Donau Bau UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Liesenberg seit 30.8.2007 | Prokura |
Albrecht Remppis-Wandrey geb. Remppis seit 24.7.2006 | Prokura |
Rüdiger Werner Sreball seit 24.7.2006 | Prokura |
Johannes Alwis Ensink seit 22.3.2006 | Prokura |
Rüdiger Schneider seit 22.3.2006 | Prokura |
Hans- Hermann Dr. Hüttemann seit 22.3.2006 | Geschäftsführer |
Jörg Waschkowitz seit 22.3.2006 | Prokura |
Frank Willi Midinet seit 22.3.2006 | Prokura |
Peter Georg seit 22.3.2006 | Prokura |
Thomas Buhler seit 22.3.2006 | Geschäftsführer |
Thomas Assenmacher seit 22.3.2006 | Prokura |
Edmund Heimrich seit 22.3.2006 | Prokura |
Andreas Raberg seit 22.3.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECOSOIL SÜD GMBHULMJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
AnhangI. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDer Jahresabschluss der ECOSOIL Süd GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr 2007 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von großen Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Methodenerläuterungen 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend den abgebauten bzw. den eingelagerten Mengen im Verhältnis zu dem Gesamtvolumen vorgenommen. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, wenn ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände bemessen. Von der Möglichkeit degressiver Abschreibung haben wir grundsätzlich in steuerlich zulässigem Umfang Gebrauch gemacht, wenn dies zu einem höheren Abschreibungsbetrag führte als die lineare Abschreibung; in den übrigen Fällen ist linear abgeschrieben. Steuerrechtliche Abschreibungen gemäß § 254 HGB in Form von Sonderabschreibungsmöglichkeiten wurden in Vorjahren ausgenutzt. Des Weiteren sind auf einzelne Anlagegüter in Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Für Zugänge bei den Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten entsprechend der Regelung in R 7.4 Absatz 9 Satz 3 EStR mit dem vollen Jahresbetrag berücksichtigt. Zugänge, die unter § 6 Absatz 2 Satz 1 EStG fallen (geringwertige Wirtschaftsgüter), sind voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten - bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert - angesetzt. Die übrigen Finanzanlagen sind zum Nennwert angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Absatz 3 Satz 2 HGB angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu ihrem Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen und um die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes vorgenommen. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen und einer angemessenen Pauschalwertberichtigung. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und die Verpflichtung aus der Gewährung von Altersteilzeit sind nach versicherungsmathematischen Verfahren errechnet. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherunsmathematischen Verfahren auf der Basis der Richttafeln 2005 G von Professir Dr. Klaus Heubeck sowie eines Rechnungszinsfußes von 6 % errechnet. Die Anpassung an die neuen Richttafeln erfolgte in 2005 in vollem Umfang. Die Pauschalrückstellung für Gewährleistungen beträgt 0,5 % vom jeweiligen gewährleistungspflichtigen Jahresumsatz. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem bestehenden Haftungsvolumen. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert. 2. Währungsumrechnung Auf ausländische Währungen, die nicht am Euro teilnehmen, lautende Posten der Bilanz werden mit dem Kassa-Kurs am Tag der Erstverbuchung in EURO umgerechnet. Bankguthaben und Forderungen sind mit dem Briefkurs, Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs umgerechnet. War der Kurs am Abschlussstichtag für Bankguthaben und Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher als der entsprechende Kurs am Tag der Erstverbuchung, so sind die Bankguthaben und Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit dem Kurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden. Eine Umrechnung unterblieb, sofern die Beträge von untergeordneter Bedeutung waren. Die Anschaffungskosten in Fremdwährung der Finanzanlagen werden wir die einzubuchende Fremdwährungsverbindlichkeiten umgerechnet. II. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS1. Erläuterungen zur Bilanz a) Entwicklung des Anlagevermögens
b) Forderunpen und sonstige Vermmögensgegenstände Im Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.574 ausgewiesen. Im Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 226 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 3.840 sonstige Vermögensgegenstände enthalten. c) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 7.710.000,00. d) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Beträge für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 3.781), Schadensersatzansprüche (TEUR 376), Garantieverpflichtungen (TEUR 465) und Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 1.056). e) Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 751 sind im Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten TEUR 16 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel enthält die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten:
h) Haftungsverhältnisse Im Vertrag zum Erlass von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.506 durch die RAG Coal International Verwaltungs-GmbH sind auflösende Bedingungen enthalten. Auflösende Bedingungen sind alternativ die Inanspruchnahme des Erlassgebers aus einer Rückbürgschaft für die Ecosoil Holding GmbH oder eine ihrer Beteiligungsgesellschaften oder die nicht fristgerechte Rückführung der Sicherheiten gemäß der Vereinbarung vom 13. Oktober 2005. Daneben bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.034 (davon gegenuber verbundenen Unternehmen TEUR 2.034). 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Aufgliederung des Umsatzes Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland erzielt, sie gliedern sich nach Bereichen wie folgt auf:
b) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.292), die Übernahme anteiliger Ergebnisse von Arbeitsgemeinschaften (TEUR 711) sowie Kostenweiterbelastungen an Dritte (TEUR 831). Periodenfremde Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen als Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.292), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 283) sowie Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 3) enthalten. c) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Verwaltungskosten (TEUR 1.315), Beiträge und Versicherungen (TEUR 386), Vertriebskosten (TEUR 317), Kosten des Fuhrparks (TEUR 743) und von Dritten weiterberechnete Kosten (TEUR 839). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende periodenfremde Aufwendungen enthalten: Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 11). d) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsen verbundener Unternehmen (TEUR 179) und Avalprovisionen (TEUR 135). III. SONSTIGE ANGABEN
* Es liegt zur Zeit kein Jahresabschluss vor.
4. Beziehungen zu Unternehmensorganen Geschäftsführung und deren Bezüge Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres die Herren
Da nur ein Geschäftsführer über die ECOSOIL Süd GmbH abgerechnet wird, unterbleibt eine Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 4.093. Er resultiert aus bestehenden Leasingverträgen (TEUR 2.952) und Mietverträgen (TEUR 1.141). 6. Weitere Angaben a) Zahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt stellt sich wie folgt dar:
b) Konzernverhältnisse Die H. N. Umweltholding GmbH, St. Ingbert, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen auf. Dieser Konzernabschluss hat nach § 291 Absatz 2 HGB befreiende Wirkung für die ECOSOIL Süd GmbH. Der Abschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht. c) ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Ulm, den 21. März 2008 ECOSOIL Süd GmbH Dr. Hans-Hermann Hüttemann Professor Peter Görgen Dipl.-Ing. Thomas Buhler Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Gesellschaftsrechtliche Veränderungen Mit Kaufvertrag vom 19. November 2007 hat die ECOSOIL Süd GmbH ihre Anteile an der ECOSOIL Ost GmbH an die Anhaltinische Braunkohlesanierungsgesellschaft mbH verkauft. Damit wurde die regionale Zuordnung in der ECOSOIL-Gruppe abgeschlossen. Zum weiteren Ausbau der Stoffstromaktivitäten gründete die ECOSOIL Süd GmbH zusammen mit der Franz Geiger GmbH & Co. KG (Gesellschaftsanteile je 50 %) am 13. Februar 2007 die Firma B.A.U. - Baustoff-Aufbereitung Ulm GmbH mit Sitz in Ulm. Geschäftsverlauf Die ECOSOIL Süd GmbH war im Geschäftsjahr 2007 in einer regional ausgerichteten Struktur tätig, die neue Struktur wurde im April 2007 umgesetzt: • Geschäftsbereich Hessen/Rheinland-Pfalz • Geschäftsbereich Bayern/Baden-Württemberg • Geschäftsbereich Ausland Die oben genannten regionalen Geschäftsbereiche sind wiederum in einzelne Segmente (Technik, im Wesentlichen klassischer Erd- und Deponiebau; Flächenrecycling/Stoffstrom-management. einschl. Verwertungsanlangen) aufgeteilt, die mit Verantwortlichkeiten versehen sind. Die regionalen Geschäftsbereiche werden in Form einer Doppelspitze geführt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 ist eine unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen regionalen Geschäftsbereichen sowie Segmenten festzustellen. Während der Geschäftsbereich Hessen/Rheinland-Pfalz ein positives Ergebnis erzielte, lieferten innerhalb des Geschäftsbereiches Bayern/Baden-Württemberg die Segmente Technik einen negativen Ergebnisbeitrag, während das Segment Flächenrecycling/Stoffstrommanagement, einschl. Verwertungsanlagen ein positives Ergebnis erzielte. Innerhalb des Geschäftsbereiches Ausland konnten auf Projektebene positive Ergebnisbeiträge erzielt werden. Im gesamten Geschäftsjahr 2007 wurden 16.093 T€ weniger umgesetzt als im Vorjahr, so dass ein Gesamtumsatz von 38.885 T€ erzielt wurde. Der geringere Umsatz in 2007 gegenüber 2006 liegt zu einem darin begründet, dass mehrere Projekte in Abwicklung sind und dass vermehrt Projekte in Arbeitsgemeinschaften abgewickelt werden. Als wesentliche Teil- / Schlussrechnungen sind hier die Projekte "Baugrube DWD Offenbach" (2,1 Mio. €), "Deponie Außernzell" (2,1 Mio. €), "ESV-Gelände, München" 1,5 Mio. €), "Oberflächenabdichtung ARGE Hohberg" (1,2 Mio. €), zu nennen. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach den Bereichen auf:
Das Geschäftsjahr 2007 schloss mit einem erfreulichen Auftragsbestand in Höhe von 23.886 T€ (Vorjahr 15.517 T€) ab. Dieser Auftragsbestand sichert theoretisch mehr als 50 % der geplanten Projektleistung ab. Die Umweltschutzauflagen werden durch unsere QM-Mitarbeiter überwacht. Umweltrisiken sind nicht bekannt. Die Gesellschaft ist zertifiziert nach SCC und Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001:2000). Des weiteren ist das Unternehmen als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert. Die Zertifizierung bezieht sich auf die abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten Behandeln und Verwerten. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag 108 Angestellte (110 Vorjahr) und 75 gewerbliche Mitarbeiter (79 Vorjahr). Der Rückgang der angestellten Mitarbeiter (-2) sowie der Rückgang der gewerblichen Mitarbeiter (-5) gegenüber dem Vorjahr resultiert aus Austritten. Bei den gewerblichen Mitarbeitern handelt es sich um qualifizierte Geräteführer und Maschinisten. Zusätzliche Qualifikationen bestehen für Arbeiten in kontaminierten Bereichen. Zur Weiterbildung der Mitarbeiter werden gemäß dem betrieblichen Bedarf interne und externe Lehrgänge genutzt. Die arbeitssicherheitlichen Belange werden im Rahmen der ECOSOIL-Gruppe wahrgenommen und sind im vorgeschriebenen Rahmen gewährleistet. Sicherheitsbeauftragte sowie Ersthelfer sind benannt. Als betriebliche Sozialleistung wurden insbesondere die betriebliche Altersversorgung und die Möglichkeiten des Bochumer Verbandes (neu) in Anspruch genommen. Risiken der künftigen Entwicklung Die ECOSOIL Süd GmbH ist direkt abhängig von Investitionen der Immobilienwirtschaft. Entgegen der Vorjahre konnte im laufenden Geschäftsjahr eine konjunkturell bedingte Steigerung der Nachfrage verzeichnet werden, die sich auch auf Seiten der öffentlichen Hand zeigt. Der Umfang der akquirierten Aufträge im abgelaufenem Jahr sind hierfür ein Indiz. Unabhängig vom leichten konjunkturellem Aufschwung, findet auf den bearbeiteten Märkten ein starker Wettbewerb statt, der mit einem weiterhin harten Preiskampf verbunden ist. Trotz einer steigenden Zahl von Insolvenzen bei Mitwettbewerbern, zeichnet sich keine wesentliche Marktbereinigung ab. Um Risiken, die sich aus den vielfältigen steuerlichen, handels- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen ergeben können, zu begegnen. stützen wir unsere Entscheidung und Gestaltung der Geschäftsprozesse auf eine umfangreiche rechtliche Beratung, sowohl durch unsere speziell geschulten Mitarbeiter als auch auf externe Fachleute. Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation unseres Unternehmens ergab, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Lage des Unternehmens Die Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren ein tiefgreifendes Sanierungs- und Restrukturierungskonzept mit beträchtlichen Kosteneinsparungen umgesetzt, die im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut umfänglich gegriffen haben und nachhaltig zur Verbesserung der Ergebnissituation beitragen. In Anlehnung an das Jahresergebnis 2007 und der Ergebnisprognosen für das Jahr 2008 ist der Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet. Die Vermögens- und Finanzlage der ECOSOIL Süd GmbH ist stabil. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Eigenkapitalzuwachs in Höhe von rd. 24 96 erzielt und die Verbindlichkeiten konnten stark reduziert werden. Die Aktivitäten im Bereich des Stoffstrommanagement und die Internationalisierung wurden konsequent weiter ausgebaut und erfolgreich umgesetzt. Die Entwicklung der esm GmbH. Beteiligung 60 v.H., verläuft erfreulich, sie konnte Ihre Marktposition im Rhein-Main-Gebiet behaupten. Wie auch schon im Vorjahr wurden die Märkte Schweiz und Rumänien bearbeitet. Durch diverse Akquisitionserfolge und deren erfolgreicher Umsetzung konnte sich ECOSOIL Süd GmbH auf diesen Märkten weiter etablieren. Gegenwärtig befinden sich die Projekte ARGE SMDK Kölliken in der Schweiz, an der ECOSOIL Süd GmbH mit 26 v.H. beteiligt ist sowie das Projekt Teleorman in Rumänien. Ausführung im Rahmen eines Joint Ventures, Beteiligung 50 v.H., in der Abwicklungsphase. Die ECOSOIL CZ s.r.o. in Tschechien konnte noch keine Auftragszugänge verzeichnen, die Entwicklung bleibt abzuwarten. Wesentliche Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Wesentliche Vorgänge nach dem Abschlussstichtag waren nicht zu verzeichnen. Voraussichtliche Entwicklung Wesentliche Verbesserungen der Markt- und Wettbewerbsbedingungen für das Geschäftsjahr 2008 sind nicht zu erwarten. Die künftige Entwicklung ist auf der Grundlage des jüngsten Businessplanes 2008 (Stand Dezember 2007) vorgesehen. Trotz des schwierigen Umfeldes rechnet die Geschäftsführung im Jahr 2008 erneut mit einem positiven Ergebnis.
Ulm, den 21. März 2008 Die Geschäftsführung Thomas Buhler Professor Peter Görgen Dr. Hans-Hermann Hüttemann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ECOSOIL Süd GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Saarbrücken, den 30. Mai 2008 W
U B Wirtschaftsprüfung
Karl-Heinz Wolf, Wirtschaftsprüfer Karl-Heinz Barth, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe d Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichende Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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