Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 120748
Vorher
"JOHANNA" Einundsiebzigste Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
23.11.2011
Branche
Reparatur und Instandhaltung von zivilen Schiffen, Booten und YachtenReparatur und Instandhaltung von KriegsschiffenBau von Schiffen und schwimmenden Vorrichtungen für zivile Zwecke, ohne Boots- und Yachtbau
Gegenstand
Der Neubau, der Umbau, die Instandsetzung und die Instandhaltung von Schiffen, Schiffsteilen und schwimmenden Fahrzeugen sowie von Maschinen und Maschinenteilen aller Art, insbesondere im Bereich höherer Technologie; ferner die Durchführung technischer Serviceleistungen, auch für stationäre technische Anlagen, sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Hohmann
seit 16.1.2026
Prokura
Hans-Joachim Theile
seit 27.6.2014
Geschäftsführer
Jochen Prötzig
seit 21.1.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NVL Repair GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Norderwerft Repair GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

NORDERWERFT REPAIR GMBH, HAMBURG

Geschäftstätigkeit

Die Geschäftsfelder der Norderwerft Repair GmbH (nachfolgend NWR) bestehen im Vergleich zum Vorjahr unverändert aus dem Umbau, der Instandsetzung und Instandhaltung von Schiffen, Schiffsteilen und schwimmenden Fahrzeugen sowie von Maschinen und Maschinenteilen aller Art, insbesondere im Bereich höherer Technologie; ferner der Durchführung technischer Serviceleistungen, auch für stationäre Anlagen.

Der Sitz und die Verwaltung der NWR befinden sich in Hamburg.

Geschäftslage

Im Berichtsjahr ist ein Rückgang der Umsatzerlöse bei einem leichten Anstieg der Gesamtleistung zu verzeichnen. Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten 2020 bildeten wertmäßig Reparaturen an Marineschiffen und einigen zivilen Handelsschiffen. Die Auftragslage und die Auslastung entsprachen den Erwartungen.

Die Umsatzerlöse der gedockten zivilen Schiffe sind weiter rückläufig. Die Perspektiven für das Folgejahr werden auf Basis der planbaren Aufträge als nicht zufriedenstellend gesehen.

Finanz- und Ertragslage

Die Ertragslage der NWR ist auf niedrigem Niveau positiv. Wir gehen davon aus, dass sich die Finanz- und Ertragslage vor dem Hintergrund der laufenden Abrechnung fertiggestellter Projekte auf niedrigem Niveau stabilisiert.

Die Gesellschaft erwartet für das laufende Jahr eine Verschlechterung der Ertragslage.

Die Auftragslage der NWR befindet sich weiter auf mäßigem Niveau.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme sinkt um 2,6 Mio. auf € 20,3 Mio. (Vorjahr € 22,9 Mio.).

Die Vorräte sind um € 2,1 Mio. gesunken auf € 8,6 Mio.

Das Eigenkapital belief sich zum 31. Dezember 2020 auf € 7,6 Mio. womit die Eigenkapitalquote bei ca. 37 % liegt.

Langfristige Verbindlichkeiten durch Bankfinanzierungen liegen nicht vor. Die Vermögenslage ist damit weiterhin von einer angemessenen Eigenkapitalquote geprägt.

Investitionen / Instandhaltungen

Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen wurden im geplanten Umfang durchgeführt. Alle notwendigen Investitionen zur Aufrechterhaltung und sachgerechten Weiterentwicklung betrieblicher Einrichtungen wurden vorgenommen. Für laufende Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen waren keine Finanzierungen erforderlich. Die zur Beseitigung des Sanierungsstaus erforderlichen Maßnahmen wurden in 2020 fortgesetzt und sind auch weiterhin in einer verstärkten Ausrichtung der Investitionsplanung berücksichtigt.

Personal

Im Berichtsjahr beschäftigte die NWR durchschnittlich 88 (Vorjahr: 87) Mitarbeiter.

Wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr und besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Das Reparaturgeschäft ist davon geprägt, dass klassische Handelsschiff-Reparaturen weiterhin sehr zurückhaltend vorgenommen werden. Insgesamt besteht eine herausfordernde Wettbewerbssituation, da auch im Bereich der Reparatur von Spezialschiffen und Marineinstandsetzungen eine hohe Wettbewerbsintensität festzustellen ist. Ursächlich hierfür sind die derzeit stark schrumpfenden Wartungsbudgets der Reedereien und Reparaturüberkapazitäten im Markt, so dass der Mangel an Projekten den Wettbewerb zwischen den Reparaturwerften weiter verschärfen wird.

Ungünstige Rahmenbedingungen verschärfen den Wettbewerb zu Reparaturwerften in Polen, Dänemark, den Benelux-Ländern und der östlichen Ostsee zusätzlich.

Die Tendenz, dass die Reeder zunehmend eigene Mitarbeiter oder Unterauftragnehmer mit Reparatur- und Wartungsarbeiten auf See oder in den Häfen beauftragen setzt sich unvermindert fort, so dass der Umsatz pro Dockung, sich regressiv entwickelt. Eine Trendwende ist nicht zu erwarten. Diese Entwicklung geht eindeutig zulasten der Ertragskraft der Reparaturwerften. Reparaturaufträge im Bereich des Frachtschiffssegments stagnieren weiterhin auf niedrigem Niveau.

Darüber hinaus können die Auswirkungen der Corona-Krise weiterhin noch nicht abgeschätzt werden.

Prognose

Für das folgende Geschäftsjahr erwarten wir bei voraussichtlich abgeschwächter Geschäftsstruktur einen leicht schwächeren Umsatz sowie ein vergleichbares Ergebnis.

Risikomanagement und Risiken der künftigen Entwicklung

Wir beobachten regelmäßig die Entwicklung in den relevanten Märkten und identifizieren und bewerten mögliche Risiken. Über unsere Reporting-Mechanismen sowie kurze Kommunikationswege werden risikorelevante Punkte zeitnah identifiziert und es wird entsprechend gegengesteuert.

Neben dem regelmäßigen Basisgeschäft mit Handelsschiffen wird eine zufriedenstellende Auftragslage im Wesentlichen durch die Erlangung einiger weniger Großaufträge beeinflusst, welche für 2021 noch nicht prognostizierbar sind. Von einer kurzfristigen Verbesserung der Auftragslage ist derzeit nicht auszugehen.

Zur Steuerung von Risiken im Bereich Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Forderungsausfall-Versicherungen abgeschlossen. Notwendigkeiten zur Absicherung von Währungsrisiken liegen nicht vor.

Risiken, die sich aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld ergeben sind aktuell nicht abschätzbar.

 

Hamburg, 31. März 2021

gez. Hans-Joachim Theile, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020

NORDERWERFT REPAIR GMBH, HAMBURG

AKTIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.462.138,71 2.709.649,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 274,00
EDV-Software 0,00 274,00
II. Sachanlagen 2.462.138,71 2.709.375,00
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.671.715,00 1.891.666,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 413.422,00 485.641,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 347.016,00 332.068,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.985,71 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 17.678.044,14 20.113.204,73
I. Vorräte 8.641.002,98 10.771.103,99
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 280.762,11 426.353,94
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 35.626.708,80 23.275.381,80
3. Geleistete Anzahlungen 423.192,33 841.434,68
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -27.689.660,26 -13.772.066,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.617.964,77 4.240.558,69
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.019.405,01 3.371.741,81
2. Sonstige Vermögensgegenstände 598.559,76 868.816,88
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.419.076,39 5.101.542,05
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 159.912,23 173.295,83
20.300.095,08 22.996.149,56

PASSIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.557.969,13 7.198.252,29
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Gewinnvortrag 2.150.799,21 2.047.453,08
IV. Jahresüberschuss 2.407.169,92 2.150.799,21
B. RÜCKSTELLUNGEN 6.982.774,54 11.261.417,13
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9.779,00 9.653,00
2. Steuerrückstellungen 461.391,00 643.551,09
3. Sonstige Rückstellungen 6.511.604,54 10.608.213,04
C. VERBINDLICHKEITEN 5.749.140,58 4.536.480,14
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.644.929,69 4.246.475,72
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 935.910,33 20.832,24
3. Sonstige Verbindlichkeiten 168.300,56 269.172,18
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.907,18 (Vorjahr: EUR 1.162,56)
- davon aus Steuern: EUR 70.662,35 (Vorjahr: EUR 61.377,64)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.210,83 0,00
20.300.095,08 22.996.149,56

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

2020
EUR
2019
EUR
1. Umsatzerlöse 38.670.827,93 53.950.589,66
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 12.351.327,00 -4.873.185,83
3. Sonstige betriebliche Erträge 690.045,86 764.708,16
4. Materialaufwand -38.435.306,41 -37.679.203,78
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -3.203.491,89 -2.866.089,92
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -35.231.814,52 -34.813.113,86
5. Personalaufwand -6.361.141,05 -6.220.768,18
a) Löhne und Gehälter -5.252.485,70 -5.126.516,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.108.655,35 -1.094.251,92
- davon Aufwendungen für Altersversorgung: EUR 20.383,28 (Vorjahr: EUR 21.946,18)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -412.345,50 -375.078,20
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.238.934,27 -2.360.941,94
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1.486,23
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.992,12 -6.160,73
10. Ergebnis vor Steuern 3.259.481,44 3.201.445,39
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -838.432,21 -1.116.279,91
12. Ergebnis nach Steuern 2.421.049,23 2.085.165,48
13. Sonstige Steuern (Vorjahr: Erstattungen) -13.879,31 65.633,73
14. Jahresüberschuss 2.407.169,92 2.150.799,21

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

NORDERWERFT REPAIR GMBH, HAMBURG

1. Allgemeine Angaben

Die Norderwerft Repair GmbH, Hamburg, ist beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 120748 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHGesetzes aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei Zugängen von abnutzbaren beweglichen Vermögenswerten wird die Abschreibung pro rata temporis ermittelt.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00) in den Aufwand gebucht werden.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse bzw. Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Erzeugnisse bzw. Leistungen sind verlustfrei nach den Verhältnissen am Absatzmarkt bewertet. Fremdkapitalzinsen, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Sobald die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen, wird maximal bis zu den Anschaffungskosten zugeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit-Credit-Methode) bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei den erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen werden keine Gehaltstrends und auch keine erwartete Inflationsrate und Karrieretrends berücksichtigt. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde. Eine Fluktuation war nicht zu berücksichtigen.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten, drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und innerhalb der nächsten drei Monate nachzuholenden, im Geschäftsjahr 2020 unterlassenen Instandhaltungen berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag soweit sie Erträge für zukünftige Geschäftsjahre darstellen. Der Posten wird aufgelöst, sobald der Ertrag wirtschaftlich entstanden ist.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Die Posten der Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegt ein Zinssatz von 2,30 % p. a. und eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,00 % p. a. zugrunde. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 0,8, der ausschüttungsgesperrt ist.

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (TEUR 2.960; Vorjahr: TEUR 7.228), Gewährleistung (TEUR 1.410; Vorjahr: TEUR 1.876) sowie Urlaubs- und Überstundenrückstellungen (TEUR 395; Vorjahr: TEUR 325).

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 0) auf die Gesellschafterin

Die Umsatzerlöse gliedern sich auf die Tätigkeitsbereiche Reparaturgeschäft (TEUR 38.400), Vermietung (TEUR 219) und Ersatzteil- und Schrottverkauf (TEUR 52).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten.

4. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 21 Angestellte und 67 gewerbliche Arbeitnehmer.

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr und ist bis heute

Herr Hans-Joachim Theile, Leer

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. KG, Bremen, einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird.

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt im Berichtsjahr TEUR 29. Das Gesamthonorar ist gem. § 285 Nr. 17a HGB aufgeteilt in Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 13 und Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 16.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.407.169,92 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 31. März 2021

gez. Hans-Joachim Theile, Geschäftsführer

Weitere Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 3. November 2021 festgestellt.

Anschaffungskosten
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 29.188,06 0,00 0,00 29.188,06
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.914.894,27 0,00 0,00 2.914.894,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.291.107,73 4.184,02 0,00 1.295.291,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.094,25 145.815,48 50.500,00 1.145.409,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 29.985,71 0,00 29.985,71
5.256.096,25 179.985,21 50.500,00 5.385.581,46
5.285.284,31 179.985,21 50.500,00 5.414.769,52
Abschreibungen
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 28.914,06 274,00 0,00 29.188,06
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.023.228,27 219.951,00 0,00 1.243.179,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 805.466,73 76.403,02 0,00 881.869,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 718.026,25 115.717,48 35.350,00 798.393,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.546.721,25 412.071,50 35.350,00 2.923.442,75
2.575.635,31 412.345,50 35.350,00 2.952.630,81
Buchwerte
31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 0,00 274,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.671.715,00 1.891.666,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 413.422,00 485.641,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 347.016,00 332.068,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.985,71 0,00
2.462.138,71 2.709.375,00
2.462.138,71 2.709.649,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Norderwerft Repair GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Norderwerft Repair GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Norderwerft Repair GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 14. Mai 2021

FIDES Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Noodt, Wirtschaftsprüfer

gez. de Witt, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 3. November 2021:

"Der Jahresüberschuss 2020 i.H.v. € 2.407.169,92 wird auf neue Rechnung vorgetragen."

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