TRD TechRessource Deutschland GmbH
Am Wall 151, 28195 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Artem Kliushkov seit 11.7.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRD TechRessource Deutschland GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Kerngeschäft des Unternehmens ist der Import von Stahlerzeugnissen aus der Türkei, Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und China in die EU-Länder. Über Stahlhandelsunternehmen werden dieses Stahlerzeugnisse schwerpunktmäßig an Abnehmer aus der Bauindustrie verkauft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einem durch die Corona-Pandemie samt Lieferengpässen sowie starken Rohstoff- und Materialverteuerungen geprägten Jahr 2021 haben die meisten Marktteilnehmer für 2022 mit berechenbareren Marktverhältnissen gerechnet. Das war ein Trugschluss. Der Krieg in der Ukraine führte im Frühjahr zu großer Sorge hinsichtlich zukünftiger Verfügbarkeiten und Preisentwicklungen. Spätestens ab Sommer 2022 prägte große Verunsicherung hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung das Marktgeschehen. Lagerabsatz Deutschland 2022 Der Ausbruch des Ukraine Krieges im Februar 2022 führte zu großen Unsicherheiten bezüglich der Materialversorgung. Bestellungen der Kunden gingen teilweise über den aktuellen Bedarf hinaus. So war der März mit einem Lagerabsatz von 1,05 Mio. t der stärkste Monat des Jahres. Insgesamt verlief das erste Quartal jedoch 3 % schwächer als im Vorjahr. In den Folgemonaten beruhigte sich das Marktgeschehen etwas. Der Lagerabsatz lag im zweiten Quartal 2022 um 8 % unter dem Vorjahresniveau. Spätestens ab Sommer 2022 herrschte Verunsicherung über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Die meisten Kunden disponierten "auf Sicht". So lagen die Lagerabsätze im dritten Quartal mit knapp 6 % und im vierten Quartal mit 11 % deutlich unter den Vorjahreswerten. Insgesamt wurden laut Stahlhandelsstatistik Deutschland im Jahr 2022 rund 9,9 Mio. t Walzstahlfertigerzeugnisse abgesetzt. Das ist ein Minus von fast 7 %. Zuwächse konnten lediglich die Produktgruppen Betonstahl und Bandblech verzeichnen. Lagerbestand Deutschland 2022 Nach sehr geringen Lagerbeständen zum Jahreswechsel 2020/2021 lag der Bestand auch in den meisten Monaten 2021 unter dem Vorjahr. Erst in der zweiten Jahreshälfte wurden die Lager wieder spürbarer aufgebaut. Mit 2,07 Mio. t wurde für Dezember 2021 ein um 8,1 % höherer Bestand als Ende 2020 gemeldet. Auch durch die Sorge vor Versorgungsengpässen wurden im Frühjahr 2022 die Bestände weiter aufgebaut. Der Lagerbestand erreichte im Juli mit 2,27 Mio. t seinen Jahreshöchststand. Ab Spätsommer erfolgte dann ein stärkerer Bestandsabbau. Ende Dezember wurden 1,95 Mio. t gemeldet. Das sind knapp 6 % weniger als Ende des Vorjahres bevorratet wurden. Den Angaben des BDS-Marktinformationsverfahrens für durchschnittliche Verkaufspreise im kleinlosigen Bereich zufolge, stiegen die Preise in den ersten sieben Monaten des Jahres 2021 wie es zuvor selbst im Jahr 2008 nicht erlebt wurde. Dabei fiel der Anstieg bei Flachprodukten noch viel deutlicher als bei Langprodukten aus. Im August kam diese Preissteigerung bei den meisten Produkten zum Stillstand. In den letzten Monaten des Jahres wurden vor allem bei Flachprodukten Preisreduzierungen festgestellt. Langprodukte zeigten sich vergleichsweise stabiler und konnten teilweise sogar zulegen. In den ersten Wochen des Jahres 2022 wurden wieder verstärkt Preisanstiege wahrgenommen. Nach Ausbruch des Ukraine Krieges Ende Februar kannten die Preise nur eine Richtung. Steil nach oben! Ab Mai änderte sich die Lage. Preise gaben bei allen Produktgruppen wieder spürbar nach. Bei Flachprodukten verlief diese Entwicklung noch deutlicher als bei Langprodukten und Rohren. Zum Jahreswechsel 2022/2023 kam der Preisverfall bei Flachprodukten zum Stillstand. Die vorbezeichnete branchenbezogene Preisentwicklung galt für die Fa. TRD GmbH entsprechend. Stahlreport 03/23 Anfang Januar 2018 veröffentlichte die Welthandelsorganisation (WTO) eine Notifikation der Europäischen Union, in der diese die WTO über die mögliche Ausgestaltung endgültiger Maßnahmen informierte. Dieser Vorschlag wurde am 16. Januar 2018 von den Mitgliedsstaaten der EU angenommen. An dem 04. Februar 2019 sind folgende Regelungen in Kraft getreten: - Die Importkontingente sind bis Juli 2024 verlängert; - Die betroffenen Produktgruppen orientieren sich größtenteils an den Produktgruppen, die den vorläufigen Maßnahmen unterlagen. - Wie bei den vorläufigen Maßnahmen würden die Kontingente pro Produktgruppe gebildet. Diese Kontingente können sich nach den durchschnittlichen Importen im Zeitraum 2019 bis 2021 bemessen, zuzüglich eines Aufschlags von 3%. Pro Betrachtungszeitraum würden jeweils weitere 5% zugeschlagen, sodass es eine Zunahme der Quoten im Laufe der Zeit gäbe. - Für "bedeutende" Lieferantenländer werden individuelle länderspezifische Kontingente in Erwägung gezogen, sodass die Gesamtmenge des jeweiligen Kontingents für eine Produktgruppe in länderspezifische Teilmengen für "bedeutende Lieferländer" und eine Restmenge für alle übrigen Länder aufgeteilt wäre. - Die länderspezifischen Kontingente für "bedeutende" Lieferländer würden für die obengenannten Betrachtungsperioden gelten. Die restlichen Kontingente für die übrigen Länder sollen dagegen quartalsweise eingeteilt werden, wobei nicht genutzte Mengen auch im darauffolgenden Quartal in Anspruch genommen werden könnten. Schließlich könnten nicht ausgeschöpfte restliche Kontingente auch für Import aus "bedeutenden" Lieferländern zur Verfügung stehen, jedoch nur im letzten Quartal. - Nach dem Erreichen der Quote würden 25% Schutzzoll erhoben. Die Einführung der vorläufigen und jetzt auch der endgültigen Schutzmaßnahmen beeinflussen den Stahlhandel und die metallverarbeitende Branche sehr negativ. Es herrscht Unsicherheit - der normale Handelszyklus mit seinen Höhen und Tiefen funktioniert nicht mehr, die Marktteilnehmer achten mehr auf das freie Quotenkontingent als auf die Jahreszeiten. Die Kunden sind auch sehr unsicher bei ihren Bestellungen und es wird immer schwieriger langfristige Bestellaufträge zu bekommen. 2. Geschäftsablauf Für das Jahr 2022 hatten wir aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes einen Umsatzrückgang von 33 % gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die tatsächliche Umsatzentwicklung entsprach weitgehend unserer Planung. Die Umsatzerlöse für 2022 lagen 35% unter dem Vorjahresniveau. Unser Absatz in Tonnen ist im Vergleich zu 2021 und 2020 erheblich gesunken (2019 - kT 33, 2020 - kT 32, 2021 - kT 35, 2022 - kT 16). Aufgrund eines starken Preisanstiegs des Durchschnittspreises für Waren um 43,5 % (2020 - EURO/MT 591, 2021 - EURO/MT 840, 2022 - EURO/MT 1206) hat sich der Rückgang des Absatzes in Tonnen nicht entsprechend in einem Rückgang der Umsatzerlöse ausgewirkt. Die reale Nachfrage bestätigte nicht die Notwendigkeit eines solch hohen Preisniveaus. Kunden reduzierten überall ihre Einkaufsmengen. Der Rückgang der Umsatzerlöse wirkte sich auf den Rohertrag aus. Dieser sank von TEUR 1.496 auf TEUR 1.046. Die Rohertragsmarge verbesserte sich im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr von 4,3 % auf 4,7 %. Aufgrund der Preisrückgänge im Verlauf des Jahres 2022 wurde eine Sonderabschreibung auf den zum Bilanzstichtag vorhandenen Warenbestand in Höhe von TEUR 135 vorgenommen. Da sich die sonstigen Aufwendungen, insbesondere die Personalaufwendungen (+ TEUR 50) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen (- TEUR 104) nicht entsprechend des Rückgangs des Rohergebnisses verringert haben, ist das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen. Das EBIT ist von TEUR 292 auf TEUR 23 gesunken und liegt erheblich unter den Erwartungen. Bei im Vergleich zum Vorjahr geringfügig niedrigeren Zinsaufwendungen wurde im Jahr 2022 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 239 erwirtschaftet, der erheblich unter dem Wert des Vorjahres (Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 45) und dem geplanten Wert von TEUR 100 liegt. Angesichts des sehr herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des Jahres 2022 trotzdem zufrieden. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach unserer Einschätzung trotz des Verlustes im Jahr 2022 nach wie vor befriedigend. a) Ertragslage: Die allgemeine Situation auf den Finanz- und Stahlmärkten trug im Jahr 2022 dazu bei, dass sich unsere Ertragslage unter unseren Erwartungen entwickelte. Unsere wesentlichen Umsatzerlöse stammen aus den Lieferungen der Ware nach Deutschland (50% aller Umsätze) und Ungarn (9%). 41% erzielten wir aus den Lieferungen in den Niederlanden (32%) und Lettland (9%). Die übrigen Lieferungen (nach Polen, Belgien, Österreich, Italien und andere) blieben unter 1%. Das Jahresergebnis 2022 fiel gegenüber dem Vorjahr um TEUR 284,2 auf TEUR 239,3. Auch EBIT wurde negativ mit TEUR 23,1 (Vorjahr TEUR 292,4). Die Materialaufwandsquote verbesserte sich geringfügig von 95,70% (2021) auf 95,3% im Berichtsjahr. b) Finanzlage: Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von TEUR 1.604 auf TEUR 1.082 zurückgegangen und machen zum Bilanzstichtag 27,77% (2021 - 20,74%) der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Darüber hinaus erfolgt die Finanzierung durch Verbindlichkeiten im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Gesellschafterdarlehen. Seit März 2019 arbeiten wir mit der Deutschen Factoring Bank zusammen, mit der wir einen Factoring-Vertrag mit einer Kreditlinie von 2 Millionen Euro abgeschlossen haben (wir übermitteln Rechnungen von bestimmten Kunden an die Factoring-Bank, die Bank zahlt uns sofort 80%, sobald der Kunde die Rechnungen bezahlt, erhalten wir die restlichen 20%). Das Factoring bringt uns folgende Vorteile: 1) schneller Liquiditätsgewinn; 2) Diversifizierung der Kreditressourcen; 3) mehr Sicherheit und Flexibilität bei der Planung der Ausgaben und Investitionen. c) Vermögenslage: Die Aktivseite der Bilanz ist durch den hohen Anteil des Vorratsvermögens geprägt. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage ist das Vorratsvermögen zum 31.12.2022 von TEUR 5.723 auf TEUR 2.617 gesunken. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme hat sich leicht von 74,0 % auf 67,8 % verringert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind um TEUR 719 auf TEUR 1.152 gesunken. Durch die Abnahme des Vorratsvermögens und Forderungen gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme um TEUR 3.838 auf TEUR 3.895 gesunken. Durch die Absenkung der Bilanzsumme verbesserte sich die die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 14% (2021) auf 23%. III. Prognosebericht Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, steigende Energiekosten, andauernde Inflation und die Anhebung von Leitzinsen durch die EZB führen voraussichtlich auch im Jahr 2023 zu einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Für TRD: Wie sich die allgemeine Marktentwicklung auf die Bauwirtschaft als Absatzmarkt auswirken wird, kann derzeit nicht verlässlich prognostiziert werden. Sollten die bereits angelegten Bauprojekte fortgeführt werden, erwarten wir einen vergleichbaren Mengenumsatz im Jahr 2023 bei fallenden Preisen. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2023 einen weiteren Umsatzrückgang und einen positiven Jahresüberschuss in Höhe rd. TEUR 50. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risiken Marktentwicklung: Der Markt der Stahlproduktion und des Stahlhandels ist weltweit starken politischen Einflüssen ausgesetzt. Für unser Geschäft sind in diesem Zusammenhang insbesondere die politisch motivierten Importregelungen und Importkontingente zum Schutz der Stahlproduktion innerhalb der EU relevant. Unser Geschäft ist indirekt von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie der Entwicklung in der Bauwirtschaft und dabei insbesondere von der Investitionsbereitschaft der Unternehmen und der öffentlichen Hand abhängig. Weiterhin sind wir darauf angewiesen, dass wir im Ausland Produzenten haben, die die von uns benötigen Mengen in der von unseren Kunden erwarteten Qualität produzieren. Finanzwirtschaftliche Risiken: Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte. Die Absicherung gegen Währungsrisiken: dazu gehören Devisentermingeschäfte, Derivate (Ratio Forwards). Warenkreditversicherung: Die Kreditversicherung sichert die Forderungen unseres Unternehmens gegen Zahlungsausfälle ab. Sie stellt sicher, dass unsere Rechnungen beglichen werden und ermöglicht uns, mit den wirtschaftlichen und politischen Risiken des Handels umzugehen. Von uns werden präventiv keine Geschäfte mit Kunden abgeschlossen, bei denen die Kreditversicherungen das Risiko nicht übernimmt. D&O-Versicherung: eine Haftpflichtversicherung, die Leitungsorgane (Geschäftsführer, Prokuristen und leitende Manager) gegen Schadenersatzansprüche absichert. Branchenspezifische Risiken: Gegen alle potenziellen branchenspezifischen Risiken, die bei Transport, Lagerung, Veräußerung und Einsetzen der Ware bei dem Endkunden entstehen, haben wir einen umfassenden Versicherungsschutz. Transportversicherung: Versichert sind alle Transporte der Güter sowie deren Lagerungen weltweit. Betriebshaftpflichtversicherung: Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht privatrechtlichen Inhalts Aus heutiger Sicht sind in erster Linie allgemeine gesamtwirtschaftliche Risiken oder Abhängigkeiten (z.B. die aus den Folgen des Krieges in der Ukraine entstehen wie: Unsicherheit bei Kunden, Umsatzrückgang, Lieferschwierigkeit, Lieferverzug, Anstieg der Energiekosten und der Inflation und Schließung der Grenzen usw.) erkennbar. 2. Chancenbericht Aufgrund der exklusiven Vereinbarungen mit wesentlichen Herstellern aus Indien, VAE und der Türkei haben wir eine sehr gute Lieferantenbasis und sehen mittelfristig gute Chancen, unser Geschäft in der EU zu erweitern.
Bremen, den 21. Juli 2023 BilanzAktiva
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der TRD TechRessource Deutschlang GmbH ist für das Geschäftsjahr 2022 nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. Abs. 4 HGB einzustufen. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear über Nutzungsdauern von 3 bis 13 Jahren vorgenom men. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanz stichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Individuelle Ausfallrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Fremdwährungsguthaben innerhalb der liquiden Mittel und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2022 umgerechnet. Bei Verbindlichkeiten, die durch Termingeschäfte gesichert sind, (geschlossene Positionen) ist der Terminkurs maßgebend. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zu Sicherungszwecken bei der Absicherung von Fremdwährungsrisiken eingesetzt und mit den abgesicherten Grundgeschäft zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Es findet aus schließlich Micro-Hedging statt. Zur Absicherung von Währungsrisiken aus erwarteten USD-Auszahlungen im Zusammenhang mit schwebenden Transaktionen werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisenterminge schäften mit einem Gesamtvolumen von TEUR 2.069 eingesetzt. Die Zeitwerte der Termingeschäfte zum 31.12.2022 wer den nach der Barwertmethode bewertet und betragen insgesamt saldiert TEUR 2.049. Die Effektivität wurde anhand der Critical-Term-Match-Methode ermittelt. Damit wird eine voll ständige Wirksamkeit festgestellt. In folgedessen sind durch Anwendung der Einfrierungsmethode zum Bilanzstichtag hierfür keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Die USD-Verbindlichkeiten mit Anschaffungskosten von umgerechnet TEUR 235 sind durch Devisentermingeschäfte gesichert und werden in Höhe von TEUR 235 bilanziert. Die erwarteten Transaktionen beinhalten die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Grund- und Sicherungsgeschäft und werden über einen Zeitraum von drei Monaten nach dem Bilanzstichtag ausgeglichen. Angaben zur Bilanz Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind alle wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen TEUR 11 für Personalkosten (Vorjahr TEUR 9), TEUR 15 für Archivierungskosten (Vorjahr TEUR 15), TEUR 74 für ausstehende Rechnungen (Vorjahr TEUR 53), TEUR 14 für Bonuszahlungen (Vorjahr TEUR 69) und TEUR 14 für Abschluss- und Prüfungskosten (Vorjahr TEUR 14). Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte, Sicherungsübereignungen des Warenlagers bzw. der Vorräte und durch Globalzessionen der Forderungen aus Warenlieferungen besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1) und aus Steuern in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr TEUR 17). Haftungsverbindlichkeiten im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 924.000,00 Euro (Vorjahr: 861.172,60 Euro). Diese sind in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Abschreibungen sind in Höhe von TEUR 135 Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens enthalten, die die üblichen Abschreibungen überschreiten. Diese betreffen Abschreibungen auf Waren aufgrund niedrigerer Preise zum Stichtag. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr TEUR 302) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 367 (Vorjahr TEUR 209). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten den Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 194. Von den Zinsaufwendungen betreffen TEUR 84 (Vorjahr TEUR 84) verbundene Unternehmen. Sonstige Angaben Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 33. Im Rahmen einer Vereinbarung mit einem Factoring-Institut werden Rechnungen von bestimmten Kunden angekauft. Zum 31. Dezember 2022 betrug der Saldo der verkauften Forderungen TEUR 1.422. Durch das Fac toring ergeben sich folgende Vorteile: schnellerer Liquiditätsgewinn, Diversifizierung der Kreditressourcen und mehr Sicherheit und Flexibilität der Planung der Ausgaben und Investitionen. Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2022: - Artem Kliushkov, Kaufmann, Bremen Der Geschäftsführer Herr Artem Kliushkov ist für die Gesellschaft hauptberuflich tätig. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und alleinver tretungsberechtigt. Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 8,0. Mutterunternehmen ist die INTERGATE LOGISTICS AG, Hergeswil/Schweiz. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 239.350,28 auf neue Rechnung vorzu tragen. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Gesellschaft erhält ein Darlehen von der Muttergesellschaft, welches mit 10 % verzinst wird. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Zu nennen sind die andauernden Kriegshandlungen in der Ukraine und die in diesem Zusammenhang eingeführten Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation sowie die weiterhin hohe Inflation im europäischen Wirtschaftsraum und die großen Unsicherheiten auf den Rohstoffmärkten. Unterschrift der Geschäftsführung
Bremen, den 21. Juli 2023 gez. Herr Artem Kliushkov, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Bremen, den 27. Oktober 2023 gez. Herr Artem Kliushkov, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.10.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TRD TechRessource Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRD TechRessource Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRD TechRessource Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaftengeltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass we sent liche falsche Darstellungen nicht aufge deckt wer den, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 1. September 2023 ADJUVA
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Jan Graunke, Wirtschaftsprüfer |
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Textilien
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Fundraising-Dienstleistungen
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
OHP KG
58mBeteiligungsgesellschaften
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Uhren und Schmuck
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Uhren und Schmuck
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Speditionen
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
ZVC GmbH
82mTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Großhandel mit Textilien
Speditionen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Tabakwaren
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Allgemeine Gebäudereinigung
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen