Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Tyco Valves & Controls Distribution GmbHLiquidiert
41189 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christof Lindner seit 6.4.2011 | Prokura |
Stefan Schenk seit 31.1.2008 | Prokura |
Marc Hendrik Zimmer seit 4.4.2007 | Prokura |
Thomas Schlösser seit 4.8.2005 | Geschäftsführer |
Abdulhadi Soyoglu seit 28.5.2003 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Flow Control Technologies GmbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tyco Valves & Controls Distribution GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum 30. September 2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009/2010Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und BranchenentwicklungDie Wirtschaftskrise, die die komplette Branche nach wie vor beeinflusst, hat in diesem Jahr zu den von uns erwarteten Umsatzeinbußen geführt. Konnten wir im Vorjahr den Umsatz gegenüber dem Geschäftsjahr 2007/2008 aufgrund des hohen Auftragsbestandes zu Beginn des Geschäftsjahres 2008/2009 und der Verschmelzung mit der Flow Control Technologies GmbH noch relativ stabil halten, brachte uns das Geschäftsjahr 2009/2010 ein vergleichbares Niveau wie vor unserem bisher stärksten Jahr in 2007/2008. Mit diesen Umsatzeinbußen liegen wir aber im Trend aller Marktbegleiter. Das Tagesgeschäft zog wieder leicht an, jedoch fehlen die notwendigen Projekte um unseren Auftragsbestand zu erhöhen. Bedingt durch gute Margen beim Tagesgeschäft, konnten wir unsere Gewinne mehr als stabil halten. Für das neue Geschäftsjahr erwarten wir wieder steigende Aktivitäten im Projektgeschäft, da durch die positive Konjunkturentwicklung im Finanz- und Wirtschaftsbereich die Investitionen dieser Projekte wieder aktiviert und freigegeben werden. Das Projektgeschäft wird im Allgemeinen mit einer niedrigeren Marge als das Tagesgeschäft abgewickelt, dient aber dazu, dass durch die großen Volumen die Fertigungskapazitäten in den Werken ausgeschöpft werden, wir unsere Marktpräsenz erhöhen und vor allem ein nachhaltiges Tagesgeschäft (Ersatzbedarf) mit höheren Margen generieren. UmsatzentwicklungAllgemein Wenn man die äußeren Marktumstände bedenkt, können wir von einem erfolgreichen Jahr für unsere Organisation sprechen. Im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, haben wir unsere Marktanteile zumindest halten können und in einigen Märkten sogar ausgebaut. Beim Gewinn konnten wir ein weiteres Mal unsere Vorgaben erreichen, in erster Linie beeinflusst durch ein im Margenbereich verbessertes Tagesgeschäft. In den klassischen Märkten wie Lebensmittel, Eisen und Stahl und Automobilindustrie sind die Umsätze in etwa auf gleichem Niveau zum Vorjahr oder leicht rückläufig. Die höchsten Umsatzeinbrüche hatten wir in den Segmenten Process (minus ca. TEUR 5.536), Öl & Gas (minus ca. TEUR 3.618) und Power (minus ca. TEUR 677) zu verzeichnen. Positiv dagegen konnten wir im Bereich Chemie leichte Zuwächse (plus ca. TEUR 1.560) erzielen. Bedingt durch die Verlagerung der Aufträge in die jeweilige Landesorganisation in Osteuropa sind die Umsätze für unsere Organisation rückläufig, aber eben auch so gewollt. Für die Schweiz und Österreich konnten wir erstmals unsere angestrebten Umsatzziele erreichen. In Zahlen Im Geschäftsjahr 2009/2010 hat sich der Nettoumsatz um ca. 14,8 % auf TEUR 50.054 (Vorjahr TEUR 58.761) verringert. Vom Nettoumsatz entfielen ca. TEUR 46.275 (Vorjahr TEUR 55.101) auf Handelsumsätze mit Drittkunden und TEUR 3.779 (Vorjahr TEUR 3.660) auf Umsätze mit Unternehmen aus dem Konzernverbund. Die Nettoumsätze mit Drittkunden entfallen mit rd. 84 %, ca. TEUR 38.819 (Vorjahr rd. 88 %, ca. TEUR 48.397) auf das Inland und mit rd. 16 %, ca. TEUR 7.456 (Vorjahr rd. 12 %, ca. TEUR 6.704) auf das Ausland. Vom Auslandsumsatz mit Drittkunden in Höhe von TEUR 7.456 (Vorjahr TEUR 6.704) entfielen rd. 22 %, ca. TEUR 1.682 (Vorjahr 36 %, ca. TEUR 2.434) auf die osteuropäischen Länder (vornehmlich Polen, die Slowakei und Ungarn) sowie etwa 44 %, ca. TEUR 3.275 (Vorjahr 44 %, ca. TEUR 2.945) auf die Vertriebsgebiete Österreich, Schweiz und Türkei, rd. 3 % , ca. TEUR 218 auf die Benelux-Länder (Vorjahr Belgien 5 %, ca. TEUR 333), rd. 24 %, ca. TEUR 1.784 auf China (Vorjahr 4 %, ca. TEUR 272) und rd. 7 %, ca. TEUR 497 auf diverse andere Länder (Vorjahr 11 %, ca. TEUR 720). Der Inlandsumsatz fiel im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 9.574. von TEUR 48.662 auf TEUR 39.088. Auftragsentwicklung Der Auftragsbestand zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt TEUR 13.086, während er zu Beginn des Wirtschaftsjahres TEUR 13.875 betrug. Angesichts eines nach wie vor schwierigen Marktumfeldes bewerten wir die Auftragssituation weiterhin als zufriedenstellend. Märkte Wie im Vorjahr war der Bereich Process (ca. 42 %) der stärkste Absatzmarkt, gefolgt von Chemie (ca. 22 %), Öl & Gas (ca. 13 %) sowie der Kraftwerkstechnik, der Lebensmittelindustrie und dem Bergbau (jeweils ca. 5 %). Der Rest entfällt auf diverse andere Absatzmärkte. Dabei war der Anlagenbau in allen Absatzmärkten dominierend. In den osteuropäischen Ländern lagen die Umsatzschwerpunkte ebenfalls wie im Vorjahr in der Kraftwerkstechnik und in der Petrochemie. Beschaffung Wie in den vorangegangenen Geschäftsjahren stagnierte aufgrund des Projektgeschäftes der Anteil an konzerngebundenen Artikeln bei ca. 85 %. Wesentliche Veränderungen der Beschaffungsstruktur gegenüber dem Vorjahr haben sich erneut nicht ergeben. Durch die weltweite Erholung der Wirtschaft und der steigenden Nachfrage durch die Aktivierung der Projekte erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr deutlich steigende Rohstoffpreise. Aufgrund der sehr starken Wettbewerbssituation (immer mehr qualifizierte Anbieter aus dem asiatischen Bereich) bleibt abzuwarten, in welchem Umfang wir die Preissteigerungen an den Markt weitergeben können Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen wieder nur in geringer Höhe vorgenommen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen fair den laufenden Geschäftsbetrieb. Sie entfallen vornehmlich auf neue Möbel und Hardware. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 130 (Vorjahr 133) Mitarbeiter beschäftigt. Die Fluktuation innerhalb unseres Unternehmens ist gering und führt im Durchschnitt zu einer langen Betriebszugehörigkeit unserer Mitarbeiter. Ertragslage Das Bruttoergebnis vom Umsatz ist absolut von TEUR 13.997 auf TEUR 12.691 zurückgegangen. Die relative Bruttomarge ist allerdings geringfügig auf 25,4 % gegenüber dem Vorjahr (23,8 %) gestiegen. Ursächlich hierfür ist eine Verringerung des margenschwächeren Projektgeschäftes. Unter Berücksichtigung rückläufiger Personalaufwendungen im Vertriebs- und Verwaltungsbereich (TEUR -366) vor allem bedingt durch das Ausscheiden von Mitarbeitern im Vertriebsbereich sowie höherer Konzernumlagen (TEUR 306) andererseits ist das Betriebsergebnis im Berichtsjahr um TEUR 972 auf TEUR 1.689 zurückgegangen. Das Finanzergebnis ist mit einem Verlust von TEUR 225 gegenüber dem Vorjahr (Verlust TEUR 91) aufgrund der marktorientierten Verzinsung des Cash-Pool-Guthabens weiter gesunken. Insgesamt haben die oben benannten Einflüsse bei Ertragsteueraufwendungen von TEUR 445 (Vorjahr: TEUR 1.313) zu einer Verringerung des Jahresergebnisses um TEUR 237 auf TEUR 1.019 geführt. Die Umsatzrentabilität beträgt für das Geschäftsjahr 2009/2010 2,1 % (Vorjahr 2,2 %). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höheren Konzernumlagen. Vermögens- und Finanzlage Im Berichtsjahr hat sich die Bilanzsumme um TEUR 908 auf TEUR 21.382 verringert. Auf der Aktivseite haben insbesondere rückläufige Vorräte (TEUR -1.502) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -2.033) sowie höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR +2.455) vor allem aus Cash-Pooling (TEUR +2.064) und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR +637) zu dieser Entwicklung beigetragen. Während der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in erster Linie umsatzbedingt ist, ist der Rückgang der Vorräte auch Ausfluss einer bewussten Managemententscheidung zur Optimierung des eingesetzten Betriebskapitals. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert maßgeblich aus Steuervorauszahlungen. Der Rückgang der Bilanzsumme auf der Passivseite ergibt sich hauptsächlich aus insgesamt geringeren Verbindlichkeiten aus Kundenanzahlungen (TEUR -1.134) aufgrund des rückläufigen Projektgeschäfts sowie aus einem geringeren Rückstellungsbedarf für Gewährleistung (TEUR -531). Das Eigenkapital nahm dagegen aufgrund des erzielten Jahresüberschusses um TEUR 1.019 auf TEUR 6.291 zu. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des gestiegenen Eigenkapitals und der gesunkenen Bilanzsumme auf 29,4 % (Vorjahr: 23,6 %) erhöht. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt für das Geschäftsjahr 2009/2010 16,2 % (Vorjahr: 23,8 %). Unsere Gesellschaft besitzt keine eigenen Kreditlinien bei Banken. Sie ist stattdessen in das konzerninterne Cash-Pooling-System der Tyco International Armaturen Holding GmbH, Korschenbroich, eingebunden. Daneben steht uns als Finanzierung ein verzinsliches Konzerndarlehen zur Verfügung (TEUR 5.200). Das Darlehen hat eine Laufzeit bis Ende August 2015. Der Finanzmittelfonds bestehend aus liquiden Mitteln (TEUR 31; Vorjahr: TEUR 323) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Cash-Pooling (TEUR 6.424; Vorjahr: TEUR 4.360) stieg im Berichtsjahr um insgesamt TEUR 1.772 auf TEUR 6.455. Die Veränderung resultiert mit TEUR 1.770 fast ausschließlich aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Risikomanagementsystem Das interne Risikomanagement basiert auf einem etablierten und bewährten Berichtswesen, das erfolgreich auf einer Oracle-Plattform betrieben wird. Die Analysen stellen unverändert ein umfassendes und aussagefähiges Instrumentarium dar, um insbesondere im Projektgeschäft, aber auch im Day-to-Day-Business auftauchende Risiken bereits frühzeitig erkennen und Korrekturmaßnahmen ergreifen zu können. Der Fokus wird konsequent auf die Steuerung der Kundentermintreue zusammen mit den Tyco-Schwestergesellschaften gesetzt. Regelmäßige Gespräche zwischen Vertrieb und Controlling zum Monatsergebnis mit detaillierten Analysen unterstützen dieses Frühwarnsystem. Weiterhin wurde das bestehende "Risk Control Tracking System" (RCTS) aktualisiert und optimiert, um der Überwachung der Geschäftsprozesse auch im Rahmen der Auflagen gemäß dem "Sarbanes-Oxley-Act" noch mehr als bisher gerecht zu werden. Ein signifikantes Währungsrisiko kann ausgeschlossen werden, da mehr als 98 % der Aufträge in Euro abgewickelt werden. Das Währungsrisiko auf der Beschaffungsseite ist ebenfalls als nicht signifikant einzustufen, da im Geschäftsjahr 2010 ein lediglich marginaler Anteil der Einkäufe nicht in Euro abgewickelt worden ist. Risiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Forderungsausfall sind auf Grund der besonderen Kundenstruktur der Tyco Valves & Controls Distribution GmbH als sehr gering einzuschätzen. Der Kundenstamm hat eine starke Ausrichtung auf Deutschland und das deutschsprachige, europäische Ausland. Unternehmen der petrochemischen Industrie und Kraftwerksanlagenprojektierer mit gutem Bonitätsindex zählen z.B. zu diesem Kundenkreis und halten das Ausfallrisiko auf sehr geringem Niveau. Das Liquiditätsrisiko ist auf Grund der sehr guten Geschäftsentwicklung der letzten Jahre als sehr gering einzustufen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten gewesen wäre, haben sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts nicht ergeben. Ausblick und Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungAufgrund der Tatsache, dass sich die Weltwirtschaft mittlerweile erholt, rechnen wir mit einer ansteigenden Auslands- und einer leicht verbesserten Inlandsnachfrage. Die Margen werden allerdings unter Druck bleiben, da die Armaturenindustrie immer noch ein Käufermarkt ist. Des Weiteren ist mit leicht steigenden Rohstoffpreisen zu rechnen und die Lieferzeiten unserer Werke werden sich leider nicht verbessern. Aufgrund des allerdings im Geschäftsjahr 2011 wieder leicht auf TEUR 13.340 (Stand: Ende November 2010) angestiegenen Auftragsbestands blicken wir zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr und erwarten, dass sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2011 in etwa auf Vorjahresniveau einpendeln bzw. eventuell Mio. EUR 1 bis 2 unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2010 bei ca. Mio. EUR 48 bis 49 liegen wird. Ergebnismäßig rechnen wir für 2011 mit einem Jahresüberschuss leicht unter Vorjahr. Ein Risiko für das folgende Geschäftsjahr liegt in vertraglich bereits vereinbarten Projektaufträgen, die durch verlängerte Lieferzeiten unserer Werke gegebenenfalls nicht mehr wie geplant im Geschäftsjahr 2011 zur Auslieferung kommen. Des Weiteren könnte sich die Entscheidung des Konzern-Managements, Projekte mit kleineren Margen aufgrund der Auslastung unserer Fertigungsstätten nicht anzunehmen, negativ auf den für 2011 geplanten Umsatz auswirken. Unsere Chance für die Zukunft sehen wir darin, unsere Marktpenetration bei konstantem Marktvolumen mindestens zu halten und durch die neue Ausrichtung des Gesamtkonzerns, auf vier vertikale und drei horizontale Ebenen bei einigen Global Accounts zu verbessern. Die Hauptaufgabe für unsere Organisation wird in den folgenden Jahren sein, die wieder auflebende Projektaktivierung erfolgreich zu gestalten und neue Nischenmärkte zu suchen. Durch enormes Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir unsere Kosten nachhaltig verbessert und blicken daher optimistisch in die Zukunft, was die Liquidität des Unternehmens angeht, und sehen keinerlei Gefährdungspotenzial.
Mönchengladbach, den 23. Dezember 2010 Thomas Schlößer, Geschäftsführer Bilanz zum 30. September 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2009/20101. Allgemeine AngabenDas Stammkapital der Tyco Valves & Controls Distribution GmbH beträgt wie im Vorjahr TDM 7.550 (TEUR 3.860). Es ist voll eingezahlt. Folgende Gesellschaft ist an der Tyco Valves & Controls Distribution GmbH beteiligt:
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Rechnungslegung erfolgt nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des HGB und des GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen werden in Anlehnung an die steuerlichen Grundsätze entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Immateriellen Vermögensgegenstände betragt drei bis fünf Jahre, die der Sachanlagen zwei bis 50 Jahre. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert bis zu EUR 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung zu 100 % abgeschrieben. Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Soweit das Niederstwertprinzip die Berücksichtigung eines niedrigeren Wiederbeschaffungspreises oder eines niedrigeren beizulegenden Wertes erforderlich macht, werden die Vorräte mit diesem niedrigeren Wert bewertet. Zur Ermittlung des niedrigeren Wertes werden Abwertungen der Bestände nicht nur bezogen auf die letzten Verkäufe, sondern auch nach dem "Reichweitenverfahren" ermittelt. Dazu wird die durchschnittliche Verkaufsmenge pro Monat mit dem tatsächlich frei verfügbaren Lagerbestand verglichen. Je größer die Reichweite, umso höher die vorzunehmende Abwertung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden durch Absetzung von Einzelabwertungen mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden voll abgeschrieben. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf den nicht einzelabgewerteten Forderungsbestand eine Pauschalabwertung in Höhe von 2 % gebildet. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Einstandskurs oder niedrigerem Stichtagskurs umgerechnet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Stammkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in der Höhe, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Einstandskurs oder höherem Stichtagskurs umgerechnet. 3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 7.189 (Vorjahr: TEUR 4.734) enthalten mit TEUR 6.424 (Vorjahr: TEUR 4.360) Forderungen aus Cash-Pooling sowie mit TEUR 765 (Vorjahr: TEUR 374) Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Berichtsjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter enthalten (Vorjahr: TEUR 25). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.082 (Vorjahr: TEUR 445) betreffen mit TEUR 1.063 Steuerforderungen (Vorjahr: TEUR 420). Eigenkapital Das Eigenkapital lautet nach wie vor auf DM und betragt unverändert TDM 7.550 (TEUR 3.860). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 10.346 (Vorjahr: TEUR 10.221) betreffen mit TEUR 5.200 (Vorjahr: TEUR 5.200) ein langfristiges Darlehen sowie im Übrigen wie im Vorjahr den Liefer- und Leistungsverkehr. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 29. August 2015. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres wurden mit rd. 78 %, ca. TEUR 39.088 (Vorjahr: 83 %, ca. TEUR 48.662) im Inland und mit rd. 22 %, ca. TEUR 10.966 (Vorjahr: 17 %, ca. TEUR 10.099) im Ausland (vornehmlich Ost-Europa, Österreich, Schweiz, Türkei, den Benelux-Ländern, Italien und China) erzielt. Nach Produktgruppen gliedert sich der Umsatz wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 494 (Vorjahr: TEUR 991) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. Materialaufwand Der Materialaufwand des Geschäftsjahres gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB betrifft die gesamten Anschaffungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse verkauften Waren. Er beläuft sich insgesamt auf TEUR 37.363 bzw. ca. 74,6 % vom Umsatz (Vorjahr: TEUR 44.764 bzw. ca. 76,2 % vom Umsatz). Personalaufwand Der Personalaufwand gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB ergibt sich wie folgt:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Von dem ausgewiesenen Steueraufwand in Höhe von TEUR 445 (Vorjahr: TEUR 1.313) entfällt ein Aufwand von TEUR 0 (Vorjahr: Aufwand TEUR 348) auf Vorjahre. 4. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Aus verschiedenen Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich in den nächsten 4 Jahren auf insgesamt TEUR 325 (Vorjahr: TEUR 445) belaufen werden. Haftungsverhältnisse Für die aus Cash-Management-Systemen resultierenden Überziehungskredite, die der Tyco International Armaturen Holding GmbH infolge der Übertragung der täglichen Kontostände eingeräumt werden, haben alle an den Cash-Management-Systemen beteiligten Unternehmen die gesamtschuldnerische Haftung übernommen. Zum 30. September 2010 ergab sich aus diesen Vereinbarungen kein Haftungsrisiko, da Überziehungen nicht beansprucht wurden. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft durchschnittlich 106 (Vorjahr: 109) Angestellte und 24 (Vorjahr: 24) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführer Als Geschäftsführer ist bestellt:
Herr Schlößer übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus. Beirat Die Gesellschaft hat gemäß § 8 des Gesellschaftsvertrags einen Beirat, der die Geschäftsführung überwacht und laufend berät. Mitglieder des Beirates waren im Berichtsjahr die folgenden Herren:
Die Mitglieder des Beirats erhielten für das Geschäftsjahr 2009/2010 keine Bezüge. Schutzklausel Von der Schutzklausel nach § 286 Absatz 4 HGB wird Gebrauch gemacht und damit auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2009/2010 beläuft sich auf TEUR 23. Es entfällt ausnahmslos auf Abschlussprüfungsleistungen. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Tyco International Ltd., Schaffhausen/Schweiz, einbezogen, der den größten und zugleich kleinsten Konsolidierungskreis darstellt. Er ist bei der SEC in Washington/USA unter der Registernummer CIK 0000 833 444 hinterlegt. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss von TEUR: 1.019 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, den 23. Dezember 2010 Thomas Schlößer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009/2010
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Tyco Valves & Controls Distribution GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Tyco Valves & Controls Distribution GmbH, Mönchengladbach, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 2. Februar 2011 Deloitte
& Touche GmbH
Herrel, Wirtschaftsprüfer Fuhrmann, Wirtschaftsprüfer
Ratingen, 08.08.2011 ADT Wellcom GmbH represented by:/ vertreten durch: |
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