Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 104755
Vorher
CloudBasket GmbHEH II GmbH
Eingetragen
14.3.2016
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Erbringung von (1) Beratungsdienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen, (2) die Beratung von Unternehmen über die Kapitalstruktur (§ 2 Abs. 9 Nr. 3 WpHG als Wertpapiernebendienstleistung), (3) das Erstellen oder Verbreiten von Empfehlungen oder Vorschlägen von Anlagestrategien im Sinne des Art. 3 Abs. 1 Nr. 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (Anlagestrategieempfehlungen) oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Art. 3 Abs. 1 Nr. 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (Anlageempfehlungen) (4) die Übernahme von Geschäftsbesorgungen (5) die Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG) (6) die Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG) sowie (7) die Finanzportfolioverwaltung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG). Weitere nach dem Kreditwesengesetz (KWG) oder dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) erlaubnispflichtige Tätigkeiten sind nicht Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Iliyan Iliev
seit 11.3.2019
Geschäftsführer
Vincent Weber
seit 11.3.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (9)

NameAnteil
34.56%
23.35%
S********* Y****
6.75%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
19.44%
0.52%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Resonanz Capital Management Holding GmbH
Germany
7.500 €
90.00%
FP Management Holding GmbH
Germany
833 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Resonanz Capital GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Resonanz Capital GmbH (im Folgenden "Resonanz Capital" oder "Gesellschaft") ist ein unabhängiges Wertpapierinstitut nach WpIG mit Sitz in Frankfurt am Main.

Die Resonanz Capital verfügt über die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen in den Bereichen Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WpIG) , Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 WpIG) und Finanzportfolio. (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 WpIG). Die Gesellschaft hat die zulassungsbedingte Geschäftstätigkeit zum 1. Juli 2020 aufgenommen.

Die Resonanz Capital ist ausschließlich für institutionelle Kunden tätig und bietet insbesondere eine Expertise in den Bereichen Hedgefonds-Lösungen und quantitative Strategien. Im Geschäftsjahr wurde auch die Finanzportfolioverwaltung betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gemäß Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 15. Januar 2024 ist das deutsche preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Im Jahr 2023 war das makroökonomische Umfeld geprägt von anhaltenden Sorgen um die Inflation und der Erwartung von Zinsbewegungen durch die Zentralbanken. Der Schritt der Fed zu einem gemesseneren Ansatz bei der Zinserhöhung auf einen Zielkorridor von 5,25 % bis 5,50 % bis Mitte des Jahres, deutete auf ein "länger höheres" Zinsumfeld als Reaktion auf die anhaltende Inflation hin.

Der MSCI World Net Index spiegelte einen widerstandsfähigen globalen Aktienmarkt wider und schloss das Jahr mit einem Plus von 22 %. Diese Leistung signalisiert eine bemerkenswerte Erholung nach einer Phase der Volatilität, wobei Technologieaktien einen bedeutenden Teil der Marktgewinne ausmachten.

Hedgefonds beendeten das Jahr mit einer Performance von 8,1 %, gemessen am HFRI Fund Weighted Composite Index. Das geschätzte Gesamtvermögen, das von Hedgefonds verwaltet wird, blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 4,1 Billionen US-Dollar weitgehend unverändert.

b) Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der Resonanz Capital wurde von den schwierigen Marktbedingungen im Jahr 2023 nur geringfügig tangiert. Sowohl die Geschäftstätigkeit als auch die wesentlichen Kundenbeziehungen blieben in dem Jahr stabil.

Durch die Umsetzung verschiedener interner Projekte wurde weiterhin kontinuierlich an der Verbesserung der Leistungsprozesse gearbeitet. Dabei liegt der Fokus auf einem ständigen Ausbau des Digitalisierungsgrads und einer damit erwarteten Qualitätsverbesserung.

Die Gesellschaft verzeichnete jedoch einen leichten Rückgang der leistungsbezogenen Gebühren ("Performance Fee"), sowie einen leichten Anstieg der Kosten, was zu einem Rückgang der Provisionserträge und des Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr führte. Diese niedrigere Performance Fee ist auf einer im Vergleich zum Vorjahr moderateren Wertenwicklung der verwalteten Portfolios zurückzuführen. Bezüglich der weiteren strategischen Ausrichtung setzt die Geschäftsführung auf einen kontinuierlichen Ausbau der bestehenden Kunden-beziehungen und die Gewinnung neuer Kunden.

Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren sind für die Resonanz Capital die Entwicklung der Provisionserträge und die Kosten- und Ergebnisentwicklung. Des Weiteren liegt ein Fokus auf der Erfüllung der regulatorischen Eigenmittelanforderungen.

c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.618 auf TEUR 3.552 (-23,0%) verringert. Die Verringerung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Bankeinlagen, der Steuerrückforderungen und der Kundenforderungen. Größter Vermögenswert mit einem Anteil von ca. 48% der Bilanzsumme stellen weiterhin die täglich fälligen Bankeinlagen in Höhe von TEUR 1.692 dar. Weitere wesentliche Vermögenswerte zum Bilanzstichtag sind die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 892, die immateriellen Vermögenswerte in Höhe TEUR 481 und die Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 165.

Die langfristig gebundenen immateriellen Anlagewerte sowie die Sachanlagen betragen insgesamt TEUR 561 (Vj. TEUR 567) und somit 15,8 % (Vj. 12,3 %) der Bilanzsumme.

Die Resonanz Capital finanziert sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen durch das vorhandene Eigenkapital in Höhe TEUR 2.543 (Vj. TEUR 3.589) und durch die Rückstellungen in Höhe von TEUR 743 (Vj. TEUR 739). Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Resonanz Capital beträgt zum Bilanzstichtag 71,6 % (Vj. 77,7%).

Finanzlage

Die Resonanz Capital musste im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Bankfinanzierungen in Anspruch nehmen. Die Finanzierung der laufenden Aufwendungen erfolgte ausschließlich aus dem operativen Cashflow. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Jahr 2023 zu jeder Zeit gegeben.

Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 haben sich die Provisionserträge um TEUR 325 (-5,9%) auf TEUR 5.220 verringert. Somit liegt die Entwicklung der Provisionserträge im Bereich der Prognose des Vorjahres ("keine signifikante Steigerung der Provisionserträge"). Ursächlich hierfür ist primär der Rückgang der Performance- Gebühren. Die Provisionserträge wurden ausschließlich mit ausländischen europäischen Kunden erzielt.

Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 150 (+6,5%) auf TEUR 2.448 erhöht. Die Zunahme des Personalaufwands resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung fester Gehaltsbestandteile. Die Personalaufwandsquote hat sich im Berichtsjahr entsprechend auf 46,9 % erhöht (Vj. 41,4%), da die Provisionserträge gleichzeitig gesunken sind. Zum Bilanzstichtag wurden neben den zwei (bis zum 30.09.23 drei) Geschäftsführern, sechs Vollzeitkräfte und zwei Teilzeitkräfte beschäftigt.

Die Verwaltungsaufwendungen haben sich um TEUR 73 (+5,4%) auf TEUR 1.429 erhöht.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern hat sich um TEUR 657 (-42,5%) auf TEUR 890 deutlich verringert. Der nach Ertragsteuern verbleibende Jahresüberschuss hat sich entsprechend um TEUR 447 (-42,5%) auf TEUR 604 verringert.

Trotz dem Ergebnisrückgang sind wir unter Berücksichtigung des weiterhin schwierigeren Geschäftsumfeldes mit der Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr 2023 insgesamt zufrieden.

III. Risiko-, Prognose- und Chancenbericht

a) Risikobericht

Das Risikomanagement der Resonanz Capital ist auf die Reduzierung der eigenen Risiken und des Risikos für unsere Mandanten ausgelegt. Durch unser Risikomanagement sollen Risiken identifiziert, beurteilt, gesteuert und überwacht werden. Die Risikokontrollfunktion gemäß MaRisk wird vom Geschäftsführer Vincent Weber wahrgenommen. Die gesamte Geschäftsführung wird laufend über den Risikomanagementprozess unterrichtet. Die Geschäftsführer unterrichteten sich gegenseitig in den regelmäßig stattfindenden Geschäftsführersitzungen. Das Fremdwährungsrisiko ist auf Schweizer Franken und US Dollar beschränkt.

Resonanz Capital hat als wesentliche Risiken die finanziellen, operationellen und sonstigen Risiken identifiziert.

Die finanziellen Risiken betreffen insbesondere die Ausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken sowie Fremdwährungsrisiken. Das Marktpreisrisiko hat vor allem indirekte Auswirkungen auf das operative Geschäft von Resonanz Capital, da Bewertungsschwankungen in den Mandantenportfolien das Volumen der Assets- Under-Management (AUM) der betreuten Fonds verändern. Dem Liquiditätsrisiko wird durch eine ständig aktualisierte Liquiditätsplanung und -überwachung begegnet. Ein erhöhtes finanzielles Risiko ergibt sich zurzeit noch durch die starke Kundenkonzentration.

Dem operationellen Risiko wird durch eine angemessene Geschäftsorganisation begegnet. Die Geschäftsleitung ist selbst in alle wesentlichen Arbeitsprozesse eingebunden. Durch die vorhandene Geschäftsordnung werden die Zuständigkeiten und Vertretung für die einzelnen Mitglieder der Geschäftsführung geregelt. Für risikorelevante Prozesse gilt ein Vier-Augen-Prinzip.

Die sonstigen Risiken erfassen strategische, Reputations- und Compliance-Risiken.

Das strategische Risiko besteht aus der strategischen Ausrichtung der Geschäftsplanung und der Markteinschätzung durch die Geschäftsführung sowie dem Risiko einer unerwarteten Abweichung der tatsächlichen Markgegebenheiten. Die Geschäftsführung versucht durch eine kontinuierliche Analyse und Überwachung der Geschäfts- und Marktentwicklung die strategischen Risiken zu minimieren.

Das Reputationsrisiko besteht aus einer plötzlichen Verschlechterung der Außenwahrnehmung der Resonanz Capital. Ursächlich für eine Verschlechterung der Reputation können interne oder externe Faktoren sein. Zur Minimierung entsprechender Risiken versucht Resonanz Capital negative Handlungen zu vermeiden und gegebenenfalls direkt kommunikativ auf entsprechende Ereignisse zu reagieren.

Das Compliance-Risiko besteht aus einer nicht regelkonformen Einhaltung von Gesetzen sowie interner und externer Bestimmungen. Die Geschäftsführung versucht durch eine kontinuierliche Überwachung der Prozesse das Risiko entsprechend zu verringern. Des Weiteren erfolgt durch die Inanspruchnahme von externen Dienstleistern und Beratern (z.B. Rechtsanwälte und Steuerberater) eine Risikominimierung.

Resonanz Capital hat ausschließlich institutionelle Investoren als Mandanten. Aufgrund der Kundenkonzentration besteht das Risiko des nachhaltigen Verlusts an AUM und Provisionserträgen. Es besteht zudem das Risiko, dass die Geschäftsleitung wesentliche Entwicklungen und Trends im Finanzdienstleistungsbereich nicht rechtzeitig erkennt oder falsch einschätzt. Dadurch sind Grundsatzentscheidungen möglich, die eine langfristige Erreichung der Unternehmensziele erschweren oder sogar unmöglich machen.

Das Geschäftsmodell der Resonanz Capital besetzt eine Marktnische im Bereich der Dach-Hedgefonds. Die Gesellschaft hält das Geschäftsmodell für weiterhin zukunftsfähig. Sie wird sich durch fortwährende Marktbeobachtung über Veränderungen informieren und auf Bedrohungen für das Geschäftsmodell angemessen reagieren. Dabei werden anhand von Stresstests und einer Risikotragfähigkeitsrechnung die verschiedenen Szenerien analysiert. Mindestens einmal im Jahr nimmt die Geschäftsleitung eine kritische Bewertung des Geschäftsmodells vor. Die jüngste Bewertung des Geschäftsmodells ergab keine Bedrohung für das Geschäftsmodell im Jahr 2023 und 2024.

Aufgrund der seit 2020 veränderten umsatzsteuerlichen Verhältnisse der Resonanz Capital wurde gegen die Gesellschaft ein Schadenersatzanspruch aus einem Steuerschaden geltend gemacht. Die Ermittlung des Steuerschadens wird zurzeit vom Geschädigten vorgenommen. Die Geschäftsführung geht auf Grund der bisherigen Informationen höchstens von einer geringfügigen Mehrbelastung aus. Da allerdings das Ergebnis der Schadensermittlung weiterhin aussteht, besteht das Risiko einer über den Erwartungen liegenden Schadenersatzforderung. Die Geschäftsführung geht jedoch davon aus, dass selbst unter der Annahme eines "worst case" das Ergebnis der Resonanz Capital nicht wesentlich belastet wird.

b) Chancen- und Prognosebericht

Zu Beginn des Jahres 2024 steht der Hedgefonds-Sektor bereit, von einer helleren makroökonomischen Aussicht zu profitieren, mit potenziellen Marktchancen, die sich aus der globalen wirtschaftlichen Erholung und der nachlassenden Inflation ergeben.

Dies könnte die Alpha-Generierung von Hedgefonds steigern, insbesondere für diejenigen, die geschickt sind, Marktschwankungen auszunutzen.

Trotz dieser Aussichten sieht sich die Branche Herausforderungen wie stagnierendem Wachstum des verwalteten Vermögens (AUM) aufgrund früherer Unterperformance und einer starken Verschiebung der Investoren hin zu privaten Märkten gegenüber, die höhere Renditen und Diversifikation zu bieten scheinen. Hedgefonds müssen innovativ sein und sich an diese Herausforderungen anpassen, indem sie möglicherweise Elemente privater Märkte in ihre Strategien integrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und für Investoren attraktiv zu sein.

Im Wesentlichen präsentiert sich 2024 als ein komplexes Umfeld für Hedgefonds, das vielversprechende wirtschaftliche Bedingungen gegen interne Branchenherausforderungen und externe Konkurrenz von privaten Märkten abwägt. Ihre Fähigkeit, dieses Gelände zu navigieren, wird entscheidend für den Erfolg sein.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung der Resonanz Capital keine signifikante Steigerung der Provisionserträge, da eine mögliche Gewinnung von Neukunden, erst im darauffolgenden Jahr zu signifikanten Erträgen führen könnte. Kostenseitig rechnet die Geschäftsführung der Resonanz Capital mit einer Steigerung der Kosten, getrieben von erhöhten Personalaufwendungen und Marketing-Ausgaben. Der Jahresüberschuss sollte folglich im Jahr 2024 leicht sinken.

 

Frankfurt am Main, den 23. Februar 2024

Vincent Weber, CEO

Iliyan Iliev, COO

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Resonanz Capital GmbH

Frankfurt am Main

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 1.691.849,90 2.109.461,66
2. Forderungen an Kunden 892.155,41 1.123.123,53
3. Immaterielle Anlagewerte
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 480.494,00 467.316,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87,00 480.581,00 1.112,00
4. Sachanlagen 80.621,00 98.594,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 320.526,60 711.502,09
6. Rechnungsabgrenzungsposten 85.989,44 106.712,41
3.551.723,35 4.617.821,69

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 8.074,35 12.411,39
2. Sonstige Verbindlichkeiten 104.583,68 128.336,36
3. Passive latente Steuern 153.397,71 149.190,63
4. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 742.655,84 739.133,06
5. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
b) Kapitalrücklage 12.190,58 12.190,58
c) Gewinnrücklagen
ca) andere Gewinnrücklagen 2.100.000,00 2.500.000,00
d) Bilanzgewinn 405.821,19 1.051.559,67
3.551.723,35 4.617.821,69

Handelsrecht

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Resonanz Capital GmbH

Frankfurt am Main

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 538,40 618,18
2. Zinsaufwendungen 0,00 1.344,73
538,40 726,55-
3. Provisionserträge 5.220.273,35 5.545.155,40
4. Sonstige betriebliche Erträge 92.867,30 151.000,86
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 2.245.954,13 2.128.408,75
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 202.239,95 2.448.194,08 170.003,06
- darunter:
für Altersversorgung EUR 14.170,50 (EUR 13.018,10)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.428.934,65 1.355.877,38
3.877.128,73 3.654.289,19
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 439.616,98 310.429,04
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 107.161,55 183.785,64
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 285.510,27 495.366,17
9. Jahresüberschuss 604.261,52 1.051.559,67
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 251.559,67 2.125.844,55
11. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus anderen Gewinnrücklagen 400.000,00 0,00
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen 0,00 1.500.000,00
13. Ausschüttung 850.000,00 625.844,55
14. Bilanzgewinn 405.821,19 1.051.559,67

Anhang 2023

Resonanz Capital GmbH

Frankfurt am Main

A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

I. Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge

Die Resonanz Capital GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 104755 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Resonanz Capital GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und unter Beachtung der gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen, sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß der Formblätter 1 und 3 der RechKredV.

Die Ausweisstetigkeit gegenüber dem Vorjahr wurde gewahrt. Es wurde keine Veränderung in den Bewertungs- und Gliederungsgrundsätzen vorgenommen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind zum Nennwert aktiviert.

Die immateriellen Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet.

Die Gesellschaft hat das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 HGB ausgeübt. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden in Höhe der angefallenen externen Kosten aktiviert. Die angefallenen eigenen Personalkosten wurden nicht aktiviert. Die weiterhin anfallenden externen Kosten werden regelmäßig nachaktiviert. Die bereits aktivierten Kosten werden monatlich unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Hinweise für einen außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf ergaben sich nicht.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 und 15 Jahren) angesetzt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert aktiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert.

B. Weitere Angaben zur Bilanz

I. Forderungen an Kreditinstitute

Der Gesamtbetrag der auf fremde Währung lautende Forderungen beträgt TEUR 749 (Vj. TEUR 1.037).

II. Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 892 enthalten realisierte aber noch nicht abgerechnete Forderungen in Höhe von TEUR 871 (Vj. TEUR 1.123). Die auf fremde Währung laufenden Forderungen betragen TEUR 297 (Vj. TEUR 532). Abgerechnete Forderungen haben regelmäßig eine Restlaufzeit bis 3 Monate.

III. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens

Die detaillierte Entwicklung des Anlagevermögens kann dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

IV. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 321 (Vj. TEUR 712) enthalten Steuerforderungen, Darlehensgewährungen und Mietkautionen.

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 51 (Vj. TEUR 59) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

V. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 86 (Vj. TEUR 107) sind Auszahlungen enthalten, für die eine vertragliche Gegenleistung erst im Folgejahr erfolgt.

VI. Verbindlichkeiten

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis ein Jahr * Restlaufzeit über fünf Jahre *
(TEUR) * (TEUR) (TEUR)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8 8 0
(12) (12) (0)
2. Sonstige Verbindlichkeiten, 105 105 0
(128) (128) (0)
• davon aus Lieferungen u. Leistung 70 70 0
(88) (88) (0)
• davon aus Steuern 35 35 0
(40) (40) (0)

* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 8) sind innerhalb von 3 Monaten fällig.

VII. Passive latente Steuern

Für die handelsrechtlich aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände gilt gemäß § 5 Abs. 2 EStG ein steuerliches Aktivierungsverbot. Daraus ergibt sich zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz eine Bewertungsdifferenz in Höhe von TEUR 480. Die daraus resultierenden passiven latenten Steuern (TEUR 153) wurden mit einem Steuersatz von 31,925 Prozent bewertet.

Die Veränderung der passiven latenten Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Veränderungen der passiven latenten Steuern im Geschäftsjahr 2023 Beträge in (T€)

Stand zu Beginn Zugang Verbrauch/Abgang Stand am Ende
Passive latente Steuern 149 4 0 153

VIII. Rückstellungen

In den anderen Rückstellungen sind Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 622, für Abschluss und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 34 und für sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 87 enthalten.

IX. Eigenkapital

Im laufenden Geschäftsjahr 2023 wurde eine Vorabgewinnausschüttung in Höhe von TEUR 850 vorgenommen. Des Weiteren wurde in 2023 eine Entnahme aus der Gewinnrücklage zugunsten des laufenden Gewinnvortrags in Höhe von TEUR 400 vorgenommen. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 406 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB gilt für den Betrag der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 480), abzüglich der darauf entfallenden passiven latenten Steuern (TEUR 153), eine Ausschüttungssperre. Dementsprechend dürfen die nach einer Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen, zuzüglich eines Gewinnvortrags, den ausschüttungsgesperrten Betrag von TEUR 327 nicht unterschreiten.

C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Provisionserträge

Die Provisionserlöse in Höhe von TEUR 5.220 (Vj. TEUR 5.545) verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

Provisionserlöse Inland: TEUR 0 (Vj. TEUR 0)
Provisionserlöse Ausland: TEUR 5.220 (Vj. TEUR 5.545)

II. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung (TEUR 76; Vj. TEUR 129).

III. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwand aus Währungsumrechnung (TEUR 36; Vj. TEUR 93) und nicht abziehbare Vorsteuern (TEUR 65; Vj. TEUR 77).

D. Sonstige Angaben

I. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurde im Durchschnitt die folgende Anzahl von Mitarbeitern beschäftigt (ohne Geschäftsführung):

Anzahl
Weiblich 2
Männlich 6
Gesamt 8

II. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Vincent Weber, Schwalbach, CEO

Iliyan Iliev, Frankfurt, COO

Ivo Zonev, Frankfurt, CIO (bis 30.09.2023)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Zum Bilanzstichtag betrugen die Darlehensgewährungen an Geschäftsführer TEUR 23. Das Darlehen wird mit jährlich 2 Prozent verzinst. Die Zins- und Tilgungszahlungen erfolgen über einen Zeitraum von 5 Jahren in monatlich gleichbleibenden Annuitäten. Im Jahr 2023 betrugen die Tilgungsleistungen TEUR 7.

III. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine berichtspflichtigen Haftungsverhältnisse.

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 735. Die finanziellen Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit von bis zu 45 Monaten.

V. Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEUR 20. Davon entfallen TEUR 20 auf Abschlussprüferleistungen.

VI. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach Beendigung des Berichtsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Resonanz Capital von besonderer Bedeutung sind.

VII. Vorschlag Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 406 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt, den 26. Februar 2024

Vincent Weber CEO

Iliyan Iliev COO

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Resonanz Capital GmbH, Frankfurt am Main

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
3. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 827.640,70 433.585,00 0,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.576,64 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 832.217,34 433.585,00 0,00
4. Sachanlagen 232.364,28 277,98 1.188,79
Summe Anlagevermögen 1.064.581,62 433.862,98 1.188,79
Umbuchungen Zuschreibungen Geschäftsjahr Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
3. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 1.261.225,70
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 4.576,64
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 1.265.802,34
4. Sachanlagen 0,00 0,00 231.453,47
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 1.497.255,81
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR
Anlagevermögen
3. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 360.324,70 420.407,00 0,00 780.731,70
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.464,64 1.025,00 0,00 4.489,64
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 363.789,34 421.432,00 0,00 785.221,34
4. Sachanlagen 133.770,28 18.184,98 1.122,79 150.832,47
Summe Anlagevermögen 497.559,62 439.616,98 1.122,79 936.053,81
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
3. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 480.494,00 467.316,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87,00 1.112,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 480.581,00 468.428,00
4. Sachanlagen 80.621,00 98.594,00
Summe Anlagevermögen 561.202,00 567.022,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Resonanz Capital GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Resonanz Capital GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Resonanz Capital GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 3. Mai 2024

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