstellung und den Vertrieb von Verbindungselementen und Kaltformteilen sowie damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten erzielt.

In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen enthalten. Diese umfassen sonstige betriebliche Aufwendungen aus Vorjahren in Höhe von 330.833,22 EUR (Vorjahr: 162.186 EUR) und betreffen Nachzahlungen von Betriebskosten und anderen sonstigen Kosten.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den verbleibenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr bestand die Geschäftsführung der ESKA Automotive GmbH aus folgenden Personen:

Herrn Tsu-Han Teng, Tainan, Taiwan,

Herrn Chi-Wen Hsu, Tainan, Taiwan.

Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Beide Geschäftsführer sind neben der Tätigkeit als Geschäftsführer bei der ESKA Automotive GmbH als Geschäftsführer der Boltun Europe Holdings GmbH & Co. KG sowie der Boltun Europe Verwaltungs GmbH tätig.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 40
andere Bestätigungsleistungen 17
Steuerberatungsleistungen 7
Gesamt 64

Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt:

2023 2022
Gewerbl. Arbeitnehmer/Angestellte 385 422
geringfügig Beschäftigte 0 0
Gesamt 385 422

Der Jahresabschluss der ESKA Automotive GmbH wird in den Konzernabschluss der QST International Corp., Tainan, Taiwan (kleinster und größter Konzernkreis) einbezogen. Der Konzernabschluss wird nach internationalen Rechnungslegungsstandards aufgestellt. Der Konzernabschluss wird in Taiwan als auch im Unternehmensregister veröffentlicht. Für den Konzernabschluss der Boltun Europe Holdings GmbH & Co. KG wird von der Befreiung gemäß § 292 HGB Gebrauch gemacht.

 

Chemnitz, den 30. April 2024

ESKA Automotive GmbH, Chemnitz

Geschäftsführung

Tsu-Han Teng

Chi-Wen Hsu

Anlage zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.877.434,66 162.014,60 0,00 0,00 3.039.449,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 19.186.933,04 0,00 0,00 0,00 19.186.933,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 60.388.397,50 371.791,62 199.841,42 267.829,46 60.828.177,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.467.489,01 543.953,38 70.568,73 36.461,43 8.977.335,09
4. Anlagen im Bau 318.774,78 84.767,67 0,00 -304.290,89 99.251,56
88.361.594,33 1.000.512,67 270.410,15 0,00 89.091.696,85
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.868.139,10 0,00 0,00 0,00 1.868.139,10
93.107.168,09 1.162.527,27 270.410,15 0,00 93.999.285,21
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.533.953,93 176.581,33 0,00 2.710.535,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10.129.120,05 481.434,12 0,00 10.610.554,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 52.439.157,72 1.770.500,66 199.836,42 54.009.821,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.978.539,92 448.286,18 63.890,48 7.362.935,62
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
69.546.817,69 2.700.220,96 263.726,90 71.983.311,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
72.080.771,62 2.876.802,29 263.726,90 74.693.847,01
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 328.914,00 343.480,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.576.378,87 9.057.812,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.818.355,20 7.949.239,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.614.399,47 1.488.949,09
4. Anlagen im Bau 99.251,56 318.774,78
17.108.385,10 18.814.776,64
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.868.139,10 1.868.139,10
19.305.438,20 21.026.396,47

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ESKA Automotive GmbH, Chemnitz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ESKA Automotive GmbH, Chemnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESKA Automotive GmbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 4. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Sauer, Wirtschaftsprüfer

Jan Kahlert, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der ESKA Automotive GmbH, Chemnitz, wurde mit Beschluss vom 8. August 2024 festgestellt.

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