ML
LUBRICATION GMBH
Schweinfurt
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
Geschäftsmodell
Basierend auf den Wurzeln eines 1896 gegründeten
Familienunternehmens gehen die Anfänge der ML
LUBRICATION (ML) auf das Jahr 1981 zurück.
Gründungsgedanke des Unternehmens war die Idee, die im
Raum Schweinfurt ansässige Wälzlagerindustrie mit
hochspezialisierten Schmierstoffen zu versorgen. Seit dem
Jahr 2000 unter dem heutigen Namen im Bereich der
Schmierstoffindustrie tätig, hat sich die ML zu einem
global agierenden Unternehmen entwickelt. Über ein
weltweites Netzwerk von Vertriebs- und lizenzierten
Produktionspartnern kann die ML so dem Wunsch ihrer Kunden
nach globaler Versorgung und Service gerecht werden.
ML entwickelt, produziert und vertreibt
Fertigungshilfsstoffe für die metallverarbeitende
Industrie. Das breit gefächerte Sortiment, unsere
Produktpalette umfasst mehr als 700 Produkte, enthält
eine Vielzahl an Kühlschmierstoffen,
Korrosionsschutzmitteln und zahlreiche andere
Spezialprodukte zur spangebenden und spanlosen Bearbeitung.
Unser Unternehmen ist in strategisch bedeutsamen Nischen
und hochwertigen Geschäftsfeldern gut positioniert.
Administration, Labor, Forschung und Entwicklung,
Produktion, Logistik und Vertrieb werden zentral vom
Standort Schweinfurt aus gesteuert. Diese räumliche
Verknüpfung sorgt für eine Optimierung der
Abläufe und eine permanente Qualitätssicherung
auf allen Fertigungsebenen.
Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische
Entwicklung
Das globale Wirtschaftswachstum ist laut
Internationalem Währungsfonds (IWF) im Jahr 2023 mit
3,1 % gegenüber dem Vorjahr (3,5 %) insbesondere auf
Grund der weitreichenden Folgen des russischen
Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter gesunken. Für
2024 rechnet der IWF gemäß einer aktualisierten
Konjunkturprognose vom April 2024 mit einem Wachstum der
weltweiten Wirtschaftsleistung von ebenfalls 3,1 %. Im
Euroraum legte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023
nur noch um 0,5 % (Vorjahr 3,4 %) zu, dennoch hat sich die
Industrieproduktion robust entwickelt. Die deutsche
Wirtschaft musste einen Rückgang von ./. 0,3 %
(Vorjahr + 1,8 %) verkraften. Im Geschäftsjahr 2024
rechnet der IWF nun mit einem verhaltenen Wachstum des BIP
von 0,5 % für Europa und einen leichten Anstieg von
0,2 % für Deutschland. Sämtliche Prognosen stehen
auch heute noch unter dem Vorbehalt der weltweiten
geopolitischen Unwägbarkeiten.
Nach Einschätzung der Kline-Studie aus dem Jahr
2023 wird die globale Schmierstoffnachfrage in einem
Betrachtungszeitraum von 2023 bis 2027 mit einer
durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,0 %
leicht zunehmen. Überdurchschnittliche Wachstumsraten
werden dabei v.a. in Mittel- und Südamerika
(insbesondere in Mexiko und Brasilien) sowie im Bereich
Asien-Pazifik (insbesondere in Indien, Thailand und mit
Abstrichen China). Für die EMEA-Staaten (Europa,
mittlerer Osten und Afrika) wird eine stabile Entwicklung
erwartet. Nach einer Marktstudie von Mordor Intelligence
soll der Schmierstoffmarkt im Prognosezeitraum 2024 - 2026
um durchschnittlich 1,66 % wachsen, größtes
Segment ist dabei die Automobilindustrie. Dabei hält
der positive Nachfragetrend zu höherwertigen
Schmierstoffen weiter an, der durch neue technische
Standards, insbesondere in industrialisierten Ländern,
unterstützt wird.
Geschäftsentwicklung und Lage der Gesellschaft
Aufgrund weiterer inflationsbedingter
Preiserhöhungen konnten wir unsere Umsatzerlöse
im Berichtsjahr um rd. 10 % steigern. Insofern sind unsere
optimistischen Erwartungen hinsichtlich der
Umsatzerlöse aus dem Vorjahr eingetroffen. Im
Gegensatz zu unserer Prognose aus dem Vorjahr hat sich
allerdings die Materialeinsatzquote wegen nachlassender
Rohstoffpreise wieder verbessert, so dass sich das
betriebliche Rohergebnis um 3.436 TEuro kräftig auf
18.360 TEuro erhöht hat. Gleichzeitig sind jedoch die
übrigen betrieblichen Aufwendungen (inkl.
Personalaufwand und Abschreibungen) um 1.602 TEuro
auf 13.779 TEuro spürbar gestiegen. Das lag
insbesondere an dem deutlich erhöhten Personalaufwand
von plus 747 TEuro und den um 301 TEuro gestiegenen
Reparaturaufwendungen. Relativ zu den Umsatzerlösen
hat sich der Anteil der übrigen betrieblichen
Aufwendungen leicht um 0,8 %-Punkte erhöht. Daraus
resultiert im Berichtsjahr insgesamt ein ordentliches EBIT
(Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 4.581
TEuro, das in Folge des überproportional gestiegenen
Rohergebnisses deutlich über dem des Vorjahres (2.746
TEuro) liegt.
Das Finanzergebnis beträgt ./. 61 TEuro, so dass
folglich ein Gesamtergebnis vor Steuern von 4.520 TEuro
(Vorjahr 2.688 TEuro) ausgewiesen werden konnte. Mit einem
Jahresüberschuss von 3.205 TEuro nach 1.900 TEuro im
Vorjahr verlief das Geschäftsjahr trotz der weltweiten
Imponderabilien recht zufriedenstellend, die Umsatzrendite
liegt mit 5,8 % über dem Vorjahresniveau (3,8 %) auf
einem nun annehmbaren Level. Alles in Allem konnte die
Prognose des Vorjahres nicht nur eingehalten, sondern
übertroffen werden.
Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr bei
Abschreibungen von 884 TEuro und Zugängen von 593
TEuro auf 8.876 TEuro (Vorjahr 9.169 TEuro) um 293 TEuro
reduziert. Der Anteil des Anlagevermögens an der im
Vorjahresvergleich leicht gestiegenen Bilanzsumme ist von
39,5 % auf 36,7 % zurückgegangen.
Dagegen hat sich das Umlaufvermögen mit 15.316
TEuro im Vergleich zum Vorjahr (14.045 TEuro) merklich um
1.271 TEuro erhöht, was vor allem auf die um 712 TEuro
angewachsenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen
zurückzuführen ist. Anlage- und
Umlaufvermögen saldiert führten schließlich
zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um 978 TEuro (+ 4,2
%) auf 24.192 TEuro.
Das ausgewiesene Eigenkapital erhöhte sich
absolut um 2.205 TEuro auf 18.334 TEuro nach 16.129 TEuro
im Vorjahr. Nunmehr weist das Unternehmen zum
Bilanzstichtag eine komfortable Eigenkapitalquote von 75,8
% (Vorjahr: 69,5 %) auf. Damit steht dem Unternehmen zur
Abfederung der künftigen Unwägbarkeiten weiterhin
ein ausreichend großes Finanzpolster zur
Verfügung. Davon unabhängig verfügt das
Unternehmen über Bankkreditlinien in Höhe von
insgesamt 1.500 TEuro, auf die bei Bedarf jederzeit
zurückgegriffen werden kann.
Der cash flow hat sich mit 4.936 TEuro im Vergleich
zum Vorjahr (2.554 TEuro) erwartungsgemäß sehr
positiv entwickelt und der Finanzmittelbestand hat
sich um 1.031 TEuro ebenfalls erhöht. Fällige
Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt und
gewährte Skonti vollumfänglich genutzt werden.
Ausblick / Prognose / Investitionen
Auf Grund der negativen geopolitischen
Rahmenbedingungen (hohe Energiepreise, verstärkte
Sanktionen, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine
und schließlich der Krieg im Gazastreifen, zunehmende
Handelskonflikte und Protektionismus) haben sich die
Konjunkturaussichten im laufenden Jahr eingetrübt. In
den ersten vier Monaten des Jahres 2024 mussten wir einen
Umsatzrückgang von rd. 4 % im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum verzeichnen, wir konnten dabei jedoch
unsere Rohertragsmarge halten, so dass wir vor diesem
Hintergrund im laufenden Jahr in absoluten Zahlen mit einem
in etwa gleichbleibendem Ergebnis rechnen. Die Planzahlen
für 2024 werden bezüglich des Umsatzes und
voraussichtlich auch der Ergebniskennzahlen (EBIT,
Jahresüberschuss, cash flow) auf dem Niveau des Wertes
von 2023 liegen. Im Bereich der Kosten werden die
Personalaufwendungen auf Grund von
Inflationsausgleichszahlungen voraussichtlich wieder
kräftig anziehen und auch der Druck auf die
Rohertragsmarge wird sich verstärken. Bei einer
weiterhin vorsichtigen und vorsorglichen
Ausschüttungspolitik soll die Eigenkapitalquote auf
dem hohen Niveau gehalten werden.
Zur Effizienzsteigerung unserer Mischtechnologie
haben wir im Jahr 2023 mobile Wärmekammern
angeschafft, die hierfür notwendigen
Investitionskosten beliefen sich auf rd. 120 TEuro.
Im Jahr 2023 konnten unsere Aktivitäten, nach
den starken pandemiebedingten Einschränkungen in den
Aufbau eigener Labor- und Mischkapazitäten vor Ort in
USA und Asien mit Hilfe unserer Schwesterfirmen ML
Lubrication USA Inc. und ML Lubrication Shanghai Co. Ltd.
zu investieren, fortgesetzt werden. Im laufenden Jahr
werden wir diesbezüglich unsere Bemühungen
weiterhin fortsetzen und uns auch in Indien etablieren.
Grundsätzlich bleibt oberste Priorität, die
Sicherung unserer Liquidität.
Forschung und Entwicklung / Innovationen
Im Laufe des Jahres 2023 trat nach den
krisengeschüttelten Vorjahren trotz des im Oktober
ausgebrochenen Gaza-Konflikts endlich eine gewisse
Beruhigung auf den Rohstoffmärkten ein, so dass die
Personalressourcen im Bereich F & E deutlich weniger
für die Suche nach Alternativrohstoffen und neuen
Lieferanten eingesetzt werden mussten.
Die freigewordenen Personalkapazitäten wurden
zum weiteren Ausbau der Produktpalette im Umformbereich
sowie zur Diversifizierung des Lieferprogramms in Richtung
neuer Anwendungsbereiche eingesetzt im Rahmen unserer
Strategie zur Kompensation der Transformation der
Automobilindustrie hin zur Elektromobilität.
Beispielsweise wurden Entwicklungsprojekte zum Aufbau einer
eigenen Produktlinie für Lebensmittelschmierstoffe und
zur Entwicklung eines Abschreckmediums auf Polymerbasis
begonnen.
Im Bereich der nachhaltigen Kühlschmierstoffe
konnte ein weiteres Produkt auf der Basis eines recycelten
Mineralöls entwickelt und erfolgreich in den
Praxisversuch gebracht werden.
Der im Jahr 2022 begonnene Ausbau des Labors und des
Technikums konnte in der ersten Hälfte des Jahres
erfolgreich abgeschlossen werden. Zur Überwachung der
Kühlschmierstoff-Versuchsanlage im Technikum wurde
eine Online-Sensoreinheit beschafft und installiert, um
auch mit dieser modernen Technologie Erfahrungen sammeln zu
können.
Risiken und Chancen
Zum jetzigen Zeitpunkt und in absehbarer Zeit sind
für ML keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken
zu erkennen. Insgesamt sind die Risiken moderat und im
Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Auch die
Gesamtsumme der Risiken gefährdet aus heutiger Sicht
nicht den Fortbestand der Firma.
a) Risiken Neben den gesamtwirtschaftlichen Risiken
(Konjunkturzyklen) ergeben sich mit den weiterhin
bestehenden Folgewirkungen des russischen Angriffskrieg
gegen die Ukraine und schließlich des entflammten
Krieges im Gazastreifen verstärkt auftretende Risiken
im Beschaffungsbereich (insbesondere Verfügbarkeit von
Rohstoffen und stark steigende Einkaufs- und Energiepreise)
und im Absatzbereich (intensiver Wettbewerb auf den
Absatzmärkten sowie Ausfall- und Vorratsrisiken). Ein
zunehmender Protektionismus und Handelskonflikte sorgen
ebenfalls für eine wachsende Unsicherheit.
Finanzrisiken werden durch eine hohe
Eigenkapitalquote und den von uns verwendeten Kontroll- und
Steuerungsinstrumenten begegnet und sind als
überschaubar einzuschätzen.
Forderungsausfallrisiken werden durch angemessene
Wertberichtigungen berücksichtigt. Über liquide
Mittel und freie Kreditlinien hinaus werden keine weiteren
Finanzinstrumente zur Absicherung aller wichtigen Arten von
Transaktionen und Preisänderungs-, Ausfall- und
Liquiditätsrisiken verwendet.
b) Chancen Die Stabilität und Ausstattung
unserer Bilanz bilden ein tragfähiges Fundament
für die weitere Entwicklung. Positiv wirken sich der
geringe Anteil an Fixkosten und der hohe Materialanteil
aus, die es erlauben, flexibel mit dem Umsatz zu atmen.
Nichtsdestotrotz hinterlassen die erheblichen Auswirkungen
des Ukrainekrieges und auch des Gaza-Krieges sowie die
stärker werdenden Handelskonflikte bei ML Spuren.
Kommt es in der zweiten Jahreshälfte 2024 zu einer
extremen Energie- und Rohstoffverknappung, sind aus
heutiger Sicht die Folgeerscheinungen nicht abzusehen und
können sich negativ auf die Geschäftsentwicklung
der ML auswirken.
Im Übrigen jedoch ermöglichen die in das
"Human-Kapital" getätigten Investitionen unser
Produktportfolio zu erweitern und zu optimieren sowie
unsere Vertriebsaktivitäten zu verstärken, um so
den bestehenden Kundenkreis zu stabilisieren, international
auszuweiten und gleichzeitig zu einer verbesserten
Kundenzufriedenheit beizutragen.
Weiterhin eröffnen sich neue Chancen durch den
stetigen Auf- und Ausbau unserer Vertriebsorganisation in
Nordamerika und Asien bei gleichzeitigem Aufbau von eigenen
Labor- und Mischkapazitäten vor Ort zur
verstärkten Erschließung der dortigen
Wachstumsmärkte. Aus heutiger Sicht sehen wir dem
Geschäftsverlauf in 2024 recht verhalten entgegen, da
die weiteren Auswirkungen der oben erwähnten Kriege
und Konflikte nicht zweifelsfrei abgeschätzt werden
können. Dabei vertrauen wir jedoch insbesondere auf
unser bewährtes Nischenmodell. Bedrohte Lieferketten,
verstärkt auftretende Unwägbarkeiten bei der
Beschaffung von geeigneten Rohstoffen mit stabiler
Qualität und in ausreichender Quantität
erfordern ein permanent straffes und flexibel
geführtes Einkaufsmanagement.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
8.875.886,57 |
9.168.869,34 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
206.110,83 |
41.419,10 |
| II.
Sachanlagen |
8.669.734,97 |
9.127.409,47 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
6.181.000,97 |
6.455.053,97 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
1.290.217,50 |
1.574.277,50 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.188.516,50 |
1.095.603,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
10.000,00 |
2.475,00 |
| III.
Finanzanlagen |
40,77 |
40,77 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
40,77 |
40,77 |
| B.
Umlaufvermögen |
15.255.683,33 |
13.999.233,96 |
| I.
Vorräte |
7.863.367,44 |
7.853.432,85 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
0,00 |
257.635,33 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.709.442,54 |
5.918.518,32 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
2.650.923,10 |
1.938.855,65 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
4.058.519,44 |
3.979.662,67 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
682.873,35 |
227.282,79 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
60.363,65 |
46.110,49 |
| Aktiva |
24.191.933,55 |
23.214.213,79 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
18.334.283,34 |
16.129.113,40 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
500.000,00 |
500.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
3.000.000,00 |
3.000.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
11.629.113,40 |
10.728.170,16 |
| IV.
Jahresüberschuss |
3.205.169,94 |
1.900.943,24 |
| B.
Rückstellungen |
1.746.725,26 |
899.774,70 |
| C.
Verbindlichkeiten |
4.110.924,95 |
6.185.325,69 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
2.479.230,00 |
3.456.803,20 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.631.694,95 |
2.728.522,49 |
| Passiva |
24.191.933,55 |
23.214.213,79 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
18.359.682,83 |
14.923.224,77 |
| 2.
Personalaufwand |
6.763.184,80 |
6.016.674,92 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.641.497,29 |
5.073.303,21 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.121.687,51 |
943.371,71 |
| davon
für Altersversorgung |
54.439,84 |
50.241,82 |
| 3.
Abschreibungen |
883.749,79 |
657.747,24 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
883.749,79 |
657.747,24 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
6.131.571,67 |
5.502.414,57 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
|
2.394,00 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
61.053,28 |
60.174,22 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
4.418,06 |
14.062,50 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.293.765,78 |
765.639,14 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
3.226.357,51 |
1.922.968,68 |
| 9.
sonstige Steuern |
21.187,57 |
22.025,44 |
| 10.
Jahresüberschuss |
3.205.169,94 |
1.900.943,24 |
Anhang
ML LUBRICATION GMBH
Amtsgericht Schweinfurt HR B 3838
A. ALLGEMEINE ANGABEN
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Dabei
wurde im Berichtsjahr vom Wahlrecht, die Anhebung der
Schwellenwerte für die
Unternehmensgrößenklassen gem. dem Zweiten
Gesetz zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur
Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vorzeitig
anzuwenden, Gebrauch gemacht.
Der vorliegende Jahresabschluss ist mit Ausnahme der
im Anhang genannten Sachverhalte grundsätzlich unter
Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss
angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und
Bewertungsgrundsätzen nach den für
mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Auf den Jahresabschluss fanden sowohl die generellen
Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB als
auch die besonderen Ansatzvorschriften für
Kapitalgesellschaften, §§ 268-274, 276-278 HGB,
Anwendung.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die entgeltlich erworbenen
immateriellen Vermögensgegenstände werden
mit den Anschaffungskosten aktiviert und
planmäßig linear auf die voraussichtliche
Nutzungsdauer abgeschrieben.
Die Bewertung des
Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bzw. Abschreibungen
auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
Gebäude werden linear mit 3 % bzw. 4 %
abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des
Anlagevermögens werden linear und teilweise
geometrisch-degressiv über die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des
Zugangs sofort abgeschrieben.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den
Anschaffungskosten einzeln oder auf der Basis der
FiFo-Methode (bei Großtanks) bewertet. Erhebliche
Wertunterunterschiede zum Marktpreis am Bilanzstichtag
bestehen nicht.
Die
fertigen Erzeugnisse werden mit den
Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten
enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige
Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den
Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die
Fertigung veranlasst ist.
Die
geleisteten und
erhaltenen Anzahlungen werden mit ihren hingegebenen
bzw. empfangenen Beträgen angesetzt. Die
erhaltenen Anzahlungen werden unter Anwendung des
§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten
abgesetzt.
Die
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werdengrundsätzlich
mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos
Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.
Die
Steuerrückstellungen und
sonstigen Rückstellungen erfassen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und
sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr werden - soweit vorhanden - mit dem ihrer
Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst. Die Abzinsung erfolgt - soweit einschlägig
- mittels Nettomethode.
Die
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
2. Grundlagen der Währungsumrechnung
Forderungen und
Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit
dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Beträgt die Restlaufzeit der zugrundeliegenden
Forderung bzw. Verbindlichkeit mehr als ein Jahr werden die
Anschaffungskosten nicht über- bzw. unterschritten.
Bei den
Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung
erfolgt die Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag.
B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN
ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen wird
eine Beteiligung ausgewiesen, die für die Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung ist. Unter
Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Absatz 3 Nr. 1
HGB wurde auf die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB
verzichtet.
Bei einem in den Vorjahren erworbenen Grundstück
droht ohne das Verschulden der Gesellschaft die Nichtigkeit
des zugrundeliegenden Kaufvertrags gem. § 134 BGB i.
V. m. § 75 Absatz 1 Satz 2 GO, auch wenn die
Gesellschaft als Eigentümerin im Grundbuch eingetragen
ist. Einem im Falle der Nichtigkeit drohenden
Herausgabeanspruch steht ein korrespondierender
Schadensersatzanspruch gegenüber. Da von beiden
Vertragsparteien eine einvernehmliche Lösung
angestrebt wird, bleibt die Gesellschaft Eigentümerin
des Grundstücks.
Die Entwicklung des Anlagevermögens im
Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite
dargestellt.
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
|
Anschaffungs- / Herstellungskosten
|
|
Stand 01.01.2023
|
Zugang
|
Umbuchung
|
Abgang
|
Stand 31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen und
Rechte an solchen Werten
|
510.255,32
|
49.679,88
|
18.459,60
|
0,00
|
578.394,80
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
18.459,60
|
169.360,33
|
-18.459,60
|
0,00
|
169.360,33
|
|
528.714,92
|
219.040,21
|
0,00
|
0,00
|
747.755,13
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
9.193.716,46
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
9.193.716,46
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
3.569.091,29
|
18.724,72
|
0,00
|
0,00
|
3.587.816,01
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
3.394.485,03
|
345.477,09
|
0,00
|
0,00
|
3.739.962,12
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
2.475,00
|
10.000,00
|
0,00
|
2.475,00
|
10.000,00
|
|
16.159.767,78
|
374.201,81
|
0,00
|
2.475,00
|
16.531.494,59
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundene
Unternehmen
|
40,77
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
40,77
|
|
40,77
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
40,77
|
|
16.688.523,47
|
593.242,02
|
0,00
|
2.475,00
|
17.279.290,49
|
|
Abschreibungen
|
|
Stand 01.01.2023
|
Zugang
|
Abgang
|
Stand 31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen und
Rechte an solchen Werten
|
487.295,82
|
54.348,48
|
0,00
|
541.644,30
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
487.295,82
|
54.348,48
|
0,00
|
541.644,30
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
2.738.662,49
|
274.053,00
|
0,00
|
3.012.715,49
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.994.813,79
|
302.784,72
|
0,00
|
2.297.598,51
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.298.882,03
|
252.563,59
|
0,00
|
2.551.445,62
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
7.032.358,31
|
829.401,31
|
0,00
|
7.861.759,62
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Anteile an verbundene
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
7.519.654,13
|
883.749,79
|
0,00
|
8.403.403,92
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
Euro
|
Euro
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen und
Rechte an solchen Werten
|
36.750,50
|
22.959,50
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
169.360,33
|
18.459,60
|
|
206.110,83
|
41.419,10
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
6.181.000,97
|
6.455.053,97
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.290.217,50
|
1.574.277,50
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.188.516,50
|
1.095.603,00
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
10.000,00
|
2.475,00
|
|
8.669.734,97
|
9.127.409,47
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
Anteile an verbundene
Unternehmen
|
40,77
|
40,77
|
|
40,77
|
40,77
|
|
8.875.886,57
|
9.168.869,34
|
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
handelt es sich ausschließlich um Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen. In Höhe von
TEuro 2.447 (Vorjahr: TEuro 1.811) haben die
Forderungen eine voraussichtliche Restlaufzeit von
über einem Jahr.
3. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von
Euro -,-- (Vj. Euro 20.000,00) enthalten.
Im Berichtsjahr bestehen Forderungen, die rechtlich
erst nach dem Stichtag entstehen in Höhe von Euro
1.799,00 (Vj.: Euro -1.222,76).
4. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel zum
31.12.2023
|
Restlaufzeit bis zu
einem Jahr
|
Restlaufzeit
länger als ein Jahr
|
davon Restlaufzeit mehr
als fünf Jahre
|
Gesamtbetrag
|
davon durch Pfandrechte
und ähnliche Rechte gesichert
|
Art und Form der
Sicherheit
|
(Vorjahr kursiv)
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
527.850,00
|
1.951.380,00
|
555.540,00
|
2.479.230,00
|
2.479.230,00
|
Buchgrundschuld
|
|
977.573,20
|
2.479.230,00
|
555.540,00
|
3.456.803,20
|
|
|
3. sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.631.694,95
|
0,00
|
0,00
|
1.631.694,95
|
--
|
|
|
2.728.522,49
|
0,00
|
0,00
|
2.728.522,49
|
|
|
|
2.159.544,95
|
1.951.380,00
|
555.540,00
|
4.110.924,95
|
2.479.230,00
|
|
|
3.706.095,69
|
2.479.230,00
|
|
6.185.325,69
|
|
|
Abgesehen von branchenüblichen
Eigentumsvorbehalten sind die übrigen ausgewiesenen
Verbindlichkeiten nicht weiter besichert.
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen
Euro 14.038,84 (Vj. Euro 6.038,84) auf
verbundene Unternehmen.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von
Euro 252.534,41 (Vj. Euro 329.434,01), im Rahmen
sozialer Sicherheit in Höhe von Euro 0,00
(Vj. Euro 263,00) und gegenüber
Gesellschafter (verbundene Unternehmen) in Höhe von
Euro 0,00 (Vj. Euro 825.000,00) enthalten.
C.
ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
1. Rohergebnis
Im Rohergebnis werden Erträge aus der
Währungsumrechnung in Höhe von
Euro 45.310,93 (Vj. Euro 27.847,21) ausgewiesen.
2. Personalaufwand
Für Altersversorgung wurde ein Betrag von
Euro 54.439,84 (Vj. Euro 50.241,82) aufgewendet.
3. sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe
von Euro 46.952,07 (Vj. Euro 54.327,60) enthalten. Auf die
Gesellschafterin (verbundenes Unternehmen) entfällt
ein Bezug von Beratungs- und Verwaltungsdienstleistungen in
Höhe von TEuro 108.
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag
In Ausübung des Wahlrechts nach § 274
Absatz 1 Satz 2 HGB werden aktive latente Steuern nicht in
der Bilanz angesetzt.
D. SONSTIGE ANGABEN
1. Haftungsverhältnisse und sonstige
finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse nach § 251 und §
268 Abs. 7 HGB sind nicht zu vermerken.
Es bestehen mit folgender Ausnahme keine sonstigen
finanziellen Verpflichtungen oder nicht in der Bilanz
enthaltene Geschäfte, die für die Beurteilung der
Finanzlage notwendig sind.
Mit Vertrag vom 6.12.2023 wurde ein Kundenstamm
erworben, die Anschaffungskosten betragen TEuro 200.
Der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums erfolgte
am 8.1.2024. Daneben besteht ein bislang schwebend
unwirksamen Grundstückskaufvertrag in Höhe von
TEuro 440
2. Geschäftsführung
Geschäftsführer
Herr Bernd Heinickel, Betriebswirt (VWA) und CFO
Herr Dr. Oliver Thordsen, Chemiker und CTO
Auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde unter
Bezugnahme auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.
3. Mutterunternehmen
Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB
ist die HERON Investor GmbH mit Sitz in Dittelbrunn
(Amtsgericht Schweinfurt HRB 3834).
4. Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 89
Mitarbeiter beschäftigt, davon waren
62 Angestellte und 27 gewerbliche Arbeitnehmer.
sonstige Berichtsbestandteile
Schweinfurt, den
31.3.2024
gez.
Bernd Heinickel
gez.
Dr. Oliver Thordsen
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Der vorstehende Jahresabschluss ist zur Offenlegung
bestimmt und nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die ML LUBRICATION GMBH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der ML LUBRICATION GMBH
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ML
LUBRICATION GMBH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Bad Neustadt, den
14.6.2024
Ossig
Main-Rhön-Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Martin
Beuerlein
Wirtschaftsprüfer
Heiko
Werner
Wirtschaftsprüfer
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