NSK Europe GmbH
Elly-Beinhorn-Straße 8, 65760 Eschborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Akio Tanaka seit 27.4.2023 | Geschäftsführer |
Daisuke Suzuki seit 18.7.2021 | Geschäftsführer |
Peter Mesev seit 21.7.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
NSK EURO HOLDINGS S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NSK Europe GmbHEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023NSK Europe GmbH, EschbornGrundlagen des Unternehmens Die NSK Europe GmbH (die "Gesellschaft") wurde am 14.03.2003 gegründet und hat ihren Sitz in Eschborn. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf den europaweiten Import und Export von innovativen Hochgeschwindigkeitsrotationsmaschinen für die Zahnmedizin und Allgemeinmedizin. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen konnte eine ausgewogene Produktstruktur erreicht werden, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht, insbesondere durch das ständige Erweitern und Modifizieren der Produktpalette. Die NSK Europe GmbH profitiert dabei von ihrer Einbindung in den Nakanishi Konzern. Im Berichtsjahr 2023 hat die Gesellschaft ihren speziellen Fokus auf die Segmente Prophylaxe und Chirurgie weiter fortgesetzt. Die Aktivitäten der NSK Academy wurden dahingehend weiter ausgebaut. Darüber hinaus wurden die Marketingaktivitäten verstärkt, insbesondere in den Bereichen Social-Media. Geschäftsverlauf Die Entwicklung des Geschäftsverlaufs der NSK Europe GmbH im Geschäftsjahr 2023 war wiederholt äußerst positiv. Die weltweite konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2023 war starkvon unterschiedlichen Herausforderungen geprägt, wie geopolitischen Spannungen und einer hohen Inflation. In Europa fiel das Wirtschaftswachstum sehr gering aus, in Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt sogar leicht gesunken. In diesem schwierigen Umfeld konnte die NSK Europe GmbH das Geschäftsjahr 2023 mit einem erfolgreichen Ergebnis abschließen. Die Umsätze konnten im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht werden. Die Gesellschaft konnte sich gegenüber ihren Mitbewerbern wiederum bestätigen und ihre starke Marktposition auch im Jahr 2023 weiter behaupten und Marktanteile hinzugewinnen. Die Gesellschaft erzielte in 2023 einen Jahresüberschuss von 13,8 Mio. Euro und erzielte damit im Berichtsjahr einen um 1.531 T Euro höheren Jahresüberschuss als im Vorjahr. Dies entspricht einer Erhöhung um ca.12%. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf Euro 98.065.349. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (Euro 94.881.828) um Euro 3.183.521 erhöht, was im Wesentlichen auf der Aktivseite auf die Erhöhung des Bankguthabens sowie auf der Passivseite der Bilanz auf eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Das Anlagevermögen hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 9,1 % (Euro 8.886.627). Damit hat sich der Anteil des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert. Die Vorräte haben sich um Euro 594.038 auf Euro 14.114.358 erhöht. Durch den hohen Lagerbestand stellt die Gesellschaft sicher, jederzeit lieferfähig zu sein und die hohe Nachfrage zeitnah zu bedienen. Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände betragen Euro 8.323.725 und reduzierten sich damit um Euro 495.418 gegenüber dem Vorjahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um Euro 1.360.700 auf Euro 5.585.948 vermindert. Die flüssigen Mittel (Bankbestände) haben sich um Euro 3.563.809 auf Euro 66.701.722 erhöht, welche somit 68,0 % der Bilanzsumme ausmachen. Die Erhöhung der flüssigen Mittel ist auf den positiven Jahresüberschuss 2023 zurückzuführen. Die Kapitalstruktur zeigt ein Eigenkapital von Euro 75.984.373. Das Eigenkapital beträgt damit 77,5 % der Bilanzsumme. Das Eigenkapital ist aufgrund einer Gewinnausschüttung in Höhe von 20 Mio. Euro gesunken. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 erhöht, und zwar von Euro 4.427.073 auf Euro 9.321.911. Dies liegt im Wesentlichen an Rückstellungen für erwartete Rechnungen der japanischen Muttergesellschaft für Wareneinkauf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um Euro 4.470.138 auf Euro 9.845.971 gestiegen. Es wurden im Jahr 2023 vereinbarte Zahlungsziele genutzt. Finanzlage Der Finanzmittelbestand als Summe von Bankguthaben hat sich gegenüber dem Vorjahr um Euro 3.563.809 erhöht. Er beträgt Euro 66.701.722 zum Bilanzstichtag. Überschüssige Liquidität wird von der Gesellschaft verzinslich auf Festgeldkonten angelegt. In einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die Gesellschaft eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ertragslage Der Umsatz mit Euro 69.998.951 hat sich gegenüber dem Vorjahr (Euro 68.762.826) um Euro 1.236.125 erhöht, dies bedeutet um ca. 1,8 %. Der Materialaufwand beträgt absolut Euro 45.997.735. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um Euro 487.995 erhöht. Es resultiert für das Geschäftsjahr eine Bruttomarge in Höhe von Euro 24.001.216 und für das Vorjahr in Höhe von Euro 23.253.086. Die Personalkosten erhöhten sich leicht von Euro 3.220.356 im Vorjahr auf Euro 3.353.516 im Berichtsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen Euro 2.595.252 und sind somit um Euro 1.284.895 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Verluste aus Wertminderungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie auf geringere Aufwendungen aus der Währungsumrechnung zurückzuführen. Die Gesellschaft hatte im Jahr 2022 ihren Wertpapierbestand veräußert. Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt Euro 19.058.199 und ist im Vergleich zum Vorjahr um Euro 2.169.806 gestiegen. Es wurde ein Jahresüberschuss nach Steuern von Euro 13.837.379 erzielt, verglichen mit einem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 12.305.958 im Vorjahr. Risikomanagement sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft sieht ihre Chancen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung darin, Wachstumspotential im Markt aufzugreifen, in dem sie auf eine passende Entwicklung des Produktportfolio setzt, wie auch auf eine gezielte Weiterentwicklung ihrer vorhandenen Produkte. Die NSK Academy wird ihre Aktivitäten auch im Jahr 2024 gezielt durch weitere Zusammenarbeit mit namhaften Universitäten und Key Option Leader verstärken. Risiken sieht die Gesellschaft vor allem in dem stark zunehmenden Wettbewerb aus Asien. Es ist zu vermerken, dass der Großhandel diese Produkte vermehrt anbietet und damit ein deutlicher Preisdruck entsteht. Dies führt insgesamt zu einer Verringerung der Marktpreise und damit zu geringeren Margen für die Gesellschaft. Der Ukraine-Krieg wirkt sich bisher finanziell nicht negativ auf die Geschäftstätigkeit aus. Es können aber finanzielle Risiken noch nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere können sich Risken aufgrund von erhöhten Preissteigerungen und Lieferengpässen ergeben. Risiken sieht die Gesellschaft des Weiteren in der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sowie in Europa. Die schwache konjunkturelle Entwicklung kann sich negative auf staatliche Ausgaben auswirken und damit auch auf Investitionen in den Gesundheitssektor. Dies würde die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft negativ beeinflussen. Trotz der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten und der daraus resultierenden Lieferungs- und Zahlungsströme ist das Unternehmen keinen Wechselkursrisiken ausgesetzt, da nur in Euro fakturiert wird. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Durch die permanenten Änderungen der Anforderungen im Bereich von Hygiene und Aufbereitung von Medizinprodukten ist es unumgänglich unser eigenes Projekt iCare+ dementsprechend weiterzuentwickeln. Die Überarbeitung des Produktes iCare+ konnte im Januar 2024 abgeschlossen werden und es finden die ersten Verkäufe seitdem statt. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Umwelt Die Gesellschaft bemüht sich laufend energiesparende Technologien verstärkt zum Einsatz zu bringen, dieses Bemühen wird bei der Entwicklung von allen Neuprodukten voll umgesetzt. Arbeitnehmer Zur Steigerung der Qualifikation unserer Mitarbeiter wird ein großer Wert auf sinnvolle Weiterbildung gelegt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen gute Karrierechancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten an. Freiwerdende Stellen werden möglichst aus den eigenen Reihen besetzt. Qualitätsmanagement Das Qualitätsmanagement wird weiter ausgebaut und somit konnte das Unternehmen auch in 2023 ihre ISO-Zertifikation als Medizinproduktehersteller bestätigen. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt unabhängig von der Forschung- und Entwicklungstätigkeit des Konzerns eigene Forschung und Entwicklung. Voraussichtliche Entwicklung Aufgrund der eigenen Produktentwicklungen, der Erweiterung des Geschäftsbereichs und der relativ konstanten Margensituation geht die Gesellschaft davon aus, dass die Umsätze und Erträge im Jahr 2024 auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden können. Insgesamt gesehen rechnet die Gesellschaft daher wiederum mit einer erfreulichen Geschäftsentwicklung im Jahr 2024.
Eschborn, 30.07.2024 gez. Peter Mesev, Geschäftsführer gez. Akio Tanaka, Geschäftsführer gez. Daisuke Suzuki, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss der NSK Europe GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 (3) HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorherigen Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3-13 Jahren abgeschrieben. Die unbeweglichen Anlagegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 15-33 Jahren abgeschrieben. Für betragsmäßig kleinere Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens wurde wie folgt vorgegangen: Der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG und § 6 Abs. 2a EStG folgend wurden Anschaffungs- und Herstellungskosten bis zu € 250,00 in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten werden einzeln ermittelt. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betrafen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellten; die Auflösung des Postens erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Vergangenheit berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet (§ 256a HGB). Verluste aus Kursdifferenzen werden stets, Gewinne aus Kursdifferenzen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagegegenstände Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagespiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 5.585.948,13 (Vorjahr: € 6.946.648,26) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in gleicher Höhe enthalten. Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Ausstehende Rechnungen (ca. 7.250 TEUR) Gewährleistungen (ca. 932 TEUR), personalbezogene Leistungen (ca. 582 TEUR) sowie Kundenboni (ca. 480 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 9.845.970,60 (Vorjahr: € 5.375.832,58) sind wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in gleicher Höhe enthalten. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt € 11.938.885,77 (Vorjahr: € 7.752.090,17) und hat wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Dieser Betrag teilt sich auf die Bilanzposten wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind bis auf geschäftsübliche Sicherungsgeschäfte wie Eigentumsvorbehalte u.a. unbesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten (enthalten in den sonstigen Verbindlichkeiten) sind in vollem Umfang unbesichert. Haftungsverhältnisse und Inanspruchnahme Es bestehen lediglich gesetzliche und geschäftsübliche Gewährleistungsverpflichtungen der Gesellschaft. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Der Nutzung der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen Operating Leasing Verträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei. Das Investitionsrisiko liegt beim Leasinggeber. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von T€ 103, sie haben durchschnittlich noch eine Restlaufzeit von 1 bis 3 Jahren, Gesamtbetrag T€ 163. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse: Geographisch bestimmte Märkte liegen wie folgt vor: Umsatz
Unterschiede in den Tätigkeitsbereichen ergeben sich nicht. V. Sonstige Angaben Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer haben Einzelvertretungsbefugnis. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt € 26.000. Es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Konzernzugehörigkeit Die NSK GmbH wird in den Konzernabschluss der Konzern-Muttergesellschaft NSK Nakanishi Inc., Tochigi, Japan einbezogen. Die NSK Nakanishi Inc. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss der Nakanishi Inc. ist am Sitz der Gesellschaft in Tokio, Japan, erhältlich. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Jahresdurchschnitt beschäftigt:
Nicht darin enthalten sind Geschäftsführer, Auszubildende und Praktikanten. Enthalten sind teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
Eschborn, 30.07.2024 gez. Peter Mesev, Geschäftsführer gez. Akio Tanaka, Geschäftsführer gez. Daisuke Suzuki, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NSK Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NSK Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NSK Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt, 30. Juli 2024 Bornhausen
Consulting GmbH
gez. Jörg Bornhausen, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Bornhausen, Wirtschaftsprüfer Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. |
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