K & R Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Thomas Grabinger seit 9.4.2025 | Geschäftsführer |
Katharina Susanne Rupprecht seit 3.1.2025 | Geschäftsführer |
Philipp Kappes seit 30.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 9.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
K & R Holding GmbHEigenbeteiligung | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RM Components GmbH Elektronische BauelementeSchwabachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023
RM COMPONENTS GmbH Elektronische Bauelemente I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Hauptaufgabe von RM Components Elektronische Bauelemente GmbH (RMC GmbH) ist die Distribution der Produkte des japanischen Herstellers Taiyo Yuden und des taiwanesischen Herstellers HolyStone. Bei diesen Produkten handelt es sich um passive elektronische Bauteile. Das TAIYO YUDEN und das HolyStone Portfolio werden von RMC GmbH bis 2022 weitestgehend deutschlandweit vertrieben, mittlerweile international. Seit 1996 ist RMC GmbH der größte Distributor für TAIYO YUDEN in Europa, seit der Zusammenarbeit mit HolyStone 2008 für diesen Hersteller ebenso. In 2022 wurden neue Hersteller mit aufgenommen: ELNA (Taiyo Yuden Tochter), CAPXON & TaiTech (beide Taiwan). Taiyo Yuden hat seine Marktberechtigung bei den hochkapazitiven Keramikkondensatoren, je höher der Kapazitätswert desto höher ist der Markanteil von Taiyo Yuden - in Asien und gleichermaßen in Europa. HolyStone's Kernkompetenz sind Hochvolt- und Sicherheitskondensatoren, eine perfekte Ergänzung also ohne intern Wettbewerb zu erzeugen. Weiterhin hat sich Taiyo Yuden spezialisiert auf Module (WLAN - Bluetooth und GPS Module) und baut diese Position mit führenden Herstellern von Mobilfunkgeräten immer weiter aus. Auch die Automobilindustrie baut auf autonomes Fahren und neue Antennensysteme. Grundsätzlich steigt der Elektronikanteil in Fahrzeugen erheblich an, gleich wenn es einen Rückgang der Neuzulassungen gibt bzw. geben würde. Dieses Prinzip gilt auch für unsere Industriekunden und Consumer-Kunden, in jeglichem Bereich nimmt Digitalisierung (Elektronik) Einzug - auch in der Industrie 4.0 oder bei der aktuellen Planung des 5G Netzes (Basisstationen). Wir verfügen über umfassendes Wissen hinsichtlich Produkttechnologie, Produktqualität, Produktentwicklung, Produktlagerung und Produkteinsatz. Um unseren Marktanteil zu sichern und gleichzeitig zu erweitern, legen wir sehr viel Wert auf die unterstützenden Tätigkeiten wie Kundenbetreuung, Marketing, Versand und Serviceleistungen. Das Team "RMC" baut daher auf seine Kolleginnen und Kollegen, die in ihren unterschiedlichen Bereichen hohe Fachkompetenz und Fachwissen aufzeigen. Dieses Fachwissen wird auch ständig erweitert und dem neuesten Stand der Produkte angepasst. Der Standort unseres Unternehmens ist die O` Brien Straße 5 in einem Stadtrandgebiet von 91126 Schwabach. Der Standort bietet Vorteile in zweierlei Hinsicht: Die europäische Vertriebszentrale unseres Hauptlieferanten Taiyo Yuden Europe hat Ihren Sitz mit europäischem Zentrallager in Fürth - nur 15 km von uns entfernt und ist somit - bei kurzfristigen Bedürfnissen unserer Kunden - jederzeit schnell erreichbar! Des Weiteren kann Schwabach als Mittelpunkt im stark frequentierten Süddeutschland gesehen werden. In einem Umkreis mit einem Radius von 250 km sind unsere Kunden sternförmig zu erreichen! Für die Zustellung beauftragen wir externe Firmen, die hohe Qualität in Lieferzeit und Liefertreue aufweisen. Mit ihnen besteht eine enge Zusammenarbeit mit gegenseitigem Vertrauen und regelmäßigen Kontrollauswertungen. Die RMC GmbH ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert und praktiziert ein Umweltmanagement angelehnt an die ISO 14001. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltwirtschaftliche Wachstum - besonders auch in der Elektronikbranche - hat sich im Jahr 2023 nicht fortgesetzt. Das Jahr 2023 war durchaus vom Rückgang der Wirtschaft in Europa und insbesondere in China negativ geprägt. Weitere harte Herausforderung sind auch durch die neuen geographischen Rahmenbedingungen zu spüren (Ukraine-Krieg, Luft- und Seefrachten etc.). Manuelle Verschiebungen speziell nach hinten haben uns 20% unseres Umsatzes in das nächste Jahr geschoben, ob diese Aufträge zu halten sind, scheint ungewiss. Weiterhin kommt die zurückhaltende Investitionstätigkeit aufgrund wachsender geo- und handelspolitischer Unsicherheiten zum Tragen. Vor allem der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China / Taiwan und die nachlassenden EU Investitionen verstärkten die Zweifel an der Stabilität des Aufschwungs - gerade in Europa. Zum anderen haben sich die finanziellen Rahmenbedingungen für Schwellenländer auch im Zusammenhang mit einer - vorwiegend durch den Ölpreis getriebenen - höheren Inflation und negativen Kapitalbilanzen durch den wiedererstarkten US-Dollar abermals verschlechtert. Die politischen Diskussionen bezüglich des Strompreises in Deutschland sind mittelfristig nicht als Wettbewerbsvorteil für unsere Endkunden zu sehen. In Deutschland ist das Bruttoinlandprodukts im Kalenderjahr 2023 um 0,3 % gesunken, während das weltweite Bruttoinlandsprodukt sich um 3,3 % erhöhte. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 11,93 % zum Vorjahr erhöht. Bis in Q2/2023 war erkennbar, dass auf Grund der momentanen Verknappung bzw. Allokation bei passiven Bauteilen das Wachstum in Stückzahlen immer noch deutlich eingeschränkt ist. Der Markt benötigte im Geschäftsjahr 2022 weiterhin mehr Bauteile als gefertigt werden konnten. Die Investitionen in neue Fertigungslinien und Fertigungskapazitäten der Hersteller sind noch nicht in vollem Umfang getätigt worden. Die Vorlaufzeit für diese neuen Fertigungslinien ist relativ hoch, wir sprechen von 3-5 Jahren. Auch die Erwartungen für die Zukunft sind sehr verhaltend. Es bleibt abzuwarten wie sich das Jahr 2024 entwickeln wird. Tendenziell sehen wir eher Rückgänge in Investitionsgüter wie Fertigungslinien, was nicht als gutes Zeichen zu werten ist. Die Lage war und bleibt gerade bei den großen Bauteilen (Bauformen), die in der Industrie und auch im Automotive Sektor hauptsächlich eingesetzt werden, eher kritisch - auch und gerade hinsichtlich der Preisentwicklung. Marktbegleiter wollen Fertigungskapazitäten füllen, insbesondere bei großen Bauformen. Diese Entwicklung sehen wir auch bei Herstellern von Halbleitern und diskreten Bauteilen, was zu Preiskämpfen führen kann, sollte der Markt sich nicht schneller entwickeln. Für RMC GmbH würde dies auch bedeuten, dass sich die Margen bei einer Beseitigung der fehlenden Fertigungskapazitäten verschlechtern werden. 3. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich auf 161 T€. Der Schwerpunkt der Investitionen lag dabei im Bereich Webseite, Software und IT Infrastruktur. 4. Finanzierungsmaßnahmen Die getätigten Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert. Leasingverbindlichkeiten bestehen insbesondere für Kraftfahrzeuge. 5. Personal- und Sozialbereich Unser Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 34 Mitarbeiter - davon 2 geringfügig Beschäftigter. Durch gezielte Aus- und Fortbildung fördern wir unsere Mitarbeiter individuell. Aufgrund des stark erwarteten Ressourceneinsatzes bezüglich der Planung und der Organisation in Richtung Kunden werden in allen Bereichen des Unternehmens weitere Mitarbeiter gesucht für 2024. Insbesondere im Vertrieb, der Verwaltung und des Qualitätsmanagements. 6. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Tendenziell hat sich der Markt, gerade der Automotive Markt nur punktuell weiterentwickelt. Viele Projekte wurden zeitlich nach hinten geschoben oder storniert, was hauptsächlich mit der politischen Entwicklung und deren Entscheidungen hinsichtlich Elektronikfahrzeugen zusammenhängt. III. Darstellung der Lage 1. Allgemeines Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin von vielen Auftragsverschiebungen nach hinten geprägt. Der damit zusammenhängende Umsatzrückgang während des Jahres 2022 ist hauptsächlich auf Verschiebungen der Liefertermine - wie oben bereits erklärt - zurückzuführen. Am Ende gab es keinen Umsatzrückgang in 2023, sondern eine Steigerung gegenüber 2022. Der Jahresüberschuss hat sich von T€ 2.967 um 9,5 % auf 3.248 T€ erhöht. Unter Berücksichtigung des gesamten Marktumfeldes und hinsichtlich unserer liefertreuen Partner sind wir mit der Geschäftsentwicklung und dem Geschäftsergebnis zufrieden. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von 13.098 T€ um 114 T€ auf 13.212 T€ erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 3,1 % (Vorjahr 3,2 %). Das Betriebsgrundstück wird angemietet. Im Bereich des Umlaufvermögens haben sich die Vorräte um 1.539 T€ auf 3.733 T€ vermindert. Sie machen 28,3 % der Bilanzsumme aus. Die Kundenforderungen liegen mit 4.782 T€ fast gleichauf mit dem Vorjahr. Forderungsausfälle sind nicht zu verzeichnen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.092.850,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) bestehen gleichzeitig gegen den Gesellschafter. Die liquiden Mittel sind um 353 T€ auf 3.082 T€ gestiegen. Die Aktivseite wird weiterhin vom Umlaufvermögen mit 96,9 % der Bilanzsumme bestimmt. Die Passiva weist eine solide Finanzstruktur aus. Das Eigenkapital hat sich um T€ 2.247 auf T€ 8.779 erhöht. Bei einer um 114 T€ gewachsenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote von 49,9 % auf 66,4 % gestiegen. Die Steuerrückstellungen haben sich von 484 T€ auf 246 T€, aufgrund gestiegener Vorauszahlungen gemindert. Die sonstigen Rückstellungen sind von 297 T€ auf 315 T€ gestiegen. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich von 4.858 T€ um 1.916 T€ auf 2.942 T€ (22,3 % der Bilanzsumme) vermindert. 3. Finanzlage Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch sofortige Zahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Der Cashflow hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 329 T€ auf 3.403 T€ erhöht. Er setzt sich wie folgt zusammen:
4. Ertragslage Das Rohergebnis erhöhte sich um 1.529 T€ auf 11.065 T€. Das Betriebsergebnis ist um 210 T€ auf 4.448 T€ gestiegen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ auf 3.248 T€ und ist um T€ 281 gestiegen. In der nachfolgenden Darstellung werden die wichtigsten finanziellen Werte zur Ertragslage ausgewiesen:
IV. Chancen- und Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die RMC GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken das Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend den aktuellen Entwicklungen angepasst, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und zeitnah Handlungsentscheidungen treffen zu können. Chancen: Der stetig wachsende Elektronikmarkt bringt weiterhin ein moderates Wachstum mit sich. Die RM Components GmbH ist seit Bestehen kundenseitig sehr breit aufgestellt, beliefert Kunden in den Bereichen Automobil, Industrie, Consumer und im Dienstleistungsbereich der Auftragsfertiger. Auch wenn zwischenzeitlich eine "Branche" schwächelt, so können wir dieses Umsatzrisiko mit unseren anderen Kunden ausgleichen. Die Entwicklungsabteilungen unserer Kunden wollen nach wie vor einen technischen Berater, der Ihnen Bauteile anbietet und vorschlägt, die in der nächsten Allokation nicht knapp oder sogar abgekündigt werden. Das Wort Consulting nimmt einen höheren Stellenwert als in den Jahren zuvor ein, sowohl bei der Bauteilberatung als auch bei möglichen Logistikmodellen und elektronischen Anbindungen. Viele unserer Wettbewerber bzw. Hersteller aus Asien werden mehr und mehr gesperrt auf Grund des nicht konformen Verhaltens durch die Allokation. Drastische Preiserhöhungen und eine Fokussierung nur auf "margenstarke" Artikel wurden vorgenommen. Das Management sieht für unsere Branche ein moderates Wachstum, das weitreichende Chancen für unsere Geschäftstätigkeit eröffnet. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass mögliche Rückgänge des Geschäfts mit einem neuen Hersteller für Halbleiter kompensiert werden sollen. Diese Entwicklung ist mittelfristig zu sehen. Risiken: Ein bedeutendes Risiko bezüglich des Umsatzes und der Rendite waren die Verschiebungen der Liefertermine und die daraus resultierende Lagerhaltung, was sich auf Ergebnis und Cash-Flow auswirken wird. Durch eine mögliche, global steigende Nachfrage nach elektronischen Bauteilen können vermehrt Lieferengpässe in Deutschland auftreten. Die Lieferengpässe werden auch unsere Geschäftsentwicklung insofern beeinflussen, dass das Umsatzwachstum gebremst wird. Einen Teil unseres Umsatzes und Wareneinkaufs wird in Fremdwährung auf US$ und JPY Basis abgewickelt. Die Wechselkursänderungen, die alle im kurzfristigen Bereich liegen, können sich positiv wie negativ auf unser Geschäftsergebnis auswirken. V. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbedingten Rahmenbedingungen für den Halbleitermarkt und dem damit nachgelagerten Markt für Bauteile sind schwer vorhersehbar und aktuell sehr komplex. Sollte die Wirtschaft, gerade in Asien, jedoch kurzfristig anziehen, können die Hersteller die Fertigungskapazitäten nicht in derselben Geschwindigkeit nachziehen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 einen stagnierenden Umsatz, auch wenn die großen Lagerbestände in der gesamten Lieferkette mittlerweile bereinigt sind. Freie Fertigungskapazitäten und eine Fokussierung der Fertigungen gerade im Halbleiterbereich sind bereits zu erkennen. Wir werden weiterhin versuchen das Geschäft mit Neukunden und Bestandskunden auszubauen. Eine weitere Herausforderung wird es sein, mehr Fachkräfte in Schlüsselpositionen für uns zu gewinnen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen deutlich sinkenden Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr. Investitionen in Hard- und Software, in Personal und ein deutlich härterer Wettbewerb werden notwendig sein und sind jetzt schon zu erkennen. Eine positive Entwicklung der Erweiterung des Portfolios durch diskrete Bauteile bzw. Halbleiter wird erst in 1-3 Jahren greifen. Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres Die Konjunkturkrise in der Industrie und dem Automobilbereich in Deutschland haben starke negative Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung und unser Jahresergebnis im Folgejahr. Aufgrund dieser Ereignisse können wir keine Aussagen zu unserem Ergebnis in 2024 machen.
Schwabach, den 25.07.2024 Philipp Kappes Stefanie Rohrmayr BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der RM Components GmbH Elektronische Bauelemente SchwabachInhaltsübersicht Seite I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben VI. Anlagenspiegel I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die RM Components GmbH Elektronische Bauteile hat ihren Sitz in Schwabach und wird beim Amtsgericht Nürnberg unter der Registernummer HRB 13887 geführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Anwendung der allgemeinen Vorschriften des HGB und der besonderen Regelungen nach § 264 HGB für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegeben Größenklassen ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung und Bewertung wurden unverändert zum Vorjahr durchgeführt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für nicht mehr gängige Artikel wurden Abwertungen vorgenommen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschale Wertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung sind zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung sind zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzten Aufwendungen wurden zum Nominalwert bewertet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert ausgewiesen. Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt nach teilweiser Ergebnisverwendung. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Soweit die Restlaufzeit mehr als 1 Jahr beträgt, wurden die Rückstellungen entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches abgezinst und künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung des AnlagevermögensSiehe hierzu den beigefügten Bruttoanlagenspiegel unter Gliederungspunkt VI. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.092.850,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) bestehen gleichzeitig gegen den Gesellschafter. Von den Sonstigen Vermögensgegenständen haben 44.164,00 EUR (Vorjahr: 44.164,00 EUR) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von 25.564,59 EUR enthält das gesellschaftsrechtlich festgelegte Stammkapital in Höhe von 50.000,00 DM. Der Bilanzgewinn enthält den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 6.505.875,15 EUR. Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich in:
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 756.120,42 EUR (Vorjahr: 533.949,75 EUR) bestehen gegen die Gesellschafterin und resultieren aus dem Leistungsverkehr und umsatzsteuerliche Organschaft. Restlaufzeiten und Sicherheiten für Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Als Sicherheiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sonstige Verbindlichkeiten Von den sonstigen Verbindlichkeiten resultiert ein Betrag in Höhe von 78.875,71 EUR (Vorjahr: 259.340,70 EUR) aus Steuern und ein Betrag von 13.499,24 EUR (Vorjahr: 9.871,61 EUR) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind: Verpflichtungen aus Mietverträgen für bewegliche Sachen und aus Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge in Höhe von 84.372,70 EUR sowie aus Mietzahlungen für Gebäude in Höhe von 149.412,00 EUR (Jahresbeträge). Haftung für fremde Verbindlichkeiten mit nahestehenden Personen: Die Alleingesellschafterin hat zum 31.12.2023 Schulden gegenüber einem Kreditinstitut in Höhe von € 1.142.009,45. An diesen Schulden hat die Gesellschaft in Höhe von 150.000,00 die gesamtschuldnerische Mithaftung übernommen und für den Restbetrag Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestellt. Als Sicherheiten an das Kreditinstitut wurde das gesamte Warenlager übereignet und die Kundenforderungen gemäß Sicherheitenvertrag abgetreten. Es liegen aufgrund der soliden wirtschaftlichen Lage der RM Components GmbH Elektronische Bauelemente sowie der Alleingesellschafterin keine ersichtlichen Gründe vor, dass mit der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis oder Sicherheiten zu rechnen ist. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von 1.373.210,75 EUR (Vorjahr: 1.710.573,14 EUR) Erträge aus der Währungsumrechnung. Personalaufwendungen In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 72.940,66 EUR (Vorjahr: 47.743,36 EUR) enthalten. Abschreibungen Siehe Anlagenspiegel als Anlage I zum Anhang. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Verwaltungs-, Vertriebs- und Betriebsaufwendungen. Darin enthalten sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.795.309,64 EUR (Vorjahr: 1.197.276,16 EUR). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Darunter sind ausgewiesen:
V. Sonstige Angaben Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften nach § 285 Nr. 3 HGB Art Zweck und Vorteil Risiken Immobilienmietverträge Verbesserung der Bilanzstruktur, keine Liquiditätssicherung Leasing von Fahrzeugen Verbesserung der Bilanzstruktur, keine Liquiditätssicherung Beschäftigte Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 34 Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich dabei ausschließlich um Angestellte und zwei Aushilfen. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer: - Herr Philipp Kappes, Geschäftsführer für Vertrieb und Technik und Frau Stefanie Rohrmayr, Geschäftsführerin für Finanzen und Logistik - Beide Geschäftsführer sind einzeln zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt und von § 181 BGB befreit Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Die Konjunkturkrise in der Industrie und dem Automobilbereich in Deutschland haben starke negative Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung und unser Jahresergebnis im Folgejahr. Gewinnverwendung Über die Ergebnisverwendung beschließt die Gesellschafterversammlung.
Schwabach, den 25.07.2024 RM Components GmbH Elektronische Bauelemente Geschäftsführung gez. Philipp Kappes gez. Stefanie Rohrmayr Bericht des AufsichtsratsAnlagenspiegel zum 31.12.2023RM Components GmbH Handel mit elektronischen Bauelementen, Schwabach
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RM Components GmbH Elektronische Bauelemente Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RM Components GmbH Elektronische Bauelemente - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RM Components GmbH Elektronische Bauelemente für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 14. Oktober 2024 AWW
Audit GmbH
gez. Helmut Wiegärtner, Wirtschaftsprüfer |
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