Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 242509
Eingetragen
26.7.2018
Branche
Bauträger für WohngebäudeVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenWohnheime für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
Bereitstellung von Wohnraum für Wohnungssuchende, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian König
seit 2.9.2025
Geschäftsführer
Bernd Friedhoff
seit 15.4.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Freistaat Bayern
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Baunova Bayern GmbH
Germany
50.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BayernHeim GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die BayernHeim GmbH mit Sitz in München ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 242 509 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wird gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der Satzung unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr unverändert zu dem Vorjahr die Größenkriterien einer kleinen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB, dies gilt u.a. für die Veröffentlichungspflichten. Aufgrund der Gesellschafterstruktur wird gemäß Art. 65 Abs. 1 Nr. 4 der Bayerischen Haushaltsordnung der Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wird nach den allgemeinen Gliederungsvorschriften des § 266 HGB (Bilanz) und des § 275 Abs. 2 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung) unter Beachtung der aktuellen Formblattverordnung für Wohnungsunternehmen aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen für den Umfang der Angaben im Anhang werden gem. § 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch genommen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Erhaltene Zuschüsse im Zusammenhang mit Förderdarlehen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der Gebäude verrechnet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Immaterielle Vermögensgegenstände unterliegen in der Regel einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren. Bei Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, erfolgen planmäßige und lineare Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen entsprechen der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen für Wohngebäude erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 80 Jahren. Anschaffungskosten für Erbbaurechtsgrundstücke fremder Dritter werden über die jeweilige Laufzeit der Erbbaurechtsvereinbarung abgeschrieben. Bauten auf fremden Grundstücken werden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Andere Anlagen sowie Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung haben im Wesentlichen eine unterlegte Nutzungsdauer von bis zu 13 Jahren. Im Falle dauernder Wertminderung von Vermögensgegenständen erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Andere Vorräte bzw. die Unfertigen Leistungen beinhalten noch nicht abgerechnete Betriebskosten, welche mit den voraussichtlich an die Mieter abrechenbaren Kosten angesetzt werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Der Ansatz des gezeichneten Kapitals erfolgt zum Nennwert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die erwarteten künftigen Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Bewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer erwarteten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend den Vorschriften des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde durch ein versicherungsmathematisches Gutachten ermittelt. Für das darin verwendete Blockmodell wurde zum Bilanzstichtag ein Zinssatz von 0,94 % herangezogen, künftige Gehaltssteigerungen wurden mit 2 % p.a. angenommen. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen von T€ 55 wurde mit dem Zeitwert des verpfändeten Deckungsvermögens (§ 8a ATG) in Höhe von T€ 54 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt. Die wesentlichen Zugänge im Bereich des Sachanlagevermögens betreffen mit T€ 106.097 geleistete Anzahlungen für erworbene und im Bau befindliche Objekte in Nürnberg Lichtenreuth (T€ 36.341), in Ansbach Milchhofstraße (T€ 20.947), in Günzburg Donaupark (T€ 19.422), in Nürnberg Luitpoldviertel (T€ 17.085) sowie in Bamberg Lagarde (T€ 12.302). Weitere wesentliche Zugänge stellen auch die vertragsgemäßen Kaufpreiszahlungen für drei Grundstücke in Fürth (T€ 4.155), in Eichstätt (T€ 3.600) sowie in Neuburg a. d. Donau (T€ 3.500) für geplante Neubaumaßnahmen dar. Des Weiteren wurde in Regensburg ein Erbbaurecht erworben (T€ 13.658). Die Bau- und Bauvorbereitungskosten für die geplanten Projekte erhöhten sich um T€ 40.395.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

3. Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind insbesondere aufgrund der im Laufe des Jahres erfolgten Einzahlung des Gesellschafters in die Kapitalrücklage (€ 317,4 Mio.) angestiegen. Die Bankguthaben werden als Eigenkapitalanteil für die geplanten Investitionen in das Sachanlagevermögen verwendet.

4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Aufwendungen, die im Geschäftsjahr für das Folgejahr vorab geleistet wurden.

5. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt € 50 Mio. und ist vollständig eingezahlt. Aufgrund Gesellschafterbeschlüsse erfolgten während des Geschäftsjahres Einzahlungen des Gesellschafters in die Kapitalrücklage in Höhe von € 317,4 Mio.

6. Verlustvortrag und Jahresfehlbetrag

Der zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 16.206 ausgewiesene Betrag ergibt sich aus dem Verlustvortrag der Vorjahre (T€ 11.446) und dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 (T€ 4.760), der gemäß Gesellschafterbeschluss auf neue Rechnung vorgetragen wird. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 beträgt T€ 5.835.

7. Rückstellungen

Im Bereich der sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (Altersteilzeit, Urlaub, Überstunden) mit T€ 270 (Vj. T€ 245) sowie für ausstehende Rechnungen zur Abgrenzung zum Bilanzstichtag mit T€ 623 (Vj. T€ 1.886) ausgewiesen.

8. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat ein Betrag von T€ 1.543 (Vj. T€ 1.449) eine Laufzeit von unter einem Jahr, ein Betrag von T€ 6.061 (Vj. T€ 5.376) eine Laufzeit von zwei bis fünf Jahren und ein Betrag von T€ 82.987 (Vj. T€ 66.159) eine Laufzeit von über fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern hat ein Betrag von T€ 229 (Vj. T€ 32) eine Laufzeit von unter einem Jahr, ein Betrag von T€ 812 (Vj. T€ 130) eine Laufzeit von zwei bis fünf Jahren und ein Betrag von T€ 9.867 (Vj. T€ 2.344) eine Laufzeit von über fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten sowohl gegenüber Kreditinstituten als auch gegenüber anderen Kreditgebern sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte besichert.

Die übrigen ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr mit Ausnahme eines Betrages von T€ 29 (Vj. T€ 25), der eine Laufzeit von zwei bis fünf Jahren hat.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten zum Stichtag im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Grunderwerbsteuer (T€ 6.123) für im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossene Grundstückskaufverträge.

9. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wird ein erhaltener Baukostenzuschuss (T€ 1.131) für den Ausbau der angemieteten Büroflächen ausgewiesen. Dieser Abgrenzungsposten wird anteilig über die Laufzeit des 15-jährigen Mietvertrages ertragswirksam aufgelöst, im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 76.

10. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen nicht.

11. Latente Steuern

Aus unterschiedlichen handelsrechtlichen zu steuerlichen Wertansätzen ergeben sich zum Stichtag gem. § 274 Abs. 1 HGB aktive Unterschiedsbeträge (abziehbare temporäre Differenzen) für Posten der Rückstellungen und aus dem sich zum Bilanzstichtag ergebenden steuerlichen Verlustvortrag. Entsprechende passive Unterschiedsbeträge (zu versteuernde temporäre Differenz) ergeben sich aus dem Posten des Sachanlagevermögens. Der für die Ermittlung zugrunde gelegte Ertragssteuersatz (für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag) beträgt rund 16 Prozent. Durch mögliche Inanspruchnahme der erweiterten Kürzung gemäß § 9 GewStG sind keine künftigen Belastungen mit Gewerbesteuer zu erwarten. Zum Stichtag ergeben sich ermittelte aktive Steuerabgrenzungsbeträge von T€ 5 (Vj. T€ 5) und passive latente Steuerabgrenzungsbeträge von T€ 178 (Vj. T€ 116). In Gegenrechnung ergibt sich zum Stichtag ein saldierter passiver Abgrenzungsbetrag, der im Posten der passiven latenten Steuern ausgewiesen wird.

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 669.350 aufgrund von notariellen Kaufverträgen für sechs unbebaute Grundstücke sowie für 16 Grundstücksankäufe mit Bauverpflichtung. Des Weiteren wurden Architekten-, Planungs- und Bauverträge für Neubauvorhaben mit einem Obligo zum Jahresende von rund T€ 95.729 erteilt.

Die Finanzierung der Investitionen soll durch zur Verfügung stehende Eigenmittel und bereits abgeschlossene bzw. noch abzuschließende Förder- und Kapitalmarktdarlehen erfolgen.

Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem langfristigen Mietvertrag für Büroräume über die gesamte Laufzeit in Höhe von T€ 13.044. Aufgrund von Erbbaurechtsverträgen bestehen Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von T€ 251. Mit diesem Betrag wird auch ohne Berücksichtigung der Indexierung für die Folgejahre gerechnet. Für die Gesamtlaufzeit der Erbbaurechtsverträge wird nach heutigem Stand ein Betrag von T€ 24.914 anfallen.

2. Geschäftsführung und Mitglieder des Aufsichtsrats

Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt Herrn Ralph Büchele, Dipl. Ing.

Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr Frau Ministerialdirektorin Ingrid Simet (Vorsitzende, bis 17. Februar 2023), Frau Ministerialdirigentin Petra Kramer (Vorsitzende, ab 17. Februar 2023), Herr Ministerialrat Axel Wirner (stv. Vorsitzender), Frau Baudirektorin Astrid Moll und Herr Ministerialrat Johann Schwaiger (bis 12. April 2023) sowie Herr Oberregierungsrat Dr. Martin Schweiger (ab 12. April 2023).

3. Bezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten gemäß Satzung keine Bezüge.

4. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer/innen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 45 Mitarbeiter/innen (Vj. 42) in Voll- und Teilzeit im kaufmännischen und technischen Bereich beschäftigt. Zusätzlich wird ein Auszubildender beschäftigt.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen zum 31. Dezember 2023 beträgt T€ 19.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres zu berücksichtigen wären, sind nicht zu verzeichnen.

7. Vorschlag zur Ergebniswendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Satzung vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 31. Mai 2024

Ralph Büchele, Geschäftsführer

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2023 erfolgte auf der Gesellschafterversammlung am 5. Juli 2024. Der Fehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 32.682,02 31.976,05
Sachanlagen 428.499.833,55 218.297.052,76
428.532.515,57 218.329.028,81
Umlaufvermögen
Andere Vorräte 852.479,96 640.000,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.249.671,10 66.995,94
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 192.534.930,54 67.417.229,25
194.637.081,60 68.124.225,19
Rechnungsabgrenzungsposten 16.008,97 12.498,25
623.185.606,14 286.465.752,25

PASSIVA

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 50.000.000,00 50.000.000,00
Kapitalrücklage 482.400.000,00 165.000.000,00
Verlustvortrag -16.206.078,17 -11.445.642,20
Jahresfehlbetrag -5.835.482,20 -4.760.435,97
510.358.439,63 198.793.921,83
Rückstellungen 898.004,72 2.135.395,00
Verbindlichkeiten 110.925.786,79 84.521.635,42
Rechnungsabgrenzungsposten 830.475,00 903.700,00
Passive latente Steuern 172.900,00 111.100,00
623.185.606,14 286.465.752,25

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