PMA Prozeß- und Maschinen-Automation GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Isabell Hajji seit 8.12.2025 | Prokura |
Eugene De Villiers seit 16.11.2023 | Prokura |
Jeroen Bernard van de Wiel seit 3.8.2023 | Geschäftsführer |
Jochen Hartmut Feiler seit 1.8.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NPTG Netherlands Holding II B.V. | 74.91% |
NPTG Holding I Corporation | 25.09% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hengstler GmbHAldingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Anteile an der Hengstler GmbH werden zu 100 % von der TGA Germany3 GmbH mit Sitz in Aldingen gehalten. Diese ist mittelbares Tochterunternehmen der Fortive Corporation, Everett, USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Fortive Corporation, Everett, USA, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Hengstler GmbH ist zu 100 % beteiligt an der Hengstler s.r.o., Kežmarok, Slowakei. Die bisherige 100 %-ige Beteiligung an der KACO ELEKTROTECHNIK GmbH mit Sitz in Aldingen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 an das verbundendene Unternehmen, die Neff Holding GmbH mit Sitz in Aldingen, verkauft. Die Hengstler GmbH vertreibt ihre Produkte weltweit. Im Wesentlichen werden alle Länder direkt beliefert, mit Ausnahme von Japan und China, die hauptsächlich über ICG Japan Co. Ltd., Osaka, Japan, und Fortive Setra-ICG (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin, China, beliefert werden. Ein großer Teil des Umsatzes der USA wird über Dynapar Corporation/SPT Elizabethtown, USA, vertrieben. Die Hengstler GmbH verkauft auch innerhalb von Fortive seine Produkte an Schwestergesellschaften, wo sie in deren Endprodukte eingehen. Die Hengstler GmbH ist nach den Produktsparten Relais, Drehgeber, Zähler, Drucker, Kunststoffteile und Sonstige organisiert. 2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Im Geschäftsjahr 2023 blieb das Wettbewerbsumfeld weitgehend unverändert. Die Marktstruktur wird weiterhin von einigen global agierenden Konzernen sowie einer Vielzahl von mittelständischen Anbietern gebildet. Dar Geschäftsjahr 2023 hat weiterhin fragile Lieferketten gesehen, sowohl als auch steigende Energiepreise und die Inflation war weiterhin auf einem hohen Kurs. All dies führte zu einer anhaltend schwachen Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Zusätzlich dazu treten neue Herausforderungen auf: der Krieg in der Ukraine, die Rolle Chinas im globalen Kontext und jüngst die Ereignisse in Israel, die zu einer erhöhten Unsicherheit führen. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Das Relais-Programm wird durch Hengstler s.r.o. hergestellt und über die Hengstler GmbH hauptsächlich in Europa vertrieben. Im Geschäftsjahr 2023 sind unsere Relaisumsätze um 33,0 % gesunken. Das Drehgeber-Programm wird fast ausschließlich durch die Hengstler GmbH hergestellt und vertrieben. Hauptabsatzmarkt bleibt Europa. In 2023 hat sich der Drehgeberumsatz um 7,0 % vermindert. Das Zähler-Programm wird größtenteils durch die Hengstler s.r.o. hergestellt, und über die Hengstler GmbH vertrieben. Hauptabsatzmarkt für Zähler ist Europa, mit konsistenter Nachfrage in Asien. In 2023 ist der Umsatz für Zähler um 18,5 % gesunken. Das Drucker-Programm wird hauptsächlich durch Hengstler s.r.o. hergestellt und über die Hengstler GmbH hauptsächlich nach Nordamerika und Europa vertrieben. Der Druckerumsatz sank in 2023 um 42,3 %. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum 2022 sank der Umsatz der Hengstler GmbH im Geschäftsjahr 2023 insgesamt um rd. 20,3 % auf TEUR 74.719. Der Umsatzrückgang ist einerseits auf einem reduzierten Auftragseingang zurückzuführen. Zum anderen waren die Umsätze des Vorjahres geprägt durch den kompletten Abbau des Auftragsbestandes. Die Materialaufwandsquote erhöht sich leicht von 52,1 % in 2022 auf 52,2 % im Geschäftsjahr 2023 bezogen auf die Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen). Die Personalaufwandsquote ist mit 32,9 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 gestiegen (Vj. 23,8 %). Dies ist im Wesentlichen auf den gesunkenen Umsatz bei erhöhtem Personalaufwand durch Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr erheblich um 69,0 % angestiegen, aufgrund einer neuen Lizenzvereinbarung mit dem Mutterkonzern (Fortive) und einer gestiegenen Rückstellung für Stock Options für die Mitarbeiter. Das Finanzergebnis hat sich von TEUR -147 in 2022 zu TEUR +2.565 in 2023 erheblich verbessert. Die wesentliche Ursache hierin liegt in der in 2023 erfolgten Umstrukturierung der Cash-Pools innerhalb der Fortive-Gruppe. Das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) ist im Geschäftsjahr 2023 insgesamt mit 4,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr 2022 mit 16,5 Mio. EUR stark verschlechtert was vor allem auf die gesunkenen Umsätze zurückzuführen ist. Das verschlechterte Ergebnis wurde durch den positiven Einfluss aus dem Verkauf der Beteiligung KACO ELEKTROTECHNIK GmbH mit Sitz in Aldingen abgemildert. Auf der Aktivseite ist die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft v.a. gekennzeichnet durch Vorräte und Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sowie Guthaben bei Kreditinstitut. Im Berichtsjahr erhöhte sich bei den Vorräte der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen verminderte sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr. Die insgesamt leichte Erhöhung der Bestände ist hauptsächlich auf den Rückgang des Umsatzvolumens und den weiterhin langen Lieferzeiten zurückzuführen. Die wesentlichen Bestandteile der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bilden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der veränderten Abrechnungsmodalität der Royalty Fees. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahresstichtag unverändert. Die Kapitalstruktur des Unternehmens besteht mit 85,3 Mio. EUR oder rd. 60,8 % (Vorjahr rd. 57,2 %) aus Eigenkapital. Das Eigenkapital finanziert das gesamte Anlagevermögen und zusätzlich 56,1 % des Umlaufvermögens. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 2.794 erhöht. Sie setzten sich im Wesentlichen aus Restrukturierungsmaßnahmen, sonstigen Personalaufwendungen, Mitarbeiterboni sowie Rückstellungen für Aktien Optionen zusammen. Der Anstieg basiert jedoch v. a. auf den Restrukturierungsmaßnahmen. Die Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen und der Ergebnisabführung an die Gesellschafterin. Die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 9.518 ergibt sich im Wesentlichen aus der erfolgten Ergebnisabführung für 2021 und der aus 2023 verminderten Ergebnisabführungsverpflichtung. Durch Mitgliedschaft im Cash-Pool des Fortive Konzerns ist die Liquidität/ der Cashflow jederzeit gegeben. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage ihren Verpflichtungen vollständig nachzukommen. 4. Gesamtaussage Im Lagebericht 2022 wurde die Prognose aufgestellt, dass das Umsatzniveau in 2023 leicht rückgängig sein würde. Diese Prognose wurde mit Umsatzerlösen von TEUR 74.719 nicht erreicht, was auf die reduzierten Auftragseingänge zurückzuführen ist. Ferner wurde geplant, dass sich das Ergebnis vor Steuern auch im Geschäftsjahr 2023 im unteren zweistelligen Millionenbereich befinden wird. Diese Prognose traf mit einem Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 4.002 leider auch nicht zu. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf trotzdem zufriedenstellend. 5. Forschung und Entwicklung Die Hengstler GmbH führt für Neuprodukte Entwicklungsarbeiten in allen Geschäftsbereichen durch. Die F&E Quote ist in 2023 bezogen auf die Umsatzerlöse leicht auf 6,0 % angestiegen im Vergleich zu 2022 (4,1 %). 6. Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ergebnisabführung. Die nicht finanziellen Leistungsindikatoren sind nachfolgend genannt. Bei der Gesellschaft werden Arbeitnehmerbelange durch eine Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung berücksichtigt. Ein Qualifizierungsmanagementsystem ist eingeführt, um die Qualität in der Produkt- und Prozessentwicklung zusätzlich sicherzustellen. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen durch unsere Mitarbeiter trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei. Durch die Umsetzung interner Umweltziele sowie durch externe Zertifizierungen erfüllt die Gesellschaft die konzerninternen und öffentlichen Anforderungen an den Umweltschutz. Die Termintreue hat sich nach den in den Vorjahren durch die durch COVID entstandenen Lieferengpässe in 2023 wieder verbessert (gemessen am Wunschtermin der Kunden). 7. Chancen- und Risikobericht Der Fortive Konzern hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Möglichen Unternehmensrisiken werden dabei durch ein monatliches Reporting, dass sowohl finanzwirtschaftlich als auch produktionstechnische und vertriebsorientierte Kennzahlen umfasst, soweit wie möglich Rechnung getragen. Das umfassenden Kontroll- und Risikomanagement wird fortlaufend weiterentwickelt, um insbesondere das Maß der geschilderten bedeutsamen Risiken in Zukunft noch besser bewerten und handhaben zu können. Für die Hengstler GmbH bestehen grundsätzlich Beschaffungs-, Produkt-, Absatz-, Finanz-, und Cyberrisiken. Die Nachfrage nach unseren Produkten ist den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, wie z.B Inflationsraten und Zinsniveau, geopolitischen Ereignissen, der Gesetzgebung und dem Kundenverhalten unterworfen, die kurzfristig und mittelfristig zu erwarteten Marktreaktionen führen können. Weiterhin bestehen Risiken auf der Beschaffungsseite bei Zulieferern. Dies erschwert die Vorhersage unsere Absatzmenge und birgt das Risiko von Unterauslastungen. Das Produktionsplanungssystem orientiert sich an der Umsatzplanung und stellt damit weitgehend sicher, dass benötigte Produkte nur in der nachgefragten Menge und Konfiguration zu möglichst niedrigen Herstellungskosten produziert werden. Die Vorräte unterliegen einer ständigen Überwachung und anhaltenden Optimierung im Hinblick auf ihre Marktgängigkeit und ihre Bestandshöhe. Gegebenenfalls werden die Vorräte gemäß der risikokonformen internen Richtlinie wertberichtigt. Als Unternehmen der Fortive-Gruppe wendet Hengstler seit 25 Jahren ein stark entwickeltes "Lean"-basiertes Geschäftssystem (FBS - Fortive Business System) an. Damit stehen die konstante Reduzierung von Verschwendung und die kontinuierliche Verbesserung aller Prozesse im Kern des Handelns unserer Mitarbeiter. Ein FBS Leader koordiniert die diesbezüglichen Aktivitäten systematisch, und integriert diese mit Benchmarks und neuen Erkenntnissen anderer Fortive-Unternehmen. Die Finanzierung der Gesellschaft wird im Konzernverbund sichergestellt. Damit werden die Finanzrisiken weitestgehend auf die Muttergesellschaft und den Konzern verlagert. Einer grundsätzlichen Ausweitung der Geschäftsaktivität im Rahmen einer diesbezüglichen Konzernstrategie würden somit keine Finanzrisiken für die Gesellschaft selbst entgegenstehen. Durch den sehr hohen Bestand an liquiden Mitteln zum Stichtag wird für den Prognosezeitraum keine Notwendigkeit der Finanzierung durch die Muttergesellschaft gebraucht. Durch technische und organisatorische Maßnahmen schützen wir die Datenströme und -verarbeitung in unseren Produktions- und IT-Infrastrukturen. Die Erreichung der strategischen und finanziellen Ziele des Unternehmens ist im hohen Maße von seinen Mitarbeitern, ihren Fähigkeiten und ihrer Einsatzbereitschaft abhängig. Steigende Komplexität und ein schnelllebiges Wettbewerbsumfeld führen zu einem zunehmenden Bedarf an Fach- und Führungskräften. Um den sich stetig ändernden Anforderungen moderner Betriebs- und Organisationsprozesse Rechnung zu tragen, wird unverändert in die interne und externe Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie in eine moderne Personalentwicklung investiert. Wesentliche Risiken für die Entwicklung der Gesellschaft resultieren auch aus einer abklingenden Konjunktur in Europa sowie konjunkturellen Einflüssen auf den relevanten Absatzmärkten. Diese umfassen neben dem deutschen Markt auch insbesondere den ausländischen Markt, die ca. 53 % der Umsatzerlöse darstellen, sodass der Fokus nicht nur auf das inländische Management von Risiken gelegt werden darf. Weitere Risiken stellen andere fortbestehende geopolitische Krisen sowie mögliche Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten dar. Der steigenden Inflation wird weltweit von den Noten- und Zentralbanken mit der Anhebung des Leitzinses begegnet. Auch wenn dies ein zu erwartender Schritt gewesen ist, werden wir erst im Verlauf der des Geschäftsjahres 2024 die tatsächlichen Folgen dieser Maßnahme beurteilen können. Unter Berücksichtigung der zurzeit verfügbaren Informationen sind bestandsgefährdende Risiken in der künftigen Entwicklung - auch nach Würdigung potenzieller Auswirkung des Ukraine-Krieges und der aktuellen Situation im Nahen Osten und der Unsicherheiten auf den Finanzmärkten - nicht erkennbar. Chancen über eine allgemeine Marktsituation hinaus ergeben sich, neben unseren Neuproduktentwicklungen/Weiterentwicklungen, aus diversen kundenspezifischen Projekten. Zudem haben wir ein breites Produktportfolio und eine breite Kundenstruktur, wodurch eine Konzentration von Risiken nicht gegeben ist. 8. Prognosebericht Unsere Ergebnisplanung 2024 basiert auf den zum Ende 2023 verfügbaren Wirtschaftsprognosen und ging von einer leichten Erholung der globalen Wirtschaft aus. Darüber hinaus nehmen wir an, dass die politischen Unsicherheiten nicht weiter zunehmen und die Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts als auch der Lage im Nahen Osten auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Europa und der Welt begrenzt bleiben. Derzeit wird davon ausgegangen, dass wir unsere Prognosen unverändert erreichen können. Nach der angespannten Lieferkettensituation der letzten Jahre erwarten wir dieses Jahr weiterhin Entspannung sowohl in den Lieferzeiten als auch von einer Preisperspektive. Die Hengstler GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund der Auftragslage und des aktuellen Auftragsbestands eine prozentuale Umsatzerhöhung im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Dies ist bedingt durch eine Normalisierung der Bevorratung unserer Kunden im Vorjahr und eine leichte Verbesserung der Wirtschaftslage. Basierenden auf den Auftragseingängen werden Maßnahmen zu Kosteneinsparungen erodiert, welche auch Auswirkungen auf die Beschäftigung/ Auslastung haben werden. Damit einhergehend erwarten wir ein etwa besseres Ergebnis vor Ergebnisabführung, das sich im Geschäftsjahr 2024 im unteren zweistelligen Millionenbereich befinden wird. Davon unbeeinträchtigt beabsichtigen wir, unseren Fokus auf kontinuierliche Verbesserung sowie unsere Investitionen in Produktentwicklung fortzusetzen, um so langfristiges Wachstum zu sichern und zu fördern.
Aldingen, 25. September 2024 Hengstler GmbH Die Geschäftsführung Jochen Feiler Jeroen van de Wiel Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023
Anhang zum 31.12.2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist unter der Firma Hengstler GmbH mit Sitz in Aldingen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 460604 eingetragen. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der TGA Germany3 GmbH, Aldingen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gliederung, Ansatz und Bewertung erfolgten im Wesentlichen nach den gleichen Methoden wie im Vorjahr mit der Ausnahme des Ausweises der Lizenzerlöse (Royalty Fees). Der Ausweis der Royalty Fees erfolgt erstmalig unter der Position "Umsatzerlöse". Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend §265 Abs. 2 Satz 3 HGB angepasst und beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 544 (Vj. 632). Hintergrund der Anpassung ist, dass die Royalty Fees gemäß §277 Abs. 1 HGB Umsatzerlöse darstellen und keine sonstige betrieblichen Erträge. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Aktivierte Eigenleistungen enthalten neben Lohn- und Materialeinzelkosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Abschreibungen auf das unbewegliche Anlagevermögen erfolgen linear, unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren. Die Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen erfolgen ebenfalls linear, mit einer Nutzungsdauer zwischen 2 und 10 Jahren. Alle geringwertigen Wirtschaftsgüter eines Jahres mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten aufgenommen, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Im Finanzanlagevermögen sind die Anteilsrechte mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu gleitenden Durchschnittspreisen oder den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, die neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen beinhalten. Für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit sowie zur verlustfreien Bewertung der Vorräte werden angemessene Abschläge vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko sowie Skontoverluste wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) berechnet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 Gebrauch gemacht. Dabei werden die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Berechnung der Pensionsverpflichtungen liegen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,83 % (Vj. 1,79 %). Darüber hinaus wurde unverändert zum Vorjahr eine Rentenanpassungsrate von 2,00 % bis 3,00 % in der Rechnung verwendet. Eine Fluktuationsrate war nicht zu berücksichtigen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellung für Altersteilzeit und Jubiläen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet. Für die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen wurde ein Rechnungszins in Höhe von 1,00 % (Vj. 0,42 %) und ein Gehaltstrend von 2,50 % zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Davon-Vermerke Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Da zwischen der Gesellschaft (Organ) und der TGA Germany3 GmbH (Organträger) ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvetrag besteht, erfolgt die Bilanzierung latenter Steuern auf Ebene des Organträgers. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Gesellschaft ist beteiligt an:
1) Angaben aus 2022. Die Beteiligung an der KACO ELEKTROTECHNIK GmbH, Aldingen, wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 an das verbundene Unternehmen, die Neff Holding GmbH mit Sitz in Aldingen, verkauft. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.926 (Vj. TEUR 1.296) sowie aus Ergebnisabführung TEUR 12 (Vj. TEUR 0). Des Weiteren ist hier die Kaufpreisforderung aus dem Verkauf der Beteiligungsanteile i.H.v. TEUR 1.669 enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 85.232.356,60 und ist voll eingezahlt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt insgesamt EUR 59.228. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten unter anderem Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen (TEUR 3.174), für die Ausgabe von Stock Options für die Mitarbeiter der Hengstler GmbH (TEUR 2.222), für Prämien und Tantiemen (TEUR 323), für Altersteilzeit- und Jubiläumsaufwendungen (TEUR 310), für Urlaubs- und Gleitzeitguthaben (TEUR 267), für ausstehende Rechnungen (TEUR 190) sowie für Garantieleistungen (TEUR 100). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 21.349 (Vj. TEUR 29.976) aus Gewinnabführung. TEUR 10.928 betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in den folgenden Bereichen erzielt:
Die Umsätze verteilen sich dabei wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 794 (Vj. TEUR 261) enthalten sowie Erträge aus dem Verkauf der Beteiligung an der KACO ELEKTROTECHNIK GmbH, Aldingen in Höhe von TEUR 948 In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 3.488 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten enthielt im Vorjahr ausschließlich ausländische Quellensteuer in Höhe von TEUR 144. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat für die Hengstler s.r.o., Kežmarok, Slowakei, eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie sich verpflichtet, die Hengstler s.r.o., Kežmarok, Slowakei, finanziell so auszustatten, dass diese jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das Eigenkapital der Hengstler s.r.o., Kežmarok, Slowakei, zum 31. Dezember 2022 beträgt TEUR 11.445. Ferner wurde eine Patronatserklärung zugunsten der Hengstler s.r.o., Kežmarok, Slowakei, für Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen abgegeben. Es bestehen Bürgschaften in maximaler Gesamthöhe von TEUR 10.000 zugunsten verbundener Unternehmen. Zum Bilanzstichtag sind diese in Höhe von TEUR 2.660 valutiert. Im Rahmen des von Fluke Europe BV, Eindhoven, Niederlande, eingerichteten zentralen Cash-Poolings, an dem neben unserer Gesellschaft verschiedene Gesellschaften des Fortive Konzerns teilnehmen, haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitensaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Cash-Pool führenden Gesellschaft, Fluke Europe BV, Eindhoven, Niederlande, ergibt. Zum 31. Dezember 2023 bestand kein Haftungsrisiko aus Cash-Pooling, da das Cash-Pool-Konto der Fluke Europe BV zum Bilanzstichtag einen positiven Saldo aufwies. Das Risiko aus der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird wie folgt eingeschätzt: Das Risiko aus den Patronatserklärungen und den selbstschuldnerischen Bürgschaften wird aufgrund der guten Vermögens- und Finanzlage der verbundenen Unternehmen als gering eingestuft. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Cash-Poolings wird durch die Geschäftsführung aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der teilnehmenden Unternehmen ebenfalls als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen gegenüber Dritten bestanden zum Bilanzstichtag wie folgt:
Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren: Herr Jochen Feiler, Geschäftsführer Herr Matthew Moore, Geschäftsführer (bis 12.07.2023) Herr Jeroen van de Wiel, Geschäftsführer (ab 12.07.2023) Auf die Angabe der Organbezüge wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Bezüge ehemaliger Organe Die Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 124. Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 beinhalten Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 1.016. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter, inklusive Teilzeitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Anteile an der Hengstler GmbH werden zu 100 % von der TGA Germany3 GmbH mit Sitz in Aldingen gehalten. Diese ist mittelbares Tochterunternehmen der Fortive Corporation, Everett, USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Fortive Corporation, Everett, USA, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, die TGA Germany3 GmbH, die sämtliche Anteile der Gesellschaft unmittelbar und mittelbar hält, nimmt für die Erstellung des Konzernabschlusses die Befreiung nach § 292 HGB in Anspruch. Der Konzernabschluss der Fortive Corporation, Everett, USA, wird im Internet unter Edgar Company Filings (http://www.sec.gov/edgar/searchedgar/companysearch.html) publiziert. Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Hengstler GmbH von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers in englischer Sprache offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Fortive Corporation, Everett (USA)) nach US-GAAP aufgestellt; die befreiende Wirkung tritt mit der Offenlegung im Unternehmensregister ein. Die Unterlagen zur befreienden Konzernrechnungslegung der Fortive Corporation, Everett, USA, werden durch die TGA Deutschland GmbH, Aldingen, im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US-GAAP) und deutscher Rechnungslegung (HGB) in Bezug auf den Konzernabschluss der Hengstler GmbH sind nachfolgend aufgeführt. Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US-GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB. Rückstellungen Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US-GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des Erfüllungsbetrags der notwendigen Rückstellung zuverlässig schätzbar ist. Dabei ist auch eine Abzinsung zu berücksichtigen, wenn diese zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US-GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn bzw. sieben Geschäftsjahre. Bei Pensionsverpflichtungen kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt werden. Latente Steuern Durch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB besteht für einen aktiven latenten Steuerüberhang ein Ansatzwahlrecht, nach US-GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden. Honorar des AbschlussprüfersDas Honorar des Abschlussprüfers beinhaltet für das Geschäftsjahr 2023 ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 63. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns auswirken, haben sich nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Aldingen, 25. September 2024 Hengstler GmbH Die Geschäftsführung Jochen Feiler Jeroen van de Wiel Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hengstler GmbH, Aldingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hengstler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 25. September 2024 EY
GmbH & Co. KG
Storz, Wirtschaftsprüfer Müll-Stoll, Wirtschaftsprüferin |
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