Bauwerk Boen Logistics GmbHLiquidiert

72411 Bodelshausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 752786
Eingetragen
21.5.2015
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Die Vermittlung und Erbringung von Logistik-Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Lagerlogistik und Transportwesen von Parkettwaren und Zubehör, sowie das Steuern der externen Logistik-Dienstleistungsunternehmen für die Bauwerk Boen Gruppe und deren Vertriebsgesellschaften, sowie der Erwerb und der Verkauf von Parkettwaren und Zubehör. Die Gesellschaft kann im Übrigen alle mit dem Geschäftszweck direkt oder indirekt in Verbindung stehenden Geschäfte abwickeln, Patente, Lizenzen und immaterielle Güterrechte verwalten und verwerten, sowie Beteiligungen an in- und ausländischen Unternehmungen tätigen. Die Gesellschaft kann Immobilien erwerben, verwalten und veräußern. Sie kann Vermittlungs-, Provisions- und Handelsgeschäfte tätigen.

Historie

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Management

NameRolle
Marco Vigniti
seit 13.4.2018
Geschäftsführer
Jörg Holderegger
seit 21.5.2015
Geschäftsführer
Ralph Bender
seit 21.5.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bauwerk Boen Logistics GmbH

Bodelshausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 5.791.969,62 5.644.692,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 3.343,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.409.195,74 4.826.851,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 137.246,15 194.320,33
5.546.441,89 5.024.514,85
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.148,35 105.378,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
11.343.559,86 10.774.586,60

Passiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00 0,00
III. Gewinnvortrag 74.871,35 38.893,37
IV. Jahresüberschuss 26.857,83 35.977,98
126.729,18 99.871,35
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.068,60 10.581,10
2. Sonstige Rückstellungen 838.762,20 1.648.881,70
841.830,80 1.659.462,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 75.647,84 476,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.074.773,29 8.739.538,34
3. Sonstige Verbindlichkeiten 224.578,75 275.238,11
davon aus Steuern EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
davon aus sozialer Sicherheit EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
10.374.999,88 9.015.252,45
11.343.559,86 10.774.586,60

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018

2018 2017
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 43.763.150,21 42.797.228,70
2. Sonstige betriebliche Erträge 7.406,36 7,13
3. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Waren 42.226.573,79 41.570.735,27
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 0,00
b) Soziale Abgaben 0,00 0,00
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,00 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.496.847,03 1.186.476,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 259,05 320,89
46.876,70 39.703,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.018,87 3.725,69
10. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 26.857,83 35.977,98

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Allgemeine Hinweise

Die Bauwerk Boen Logistics GmbH mit Sitz in Bodelshausen (im Folgenden "Gesellschaft" genannt) wurde 2015 gegründet und am 21.Mai 2015 im Handelsregister Stuttgart unter der Nummer HRB 752786 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände hat die Gesellschaft nicht erworben.

Die Gesellschaft verfügt nicht über Sachanlagevermögen.

Finanzanlagen bestehen nicht.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Auf die Bildung von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen wurde verzichtet, da die Forderungen in der Hauptsache gegenüber Unternehmen innerhalb der Bauwerk-Gruppe bestehen. Zudem ist die Muttergesellschaft gemäß TP-Policy verpflichtet, die Gesellschaft von allen Risiken freizustellen. Insofern sind die Forderungen nicht risikobehaftet.

Wesentliche Forderungen, die das Berichtsjahr betreffen, sind nach dem Bilanzstichtag nicht entstanden.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Das Stammkapital wird zum Nominalwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag nicht.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gesellschaft verfügt über kein Anlagevermögen.

Vorräte

Es handelt sich ausschließlich um Vorräte in dem gemieteten Warenlager bei der Firma Dachser in Baindt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben unverändert gegenüber dem Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten bestehen gegen die Firma Dachser.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Forderungen gegen folgende Gesellschaften:

 

Bauwerk Parkett AG (Gesellschafterin): EUR 1.455.585,59 (Vj. TEUR 2.210),

 

Bauwerk Deutschland: EUR 3.511.550,50 (Vj. TEUR 2.382),

 

Bauwerk Frankreich: EUR 311.295,98 (Vj. TEUR 235),

 

Bauwerk Österreich: EUR 130.763,67 (Vj. TEUR 0).

Sie betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 137.246,15 (Vj. TEUR 194) betreffen eine Mehrwertsteuer-Rückerstattung.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25 und wurde von der Gesellschafterin voll einbezahlt. Genussrechte und vergleichbare Rechte auf Gewinnbezug bestehen nicht.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen das Veranlagungsjahr 2018.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Gutschriften. Darin enthalten sind sonstige Rückstellungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 755 (im Vorjahr gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.176).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber folgenden Gesellschaften:

 

Bauwerk Parkett AG (Gesellschafterin): EUR 10.074.773,29 (Vj. TEUR 7.877),

 

Bauwerk Österreich: EUR 0,00 (Vj. TEUR 841),

 

Bauwerk Deutschland: EUR 0,00 (Vj. TEUR 21).

Sie betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Keine der Verbindlichkeiten der Gesellschaft war durch Pfandrechte, Bürgschaften, Wechselbürgschaften oder ähnliche Rechte gesichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Umsätze aus dem Handel mit dem Produkt Parkett und werden in Deutschland sowie im EU-Ausland erzielt.

Personalaufwand ist nicht entstanden, da die Gesellschaft keine eigenen Mitarbeiter hat. Die Geschäftsführer sind ebenfalls nicht bei der Gesellschaft angestellt und haben für ihre Tätigkeit keine Bezüge erhalten.

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind im Berichtsjahr nicht entstanden. Gleiches gilt für außerordentliche bzw. betriebsfremde Aufwendungen und Erträge.

Es ist vorgesehen, dass der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 27 mit dem Gewinnvortrag auf Rechnung des Folgejahres fortgeschrieben wird.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse ist die Gesellschaft nicht eingegangen bzw. bestehen weder gegenüber Dritten noch gegenüber verbundenen Unternehmen. Insbesondere bestehen keine Haftungsverhältnisse aus

der Begehung und Übertragung von Wechseln,

Bürgschaften, Wechsel- oder Scheckbürgschaften,

Gewährleistungsverträgen,

der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten,

aus sonstigen Haftungsverhältnissen.

Sonstige finanzielle Mietverpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 2.239 (Vj. TEUR 2.527).

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Ralph Bender, Dipl.-Kfm., Burladingen

Herr Jörg Holderegger, Wilen/Schweiz

Herr Christian Koch, Widnau/Schweiz (bis 13. April2018) und

Herr Marco Vigniti, Staad/Schweiz (ab 13. April2018)

Konzernverhältnisse

Die Bauwerk Boen Logistics GmbH gehört zum Konzernkreis der Bauwerk Parkett AG mit Sitz in St. Margrethen/Schweiz und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Die Bauwerk Parkett AG erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis und den kleinsten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen und veröffentlicht diesen. Der Konzernabschluss ist bei dieser Gesellschaft erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Bodelshausen, 10. Februar 2020

Ralph Bender, Geschäftsführer

Jörg Holderegger, Geschäftsführer

Marco Vigniti, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

A. Gründung der Bauwerk Boen Logistics GmbH

Ausgangslage

Nach dem Zusammenschluss der Firmen Bauwerk und Boen zur Firma Bauwerk Böen Group im Jahr 2013 hatte deren Management entschieden, die gruppenweite Logistik zu optimieren. Die bestehenden Strukturen und Abläufe in den Bereichen Lager und Transport wurden hinsichtlich ihrer Professionalität, Effizienz und Kundenorientierung analysiert und, wo notwendig, optimiert. Die Anzahl der Fertigwarenlager wurde reduziert und teilweise fremdvergeben. Die Zusammenarbeit mit externen Logistikdienstleistern wurde stark gestrafft. Diese Neuausrichtung soll die Logistikkosten nachhaltig senken.

Für die kurzfristige Bedienung der Endkunden in Europa wurde in Zusammenarbeit mit einem externen Logistikdienstleister ein zentrales Fertigwarenlager in Süddeutschland in Betrieb genommen. Für das professionelle Management der Gruppenlogistik der Bauwerk-Gruppe wurde die Firma Bauwerk Boen Logistics GmbH mit Sitz in Bodelshausen / Deutschland (im Folgenden: "Gesellschaft"), im Jahr 2015 gegründet.

Die Gesellschaft steuert im Auftrag der Bauwerk Vertriebsgesellschaften die Logistikprozesse der Bauwerk-Brand. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Dienstleistungen für Gesellschaften innerhalb der Bauwerk-Gruppe.

Die Gesellschaft wurde am 21. Mai 2015 unter der Nummer HRB 752786 beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen und nahm ihre operative Tätigkeit am 5. Oktober 2015 auf.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Ausgangslage und Marktsituation Bauwirtschaft

Die Gesellschaft erbringt Dienstleistungen bzw. unterhält Geschäftsbeziehungen ausschließlich für bzw. mit Unternehmen der Bauwerk-Gruppe, nicht für fremde Dritte. Insofern ist der weitere Geschäftsablauf unmittelbar abhängig von dem Geschäftsverlauf bzw. der Entwicklung der Bauwerk-Gruppe, welche wiederum stark abhängig ist vom europäischen Parkettmarkt, der nachfolgend dargestellt wird.

Laut Schätzungen der FEP (European Federation of the Parquet Industry) ging die europäische Parkettproduktion und damit einhergehend der Verbrauch bzw. die Nachfrage an Parkett im Jahr 2018 um circa 2 % zurück. Als Gründe für diese Entwicklung werden von der FEP Rückgänge des Parkettverbrauchs in Deutschland, der Schweiz oder Frankreich genannt. Prognosen für das Jahr 2019 sind hingegen schwer zu treffen, da Parkett nach wie vor im Wettbewerb mit "holzähnlichen" Bodenbelägen steht. Der Umsatz der Gesellschaft korreliert unmittelbar mit dem Umsatz der Bauwerk-Vertriebsgesellschaften und verzeichnet im Geschäftsjahr 2018 - entgegen der Marktentwicklung - einen leichten Anstieg von 2,3 %.

Die Logistikbranche ist auch im Jahr 2018 weiter gewachsen, u.a. aufgrund des boomenden Internet-Geschäfts von B2B und B2C. Immer mehr Einkäufe werden über das Internet getätigt, die nachgefragten Lieferzeiten sind kurz. Eine Folge davon sind mehr Fahrzeuge auf der Straße, welche die eingekauften Produkte zu den Konsumenten transportieren. Die Logistik- und speziell die Transportbranche stehen in den kommenden Jahren vor der großen Herausforderung, die steigenden Transportströme optimal zu gestalten und zu bewältigen. Insgesamt entwickelt sich das europäische Logistikgeschäft positiv. Logistik hat somit weiterhin Zukunft und auch die Notwendigkeit, Logistik-Prozesse stetig zu optimieren und eine optimale Lagerhaltung sicherzustellen, wird weiterhin gegeben sein. Insofern kommt der Gesellschaft innerhalb der Bauwerk-Gruppe auch in Zukunft eine wichtige Funktion zu.

C. Darstellung der Lage

Parkettmarkt und Geschäftsverlauf der Bauwerk Brand

Natürliches, hochwertiges Parkett liegt im Trend und die Bauwerk-Gruppe versucht, von der allgemein nach wie vor guten Wirtschaftslage zu profitieren. Bauwerkparkett ist nach wie vor ein Produkt, das durch seine Natürlichkeit und Schadstofffreiheit voll im Trend liegt.

Insgesamt geht die Bauwerk Brand mittelfristig von einem konstanten Wachstum und somit von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Die Gesellschaft, welche im Auftrag der Bauwerk Brand tätig ist, profitiert somit direkt von deren positiven Gesamtentwicklung. Folglich sind die Rahmenbedingungen für die Gesellschaft auch weiterhin als stabil und gesichert zu bewerten.

D. Ertragslage

Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr einen Gewinn von t€ 27 erzielen, der aus einer angemessenen Kostenübernahme durch die Muttergesellschaft resultiert. Die leichte Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr mit 2,3 % war wie erwartet. Das prognostizierte Jahresergebnis von TEUR 30 wurde daher mit TEUR 27 leicht unterschritten.

E. Finanzlage

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00 und wurde von der Gesellschafterin voll einbezahlt. Investitionen hat die Gesellschaft im Berichtsjahr nicht getätigt. Die Liquidität ist ausreichend vorhanden.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr und auch mittelfristig keinen Finanzierungsbedarf. Insofern musste weder von verbundenen Unternehmen noch von fremden Dritten ein Darlehen aufgenommen oder sonstige Finanzverbindlichkeiten eingegangen werden.

F. Vermögenslage

Die Gesellschaft verfügt über kein Anlagevermögen. Wesentliche Aktivposten sind einerseits das Warenlager und andererseits die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Beide Aktivposten sind werthaltig und nicht risikobehaftet, da die Muttergesellschaft laut TP-Policy zum Risikoausgleich verpflichtet ist.

Gemäß dieser TP-Policy ist außerdem sichergestellt, dass die Gesellschaft angemessene Gewinne erzielt und somit keine Überschuldung eintreten kann. Die Vermögenslage ist daher als gesichert und stabil zu bezeichnen.

G. Risiko- und Chancenbericht

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist unmittelbar von dem der verbundenen Unternehmen der Bauwerk-Gruppe abhängig. Jedoch haben Schwankungen im Geschäftsverlauf der Bauwerk-Gruppe letztlich keinen Einfluss auf die Gesellschaft, da die Kosten von der Muttergesellschaft angemessen vergütet werden. Dadurch ist sichergestellt, dass die Gesellschaft immer ein positives Jahresergebnis erwirtschaften wird.

H. Prognosebericht

Die Gesellschaft ist hinsichtlich ihrer Finanz- und Vermögenssituation stabil aufgestellt. Künftige Risiken sind nicht erkennbar bzw. müssten dann von der Muttergesellschaft getragen werden. Wesentliche Veränderungen sind in den folgenden Geschäftsjahren daher nicht zu erwarten.

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis in Höhe von circa TEUR 34 sowie eine Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau.

 

Bodelshausen, 10. Februar 2020

Ralph Bender, Geschäftsführer

Jörg Holderegger, Geschäftsführer

Marco Vigniti, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bauwerk Boen Logistics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bauwerk Boen Logistics GmbH, Bodelshausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bauwerk Boen Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 10. März 2020

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