Hermann Finzel GmbHLiquidiert

Marktplatz 16, 96106 Ebern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 2397
Eingetragen
16.4.1993
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Der Handel mit Haushalts-, Eisenwaren, Baubeschlägen und Werkzeugen. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Geschäfte berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen auch unter Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung beteiligen und Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Margarethe Finzel
seit 17.11.2020
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hermann Finzel GmbH

Ebern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 6.043,50 94.730,35
I. Sachanlagen 1.043,50 1.551,00
II. Finanzanlagen 5.000,00 93.179,35
B. Umlaufvermögen 255.759,63 242.641,54
I. Vorräte 223.593,54 210.803,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.962,45 30.012,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 203,64 1.824,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.175,41 1.113,19
Bilanzsumme, Summe Aktiva 265.978,54 338.485,08

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 30.095,29 39.941,46
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 293.000,00 293.000,00
III. Verlustvortrag 278.623,13 280.013,29
IV. Jahresfehlbetrag 9.846,17 -1.390,16
B. Rückstellungen 57.971,89 138.275,00
C. Verbindlichkeiten 177.911,36 160.268,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 79.374,04 73.308,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 22.836,71 14.461,47
1. sonstige Verbindlichkeiten 75.700,61 72.498,69
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 319,08
Bilanzsumme, Summe Passiva 265.978,54 338.485,08

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Hermann Finzel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 146.296,00 €.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Im Berichtsjahr wird erstmalig ein von der Dt. Bundesbank vorgelegter durchschnittlicher Marktzins von 5,15 % bei der Bewertung zugrunde gelegt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,15 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2005 G von Klaus Heubach.

Auf Grund der geänderten Bewertung der Anwartschaften auf Pensionen war eine Auflösung der Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Überdeckung beträgt zum 31.12.2010 Euro 3.565,00 €.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch eine Rückdeckungsversicherung gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung dient und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen ist. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB) im Geschäftsjahr erstmals mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 146.296,00 €
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 95.233,89 €
verrechnete Aufwendungen 7.205,00 €
verrechnete Erträge 7.054,46 €

Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Gutachten der Longial GmbH, Hamburg.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 175.322,16 (Vorjahr: Euro 160.268,62).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Gesamtleitung hatten die nachfolgende Person:

Jürgen Finzel ausgeübter Beruf: Kaufmann

Gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer bestand zum Bilanzstichtag eine bis 8/2011 terminierte Verbindlichkeit.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ebern, 08.03.2012

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2012 festgestellt.

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