Röchling Industrial Xanten GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Kurt Johannes Schlag seit 28.3.2018 | Geschäftsführer |
Stephan Dr. Peiffer seit 5.2.2014 | Geschäftsführer |
Jacob Willem Hendrik Tsjalling Meijer seit 5.2.2014 | Prokura |
Ralf van Holt seit 5.2.2014 | Prokura |
Ulrich Kottkamp seit 5.2.2014 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schwartz GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
AnhangI. Allgemeine ErläuterungenDer Jahresabschluss der Schwartz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Der Abschluss wurde unter Berücksichtigung der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz ergeben sich Änderungen bei den Umsatzerlösen. Es besteht eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen. Der vergleichbare Wert der Umsatzerlöse beträgt 31.229,6 TEUR. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. Vorjahresangaben sind in Klammern dargestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Dabei wird von einer Nutzungsdauer von längstens fünf Jahren ausgegangen. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Er umfasst demnach auch Anschaffungsnebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen. Zugänge beim beweglichen Anlagevermögen werden im Geschäftsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 410,00 EUR werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen werden in längstens 16 Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in 3 bis 8 Jahren, längstens in 15 Jahren abgeschrieben. Im Finanzanlagevermögen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt. Verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird bei Vermögensgegenständen des Finanzanlagevermögens der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten; die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten für Material und Lohn sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Bestandsrisiken sind durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung ist eingehalten. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Vornahme einer pauschalen Wertberichtigung von 1,5 % ausreichend Rechnung getragen. Liquide Mittel sowie der Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt. Das Gezeichnete Kapital ist vermindert um den Nennbetrag der Eigenen Anteile angesetzt. Die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklagen sind zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag gebildet. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen finden alle erkennbaren Risiken - soweit nicht in anderen Bilanzpositionen erfasst - in ausreichendem Maße Berücksichtigung. Rückstellungen für Garantiekosten werden für Einzelrisiken angesetzt. Darüber hinaus wird eine pauschale Garantierückstellung in Höhe von 0,45 % des garantiebehafteten Umsatzes gebildet. Die Verbindlichkeiten werden zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur BilanzDie Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens mit Bruttowerten und kumulierten Abschreibungen für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 wird im Anlagenspiegel dargestellt. ZUSAMMENSETZUNG UND ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016A. Grundlagen des UnternehmensDie Schwartz GmbH ist ein international führender Hersteller technischer Kunststoffe mit Spezialisierung auf die Werkstoffe Polyamid (PA) und Duroplaste, mit über 90 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen wurde 1924 gegründet und wird als Familienunternehmen geführt. Die technischen Kunststoffe PA und Duroplaste sind innovative Substitutionswerkstoffe für Metalle, die verschleißfest, gleitfreudig, korrosionsbeständig und als Formguss leicht zu bearbeiten sind. Sie sind Ausgangsprodukt für die verschiedensten Komponenten wie z.B. Gleitelemente, Rollen, Zahn und Kettenräder im Maschinen- und Anlagenbau. Der Schwerpunkt der Formgussherstellung an den Standorten Deutschland und Tschechien liegt in der Produktion von PA 6-G und PA 12-G, zwei sehr festen, langlebigen Gusspolyamiden in verschiedenen Materialeinstellungen aus eigener Entwicklung. Andere Thermo- und Duroplaste ergänzen das Programm. Der Vertrieb erfolgt weltweit über die eigenen Standorte in Deutschland, Tschechien, den USA und China ergänzt durch ein regional spezifisches Vertreternetzwerk. B. WirtschaftsberichtUm die Entwicklung der Schwartz GmbH 2016 und die Prognosen für 2017 entsprechend einzuschätzen, ist zunächst ein Blick auf das Wirtschaftsumfeld und seine Entwicklung hilfreich. Wie der IWF im Rahmen einer Aktualisierung seines Weltwirtschaftsausblick von Oktober 2016 mitteilte, rechnet er für 2017 und 2018 weiterhin mit einem Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,4 und 3,6 Prozent. Im Jahr 2016 dürfte die Weltwirtschaft laut IWF um 3,1 Prozent gewachsen sein. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), der die zentrale Kundengruppe der Schwartz GmbH als Verband vertritt, kommt in seinem Ausblick für 2017 zu folgenden Erkenntnissen: "Alles in allem spricht einiges dafür, dass es den deutschen Maschinenbauern 2017 selbst in einem von zahlreichen Unsicherheiten geprägten Umfeld gelingt, das Vorjahresniveau mindestens zu halten, wenn nicht zu toppen. Die Prognose für die deutsche Maschinenproduktion lautet deshalb auf plus 1 Prozent real". Der VDMA-Rückblick auf das Jahr 2016 von VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers fällt dagegen etwas ernüchternd aus: "Das Weltwirtschaftswachstum von unter 3% reicht für den Maschinenbau nicht aus, um richtig auf Touren zu kommen, dazu müsste die Wachstumsrate mehr als 3 Prozent erreichen" . Insbesondere China fällt als Wachstumsmotor für die Welt in diesem Jahr weitgehend aus, mit teils empfindlichen Folgen nicht nur für den deutschen Maschinenbau. Andere Länder oder Regionen können diese Investitionsschwäche nur unvollständig kompensieren. Hinzu kommen neue Unsicherheiten in wichtigen Absatzmärkten wie Großbritannien oder der Türkei. Für das abgeschlossene Jahr 2016 bekräftigen die VDMA-Volkswirte ihre Prognose, der zufolge es lediglich zu einem Nullwachstum in der realen Produktion reichen wird. Angesichts des schwachen weltwirtschaftlichen Umfeldes und anhaltender politischer Störungen betrachten die Volkswirte des VDMA dieses Ergebnis jedoch durchaus als Erfolg. Für die Schwartz GmbH waren in 2016 neben den gesamtwirtschaftlichen Einflüssen jedoch auch andere Faktoren bestimmend. Die Schwartz GmbH konnte im Jahr 2016 ihren Umsatz nicht wie geplant ausweiten und mußte gegenüber 2015 mit 4% einen leichten Rückgang hinnehmen. Diese Entwicklung hatte drei Gründe: A) Durch den Materialkostenrückgang im Bereich der Ausgangsrohstoffe entstand eine preisbedingte Umsatzlücke, da auch die Abnehmerpreise angepaßt wurden. B) einzelne Großprojekte mit Kunden haben sich aufgrund der weltwirtschaftlichen Gesamtlage deutlich verzögert bzw. konnten nicht in dem geplanten Umfang umgesetzt werden. C) die weltweite Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau verlor, wie oben dargestellt, an Dynamik, wovon auch unsere Kundengruppe der Maschinenbauer beeinflusst war. C. RisikomanagementsystemWesentliche Prinzipien wie Funktionstrennung von Einkauf und Rechnungswesen sowie die Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips werden eingehalten. Es werden regelmäßig Finanz-, Produktions- und Vertriebskennzahlen an die Geschäftsleitung berichtet. Ebenfalls melden alle Tochtergesellschaft regelmäßig die Auftrags-, Produktions- und Ergebnis-Kennzahlen an die Geschäftsleitung. D. Sonstige AngabenZiel unseres Qualitätsmanagementsystems ist die kontinuierliche und nachhaltige Sicherstellung und Optimierung unserer Produkt- und Prozessqualität. Grundlage hierfür ist die Erfüllung der Anforderungen der DIN EN ISO 9001/2008. Qualität gehört neben der Kundenorientierung, der Wirtschaftlichkeit und dem Umweltschutz zu den vorrangigen Unternehmenszielen der Schwartz GmbH. Wir setzen auf eine eigene Werkstoffforschung und -entwicklung. In unserem Labor werden kontinuierlich Materialmodifikationen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften für Konstruktionsteile mit besonderen Werkstoffanforderungen entwickelt. In unserem Customer Sales Service Center werden Kundenanforderungen aufgenommen und durch die intelligente Veränderung von Kunststoffeigenschaften bestehender Produkte weiterentwickelt. Im Bereich "Neue Produkte und Anwendungen" werden gemeinsam mit unserem Produktmanagement neue Materialien getestet.
Düsseldorf, den 21.03.2016 Dr. Stephan Peiffer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schwartz GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Köln, den 31. März 2017 DIPL.-KFM.
HANS M. KLEIN + PARTNER mbB
Dipl.-Kfm. Hans M. Klein, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Volksw. Thomas Schiffarth, Wirtschaftsprüfer |
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