Norderwerft Repair GmbH
Reiherstraße 20, 20457 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Hohmann seit 16.1.2026 | Prokura |
Hans-Joachim Theile seit 27.6.2014 | Geschäftsführer |
Jochen Prötzig seit 21.1.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Norderwerft Repair GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2020LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020NORDERWERFT REPAIR GMBH, HAMBURGGeschäftstätigkeit Die Geschäftsfelder der Norderwerft Repair GmbH (nachfolgend NWR) bestehen im Vergleich zum Vorjahr unverändert aus dem Umbau, der Instandsetzung und Instandhaltung von Schiffen, Schiffsteilen und schwimmenden Fahrzeugen sowie von Maschinen und Maschinenteilen aller Art, insbesondere im Bereich höherer Technologie; ferner der Durchführung technischer Serviceleistungen, auch für stationäre Anlagen. Der Sitz und die Verwaltung der NWR befinden sich in Hamburg. Geschäftslage Im Berichtsjahr ist ein Rückgang der Umsatzerlöse bei einem leichten Anstieg der Gesamtleistung zu verzeichnen. Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten 2020 bildeten wertmäßig Reparaturen an Marineschiffen und einigen zivilen Handelsschiffen. Die Auftragslage und die Auslastung entsprachen den Erwartungen. Die Umsatzerlöse der gedockten zivilen Schiffe sind weiter rückläufig. Die Perspektiven für das Folgejahr werden auf Basis der planbaren Aufträge als nicht zufriedenstellend gesehen. Finanz- und Ertragslage Die Ertragslage der NWR ist auf niedrigem Niveau positiv. Wir gehen davon aus, dass sich die Finanz- und Ertragslage vor dem Hintergrund der laufenden Abrechnung fertiggestellter Projekte auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Gesellschaft erwartet für das laufende Jahr eine Verschlechterung der Ertragslage. Die Auftragslage der NWR befindet sich weiter auf mäßigem Niveau. Vermögenslage Die Bilanzsumme sinkt um 2,6 Mio. auf € 20,3 Mio. (Vorjahr € 22,9 Mio.). Die Vorräte sind um € 2,1 Mio. gesunken auf € 8,6 Mio. Das Eigenkapital belief sich zum 31. Dezember 2020 auf € 7,6 Mio. womit die Eigenkapitalquote bei ca. 37 % liegt. Langfristige Verbindlichkeiten durch Bankfinanzierungen liegen nicht vor. Die Vermögenslage ist damit weiterhin von einer angemessenen Eigenkapitalquote geprägt. Investitionen / Instandhaltungen Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen wurden im geplanten Umfang durchgeführt. Alle notwendigen Investitionen zur Aufrechterhaltung und sachgerechten Weiterentwicklung betrieblicher Einrichtungen wurden vorgenommen. Für laufende Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen waren keine Finanzierungen erforderlich. Die zur Beseitigung des Sanierungsstaus erforderlichen Maßnahmen wurden in 2020 fortgesetzt und sind auch weiterhin in einer verstärkten Ausrichtung der Investitionsplanung berücksichtigt. Personal Im Berichtsjahr beschäftigte die NWR durchschnittlich 88 (Vorjahr: 87) Mitarbeiter. Wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr und besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Das Reparaturgeschäft ist davon geprägt, dass klassische Handelsschiff-Reparaturen weiterhin sehr zurückhaltend vorgenommen werden. Insgesamt besteht eine herausfordernde Wettbewerbssituation, da auch im Bereich der Reparatur von Spezialschiffen und Marineinstandsetzungen eine hohe Wettbewerbsintensität festzustellen ist. Ursächlich hierfür sind die derzeit stark schrumpfenden Wartungsbudgets der Reedereien und Reparaturüberkapazitäten im Markt, so dass der Mangel an Projekten den Wettbewerb zwischen den Reparaturwerften weiter verschärfen wird. Ungünstige Rahmenbedingungen verschärfen den Wettbewerb zu Reparaturwerften in Polen, Dänemark, den Benelux-Ländern und der östlichen Ostsee zusätzlich. Die Tendenz, dass die Reeder zunehmend eigene Mitarbeiter oder Unterauftragnehmer mit Reparatur- und Wartungsarbeiten auf See oder in den Häfen beauftragen setzt sich unvermindert fort, so dass der Umsatz pro Dockung, sich regressiv entwickelt. Eine Trendwende ist nicht zu erwarten. Diese Entwicklung geht eindeutig zulasten der Ertragskraft der Reparaturwerften. Reparaturaufträge im Bereich des Frachtschiffssegments stagnieren weiterhin auf niedrigem Niveau. Darüber hinaus können die Auswirkungen der Corona-Krise weiterhin noch nicht abgeschätzt werden. Prognose Für das folgende Geschäftsjahr erwarten wir bei voraussichtlich abgeschwächter Geschäftsstruktur einen leicht schwächeren Umsatz sowie ein vergleichbares Ergebnis. Risikomanagement und Risiken der künftigen Entwicklung Wir beobachten regelmäßig die Entwicklung in den relevanten Märkten und identifizieren und bewerten mögliche Risiken. Über unsere Reporting-Mechanismen sowie kurze Kommunikationswege werden risikorelevante Punkte zeitnah identifiziert und es wird entsprechend gegengesteuert. Neben dem regelmäßigen Basisgeschäft mit Handelsschiffen wird eine zufriedenstellende Auftragslage im Wesentlichen durch die Erlangung einiger weniger Großaufträge beeinflusst, welche für 2021 noch nicht prognostizierbar sind. Von einer kurzfristigen Verbesserung der Auftragslage ist derzeit nicht auszugehen. Zur Steuerung von Risiken im Bereich Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Forderungsausfall-Versicherungen abgeschlossen. Notwendigkeiten zur Absicherung von Währungsrisiken liegen nicht vor. Risiken, die sich aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld ergeben sind aktuell nicht abschätzbar.
Hamburg, 31. März 2021 gez. Hans-Joachim Theile, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020NORDERWERFT REPAIR GMBH, HAMBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020NORDERWERFT REPAIR GMBH, HAMBURG1. Allgemeine Angaben Die Norderwerft Repair GmbH, Hamburg, ist beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 120748 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHGesetzes aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei Zugängen von abnutzbaren beweglichen Vermögenswerten wird die Abschreibung pro rata temporis ermittelt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00) in den Aufwand gebucht werden. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse bzw. Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Erzeugnisse bzw. Leistungen sind verlustfrei nach den Verhältnissen am Absatzmarkt bewertet. Fremdkapitalzinsen, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Sobald die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen, wird maximal bis zu den Anschaffungskosten zugeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden für bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit-Credit-Methode) bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei den erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen werden keine Gehaltstrends und auch keine erwartete Inflationsrate und Karrieretrends berücksichtigt. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde. Eine Fluktuation war nicht zu berücksichtigen. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten, drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und innerhalb der nächsten drei Monate nachzuholenden, im Geschäftsjahr 2020 unterlassenen Instandhaltungen berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag soweit sie Erträge für zukünftige Geschäftsjahre darstellen. Der Posten wird aufgelöst, sobald der Ertrag wirtschaftlich entstanden ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Posten der Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegt ein Zinssatz von 2,30 % p. a. und eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,00 % p. a. zugrunde. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 0,8, der ausschüttungsgesperrt ist. Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (TEUR 2.960; Vorjahr: TEUR 7.228), Gewährleistung (TEUR 1.410; Vorjahr: TEUR 1.876) sowie Urlaubs- und Überstundenrückstellungen (TEUR 395; Vorjahr: TEUR 325). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 0) auf die Gesellschafterin Die Umsatzerlöse gliedern sich auf die Tätigkeitsbereiche Reparaturgeschäft (TEUR 38.400), Vermietung (TEUR 219) und Ersatzteil- und Schrottverkauf (TEUR 52). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten. 4. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 21 Angestellte und 67 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführer war im Geschäftsjahr und ist bis heute Herr Hans-Joachim Theile, Leer Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. KG, Bremen, einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt im Berichtsjahr TEUR 29. Das Gesamthonorar ist gem. § 285 Nr. 17a HGB aufgeteilt in Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 13 und Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 16. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.407.169,92 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 31. März 2021 gez. Hans-Joachim Theile, Geschäftsführer Weitere Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 3. November 2021 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Norderwerft Repair GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Norderwerft Repair GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Norderwerft Repair GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 14. Mai 2021 FIDES
Treuhand GmbH & Co. KG
gez. Noodt, Wirtschaftsprüfer gez. de Witt, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die ErgebnisverwendungAuszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 3. November 2021: "Der Jahresüberschuss 2020 i.H.v. € 2.407.169,92 wird auf neue Rechnung vorgetragen." |
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