CarPool GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Alexander Kirschenhofer seit 23.12.2024 | Prokura |
Ellen Franke seit 23.12.2024 | Prokura |
Matthias Hoppe seit 23.12.2024 | Prokura |
Stefanie Wild seit 23.12.2024 | Prokura |
Michael Ahlers seit 23.12.2024 | Prokura |
Christopher Schmidt seit 23.12.2024 | Prokura |
Martin Moritz seit 6.9.2024 | Prokura |
Martin Kössler seit 22.7.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Dr. Koch seit 22.12.2023 | Geschäftsführer |
Frank Pauli seit 23.5.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ALD SA | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALD AutoLeasing D GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Geschäftsmodell Die AutoLeasing D GmbH (ALD) bietet im deutschen Automobilmarkt umfassende Lösungen für Full-Service-Leasing und Fuhrparkmanagement von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen an. Im Rahmen der Akquisition der Leaseplan-Gruppe durch die Société Générale S.A., Paris im Mai 2023 ist die Übernahme der Leaseplan Deutschland GmbH (LPDE), Düsseldorf, , durch die ALD S.A. als Mehrheitsgesellschafterin erfolgt. Unter der Marke Ayvens werden die Aktivitäten der ALD Automotive und der Leaseplan zukünftig gebündelt. Ayvens ist der weltweit führende Mobilitätsanbieter, der nachhaltige Lösungen mit Produkten wie Full-Service-Leasing, flexible Abo-Lösungen, Fuhrparkmanagement und weitere Mobilitätslösungen für internationale Großunternehmen, mittlere und kleine Unternehmen, Gewerbetreibende und Privatpersonen erbringt. Mit 15.700 Mitarbeitern in 42 Ländern werden 3,4 Millionen Fahrzeuge betreut. Ayvens unterhält und nutzt die weltweit größte Mehrmarkenflotte elektrischer Fahrzeuge und hat den Anspruch, den Weg in eine emissionsfreie Zukunft zu bereiten und die digitale Transformation im Mobilitätssektor anzuführen. ALD blickt in Deutschland auf mehr als 50 Jahre Erfahrung zurück und gehört in ihren Produktsegmenten zu den Marktführern der herstellerunabhängigen Mobilitätsdienstleister. Mehr als 70.000 Kunden nutzen die Serviceleistungen des Unternehmens. Die ALD kooperiert im Bereich des Full-Service-Leasings mit Herstellern und Importeuren bzw. deren Banken, die diese Dienstleistung selbst nicht anbieten. Im Rahmen dieser Kooperationen wirbt der Außendienst der ALD und/oder der Herstellerbank Leasingverträge für private und gewerbliche Kunden unter einem gemeinsamen Markennamen an. Der Abschluss der Leasingverträge erfolgt im Namen der ALD. Die ALD ist über die ALD International GmbH, Hamburg, mehrheitlich im Besitz der Société Générale S.A., Paris, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Seit fast 160 Jahren nimmt die Société Générale eine aktive Rolle für die Wirtschaft ein. Die Bank beschäftigt heute mehr als 117.000 Mitarbeiter in 60 Ländern. 2. Wirtschaftsbericht Das Jahr 2023 war nunmehr das vierte Jahr in Folge, das von einer Krisensituation geprägt war. Nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 entwickelten sich Lieferengpässe auch von Kraftfahrzeugen. Im Jahr 2022 wurden diese durch den Krieg in der Ukraine verschärft. In den Jahren 2022 und 2023 stieg die Inflation deutlich an und die EZB begann, darauf mit massiven Zinserhöhungen zu reagieren. Dies wiederum verursachte einen deutlichen Rückgang der privaten Nachfrage und des Konsums. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Das schwierige konjunkturelle Umfeld hatte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. So stieg die durchschnittliche Arbeitslosenquote auf 5,7 % (2022: 5,3 %). Die Bundesagentur für Arbeit schätzt die jahresdurchschnittliche Kurzarbeiteranzahl auf noch 0,22 Millionen (2022: 0,43 Millionen). Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, fiel die Inflationsrate für 2023 damit etwas geringer aus als im Jahr zuvor (+6,9 %). Besonders stark erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel (+12,4 %), Preise für Energieprodukte erhöhten sich um 5,3 %. Die Preise für Fahrzeugen stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um 6,3 %. Bereinigt um statistische Sondereffekte hat die Creditreform erstmals seit 2019 einen Überschuldungszuwachs bei Verbrauchern ermittelt. Die Überschuldungsquote ist zwar auf 8,15 % nach 8,48 % im Jahr 2022 gesunken. Dies resultiert jedoch ausschließlich aus der Verkürzung der Speicherfristen für Restschuldbefreiungen von bisher drei Jahren auf nunmehr sechs Monate. Ohne diesen Effekt betrüge die Quote 8,51 % und wäre damit leicht höher. Nach Angabe der Creditreform stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2023 deutlich um 23,5 Prozent auf 18.100 Fälle (2022: 14.660 Fälle). Die EZB hat ihre restriktive Geldpolitik im Jahr 2023 fortgesetzt und in vier Schritten den Einlagenzins von 2,0 % p.a. auf schließlich 4,0 % p.a. erhöht. Die Kapitalmarktzinsen sind im Jahresverlauf entsprechend ebenfalls gestiegen. Insbesondere getragen von Bestellungen der Vorjahre wurden im Jahr 2023 2.844.609 PKW neu zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,3 % zum Vorjahr. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 % über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 % (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 %, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 %. 524.219 neu zugelassene Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 % eine Steigerung von +11,4 % auf. Der Rückgang der Plug-in-Hybride resultiert wesentlich aus dem Entfall der staatlichen Förderungen im Jahr 2023. BEV profitierten bis Ende August von Förderungen, die ab 1. September nur noch Privatkunden gewährt worden sind. Mitte Dezember ist auch diese Förderung kurzfristig eingestellt worden, so dass es seit diesem Zeitpunkt keine staatliche Förderung alternativer Antriebe mehr gibt. Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne Audi (+15,7 %), Mercedes (+13,7 %) und BMW (+11,2 %). VW (+7,9 %) und Opel (+0,2 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Bei den Importmarken konnten Great Wall (+ 19.317 %), NIO (+153,6 %) und MG (+ 35,4 %) die Zulassungen steigern. Polestar (-10,3 %) und Tesla ( -9,0 %) haben weniger Fahrzeuge zugelassen. Auch Mitsubishi (-44,8 %) und Renault (-14,5 %) mussten deutliche Verluste hinnehmen. Der Gebrauchtwagenmarkt ist mit 6.030.874 Besitzumschreibungen um 6,9 % gestiegen. Der Anteil alternativer Antriebe bei den Neuzulassungen betrug 9,0 % (Vorjahr 7,0 %). Nach Ermittlungen des Instituts der deutschen Wirtschaft sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 50% (Vorjahr 43 %) der Neuzulassungen durch Leasing finanziert worden. In diesem Umfeld konnte die ALD insbesondere aufgrund der Kaufzurückhaltung von Privatpersonen und Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Vorjahresbericht erwartete Erholung des Neugeschäfts nicht erzielen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Leasingverträge betrug 26.376 (Vorjahr 25.948). Gleichzeitig ist der Leasingbestand um 10 % auf 110.673 gesunken. Die Geschäftsführung betrachtet das im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte Ergebnis in diesem Marktumfeld als noch zufriedenstellend. 3. Lage 3.1. Organisatorische Grundlagen Als Finanzdienstleistungsinstitut unterliegt die ALD der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank. Die ALD liefert im Bereich Reparaturen und Versicherungen, Remarketing sowie im IT-Bereich Dienstleistungen an verbundene Unternehmen innerhalb der Société Générale Gruppe. Die Funktionen der internen Revision, im Finanzbereich und im Kreditrisikomanagement sowie des direkten und indirekten Einkaufs sind an Gruppenunternehmen ausgelagert. Im Laufe des Jahres wurde ein Projekt begonnen, für die bisher innerhalb der Société Générale-Gruppe ausgelagerten Tätigkeiten im Finanzbereich und Kreditrisikomanagement eigene Funktionen zu schaffen und diese Tätigkeiten selbst zu erbringen. Die Übernahme der Tätigkeiten wird in mehreren Schritten zum 1. Januar 2024 (Credit Risk Management), 1. Februar 2024 (Controlling) und 1. Mai 2024 (Rechnungswesen, General Administration) erfolgen. Hierzu werden auch Mitarbeiter, die bisher diese Tätigkeiten in den Gruppenunternehmen erbracht haben, im Rahmen eines Betriebsübergangs übernommen. Im Rahmen des Projektes "Next Move" wird die Integration mit den Aktivitäten der LPDE vorbereitet. Dies betraf insbesondere die Entwicklung des Target Operating Models, die Definition der IT-Anwendungslandschaft sowie die Erweiterung und Harmonisierung des Produkt- und Kundenportfolios. Die Gesellschaft unterhält unselbständige Zweigniederlassungen in Dorfmark, Norderstedt. An diesen Standorten werden Leasingrückläufer angeboten und verkauft. Des Weiteren besteht eine unselbständige Zweigniederlassung in Leipzig, in der Leistungen im IT- und Servicebereich erbracht werden. 3.2. Ertragslage Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren verfolgt die ALD neben dem Ergebnis vor Gewinnabführung und der Cost-Income-Ratio den Auftragseingang und den Vertragsbestand. Der aktive Leasingvertragsbestand hat sich um 10 % auf 110.673 Verträge reduziert. Der Bestand von Verwaltungsverträgen, bei denen ALD einzelne Dienstleistungen erbringt, ohne ein Leasingverhältnis zu unterhalten, beträgt zum Jahresende 6.413 Fahrzeuge (Vorjahr 5.255). Damit ergibt sich für die letzten Jahre die folgende Entwicklung des Bestandes aktiver Leasingverträge.
Das im Wirtschaftsbericht beschriebene Umfeld und die daraus resultierende Anschaffungszurückhaltung von Unternehmen und Privatpersonen hat dazu geführt, dass die im Vorjahr prognostizierte Erholung des Neugeschäfts nicht eingetreten ist. Die Leasingerträge in Höhe von TEUR 1.355.248 (Vorjahr TEUR 1.208.904) gliedern sich in
Die Finance-Leasingraten für das Neugeschäft sind aufgrund höherer durchschnittlicher Anschaffungswerte und höheren Vertragszinsen insgesamt gestiegen, obwohl der Vertragsbestand gesunken ist. Eine gestiegene Anzahl beendeter Verträge im Jahr 2023 führte in Kombination mit höheren Verkaufspreisen zu einem deutlichen Anstieg der Erlöse aus Leasingendabrechnungen und Fahrzeugverkäufen. Neben den höheren Preisen haben sich in den Erlösen aus Services und Weiterbelastungen insbesondere auch die Auflösung der Restwertrückstellungen in Höhe von TEUR 68.445 (Vorjahr TEUR 52.701) niedergeschlagen. Dies resultiert aus der Verwertung der Leasingrückläufer im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie einer etwas positiveren Einschätzung der Wertentwicklung insbesondere von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Die Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 640.195 (Vorjahr TEUR 506.816) haben sich im Wesentlichen vergleichbar mit den Leasingerträgen entwickelt in
Die Zinserträge in Höhe von TEUR 6.601 (Vorjahr TEUR 10.518) unterteilen sich in
Der Rückgang resultiert aus der Tilgung der Verbriefungstransaktion, die im Dezember 2023 vollständig beendet wurde. Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 39.990 (Vorjahr TEUR 20.542) gliedert sich in
Der Zinsaufwand ist insgesamt aufgrund höherer Refinanzierungssätze deutlich gestiegen. Das Zinsergebnis ist entsprechend auf TEUR 33.388 (Vorjahr TEUR - 10.024) zurückgegangen. Die Provisionserträge sind aufgrund des niedrigeren Bestands der im Dezember 2023 beendeten ABS-Struktur auf TEUR 1.067 (Vorjahr TEUR 2.057) gesunken. Die Provisionsaufwendungen sind auf TEUR 9.282 (Vorjahr TEUR 8.671) leicht gestiegen. Der Anstieg der Abschreibungen auf das Leasingvermögen in Höhe von TEUR 430.667 (Vorjahr TEUR 424.367) resultiert aus höheren Anschaffungswerten im Leasingbestand bei gleichzeitig geringerem Leasingbestand. Der Personalaufwand ist auf TEUR 35.186 gesunken. Im Personalaufwand des Vorjahres (TEUR 35.687) war der Aufwand für eine einmalige Inflationsausgleichsprämie enthalten. Aufgrund von Projekten lag der Beratungs- und IT-Aufwand höher als im Vorjahr. Zudem sind die Raumkosten durch den Erwerb des Bürogebäudes im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Insgesamt betragen die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen TEUR 87.805 (Vorjahr TEUR 80.871). Die von der ALD vorgenommenen internen Leistungsverrechnungen und die Auflösung von Rückstellungen werden in den sonstigen Erträgen ausgewiesen. Diese sind auf TEUR 21.048 (Vorjahr TEUR 19.985) gestiegen. Der Nettoaufwand aus dem Kreditgeschäft ist auf TEUR 10.222 (Vorjahr TEUR 2.695) deutlich gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer veränderten Definition des Forderungsausfalls und damit einer früheren bzw. höheren Wertberichtigung risikobehafteter Forderungen. Zur Stärkung der Kapitalkraft wurden TEUR 147.500 zur Vorsorgereserve nach § 340 g HGB zugeführt. Insgesamt wurde ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 16.575 (Vorjahr TEUR 113.761) erzielt. Damit ergibt sich eine Eigenkapitalrendite als Verhältnis von handelsrechtlichem Ergebnis vor Gewinnabführung zum bilanziellem Eigenkapital von 40 % (Vorjahr 273 %). Die Cost-Income-Ratio, der sich als Verhältnis von Zins- und Provisionsüberschuss ohne Verwertungsergebnis zum Verwaltungsaufwand in der Berichterstattung an die ALD S.A. ergibt, betrug für das Geschäftsjahr 52,4 % (Vorjahr 45,9 %). Auf der Grundlage des Ergebnisabführungsvertrages mit der ALD International GmbH wird der Gewinn in Höhe von TEUR 16.573 (Vorjahr TEUR 113.759) abgeführt. Das Ergebnis liegt insgesamt insbesondere durch die hohe Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken unter den Erwartungen zum Zeitpunkt der Vorjahresberichterstattung. 3.3 Finanzlage 3.3.1 Kapitalstruktur Im Oktober 2020 wurden im Rahmen der dritten ABS-Transaktion TEUR 411.800 Leasingforderungen an die Zweckgesellschaft Red & Black Auto Lease Germany 3 S.A. verkauft. Die Wertpapiere der Klasse A in Höhe von TEUR 350.000 wurden an verschiedene Investoren platziert. Die Wertpapiere der Klassen B und C werden vollständig im Eigenbestand gehalten. Nach einem einjährigen Zeitraum, in dem Tilgungen durch weiteren Verkauf von Leasingforderungen aufgefüllt wurden, hat im November 2021 die Tilgung der Struktur eingesetzt. Ein Teil des Erlöses aus der Platzierung wurde im Jahr 2020 mit ähnlicher Tilgungsstruktur beim Treasury Center der ALD S.A. (Axus Luxembourg S.A.) angelegt. Im Dezember 2023 wurde die ABS-Transaktion im Rahmen eines "clean-up calls" plangemäß beendet. In den Sonstigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen konzernintern aufgenommenen festverzinslichen Darlehen des Treasury Centers in Höhe von nominal TEUR 1.782.255 (Vorjahr TEUR 1.785.326) ausgewiesen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 112.859 (Vorjahr TEUR 143.635) betrifft Mietsonderzahlungen und übrige im Zusammenhang mit dem Leasingbestand vereinnahmte Zahlungen. Neben dem Rückgang des Vertragsbestands schlug sich hier die Reduzierung der staatlichen Förderung von Elektrofahrzeugen, die als Mietsonderzahlungen verwendet wurden, nieder. Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 78.270 (Vorjahr TEUR 154.948) betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie leasingtypische und sonstige Rückstellungen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung der Restwertrückstellung in Höhe TEUR 68.445. Der Fonds für allgemeine Bankrisiken dotiert mit TEUR 424.500 (Vorjahr TEUR 277.000). Das Eigenkapital beträgt zum Jahresende unverändert TEUR 41.634 und steht der Gesellschaft unbefristet zur Verfügung. 3.3.2 Liquidität Die ALD strebt in ihrem Finanzmanagement eine fristenkongruente Refinanzierung ihrer Leasinggeschäfte an. Zur Finanzierung der Leasingaktivitäten nutzt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag Finanzierungsmittel der Axus Luxembourg S.A., die als Treasury Center der ALD S.A. fungiert. Entsprechende Kreditlinien werden jährlich im Rahmen des Planungsprozesses vereinbart. Für die kurzfristige Finanzierung wurden der Gesellschaft eine Kreditlinie bei der Société Générale eingeräumt in Höhe von TEUR 45.000 (Vorjahr TEUR 45.000). Zum Bilanzstichtag lag die Inanspruchnahme der Kreditlinie bei der >Société Générale bei TEUR 7.350 (Vorjahr TEUR 13.696). Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. 3.3.3. Investitionen Im Jahr 2023 wurden Leasingobjekte in Höhe von TEUR 605.596 erworben und laufend refinanziert. Zusätzlich wurde Software in Höhe von TEUR 10.652 entwickelt und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 4.054 angeschafft. Hierfür wurden keine besonderen Finanzierungsvereinbarungen getroffen. 3.4. Vermögenslage Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 4.787 (Vorjahr TEUR 4.116) betreffen täglich fällige Gelder. Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 46.810 (Vorjahr TEUR 53.159) betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit den Leasingverträgen. Die im Vorjahr enthaltenen Forderungen an die Zweckgesellschaft in Höhe von TEUR 3.752 wurden im Rahmen des clean-up calls ausgeglichen. Entsprechend wurden auch die Wertpapiere der Klassen B und C, die im Vorjahr unter Schuldverschreibungen ausgewiesen wurden, zurückgezahlt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen waren zum Bilanzstichtag mit TEUR 10.289 unverändert. Das Leasingvermögen beträgt zum Jahresende TEUR 2.356.264 (Vorjahr TEUR 2.478.175). Aufgrund gestiegener durchschnittlicher Anschaffungswerte ist das Leasingvermögen weniger stark gefallen als der Vertragsbestand. Der Rückgang der Sonstigen Vermögensgegenstände resultiert insbesondere aus der Reduzierung von Forderungen an verbundene Unternehmen. 4. Risikobericht Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die ALD insbesondere Preisänderungs- und Adressausfallrisiken sowie Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Wichtigstes Instrument zur Steuerung der Risiken ist ein regelmäßiges, strukturiertes Berichtswesen der wesentlichen Vertriebs-, Risiko- und Ertragskomponenten, das permanent weiterentwickelt wird. Die ALD hat im Rahmen ihres Risikomanagements allen erkennbaren und latenten Risiken durch angemessene Risikovorsorge Rechnung getragen. 4.1. Strategische Risiken Die Strategie der ALD basiert auf der globalen Strategie PowerUp 2026 der Ayvens. Diese hat das klare Ziel, als führender Mobilitätsanbieter die Zukunft der Mobilität zu gestalten und Exzellenz zu erreichen. Um dies sicherzustellen, ist PowerUp 2026 auf vier Prioritäten ausgerichtet: Kunden, operative Effizienz, Verantwortung und Profitabilität. Für das Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus zielt die Strategie der ALD AutoLeasing D GmbH sowohl auf den gewerblichen als auch den privaten Leasing- und Fuhrparkmanagementkunden ab. Im gewerblichen Segment werden die Kunden nach Größenclustern 1-25 Fahrzeuge (SME) und mehr als 25 Fahrzeuge (Flottenkunden) segmentiert. SME-Kunden werden über die bestehenden und gezielt einzuwerbenden White-Label-Kooperationen gewonnen. Kunden mit einem Fahrzeugbestand von über 25 Fahrzeugen werden über direkte Ansprache des Außendienstes eingeworben und betreut. Der Absatz von Privatleasingverträgen soll ebenfalls über die White-Label-Kooperationen erfolgen. Hier wird auf den Ausbau der bestehenden Geschäftsverbindungen gesetzt sowie auf den Ausbau der bestehenden B2C Angebotsplattform ALD - Online fokussiert. Das übergeordnete Ziel der Strategie ist es, Leasingverträge mit möglichst hoher Dienstleistungstiefe einzuwerben, um die Profitabilität der Einzelverträge zu stabilisieren bzw. zu erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2024 ist die weitere Integration der LPDE geplant. Neben der gesellschaftsrechtlichen Verschmelzung inklusive der Überleitung der Mitarbeiter wird die Migration des Leasingvertragsbestands der LPDE auf die Systeme der ALD Kernbestandteil des Projektes vorbereitet, um dies bis zum Jahr 2025 umzusetzen. Die Integration birgt Chancen auf der Vertriebsseite, z.B. durch eine breitere Produktpalette, bei der Gestaltung operativer Prozesse und schließlich greifbare Synergien, insbesondere hinsichtlich der Vereinheitlichung der IT-Systeme und des Verwaltungsaufwandes. Die Integration mit LPDE bedeutet gleichzeitig auch Risiken, insbesondere im Bereich der operationellen Risiken. IT Risiken ergeben sich aus der Vereinheitlichung einer heterogenen Systemlandschaft. Bei der Planung und Umsetzung der Integrationen werden die Chancen und Risiken nach derzeitigem Stand entsprechend berücksichtigt. 4.2 Vertriebsrisiken und -chancen Durch die internationale Abdeckung der ALD Automotive Gruppe bzw. Ayvens profitiert die ALD auch in Deutschland von multinationalen Fahrzeugflotten, die weltweite Rahmenverträge mit ALD Automotive geschlossen haben. Der Vertriebserfolg ist wesentlich abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Situation und der daraus resultierenden Investitionsbereitschaft. Besondere Vertriebsrisiken bestehen durch die aggressive Subventionspolitik einzelner Hersteller zugunsten der eigenen Leasinggesellschaften. Im Bereich der Kooperationen mit Herstellern und deren Banken ist der Vertriebserfolg unmittelbar abhängig von der jeweiligen Automobilmarke. Durch die Erweiterung der Kooperationspartner wird neben den zusätzlichen Vertriebschancen auch eine Diversifizierung erreicht. Herstellerkooperationen bestehen für die Fahrzeuge der Marken Ford, KIA, Renault/Nissan, Polestar, smart und Tesla. Im Rahmen einiger Herstellerkooperationen für die Marken Ford, KIA, Polestar und smart bietet die ALD auch Full-Service-Leasingverträge für Privatpersonen an. Ab 2024 wird in Erweiterung der angebotenen Servicebausteine im Bereich Versicherung auch das Produkt Kasko direkt von der ALD angeboten. Ebenfalls erweitert wird das Serviceprodukt um eine Variante der offenen Abrechnung, im Flottenleasing mit dem Produkt offene Abrechnung mit Profit Sharing. Beide Produkte werden bereits von der LPDE langjährig erfolgreich angeboten. Die maßgeschneiderten Outsourcing-Konzepte der Car Professional Fuhrparkmanagement und Beratungsgesellschaft mbH & Co. KG (CPM) bieten Lösungen für Kunden, welche Kauf- oder Mischfuhrparks unterhalten. Die selbst entwickelte Software ARMADA dient hier als zentrales und durchgängiges Steuerungsinstrument für die Kundenverbindung. Ebenfalls über ARMADA sind die Kooperationen mit den Herstellern und Herstellerbanken an die ALD angeschlossen und ermöglichen so mit individuellem Auftritt nach außen eine Abwicklung der Leistungen zu den Qualitätsstandards der ALD Automotive. So bieten sowohl der direkte als auch der indirekte Vertriebsweg gute Chancen für die ALD. Risiken bestehen aus der Integration von LPDE insofern, als dass Großkunden oder Kooperationspartner, die bisher mit ALD und LPDE auch vor dem Hintergrund einer Diversifikation zusammenarbeiten, diese Diversifikation mit einem weiteren Partner realisieren werden, und es so zu geringeren Vertragsbeständen kommen kann. 4.3. Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken Durch das Eigenkapital und den Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von insgesamt TEUR 466.134 in Verbindung mit der Refinanzierung über die Société Générale Gruppe ist die Liquidität der Gesellschaft jederzeit ausreichend gesichert. Aufgrund unterschiedlicher Zinsfestschreibungen auf der Aktiv- und der Passivseite ist die ALD einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt, das die ALD über Zinsablaufbilanzen und ein Kennzahlen- und Limitsystem steuert. Grundsätzlich verfolgt die Gesellschaft das Ziel, das Zinsänderungsrisiko zu minimieren und so die Zinsmarge aus den kontrahierten Leasingverträgen über deren gesamte Laufzeit zu sichern. Zu diesem Zweck refinanziert sich die Gesellschaft über kurz- und mittelfristige Kreditaufnahmen über das Treasury Center der ALD S.A. (Axus Luxemburg). Monatlich werden auf Basis verschiedener Zinsänderungsszenarien die Auswirkungen auf das Portfolio simuliert. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der maximale Wertverlust des Portfolios auf Basis der Szenarien TEUR 19.178 (Vorjahr TEUR 15.234). Durch die weitgehend fristenkongruente Refinanzierung bestehen zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Zins- oder Liquiditätsrisiken. Durch die vorhandenen Kreditlinien schätzen wir das Liquiditätsrisiko im Sinne des Zahlungsunfähigkeitsrisikos als gering ein. 4.4. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Im Zusammenhang mit der Verbriefungstransaktion wurden Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps abgeschlossen. Diese wurden im Zusammenhang mit der Verbriefungstransaktion im Dezember 2023 beendet, so dass zum Bilanzstichtag keine Bestände in Finanzinstrumenten bestehen. 4.5. Restwertrisiken Für 95 % (Vorjahr 95 %) ihres Leasingportfolios trägt die ALD das Vermarktungsrisiko zum Laufzeitende. Der Anteil alternativer Antriebe hat sich auf 53 % (Vorjahr 48 %) weiter erhöht. Der Anteil von Diesel-Fahrzeugen im Portfolio hat sich entsprechend auf 32 % (Vorjahr 37 %) reduziert. Neben dem zentralen Gebrauchtwagenplatz in Dorfmark wird in Norderstedt ein Verkaufsplatz für Endkunden unter der Marke ALD CarOutlet betrieben. 28% der Fahrzeuge wurden an diesen Plätzen verkauft. Der größte Anteil der Leasingrückläufer (45 %) wurde im Geschäftsjahr über die Internet Versteigerungsplattform ALD Carmarket abgesetzt. Der verbleibende Anteil wurde durch die Kundenberatung an liefernde Händler, Kunden oder Fahrer verkauft. Die Überprüfung und Festlegung der kalkulierten Restwerte für Neuverträge erfolgten in regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Restwertkomitees. Auf Basis von Analysen und Vorschlägen der Abteilung Business Intelligence Competence Center, die für das technische Pricing zuständig ist, entscheidet das Restwertkomitee über die Höhe der Restwerte. Nachfolgend erfolgt eine Freigabe durch die zentrale Pricingfunktion der ALD S.A. Im Jahr 2024 war das Preisniveau für Gebrauchtwagen anders als zum Zeitpunkt der Vorjahresberichterstattung erwartet überwiegend stabil. Erst im letzten Quartal haben insbesondere die Preise für gebrauchte Elektrofahrzeuge nachgelassen. Wir gehen insgesamt davon aus, dass sich die Preise weiter reduzieren sollten, wobei wir bei den Verbrennungsmotoren insgesamt geringere Risiken sehen als bei Elektrofahrzeugen. Aufgrund der Einstellung der staatlichen Förderung von Elektrofahrzeugen erwarten wir einen Rückgang von Nachfrage und Preisen bei Neufahrzeugen, was sich wiederum auf das Preisniveau gebrauchter Elektrofahrzeuge auswirken sollte. Bei der Kalkulation ihrer Restwerte strebt die ALD für die Vermarktung ihrer Gebrauchtwagen unter Berücksichtigung der Vertragsendabrechnungen ein ausgeglichenes Ergebnis zum Vertragsende an. Dieses Ziel konnte im vergangenen Jahr überwiegend erreicht werden. Für die kommenden Jahre ist jedoch davon auszugehen, dass aus der Verwertung der Leasingrückläufer teilweise Verluste entstehen können. Für die erwarteten Verluste aus der Verwertung besteht eine Rückstellung für Restwertrisiken. Die Bemessung erfolgte unter Berücksichtigung der Annahme, dass sich die Verkaufserlöse im Jahr 2024 wieder reduzieren und dies insbesondere für Elektrofahrzeuge insgesamt und für einzelne Modelle, die in höherer Anzahl verkauft werden, gilt. 4.6. Kreditrisiken Die Kreditanalyse und -votierung der Marktfolge erfolgt nach konzernweiten Standards und Risikoklassifizierungsverfahren. Bis zum 31. Dezember 2023 war diese Funktion an ein Gruppenunternehmen ausgelagert. Ab Januar 2024 hat ALD eine eigene Funktion dafür eingerichtet, und dafür Mitarbeiter des Auslagerungsunternehmens übernommen hat. Die Ausreichungen für internationale Kunden werden innerhalb des Limitsystems der Société Générale zusammengeführt. Die Kreditentscheidung erfolgt insbesondere auch unter Berücksichtigung von ESG-Risken, die für die Kreditnehmer und Interessenten bestehen, z.B. durch Definition von besonders gefährdeten oder unerwünschten Branchen und deren Würdigung im Kreditentscheidungsprozess. Die Gesellschaft bildet Einzelwertberichtigungen in Höhe des erwarteten Forderungsausfalles. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Regelungen der ALD SA zur Ausfalldefinition übernommen. Hierdurch werden Leasingnehmer früher als bisher als ausgefallen klassifiziert. Grundsätzlich werden Leasingnehmer mit Forderungen, die länger als 90 Tage unbezahlt sind, als ausgefallen klassifiziert. Hiervon können Kunden ausgenommen werden, wenn die Rückstände aufgrund von laufenden Reklamationen oder technischer Schwierigkeiten bestehen. Die Qualifikation als sogenannte "customer disputes" wurden im Geschäftsjahr deutlich erhöht und der Prozess angepasst. Entsprechend werden deutlich mehr Forderungen als ausgefallen klassifiziert. Die Forderungen werden bis auf den Umsatzsteueranteil grundsätzlich vollständig wertberichtigt. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von EUR 13 Mio. als ausgefallen klassifiziert. Der Anteil ausgefallener Kunden am Portfolio beträgt 2,6 % (Vorjahr 0,7 %). 4.7. Operationelle Risiken Die Gesellschaft strebt an, ihre operationellen Risiken auf ein Minimum zu begrenzen. Die ALD ist in den konzernweiten Management- und Meldeprozess operationeller Risiken eingebunden. Für alle Abteilungen sind Risikobeauftragte benannt, die sicherstellen, dass hinsichtlich der identifizierten Risiken geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Als Ansprechpartner der Risikobeauftragten und der Geschäftsführung ist ein OpRisk Manager ernannt. Der OpRisk Manager übernimmt die Koordination und das Reporting von operationellen Risiken und Maßnahmen zu deren Beschränkung und führt gemeinsam mit den Risikobeauftragten regelmäßig eine Risikoinventur und -einschätzung durch. Die Einhaltung gesetzlicher und aufsichtlicher Pflichten wird durch den Compliance-Beauftragten überwacht. Daneben mindern insbesondere der Einsatz von standardisierten Leasingverträgen, die anwaltliche Prüfung von Individualverträgen, veröffentlichte Organisationsrichtlinien und Arbeitsanweisungen sowie ein funktionierendes internes Kontrollsystem das operationelle Risiko. Für Elementarereignisse und sonstige Betriebsstörungen bestehen Krisen- und Notfallpläne, die regelmäßig aktualisiert werden. 4.8 Nachhaltigkeitsrisiko Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation unserer Bank haben können. Dieses schließt klimabezogene Risiken in Form von physischen Risiken und Transaktionsrisiken ein. Nachhaltigkeitsrisiken finden in den entsprechenden Risikoarten Berücksichtigung. Grundsätzlich können sich physische und transitorische Risiken aus unserem Geschäftsfeld ergeben. Die ALD ist in die Nachhaltigkeitsstrategie der ALD S.A. und Société Générale einbezogen. Insbesondere werden bspw. Branchen von Leasingnehmern bei der Kreditentscheidung (ESG-Blacklist für Branchen und Kreditnehmer) berücksichtigt. Es ist vorgesehen im Jahr 2024 die Messung von Kundenbeständen zu ESG-Risiken bei der Bonitätsprüfung zu implementieren. Ein wesentlicher Teil der Geschäftsstrategie ist die Begleitung alternativer Antriebstechniken. Entsprechend besteht eine klare Strategie, für alle Antriebstechnologien angemessen Restwerte festzusetzen und Restwertrisiken zu übernehmen. Schließlich übernimmt ALD soziale Verantwortung, indem verschiedene soziale Projekte gefördert werden. So veranstaltet ALD seit Jahren den Run for Charity und sammelt erfolg reich Spenden für Organisationen und Projekte für die Verbesserung der Situation und Ausbildung von Kindern. ALD hat von der EcoVadis im Februar 2024 ein Rating der Kategorie Gold erhalten. 4.9 Gesamtrisikolage Allen erkannten und latenten Risiken wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen oder Rückstellungen angemessen Vorsorge getragen. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur werden relevante Risiken betrachtet und bewertet und die wesentlichen Risken für die ALD identifiziert. Basierend auf Geschäftsstrategie und Risikoinventur wird die Risikostrategie der ALD regelmäßig aktualisiert. Die Risikotragfähigkeit wird nach ökonomischer und normativer Perspektive ermittelt und vierteljährlich im Rahmen der Risikoberichterstattung an Geschäftsführung und Verwaltungsrat berichtet. Bestandteil der Risikotragfähigkeitsrechnung ist eine Mehrjahresplanung von Risikopotentialen und Risikodeckungsmassen. Basierend auf Berichterstattung und Planung hat die Geschäftsführung die Stärkung der Risikotragfähigkeit durch Erhöhung der Risikoreserve nach § 340 g HGB beschlossen. Für alle wesentlichen Risiken wurden regelmäßige Stresstests durchgeführt. Die Risikotragfähigkeit war zum Bilanzstichtag gegeben. 5. Prognosebericht Die volkswirtschaftliche Abteilung der Société Générale erwartete im Dezember 2023 für Deutschland einen moderaten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % für das Jahr 2024. Dies folgt der Annahme, dass die Inflation weiter bis auf unter 3 % sinkt und privater und öffentlicher Konsum leicht steigen. Dies sollte es der EZB ermöglichen die Leitzinsen zu senken. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit wird sich im Jahr 2024 fortsetzen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einem moderaten Anstieg der Kreditausfälle, den wir in unserer Risikovorsorge antizipiert haben. Der Verband der Automobilindustrie rechnet für 2024 mit einem leichten Rückgang der Neuzulassungen auf 2,8 Mio. Fahrzeuge. Bei den Elektrofahrzeugen wird hierbei ein Rückgang von 14 Prozent erwartet. Für den Gebrauchtwagenmarkt erwartet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe eine moderate Steigerung auf 6,2 Mio. Besitzumschreibungen. In diesem Umfeld erwarten wir eine Steigerung unseres Neugeschäfts insbesondere im Bereich der Direktakquisition von Großkunden. Dennoch erwarten wir, dass der Bestand etwas sinken wird. Das Ergebnis vor Gewinnabführung prognostizieren wir höher als im Jahr 2023 und die Cost-Income-Ratio bei 64 %. Eine Veränderung der geopolitischen Lage kann unmittelbar zu Chancen und Risiken für unser Geschäft führen. Gleichzeitig kann eine anhaltende Inflation und erneute Zinssteigerungen zu niedrigerem Neugeschäft führen. Insofern bleibt die Unsicherheit der Geschäftsentwicklung weiterhin hoch. Für ALD und LPDE ist die weitere Integration der Gesellschaften und die Fokussierung auf Synergien eine wesentliche Priorität für das aktuelle Geschäftsjahr.
Hamburg, 29. März 2024 Dr. Stefan Koch, Geschäftsführer Thomas Reiter, Geschäftsführer Maxime Verneau, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023der ALD AutoLeasing D GmbH, HamburgAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht HamburgHRB 30468Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Rechnungslegungsvorschriften Der Jahresabschluss der ALD AutoLeasing D GmbH, Hamburg, ("ALD"), wurde nach den Vorschriften des HGB unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Den branchenbedingten Besonderheiten bei Leasinggesellschaften wurde durch Erweiterungen bzw. Anpassungen gemäß § 265 Abs. 5 und 6 HGB Rechnung getragen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Forderungen an Kreditinstitute erfolgt zu Nominalwerten. Die Bilanzierung der Schuldverschreibungen, einschließlich Zinsabgrenzungen sowie anderer festverzinslicher Wertpapiere, erfolgt zu Nominalwerten. Die Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie die nicht festverzinslichen Wertpapiere werden zum Bilanzstichtag im Anlagevermögen geführt und mit dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Der Ausweis erfolgt zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um Abschreibungen auf einen niedrigeren Teilwert. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Schuldverschreibungen mehr. Die Forderungen an Kunden sind zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Im Geschäftsjahr wurden Regelung der ALD S.A. zur Ausfalldefinition übernommen. Grundsätzlich werden Schuldner mit Forderungen, die länger als 90 Tage überfällig sind, als ausgefallen klassifiziert. Hiervon können Schuldner ausgenommen werden, wenn die Rückstände aufgrund berechtigter Reklamationen oder technischer Schwierigkeiten bestehen. Die Qualifikation als sogenannte "customer disputes" wurden im Geschäftsjahr erhöht und der Prozess angepasst. Einzelwertberichtigungen erfolgen bei vermuteter Zahlungsunfähigkeit (Forderungen älter 90 Tage) oder einem bekannten Ausfallgrund, wie z.B. Insolvenz, Betrug oder andere bekannte negative Informationen über die Zahlungsfähigkeit des Kunden. Anhand eines Wertberichtigungskennzeichens wird der Kunde entsprechend gekennzeichnet. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen werden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1,0 % gebildet. Mit Datum vom 21. Oktober 2020 hat die ALD als Originator die Verbriefungstransaktion "Red & Black Auto Lease Germany 3 S.A." durchgeführt, bei der im Rahmen eines zivilrechtlichen Forderungsverkaufs Kundenforderungen an eine Zweckgesellschaft verkauft wurden. Am 15. Dezember 2023 wurde die Verbriefungstransaktion beendet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vermögensgegenstände des Leasingvermögens sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und werden linear unter Berücksichtigung der erwarteten Restwerte abgeschrieben. Die Dauer der planmäßigen Abschreibung entspricht der Leasingvertragsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die immateriellen Anlagewerte und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte aufgrund dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter unter EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr gemäß § 6 Abs. 2 EstG voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter über EUR 800,00 werden aktiviert und über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungsbestände sind zum Nennwert bewertet. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ebenfalls das Vorratsvermögen enthalten, das Fahrzeuge umfasst, bei denen die Leasingverträge beendet wurden und die zum Verkauf bestimmt sind. Diese werden aus dem Anlagevermögen in das Umlaufvermögen zum Buchwert umgegliedert und dann nach dem strengen Niederstwertprinzip zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Dies erfolgt durch Vergleich mit dem erwarteten Verkaufserlös, der auf Basis von Verkaufserfahrungen geschätzt wird. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Erfüllungsbetrag zuzüglich Zinsabgrenzungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Abweichend zum Vorjahr werden unter dieser Position auch kreditorische Debitoren sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die von den Leasingnehmern erhaltenen Leasingsonderzahlungen werden im passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und über die Laufzeit des Leasingvertrags linear aufgelöst. Der Wert der Pensionsrückstellungen wird auf Basis einer versicherungsmathematischen Berechnung ermittelt. Entsprechend dem Vorjahr erfolgt die Ermittlung der Pensionsrückstellungen nach der Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method). Den Bewertungen liegen als Rechnungsgrundlage die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde. Der 10- jährige Rechnungszins beträgt 1,83% (Vorjahr 1,78%) und der Rententrend wird mit 2,00% (Vorjahr 2,00%) angegeben. Vom Wahlrecht gem. § 253 Abs 2 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB bei Altersversorgungsverpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 9.246 (Vorjahr EUR 44.994). Die Rückstellungen für die Verpflichtungen der Jubiläums- und Sterbegelder wurden anhand versicherungsmathematischer Gutachten nachgewiesen. Bei der Ermittlung der Jubiläumsverpflichtungen wurde ein Zinssatz von 1,75% (Vorjahr 1,44%) und ein Gehaltstrend von 3,00% (Vorjahr 3,00%) zugrunde gelegt, bei den Sterbegeldverpflichtungen ein Zinssatz von 1,83% (Vorjahr 1,78%) und ein Gehaltstrend von 3,00% (Vorjahr 3,00%). Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in ihrer Höhe auf die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge dotiert. Die Rückstellungen für Restwertrisiken werden unter Verwendung eines einheitlichen Modells der ALD S.A. wie folgt ermittelt. Im Rahmen der "Fleet Revaluation" werden die vertraglich vereinbarten Restwerte mit den erwarteten Verkaufspreisen verglichen. Für die Prognose der Verkaufspreisentwicklung werden die durchschnittlichen Verkaufspreise der letzten 24 Monate für Fahrzeuge mit gleichen, festgelegten Fahrzeugmerkmalen ermittelt und um erwartete Auswirkungen, bspw. aus spezifischen oder generellen Marktwertveränderungen angepasst. Diese Anpassungen können den gesamten Bestand im Falle von allgemeinen Marktveränderungen oder einzelne Segmente wie z.B. bestimmte Antriebstechniken betreffen. Für den Verpflichtungsüberschuss wird eine Rückstellung gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Davon sind Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, Rückstellungen für Sterbegeldverpflichtungen, Rückstellungen für latente Leasingrisiken, Rückstellungen für Full-Service-Risiken, Rückstellungen für Jubiläumszahlungen, Rückstellungen für Archivierung sowie Restwertrisiken betroffen. Der Effekt aus der Auf- und Abzinsung wird in den Zinsaufwendungen ausgewiesen. Vom Wahlrecht des § 340g HGB wurde Gebrauch gemacht und ein Sonderposten Fonds für allgemeine Bankrisiken gebildet. Das Eigenkapital wird zum Nominalwert bilanziert. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt. Vereinnahmte Negativzinsen aus Passivgeschäften werden als Reduktion des Zinsaufwandes, geleistete Negativzinsen aus Aktivgeschäften als Minderung der Zinserträge erfasst. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Forderungen an Kreditinstitute
3.2. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden betreffen Forderungen aus dem Leasinggeschäft in Höhe von TEUR 46.810 (Vorjahr TEUR 49.407). Diese weisen eine Fälligkeit innerhalb der nächsten drei Monate nach dem Bilanzstichtag auf. 3.3. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft besitzt Anteile an der Nedderfeld 95 Immobilien GmbH & Co. KG, Hamburg (TEUR 8.535), an der Interleasing Dello GmbH, Hamburg (TEUR 983), der Car Pool GmbH, Hamburg (TEUR 765) und der Car Professional Fuhrparkmanagement und Beratungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg (TEUR 6). 3.4. Leasingvermögen Unter dem Leasingvermögen wird der zum Abschlussstichtag vermietete Kraftfahrzeugbestand ausgewiesen. 3.5. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen In den ausgewiesenen Sachanlagen von TEUR 5.034 (Vorjahr TEUR 4.131) sind Betriebs- und Geschäftsausstattung von TEUR 4.509 (Vorjahr TEUR 3.641) enthalten. Die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände von TEUR 7.599 (Vorjahr TEUR 1.461) betreffen die Entwicklungskosten für eigengenutzte Software. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
3.6. Sonstige Vermögensgegenstände Unter dem Posten Sonstige Vermögensgegenstände befinden sich im Wesentlichen Vorräte in Höhe von TEUR 107.944 (Vorjahr TEUR 67.574), Forderungen aus einer Geldanlage gegen das Unternehmen AXUS Luxembourg S.A., Strassen/Luxemburg in Höhe von TEUR 10.004 (Vorjahr TEUR 89.278) sowie Forderungen an das Finanzamt in Höhe von TEUR 1.208 (Vorjahr TEUR 5.964). 3.7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Hier werden im Wesentlichen die Abgrenzung der Kfz-Steuer in Höhe von TEUR 2.334 (Vorjahr TEUR 2.264), die Abgrenzung der Reifen-Service-Pauschale in Höhe von TEUR 641 (Vorjahr TEUR 398) sowie sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 616 (Vorjahr TEUR 398) ausgewiesen. 3.8. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt untergliedert: Fristengliederung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gemäß § 9 RechKredV
3.9. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden werden erhaltene Kautionen im Zusammenhang mit den Leasingverträgen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Fristengliederung der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gemäß § 9 RechKredV
3.10. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen die Darlehen des verbundenen Unternehmens AXUS Luxembourg S.A. in Höhe von TEUR 1.782.255 (Vorjahr TEUR 1.785.326) und die Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash-Poolings gegenüber dem verbundenen Unternehmen Car Professional Fuhrparkmanagement und Beratungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, in Höhe von TEUR 64.112 (Vorjahr TEUR 56.971) enthalten. Fristengliederung der sonstigen Verbindlichkeiten gemäß § 340d HGB
3.11. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Mietsonderzahlungen in Höhe von TEUR 103.671 (Vorjahr TEUR 127.036) sowie Subventionserlöse in Höhe von TEUR 8.147 (Vorjahr TEUR 15.408). 3.12. Rückstellungen Die Summe der Rückstellungen beträgt im Geschäftsjahr TEUR 78.270 (Vorjahr TEUR 154.948). Auf die Bilanzposition entfallen im Wesentlichen TEUR 64.436 (Vorjahr TEUR 131.976) auf Rückstellungen für das operative Leasinggeschäft, TEUR 3.437 (Vorjahr TEUR 2.429) auf Rückstellungen für IT-Kosten, TEUR 2.918 (Vorjahr TEUR 2.380) auf Rückstellungen für Zielvereinbarungen, TEUR 2.361 (Vorjahr 2.993) auf sonstige personalbezogene Rückstellungen und TEUR 1.416 (Vorjahr TEUR 1.475) auf Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die Rückstellungen für das operative Leasinggeschäft setzen sich aus den folgenden Positionen zusammen:
3.13. Fonds für allgemeine Bankrisiken Der Fonds ist mit TEUR 424.500 (Vorjahr TEUR 277.000) dotiert. 3.14. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 16.000. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 22.285. Die anderen Gewinnrücklagen betragen ebenfalls unverändert TEUR 3.349. Es besteht unverändert ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft ALD International GmbH, Hamburg. 3.15. Eventualverbindlichkeiten Am Bilanzstichtag bestehen folgende Eventualverbindlichkeiten:
Zum 31.12.2023 lässt die wirtschaftliche Lage der Hauptschuldnerin keinen Hinweis auf eine drohende Inanspruchnahme aus den Bürgschaften erkennen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge aus dem Leasinggeschäft betragen TEUR 1.355.248 (Vorjahr TEUR 1.208.904). Diese setzen sich aus Erlösen aus Finanzierungsleasingverträgen in Höhe von TEUR 535.620 (Vorjahr TEUR 527.353), Erlösen aus Leasingendabrechnungen und Fahrzeugverkäufen in Höhe von TEUR 564.022 (Vorjahr TEUR 456.590), aus Auflösungen von Rückstellungen aus dem Leasinggeschäft, insbesondere der Restwertrisiken in Höhe von TEUR 68.445, sowie aus Erlösen aus vereinbarten Services und Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 186.040 (Vorjahr TEUR 224.962 * ). Hierzu zählen unter anderem Erlöse aus Versicherungsleistungen, Schadensabwicklungen, Reifenservices und Weiterbelastungen im Zusammenhang mit Tankservices. *im Vorjahr inkl. Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 52.806, welche im Geschäftsjahr separat aufgeführt werden. Der Leasingaufwand beinhaltet Aufwendungen für verkaufte Gegenstände des Vermietvermögens von TEUR 477.234 (Vorjahr TEUR 351.747) und entstandene Aufwendungen für Reparaturen, Kfz-Steuern, Versicherungen, Tank-Service, Zuführungen zu Rückstellungen aus dem Leasinggeschäft, insbesondere Restwertrisiken, sowie sonstige Betriebskosten für die vermieteten Fahrzeuge in Höhe von TEUR 162.961 (Vorjahr TEUR 155.069). Die Zinserträge in Höhe von TEUR 6.601 (Vorjahr TEUR 10.518) resultieren überwiegend aus der ABS-Transaktion. Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 39.990 (Vorjahr TEUR 20.542) betreffen im Wesentlichen Zinsen aus Refinanzierungsgeschäften und der ABS-Transaktion. Die Höhe der Provisionserträge beträgt TEUR 1.067 (Vorjahr TEUR 2.057). Die Provisionsaufwendungen betragen TEUR 9.282 (Vorjahr TEUR 8.671). Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 21.048 (Vorjahr TEUR 19.985) handelt es sich vorwiegend um die interne Leistungsverrechnung und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Anteil der Erträge aus dem operativen Leasinggeschäft an den sonstigen betrieblichen Erträgen beträgt in Summe TEUR 1.291 (Vorjahr TEUR 1.251). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.323 (Vorjahr TEUR 5.685) sind periodenfremde Aufwendungen sowie Kosten im Zusammenhang mit Verkäufer-Incentives enthalten. Die Höhe der Personalaufwendungen beträgt TEUR 35.186 (Vorjahr TEUR 35.687). Die anderen Verwaltungsaufwendungen, zu welchen unter anderem allgemeine Unterhaltungskosten und Mieten, Rechts- und Beratungskosten, Kosten für die Werbung, sowie sonstige Sachaufwendungen gehören, beziffern sich auf TEUR 52.619 (Vorjahr TEUR 45.184). Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen betragen im Geschäftsjahr TEUR 435.048 (Vorjahr TEUR 427.201). Davon entfallen auf das Leasingvermögen TEUR 430.667 (Vorjahr TEUR 424.367) und auf immaterielle Anlagenwerte TEUR 4.381 (Vorjahr TEUR 2.833). Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB wurden TEUR 147.500 (Vorjahr TEUR 80.000) zugeführt. Es besteht eine ertrags- und umsatzsteuerliche Organschaft mit der ALD International GmbH als Organträgerin. 5. Wesentlicher Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB
6. Haftungsverhältnisse Die ALD haftet gesamtschuldnerisch für die im Rahmen der Spaltung zum 1.1.2005 an die ALD Lease Finanz GmbH übertragenen Verbindlichkeiten nach Maßgabe des § 133 UmwG. Dies betrifft Verbindlichkeiten aus Pensionszusagen für sechs Pensionsberechtigte. Zum Stichtag besteht ein Forward-Darlehensvertrag in Höhe von TEUR 15.000 (Vorjahr TEUR 0). 7. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für gemietete Räumlichkeiten an den Standorten Hamburg, Dorfmark, Norderstedt, Bad Fallingbostel und Leipzig in Höhe von TEUR 4.483 (Vorjahr TEUR 5.050), davon entfallen TEUR 514 (Vorjahr TEUR 1.229) auf den Standort Hamburg mit einer Fälligkeit von unter einem Jahr. Leasingverbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr zum Abschlussstichtag keine. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird von der Gesellschaft selbst sowie von verbundenen Unternehmen genutzt. Das grundsätzlich frei verfügbare Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 25.634. Es setzt sich aus der Kapitalrücklage von TEUR 22.285 und den anderen Gewinnrücklagen von TEUR 3.349 zusammen. Die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um die planmäßige Abschreibung. Der Buchwert der selbsterstellten immateriellen Anlagewerte beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 7.599. Aufgrund der steuerlichen Organschaft mit dem Mutterunternehmen ALD International GmbH entstehen bei der ALD keine aktiven oder passiven latenten Steuern. Nach Abzug der ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB von TEUR 7.599 verbleibt ein frei verfügbares Eigenkapital von TEUR 18.035. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 9.246 (Vorjahr EUR 44.994) und unterliegt zudem der Ausschüttungssperre. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Die Offenlegung der Honorare des Abschlussprüfers erfolgt im Konzernabschluss. Auf die Gesellschaft findet das am 28.12.2023 in Kraft getretene Mindeststeuergesetz dem Grunde nach Anwendung. Die gesetzlichen Bestimmungen gelten für die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2024. Für das Geschäftsjahr 2023 entfaltet das Gesetz noch keine Wirkung. Nachtragsbericht Am 27. März 2024 wurde Herr Karsten Rösel als Geschäftsführer suspendiert und ist seitdem kein aktives Mitglied der Geschäftsführung mehr. Herr Thomas Reiter hat seine Aufgaben übernommen und vertritt ihn ebenfalls in seiner Funktion als Sprecher der Geschäftsführung. Bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses ergaben sich keine Ereignisse oder Entwicklungen, die zu einer wesentlich anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 führen. 8. Verwaltungsrat Mitglieder des Verwaltungsrats waren im Geschäftsjahr 2023:
Die Mitglieder des Verwaltungsrats haben für ihre Tätigkeit keine gesonderte Vergütung erhalten. 9. Geschäftsführung Herr Karsten Rösel, Kaufmann, Rellingen, ist Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung. Herr Maxime Verneau, Kaufmann, Hamburg, ist Geschäftsführer der Gesellschaft. Herr Dr. Stefan Koch, Krefeld, und Herr Thomas Reiter, Tornesch, wurden am 19.09.2023 zu weiteren Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt. Herr Dr. Stefan Koch erhält ein Gehalt von der Leaseplan Deutschland GmbH und keine zusätzliche Vergütung von der Gesellschaft. Auf die Offenlegung der Bezüge der verbleibenden drei Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung sind TEUR 1.416 (Vorjahr TEUR 1.475) zurückgestellt. 10. Konzernverhältnisse Die ALD AutoLeasing D GmbH ist als Tochtergesellschaft der ALD International GmbH, Hamburg, in den Konzernabschluss der Société Générale S.A., Paris, als größter Kreis und in den Konzernabschluss der ALD S.A., Rueil Malmaison, als kleinster Kreis einbezogen. Die Konzernabschlüsse der Société Générale S.A., Paris, und der ALD S.A., Rueil Malmaison, werden in Übereinstimmung mit den International Accounting Standards (IAS) und International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und in französischer Sprache bei der Geschäftsstelle des Handelsgerichts Paris (Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre) hinterlegt. Der Konzernabschluss 2023 der Société Générale S.A. und der Konzernlagebericht werden in englischer Sprache, der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Damit ist die ALD AutoLeasing D GmbH nach § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit.
Hamburg, den 29. März 2024 Dr. Stefan Koch, Geschäftsführer Thomas Reiter, Geschäftsführer Maxime Verneau, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ALD AutoLeasing D GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALD AutoLeasing D GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALD AutoLeasing D GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 2. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Matthias Rütten, Wirtschaftsprüfer Flemming Klappstein, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss 2023 der ALD AutoLeasing D GmbH wurde am 29. Juli 2024 festgestellt. |
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