Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 189023
Eingetragen
25.11.2010
Branche
Allgemeine GebäudereinigungVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteHausmeisterdienste
Gegenstand
Erbringung von Facility Management Leistungen für die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, Aktiengesellschaft in München, technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement einschließlich Managen des Objektbetriebes, Bereitstellen von Flächen, Betreiben der Objekte, Reinigung und Pflege der Gebäude, Bereitstellen des Supports und Reinigung und Pflege der Außenanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Schmutzler
seit 4.6.2020
Prokura
Nils van Leyen
seit 25.11.2010
Prokura
Hermes Tillmann
seit 25.11.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SPIE Operations SASFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SPIE Efficient Facilities GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FMgo! GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

1.1 Ökonomische Rahmenbedingungen und weltwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft zeigte sich 2023, nach der COVID-19-Pandemie, einem anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg und der weltweit hohen Inflation sehr widerstandsfähig. Das BIP-Wachstum fiel mit global 3,1% im Jahr 2023 stärker aus als erwartet. In den USA und einigen Schwellenländern wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal 2023, aufgrund höherer Löhne sowie steigender staatlicher und privater Ausgaben, nochmals stärker als prognostiziert. Durch die Anhebung der Leitzinse durch die Zentralbanken erholte sich die weltweite Inflation ab dem vierten Quartal 2023 und sank auf prognostizierte 6,8% für das Gesamtjahr 2023. Wiederhergestellte Lieferketten erhöhten die wirtschaftliche Dynamik im zweiten Halbjahr zudem weiter. 1 Im vierten Quartal 2023 kehrte sich diese Entwicklung allerdings wieder um. In Folge des Nahost-Konflikts kam es zu Überfällen auf Containerschiffe im Roten Meer, was zu Lieferverzögerungen auf der Route zwischen Asien und Europa führte. 2

Die Wirtschaftsleistung in der EU hat im Jahr 2023 an Schwung verloren, das BIP-Wachstum schrumpfte auf 0,5 %. 3 Hintergrund waren vor allem die hohe Inflation im Euro-Raum (5,4 % 4 ), eine härtere Geldpolitik sowie der anhaltende Krieg Russlands gegen die Ukraine. 5

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete für das Gesamtjahr 2023 einen Rückgang des BIP um -0,3%. Vorangegangene multiple Krisen, eine Inflation von +5,9 % 6 , die straffe Geldpolitik, ein hoher Krankenstand der Erwerbstätigen sowie ein kräftiges Wachstum der Lohnstückkosten beeinflussten die deutsche Wirtschaft stark. Die schwache Auslandsnachfrage (-1,8 %) stellte für Deutschland als Exportnation einen weiteren, zentralen Belastungsfaktor dar. 7 Lediglich der Außenhandel mit Ländern außerhalb Europas wies 2023 ein leichtes Plus von 0,8 % auf. 8 Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahresverlauf hingegen robust. Die Arbeitnehmerentgelte (+6,7 %) sowie Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5 %) legten im Verlauf des Jahres, insbesondere aufgrund von deutlichen Lohnerhöhungen und staatlicher Entlastungsmaßnahmen, deutlich zu. 9

1.2 Entwicklung der Branche

Die FMgo! GmbH erbringt Facility Management Leistung, ausschließlich für den Kunden Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft AG München. Gesellschafter sind die SPIE Efficient Facilities GmbH, Ratingen (74,9 %) und die Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf (25,1 %).

Nachdem die FM-Branche im Jahr 2020 pandemiebedingt schrumpfte, kehrte sie in den Folgejahren stetig positiv zurück und konnte 2022 den bisher stärksten Anstieg verzeichnen. Bei einem externen Marktvolumen von 59 Mrd. EUR zeigt sich ein robustes Wachstum in der Technik und bei den Marktführern. Dabei sind die Top-25 FM-Anbieter mit 9,3 % stärker gewachsen als der Gesamtmarkt mit 7,3 %. 10 Die FM-Branche zeigte sich in der von geo- und klimapolitischen Ereignissen sowie den Nachwirkungen der Corona-Pandemie beeinflussten Lage im Jahr 2023 stabil. Die FM-Branche nimmt eine Schlüsselrolle als Partner ihrer Auftraggeber bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Senkung der Energieverbräuche ein. 11 Erwartete die FM-Branche in Deutschland, Ende 2022, noch ein Umsatzplus von 6,6 % 12 , konnte sie in allen vier Quartalen in 2023 ein Umsatzplus von insgesamt über 9 % verzeichnen. 13 Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind weiter die FM-Branche am stärksten beeinflussenden Themen. Die größte Herausforderung für die FM-Anbieter bleibt der Fachkräftemangel und der Preisdruck, der die positive Marktentwicklung dämpft. 14

Prognosen aus dem Corona-Lockdown, dass wegen Arbeit im Homeoffice dauerhaft substanziell weniger Bürobauten benötigt werden, lassen sich nicht bestätigen. Eine großflächige Entmietung von Büroimmobilien ist nicht festzustellen. Mit der Rückkehr der Angestellten in die Büros ändern sich Arbeitsweise und Anforderungen an das Büroumfeld. Attraktive Büroflächen gelten als Voraussetzung für 'New Work'. Die Ertüchtigung der Bestandsbüros bietet so entsprechendes Geschäftspotenzial.

Die deutsche Energiewirtschaft steht seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unter besonderer Anspannung. Zur Aufrechterhaltung der Gasversorgung in den Wintermonaten 2022/2023 erließ die Bundesregierung im Rahmen des Energiesicherungspakets Verordnungen über kurzfristige Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung und zur Energieeinsparung im Gebäudebereich (EnSikuMaV | bis April 2023) und über mittelfristig wirksame Effizienz- und Energieeinsparmaßnahmen (EnSimiMaV). 15 Die Maßnahmen zeigten im Jahr 2023 Erfolg, mit einem Rückgang des Energieverbrauchs um 7,9%. 16 Die Relevanz dieser Ziele untermauerte die Bundesregierung mit dem im November 2023 in Kraft getretenen Energieeffizienzgesetz (EnEfG). Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 7,5 GWh sowie öffentliche Einrichtungen von Bund und Ländern sind verpflichtet, Energie- und Umweltmanagementsysteme einzuführen. 17

Die gesetzlichen Vorgaben, exorbitante Energiepreissteigerungen infolge der Energiekrise und Extremwetterereignisse schärften das Bewusstsein der Bürger und Unternehmen für mehr Klimaschutz und eine sicherere Energieversorgung. Environment-Social-Governance (ESG) und das Erfüllen von Nachhaltigkeitszielen gewinnen so an Relevanz in der FM-Branche. 18 Die FM-Anbieter unterstützen bei der Analyse der Energieverbräuche und Prozesse, beraten und entwickeln individuelle Lösungen und Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Integration erneuerbarer Energien und für den effizienten Energieeinsatz im Betrieb und setzen diese um.

2. Darstellung der Gesellschaft

2.1 Aufstellung FMgo! GmbH

Die FMgo! GmbH wurde mit der Gründungsurkunde vom 2. November 2010 gegründet und am 25. November 2010 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Handelsregister B des Amtsgerichts München eingetragen.

Gesellschafter sind die SPIE Efficient Facilities GmbH, Ratingen, mit 74,9 % und die Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, mit 25,1 %.

Alleiniger Geschäftszweck der Gesellschaft ist die Erbringung von Facility Management Leistungen für den Kunden Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München (nachfolgend "Munich Re" genannt) auf Grundlage des abgeschlossenen Facility-Management-Vertrags (nachfolgend "FM-Vertrag" genannt) zwischen der Munich Re und der FMgo! GmbH vom 16. Dezember 2010 und 5. Oktober 2015, der zuletzt am 28. Januar 2020 bis 2027 verlängert wurde. Die für Munich Re von der FMgo! GmbH zu erbringenden Facility-Management-Leistungen beinhalten im Wesentlichen das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement für die am Konzernsitz der Munich Re in München selbst genutzten Liegenschaften, einschließlich Managen des Objektbetriebes, Bereitstellen von Flächen, Betreiben der Objekte, Reinigung und Pflege der Gebäude, Bereitstellen des Supports und Reinigung und Pflege der Außenanlagen.

Zwischen den beiden Gesellschaftern wurden als Basis zur Gründung der Betreibergesellschaft eine Gesellschaftervereinbarung und eine Satzung abgeschlossen. Die auf die FMgo! GmbH lautende Gesellschaftervereinbarung und Satzung regeln die Verantwortlichkeiten der beiden Gesellschafter bzw. die Rechte und Pflichten der Gesellschafterversammlung als Kontrollorgan der Gesellschaft. Die Gesellschaft wird zurzeit von einem Geschäftsführer und zwei Prokuristen geführt.

Mit Gründung der Betreibergesellschaft wurde nach den jeweiligen Gesellschaftsanteilen ein Stammkapital von TEUR 100 einbezahlt.

Eigentümer der von der FMgo! zu bewirtschaftenden Liegenschaften ist weiterhin der Kunde Munich Re. Büro- und Arbeitsstätten für die FMgo! werden von Munich Re im Rahmen des FM-Vertrags kostenlos zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund baut die Betreibergesellschaft, mit Ausnahme der Anschaffung von Werkzeugen, Geräten und kleineren Maschinen, keine nennenswerten Vermögenswerte auf.

Der langfristig geschlossene FM-Vertrag mit Munich Re beinhaltet ein eigens für diesen Auftrag entwickeltes innovatives Betreibermodell basierend auf einem garantierten Maximalpreis mit einer Chancen-/Risikoteilung unter Anwendung des Open-Book-Verfahrens (Offenlegung der Bücher). Dies bedeutet, dass der Kunde Munich Re nur die tatsächlichen Kosten innerhalb eines gesetzten Limits trägt. Einsparungen werden zwischen FMgo! und Munich Re aufgeteilt.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ergibt sich aus der mit dem Kunden vereinbarten Gewinnmarge.

2.2 Entwicklung der Gesellschaft

Vernetzung innerhalb des SPIE-Konzerns

Im Rahmen der ONE SPIE-Messe, die als Dialogplattform für Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden regelmäßig stattfindet, wird der konzernweite Austausch gepflegt. Präsentationen und Vorträge sowie eine begleitende Ausstellung fördern hier den länderübergreifenden Best-Practice-Transfer zu Fachthemen und Innovationen. Die hohe technische Kompetenz im Konzern und das gesamte Leistungsspektrum können somit auch für die Munich Re aus einer Hand angeboten werden.

Im Rahmen von Initiativen wie bspw. der "ONE SPIE-Messe" und in regionalen "ONE SPIE-Roadshows" lädt die SPIE Deutschland & Zentraleuropa Gruppe ihre Kunden zu Veranstaltungen ein, um einen offenen Austausch über mögliche SPIE-Leistungen, Innovationen und Kundenanforderungen zu führen.

3. Entwicklung von Auftragseingang, Leistung und Umsatz

Der Auftragseingang betrug im Geschäftsjahr insgesamt Mio. EUR 4,7 (Vorjahr: Mio. EUR 5,1).

Die Leistung betrug Mio. EUR 18,1 (Vorjahr: Mio. EUR 17,5) und liegt wieder über dem Niveau des Vorjahres.

Der Umsatz betrug Mio. EUR 17,4 (Vorjahr: Mio. EUR 17,5) und ist damit auf Vorjahresniveau.

4. Personalentwicklung

Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter der FMgo! GmbH belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 einschließlich Auszubildender auf 165 (Vorjahr: 173 Mitarbeiter).

II. Wirtschaftsbericht

1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die kontinuierliche Unternehmenssteuerung basiert maßgeblich auf folgenden finanziellen Leistungsindikatoren: Auftragseingang, Leistung, Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT), Working Capital und Liquiditätsentwicklung.

Im Folgenden werden diese wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren näher ausgeführt sowie weitere inhaltliche Erläuterungen zur Bilanz gegeben.

1.1 Auftragseingang

Der Auftragseingang betrug im Geschäftsjahr Mio. EUR 4,7 (Vorjahr: Mio. EUR 5,1) und entsprach damit unseren Erwartungen.

1.2 Leistung

Die Leistung beträgt im Jahr 2023 Mio. EUR 18,1 (Vorjahr: Mio. EUR 17,5) und liegt damit leicht über den prognostizierten Wert.

1.3 Ertragslage

Die FMgo! GmbH weist für das Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von Mio. EUR 0,91 aus (Vorjahr: Mio. EUR 0,93) und liegt damit auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt Mio. EUR 1,34 (Vorjahr: Mio. EUR 1,37) und entspricht damit dem Vorjahresniveau.

1.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt mit Mio. EUR 5,3 über Vorjahresniveau (Vorjahr: Mio. EUR 5,21).

Das Working Capital, ermittelt als Saldo von Umlaufvermögen (ohne Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse), kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten, ist um Mio. EUR 0,07 gestiegen (Mio. EUR 0,91; Vorjahr: Mio. EUR 0,84).

Bereinigt um die Forderungen aus dem Cash-Pool in Höhe von Mio. EUR 4,59 (Vorjahr: Mio. EUR 3,73) ist das Working Capital um Mio. EUR -0,79 auf Mio. EUR -3,68 (Vorjahr: Mio. EUR -2,89) gesunken. Diese Verbesserung liegt deutlich über unseren Erwartungen resultiert vor allem aus den stark gesunken Kundenforderungen.

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses und der Ergebnisverwendung ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von Mio. EUR 1,0, damit liegt es auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Eigenkapitalquote liegt unter dem Niveau des Vorjahres und beträgt zum 31. Dezember 2023 19,05 % (Vorjahr: 19,8 %).

1.5 Finanzlage

Unser Ziel in 2023 war es, zu jedem Zeitpunkt über ausreichende Liquidität zu verfügen, die es uns ermöglicht, Chancen am Markt wahrzunehmen. Skontierungsmöglichkeiten wurden ausnahmslos genutzt.

Die verfügbare Stichtagsliquidität aus Bankguthaben und Kassenbeständen sowie Cash-Pool liegt mit Mio. EUR 4,59 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (Mio. EUR 3,84).

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Erwartetes wirtschaftliches Umfeld

1.1 Erwartete weltwirtschaftliche Entwicklung

Das weltwirtschaftliche BIP-Wachstum wird sich 2024 auf 2,9 % verstetigen und schrumpft im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 %. 19 Die weltweit zurückgehende Inflation (Prognose für 2024: 5,8 %) wird die Weltwirtschaft zwar positiv beeinflussen, doch wirken sich die weiter anhaltende restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und das damit einhergehende geringere Investitions- und Produktivitätswachstum negativ auf das Wachstum aus. Auch werden die andauernden geopolitischen Konflikte den Welthandel weiterhin beeinträchtigen. 20

Nach einem schwachen Jahr 2023 (+0,5 %) prognostiziert die OECD mit +0,6 % ein kaum positiveres BIP für den Euroraum für das Jahr 2024. Zu Beginn des Jahres bleibt das Wachstum den Prognosen zufolge noch schwach. Da die Realeinkommen allerdings steigen, wird es sich im Laufe des Jahres stetig erholen. 21

In Deutschland ist im ersten Quartal aufgrund der anhaltenden geopolitischen Krisen sowie der hohen Inflation, erst einmal nicht mit einer Trendwende zu rechnen. 22 Für den weiteren Verlauf im Jahr 2024 wird ein Anstieg des BIP von 0,2 % 23 erwartet. Gestiegene Reallöhne und ein robuster Arbeitsmarkt wirken belebend auf die sich erholende Inlandsnachfrage. Die Prognosen für den Außenhandel im Jahr 2024 bleiben eher verhalten (+0,6 %), da auch hier die geopolitischen Krisen aber auch die geldpolitischen Maßnahmen der Handelspartner-Länder die Nachfrage dämpfen. 24 Abzuwarten sind die weiteren Verläufe des Russland-Ukraine-Konflikts und des Nahost-Konflikts, die sich beide auf die Energiepreise und somit nachteilig auf die in Deutschland ansässige, energieintensive Industrie auswirken können. Ein längeres Anhalten der Störung der Schifffahrtsroute durch das Rote Meer und in der Folge wieder eingesetzten Lieferverzögerungen könnte die deutsche Wirtschaft weiterhin schwächen.

1.2 Erwartete Entwicklung der Branche

Die aktuelle geo- und klimapolitische Situation wird einen starken Einfluss auf die Geschäftstätigkeit deutscher Unternehmen nehmen. Die Energiekrise zeigt die Bedeutung eines klimafreundlichen und krisenfesten Energiesystems für den Wirtschaftsstandort. Die Unternehmen richten ihren Fokus deutlicher auf Nachhaltigkeit und den effizienten Energieeinsatz. Nach den bereits realisierten Maßnahmen zur Energieeinsparung aus dem Energiesicherheitspaket werden die energieintensiven Unternehmen durch das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) zur Umsetzung wirtschaftlicher Energieeffizienzmaßnahmen verpflichtet. Der dadurch ausgelöste Schub an Projektumsetzungen wird das Geschäft von FM-Anbietern positiv beeinflussen, insbesondere bei der Analyse, Beratung und Realisierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung, dem Energiemanagement und der Integration Erneuerbarer Energien.

Insgesamt schauen die FM-Anbieter optimistisch auf das Gesamtjahr 2024. Die führenden deutschen FM-Anbieter prognostizieren eine Umsatzentwicklung mit einem deutlichen Plus von 5,7 %. 25 Treiber des Wachstums ist die mittlerweile vorhandene Akzeptanz der Kunden für Preisanpassungen, aufgrund gestiegener Kosten. 26 Gestützt wird diese Prognose durch die Notwendigkeit der Umsetzung von Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und zur Reduktion der CO 2 -Emissionen. Gerechnet wird mit einem Nachfrageschub für Services zur Reduktion des Energieverbrauchs bzw. für einen erhöhten Einsatz erneuerbarer Energien. 27

Die größten Herausforderungen für die technischen FM-Anbieter bleiben das Gewinnen und Halten von Fachkräften, gefolgt von der bedingten Planbarkeit von Kosten (u.a. aufgrund von Lohnsteigerungen und Energiekosten). 28 Automatisierung und Robotik sind ergänzende durch die zunehmende Digitalisierung im FM ausgelöste Trends, die sowohl einen wichtigen Beitrag zu einer positiven ESG-Bilanz leisten als auch dem Personalmangel entgegenwirken können. 29

2. Finanzielle Leistungsindikatoren G

2.1 Auftragseingang

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Mio. EUR 4,7 Auftragseingang realisiert. Im Jahr 2024 rechnen wir mit einem Auftragseingang auf Vorjahresniveau.

2.2 Leistung

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die FMgo! GmbH gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 (Mio. EUR 18,1) eine gleichbleibende Leistung.

2.3 Ertragslage

Analog der Leistungsentwicklung rechnet die FMgo! GmbH für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau.

2.4 Working Capital

Ausgehend von einem Working Capital zum Jahresabschluss 2023 in Höhe von bereinigt Mio. EUR -3,7 wird ein Working Capital auf Vorjahresniveau erwartet.

2.5 Liquiditäts-Entwicklung

Am Jahresende 2023 belief sich der Cash-Bestand inklusive Cash-Pool auf Mio. EUR 4,6 für 2024 erwarten wir einen gleich bleibenden Cash-Bestand.

3. Effiziente Organisation des Risikomanagements

Die Risikopolitik der FMgo! GmbH ist eingebettet in die SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe und ist darauf ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens zu sichern und den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern.

Für das Risikomanagement ist innerhalb der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH die Abteilung Risikomanagement mit folgenden wesentlichen Aufgaben verantwortlich:

Risikotransparenz (Erkennen - Dokumentieren - Steuern),

Standardisierung und Beschreibung von Prozessen,

Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) und

Qualitätssicherung von Kundenaufträgen inkl. Projektaudits.

Wesentlich für die Erreichung dieses Ziels ist die Steuerung der identifizierten Auftrags- und Absatzrisiken durch unternehmensinterne Standards und Freigabeprozesse. Die vereinheitlichten Freigabeprozesse und -grenzen werden in Abstimmung mit der Konzernführung kontinuierlich überprüft und nach Bedarf angepasst. Diese Anpassungen werden von der Abteilung "Risikomanagement" durch Schulungen in allen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften begleitet.

Kunden- und Marktrisiken begegnen wir durch eine differenzierte Produkt- und Kundenstruktur sowie durch sorgfältige Kundenauswahl, kontinuierliche Überprüfungen der Bonität unserer Kunden und Lieferanten sowie durch effektives Debitoren- und Kreditorenmanagement einschließlich des Abschlusses einer Forderungsausfallversicherung für Risiken aus Insolvenz und Protected Default für ausgewählte Kunden.

Die hohe Wettbewerbsintensität führt zu einem anhaltend hohen Margendruck, dem z.B. durch Realisierung von Synergieeffekten innerhalb des SPIE-Konzerns sowie eine konsequente Erweiterung der eigenen Wertschöpfungskette als Multitechnik-Anbieter begegnet wird.

Risiken, die aus dem Krieg in der Ukraine entstehen, werden im Rahmen des Business Continuity Managements der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe berücksichtigt. Die sich aus dem Krieg für die Unternehmensgruppe ergebenden Risiken werden weiterhin fortlaufend analysiert, bewertet und angepasst. Mit dem sukzessiven Auslaufen der behördlichen Auflagen aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung hat die SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe ebenfalls entsprechende Maßnahmen auslaufen lassen. Der in 2020 eingerichtete Corona-Krisenstab wurde eingestellt. Risiken aus der Pandemie und dem Ukraine-Krieg werden zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr gesehen.

4. Chancen und Risiken zur künftigen Entwicklung

Chancen ergeben sich weiterhin aus der langfristig angelegten Partnerschaft mit dem Kunden Munich Re und den für das neue Geschäftsjahr überwiegend bekannten und geplanten Maßnahmen und Entwicklungen des Kunden.

Risiken für 2024 zu erwartende Preissteigerungen können voraussichtlich über die mit dem Kunden Munich Re vereinbarte Preisgleitklausel ausgeglichen werden. Nicht kalkulierte Risiken aus den Instandsetzungsmaßnahmen sind ebenfalls nicht zu erwarten.

Die FMgo! GmbH hat die möglichen indikativen Effekte auf die Leistungsindikatoren für sich bewertet. Der Kunde Munich Re beabsichtigt ab 2024 einzelne Leistungen der FMgo! für den Regelbetrieb anzupassen und zu reduzieren. Im Gegenzug wird erwartet, dass der Bedarf an einmaligen Projekt- und Zusatzleistungen sowie an Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Vergleich zu den Vorjahren höher ausfallen wird. Demnach wird erwartet, dass der Leistungsbedarf in 2024 dem Niveau des Vorjahres entspricht.

Im Jahr 2022 richtete SPIE wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine einen Krisenstab ein, der sich mit möglichen negativen Auswirkungen des Konflikts auf das Geschäft von SPIE beschäftigte. Hierbei standen insbesondere Lieferverzögerungen- und Engpässe sowie der Umgang mit Materialpreissteigerungen im Fokus. Diesen Risiken konnte durch Preisfixierungen oder Preisanpassungen weitgehend reduziert werden. Da sich die Lieferketten inzwischen entspannt haben und die im Jahr 2022 erreichten Preislevel wieder gesunken sind, werden aktuell keine weiteren Risiken aus dem Konflikt gesehen. Der Krisenstab konnte in Laufe des Jahres 2023 aus den genannten Gründen aufgelöst werden.

 

München, den 27. Juni 2024

Hermes Tillmann

Geschäftsführung

1 Vgl. IMF (2024): World Economic Outlook Update, S. 1ff.
2 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
3 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
4 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
5 Vgl. EU-Kommission (2023): Herbstprognose 2023, o.S.
6 Vgl. BMWK (2024): Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 21.
7 Vgl. BMWK (2024): Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 161.
8 Vgl. DESTATIS (2024): Pressemitteilung: Exporte im Dezember 2023: -4,6 % zum November 2023, o.S.
9 Vgl. BMWK (2024): Pressemitteilung - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2024, o.S.
10 Vgl. Lünendonk (2023a): Studie Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2023, S. 5.
11 Vgl. Lünendonk (2023a): Studie Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2023, S. 14.
12 Vgl. Lünendonk (2022): Blitzumfrage Presseinformation, S. 1.
13 Vgl. Lünendonk (2023b): Der Facility Management Markt in Deutschland 2023 - SPIE Vorstellung, S. 8.
14 Vgl. Lünendonk (2023a): Studie Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2023, S. 51 ff.
15 Vgl. Die Bundesregierung (2023): Maßnahmen zum Energiesparen, o.S.
16 Vgl. AG Energiebilanzen (2023): Energieverbrauch ist kräftig gesunken, S. 1.
17 Vgl. Bundesregierung (2023): Energieeffizienz - öffentliche Hand wird Vorbild, o.S.
18 Vgl. Lünendonk (2023a): Studie Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2023, S. 14.
19 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
20 Vgl. IMF (2024): World Economic Outlook Update, S. 3.
21 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
22 Vgl. BMWK (2024): Pressemitteilung - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2024, o.S.
23 Vgl. BMWK (2024): Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 10.
24 Vgl. BMWK (2024): Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 156-158.
25 Vgl. Lünendonk (2023a): Studie Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2023, S. 28.
26 Vgl. Lünendonk (2023a): Studie Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2023, S. 70.
27 Vgl. Lünendonk (2023a): Studie Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2023, S. 60.
28 Vgl. Lünendonk (2023a): Studie Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2023, S. 191.
29 Vgl. Lünendonk (2023d): Whitepaper - Robotik im Gebäudeservice (2023), S. 12.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 99.135,00 88.146,00
99.135,00 88.146,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 1.181.156,05 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.181.156,05 0,00
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 219.387,73 1.144.648,36
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.955.157,27 3.848.789,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 28.923,39 30.708,67
5.203.468,39 5.024.146,03
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 881,40 104.025,87
5.204.349,79 5.128.171,90
5.303.484,79 5.216.317,90

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Jahresüberschuss 910.317,75 933.546,30
1.010.317,75 1.033.546,30
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 149.006,90 51.177,41
2. Sonstige Rückstellungen 855.118,28 724.572,58
1.004.125,18 775.749,99
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 84.707,63 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.799.323,71 3.132.602,80
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 237.417,60 84.454,46
4. Sonstige Verbindlichkeiten 167.592,92 189.964,35
davon aus Steuern: EUR 55.243,03 (Vorjahr: EUR 66.593,23)
3.289.041,86 3.407.021,61
5.303.484,79 5.216.317,90

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 17.430.674,51 17.522.960,26
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 670.732,48 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 43.141,54 72.340,61
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.123.693,84 1.121.600,56
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.654.126,43 6.482.158,02
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.625.381,63 6.450.258,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.442.307,57 1.440.338,28
davon für Altersversorgung: EUR 25.750,00 (Vorjahr: EUR 32.833,33)
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 39.750,36 45.923,94
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 913.889,69 679.552,25
8. Zinsen und ähnliche Erträge 137.655,08 0,00
davon an verbundenen Unternehmen: EUR 137.655,08 (Vorjahr: EUR 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68.827,55 30,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 500.633,49 438.159,09
11. Ergebnis nach Steuern 913.593,05 937.279,82
12. Sonstige Steuern 3.275,30 3.733,52
13. Jahresüberschuss 910.317,75 933.546,30

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Sitz der FMgo! GmbH ist München, das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht München. Die Handelsregisternummer lautet HRB 189023.

Der Jahresabschluss der FMgo! GmbH ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB insoweit in Anspruch, dass die Angaben zu § 285 Nummer 4 und 32 nicht gemacht werden.

Die Gesellschafter der FMgo! GmbH sind zu 74,9 % die SPIE Efficient Facilities GmbH, Ratingen, und zu 25,1 % die Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf.

Die Gesellschaft ist umsatzsteuerlich in den Organkreis der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH eingebunden.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform aufgestellt.

In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende "Davon"-Vermerke sind teilweise in den Anhang übernommen worden.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Ansatz planmäßiger Abschreibungen über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und beträgt für Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten drei Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwei bis 11 Jahre. Geringwertige Anlagegüter von EUR 250 bis EUR 1.000 werden im Zugangsjahr in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen umfassen Material-, Konstruktions- und Montagekosten und einen Zuschlag für Material- und Fertigungsgemeinkosten. Finanzierungskosten, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht einbezogen. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.

Liquide Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes und des Abzinsungssatzes sowie aus einer geänderten Schätzung der Restlaufzeiten im Finanzergebnis ausgewiesen werden.

Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgt gemäß § 253 Absatz 2 HGB nach laufzeitadäquaten Abzinsungssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umsatzerlöse werden entsprechend den im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen und gemäß dem Facility-Management-Vertrag mit dem Kunden Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft, München, (im Folgenden Munich Re) realisiert.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

(2) Vorräte

Die Unfertigen Leistungen beinhalten ausschließlich unverrechnete Lieferungen und Leistungen aus Kundenaufträgen. Durch die Umgliederung eines seit 2021 laufenden Umbauprojektes aus der Regelleistung in einmalige Sonderprojekte wurden unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 1.200 Vorjahr (TEUR 0) aktiviert. Durch die dadurch fehlenden Voraussetzungen für eine Gewinnrealisierung aus 2021 und 2022 wurde ein sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag TEUR 4.955 (Vorjahr: TEUR 3.849), davon aus sonstigen Forderungen TEUR 366 (Vorjahr: TEUR 117) und Forderungen aus Cash-Pooling TEUR 4.589 (Vorjahr: TEUR 3.732).

(4) Latente Steuern

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 32,98 % (Vorjahr: 32,98 %). Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 5), die ausschließlich aus Bewertungsunterschieden in den Rückstellungen resultiert. Diese sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde in Ausübung des Wahlrechts § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert.

(5) Mindeststeuer

Der gebuchte Steueraufwand der Organschaft für das laufende Jahr ist höher als der Wert, der sich aus der Berechnung gemäß Mindeststeuergesetz ergeben würde.

(6) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital über EUR 100.000,00 wird zu 74,9 % von der SPIE Efficient Facilities GmbH (vormals: SPIE GmbH), Ratingen, und zu 25,1 % von der Klüh Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, gehalten.

(7) Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen (TEUR 149; Vorjahr: TEUR 51) enthalten im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbeertragsteuer für den Veranlagungszeiträume 2022 und 2023.

Die Sonstigen Rückstellungen stellen sich wie folgt dar:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Noch auszuführende Arbeiten 203 272
Ergebnisabhängige Vergütungen 227 215
Anteiliges 13. Monatsgehalt 32 25
Gleitzeit 81 66
Bonus aus QS-Systematik 25 57
Resturlaub 78 73
Berufsgenossenschaft 3 10
Abfindungen 160 0
Gewährleistung 39 0
Jahresabschlusskosten 7 7
855 725

(8) Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 84) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 0). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SPIE Efficient Facilities GmbH, Ratingen, in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 29).

Es bestehen unverändert zum Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Sonstige Angaben

(9) Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 zählte die Belegschaft durchschnittlich 162 Arbeitnehmer (Vorjahr: 168).

2023 Vorjahr
Angestellte 34 32
Gewerbliche Arbeitnehmer 128 136
162 168
Auszubildende 6 7
168 175

(10) Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft ist der Leiter der Niederlassung München des Gesellschafters SPIE Efficient Facilities GmbH, Herr Hermes Tillmann.

(11) Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans

Bezüglich der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht.

(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich per 31.12.2023 aus Pkw Leasingverträgen auf TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 20).

(13) Gesamthonorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer PWC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 22 (Vorjahr TEUR 16, Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft).

(14) Weitere Angaben

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die SPIE SA, Cergy/Frankreich. Der Konzernabschluss wird unter der Firma SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH beim Unternehmensregister veröffentlicht.

(15) Nachtragsberichterstattung

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten.

(16) Ergebnisverwendung

Der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Gewinn wird an die Gesellschafter im Verhältnis der Gesellschaftsanteile ausgeschüttet.

 

München, den 27. Juni 2024

FMgo! GmbH

gez. Hermes Tillmann, Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 346.979,49 50.739,36 23.001,76 0,00 374.717,09
346.979,49 50.739,36 23.001,76 0,00 374.717,09
346.979,49 50.739,36 23.001,76 0,00 374.717,09
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.833,49 39.750,36 23.001,76 275.582,09
258.833,49 39.750,36 23.001,76 275.582,09
258.833,49 39.750,36 23.001,76 275.582,09
Nettobuchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 99.135,00 88.146,00
99.135,00 88.146,00
99.135,00 88.146,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FMgo! GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FMgo! GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FMgo! GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 28. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer

ppa. Julian Gruber, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 28.06.2024 festgestellt.

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