Stammdaten

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Amtsgericht Nürnberg HRB 11844
Vorher
"Clever" Systemtechnikvertriebs GmbH"Clever" Systemtechnik-Vertriebs GmbHCLEVER Systemtechnik - Vertriebs GmbH
Eingetragen
26.7.1993
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Technische Lösungen im Kennzeichnungsbereich; Herstellung und Vertrieb von Etiketten, automatischen Etikettenspendern sowie spezifischer Software. Weiterhin der Vertrieb von Etikettendruckern, Barcodelesesystemen und Zubehör und der Vertrieb und die Beratung im Bereich der Unternehmenslogistik und des Marketing. Zum Gegenstand des Unternehmens gehören ferner alle mit den vorgenannten Tätigkeiten im Zusammenhang stehenden Nebengeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Peter Achatz
seit 11.5.2002
Geschäftsführer
Klaus Borsch
seit 11.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Lauf a. d. Pegnitz
21.580 €
83.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CLEVER Systemtechnik GmbH

Schnaittach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Unser Kerngeschäft ist der Vertrieb von Etiketten jeglicher Art, wir haben seit 2017 eine eigene Etikettenproduktion, um noch flexibler am Markt zu sein. Des Weiteren haben wir uns auf die Entwicklung und Herstellung von Etikettieranlagen spezialisiert. In unserer internen Konstruktionsabteilung sowie unserem hauseigenen CNC Fräs- und Drehzentrum entwickeln wir maßgeschneiderte, individuell auf Kundenanwendung zugeschnittene Komplettlösungen.

Der Vertrieb von Etikettendruck- und Barcodelesesystemen sowie perfekt auf Kundenanforderungen abgestimmte Thermotransferfolien sind ein weiterer großer Baustein in unserem Programm. Die softwareseitige Integration dieser Systeme inklusive einer Anbindung an den von Kunden vorhandenes ERP-System und unser mobiles Serviceteam runden unser Motto "alles aus einer Hand" vollständig ab!

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Wir konnten trotz des schwierigen Jahres wieder einmal auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die im Vorjahr prognostizierte Entwicklung hat sich im Geschäftsjahr relativ bestätigt. Das Jahr 2023 konnten wir durch die Erweiterung unseres Konzepts positiv bewerten.

a) Ertragslage

Unsere Ergebnisquelle stellt zu 70% Verbrauchsmaterial und zu 30% Technische-Artikel & Software dar. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 9% vermindert. Das Rohergebnis ist somit ebenso um 8,5% auf TEUR 9.768 gesunken.

Im Ergebnis konnte ein EBITDA von TEUR 1.805 (-37 %) erzielt werden. Das EBT ist mit TEUR 1.032 als zufrieden stellend anzusehen. Infolge getätigter Neu- und Ersatzinvestitionen erhöhten sich die Abschreibungen marginal um TEUR 79. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 0,8%.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Vereinfachend lässt sich folgendes feststellen:

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: TEUR 2.554; im Wesentlichen bedingt durch einen am Stichtag verminderten Lagerbestand und verminderten Beständen an Lieferforderungen; Cashflow aus Investitionstätigkeit: TEUR -494; im Wesentlichen bedingt durch planmäßige Investitionen; Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: TEUR -795; im Wesentlichen bedingt durch Finanzmittelaufnahmen von TEUR 234, planmäßigen Tilgungen von TEUR 829 und Ausschüttungen von TEUR 200; zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds: TEUR 1.265. Die Gesellschaft erwirtschaftet einen ausreichenden Cash-Flow, um ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können.

Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Kreditinstitute, welche dann jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die Finanzlage war im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht und vollständig nachkommen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Vereinfachend lässt sich folgendes feststellen:

Verminderung des langfristig gebundenen Vermögens um 2%; im Wesentlichen bedingt durch planmäßige Abschreibungen.

Verminderung des kurzfristig gebundenen Vermögens um TEUR 1.723; im Wesentlichen bedingt durch den Abbau von Vorräten.

Verminderung des mittelfristigen Fremdkapitals um TEUR 488; im Wesentlichen bedingt durch planmäßige Tilgungen.

Verminderung des kurzfristigen Fremdkapitals um TEUR 720; im Wesentlichen bedingt durch den Abbau von Lieferverbindlichkeiten.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuer die Kennzahl "Gesamtkapitalrendite" heran. Die Gesamtkapitalrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zum Gesamtkapital. Diese beträgt 9,5% und ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 8 Prozentpunkte gesunken.

III. Prognosebericht

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn leicht belebt. Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts vom 30. April ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,2 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr lag das BIP um 0,9 % niedriger. Für das Jahr 2023 wurden neuere Daten berücksichtigt, die zu einem leicht veränderten unterjährigen Verlauf und einer Anhebung des BIP- Jahresergebnisses 2023 von -0,3 % auf -0,2 % führten.

Auf der Verwendungsseite kamen im ersten Quartal laut Statistischem Bundesamt Wachstumsimpulse vor allem von den Bauinvestitionen, wobei die günstige Witterung zu Jahresbeginn eine wesentliche Rolle gespielt haben dürfte. Auch der Außenbeitrag (Ausfuhren minus Einfuhren) stützte das Wachstum. Die Ausrüstungsinvestitionen wie auch der private Konsum dürften dagegen rückläufig gewesen sein.

Entstehungsseitig dürfte sich entsprechend vor allem die Wertschöpfung im Baugewerbe wie auch im Verarbeitenden Gewerbe im ersten Quartal kräftig entwickelt haben. Die noch gedämpfte Konsumstimmung spiegelt sich in den insgesamt noch verhaltenen Einzelhandelsumsätzen wider. Die sonstigen Dienstleistungsbereiche dürften das Wachstum dagegen stabilisiert haben.

Der gemeldete BIP-Anstieg im ersten Quartal entspricht grundsätzlich der Einschätzung der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung, wonach sich zu Jahresbeginn eine konjunkturelle Erholung abzeichnet. Allerdings ist dies zum Teil auch auf Sondereffekte im Baubereich und der Industrie wie eine milde Witterung und Aufholeffekte nach dem hohen Krankenstand zum Jahresende 2023 zurückzuführen. Vor allem die schwache Entwicklung beim privaten Konsum und den Ausrüstungsinvestitionen sowie die weiterhin verhaltene Auftragslage in der Industrie lassen aktuell noch keinen breiten, nachhaltigen Aufschwung erkennen - auch wenn die verbesserten Stimmungsindikatoren im Unternehmenssektor und bei den konsumnahen Dienstleistungen eine Aufhellung andeuten. Im weiteren Jahresverlauf dürfte sich im Zuge geringerer Inflationsraten, erwarteter geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft die konjunkturelle Erholung allmählich festigen und an Breite und Dynamik gewinnen. Dennoch bleiben die Risiken angesichts der geopolitischen Unsicherheiten nach wie vor hoch.

Im März haben die nominalen Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt wieder leicht um 0,8 % expandiert, nachdem sie im Februar um 0,3 % sanken. Besonders die Güternachfrage von Ländern außerhalb des Euroraums trug zu dem Anstieg bei. Die Einfuhren von Waren und Dienstleistungen gingen dagegen mit 0,3 % gegenüber dem Vormonat etwas zurück. Während der Warenhandel mit den EU-Ländern wieder im Plus lag, nahmen die Importe aus Drittstaaten ab; die Wareneinfuhren aus Russland setzten ihren Abwärtstrend weiter fort. Insgesamt wurde der monatliche Handelsbilanzüberschuss bei etwas steigenden Exporten und leicht abnehmenden Importen saisonbereinigt von 16,7 Milliarden Euro im Februar auf 18,6 Milliarden Euro im März ausgeweitet.

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 28.05.2024 -PRESSEMITTEILUNG - Wirtschaftliche Entwicklung; Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2024)

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin auch in Zukunft den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden und Interessenten durch Erweiterung unseres Angebotes sowie durch Flexibilität in allen Bereichen forcieren.

Um auch hinsichtlich Mitarbeiter als attraktiver Arbeitgeber aufzutreten, wurde im Jahr 2024 begonnen sämtliche Bürogebäude neu zu gestalten und zu sanieren. Dies soll in den nächsten Jahren auch in der Gestaltung der Büros weiter vorangetrieben werden.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die kundenspezifischen Etikettenaufträge sowie der Spenderbau bieten weiterhin enormes Wachstumspotential. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch die Zusammenarbeit mit kapitalstarken Lieferanten.

In unserer Planung gehen wir von einem Umsatzrückgang im Jahr 2024 gegenüber dem Jahr 2023 aus. Wir schätzen, dass wir einen Umsatz von TEUR 25.250 im Jahre 2024 erreichen werden. Angesichts des guten Auftragsbestandes und -eingangs zu Beginn des neuen Jahres ist die Erreichung dieses Ziels realistisch. Insgesamt erwarten wir - unter Berücksichtigung des Umsatzwachstums sowie Abschreibungen aufgrund eingeleiteter Investitionen - ein Jahresergebnis im neuen Geschäftsjahr, welches etwa 30% unter dem des Jahres 2023 liegen wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Bei der Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland, gemessen am GfK-Konsumklimaindex und dem HDE-Konsumbarometer, deutet sich zuletzt eine Bodenbildung an: Das HDE-Konsumbarometer stieg im Mai zum vierten Mal in Folge auf den nun höchsten Wert seit Ende 2021: Auch das Konsumklima nahm laut GfK im April erneut leicht zu und die Prognose für Mai ist aufwärts gerichtet, wobei sich vor allem die Einkommenserwartungen positiv auswirkten. Insgesamt tendieren die Frühindikatoren zunehmend aufwärts, wenn auch ausgehend von niedrigem Niveau. Im Zuge steigender Löhne und rückläufiger Inflationsraten dürfte sich der private Verbrauch schrittweise erholen.

Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) lag im April unverändert bei 2,2 %. Im Januar und Februar hatte sie noch 2,9 % beziehungsweise 2,5 % betragen. Die Inflation zeigt damit seit März 2023 einen rückläufigen Trend. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrung) verringerte sich auf 3,0 %, nach 3,3 % im März. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 %, nachdem sie im März erstmals seit Februar 2015 gesunken waren. Die Energiepreise hingegen sind gegenüber dem Vorjahresmonat weiter gesunken, zuletzt um 1,2 %. Im Bereich der Dienstleistungen war der Preisauftrieb weiterhin mit +3,4 % überdurchschnittlich.

Auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen ist eine Verlangsamung der Preisrückgänge zu beobachten. Die Erzeugerpreise sind im März um 2,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Im Februar hatte die Rate bei -4,1 % gelegen. Ausschlaggebend waren die Preisrückgänge bei der Energie. Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Erzeugerpreise im März um 0,2 % zu. Die Einfuhrpreise lagen im März um 3,6 % unter dem Vorjahresmonat (+0,4 % gegenüber dem Vormonat). Die Verkaufspreise im Großhandel sind im März im Vorjahresvergleich um 3,0 % gefallen. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 0,2 %.

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 28.05.2024 -PRESSEMITTEILUNG - Wirtschaftliche Entwicklung; Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2024)

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Kapazitäten in der Branche leicht zugenommen. Dem wirkt unsere Branchenunabhängigkeit, die verstärkte Kundenbindung und die breite und ständig wachsende Produktpalette entgegen. Wir gehen davon aus, unsere gute Markposition weiterhin behaupten zu können.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten in allen Bereichen zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche nach ISO9001 setzen wird durch permanente Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren zertifizierten Lieferanten als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durch.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Flexibilität und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wirtschaftsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem großen Teil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Auch hier profitieren wir von langjährigen Geschäftsbeziehungen mit unseren Lieferanten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberechtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Schnaittach, im Juli 2024

Klaus Borsch

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